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Hatte anderweitiger dringender Geschäfte wegen währenddessen daS Ministerium verlassen.

Berlin, 27. Februar. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Meldung, daß die durch Versetzung des Professors Robert nach Halle freigewordene archäologische Professur an der Berliner Universität in eine rein philologische umge­wandelt und dem Göttinger Professor von Wilanowitz- Möllendvrss übertragen werden solle, ist aus der Luft gegriffen.

Wien, 27. Februar. Rach einer Meldung derPoltt. Corr." aus Sofia hat das bulgarische Cabinet keinerlei Beschwerde über den bulgarischen Vertreter in Belgrad, Mirtschowitsch, seitens der serbischen Negierung erhalten, auch ist dessen Abberufung nicht verlangt worden. Die bul­garische Regierung soll die beabsichtigte Ernennung eines diplo­matischen Agenten in Belgrad verschoben haben.

Paris, 27. Februar. Nach dem heute Vormittag stattge­habten Ministcrrathc empfing Spuller den Grafen M ü n st c r und theilte ihm mit, daß die französische Negierung die münd­liche Einladung zur Theilnahme an der Conferenz im Prinzipe annehme. Spuller wird diese Antwort am Samstag in einer vfficiellen Note an Herbette in Erwiderung der schriftlichen Einladung der Reichskanzlei bestätigen und denselben beauf­tragen, die Note zur Kenntniß der deutschen Regierung zu bringen und auf Wunsch eine Abschrift zu hinterlassen. Spuller wird in der Note die Ansichten der französischen Regierung bezüglich der durch die Betheiligung Frankreichs und durch das Programm angeregten Fragen auSeiuandersetzen. Die Conferenz wird voraussichtlich am 15. März eröffnet. Be­treffs der Zahl und der Eigenschaften der Vertreter Frank­reichs werden später nach erfolgter Verständigung mit anderen Mächten Bestimmungen getroffen.

London, 27. Februar. Lord Salisbury empfing heute Nachmittag den deutschen Botschafter Fürst Hatzseldt, welcher die formelle Einladung zur Arbeiterschutz - Conferenz in Berlin überreichte.

Im Unterhause theilte Fergusson heute mit, die neuesten Berichte der britischen Beamten über Kreta besagten, daß der Zustand aus der Insel im Allgemeinen ruhig sei. In den Dörfern kämen nur noch die auch sonst gewöhnlichen Klagen bor; dagegen schienen die Plünderungen und Gewalt- thaten aufgehört zu haben. In den Städten wurden wohl zuweilen noch aufreizende Berichte verbreitet, einige Klagen über die Grausamkeit der Truppen hätten sich jedoch als un­begründet herausgesteüt. Die aus Griechenland zurück­gekehrten Flüchtlinge würden von den Behörden nicht be­helligt- alle Flüchtlinge, 16 Personen ausgenommen, könnten frei zurückkehren. Wenn der Firman den Erklärungen des Vali gemäß ausgeführt werde, biete derselbe nach der An­sicht des britischen Consuls keinen Anlaß zur Beschwerde. Das Volk werde jedoch durch die Thätigkeit der Politiker ausgereizt. Immerhin sei der allgemeine Zustand hoff­nungsvoll.

Rom, 27. Februar. DieAgenzia Stesani" meldet aus Paris, die italienische Regierung habe der Ernennung Billots zum französischen Botschafter beim Quirinal zugestimmt.

Rom, 27. Februar. Ein heute veröffentlichtes Grün­buch über die Besetzung von Keren und Asmara enthält eine Depesche vom 15. Juli 1889, aus welcher hervorgeht, daß der italienisch-äthiopische Vertrag das Recht Italiens aus Keren und Asmara anerkennt.

Brüssel, 27. Februar. Die über die Zwischenfälle beim Brand des Schlosses L a e k e n angestellte Untersuchung ergab, daß der Bericht des Bürgermeisters von Laeken Ungenauig­keiten enthalte, wonach das Verhalten des Generals Van- dersmissen in anderem Lichte dargestellt wird. Nichtsdesto­weniger erhält der General für sein damaliges Vorgehen eine Verwarnung.

