genommen haben. Die Versammlung nahm schließlich eine Resolution an, welche sich für eine den Leistungen der Gesellen entsprechende Löhnung, für thunlichste Vergebung der Arbeit in Accord, sowie für Mitwirkung der Gesellen bei den in $ 100a der Gewerbeordnung vorgesehenen Angelegenheiten ausspricht und die Bau-, Maurer- und Zimmermeister beauftragt, zur Ausarbeitung eines Statuts einen Gesellen-Ausschuß zu bilden und die behördliche Genehmigung des Statuts auszuwirken. Von 3617 durch die Theilnehmer der Versammlung beschäftigten Gesellen erhalten 12pCt. unter 40 Pfg., 13pCt. 40 Pfg., 30pCt. 42'/, Pfg., 45pCt. 45 Pfg. pro Stunde.
— Die hier lebenden Bürger der Vereinigten Staaten Nordamerikas hielten heute auf der amerikanischen Gesandtschaft ein Meeting unter Vorsitz des Gesandten, Pendleton, ab, um in einer, von dem Generalconsul Raine eingebrachten Resolution der Trauer um das Ableben Grants Ausdruck zu geben. Der Gesandte wurde ersucht, die Resolution der Familie Grants zu übermitteln.
Bonn, 28. Juli. Der Minister Dr. Lucius besichtigte gestern die zur Zerftörung der Reblausherde bei Linz getroffenen Anstalten, besuchte später die landwrrthschaftlrche Akademie in Poppelsdorf und wohnte Abends hier einem ihm zu Ehren von dem landwirthschaftlichen Vereine für Rheinpreußen veranstalteten Souper bei. Heute früh ist der Minister nach der Eifel weiter gereist.
Wien, 27. Juli. Eine Meldung der „Polit. Eorresp." aus Petersburg bestätigt, daß die Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin von Rußland in Kiew im Laufe des Sommers Gelegenheit bieten werde, eine Begegnung des Kaisers von Rußland mit dem Kaiser von Oesterreich an irgend einem Punkte des österreichischen Gebietes zu veranstalten. Zeit und Ort der Zusammenkunft der beiden Kaiser sei noch nicht festgestellt.
— Derselben Correspondenz zufolge wird der Minister von Grers einen sechs- bis achtwöchentlichen Urlaub antreten und sich zunächst nach Franzensbad begeben. c ,
Piris, 28. Juli. Die „Agence Havas" veröffentlicht das folgende Commumqu«: „Eine auswärtige Zeitung hatte gemeldet, Herr v. Freycinet habe im Ministerconseil die bevorstehende Ernennung Hohenlohe's zum Statthalter von Elsaß-Lothringen mit- getheilt und diese Mittheilung mit einigen Bemerkungen begleitet. Die Nachricht ist vollständig unrichtig. Freycinet hat sich niemals gegenüber seinen Collegen über die Ernennung des zukünftigen Statthalters geäußert.
London, 28. Juli. Im Oberhaus erklärt Lord Salisbury, die egyptrsche Anleihe sei mit Zustimmung aller Mächte ausgegeben, und er hoffe, die Lage der egyp- tischen Regierung werde dadurch erleichtert. Eine Erklärung der sehr verwickelten Frage wolle er nicht geben, da bald volle Information enthaltende Schriftstücke vorgelegt würden. .
— Im Unterhaus erklärte Beach, Sir Drummond Wolffffei beim Sultan tn einer auf egypttsche Angelegenheiten bezüglichen Specialmission accreditirt und gehe zur Ausführung dieser Mission selbst nach Egypten. Die britische Regierung beschäftige sich mit der Regelung mehrerer ernsten und schwierigen, noch unerledigten Fragen hinsichtlich Egyptens und hoffe sie, so weit als möglich, zu regeln. Die durch Firman vom Jahre 1879 dem Khedive unterstellten Gebiete müßten gegen eine Wiederholung der Unruhen der jüngsten Jahre geschützt und ihnen die Segnungen einer guten Verwaltung und des Friedens möglichst gesichert werden; zur Erfüllung dieser Pflicht sei die besagte Mission beschlossen, aber es sei nicht üblich, die dem Gesandten gegebenen Instructionen im Voraus mitzutheilen.
— Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung eine Bill an, welche das Wahlrecht Personen gewährt, die ärztliche Armenpflege erhalten.
— Sir Moses Montefiore ist heute gestorben.
— Aus Chatam wird gemeldet, bei den Nachforschungen nach den durch den theilweisen Einsturz der Landungsbrücke Verunglückten sei bis jetzr keine Leiche gefunden worden, man hoffe, daß alle in das Wasser gestürzten Personen mit dem Leben davongekommen seien. t ,
Rom, 28. Juli. Die marokkanische Gesandtschaft wird morgen tn Mailand vom Könige empfangen und begleitet sodann den König nach Venedig, um dem Stapellauf des Panzerschiffes „Morosini" beizuwohnen.
«atro, 28. Juli. Der Khedive eröffnete die Notabelnversammlung heute ipt einer Rede, in welcher er die Genehmigung der Anleihe nachsucht. Dieselbe sei eine Folge der seit dem Aufstande Arabi Paschas so erheblich vermehrten Staatsausgaben und sei unumgänglich nothwendig geworden. Die Versammlung möge sich über die Einzelheiten der Anleihe mit den Ministern verständigen. Der Finanzminister legte darauf das Budget vor, welches eine Creditforderung von einer Million für Bewässerungsanlagen enthält. .. .
Genua, 28. Juli. Das Kriegsschiff „Castelstdardo" i|t nut der marokkanischen Gesandtschaft heute Vormittag hier eingetroffen.
Moskau, 28. Juli. Der Generalgouverneur Fürst Dolgorukow hat eine Verordnung erlassen, wonach die Moskauer Waffenhändler Schießgewehre und Patronenbüchsen, desgl. Revolver und Reoolverpatronen nur solchen Personen verkaufen dürfen, welche einen Erlaubnißschein vorweisen. Zuwiderhandelnde werden mit einer Geldstrafe von 500 Rubeln oder dreimonatlichem Arrest bestraft.
Konstantinopel, 28. Juli. Das Befinden des Großvezirs, welcher vor Kurzem von einem Schlaganfall betroffen wurde, ist besser.
— Gestern ist die Bellowa-Bat-Eisenbahn zur Verbindung des türkischen mit dem europäischen Netze feierlich begonnen worden.
Universität- - Chronik.
Marburg, 27. Juli. In der am Samstag stattgehabten Sitzung des akademischen Senats wurde Herr Professor Dr. Mannkopff für das Amtsjahr 1885—86 tum Rector der Universität gewählt.
— Der Assistent an der landwirthschaftlichen Versuchsanstalt zu Halle, Dr. Freiherr v. Bretfeld, ist an das Polytechnikum zu Riga als Professor der Landwirth- schaft berufen morden. Er wird seine Stelle am 1. September antreten.
— Einen Tag früher als die Berliner Universität ihr 75jähriges Jubiläum, begeht das Medicinisch - Chirurgische Friedrich-Wilhelms-Jnstitut sein 90jähriges Stiftungsfest. Die Pöpiniöre, wie das Institut noch heute mit seinem ehemaligen Namen genannt wird, obgleich seine jetzige Bezeichnung schon vom Jahre 1818 batirt, mürbe durch einen Cabinetsbefehl Friedrich Wilhelms II. vom 2. August 1795 begründet. Die Zahl der Studirenden beträgt 222.
— Mehrere Docenten der Berliner Hochschule beschließen mit dem Ausgang dieses Monats das 50. Semester ihrer Lehrthätigkeit an dortiger Universität. So Profeffor Meßner, der Michaelis 1860 seine ordentliche Professur der neutestament- lichen Exegese antrat. — Sodann wurde um die gleiche Zeit der Chemiker Professor Ernst Robert Schneider, zuvor Privatdocent, zum außerordentlichen Professor ernannt. — Ferner traten noch der Ophthalmologe Schweigger und Dr. Kristel!er mit dem Wintersemester 1860 dem Docenten-Collegium der Berliner Universität bei.
