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ostasrikanischen Gesellschaft erinnert, wonach sich dieselbe im Falle einer Wahl zwischen dem Protectorat Englands und 'der englischen Interessensphäre einerseits und der deutschen Küsteninteressensphäre anderseits für letztere entschieden haben würde. Die Ausführungen der Denkschrift über Ostasrika werden mit einer Begründung der weiteren Vertragsartikel, betr. die freien Verkehrswege und die Religionsfreiheit, ab­geschlossen. Der letzte Abschnitt der Denkschrift ist dem Erwerbe Helgolands gewidmet und schildert sie eingehend die nationale wie militärische Bedeutung dieses Erwerbs für Deutschland. Die letztere^ipfele darin, daß das deutsche Helgoland die Vertheidigung^der deutschen Nordseeküste und des deutschen Meeres erleichtern, dem Feinde aber die BlokZde sehr er­schweren würde und betont noch die Denkschrift, daß der Nord- Ostsee-Canal erst durch ein deutsches Helgoland seinen vollen Werth für den Kriegsfall erhalte.

Ohne Zweifel wird die Caprivische Denkschrift mit ihren sachlichen und klaren Darlegungen der Beweggründe und politischen Bedeutung des deutsch-englischen Abkommens in den weitesten Kreisen des deutschen Volkes den günstigsten Eindruck machen und Manchen noch Widerstrebenden mit der Ueberein- kynst aussöhnen, durch welche im Wesentlichen erreicht worden ist, was überhaupt aus dem Wege friedlicher Verhandlungen zu erreichen war. Die Denkschrift wirft zugleich ein charak­teristisches Licht auf die Weite des Gesichtskreises, der die Colonialpolitik des deutsches Reiches beherrscht und giebt der letzteren eine wesentlich vertiefte Bedeutung, welcher sich auch die energischsten Gegner der deutschen Colonialpolitik nicht gänzlich verschließen werden können.

Berlin, 29. Juli. An hoher Stelle soll man, wie der Saale-Ztg." durchaus glaubwürdig berichtet wird, von dem Verlauf der Schloßfreiheit-Lotterie nichts weniger als erbaut sein. Jetzt erst, wo das Geschäft unter Dach und Fach gebracht worden, sieht man doch ein, daß man schon aus Gründen der Pietät davon hätte Abstand nehmen sollen. Das höhere Jobberthum, das dem alten Kaiser (für dessen Monument der durch die Lotterie gewonnene Platz doch be­stimmt ist) so tief verhaßt gewesen, hat dabei einmnglaublich fettes" Geschäft gemacht. Wie unzweifelhaft feststeht, haben die bei der Emission beteiligten Bankhäuser die Bagatelle pon 3 Millionen Mark vorweg als ä conto des zu erzielenden Gründergewinnes eingestrichen. Etwa 7 Millionen sind für Betriebskosten und fernere Gründergewinne verausgabt. Eine Lotterie, welche bei 40 Millionen Kosten der Loose nur 271I2 Millionen Mark Gewinne bot bei welcher jeder Spieler gleich mit dem Ankauf seines Looses 24pCt. seines Geldes von Hause aus verlor, ist freilich als Basis für ein derartiges hochpatriotisches Denkmalproject ein tolles Stück. Um 51/2 Millionen Mark sur die abzureißenden Häuser auf­zubringen, hat man nach unverfälschtem Gründerrecept 40 Millionen, also säst die achtfache Summe in Bewegung gesetzt und den Jobbern, die sich heute schmunzelnd die Hände reiben, die Bagatelle von ca. 10 Millionen Mark in den Schuß geworsen. Unter diesen Umständen ist es fürwahr begreiflich, wenn man an hoher Stelle jetzt mit dem Gefühl tiefen Bedauerns aus diese etwas anrüchige Manipulation ^urückblickt.

Ausland.

