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2.3.1890 Erstes Blatt
 
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Stockholm, 28. Februar. Das Entlassungsgesuch bcs schwedisch-norwegischen Gesandten in London, Grasen Piper, ist heute genehmigt worden.

Madrid, 28. Februar. Die Königin unterzeichnete einen Gnadenerlaß zu Gunsten des Herzogs von Sevilla.

Lissabon, 28. Februar. Ein heutiges Decret setzt den Eingangszoll für Weizen aus 16 Reis per Kilogramm herab.

Bukarest, 28. Februar. Der Senat lehnte den Antrag ^levas aus ein Mißtrauensvotum ab und nahm mit großer Majorität eine einfache Tagesordnung an. Der Minister­präsident hatte die Regierung gegen die Anschuldigung, daß sich die Verwaltung in die Wahlen eingemischt habe, energisch oertheidigt.

Bukarest, 28. Februar. Die Kammern wurden bis zum z7. März verlängert. Die zweite Kammer nahm mit 68 gegen 34 Stimmen den Antrag an, wonach die De- putirten zwischen besoldeten Aemtern und dem Deputirten- mandat optiren müssen. Die Kammer begann die Berathung über die Einführung der Goldwährung. Der Finanzminister hielt eine sehr beifällig aufgenommene Rede.

Sofia, 28. Februar. Es heißt, die Regierung beab­sichtige, mit Rücksicht auf die in der Panitza-Affaire constatirte auswärtige Einmischung bei den Mächten Schritte wegen Anerkennung des Prinzen von Coburg zu thun, um dem gegenwärtigen Zustande ein Ende zu setzen. Es Hube sich evident herausgestellt, daß, so lange die gegen­wärtigen Verhältnisse sortdauern, auch Thür und Thor- geöffnet seien, um Verwirrungen im Lande anzuzetteln.

Sofia, 28. Februar. DerAgence Balcanique" zufolge theilte btc bulgarische Negierung mit, daß die bulgarische Bank angewiesen worden sei, die rückständigen russischen Occupatio nsko st en bis incl. 1. Januar 1890 unver­züglich auszuzahlen. Bezüglich der Lieferungen von Waffen und Munition erbat die bulgarische Regierung vorerst die bezüglichen Rechnungen.

Petersburg, 28. Februar. Im Zustande des ernstlich erkrankten deutschen Militärattaches Oberst Villaume ist feit gestern keine Veränderung cingetreten.

Newyork, 28. Februar. Am Tage vor dem Damm- bruch in Prescott sandte der Oberausseher einen Boten, um den Bewohnern des Thales den gefährlichen Zustand des Dammes mitzutheilen. Der Bote wurde jedoch aus dem Wege aufgehalten und konnte den Auftrag nicht ausführen. Em zweiter nachgesandter Bote aber kam zu spät und wurde selbst von der Fluth überrascht und ertrank.

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Locales »tnfc provinzielles.

Gießen, 1. März.

Bei der gestern unter dem Vorsitze des Herrn Ober schulrath Soldan von Darmstadt abgehaltenen mündlichen Prüfung der Abiturienten des Realgymnasiums mußte leider einer vorher zurückgestellt werden. Die übrigen 9 bestanden. Herr Oberschulrath Soldan reiste noch gestern Abend zur heute stattfindenden Abiturienten-Prüfung des Laubacher Gymnasiums ab.

E. H. Wie uns mitgetheilt wird, ist uns in unserem Bericht über die Jahresversammlung des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege in Nr. 50 ds. Bl. ein Jrr- thum untergelaufen, den wir hierdurch berichtigen. Allerdings hat der Verein eine Anzahl Mitglieder, die über 10 Mk. als Jahresbeitrag bezahlen, und auch noch eine Anzahl, die mehr als den statutenmäßigen Minimal-Beitrag (so muß es heißen statt statutenmäßigen Beitrag) entrichten. Doch wird hier­durch der Umstand, daß noch viel mehr größere Beiträge ge­zeichnet werden könnten, nicht geändert; die Ziele des Vereins find doch wahrlich solche, die Jedermann nur billigen kann.

Der gestern Abend 10 Uhr hier fällige Zug von Fulda ist bei Niedergemünden entgleist und traf in Folge dessen erst um 1 Uhr Nachts ein. Glücklicher Weise verlies der Unfall ohn^ besonderen Schaden.

Bad Nauheim, 26. Februar. Gestern war ein Ver- ireter der Staatsanwaltschaft von Gießen hier, um bezüglich des Dramas, das sich am vorigen Samstag auf dem Kur- sarkteiche abspielte, Ermittelungen vorzunehmen. Von Seiten

des immer noch sehr bewegten Publikums wurde das Ein­greifen der Staatsbehörde in die verhängnißvolle Affaire mit allgemeiner Befriedigung ausgenommen.