— Der Nestor der österreichischen Juristen, Hofrath Dr. Ignaz Graßl Ritter v. Rechten, welcher länger als 40 Jahre als Professor des bürgerlichen Rechts an den Universitäten Lemberg und Wien thätig war und derzeit im Alter von 91 Jahren steht, begeht am 2. August d. I. die seltene Feier seines 60jährigen Doctor- Jubiläums.
— In München habilitirte sich als Docent der Chirurgie Dr. I. Paßet. Als Habilitationsschrift verfaßte er die „Untersuchungen über die Actiologie der eiterigen Pflegmone des Menschen".
Lokale-.
G. Gießen, 29. Juli. (Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit ging während der Woche vom 19. bis 25. Juli wieder herunter. Es ereigneten sich im Ganzen nur 6 Todesfälle, davon die Hälfte bei Kindern. Bei den Erwachsenen war Todesursache einmal chronischer Magenccttarrh, einmal bösartige Geschwulst im Unterleibe. Ein Mann machte seinem Leben selbst ein Ende durch Erhängen. Von zwei Kindern im ersten Lebensjahre starb eins an Krämpfen, das andere an Darmcatarrh. Ein Mädchen von 5 Jahren starb an Eitervergiftung.
Gießen, 29. Juli. Am 4. August wird unter der Leitung des Herrn Prälaten Dr. Habicht die Conferenz der oberhessischen Geistlichen in der großen Universitätsaula tagen. Zunächst wird Herr Professor Dr. Kestlin zu Friedberg über Philipp
Jakob Spener einen Vortrag halten, sodann Herr Oberpfarrer Dr. Dieffen b a ch zu Schlitz zwölf Thesen über Krankenseelsorge zur Discussion aufstellen. Es läßt sich erwarten, daß sich die Geistlichen der Provinz zahlreich betheiligen; auch Gäste werden nach dem Programm willkommen sein.
vermischte-.
][ Darmstadt, 28. Juli. (Dementis Ein hiesiges Blatt, das sonst immer recht gerne unsere Mittheilungen zur Bereicherung seines localen Theiles ausnützt, hat sich in Bezug auf den in einer der letzten Nummern dieser Zeitung erwähnten tragischen Fall von Bensheim angeblich die KennMiß verschafft, daß die Meldung von dem Erschießen der Begründung entbehre. Wir nehmen, ohne uns über die bei solchen Gelegenheiten von dem Blatte gerne ausgetheilten Seitenhiebe sonderlich zu grämeu, von dem Dementi freiwillig Notiz und fügen nur an, auf welche Weise wir zu der Mittheilung fraglicher Affaire gekommen sind. Das geschah nämlich durch die übereinstimmende Erzählung von nicht weniger als fünf Personen (unser Correspondent lheilt uns die Namen der Betreffenden unter Discretion mit. Die Red.), die sämntt- lich durchaus glaubwürdig und nichts weniger als aufschneiderisch veranlagt sind. Da also die Absicht, uns einen Bären aufzubinden — was anderen Leuten ja schon oft genug passirt ist — ausgeschlossen war, die äußeren Umstände von mehreren glaubwürdigen Personen mitgetheilt wurden, eine innere Unwahrscheinlichkeit aber nicht zu entdecken war, so lag kein Grund vor, die Nachricht der Oeffentlichkeit vorzuenthaltcn. Daß sie sich nun nicht bestätigt, freut uns im Interesse der Bethelligten so aufrichtig, daß wir darüber den journalistischen Schnitzer gerne verschmerzen.^ Uebrigens können wir noch versichern, daß es uns bei der Abfassung des Artikels überhaupt mehr auf den ethischen Zweck, vor dem Börsenspiel zu warnen, als auf eine sensationelle Neuigkeit angekommen ist. Dem betreffenden Blatte aber in seiner Verdammungslust möchten wir den gerade für Journalisten so beherzigenswerthen Gemeinsatz vorhalten: „Wer selbst in einem Glashause sitzt, soll nach Anderen nicht mit Steinen werfen."
