verlies ohne irgend welche Störung. Weder die Polizei noch die SonitatScolonne hatte irgend Anlaß zum Einschreiten. Di-Ps-rde des Festwagens mit der Germania gehören der Walser',chen Kunstmühle, die acht herrlichen Rappen am Wagen der Monarchta dem Hoskunstmuhlbesitzer Schmidt, die Bespannung des römischen Zweigespanns und der Quadrrga gehörte der hiesigen Pferdebahngesellschaft.
- . Se. K. Hoheit der Prinz-Regent erschien mit den Prinzen Ludwig, Rupprecht:c. Seute Nachmittag nach Beendigung des Festzuges mit einem großen Gefolge auf der Astwiese und wurde von den Turnern und dem zahlreichen Publikum enthusiastisch
"Ta* 5-C 4 rE?b Ho^^ufen begrüßt. Der Prinz-Regent begab sich zunächst in die Loge des Königlichen Hauses in der Festhalle und wohnte daselbst lange Zeit dem Musterriegenturnen an Bei der Abfahrt, welche infolge der schlechten Witterung delchleunigt wurde, wurden dem Regenten stürmische Ovationen bereitet.
^.egenturnm nahm heute seinen Fortgang. Die Halle wurde heute »oUftonN geräumt und mit Barren, Pferd, Reck und Bock :c. versehen. S)cm Xurnen ^0^ e den ganzen Tag über eine zahllose Menge von Zuschauern bei. Am heutigen Tage turnte u. A. der XII. Kreis (Bayern), der XIV. Kreis (Sachsen) mid der X V Kreis (Oesterreich). Die Leistungen waren vorzügliche. Besonders überraschten
Leistungen im Hochsprung mit Stab, wobei Höhen von 2,50 bis wurden. Auch das berühmte Schwingen der Schweizer kam heute 2lu3fu§run0 und fand enthusiastischen Beifall, ebenso die musterhaften Cnubün10en*. ^v^^bem wurde fast an allen Geräthen bei sehr guten Gesammtletstungen eifrig geturnt. M 0
* * *
„lirc Sanitätsdienst beim VII. Deutschen Turnfeste, welcher ein freiwilliger ist, wurde von einem besonderen Sub-Comil6 organtsirt. Derselbe ist in der Weise organisirt, daß in einer wohleingerichteten Krankenstation (14 Betten) auf dem Fest- hwit ^ Anzahl von Aerzten und Sanitätsmannschaften zur Hilfeleistung
Den ärztlichen Dienst haben etwa 50 hiesige Aerzte übernommen, welche in bestünmtem Turnus abwechseln. Die Sanitätswachmannschaft wird an den eigent- lichen Festtagen d. h. vom 28. bis 31. Juli — vom Turner-Sanitätszug an den übrigen Tagen — d. h. vom 21. bis 27. Juli und vom 1. bis 4. August — von der Oberbayerischen Samtäts-Colonne gestellt. Außerdem hatte das Sub-Comits zur Hilfe- ne-3 Abzuges an fünf Plätzen (Hoftheater, Odeon, Universität, Rath- böebaude) die Sanitatswachen eingerichtet, an welchen Aerzte und ^bcn ma^mann 1 ^berbayerische Sanitäts-Colonne) den Dienst übernommen h« Äsba0erocfcnc Dimensionen nahm an den beiden Festtagen der Verkehr
Cafs Luitpold an, wo am Sonntag über 20 000 Gäste zu befriedigen waren 8 ©djon um 5 Uhr Morgens begehrten Hunderte Einlaß und noch mehr Turner zogen r ^"ernachl ab, weil sie nicht mehr eingelassen wurden. Während S w^tmMste vorhan ben war ’ “C‘’£ Qb9£,P£rtt n,crbcn- 618 wieder Platz für
Lokates»
b-Ittag-a wkbMn Df£‘£n ®£,Wläkuten drtng8-nb°g°ewün^
, kürzlich Ä7L°^'£^-L ^üss-l °°rauch werben einig- Haupttahrer. di- erst ! E°rs° durch di- Stadt werden circa RO Ma,-§n-n in1s-weauna^el/£ b£m 6ro6cn-
wartige Zeitungen übergegangene Mordgeschichte hat sich ra^ck dÄ? nf c
! der angeblich in den Strom Geworfene auf dem laVnbamm V*
| ^eit bekommen und im Verlauf desselben in's Wasser aeiall^n ift 3 S lba^n seine Gegner selbst herausholten 11 0c'aUen aus welchem ihn
«eww® fflWHim Wachst 8» ?an£' U VA100 b-r?-!sübr-n mußte, -r starb kurz daraus au! d r W-MMMMK S&s rn : >'* s sI'Sä
Bürger unfere? ©tabV 6m @3°@n hpr§i£< VUn8'] ,flne5 d-r angesehmsten mi"s-in-?G ff?^/benb-n Köders, d-r G-w-rs-kamm-r -7 ähi-r"w°r^-im??-üw fein“ Gattin in seltener Rüstigkeit das Fest der goldenen Lochlett Unter den ?rttinüaf*Un^er Glückwunschtelegrammen, Adressen rc. verdient ein Gratu
lationsschreiben der Kaiserin Friedrich besondere Erwähnung. Dasselbe lautet: q. , < ix®C£,1 Hbrr. Es ist zur Kenntniß Ihrer Majestät der Kaiserin und Köniain §,a-^rich gelangt, daß Sie heute den Tag der goldenen Hochzeit begehen. Ihre Majestät -und den Ihrigen hierzu von ganzem Herzen Glück s