Brüssel, 30. Juli. Das Programm für den Empfang Sr. Majestät des deutschen Kaisers steht jetzt fest. Der Kaiser trifft mit Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzen Heinrich am Samstag Mittag vor Ostende, Beide auf derHohen- zollern", ein;Irene" bleibt außerhalb des Hafens, weil dieser nicht genug Tiefe hat. Se. Majestät der König em­pfängt den Kaiser an der Landungsstelle, die Ehrenwache wird von der Infanterie gestellt. Am Chalet, dem Sommer­schloß aus der Höhe, stehen gleichfalls zwei Bataillone, die Ehrenescorte stellen die vierten Lanciers. Die Truppen stehen theils in Ostende, theils in Brügge. Der König bezieht das Palais in der Stadt, das Gefolge das Hotel de la Place. Am Samstag ist Banket im Casino, dem Festlocal der Stadt;

Zug rollt weiter, immer weiter. Isis nicht mit dem Menschen genau ebenso? Joseph denkt nach, er ptzjtosophirt. Als er ausblickt, ist vom Zuge nichts mehr zu sehen und zu hören. Nur er, ein hungriger, frierender Wandersmann, zieht ein­sam seinen Weg, von Wenigen gesehen, von Keinem gekannt, von Niemandem geliebt. Wenn er auch hätte mit der Eisen­bahn fahren können! Ja, wenn! Wenn das kein Geld kostete, so viel Geld, und wenn der arme Joseph nicht gar so arm wäre! Armer Joseph!

Er erinnerte sich, daß das Rauchen ein gutes Mittel gegen die Unbehaglichkeit der Witterung und schwerer Ge­danken ist, und holte seine kurze Pfeife hervor, um sie zu stopfen. Aber als er sie anzünden wollte, versagte ein Streichholz nach dem andern, der Wind wehte die schwache Flamme aus, so sehr er sich auch bemühte, sie mit den steif gefrorenen Händen zu schützen. Da kam ihm ein Wanderer entgegen, dessen Pfeife lustig qualmte.

Grüß Gott, Kamerad!"

Schönen Dank! Wohin des Wegs?"

Nach der Hauptstadt."

So! Um Arbeit?"

Ja, um Arbeit!"

Biel Glück auf den Weg. Komme just eben daher." So? Daher?"

Joseph wunderte sich, wagte aber nicht weiter zu sragen. Der andere fuhr jedoch ungefragt fort:

Nichts los dahinten, kannst Dir den Weg sparen."

Joseph hatte mit den Rathschlägen Anderer so viele Löse Erfahrungen gemacht, daß er ihnen nicht mehr traute. In einer so großen Stadt mußte unbedingt Arbeit zu finden sein, wenn man nur arbeiten wollte.

(Fortsetzung folgt.)

80 Personen, die beiderseitigen Umgebungen, die belgischen Minister, Generale sind geladen. Dann ist Zapfenstreich mit Fackeln. Was am Sonntag vorgenommen wird, ist noch un­bestimmt. Die Abreise erfolgt Mittags wegen der Fluth. Die Ankunft Montag früh 9 Uhr vor Osborne. Zum Em­pfang des Kaisers in Ostende ist nur der König anwesend, die Königin ist noch in Spa; der Graf von Flandern ist noch leidend, Prinz Balduin ist im Lager. Aus der Digue in Ostende hört man nur deutsch, so voll von Landsleuten ist der Ort. Der kaiserliche Gesandte Gras Alvensleben wird sich mit dem Baron v. Mensingen und dem Grasen Schmettau nach Ostende begeben.

Ne«efte Nachrichten.

WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.

Berlin, 30. Juli. Der Kaiser empfing gestern Nach­mittag an Bord desHohenzollern" die Vorträge des Chefs des Civil- und Militärcabinets und des Reichskanzlers und arbeitete heute mit dem Ches des Civilcabinets und dem Staatssecretär des Marineamts, Admiral v. d. Goltz.

Berlin, 30. Juli. DerNordd. Allg. Ztg." zufolge läuft der Kaiser bei der Rückkehr aus England in Helgo­land an.