4- Von der Lahn, 26. Juli. Seit geraumer Zeit hegen die Bewohner der Stadt Gladenbach und deren Umgebung innerhalb des Kreises Biedenkopf, sowie weiterhin die Bevölkerung des Salzböde-Thales innerhalb der Kreise Marburg und Wetzlar den dringlichen Wunsch, daß diese Gegenden durch Anlegung einer Eisenbahn und durch die Verbindung mit Lollar einem belebteren, regeren Fluß des Verkehrs erschlossen werden möchten.
Die Gesammtbevölkerung möchte den Plan baldigst verwirklicht sehen, daß eine raschere und leichtere Verkehrsbewegung in der Richtung nach Gießen zu in Vollzug gesetzt werde und schon war Alles so vorbereitet, die Pläne ausgearbeitet, die Mittel zum großen Theile bereit gestellt, daß man mit einiger Sicherheit in diesem Frühjahre annehmen durfte, der Minister für öffentliche Arbeiten in Berlin werde diesen Plan dem Hause der Abgeordneten zur Genehmigung und Bewilligung noch fehlender Drittel unterbreiten.
Diese Hoffnung war von verschiedenen Seiten angeregt und genährt worden. Da trat diesem so geplanten Unternehmen (Gladenbach-Lollar-Gießen) mit aller Entschlossenheit die Stadt und der Kreis Marburg entgegen und ein anderer Plan wurde dem Ministerium zu Berlin vorgelegt und von den Marburger Abgeordneten zum Land- und Reichstag (Schreiber, Grimm, Eneccerus) unter ihre Patronage genommen, wonach die Eisenbahn von dem Dorfe Lohra an das Thal der Salzböde verlassen und die Richtung nach Niederwalgern, nördlich von der Station Fronhausen, und weiterhin nach Marburg einschlagen sollte.
Dieser Plan wurde besonders lebhaft von dem Landrath des Kreises Marburg vertreten; es wurden alle Mittel zur pecuniären Förderung jenes vorher genannten Eisenbahn-Entwurfes von Seiten des Kreises Marburg entschieden verweigert und den Einwohnern dieses Kreises bemerklich gemacht, sie hätten wohl den Marburger Plan, nicht aber den Gießener (um kurz zu reden) mit etwaigen Eingaben zu unterstützen.
Den Marburger Intentionen kam zu Hülfe der Umstand, daß im Falle ihrer Verwirklichung eine Ueberbrückung der Lahn (vom rechten auf das linke Ufer, Lollar liegt auf dem linken Lahnufer) nicht nothwendig erscheint; sie wurden wesentlich gefördert durch die tüchtige und thatkräftige Unterstützung von Seiten der Abgeordneten in Berlin.
So hat denn dieser letztere Plan, welcher den Gesammtverkehr von Gladenbach und Umgegend für immer nach Marburg hinlenken mochte (denn das allein ist die Absicht der städtischen und Kreis-Verwaltung zu Marburg), den andern durchkreuzt und dessen Durchführung, welche nur eine Frage der Zeit schien, gelähmt, roemi nicht — uno es ist hohe Zeit dafür — auch die Stadt Gießen endlich anfängt, ihre^Jnteressen in dieser Hinsicht besser zu verstehen und den energischen Bemühungen Seitens der Stadt Marburg ein erfolgreiches Paroli zu bieten.
Es darf nun nicht mehr gezögert werden; denn auch das Dorf Odenhausen, am Einfluß der Salzböde in die Lahn gelegen, hat die Absicht, die 25 000 «X, welche es für den Bau der Eisenbahnbrücke in der Richtung nach Lollar vorgesehen und bewilligt hatte, im Bau einer eigenen einfachen festen Brücke anzulegen, die für den Verkehr des betreffenden Dorfes genügen und ausreichen würde. Geschieht das, dann sind wiederum erkleckliche Zuschüsse dem Eisenbahn-Project Gladenbach-Lollar-Gießen für immer entzogen.
