Depeschen, betreffend Einstellung der Expedition wegen der Rückkehr Emin Paschas, besitzend, werde ich Peters in Eilmärschen am Kenia, eventuell am Baringo-See einholen."
Recklinghausen, 23. November. In der Zeche „Schlägel und Eisen" sind seit gestern Abend 250 Bergleute durch einen Unfall in dem Schacht eingeschlossen. Die Zufuhr von Nahrung ist noch möglich und man hofft, den Leuten bis morgen Rettung zu bringen.
Ausland.
Wien, 23. November. In einem Artikel der „Presse" heißt es: Das System planmäßiger Fälschungen und Irreführungen, welches schon einmal beinahe zu einer offenen Entzweiung zwischen Rußland und dem Dreibunde geführt habe, scheine neuerdings wieder ausgenommen worden zu sein, namentlich in einigen englischen Blättern. Zwei Dritttheile der gegen Oesterreich - Ungarn und Deutschland gerichteten polemischen Artikel russischer Journale hätten solche Tendenzen zur Unterlage. Ihre häufige Wiederholung begründe den Verdacht, daß man es mit einer systematischen Agitation zu thun habe, welche bezwecke, allmählich und langsam wieder jenes Mißtrauen erwachen zu machen, welches die Berliner Entrevue zerstreut habe. Daß dies vor der Hand auch nicht im Entferntesten gelungen sei, beweise die vorgestrige Friedensrede des Kaisers Alexander bei der Jubelfeier im Artilleriemuseum.
Prag, 23. November. Böhmischer Landtag. Der Landtag lehnte den Commissionsantrag ab, dem czechischen Schulverein eine Unterstützung von 20,000 st. aus Landes- Mitteln zu bewilligen. Dagegen wurde ein Antrag des Abg. Grafen Zedtwitz angenommen, nach welchem derselbe Betrag solchen Privatschulen mit Oeffentlichkeitsrccht gewidmet wird, die keinen Beitrag vom Landesfonds beziehen. Die Ver- theilung dieses Betrages ist dem Landes-Ausschuß überlassen.
Athen, 23. November. Ihre Majestät die Kaiserin Friedrich hat heute die Rückreise angetreten, der Kronprinz und die Kronprinzessin gaben derselben bis nach Patras das Geleite. Die Kaiserin begibt sich von da zunächst nach Olympia und wird dann die Reise über Korfu fortsetzen.
London, 23. November. Die englische Regierung entsandte zwei Kriegsschiffe nach Rio de Janeiro zum Schutze der englischen Staatsangehörigen.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondcnz-Bureau.
Essen, 24. November. Nach einer Meldung der „Rh.- Westf. Ztg." besteht'der Unfall, welcher sich, wie bereits gemeldet, in der Zeche „Schlägel und Eisen" ereignete, in einer unbedeutenden Beschädigung der Schachtzimmerung. Die Belegschaft, welche Freitag Nachmittag eingefahren war, ist am Samstag Abend gesund und wohlbehalten wieder aus- gefahren.
Brüffel, 24. November. In der gestrigen Sitzung des A n t i s c l a v e r e i - C o n g r e s s e s wurde einstimmig beschlossen, daß die Territorialsragen außerhalb der Competenz des Con- gresses lägen. Es wurde eine aus den Delegirten Deutschlands, Belgiens, Frankreichs, Englands, Italiens, Persiens, Portugals, Rußlands und der Türkei bestehende Commission zur Prüfung der -Fragen, welche den Sclavenhandel auf dem Meere betreffen, ernannt.
Rom, 24. November. In der Arena des Flaminius sand heute eine von Radicalen einberufcne Versammlung statt, um wirksameren Gesetzesschutz gegen ArbeitsUnfälle zu verlangen. Ungefähr 1500 Personen waren anwesend, darunter Mehrere Deputirte und Munizipalräthe. Die von dem Comite vorgeschlagene Tagesordnung, welche das Verlangen nach einem wirksameren Schutze gegen Arbeitsunfälle stellt, wurde angenommen. Die von einigen Anarchisten eingebrachte anarchistische Tagesordnung gelangte nicht zur Ab
stimmung. Die Anarchisten erhoben lärmend Widerspruch und wurden deßhalb von der Polizei aus dem Saale entfernt. Im Uebrigen verlief die Versammlung ohne weitere Störung.
