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Betriebs-Unternehmern auferlegten Pflichten Verfehlungen derselben wohl ent­schuldbar erscheinen läßt. Es liegt auch auf der Hand, daß durch eine häufige Wiederholung solcher Abänderungen von Vorstandü-Beschlüflen zur Hebung des Ansehens der Genossenschafts-Vorstände nicht beigetragen würde. Das Reichs- versicherungs'Amt glaubt deshalb, hiervon die Genossenschafts-Vorstände mit dem Anheimgeben verständigen zu sollen, bei Straffestsetzungen thunlichste Umsicht vorwalten und eine den einzelnen Fällen entsprechende Abstufung der Strafbeträge Eintreten zu lassen.

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Reichstag.

E. R. Berlin, 26. Januar 1886.

Der Reichstag beschäftigte sich heute mit der zweiten Berathung des Marine- Etats. Abg. Kroeber (Volkspartei) beklagte, daß nach dem Untergange derAugusta" der Klingelbeutel durch das Land gegangen sei, der Reichstag würde sich ohne Zweifel seiner Pflicht, ausreichend für die Hinterbliebenen der Verunglückten zu sorgen, nicht entzogen haben.

Chef der Admiralität v. Caprivi erwiderte darauf, 'daß der Anstoß zu den Sammlungen nicht von officieller, sondern von Seiten der Privatwohlthätigkeit aus­gegangen sei. Für die Admiralität war der Standpunkt maßgebend, daß im Kriege wie im Frieden bei Verunglückungen das Pensionsgesetz in Frage komme und aus­schließlich nach diesen! entschieden werden müsse.

Beim Capitel Militär Person al befürwortete Refent

Abg. Rickert die von der Commission beschlossenen Abstriche.

Abg. Dr. Möller befürwortet gegenüber der Verstärkung der Matrosen-Artillerie eine geringere Aushebung zur Fuß-Artillerie. Er bitte, die Bewilligung - der Ver­mehrung der Matrojen-Artillerie so lange auszusetzen, bis von Seiten der Armeever­waltung eine bindende Erklärung vorliege, eine entsprechende Verminderung der Fuß- Artillerie eintreten zu lassen; bis zur dritten Lesung kann das wohl geschehen.

Abg. Kalle (nat.-lib.) tritt für die Vollbewilligung der mehrgeforderten Mann­schaften ein. Der Marineverwaltung müsse das Material zur Bemannung der Schifte gewährt werden, dagegen halte seine Partei eine Vermehrung der Schifte, abgesehen von Specialitäten, wie Torpedoboote, nicht erforderlich, denn sie würde sonst von Neuem bemerken, daß die Schiffe nicht bemannt werden könnten.

General v. Caprivi erläuterte die Mehrforderungen an Matrosen-Artillerie, die zur Vertheidigung der Nordsee unbedingt erforderlich feien. Bei dem notorischen Mangel der Armee an Fußartilleristen glaube er nicht, daß die Armeeverwaltung ge­neigt sein werde, auch eine Reduction der Fußartillerie eintreten zu lassen. Gewähre der Reichstag in diesen! Falle die Vermehrung der Matrosen-Artillerie nicht, so würden sich erhebliche Schwierigkeiten ergeben.

Abg. Richter suchte den Grund für die Mehrforderungen in der Ausdehirung unserer Kolonialpolitik, jede Vermehrung des überseeischen Personals sei eine Schwächung der Vertheidigung unserer Küsten; dem müsse man endlich ein Ziel setzen. Die Kolonialpolitik gehe über den ihr vom Reichskanzler gesteckten Nahmen hinaus, wie iv'.r mit den Karolinen gefahren sind, wissen mir und daß Angra Pequena für uns nutzloses Land sei, werde auch Abg. Hammacher zugeben.

Abg. Hammacher. Die wcstafrikanische Gesellschaft hat sich unter meiner Mitwirkung gebildet, um die Ehre der deutschen Kolonialpolitik zu retten, denn der Besitzer von Angra Pequena war seiner Zeit im Begriffe, es an Ausländer abzutreten. Das Motiv des Erwerbs war ein patriotisches und ein politisches zugleich, wir wollen Angra Pequena dem deutschen Reiche erhalten.

