Gemeinde Dr. Gutfieisch
Dr. Böekel
Ettingshausen......
—
—
Garbenteich.......
46
53
Gellshausen......
19
77
Gießen mit Schiffenberg . .
2287
292
Göbelnrod.......
—
—
Großen-Buseck......
209
125
Großen-Linden.....
107
100
Grünberg.......
276
54
Grüningen.......
—
—
Harbach........
73 *
—
Hattenrod.......
38
56
Hausen........
—
—
Heuchelheim.......
280
17
Holzheim.......
18
209
Hungen........
107
98
Inheiden.......
13
65
Kesselbach.......
12
61
Klein-Linden ......
87
76
Langd........
3
137
Lang-Göns.......
15
248
Langsdorf .......
124
78
Lauter........
28
38
Lechgestern.......
95
113
Lich mit Hof Albach, Colnhaufen
und Mühlfachfen....
201
159
Lindenstruth......
—
—
Lollar ........
41
270
Londorf........
46
105
Lumda........
25
40
Mainzlar.......
13
83
Münster........
6
45
Mufchenheim mit Hof-Güll. .
70
37
Nieder-Bessingen.....
32
46
Nonnenroth.......
26
34
Obbornhofen......
55
64
Oder-Bessingen.....
12
62
Ober-Hörgern......
1
85
Ovenhausen mit Appenborn .
—
63
Oppenrod.......
4
57
Queckborn.......
98
11
Rabertshausen mit Ringelshausen
1
41
Reinhardshain......
18
41
Relskirchen.......
77
21
Rodheim mit Hof-Graß - . .
—
74
Rödgen........
59
31
Röthges........
2
51
Rüddmgshausen.....
10
109
Ruttershausen mit Kirchberg .
—
—
Saasen mit Bollnbach, Veitsberg
und Wirrberg.....
33
39
Stangenrod .......
37
24
Staufenberg mit Friedelhausen
5
102
Steindach.......
35
136
Steinheim.......
9
101
Stockhausen.......
21
13
Trais-Horloff......
15
35
Treis a. d. Lda......
44
141
Trohe........
16
7
Utphe........
67
12
Vtllmgen........
42
115
Watzenborn mit Steinberg . .
157
69
Welckardshain......
39
16
Weitersham.......
8
72
Wiefeck........
435
4
2) Kreis Alsfeld.
Atzenhain.......
17
55
Bernsfeld.......
3
62
Ermenrod.......
5
70
Flensungen.......
37
25
Ilsdorf........
12
12
Lehnheim.......
10
32
Merlau mit Kirschgarten . .
30
23
Nleder-Ohmen ......
31
136
Ober-Ohmen......
98
10
Ruppertenrod......
32
108
Wettjaasen.......
—
—
Zellbach........
—
—
3) Kreis Schotten.
Eichelsdors.......
67
31
Gedern........
298
53
Glashütten.......
14
52
Groß-Eichen......
58
67
Klein-Eichen......
19
7
Mittel-Seemen......
30
11
Rlever-Seemen......
16
15
Ober-Lais.......
—
—
Ober-Seemen......
144
3
Oder-Schmitten.....
74
4
Stemberg.......
—
—
Unter-Seibertenrod ....
—
—
Volkartsham......
22
11
4) Kreis Büdingen.
Bellmuth.......
32
1
Bergheim.......
69
6
Berstadt........
101
62
Bingenheim.......
27
55
Bisses mit Berstädter Markwald
15
48
Blerchenbach.......
101
36
Blos ld.......
—
—
Bobenhausen I......
39
7
Borsdorf mit Harbwald . .
—
101
Dauernheim mit Dauernh. Hof
118
48
Echzell mit Echzeller Markwald
76
206
Eckardtzborn......
49
1
Effolderbach......
70
1
Fauerbach.......
45
44
Gecs-Nidda.......
47
83
Gelnhaar sJsenb. u. Doman )
28
51
Gesammtergebniß: 8719
7798
Gemeinde Dr.
Gutfleisch Dr.
Böcf
Gettenau .......
46
25
Heuchelheim......
—.
—
Hirzenhain.......