Konstantinopel, 24. November. Die Pforte ersuchte die Botschafter, der neuen Stempeltaxe zuzustimmen. Der italienische Botschafter willigte nur unter der Bedingung ein, daß die Stempelfreiheit der ottomauischen Bank aufgehoben werde, und glaubt man deßhalb, daß die Pforte mit der ottomanischen Bank diesbezüglich unterhandeln wird.
Locales mtö provinzielles.
Gießen, 25. November.
— Der Landesausschuß der landwirthschaftlicheu Vereine des Großherzogthums Hessen hat sich in seiner letzten Sitzung u. A. auch mit der Frage der Einrichtung von Freibanken beschäftigt und nachstehenden, von Herrn Dettweiler- Darmstadt gestellten Antrag einstimmig angenommen: „Der Landesausschuß erachtet es für Wünschenswerth, daß die Freibankfrage gesetzlich für das ganze Großherzogthum geregelt werde. Insbesondere müßte ein derartiges Gesetz oder eine Verordnung bestimmen, daß 1. die Größe, Lage und Ausdehnung der Freibankeinrichtungen in den einzelnen Orten und Städten nach der Menge des zum Kaufe nicht ladenreinen Fleisches geneigten Publikums bemessen wird- 2. daß die Verbringung nicht ladenreinen Fleisches von einem Orte nach dem andern, namentlich aber nach größeren Städten, unter Beobachtung der als nothwendig erachteten Control- maßregeln gestattet werde, so lange als nicht Ueberhäusung der Freibank mit nicht ladenreinem Fleische nachgewiesen ist- 3. daß bei vorkommendem Bedürfnis einzelnen Metzgern die Concession ertheilt werden kann, nicht ladenreines Fleisch unter polizeilicher Controle verkaufen zu dürfen."
— Militärisches. Beim hier garnisonirenden 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 116 treten folgende Personal-Veränderungen ein: Giese, Major, unter Stellung zur Disposition mit Pension, zum Commandeur des Landwehrbezirks Calau ernannt. Stephan, charakterisirter Port.-Fähnrich, Sold an, Unteroffizier, zuPort.-Fähnr. befördert. Werner, Hauptmann vom 3. Niederschles. Jnf.-Regt. Nr. 50, als Comp.-Chef in das 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116, Gehr, Major und Commandeur des Cadetten- hauses zu Culm, als Bats.-Commandeur in das 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116 versetzt, v. Brockhusen, Hauptmann und Comp.-Chef, als Major mit Pension und der Uniform des Jns.-Regts. Gras Schwerin (3. Pvmm.) Nr. 14, der Abschied bewilligt. Junk, Lazarethinspector in Gießen, nach Mainz, Christ, Lazarethinspector beim 1. Gar- nison-Lazareth Berlin, nach Gießen versetzt.