Das Haus bestätigt alle Beschlüsse der Kommission.

Abg. Liebknecht (Soc.-Dem.) bringt die zahlreichen Arbeiterentlassungen auf den Werften mit der Ausübung ihres Wahlrechts in Verbindung. Die Betheiligung an Wahlen allein kann doch keine Entlastung begründen.

General v. Caprivi kann und will im Plenum auf Einzelheiten nicht ein- gehen, aber die geringe« Beschwerden, die sich auf nur wenige Personen unter 7000 Ar­beitern beziehen, sprechen gerade für die richtige Handhabung der bestehenden Reglements. Die Klagen über die Bevorzugung jüngerer Arbeiter und Benachtheiligung älterer Kategorien seien nicht berechtigt.

Die Kommission beantragt, an Stelle von 2 Kreuzern, zu deren Bau als erste Rate 1 200 000 JL gefordert werden, nur einen und als erste Rate 600 000 zu be­willigen; das Haus beschließt dementsprechend.

Für den Bau eines Avifos mürben als erfte Naic 800 000 <//L gefordert, die Kommission beantragt deren Streichung. In einer längeren Diskussion, an der der Chef der Admiralität, Abg. Meyer (Bremen), Abg. Dr. Windthorst u. A. theilnehmen, erklärt Abg. Windthorst, daß seine Partei im vorliegenden Falle gegen den Aviso stimmen würde, so lange die Ziele der Reichsregierung in der Kolinialpolitik nicht klar gestellt sind.

In der Abstimmung erklärten sich 83 Abgeordnete für die Forderung, 96 da- gegey. Da somit nur 179 Abgeordnete anwesend sind, ist das Haus nicht beschlußfähig und mußte die Sitzung abgebrochen werden.

Nächste Sitzung morgen. (Etat.)

Telegraphische Depescheu.

Wolff'S lelegr. Eorrespoirdeirz-Brrrearr.

®erlitt, 26. Jan. Die Reichstagskommission nahm einstimmig den Paragr. 1 der Vorlage über den Nordostseekanal an.

Berlin, 26. Januar. Das Abgeordnetenhaus genehmigte den Domänenetat unverändert. Im Laufe der Debatte wies Minister Lucius die Behauptung zurück, daß der Mißerfolg der Landwirthschaft durch die neue Zollpolitik veranlaßt sei; der­selbe sei eine Folge der niedrigen Getreidepreise und der Steigerung der unvermeid­lichen Wirthschaftsausgaben. Das Haus erledigte sodann nach unerheblicher Debatte den Forstetat, Rente und Zuschuß zur Rente des Kronfideicomn!ißfonds und begann Sie Berathung des Landwirthschaftsetat, wovon eine Anzahl Kapitel genehmigt wurden. Morgen Antrag Uhlendorf, betreffend geheime Abstimmung bei Wahlen.

Das Centrum des Abgeordnetenhauses brachte einen Antrag ein über den Antrag der Conservativen, Freiconservativen und Nationalliberalen, in der Polenftage zur Tagesordnung überzugehen, da man die Maßregeln der Regierung noch nicht kenne nnd für unbekannte Maßregeln nicht unbestimmte Mittel bewilligen könne.

Berli«, 26. Januar. Se. Maj. der Kaiser conferirte Nachmittags mit dem Reichskanzler.

Klausenburg, 26. Januar. In Nadua sind nahezu 90, in Lippa 200 Häuser überschwemmt; mehrere tausend Joch Felder stehen unter Wasser. In Lippa sind ca. 50 Gebäude eingestürzt. Die Eisstauung in den Gassen bedroht die Stadt mit einer weiteren Katastrophe. Die Rettungsarbeiten sind sehr schwierig. Da die Ein­wohner sich weigern, ihre Wohnungen zu verlassen, müssen die Delogirungen theilweise durch Gensdarmerie erfolgen.