20
79
Kohden........
46
57
Leidhecken.......
30
11
Lißberg ........
47
16
Michelnau.......
5
39
Nidda........
162
193
Ober Widdersheim ....
16
74
Ortenberg.......
112
45
Ranstadt........
124
1
Schwickartshausen.....
11
48
Selters mit Conradsdorf . .
45
27
Unter-Schmitten.....
Unter-Wtddersheim mit Grund-
72
12
Schwalheim.....
1
53
Usenborn .......
59
23
Wallernhausen......
—
—
Wippenbach ......
—
—
Stichwahl-Resultate.
Friedberg (Hessen). Gutfleisch (Dfr.) ist gegen Gras Oriola (Nl.) gewählt.
Darmstadt. Osann (Nl.) ist mit 12,141 Stimmen gegen Müller (Soc.), welcher 8897 Stimmen erhielt, gewühlt.
Offenbach. Ulrich (Soc.) mit etwa 1800 Stimmen Majorität gegen Böhm (Nl.) gewählt. Einige Landorte aus dem Kreise Dieburg flehen noch aus, sie werden aber das Resultat wesentlich nicht ändern.
Frankfurt a. M. Schmidt (Soc) 18,085, Oswald (Nl.) 10,565 Stimmen. Schmidt ist sonach gewählt.
Lüde». Schwarz (Soc.) 7253, Brehmer (Nl.) 6988 Stimmen. Scvwarz gewählt.
Leipzig. Götz (Nl.) 17,465, Bebel (Soc.) 14,681 Stimmen. Götz pewahlr.
Pirna. Gewählt Eysoldt (Dfr.) gegen Grumdt (K.).
Plauen (Votgtland). Die Wahl Hartmanns (K.) gegen Kaden (Soc.) tchelnt gesichert zu sein.
Reichenbach. Kurz (Dfr.) gewählt.
Eaffel. Weyrauch (Eons.) gewählt.
Homburg. Funk (Dsr.) gewählt.
Stuttgart. Das Endresultat des Stuttgarter Wahlkreises stellt sich u)x< folgt: Siegle (Nl) 16 247, Kloß (Soc.) 13,459 Stimmen. Im Eßlinger Bezirk ist bis jetzt Ehni (Dem.) im Vorsprung, ebenso in Ludwigsburg Cannstadt Schnaidt.
Heilbronn. Härle (Dem.) ist mit ca. 2000 Stimmen Mehrheit geaen EUrrchshausen (K) gewählt.
Balingen (Württ.) Hausmann (Dem.) gegen Eble (Nl.) gewählt.
Ulm a. d. D. Hähnle (Dem.) hat mit etwa 1100 Stimmen Mehrheit über o. Fischer (Nl.) gesiegt.
Göppingen. In Gmünd Göppingen ist der Steg Speisers (Dem.) gegkn Bareiß (Nl.) gesichert.
«arlbruhe. Pflüger (Dfr.) ist mit 2-3000 Stimmen Mehrheit gewävlt.
Mannheim. Dreesbach (Soc.) ist mit circa 3000 Stimmen Mehrheit gegen Dtffenö (Nl.) gewählt.
München. Birk (Soc.) 10,427, Sedlmayr (Nl.) 9204 Stimmen. Btrk gewählt.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Torrespondenz-Bureau.
Berlin, 28. Februar. Aus Allerhöchsten Befehl sind die Botschafter in London, Paris, Rom und Wien, sowie die Gesandten in Bern, Brüssel, Haag, Kopenhagen und Stockholm angewiesen, die Regierungen, bei welchem sie beglaubigt sind, zu einer Conserenz Behufs Regelung der Arbeit in industriellen Anlagen und Bergwerken einzuladen.
Die den betreffenden Ministern der Auswärtigen Angelegenheiten übergebenen Schriftstücke haben folgenden Inhalt:
„den Februar 1890.