Je.,^ ^er hochselige Kaiser Friedrich gethan hätte, in dankbarer Anerkennung Ihrer 1Ä w.d iKSJ
-Utopie gereichen. Es ist ^hrer Maiestat auch bekannt, daß Ihre Tbätiakeit in den Freimaurerlogen eine unermüdliche gewesen ist. Möchte Ihnen daber noch ein anaes ^umringendes Leben beschieden sein. Mit den besten Wünschen zum heutigen Fest- oerbin^t Ihre Maiestat die Bitte, das beifolgende Bild als Andenken an den
Autzdr.Ä"n^^e«Aftb Friedrich gütigst entgegen nehmen zu wollen. Mit dem
Ausdruck vorzüglichster Hochachtung Graf Seckendorf."
??"iben traf ein Portrait des Kaisers Friedrich ein, welches die ^?nh7nntiC. 0C5b45nbL0 Uiit folgender Widmung versehen hat: „Herrn G. E. van der « 30. Juli 1889, non Llktoria, Kai-rin und
be§ lai|C?fbie toibt^mSUn88tat6 ®‘£ff£n8 üb-rr°.ch.° b-m Jubilar Ram-nS
Univerfität»- Ehronik.
nach äu'Ä g-b-m $°8t*n Si£t' ®£rmaniR- w'rd zum H-rbst- -,n-m Ruf-
Z?'Dm-ni? °‘8^0
e ~~ Frankfurt, Zo.Juli. Eine Liebestragödie in des Wortes vollendetstem ^Lestern Abend gegen 6 Uhr in dem CafS Reichskanzler Hierselbst. Mp Sh ®TO?kaj?DC\!?alt ift folgender: In jenem Caf^ sind 2 Schwestern-
^ ^u0eblich bildschöne Mädchen sind, als Büffetdamen angestellt. Mit einer derselben, Marie Lobbe mit Namen, unterhielt ein Musiker des 9 bayerischen ^nfanteriereaU ments fett ca. 5 Jahren ein Ltebesverhältniß. In Trier Batten fiS^iXen &ute 64 ernFV ?ie Lobbe ist nämlich eine Triererin. Anscheinend hat Marie Löbbe fpftiitf? ^ranFIUf.t ?n ^uem anderen Mann mehr Gefallen gefunden, jedenfalls scheint M»ustehen. daß ste dem seitherigen Geliebten Max Ktfchke den Laufpaß gab. Der nnitftpf»0 (Sergeant Kischke, welcher wohl nicht mit Unrecht einen o/ebenbuhler oer- uluthete, kam nun gestern ganz unerwartet in Eivilkleidung hierher, besuchte das ge- nannte Caf4 und stellte seine ehemalige Geliebte wegen ihres Verhaltens zur Rede
Version soll Kischke die Marie Löbbe zu einem gpÄÄ »X cinc obschlagige Antwort erhalten und bann auf das Mädchen geschossen haben nach der anderen ^erston hat Kischke seine frühere Braut energisch zur Rede gestellt, von ihr auf seine Interpellation die Antwort erhalten „ich will nichts mehr mit Dir e n b I Ha eht haft in Äh* e Mrs Unb bann geschossen haben. Die dritte Lesart
lufammenn^Ä Lbh6 b? ^tbat ben ftan^en Nachmittag mit den beiden Mädchen ölTh 8 ÄJ1b ' rCr ^wester seiner seitherigen Braut seine Börse überreicht Mn ror^b xrcn/ fie moßlnaä> Paris gehen, dort finde sie ihr Glück, er werde an"fej? u<* Ä -O^arie suchen. Dann habe er einen Revolver gezogen und auf das ?Näbchen geschossen. Welche Angabe auch immer die richtige sein mag, genug, Kischke feuerte um die angegebene Stunde auf Marie Löbbe zwei Schüsse nacheinander ab, von denen der eine die Schlafe streifte, der andere das Genick. Die zweite Kugel ftfiSpn ^übpH^al8MtC ba8 ^?br^.us ab Als der junge Mann seine frühere Braut stürzen sah, eilte er hinaus und legte die Waffe auf sich selbst an. Ein Schuß gtna n Stirne, ein zweiter in die Schläfe. Der Soldat wurde schwerverletzt in das Hospital zum Heiligen Geist gebracht. Obwohl er noch lebt, zweifelt man doch an seinem Aufkommen. Das junge Mädchen kommt mit dem Leben davon. Dasselbe bestndet sich in seiner Wohnung. Nach dem Polizetbericht hat der Mörder als Motin °er That angegeben es sei ihm hinterbracht worden, daß seine Braut, mit der er am rcicC ? rhaltniß habe, ein gleiches mit einem anderen Manne angeknüpft habe". fr,U* r?8 Wurzburg wo Kstchkc staub, traf heute Vormittag tin Unter- omjter ein, um sich nach seinem Beftnden zu erkundigen. Der Thäter soll in Aschaffen- ^r8frt1£n,£rrmMb£ fe ®a8®rel§,ni8 hat selbst hier, wo man über Tagezbegebenheiten W 'J hlnweggeht, großes Aufsehen erregt. Ein gleicher Fall ist übrigens vor 18 Jahren in einem Caf6 auf dem großen Kornmarkt vorgekommen.