Liffabon, 27. Februar. In die vorgestern aufgelegte Liste sind bereits 80,000 Pfund für den V e r t h e i d i g u n g s- fond gezeichnet worden.

Sofia, 27. Februar. Es heißt, daß die Regierung be­absichtige, mit Rücksicht aus die in der Panitza-Affaire con- staürte auswärtige Einmischung bei den Mächten Schritte wegen Anerkennung des Prinzen von Coburg zu thun, um dem gegenwärtigen Zustande ein Ende zu setzen. Es habe sich evident herausgestellt, daß, so lange die gegen­wärtigen Verhältnisse fortdauern, auch Thür und Thor ge­öffnet seien, um Verwirrungen im Lande anzuzetteln.

Locales und provinzielles.

Gießen, 28. Februar.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Montag den 3. März 1890, Nachmittags 4 Uhr:

1. Gesuch um Ueberlassung von Holz u. s. w. für das am 29. und 30. Juni 1890 stattfindende Fest des Lahnthal- Sängerbundes. 2. Gesuch des Local-Gewerbevereins um Bewilligung eines höheren Beitrags. 3. Gesuch der Brüder Schmidt um Bauerlaubuiß; hier Beschwerde der Peter Gerhard Wittwe. 4. Gesuch des Liebmann Reiß um Erlaubniß zur Ueberwölbung des Stadtbachs neben seinem Eigenthum. 5. Gesuch des W. Seipp um Erlaubniß zum Bauen am Steinweg. 6. Gesuch des Gg. Otto um Erlaubniß zur Erbauung einer Werkstätte. 7. Gesuch des Johs. Dern um Erlaubniß zur Errichtung einer prov. Bretterhalle. 8. Er­höhung des Trottoirs vor dem Hause des W. Kinzenbach. 9. Gesuch des E. Klinkel um pachtweise Ueberlassung eines Holzlagerplatzes. 10. Die Prüfung der Rechnung des Gas- und Wasserwerkes für 1888/89. 11. Voranschlag über die

Vorschule des Gymnasiums. 12. Vertilgung der Blutlaus- hier die Wahl von Sachverständigen. 13. Gesuch um Ueber­lassung des Saales des alten Rathhauses.

Die hiesige Staatsanwaltschaft hat Klage erhoben gegen 56 Personen, dahin: daß dieselben als Wehrpflichtige in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nach erreichtem militärpflichtigen

Alter sich außerhalb des Bundesgebietes aufgehaltcn haben, Vergehen gegen § 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.-G.-B. § 10 des Reichsmilitärgesetzes. Die Angeklagten werden auf Dienstag den 22. April 1890, Vormittags 11 Uhr, vor die Strafkammer des Großh. Landgerichts der Provinz Oberhessen zu Gießen zur Hauptverhandlung geladen.

8. Gestern Mittag fand die Turnprüfung der Schüler des Realgymnasiums und der Realschule unter Anwesenheit eines zahlreichen Publikums statt. Es war eine Lust zu verfolgen, wie bei den Freiübungen und den Hebungen an den Geräthen von den Schülern durchschnittlich Vorzügliches, ja im Einzelnen Außerordentliches geleistet wurde. Man konnte deutlich erkennen, mit welcher Sicherheit und Freudig­keit die Herren Jnstruetoren den Unterricht leiten und toft die Schüler bei gutem Willen und angewöhnter Disciplin sehr anerkennenswerthe Leistungen erreichen können. Darum frei Turnerei stets gepriesen sei!"

Gleich wie am 20. Februar werden sich auch heute (Freitag) Abend die Wähler des Herrn Dr. Gutfleisch im Saale des Cafe Leib versammeln, um die Verkündigung der eingehenden Wahlresultate anzuhören.