PariS, 26. Januar. Der Ministerrath genehmigte heute das OrganisationS- decret für die Protectorate in Tongking und Madagaskar. Der Marineminister be­richtete über die neuesten Erfahrungen im Torpedowesen.

Grevy empfing heute Mittag den Fürsten von Montenegro.

Das Decret über die Organisation des Protectorats irt Tongking enthält bisher nur die ersten Grundzüge. Ein Generalresident soll eingesetzt werden mit der Ermächtigung, seinen Wohnsitz zu nehmen, wo es die Nothwendigkeit erheischt. In Hu« und Hanoi sollen zwei Oberresidenten ihren Sitz erhalten; außerdem wird als Princip zur Handhabung der annamitischen Verwaltung die Errichtung eines auto­nomen Budgets adoptirt. Die Organisation soll in dein Maße vervollständigt werben, wie Bert mit der Erledigung seiner Aufgabe vorschreitet.

London, 26. Januar. Im Unterhause wurde ein von Mr. Barclay zur Adresse gestelltes Amendement, welches eine Verbesserung des Looses der landwirthschastlichen Pächter befürwortet, mit 211 gegen 183 Stimmen verworfen. Die Parnelliten stimmten in der Minorität, Hartington und Goschen in der Majorität. DieTimes" hofft, die an Griechenland gerichtete Warnung werde sich als hinreichend erweisen, um die Aufrechthaltung des Friedens zu sichern; wenn nicht, werde der griechischen Regierung

bald begreiflich gemacht werden, daß die Großmächte Europas nicht mit sich scherzen lassen.

, London, 26. Januar. Im Unterhaus theilte Bourke mit, das neue spanische Ministerium sei noch nicht bereit zur Unterhandlung eines Handelsvertrags. Die Adreßdebatte ivurde fortgesetzt; Collings beantragt einen Zusatz, in dem er bedauert, daß den Bauern keine Erleichterungen in Betreff der Erlangung kleiner Pachtgüter gemährt werde. Chaplin bekämpft das Amendement Collings und betrachtet es als Mißtrauensvotum. Gladstone unterstützt das Amendement; er übernimmt die Verantwortlichkeit, die dessen Annahme involvirt und hofft auf Annahme desselben mit großer Majorität.

London, 27. Januar. (Privatdepesche.) Das Unterhaus nahm das gegen die Regierung gerichtete Amenbement Colling's mit 329 gegen 250 Stimmen an. Die Regierung ist mithin geschlagen.

London, 23. Januar. Der frühere englische Konsul auf Samoa, Church - ward, ist in San Francisco eingetroffen und berichtet über die jüngsten Vorgänge aus Samoa Folgendes: Mullin Point in City Apia war seit lange der Sitz der .Regierung von Samoa und war in den Besitz des früheren deutschen Konsuls Weber gelangt, welcher der Regierung von Samoa das mit ihr auf Ländereien gemachte Pfandgeschäft kündigte. Der König hatte zuvor ein Preisangebot für diese Ländereien gemacht, welches jedoch von Weber abgelehnt worben war. Der König war in Folge besten genöthigt, an einem anberen Orte in Apia feinen Wohnsitz zu nehmen. Weber würbe von bcm beutschen Konsul De. Stübel unterstützt, welcher darauf in Folge einer Jnsultirung Deutschlands bcm König untersagte, die Samoaflagge irgenbwo in Apia ju entfalten. Der König weigerte sich, bie Flagge einzuziehen, worauf Dr. Stübel an der Spitze bewaffneter Matrosen eines beutschen Kanonenbootes die Samoaflagge un­geachtet bes Protestes bes britischen unb amerikanischen Konsuls herunterzog. - Dieser Gericht Churchivarbs bestätigt bie gleich anfangs gegenüber übertriebenen Darstellungen bcr Vorgänge auf Samoa geäußerte Vermuthung, daß es sich bei bcnselben lebiglich um Wiederherstellung ber vom Könige iviberrechtlich rückgängig gemachten Psanbnahme handeln könne und daß alle Berichte, welche von einer Annexion sprachen, selbstver­ständlich völlig grundlos waren.