Auf Befehl seiner Regierung beehrt sich der Unterzeichnete re., unter Bezugnahme auf die mündliche Mittheilung vom......
zur Kenntniß seiner Excellenzrc. zu bringen, daß Se. Majestät der Kaiser vorschlägt, es solle eine Versammlung statt- sinden von Vertretern der Regierungen, welche sich dafür interessiren, das Loos der Fabrik- und Minenarbeiter zu verbessern, damit diese Delegirten über die Fragen von internationaler Bedeutung berathen können, welche auf der Anlage verzeichnet sind.
Da jene Fragen ohne politische Tragweite sind, so erscheinen dieselben geeignet, in erster Linie der Prüfung von Fachmännern unterworfen zu werden.
Um die Eröffnung und den weiteren Verlauf der Be- rathungen zu erleichtern, hat die Kaiserliche Regierung ein Programm entwerfen lassen, dessen Text dieser Note bei- gesügt ist.
Der Unterzeichnete beehrt sich, Se. Excellenz 2c. zu bitten, ihn wissen lassen zu wollen, ob die.......Regierung
geneigt ist, an der in Aussicht genommenen Conferenz theil- zunehmen, welche in Berlin am 15. März 1890 zusammentreten wird. — Der Unterzeichnete gestattet sich hinzuzufügen, daß eine gleichlautende Einladung gleichzeitig abgegangen ist an die Regierungen Ihrer Majestäten des Kaisers von Oesterreich-Ungarn, des Königs der Belgier, des Königs von Dänemark, der Französischen Republik, Ihrer Majestät der Königin von Großbritannien, der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Ihrer Majestäten des Königs von Italien, des Königs der Niederlande und des Königs von Schweden und Norwegen.
Der Unterzeichnete ergreift re."
Programm
für die Beratungen der internationalen Conferenz, betr. Regelung der Arbeit in industriellen Anlagen und Bergwerken.
I. Regelung der Arbeit in Bergwerken.
1) Ist die Beschäftigung unter Tage zu verbieten:
a. für Kinder unter einem bestimmten Lebensalter? b. für weibliche Personen?
2) Ist für Bergwerke, in denen die Arbeit mit besonderen Gefahren für die Gesundheit verbunden ist, eine Bc schränkung der Schichtdauer vorzusehen?
3) Ist es im allgemeinen Interesse möglich, um die Regelmäßigkeit der Kohlenförderung zu sichern, die Arbeit in den Kohlengruben einer internationalen Regelung zu unterstellen ?
II. Regelung der Sonntagsarbeit.
1) Ist die Arbeit an Sonntagen der Regel nach, und Nothsälle Vorbehalten, zu verbieten?
2) Welche Ausnahmen sind im Falle des Erlasses eines solchen Verbots zu gestatten?
3) Sind diese Ausnahmen durch internationales Abkommen , durch Gesetz oder im Verwaltungswege zu bestimmen ?
III. Regelung der Kinderarbeit.
1)'Sollen Kinder bis zu einem gewissen Lebensalter von der industriellen Arbeit ausgeschlossen werden?
2) Wie ist das Lebensalter, bis zu welchem die Ausschließung stattfinden soll, zu bestimmen?
Gleich für alle Industriezweige oder verschieden?
3) Welche Beschränkungen der Arbeitszeit und der Beschäftigungsart sind für die zur industriellen Arbeit zugelaffenen Kinder vorzusehen?
IV. Regelung der Arbeit junger Leute.
1) Soll die industrielle Arbeit jugendlicher Personen, welche das Kindesalter überschritten haben (I 2), Beschränkungen unterworfen werden?
2) Bis zu welchem Lebensalter sollen die Beschränkungen eintreten?
3) Welche Beschränkungen sind vorzuschreiben?
4) Sind für einzelne Industriezweige Abweichungen von den allgemeinen Bestimmungen vorzusehen?
V. Regelung der Arbeit weiblicher Personen.
1) Soll die Arbeit verheiratheter Frauen bei Tage oder bei Nacht eingeschränkt werden?
2) Soll die industrielle Arbeit aller weiblichen Personen (Frauen und Mädchen) gewissen Beschränkungen unterworfen werden? •
3) Welche Beschränkungen empfehlen sich in dem'Falle?
4) Sind für einzelne Industriezweige Abweichungen von den allgemeinen Bestimmungen vorzusehen und für welche? VI. Ausführung der vereinbarten Bestimmungen.