k. Theater. „Gewonnene Herzen", Volksstück mit Gesang in 3 Acten von Dr. Hugo Mülle r. Es ist jammerschade, daß sich zu der gestrigen Vorstellung kein größeres Publikum eingesunden hatte. Auf dem Repertoir stand eines der gefeiertsten Volksstücke unserer Literatur. Sein nur zu früh verstorbener Verfasser, der neben den „Gewonnenen Herzen" eine bedeutende Anzahl von Bühnenwerken geschaffen hat, wie „Heidemann und Sohn", „Spitzenkönigin", „Von Stufe zu Stufe" und das vielgenannte Salonstück „Im Wartesaal erster Classe", ist der in weiten Kreisen bekannte und angesehene Dr. Hugo Müller. Als er noch während des Krieges im Jahre 1871 sein patriotisches Lustspiel zur Aufführung brachte, erregte es eine Begeisterung und einen Enthusiasmus sonder Gleichen. Behandelte er doch darin die Gewinnung Büddeutschlands für Art und Wesen der Norddeutschen und zwar wie seiner Zeit Lessing in der Minna von Barnhelm, indem er die Hauptpersonen im Stücke zu typischen Vertretern der einzelnen Stämme machte. Die Idee des Schauspiels würde vielleicht mutatis mutandis durch jenes Wort aus Kaiser Friedrichs Tagebuch ausgedrückt: „Ich fühle mich nur noch als Deutscher, keime keinen Unter- i
schied mehr zwischen Bayer, Badenser und wie sich sonst die Bewohner der 33 Vaterländer nennen, will mich aber keineswegs in die inneren Angelegenheiten derselben mischen oder dieselben ihrer Eigenthümlichkeit berauben. Möchten alle Deutschen mich und meine Frau als die Ihrigen und nicht als norddeutsche Aufdringlinge betrachten!" Die Musik zu den „Gewonnenen Herzen" ist höchst stimmungsvoll, schöne Melodramen schildern den Kamps zwischen der Macht des Guten und des Bösen, die Niederlage der Franzosen begleiten treffende Schlachtenklänge, prächtige Einzel- und Ensemble- gesünge unterstützen die Wirkung des Stückes beträchtlich. Wir wollen gleich hier bemerken, daß die Aufführung nach der musikalischen und schauspielerischen Seite gleichmäßig trefflich verbreitet war. Das komische Element in dem Stücke wurde von Herrn Reiners (August Weckerhahn) und Frau Jaskowski (Karoline) vertreten. Der erstere hatte vollauf Gelegenheit, sein immenses komisches Talent zu bethätigen. Wir mußten immer wieder angesichts seiner brillanten Leistung an einen seiner Berliner Collegen denken, dem bei einem Gastspiel in Frankfurt ein anwesender Jugendfreund, der sich nicht mehr anders helfen konnte, zurief: „Appelche hör' uff, oder ich verplatz'!" Zu bewundern bleibt bei Herrn Reiners, daß er nie auch nur durch die geringsten Con- cessionen an eine derbere Art der Komik Effect zu machen sucht. Von ähnlich vorzüglicher Wirkung war auch die Darstellung der Frau Jaskowski. Fräulein Pauli als Nanny spielte wiederum mit der oft an ihr gerühmten Einfachheit und Natürlichkeit. Ihr Gesang verdient auch heute besonders hervorgehoben zu werden. Der Hermann Walter des Herrn Ullrich bedeutete wieder einen Fortschritt des jungen Schauspielers. Bei weiterer Arbeit an sich wird der Herr gewiß schon bald völlig anstandslose Darstellungen liefern. Herr von Gallas stand, wie wir das für selbstverständlich bei dem strebsamen und tüchtigen Mimen halten, auch gestern vollends ganz auf der Höhe seiner Aufgabe. Charakteristisch nach Spiel und Worte war Herr Otto Frank als Obermeyer.
* Lauterbach, 23. November. Wer hilft? Im hiesigen Anzeiger streicht sich ein Freund von Metzelsuppe das Bäuchlein und freut sich, daß die schöne Zeit wieder da, in der man zum Stechbraten einladen kann oder, was noch besser, eingeladen wird. Er hat sogar entdeckt, daß bei der Schweinestecherei das Quellfleisch oder auch Wellfleisch die Hauptsache ist, nur möchte er in seiner Lernbegierigkeit gerne wissen, welche Bezeichnung, ob Quell- oder Wellfleisch die richtige ist. Ja, das ist eine schwierige Frage, wohl werth, ein Preisausschreiben auf Lösung derselben zu erlassen. Für die meisten Leute und Freunde von Schweinernem grenzt jedenfalls die Lösung dieser Frage an absolute „Wurstigkeit".
Vermischtes.