Friedberg, 26. Februar. Gestern wurde hier die Leiche des Fräulein Minna Deike unter allgemeiner Theilnahme der städtischen Bevölkerung dem Schoße der Erde übergeben, wobei Decan Meyer die ergreifende Grabrede hielt.

Gedern, 26. Februar. Der plötzlich am Gehirnschlag verstorbene Cantor Drehwald ist fast 50 Jahre lang als Lehrer hier thätig gewesen; fast sämmtliche Gemeinde­angehörigen sind bei ihm in die Schule gegangen. Als Gründer und Leiter des Männergesangvereins hat er gleich Tüchtiges wie als Lehrer geleistet.

Büdingen, 27. Februar. Einige hiesige Herren beab­sichtigen für Büdingen und Umgegend einen Pf er de-Ver­sicherungs-Verein ins Leben zu rufen. Sie richten deßhalb an alle Interessenten das Ersuchen, zu einer Be­sprechung über diesen Gegenstand sich recht zahlreich Sonntag den 2. März, Nachmittags 3 Uhr, in der Wirtschaft von L. Treser in Büdingen einfinden zu wollen.

Lauterbach. Unser seitheriger Reichstagsabgeordneter, Herr Fritz Kalle-Wiesbaden, hat an Herrn Fabrikant Laug Heinrich in Schlitz, folgendes Schreiben gerichtet:

Geehrter Herr Langheinrich!

Für Ihre beiden Depeschen besten Dank! Die Energie, die die Schützer Herren, Ihr trefflicher Bürger­meister an der Spitze, entfaltet, hätte einen besseren Erfolg verdient; verglichen mit den anderen Bezirken ist das Resultat ja allerdings noch immer günstig.

Indem ich vielleicht aus immer Abschied von Ihnen nehme, bitte ich, den dortigen politischen Freunden meinen Dank zu übermitteln für das mir während der verflossenen 6 Jahre geschenkte Wohlwollen.

Mit hochachtungsvollem Gruß ergebenst F. Kalle.

Wiesbaden, 22. Februar 1890.

vermischtes.

A Mainz, 28. Februar. Unter überaus zahlreicher Be- theiligung Leidtragender aller Stände fand heute Nachmittag die Beerdigung des Domeapitulars Dr. Moufang statt. Um 3j/2 Uhr wurde die Leiche von der Wohnung des Ver­storbenen nach dem Dom überführt, wo die feierliche Ein­segnung erfolgte. Nach derselben wurde der Sarg von Bau­handwerkern des Domes durch das Hauptportal zu dem reich mit Gänzen geschmückten Leichenwagen getragen, durch welchen die sterblichen Ueberreste nach dem Friedhof verbracht wurden. An dem langen Leichenconduet betheiligte sich die gesummte Geistlichkeit, die Professoren und Zöglinge des bischöflichen Seminars, der Provinzialdirector mit den hier domieilirten Regierungsräthen, der Oberbürgermeister mit den Beigeord­neten, Repräsentanten der Handelskammer, des Stadtverord- neteneollegiums, sowie eine unabsehbare Reihe Leidtragende aus allen Kreisen und Classeu der Bevölkerung. Auf dem Friedhof wurde die Leiche sofort in das Grab beigesetzt.

Der hiesigen Polizei machen in der letzten Zeit die Hotel diebe viel zu schaffen. In wenigen Wochen sind in feinen Hotels hier mehrere Diebstähle bei Fremden ausge­führt worden. In der verstossenen Nacht wurden einem Frem­den, der unvorsichtiger Weise die Thüre nicht verschlossen, wieder seine Wertheffeeten gestohlen. Trotz den eifrigsten Nachforschungen hat die Polizei bis jetzt noch keine Spur von den Dieben, doch glaubt man, es mit einer weitverzweigten Bande zu thun zu haben, weshalb im Allgemeinen den Rei­senden Vorsicht anzurathen.

Auszug aus ven Starrdesarntsregksterm

der Stadt Gietzerr.

Aufgebote.

Februar: 24. Johann Georg Knothe, Taglöhner zu Rons­hausen, mit Anna Maria Funk daselbst. 24. Jacob Karl Ulrich, Pfarrverwalter zu Berdenkirchen, mit Christine Srdonie Elise Bertha Stock dahier. 26. Karl Löwer, von Laubach, Lacktrer dahier, mit Dorothea Dörr von Fränkisch Crumbach, wohnhast dahier. 28. Jacob Karl Beier, Poftbedtensteter zu Offenbach a. M., mit Luise Baller I zu G-etzen.

Geborene.

