Ausgabe 
29.9.1885
 
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Rom, 27. September. DerObseroatore Nomano" spendet der von Deutsch­land und Spanien an die Billigkeit und Weisheit des Papstes ergangenen Berufung großes Lob; die Berufung seitens des protestantischen, seil Jahren in lebhaftem Kampfe mit dem Vatikan sich befindenden Deutschland sei um so bedeutsamer, weil die Völker und Herrscher sich nicht mehr vor dem päpstlichen Throne neigten. Das große über­raschende Ereigniß werfe seinen Glanz auf das Papstthum und besonders auf die Per­son des Papstes, der sich so sehr auf der Höhe seiner Mission befinde.

Der König beehrte vorgestern in Stradella den leicht erkrankten Minister­präsidenten Depretis mit einem zweistündigen Besuch. Bei der Rückkehr wurde der König am Bahnhofe in Rom von der Bevölkerung mit lebhaften Kundgebungen begrüßt.

Paris, 27. September. Auch dieAgence Havas" meldet in einem Telegramm aus St. Petersburg von heute, daß alle Mächte ihre Zustimmung zu dem Zusammen­tritt der Botschaftcr-Lonferenz in Konstantinopel in der ostrumelischen Angelegenheit gegeben haben. Der bezügliche Vorschlag sei von Rußland gemacht worden.

Nach einem Konstantinopeler Telegramm derselbenAgence" hat der dortige französische Botschafter, Marquis de Noailles seine Instruction betreffs Theilnahine an der Konferenz bereits erhalten.

Der Kriegsminister erhielt eine Depesche des Generals de Courcy, worin dieser meldet, daß in Turanc einige Cholerafälle vorgekommen sind und daß am 23. ds. die Stadt Kuangnam von französischen Truppen wieder besetzt worden ist.

Madrid, 27. September. Die Mäßigung und die wohlwollende Haltung Deutschlands im Verlaufe der Karolinenfrage wird hier sehr anerkannt. Man hofft, daß sich die Angelegenheit in einer Weise erledigen wird, welche die Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien enger gestaltet. Die umlaufenden Gerüchte über eine Ministerkrise entbehren der Begründung. Der König, der an einer Erkäl­tung litt, wird morgen das Zimmer verlassen können.

Petersburg, 28. September. DasJournal de St. Petersbourg" sagt: Die neue Zusammensetzung des türkischen Eabinets lasse erwarten, daß die Anschauungen der Klugheit und Vorsicht im Einveritändniß mit Europa in der gegenwärtigen Krisis bei der Pforte weiter zur Geltung gelangen werden und könne man sich hierzu Glück tvünschen.

Das genannte Blatt bestätigt, daß der Minister v. Giers heute Meran verläßt, um nach Petersburg zurückzukehren und zwar beabsichtige der Minister vor­erst nach Kopenhagen zu reisen.

Belgrad, 28. September, j Telegramm derAgence Havas". In hiesigen politischen Kreisen macht sich die Ansicht geltend, daß eine Gebietsausdehnung Bul­gariens ohne Eompensation für Serbien nicht zulässig sei. Zwischen Rumänien, Serbien und Griechenland soll ein vollständiges Einvcrständniß über ein gemeinschaft­liches Vorgehen bestehen. Der König dürfte das Eommando über die Armee über­nehmen und Popovich voraussichtlich zum Ehef des Generalstabs ernannt werden. (Von serbischer Seite wird ferner mitgetheilt, daß in Serbien gegenwärtig 22,000 Mann vollständig ausgerüstet und kriegsbereit zur Verfügung stehen und binnen wenigen Tagen hofft man die Zahl verdoppeln zu können.)

Nachrichten von der macedonischen Grenze zufolge soll es bei Borani zu einem Zusammenstöße zwischen Nizams (Aktive) und Arnauten gekommen sein, bei welchem die Nizams über 100 Todtc verloren hätten; die Verluste der Albanesen sollen beträchtlich sein. (Nach einem Telegramm der9L Fr. Pr." aus Belgrad war dort­hin schon am 25. September aus Prinzrend gemeldet worden, daß in Albanien eine Erhebung stattgefunden habe; das Land sei größlentheils von Truppen entblößt und werde durch Arnautenbanden terrorisirt.)

Philippopel, 26. September. sTelcgramm des Reuter'schen Bureaus.) Fürst Alexander wohnte heute dem Abmarsch einer Schwadron nach der Grenze bei und in- spicrrte zwei aus Bulgarien eingetroffene Freiwilligen - Bataillone. Derselbe besuchte sodann das Hospital und später eine Moschee, in welcher viele Muselmänner ver­sammelt waren. Ter Fürst gestattete dem Jman, auch für den Sultan zu beten, worauf dieser für den Sultan und den Fürsten Alexander betete. Nach dem Gebet gab der Fürst den Muselmännern die Versicherung, daß er für die öffentliche Ordnung zu Gunsten Aller, ohne Unterschied der Religion nnd der Nationalität, einstehe.

Der Bulgarische Ministerpräsident Karawdoff ist aus Sofia hier wieder eingetroffen.

XXXVIII. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner.

i.