DieNordd. Allg. Ztg." constatirt gegenüber der Meldung derAllgemeinen Reichscorrespondenz" von einer beabsichtigten Erweiterung des Reichsversicherungs­amtes zu einer selbständigen Reichsbehörde, daß bei dem sensationellen Character dieser Correspondenz man sich nicht damit abgeben könne, derartige von vornherein als unwahr­scheinlich erkennbare Meldungen einer ernsten Erwägung zu unterwerfen.

Berlin, 30. Juli. Die Enthüllung des G er lach - Denkmals fand heute in würdigster Weise im Vorgarten der thierärztlichen Hochschule statt. Es wohnten bei als Vertreter des Ministers der Landwirthschast der Geheimrath Beyer, Major von Keller von den achten Ulanen, als Uni­versitäts-Vertreter Hinschius, der Sohn des Gefeierten, Major Gerlach vom 129. Regiment, zahlreiche Professoren und ehe­malige Schüler der Hochschule, die studentischen (Korporationen. Putz-Halle hielt die Festrede und würdigte die Verdienste Gerlachs und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Der Rector Schütz übernahm das Denkmal, bei welchem zahlreiche Kränze deutscher und preußischer thierärztlicher Vereine nieder­gelegt wurden.

Bremen, 30. Juli. Reichskanzler v. Caprivi traf gestern von Wilhelmshaven hier ein und stieg in Hilmanns Hotel ab. Er besichtigt heute die Landesausstellung.

Bremen, 30. Juli. Nachdem Caprivi Vormittags den Bürgermeister Buff besuchte, begab er sich in die Ausstellung und machte einen Rundgang durch sämmtl.iche Ausstellungs­gebäude. Er sprach sich besonders lobend aus über die Handelsausstellung. Beim Frühstück sprach er seine Freude über den Besuch Bremens aus. Er reiste um 1 Uhr Nach­mittags nach Berlin zurück.

Wilhelmshaven, 30. Juli. Der Kaiser verblieb auch heute tagsüber an Bord derHohenzollern" und arbeitete mit den Chess des Militär- und Marine - Cabinets. Die Admirale waren zur Tafel besohlen. Außerdem widmete sich der Kaiser einige Zeit auch Abänderungsarbeiten aus Deck der Kaiseryacht.

Kisfingen, 30. Juli. Fürst Bismarck trifft Samstag Nachmittag hier ein und bezieht seine alte Wohnung in der oberen Saline. Vom Münchener Hof sind die Equipagen heute aus München angekommen. Die telegraphischen Ein­richtungen sind wie früher.

Dresden, 30.Juli. Die Generalversammlung des Ver­eins deutscher Eisenbahnverwaltungen wurde Vor­mittags 10 Uhr in der Aula der technischen Hochschule er­öffnet. Geheimerath Mensel hielt die Begrüßungsansprache. Hervorragende Vertreter deutscher, österreichischer, ungarischer, niederländischer und anderer fremdländischer Eisenbahn­verwaltungen wohnten den Verhandlungen bei, welche zwei Tage dauern werb en X

Wien, 30. Juli. Erzherzog Carl Ludwig stattete nach seiner Rückkehr von der Nordcap-Reise Kaluoky einen längeren Besuch ab.

DieWiener Abendpost" feiert in einem längeren Artikel die Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie mit dem Erzherzog Franz Salvator. Sie sagt u. A.: Die Familienfeste des Kaiserhauses werden nach dem Beispiele des Kaisers selbst stets durch Werke der Wohlthätigkeit ge­feiert. Die Erzherzogin Marie Valerie habe vom Kaiser als Gunst erbeten, die reiche Brautgabe der Stadt Wien zur Erweiterung des Spitals für arme Kinder bestimmen zu dürfen.