Im Anschluß an unsere gestrige Notiz, betr. die Betheiligung der Gesangvereine Liederkranz und Sängerkranz an dem Sänger-Bundesfest wird uns mitgetheilt, daß der Quartett-Verein-Dirigent, Herr Zahlmeister Kronbauer, von einer Betheiligung zwar absehen muß, daß dagegen eine stattliche Minorität aus dieser Vereinigung als Hospitanten bei anderen Vereinen mitwirken wird.

Zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Gießen ernannt wurde der Garde - Unteroffizier Gümblein in Darmstadt.

Bezeichnet ein Produeent oder Handeltreibender seine Waare mit einem fremden Waarenzeicheu im guten Glauben, daß es nicht gesetzlich geschützt sei, erfährt er sodann, daß das fremde Waarenzeichen durch Eintragung geschützt sei, und läßt er trotzdem seine mit dem fremden Zeichen bezeichnete Waaren im Verkehr, so ist er nach einem Urtheil des Reichsgerichts I. Strafsenat, vom 12. December 1889 wegen wissentlichen Inverkehrbringens widerrechtlich bezeichneter Waare aus § 14 des Markenschutzgesetzes zu bestrafen.

Der russische Minister des Innern hat verfügt, daß von jetzt ab unfrankirte und auch unzureichend frankirte Briefe in Rußland zur Beförderung zugelassen werden. Bisher wurden derartige unfrankirte Briefe einfach vernichtet. Für unfrankirte Briefe ist das doppelte Porto zu entrichten.

Zn Amerika verstorbene Hessen. Die Nr. 27 der in New-Dork erscheinendenHessen-Darmstädter Zeitung" bringt folgende, in Amerika verstorbenen Landsleuten gewidmete Nachrufe:

Herr Adam Ast Heimer, ein bekannter Hessen-Darm­städter, verstarb am 15. d. M. in No. 187 Norfolk Street, New-Dork. Derselbe war am 6. Juni 1830 in Bischofs­heim, Kreis Groß-Gerau geboren und seit k32 Jahren im Lande. Im Frühjahre verflossenen Jahres bekam er eine Herzkrankheit, an welcher er schwer zu leiden hatte und der er auch erlag. Er war Mitglied zahlreicher Vereine, so des landsmannschaftlichen Vereins Gießen und Umgegend, des Humboldt K.-U.-V., der Social-Reformer 1. Division, des Deutsche Einigkeit K.-U.-V. und des Martha Washington Zirkels Nr. 2, W. A. G. D. Herr Astheimer erfreute sich in seinem großen Bekanntenkreise eines trefflichen Rufes und großer Beliebtheit. Der Verstorbene hinterläßt eine. Frau, einen Sohn von 16 und eine Tochter von 13 Jahren.

Wilhelm Schmitt. Schon wieder ist ein in den weitesten Kreisen bekannter Landsmann gestorben. Schmitt war in Gießen geboren, 49 Jahre alt und gelernter Buch­händler. Seit 15 Jahren führte er die oberste Leitung des Sortimentsgcschästs der Buchhändlerfirma E. Steiger & Co., New-Dork, und bekleidete seit einigen Jahren den Posten eines Bibliothekars derHarmonie". Herr Schmitt wurde vor ca. zwei Wochen von der Influenza ergriffen, zu der sich Lungenentzündung gesellte, welcher er erlag. Er hinterläßt eine Wittwe und sechs Kinder.

Port Chester hat den Verlust eines seiner angesehensten Bürger zu beklagen, nämlich unseres Landsmannes Georg Mertz, bekannt als der Gründer der angesehenen Firma Mertz & Sons, der das Zeitliche gesegnet hat. Er war 1832 in Bettenhausen, Kreis Gießen, geboren, kam früh­zeitig nach Amerika und hat sich durch seine Thatkrast, durch Fleiß und Strebsamkeit von Mittellosigkeit zu einem behäbigen Wohlstand emporgearbeitet. Seine Characterfestigkeit, sein Sinn für das Gemeinwohl, den er bethätigte, sowie seine Liebens­würdigkeit haben ihm zahlreiche Freunde erworben und haben indirect viel dazu beigetragen, das Ansehen des Deutschtums in Port Chester zu heben. Um die Förderung einer an­ständigen und gemüthvollenckGeselligkeit hat sich Herr Mertz sehr verdient gemacht; er gab die Initiative zur Gründung von Gesangvereinen, ist Vater aller hiesigen musikalischen Vereine und hat, zumal er selbst sich activ daran beteiligte, den Sinn für musikalische Genüsse sehr geweckt. Im Ganzen war Mertz ein deutscher Mann, der seine Nationalität, sowohl durch die That als auch durch seine guten Eigen­schaften bestätigte.