Mainz, 24. November. Der Import von amerikanischen Ochsen ist als beendigt anzusehcn. Die hiesigen Großviehhändler, welche die Einfuhr geleitet habeu, finden ihre Rechnung nicht dabei, indem die Schifffahrt und die Einkaufsspesen den ganzen Nutzen hinwegnehmen. Ein besseres Geschäft haben die Viehhändler mit der Einfuhr von italienischen Schweinen gemacht, die in den letzten Tagen durch die Ausdehnung des Schweineeinfuhrverbots auf Frankreich ziemlich bedeutend im Preise gestiegen sind.
— Das in der letzten Zeit viel verbreitete Gerücht, daß der Kaiser gelegentlich seiner Anwesenheit in Darmstadt auch die hiesige Festung besuchen werde, scheint sich nicht zu bestätigen. Eine an dm amtlichen Stellen erhobene Erkundigung hat nämlich zu dem Resultat geführt, daß eine Nachricht von der Hierherkunst des Monarchen nicht hierhergelangt ist.
— Nach bekannten Mustern hat ein hiesiger fleißiger Arbeiter an seiner früheren Braut, die ihn verlassen und einem andern jungen Manne die Ehe versprochen, Rache ge-
auch als gute Deutsche handelten. Der merkwürdige Fund war nämlich am Geburtstage des Kaisers gemacht worden, noch weiland Kaiser Wilhelms des Siegreichen und es dürfte wohl ziemlich dessen achtzigster gewesen sein. Dessen gedachten die Mardorfcr und ließen durch den Gemeindevorsteher dem Kaiser eine Anzahl dieser Goldstücke als nachträgliches Geburtstagsgeschenk überreichen. Der Kaiser überwies sie dem Museum in Berlin, wo sie Jedermann sehen kann.
Funde von solchem Rang sind glücklicherweise für die Förderung der Heimathskunde auch gar nicht nöthig. Durch Sammeln im Kleinen und durch das Einliefern einzelner Stücke von vielen Seiten her kann man im Lause der Jahre auch etwas Bedeutendes erreichen. Aber auch nicht in der Vereinzelung, sondern erst in der Zusammenstellung, geordnet und erklärt von kundiger Seite, können Fundstücke aus alter Zeit ihre wahre Bedeutung gewinnen. Denn der Zweck solcher Sammlungen ist ja, uns die Entwickelung der menschlichen Cultur, die Geräthschafteu, Waffen, Sitten, Gebräuche und Lebensweise unserer Vorfahren vor Augen zu bringen. Da hat man denn schon herausgesunden, daß vor ein paar tausend Jahren unsere Ahnen in Kunst und Handfertigkeit nicht höher standen als die Wilden, von denen uns kühne Entdeckungsreisende berichten. Metalle wußten sie nicht zu bearbeiten, aber Waffen zu Krieg und Jagd hatten sie nöthig. Da halfen sie sich aus wie sie kounten und machten sich Beile, Hämmer, Messer, Dolche, Pfeilspitzen u. s. w. aus harten Steinen. Solche Steinwaffen werden häufig gesunden und wir können mit Sicherheit annehmen, daß auch mancher Leser des Kalenders sich eines solchen Fundes rühmen kann. Man nennt die Zeit, in welcher Steinwaffen gesührt wurden, die Steinzeit. Später lernten die Menschen allmälig Metalle bearbeiten; allerdings zunächst nicht das Eisen, welches erst verhältnißmäßig spät an Bedeutung den ersten Rang erwarb. Zwischen der „Eisenzeit" und der „Steinzeit" liegt nämlich noch die sogenünnte „Broncezeit". Bronce ist eine Mischung
merkwürdigen Fund getrost mit dem Amtmann oder Landrath reden, denn die Rechte der Finder sind gesetzlich geschützt. Auch kann man sich durch offene Anzeige eines werthvollen Fundes viel leichter vor Uebervortheilung bewahren, als durch ein heimliches Geschäft mit irgend einem durchtriebenen fcröbler.