— Der Hafen verkehr ist augenblicklich ein sehr reger. Im rechtsseitigen bsU e 14 9,ro6c Schleppkähne vor Anker. Die Anfuhr in Kohlm ist eine beträchtliche, dagegen kommt letzt wenig Getreide an. Von Massenartikeln sind be- erwähnen Scnbunßen aus Schweden sowie große Mengen Chilisalpeter zu
tz^^^ausen, 25. Juli. Ein merkwürdiger Selbstmord ist ipi nahen vorgekommen. Ein neunjähriger Knabe hatte während der Abwesenheit splü-» ® Jc n e.tm.a fünfjähriges Schwesterchen zu passen und soll zu dem- ß^ußert haben, daß er , da das Leben doch nichts werth sei, sich erhängen werde, welchen Worten er sogleich die That folgen liefe. Dem unglücklichen Vater begegne e vor Anigen Jahren ein gleich hartes Mißgeschick; indem er ein ihm von einem Zbrwalter in Verwahrung gegebenes Gewehr untersuchte, entlud sich dieses und der Dchuß durchbohrte sein ihm gegenübersitzendes Töchterchen.
m , §?/^^tzk 30. Juli. In Folge anhaltender Regengüsse sind Neiße, Zacken und ?U8, 5enkUfer5 -etteten und haben die Niederungen Überflmhet. Man befurchtet eine Wiederkehr der Katastrophe vom vorigen 3. August.
?/sellschaft.) In geradezu unglaublicher Weise, so schreiben §<rliner Blätter, wird die Ausstellung für Unfallverhütung dadurch geschädigt, daß ein bqn;^UbJ u1?3 b?n in dieselbe auf unerlaubte Weise zu verschaffen Wiederholt swd Personen aus den besten und wohlhabendsten Ständen dabei betroffen worden, daß sie in dem Besitz von Eintrittskarten sich befanden, die aus den
Vermischtes.
Sä'äCs?
Tafche zÜ bedenS b "Un i)Ocb bequemcn Hüffen, bas D-ficit aus ihrer -ig-nen m Mainz, 30. Juli. Das den kommenden Sonntag hier ftatifinbpnhp b-b-ut-nbst-berarlt8/er Wetteren" i^Sübbeustchlanb ^uÄn“'" Währmb^"' b“8 bie Anmelbungen selten bte Zahl 80 erreichten werben^ fiA M.r mlnbeftenä 100 Fahrer be.hell.gen. Neben beuifche^n Rabfahre?» liege^Anmekbungm
bet heiligen Schr«t°"bl^M», lnnAr£ unbt äußere Kritik im praktischen Gebrauch
wwiid« in b?»*Sia»?,r, ‘ü”äi,;: f“ äs sä zelnen, von Innen nach Außen. 3) Solche sachgemäße ©cbriftfrittf ift nnr nnpm KMiÄsifis “"ÄÄsesss
wirklich objektiv roerben kann. 5) Innerhalb biefer freien Selbst- ift aber auch die äußere logische und philologische Kritik völlia fm nnn b,etnfÄünbf°8mati,d,£n ^.nb ‘rabi‘,ont“e» »»«Wim uS' im ptä tifto®® brau,? m ^.£,M.tak[. “5 bie gewissenhafte Vprstcht unb liebevolle Pietät lewiesm
ffiÄWOÄawsx*; MWMZMME