Petersburg, 26. Januar. DasJournal be St. Petersbourg" meint, trotz ber ablehnenden Antwort des Premierministers Delyannis werde'die griechische Re­gierung den Forderungen der Leidenschaft widerstehen, welche um so nutzloser sei, als Europa fest entschlossen ist, keinerlei Gebietsveränderung zuzulassen, die als eine Ent­fernung von den Bestimmungen des Berliner Vertrages anzusehen wäre.

Athen, 26. Januar. Auf ein an Gladstone gerichtetes Telegramm des Chefs der hiesigen Stadtverwaltung, in welchem bie Hoffnung ausgesprochen war, Griechen- lanb werde in Gladstone einen großinüthigen Vcrtheidiger finden, hat letzterer tele­graphisch erwidert, er hoffe lebhaft, Griechenland werbe sich bedenken, bevor es sich in Eonflict mit den wohlerwogenen Rathschlägen ber vereinigten Mächte setze.

Konstantinopel, 26. Januar. In bem Runbschreiben, welches bie Pforte an ihre Vertreter im Auslanbe behufs Herbeiführung einer Aktion ber Mächte für bie Abrüstung Griechenlanbs gerichtet hat, wirb zunächst auf bie fortgesetzten Rüstungen Griechenlanbs, sowie auf bie von ben Mächten in biefer Frage in Athen gethanen Schritte hingewiesen. Das Runbschreiben erinnert alsbann an bie Opfer, welche bie Türkei auf Verlangen Europas burch Gebietsabtretungen bereits gebracht hat unb welche bie äußerste Grenzen ber möglichen Konzessionen bilben. So sehr die Pforte Geduld unb Friebensliebe bekundet habe, so fordere doch die Sorge für ihre Interessen unb die Wahrung ihrer Rechte gebieterisch, bei ber geringsten Provokation seitens Griechenlanbs bie Herausforderung anzunehmen; durch ihre Ehre und Würde werbe sie hierzu gezwungen. Die Pforte mache Griechenlanb sowohl für bie etwaigen Folgen wie auch für bie schweren Nachtheile verantwortlich, welche ber Türkei aus ber Haltung Griechenlanbs erwachsen; es seien bies Nachtheile, welche eine Kompensation erheischen dürften. Bevor bie Türkei zu biesem äußersten Mittel greife, appeüire sie an bie Mächte, bamit bieselben burch eine kategorische Erklärung eine Demobilisirung ber griechischen Truppen erlangen.

Lokales.

G. Gießen, 27. Januar. ^Sterblichkeit in Gießen.) Die Sterblichkeit war in der Woche vom 17. bis 23. Januar wteberum keine große, ba im Ganzen nur 7 Personen betroffen würben, nämlich 6 Erwachsene unb ein Kinb. Dieses letztere, im zweiten Lebensjahre stehenb, erlag einem Darmcatarrh. Von ben erwachsenen Personen starb eine an Bronchienentzünbung, eine an Lungenentzünbung, zwei an Lungonschwinbsucht. Bei einer Frau, die bei Lebzeiten nicht ärztlich beobachtet worben war, ließ sich bie Tobesursacke mit Sicherheit nicht angeben. Ein Mann von aus­wärts, ber burch einen Fall von einem Eisenbahndamm bie Wirbelsäule gebrochen hatte unb zu ärztlicher Behanblung hierher gebracht worben war, starb einige Tage darauf an ben Folgen biefer Verletzung.