Der Flecken Lollar scheint — endlich! — aus seiner Lethargie erwacht zu sein und bietet für das zuerst geplante Project einen kleinen Zuschuß, den zu erhöhen im Vortheil des genannten Fleckens durchaus liegt, nachdem auch die Firma Buderus mit großer Bereitwilligkeit seit Jahren für sich 5000 JL bewilligt hat.
Wir fragen nun und schließen damit einstweilen: Was thut die Verwaltung der Stadt Gießen, mit welcher gerade jene gen. Bevölkerung in engeren und leichteren commerciellen Verkehr treten möchte? Wird sie die Zeit, ihre Wünsche und Bestrebungen verstehen und fördern? Wird sie weilen — oder kurzen Blick mit eingeengtem Horizonte an diesem Punkte documentiren? Wir hoffen mit Bestimmtheit auf das erstere, da es bekanntlich auch „versäumte Gelegenheiten" gicbt.
Aus der oberen Wetterau. Jetzt, da hier zu Lande die erste Sichel in Thätigkeit ist, läßt sich der Stand der Früchte in der gesegneten Wetterau mit Sicherheit beurteilen. Gott hat für dieses Jahr einen reichen öegen an Feld- und besonders an Körnerfrüchten bescheert. Die Kornhalme beugen sich wahrhaft unter der Fülle ihrer goldenen Aehren. Die Gerste hat im Allgemeinen eine ungewöhnliche Höhe erreicht und sich, überladen mit Frucht, bei bem letzten mehrmaligen starken Regen nieder- gelegt. Vor Allem bieten die Weizenfelber einen herrlichen Anblick, woran unsere Gegend vor allen übrigen Theilen des Großherzogthums bevorzugt ist. Eine solche Fülle von Segen ist sonst nicht leicht zu sehen und zu finden. Ebenso ist bis jetzt der Hafer schon zum Gedeihen gekommen. Scheuern die Wetterauer glücklich die Fruchtsorten ein und erzielen sie, besonders für ihren ausgezeichneten Weizen, auch nur annehmbare Preise, dann „Heil dem hiesigen Bauernstände!"
Berlin, 23. Juli. Laut Kundgebung der Militär-Medicinal-Abtheilung des Kriegsministeriums haben sich sämmtlichc infolge der Verfügung vom 17. April v. I. eingegangenen corpsärztlichen Berichte über stattgehabte Versuche mit Anwendung von Salicylsäuretalg gegen Fußschweiß für eine allgemeine Einführung dieses Mittels zur Heilung beziehungsweise Linderung von Fußschweiß, Wuudreiten u. s. w. ausgesprochen, woraufhin der Kriegsminister nunmehr seine endgiltige Genehmigung ertheilt hat. Das genannte Mittel besteht aus einer Lösung^von 2 Theilen reiner Salicylsäure in 98 Theilen besten Hammeltalgs und wird in Schachteln zu 20 Gramm Inhalt verabreicht.
Dresden, 26. Juli. Das Turnfest hat, wie die „Dresd. Ztg." mittheilt, ein höchst erfreuliches pecuniäres Resultat geliefert. Während bekanntlich das fünfte Deutsche Turnfest in Frankfurt a. M. mit einem großen Deficit abschloß, zeigt das jetzige nicht allein fein Deficit, sondern, wie man hört, sogar einen Ueberschuß von etwa 10 000 JC
— Anfang September d. I. feiert in Charlottcnbnrg unter dem Vorsitz des Grafen von Behr-Negendank der Ccntralverein deutscher Bienenzucht das fünfzigjährige Jubiläum des Bestehens der Dzierzon'schen Imkerei, wobei, wie man mittheilt, genanntem Pfarrer Djierzon eine beträchtliche Ehrengabe üben eicht und eine seinen Namen tragende Stiftung in's Leben gerufen werden soll. Bekanntlich war Dzierzon der Erste, der das höchst nierfmürbige und interessante Innenleben des


