Ausgabe 
2.9.1890
 
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7181

7260

nach

Drogenhandlung.

7217a]

Drogenhandlung.

7217b]

7246

7071

Gießen.

Sprrrck, Schulstraße-

7255

Gietze«.

7160

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Hannover, den 30. August 1890.

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den anderen Vereinen in Darmstadt, Gießen, Mainz erstrebt derselbe Anregung der Mitglieder durch gegenseitige Belehrung in Theorie und Praxis. Der Verein beabsichtigt, demnächst dem hessischen Turnlehrer-Verein gleichfalls beizutreten.

Ulrichstein, 26. August. Behufs Erhaltung der Ruinen unseres Bergschlosses ist neuerdings durch die hiesige Sektion des Vogelsberger Höhen-Clubs ein Ausschuß von drei Herren gebildet worden, welcher seine Ausgabe durch weitere Anregung des Interesses für unsere altehrwürdige Burgftätte zu erfüllen eifrigst bemüht ist. Zu dem Zwecke wird dem­nächst dahier ein Vortrag über die Geschichte des Bergschlosses Ulrichstein durch Herrn Gymnasiallehrer Dr. Röschen von Laubach gehalten werden. D. Ztg.

== Aus der Wetterau, 31. August. Seit einiger Zeit macht sich unter unserer Bevölkerung wieder ein lebhafter Auswanderungstrieb nach Amerika bemerkbar. Die großen Schützen- und Sängerseste zu Wien und Berlin, das Oberammergauer Passionsspiel und andere Veranlassungen haben viele Deutsch-Amerikaner in das alte Vaterland gelockt und erwecken durch ihre Schilderungen das Verlangen unter jungen und ' selbst älteren Leuten, jenseits des Ozeans, wo Verwandte und Bekannte Unterkunft gesunden haben, ihr Glück ebenfalls zu versuchen.

(:) Vom Vogelsberg, 31. August. Die Aberntung der Halmfrüchte schreitet allenthalben ihrem Ende zu

Bekanntmachung.

Die Einwohnerfch oft wird freundlichst ersucht, zur Erinnerung an den Tag von Sedan am 2. Sep­tember die Häuser zu schmücken.

Gießen, de« 29. Augnst 1890.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen

GnaUth. 7226

Wild.

Ich bezahle für Rehe, Hasen «nv Feldhühner stets den höchsten Preis. Wildprethändler Ebel,

vernaschte».

Mainz, 31. August. Heute ist hier die Probenummer eines neuen socialdemokratischen Organs ausgegeben worden, das vom nächsten Monat alltäglich erscheinen soll. Dasselbe betitelt sichMainzer Volkszeitung" und wird in Offenbach bei M. Jahn gedruckt. Als verantwortlicher Re- dacteur zeichnet ein Specereihändler Namens Sprenger von hier.

Eingesandt.

H. Gießen, 31. August.

Die Vorfeier unferes großm SedarrtageS wurde heute auch in unserer Stadlkirche in erhebender Weise begangen. Professor

Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß -aff ffch das Geschäftslocal der Stadtkaffe vom Mittwoch den 3. September l. I. ab in dem unteren Stock des Bürgermeisterei-Gebäudes Garten­straffe Nr. 1 befindet und seinen Eingang von der Südanlage aus hat. Wegen des UeberzugS aus dem bisherigen in das neue Local bleibt die Stadtkaffe nächsten Montag und Dienstag, den 1. und 2, September l. I-, geschloffen.

Gieffeu, den 30. August 1890.

Groffherzogliche Bürgermeisterei Gkeffen.

Gnauth 7225

und läßt in keiner Beziehung etwas zu wünschen übrig. Vielen Landwirthen ist es gar nicht möglich, ihre.Erträge alle unter Dach zu bringen, weshalb sie sich genöthigt sehen, auf dem Felde dreschen zu lasten und das Stroh daselbst an- zuhäusen. Es wäre jetzt nur gutes Wetter zu wünschen, da­mit die Kartoffeln, die ohnedies schon arg Schaden genommen haben, nicht weiter zu leiden hätten und die Grummeternte ihren Ansang nehmen könnte. Zu einer wahren Landplage sind die Sperlinge geworden. Dieselben haben sich in großen Schaaren versammelt und fallen über das noch ausstehende Getreide her, um ihr Vernichtungswerk zu betreiben. Ab­hülfe wäre dringend nöthig.

Behufs Theilnahme am Lampion-ug Zusammenkunft V28 Uhr, zum Festzug i/23 Uhr auf dem »Lahnftein".

Generalversammlung am Samstag, 13. September er., Abends V«9 Uhr imVereinslocal".

«

Sonntag den 7.*September r AnS- fiug nach Annerod l.zur Krone").

Der Vorstand.

Bekanntmachung.