Grimberg, 27. Februar. Der hiesige Vorstand des liberalen Vereins ersuchte alle Wähler, bei der Stichwahl für die Candidatur des Herrn Dr. Gutfleisch thatkräftig mitzuwirken.

Schotten, 24. Februar. Bei den Telegraphen- Stationen des Kreises Schotten sind während des Jahres 1889 in

Freienseen öufgegeben 12 und angekommen 17 Telegramme,

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Friedberg, 27. Februar. Bei der Verloosung des Friedberger Pferdemarktes am 19. d. Mts. erhielten Haupt­preise (Pferde) Nrn.: 760, 1876, 2181, 3778, 4026, 6111 6801, 7104, 7195, 7233, 8171, 8408.

vermischter.

* Mainz,' 27. Februar. Nach längeren Leiden üer starb heute Morgen im Alter von 74 Jahren der ehemalige Reichstagsabgeordnete, Domcapitular und Regens des bischöf- lichen Priesterseminars hier, Dr. Christoph M ousang. Der Verstorbene, der als Vertreter des Bischofs der ersten hessischen Kammer angehörte, vertrat abwechselnd die Wahl­kreise Mainz-Oppenheim, Mayen-Ahrweiler und Mühlheim im Reichstage. An den politischen und religiösen Fragen in Wort und Schrift lebhaften Antheil nehmend, genoß Mousang durch seine volksthümliche Sprache hier eine bedeu­tende Popularität.

In dem hohen Alter von 87 Jahren verstarb gestern der erste evangelische Pfarrer und Superintendent von Mainz, Prälat Dr. H. Schmitt. Der Verstorbene war 50 Jahre Geistlicher der Gemeinde Mainz - seit dem Jahre 1885 befand er sich in Pension.

* Mainz, 27. Februar. Eine größere Volks­versammlung als die gestern Abend von den Social­demokraten abgehaltene, sand hier noch selten statt. Die ge­räumigeStadthalle" war mit ihren sämmtlichen Gallerien Kopf an Kops gedrängt. Nach allgemeiner Schätzung waren mindestens 6000 Personen anwesend, von denen etwa ein Drittel nicht zur socialistischen Partei zählten. Hauptredner war Bebel, der sich in zweistündiger Rede über die Ziele und Wege der Socialdemokratie verbreitete. Bei Beleuchtung der Gegner wandte sich Bebel zwar sehr sachlich, aber mifr besonderer Schärfe gegen das Centrum, das mit seinen, hetrogenen Elementen heute nur noch eine reaktionäre, volks­feindliche Partei sei. Nach Bebel sprach noch der Candidat Jöst, der auf das Entschiedenste dagegen protestirte, in Bingen die franzosenfreundliche Aeußerung gethcut zu haben, die ihm von gegnerischen Blättern in den Mund gelegt worden. Er habe nur die Annexion von Elsaß - Lothringen als einen politischen Fehler bezeichnet, der für Deutschland von den nachtheiligsten Folgen begleitet gewesen. Die Versammlung verlies ohne die geringste Störung.

* Marburg, 27. Februar. Herr Dr. Otto Böcke! hat die auf ihn gefallene Wahl als Reichstags-Abgeordneter des Wahlkreises Marburg-Kirchhain-Frankenberg angenommen.