Pest, 30. Juli. Aus allen Theilen des Landes laufen Berichte über schon heute anläßlich der Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie veranstaltete Festlichkeiten ein. Die meisten Städte prangen im Flaggenschmuck, viele Orte haben illuminirt, Militärcapellen durchziehen klingenden Spiels die Straßen.

Ischl, 30. Juli. Im Laufe des heutigen Tages trafen die meisten Erzherzoge und Erzherzoginnen hier ein. Erzherzog Franz Salvator kam Vormittags an und begab sich sofort zur Kaiservilla; Nachmittags traf die Kronprinzessin- Wittwe Stefanie mit Tochter ein und wurde vom Kaiser am Bahnhof herzlichst begrüßt. Als der Kaiser den Bahnhof verließ, erblickte er den Ministerpräsidenten Taaffe, welcher, wie Szapary, Nachmittags eingetroffen ist. Der Kaiser ließ halten und begrüßte Taaffe huldvollst. Auch Prinz Leopold von Bayern mit Gemahlin, Prinzessin Gisela und Kindern, Herzog Adolf von Nassau und andere Fürstlichkeiten sind ein­getroffen. Die Kaiserin und das Brautpaar besuchten sofort die Prinzessin Gisela. Bei der Festvorstellung im Theater wird nach einem Prologe die Volkshymne intonirt und von den Anwesenden stehend angehört. Abends fand die pracht­

volle Erleuchtung sämmtlicher Ischl umgebender Berge sowie- der Traunufer und der Brücken statt.

Paris, 30. Juli. Der ehemalige Ackerbauminister, Depu- tirte Barbe, ist gestorben.

Paris, 30. Juli. In politischen Kreisen verlautete, bak Ribot unb Salisbury bie Absicht hätten, den Abschluß der Verhandlungen über das französisch-englische Ueber- einkommen bis zum Schluffe der beiderseitigen Parlamente- hinzuziehen, um auf diese Weise unangenehmen Kammer­zwischenfällen vorzubeugen. Gutem Vernehmen nach nehmen die Kammerkreise dies größtentheils ungünstig auf. Es heißt, Ribot werde in der Kammer heftige Angriffe erfahren.

Das Manövergeschwader ist heute von Cher­bourg dislocirt. Eine Abtheilung des Mittelmeergeschwabers geht nach Spezzia, um den König Humbert zu begrüßen.

Paris, 30. Juli. Nach einem Telegramm des Ministers des Auswärtigen aus Buenos Ayres von heute ist der Ausstand beendet. Die Insurgenten haben sich unterworfen.

London, 30. Juli. Nach dem Hofbericht erhielt die Königin höchst beruhigende und befriedigende Nachrichten über das Befinden der Kronprinzessin von Griechenland und deren Sohn.

Dem bevorstehenden Besuche des Deutschen Kaisers widmet derStandard" einen sympathischen Leit­artikel. Nach einem Hinweis aus die besonderen Gründe,- warum bie Ankunft bes Kaisers augenblicklich eine besonders herzliche Begrüßung und Befriedigung veranlasse, betont der Standard" die Identität der Interessen und Anschauungen. Englands und Deutschlands. Deutschland habe das größte Landheer, England bie größte Flotte. Es sei undenkbar, daß. beide widersprechende Zwecke verfolgten, leicht denkbar hber, daß sie für einen gemeinsamen Zweck zusammenwirkten.

Loudon, 30. Juli. Nach einer Meldung des Bureau Reuter sind die Verhandlungen zwischen England und Portugal zwar weit vorgeschritten, aber noch nicht so weit, um das Datum der Unterzeichnung des Abkommens festsetzen zu können. Man hoffe jedoch, in nicht ferner Ztzit ein günstiges Resultat zu erzielen.

Manchester, 30. Juli. Der Binnenschiffs ahrts- C 0 n g r e ß nahm fast einstimmig den von Prof. Schlichting. vorgelegten Bericht der internationalen Commission für die Verbesserung der Binnenschifffahrtsstatistik an.