Februar: 17. Dem Gasthossbesitzer Anton Weigand eine Tochter, Toni Rosa Franziska. 20. Dem Schneidermeister Heinrich Velten ein Sohn. 21. Dem Fuhrmann Christian Bepperling eine Tochter. 23. Dem Spengler Georg Bayer ein Sohn, Joseph. 23. Dem Maschinist Wilhelm Balser ein Sohn. 23. Dem Friseur Hermann Plank ein Sohn, August Theodor Hermann. 23. Dem Taglöhner Konrad Schmidt III. ein Sohn, Karl Wilhelm. 24. Dem Professor Dr. Gustav Krüger eine Tochter. 27. Dem Feldwebel Johanne- Henkel ein Sohn.

Gestorbene.

Februar: 23. Sophie Römer, geb. Pfannmüller, 73 Jahre alt, Ehefrau von Lehrer i. P. Johannes Römer dahier. 23. Kiroline Elisabeth Heil, geb. Arnold, 42 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Carl Heil dahier. 25. Johann Weber, 42 Jahre alt, Gastwirth dahier. 25. Eduard Vigelius, 68 Jahre alt, Oberförster i. P. dahier. 25. Katharine Todt, geb. Schäfer, 64 Jahre alt, Wittwe von Postillon Johannes Todt dahier. 25. Regine Katz, geb. Strauß, 37 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Wolf Katz dahier. 26. Adolph Wagner, 16 Jahre alt, Sohn von Christoph Wagner Wittwe dahier. 26. Marie Meta Ochs, 1 Jahr alt, Tochter von Schutzmann Johannes Ochs dahier. 26. Caroline Roll, geb. Zorn, 29 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann August Noll II. dahier. 27. Helene Zöller von München, 7 Jahre alt, Tochter von Professor Dr. Philipp Zöller. 27. Luise Weber, 7 Monate alt, Tochter von Bierbrauer Joseph Weber dahier.

Auszug aus -en2Cird?enbiid?erit

der Stadt Gietzeu.

Evangelische Gemeinde.

Getaufte.

Den 23. Februar. Dem Fabrikarbeiter Eduard Lind ein Sohn, Theodor Martin, geboren den 11. December.

Denselben. Dem Fußgendarm Johann Philipp Sturmfels ein Sohn, Philipp Wilhelm, geboren den 10. Januar.

Denselben. Dem Schlosser Bernhard Weidenhaus eine Tochter, Marie Luise Katharine, geboren den 17. Januar.

Denselben. Dem Fuhrmann Heinrich Schleuning eine Tochter, Lina Bertha Elise, geboren den 20. Januar.

Denselben. Dem Bremser Johann Heinrich Thiel ein Sohn, Tobias Rudolph, geboren den 16. Januar.

Denselben. Dem Hilfslocomotiosührer Johannes Wagner ein Sohn, Ernst Georg Heinrich, geboren den 10. Januar.

Denselben. Dem Kaufmann Johann Heinrich Hof ein Sohn, Johann Heinrich Konrad Gottfried, geboren den 12. December.

Denselben. Dem Landwirth Karl Euler eine Tochter, Marie Hermine Rosine Karoline, geboren den 2. Januar.

Denselben. Dem Postsecretär Karl Kaus eine Tochter, Emllie Josefine, geboren den 2. November.

Denselben. Dem Mechaniker Karl Hatz ein Sohn, August Wilhelm, geboren den 2. Januar.

Beerdigte.'

Den 23. Februar. Friedrich Eduard Winter, Bürstenfabrikant, alt 57 Jahre, starb den 21. Februar.

Den 25. Februar. Sophie Römer, geb. Pfannmüller, Ehefrau des Lehrers i. P. Johannes Römer, alt 73 Jahre, starb den 23. Februar.

Denselben. Elise Heil, geb. Arnold, Ehefrau deS Buchhalters Karl Heil, alt 42 Jahre, starb den 23. Februar.

Den 26. Februar. Jean Weber, Gastwirth, alt 42 Jahre, starb den 24. Februar.

Den 27. Februar. Katharine Todt, geb. Schäfer, Wittwe des Postillons Johann Todt, alt 64 Jahre, starb den 25. Februar.

Den 28. Februar. Ludwig Eduard August Vigelius, Ober­förster i. P., alt 68 Jahre, starb den 25. Februar.

Denselben. Karotine Noll, geb. Zorn, Ehefrau des Kauf­manns August Christian Noll, alt 29 Jahre, starb den 26. Februar. Denseloen. Adolf Wagner, Sohl» des verstorbenen LackirerS Christoph Wagner, alt 16 Jahre, starb den 26. Februar.

Brodpreise

vom 2. bis 16. März 1890.