* Marburg, 26. Februar. Arn letztvergangenen Freitag mußte auf hiesiger Eisenbahnstation ein junger Mann aus­gesetzt werden, welcher auf der Fahrt von Gießen hierher wiederholt versucht hatte, aus dem Zuge zu springen. In ärztliche Untersuchung genommen, wurde festgestellt, daß der­selbe geistig gestört und seine Üebertoeifung an eine Irren- Heilanstalt erforderlich sei. Es ist ein 19jähriger Mechaniker aus Stuttgart, welcher zuletzt in Wetzlar in Arbeit stand.

* Frankfurt, 27. Februar. Selbstmord. Gestern Abend 63/4 Uhr fuhr der Droschkenkutscher Nr. 344, Joh. Eugen Wolff, in Bockenheim wohnhaft, über die Untermain­brücke, stieg vom Bock und sprang von der Brücke aus in den Main. An eine Rettung war nicht zu denken, da keine Schiffe in der Nähe und die Dunkelheit bereits eingetreten war. Die Leiche konnte noch nicht aufgefunden werden.

* In Verbindung mit dem X. internationalen medicini- schen Congreß, welcher vom 4. bis 9. August dieses Jahre­in Berlin tagen wird, soll eine internationale mediciuisch' wissenschaftliche Ausstellung stattfinden. Von den Vertretern der medicinischen Facultäten und der größeren ärztlichen Gesellschaften des Deutschen Reiches ist ein Organisations- Comit6, bestehend aus den Doctoren Virchow, v. Bergmann, Leyden, Waldeyer und Lassar, mit dem Auftrage betraut worden, die Vorbereitungen für diese Ausstellung zu treffen. Auch haben sich in den Herren Commerzienrath Dörffel, H. Haensch, Director I. F. Holtz, Director L. Loewenherz und H. Windler technische Autoritäten zur Mitarbeit bereit gefunden. Die sehr großen Schwierigkeiten, welche die Be­schaffung geeigneter Räumlichkeiten gemacht hat, sind erst jetzt gehoben worden und es wird nunmehr zur Beschickung der Ausstellung eingeladen. Wir heben zunächst hervor, daß der Character derselben, der Gelegenheit und dem zur Verfügung stehenden Raume entsprechend, ein ausschließlich wissenschaft­licher sein wird. Folgende Gegenstände sollen, soweit der Platz reicht, zur Ausstellung gelangen: Neue oder wesentlich verbesserte wissenschaftliche Jnsttumente und Apparate für biologische und speciell medicinische Zwecke, einschließlich der Apparate für Photographie und Spektralanalyse, soweit sie medicinischen Zwecken dienen neue pharmacologisch-chemische Stoffe und Präparate neueste pharrnaceutische Stoffe und Präparate neueste Nährpräparate neue oder besonders vervollkommnete Instrumente zu operativen Zwecken der inneren und äußeren Medicin und der sich anschließenden Specialfächer, einschließlich der Electrotherapie neue Pläne und Modelle von Krankenhäusern, Reconvalescentenhäuseru, Desinfections- und allgemeinen Badeanstalten neue Ein­richtungen für Krankenpflege, einschließlich der Transport­mittel und Bäder für Kranke, neueste Apparate zu hygie­nischen Zwecken. Alle Anmeldungen oder Anfragen sind an das Bureau des Congresses (Dr. Lassar, Berlin NW., Carlstraße 19) mit dem VermerkAusstellungsangelegenhekft zu richten. _________________________ _

Universität- - Nachrichten.

Aus München meldet ein Telegramm derFranks. Ztg." den am 25. d. Mls. erfolgten Tod des bekannten P osissors der Geologie und Geognosie Kail Emil von Schafhäuti im eben vollendeten 87. Lebensjahre. Deis Ibe war am 16. Februar IW» zu Ingolstadt geboren, studirte Medtctn und mineralogische C-bemte und beschäftigte sich daneben mit Vorliebe mit der Verfertigung matbemauscher und physikalisch, r Instrumente. Noch als Student veröfftn'Uchte er unter dem Namen Pelltww einige acusttschö Av- handiurgm und die Ergebnisse seiner Forschungen über ötagi und Eisen.

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