Die am 3. Jauuar 1879 wegen Verschwendung erfolgte Entwün- digung des Johanne- Krei­ling von Heuchelheim ist durch rechtskräftiges Urtheil Gr. Landgerichts der Provinz Oberheffen vom 1. Mai l. I wieder aufgehoben wor­den, so daß der Genannte seine Selbst­ständigkeit wieder erlangt hat, was man hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt.

Gießen, den 30. August 1890. Großh. Amtsgericht.

Fresenius. 7243

Bekanntmachung.

SoudeyM von Frankfurt a. M. nach Kremen über Cassel-Kanuover.

Zur Erleichterung des Besuchs der Nordwestdeutschen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Bremen soll am 11. und 18. Sep­tember I. je ein Sonderzug von Frankfurt a. M. nach Bremen über Eastel-Hannover befördert werden. Hierzu gelangen auf den Bahnhöfen Frankfurt a. M., Hanau N, Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach, Gießen, Marburg, Kirchhain, Treysa, Wabern, Wildungen und Guntershausen

besondere Rückfahrkarten II. und III. Klaffe mit achttägiger Gültigkeitsdauer zur Verausgabung. Dieselben sind zum einfachen Personenzughinfahrtpreise, jedoch mit 1 Mark Ausschlag berechnet und berechtigen detzhalb zum einmaligen unentgeltlichen Besuche der Ausstellung.

Abfahrt der Sonderzüge:

von Frankfurt a. M. 8 Uhr 34 Min. Vormittags

von Cassel 1 Uhr 22 Min. Nachmittags

von Hannover 5 Uhr 32 Min. Nachmittags.

Ankunft in Bremen 7 Uhr 52 Min. Abends.

Alles Nähere ergeben die auf den betreffenden Bahnhöfen aushängenden Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

Die hiesigen Postschalter sind am Dienstag den 2 September d. I. aus Anlaß der Feier der zwanzigjährigen Wiederkehr des Sedan- lages wie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 9 Uhr Vor­mittags bis 5 Uhr Nachmittags geschlossen; ebenso findet der Orts- und Landbesielldienst an diesem Tage in demselben beschränkten Umfange statt, wie Sonntags.

Gießen, den 30. August 1890.

Kaiserliches Postamt

I. V.: Schreiber.__

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H. lirlvb. *

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Mittwoch, den 3. September,

Nachmittags 5 Uhr,

soll das

Grummelgras

von den früher KaSpar Gchomber'schen Wiesen, sowie von einigen Bäumen die Birnen «nd Zwetschen freiwillig versteigert werden.

Znfammenknnft am städtischen Schlachthaus.

Gießen, 30. August 1890. 7227

Vogt Ortsgerichtsmann.

Unserer mrtheuKneipmrihin zu ihrem heutigen Wiegenfeste die besten Wünsche.

Wer ist es, der uns reich begabt Gar mannigfach den Magen labt? Die Wirthin ist es, deutsch und brav, Die Keiner je nachlässig traf.

Drum lasset uns das Glas erheben: Hoch soll heut' unsere Wirthin leben.

7262 E. M. 8.

8 Mein Cigarrcugeschäft be» *

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JMS*; 24)'So(b", rictl > Fnschborn; 26) Diet o^5ranj,@ieta;28)M - äulms, ©reßen; 30) Hetz, tgfflber Summer befindlichen oie Kgl. EisenbahkbDireclion 18. September c. je einen L über Cajjel, Hannover Iternng des Bchchs btt M ssrit'Allssttllnng abgehen. Die eben zur Verausgabung ge- ei freier Rückfahrt eine acht- ^rechtigen bei einem Aufschlag, die Ausstellung. Die Züge ittags in (Sieben ein, so datz tin. Abends Bremen erreichen. )eren Kinder sich am morgigen ütgetheilt, daß sich die Kinder ' i schulen einzusinden haben.

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vr. Gottschick war der Festredner. Es drängt uns, demselben unfern Dank öffentlich auszusprechen für diese köstliche Festgabe, ver­klärt und getragen von tief evangelischem Glauben und heiliger Vaterlandsliebe; zugleich aber auch eine Bitte damit zu verbinden. Diese Predigt sollte an dem 2. September jedem Christenhaus unserer so zahlreichen, in der Einen Kirche leider nicht Raum findenden Gemeinde dargeboten werden. Auch die anwesend gewesenm'Hörer würden mit Freude sie nochmals lesen, da der etwas zu leise und rasche Vortrag gewiß Manchem das volle Verständniß erschwert hat. Der verehrte Herr Festredner sei um solche Veröffentlichung hiermit gebeten. Wir sahen unsere Erwartung getäuscht, da wir weder unsere treffliche Mtlitärmustk, noch unsere evangelischen Kirchengesangvereine zu dieser hochpatriotischen Feier herangezogen sahen.

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