- Ostende, 30. Juli. Die Minister Beernaert, Chimay, Pontus und Devolder treffen hier zum Empfange des Deutschen Kaisers ein. Zum Ehrendienst bei dem Kaiser sind der Commandant von Antwerpen, Baron Jolly und die Generale Streitz und Dönoff befohlen. Zwölf Militärcapellen werden an dem großen Zapfenstreiche mit Fackelzug theil- nehmen. Der Zufluß von Fremden ist jetzt schon ein sehr bedeutender.

Washington, 30. Juli. Präsident Harrtson ließ dem (Songreffe eine Botschaft zugehen, in welcher er auf die den Lotterie-Agenten durch die Post gebotenen Vortheile hin- weist. Der Präsident bezeichnet die Benutzung der Post zn Lotterie-Zwecken als eine Prostitution der Verkehrsanstalt welche nur gesetzlichen Handelszwecken zu dienen bestimmt fei Er beantragt gesetzgeberische Maßregeln, durch welche die Postverwaltung in den Stand gesetzt werden soll, die Corre­spondenz der Lotterie-Agenten von der Postbeförderung aus­zuschließen.

Im Senat hat bei der Tarifd ebatte Senator Plumb ein Amendement eingebracht, wonach in allen Fällen, in welchen die Fabrikation einheimischer Artikel, welche mit importirten Artikeln derselben Art concurriren, von einer einzelnen Gruppe ober einer Firma beherrscht wirb unb diese somit ein willkürliches Vorrecht besitzt, die Importeure solcher concurrtrenber Artikel und Maaren nur die Hälfte des gesetz­lichen Einfuhrzolles entrichten sollen.

Buenos Aires, 30. Juli. In Folge der durch die Re­gierung erfolgten Unterdrückung der Revolution hat die Börse die Geschäfte unb gewohnte Thätigkeit wieder be­gonnen.

Die MMärrevolulion in Argentinien.

Die wiberspruchsvollen Melbungen über die politischen Unruhen in der Republik Argentinien sind nunmehr durch, verschiedene sich zum Theil ergänzende Nachrichten aus den. letztenTagen dahin aufgeklärt worden, daß in dem genannten südamerikanischen Staatswesen in der That die schon längst drohende Militärrevolution gegen den Präsidenten Celmann und seine Regierung zum Ausbruch gekommen ist und an­scheinend einen siegreichen Verlauf nimmt. Die aufständische Bewegung ging von der Bürgerwehr der Hauptstadt aus mit welcher sich ein Theil der Garnison und sogar das Cadettencorps verband, zwischen dieser Streitmacht der Auf­ständischen unter den Generälen Campos und Arredontic unb den der Regierung des Präsidenten Celman treugebtiebenen Truppen kam es in Buenos Ayres zu heftigen Straßen- kämpfen, wobei viele Häuser zerstört wurden und es auf beiden Seiten zahlreiche Todte und Verwundete gab. Die Marine, welche sich ursprünglich neutral verhielt, hat sich nach den jüngsten Meldungen auf die Seite der Aufständischen geschlagen unb die Regierungstruppen bombarbirt. Da. außerdem Präsident Celman in das Innere des Landes ge­flüchtet ist, indeß die Leitung der Präsidentschaftsgeschäfte vom bisherigen Vicepräsidenten Pellegrine übernommen worden ist, so kann an dem Siege der Revolution nicht länger ge­zweifelt werden, auch haben die Regierungstruppen bereits eine Waffenruhe erbeten.

Allerdings fehlt es noch an beglaubigten Nachrichten über die Ursachen dieser neuesten Umwälzung in Argentinien und ebenso darüber, welche Stellung die Provinzen des . die argentinische Republik bildenden Staatenbundes zu den Vor­gängen in der Hauptstadt einnehmen, aber jedenfalls sind die Ereignisse in Buenos Ayres wieder einmal ein Beweis für bie noch immer nicht normalen Verhältnisse in den Staaten

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