Bei den Bäckern. A

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot»..............29

2 (4 Pfd.) Weißbrot»........... 58

1 (2 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte.........27

2 (4 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte .........54

1 (2 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte.........25

bei K. Lenz Wwe. 24

2 (4 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte.........50

bei St. Lenz Wwe. 48

3 (6 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sortr

bei I. Lein, K- Haas, L. Keil 75

Bei den BrodverkLnfer«. A

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot»..............29

2 , (4 ) ...............58

1 (2 ) Schwarzbrot» 1. Sorte.........27

2 , (4 , ) Schwarzbrot) 1. Sorte.........54

3 16 ) Schwarzbrot) 1. Sorte.........

1 (2 ) Schwarzbrot) 2. Sorte.........25

2 (4 ) Schwarzbrot» 2. Sorte.........50

3 e (6 , ) Schwarzbrot) 2. Sorte.........

Gießen, den 1. März 1890. Grotzh. Polizeiamt Gießen. Fresenius.

Holzversteigerung im Foiiarer Gemmdcwald. ' tonrrerstag den 6. März er., von Nachmittags 1 Uhr an, fott im Lollarer Gemeindewald in üden Districten Kopf und Pfaffen­ilrauch nachverzeichnetes Holz ver- Agert werden:

A. Bau-, Werk- und Nutzholz.

75 NadelMmme mit 22,01 Festm., (bis zu 35 Ctm. Durchmesser und 16 Meter Länge),

88 Derbstangen mit 5,28 Festm., 79 Nadel-Neisstangen mit 0,88 Fstm.

B. Brennholz.

Scheiih. Knüppelh. Reish. Stockh. Rm. Rin. Wellen Rm.

buchen 20,2 51 4180 13,9

Eichen 10 7 100

Met 58 45,1 1330 13,2

Die Zusammenkunft ist im Pfaffen­strauch nächst der Holzmühle und kommt das Bau-, Werk- und Nutz­holz zuerst zur Versteigerung.

Lollar, den 28. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Lollar.

1782 C. Geißler.

Holzversteigerung.

Im Daubringer Gemeindewald kommt in versch'edenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Verstei­

gerung:

1. Donner-tag den 6. März:

46 Eichenstämme bis zu 48 cm Durchmesser und 14 m Länge mit 24,74 fm,

85 Nadelstämme bis zu 42 cm Durchmesser und 15 m Länge mit 23,48 fm,

247 Nadelderbstangen mit 17,16 fm,

2. Freitag den 7. März:

Scheit- Knüppel­holz holz

rm rm

Buche 30 6

Eiche 10 16

Nadel 132 190

Stock- Reis- holz holz rm Welle

6 900

11 950

22 5430

Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr im Buchender^.

Daubringen am 27. Febr. 1890.

Großh. Bürgermeisterei Daubringen.

Walter. 1775

1809] Ein Wohnhaus, in Mitte der Stadt, mit geringer Anzahlung zu verkaufen.

Näheres in der Exped. d. Bl.

Dienstag den 4, d. Mts.,

Nachmittags 2 Uhr,

in der früher Bramm'schen Hofraitbe dahier sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden:

1 Wagen, 2 Schweine, 1 Eisschrank, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 1 Com- mode mit Aufsatz. 1 Buffet, 1 Secretär, 2 Verticows. 1 Garnitur Polster­möbel, 1 Ladeneinrichtung, 1 Cafsa- schrank, 1 Anzahl Regulateure und Schwarzwälder Uhren, 1 Waage rc rc. Versteigerung voraussichtlich thetlweise bestimmt.

Gießen, den 1. März 1890.

Engel

1816 Gerichtsvollzieher.

Versteigerung.

Dienstag den 4. März d. IS., Nachmittags 2 Ubr. versteigere ich im Gasthaus ^zum mittler* Marktplatz 20: eine große Parthie Corsetten, Barben- Tüll, Kiausen, Damen-Kragen, Damen-Schürzen, gestickte Schuhe, Tricottaillen, Sblipse, Tischdecken, Läufer, Schoner und Sammelreste.

Versteigeruna bestimmt.

Gießen, 1. März 189

Born,

1787 Gerichtsvollzieher in Gießen-

Reiner Bienenhonig

empfiehlt [1784

Friedrich Müller jr«, Neustadt 41.

Bekanntmachung.

Das 6. Ziel Gemeindesteuer pro 1889/90 kann innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ohne Kosten zur Stadtkasse bezahlt werden.

Hierbei wolle man die noch rückständigen Nachlässe in Empfang nehmen bezw. verrechnen.

Gießen, den 1. März 1890.

Der Stadtrechner: 1801

Enders.

Versteigerung

Dienstag den 4. Märr, Vormittags 11 Uhr, werden im Pfandlocal l Sopha, 1 Stoßkarren, 18 eichene und 10 kieferne Bohlen, 6 Wirthst-sche, 20 Slühle, 1 Regulateur, 1 Comrnode und 1 Bücher Handrlslehre öffentlich gegen Baarzahlurg versteigert.

Die Versteigerung ist oorauksichtlich bestimmt. [1813] Horn.

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