1) Sollen Bestimmungen über die Ausführung der zu vereinbarenden Vorschriften und deren Ueberwachung getroffen werden?
2) Sollen wiederholte Conferenzen von Vertretern der betheiligten Regierungen abgehalten werden und welche Aufgaben sollen ihnen gestellt werden?
Wien, 28. Februar. In dem Ausschüsse des Abgeordnetenhauses für das Anarchisten-Gesetz erklärte Ministerpräsident Graf Taaffe, die Regierung behalte sich angesichts ■ des ruhigen Charakters der socialdemokratischen Bewegung die theilweise Aufhebung der Ausnahmsversügungen vor, indem sie voraussetzte, daß das Anarchistengesetz zu Stande komme. Die gänzliche Aufhebung sei derzeit unmöglich, da die fortdauernde socialistische Bewegung immerhin die Gefahr eines Ausschreitens in anarchistischer Richtung befürchten lasse.
Bern, 28. Februar. Der Bundesrath hat zu Delegirten bei der internationalen Conferenz in Berlin den Landamman Blümer in Schwanden und Dr. Kaufmann, ersten Se- cretär des schweizerischen Jndustriedepartements, ernannt.
Paris, 28. Februar. Einer Blättermeldung zufolge wurde in Nizza angeblich ein höherer Offizier, Della- : er o ce, unter dem Verdacht der Spionage verhaftet.
Paris, 28. Februar. Dem „Temps" zufolge wird in der Angelegenheit des Actendiebstahls beim Sraats- gerichtshof dem Anklageantrage gegen Warrion, Kerviche und Merneix Folge gegeben. Die Angeklagten sollen vor das Schwurgericht kommen.
— Aus Lille und Dünkirchen werden Stürme und starker Schneefall signalisirt.
Paris, 28. Februar. Wie verlautet, würden dex De- putirte Burdeau, Generalberichterstatter des Budgets pro 1889 und der Botschafter Herbette die Vertreter Frankreichs bei der Berliner Conferenz sein. Als der dritte Delegirte werde der Deputirte Charmes, der ehemalige Director der politischen Angelegenheiten im Auswärtigen Amte, bezeichnet.
London, 28. Februar. Die „Times" meldet aus Zanzibar vom gestrigen: Gerüchtweise verlautet, Banaheri wolle mit Deutschland Frieden schließen.
London, 28. Februar. Im Unterhause fragte Graham heute an, ob es richtig sei, daß die britischen Delegirten zu der Berliner Arbeiterschutzconferenz angewiesen worden seien, über die internationale Beschränkung der Arbeitszeit der erwachsenen Arbeiter nicht zu discutiren, während andere Vertreter des Auslandes dazu ermächtigt worden sein. Fergusson erklärte, ein Abkommen, wie es Graham vermuthe, gebe es nicht. Der Inhalt der Antwort Englands auf den vorläufigen Vorschlag Deutschlands sei bereits mitgetheilt. Nunmehr sei auch das detaillirte Programm der deutschen Regierung eingelaufen. Sobald dasselbe erwogen sei, werde der gesammte Schriftwechsel vorgelegt werden. — Bei der Berathung des Ausgabebudgets beantragte Labouchere die Herabsetzung der darin enthaltenen Credite, um eine Action gegen diejenigen Behörden behufs eines Tadelsvotums einzuleiten, welche angeblich die jüngsten Scandale in der Westendstreet dadurch begünstigten, daß sie den Schuldigen zur Flucht verhalfen. Redner klagte Salisbury der Mitschuld an dem Complot zur Vereitelung der Justiz an. Webster widerlegte die vorgebrachten Anschuldigungen. Labouchere erklärte, er schenke Salisbury keinen Glauben. Der Präsident verlangte die Widerrufung dieser Aussage. Labouchäre verweigerte diese und wurde mit 177 gegen 96 Stimmen suspendirt.
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— Bei her schulralh Soldat ! Prüfung bet Mi i einer vorher zim — Herr Obersä i zur heute stansiw । Gymnasiums ab.
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