Gießen, 25. Januar. Die auf gestern Nachmittag einberufene Versammlung ber Mitglieder des Gießener Bienenzüchter-Vereins war, im Gegensatz zu ben seitherigen, recht zahlreich besucht, wozu jebenfalls bie aufgestellte Tagesorbnung nicht am wenigsten beigetragen hat. Es ist aber auch ber erste Gegenstanb: bie Errichtung von Verkaufsniederlagen für Honig für jeden Bienenzüchter von solchem Interesse, daß es sich wohl der Mühe verlohnte, dem Rufe des Vorstandes zu folgen, um mit dem­selben die Mittel und Wege zur Beschaffung von Absatz für den geernteten Honig zu berathen. Leider ist es eine traurige, aber wahre Erscheinung, daß, trotzdem Deutsch­land lange nicht so viel Honig probucirt, als confumtrt wird, dennoch ber beutfdje Bienenzüchter seinen Honig nicht absetzen kann. Die Frage, weshalb bieses so sei, einfach bamit zu beantworten: Der inlänbische Honig sei für größeren Verbrauch zu theuer, währenb ber ausländische, sog. Havanna, Chile- ober Schweizer Honig viel billiger ist, bürste mit Rücksicht auf ben Unterschieb in Güte unb Reinheit mindestens sehr gewagt sein. Wenn dem Publikum bekannt wäre, auf welchem unappetitlichen, sogar ekelhaften Wege der sog. Havanna- ober Ehile-Honig gewonnen unb versenbet, aus welchen Stoffen der so viel gepriesene sogenannte Schweizer-Honigbereitet", unb dagegen welche peinliche Sorgfalt und Reinlichkeit bei der Ausschleuderung des Honigs unserer deutschen Bienenzucht angemenbet wirb, so würben gewiß alle Bedenken gegen den höheren Preis schwinden unb berselbe gerne bezahlt weroen. Um nun einesteils bem Publikum eine Garantie für den Bezug ächten, reinen Bienenhonigs, so wie er von ber Biene cingefammclt ist, zu geben, anberntheils aber auch ben Mitgliebern bes Vereins eine sichere Absatzquelle zu verschaffen, hat ber Vorstanb bes Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins die Errichtung von Verkaufsniederlagen versucht. Eine solche wurde dahier in Gießen bei Herrn Kaufmann Ferd. Drebes, Marktplatz Nr. 21 und eine andere in Darmstadt errichtet. Hiervon wurde in gestriger Versammlung Kenntniß gegeben und den Mitgliedern empfohlen, ihre Vorräthe ben Nieberlagen zur Verfügung zu stellen. Wir bürfen wohl bie Hoffnung aussprechen, baß das Publikum eben diesen Niederlagen das nöthige Vertrauen entgegenbringt und ihnen bie Frequenz angedeihen läßt, welche zum Bestehen berselben im beiberfeitigen Interesse erforderlich sind unb besonders Gießen nicht hinter anderen Städten, wo sich diese Einrichtungen sehr bewährt haben, zurückbleibt.

Der zweite Punkt der Tagesordnung, betr. die Abänderung bcr Lesezirkel betraf einenwunben" Punkt. Wie in fast allen Vereinen, so bildet auch hier die Circulatton ber Zeitschriften eine Quelle steter Klagen, inbem es vielfach an Regelmäßigkeit unb Pünktlichkeit in ber Weitergabe gebricht. Diesem Fehler wurde durch bessere Ein- theilung der Reihenfolge, sowie durch Offenlegen je eines Exemplars des Vercinsblattes Die Biene" und derBienen-Zeitung" in dem zu den Versammlungen benutzten Lokale des Herrn Fel sing, Neuenweg, abzuhelfen versucht.

Der dritte Gegenstand,die Anschaffung einer Wachspresse" aus Vereinsmitteln sand allgemeinen Beifall und ivird hierdurch ein seither sehr empfunbener Mangel beseitigt, wenn, wie zu hoffen ist, bcr von Krauß unb Krause in Heilbronn neu conftruirte unb von vielen Autoritäten als praktisch sehr empfohlene Wachsgewinnungs- Apparat sich nach Wunsch bewährt. Ebenso würbe ber Vorschlag, eine Anzahl Königinnen bewährter Nace, Italiener ober Krainer, zu beziehen unb gegen ermäßigten Preis abzugeben, mit Freuben begrüßt. Definitive Beschlußfassung hierüber mußte jedoch bcr bemnädift ftattfinbenben, auf ben 28. Februar in Aussicht genommenen General-Versammlung anheimgegeben werben.

Nachbem von einigen geschäftlichen Mittheilungen Kenntniß genommen worben, erfreute ber Vice-Präsibent, Herr Lehrer Spitz, die Anwesenben noch mit einem