P. Es gibt jedoch noch eine Art von Alterthümern, welche Hrer Natur uach an derselben Stelle bleiben müssen, wo sie nun einmal sind. Hierzu gehören z. B. Reste alter Wohnstätten, Befestigungen, Opfer- und Gerichtsstätten, Gräber u. s. w. Auch diese Denkmäler alter Zeiten soll man möglichst in Ehren halten und schonen. Es gibt der ganzen Gegend ein höheres Ansehen, wenn eine derartige Merkwürdigkeit noch erhalten geblieben ist. Es ist betrübend, wie viel von solchen Dingen durch Unverstand oder Gleichgültigkeit oder Gewinnsucht schon zu Grunde gegangen ist. In dieser Beziehung kann ein rechtzeitig angebrachtes Wort eines wohlgesinnten Mannes Manches retten. Viele solcher merkwürdigen Reste mögen auch den gelehrten Forschern noch gar nicht bekannt sein und nur von Ortskundigen beachtet in der Stille der Wälder und Heiden liegen. Mittheilungen dieser Art sind höchst erwünscht und dankenswerth. Es wird leicht Jemand zu finden sein, welcher darüber an eine Zeitung berichtet, und dann wird schon ein kundiger Mann kommen, welcher die Sache untersucht.
von Kupfer und Zinn. Während diese Metalle weich sind, ist ihre Mischung dagegen hart genug, um zu Waffen und Werkzeugen brauchbar zu sein. Die Bronce eignet sich ihres Goldglanzes wegen auch zu Zierrath. Deshalb finden sich j vielfach Ringe, Spangen u. dergl. aus Bronce neben Waffen und Geräthen. Meist sind diese Fundstätten alte Äräbe^ Es war heidnische Sitte, den Todten allerlei solche Dinge mit ins Grab zu gebeu. In Gegenden, wo die Römer lange gehaust haben, z. B. im südlichen und westlichen Deutschland, sind auch Münzen von Bronce sehr häufig. Gegenstände von
Bronce sind trotz des Alters oft sehr gut erhaltens"-.Mk Fundstücke aus Eisen dagegen sind infolge des Rostens mürbe und müssen mit Vorsicht behandelt werden.
Wir beabsichtigen natürlich nicht, alles Mögliche aufzuzählen, was der Bauer von Alterthümern etwa in seinem Acker finden kann. Nur die sogenannten Urnen wollen wir noch hervorheben. Bei unfern Vorfahren war es vielfach Sitte, die Leichen nicht zu beerdigen, sondern zu verbrennen. Die gebrannten Knochen, mürbe Brocken, legte man in einen irdenen Topf (Urne). Häufig finden sich solche Urnen in größerer Zahl zusammengestellt und gemeinsam von einem Erdhügel überdeckt. Mancher Leser wird ein solches „Hünengrab" kennen.
Es ist nun eine gemeinnützige Pflicht, dafür zu sorgen, daß dergleichen Merkwürdigkeiten nicht verkommen, sondern geschont werden und in die richtigen Hände gelangen. Ist in einer benachbarten Stadt eine öffentliche Sammlung, so sollte man die Gegenstände zunächst dieser als Geschenk oder zum Kauf anbieten, damit sie der heimathlichen Gegend erhalten bleiben. Weiß man nicht recht, an wen man sich wenden soll, so wird vielleicht der Lehrer, Pfarrer oder Arzt guten Rath geben können.
Auch den Regierungsbeamten ist zur Pflicht gemacht, auf die Erhaltung von Alterthümern bedacht zu sein und öffentliche Sammlungen zu fördern. Man kann über einen
Hoffentlich reicht das Gesagte hin, um die Behauptung zu rechtfertigen, daß man gar kein Gelehrter zu sein braucht, um in diesen Dingen bei Gelegenheit der vaterländischen Geschichtsforschung recht werthvolle Dienste leisten zu können. Hier können Gelehrte und Volk zu gemeinsamem Nutzen zusammen arbeiten!