Unseren Festberichten schicken wir die Bemerkung voraus, daß es unsere Auf­gabe nicht sein kann, der wissenschaftlichen Arbeit der Versammlung auf Schritt und Tritt zu folgen; wir wollen vielmehr nur das herausgreifen, was auch für das größere Publikum von Interesse sein wird und dabei unsere besondere Aufmerksamkeit dem äußeren Gang des Festes, also den Festlichkeiten zuwendcn.

Am Samstag Abend, 8 Uhr, fand die letzte Gesammt-Sihung der verschiedenen Fest-Comit6s statt. Es erhellte aus den einzelnen Referaten, daß nach allen Seiten die rührigste Thätigkeit entfaltet wurde, so daß die Festlichkeiten in der von uns bereits mitgetheilten Weise stattfinden können. Im Einzelnen sei noch bemerkt, daß der Aus­flug nach Schiffenberg (Donnerstag) per Extrazug unternommen wird, der etwa 2 Uhr 10 Minuten in Gießen abgchen und um 6V2 zurück sein wird- In Wetzlar werben seitens der Herren Stadtverordneten Vorbereitungen getroffen, um den Gießener Gästen den Aufenthalt daselbst so angenehm als möglich zu machen.

Die Eröffnungs-Sitzung findet am Mittwoch Morgen und zwar schon um 9 Uhr statt. In derselben werden die officiellen Begrüßungsreden, außerdem der Vortrag des Herrn Professor O ncken:Julius Cäsar's letzte Tage" gehalten werden. Die allgemeinen Sitzungen beginnen an den folgenden Tagen um 101/» Uhr. Von Vor­trägen, die auch in weiteren Kreisen Interesse erwecken werden, seien hier genannt der von Duncker, der das große römische Festungswerk in Deutschland, den sogenannten Pfahlgraben, behandelt, der von Bona-Meier: .Das Schulregiment Friedrich des Großen", sowie der Vortrag über die praktische Vorbereitung der Lehrer an den höheren Schulen. Wir hoffen, daß die Verhandlungen über die letztere Frage auch praktische Resultate im Gefolge haben möchten-

0 f a I r

Gießen, 28. September. Die gestern Vormittag im Saale des Cafö Leib tagende Delegirten-Versammlung obcrhessischer Feuerwehren wurde von dem Vor­sitzenden Hieronymus-Friedberg eröffnet. Vertreten waren die Feuerwehren Grunberg, Lich, Homberg, Nidda, Ortcnbcrg, Friedberg, Gießen (freiwillig städtische Feuerwehr und freiwillig Gail'schc Feuerwehr), Butzbach, Lauterbach, Büdingen, Schotten, Lollar, Allendorf a. d. Lda-, Rod­heim v- d H-, Heuchelheim und Hungen. Der Vorsitzende berichtet über die Schritte, welche seither vom Landesausschuß in Angelegenheit einer neuen Löschordnung geschehen sind- Er theüt mit, daß Großh. Ministerium mit dem Entwurf einer Feuer­löschordnung nach Württcmbergischen System beschäftigt sei. ES erscheine nicht ange­zeigt, weitere Schritte in dieser Angelegenheit zu rhun, so lange nicht eine ministerielle Entscheidung vorliege. Der Vorsitzende sowie der Vertreter der freiw. städtischen Feuerwehr Gießen, sprachen hierauf zu Gunsten einer zu organisirenden Landes-Hülfs- und Unterslützungskasse für freiw. Feuerwehren, welche sich auf ein anzusammelndes Kapital stützen müsse. Feller-Lollar meint, man solle nicht abwarten bis auf dem Wege der Gesetzgebung die noch zu lösenden Lebensfragen der freiw. Feuerwehren ihre Erledigung gefunden, sondern man möge die Verwaltungsbehörden bei jedem Anlaß zu interessiren suchen. Es schließt sich hieran eine längere Discussion, bei welcher ver­schiedene Mißstände zur Sprache gebracht wurden.

Pos. 3 der Tagesordnung: Berathung über die zu Gunsten des Feuerlöschwesens nothigcn Maßnahmen- Der Vorsitzende empfiehlt hierbei den Vertretern, bei allen An­gelegenheiten der freiw. Feuerwehren, die eine Mitwirkung der staatlichen Behörden nothig oder wünschensmerth erscheinen lassen, sich zuerst mit den Gemeindevertretungen ins Einvernehmen zu setzen und in Verbindung mit diesen zu handeln. Desgleichen erklärt der Vorsitzende es für unbedingt nöthig, dahin zu wirken, daß Seitens des Provmzlal-Ausschusses Kreis-Feuerlösch-Jnspcctoren zur Anstellung gelangen. Der Vertreter von Ortenberg erörterte, daß es weniger Sacke der einzelnen Wehren sei, hierfür zu wirken, vielmehr stehe solches den Provinzialvertretern zu. Feller-Lollar

ist mit den Ausführungen des Vorredners im Wesentlichen einverstanden. Voneifs- Grünberg conftatirt, daß in Grünberg die von den beiden Vorrednern gerügten Miß­stände bezügl. der Psiichtfeuerwehren nicht vorhanden seien. Petri-Gicßen mahnt zum Beharren bei den seitherigen Bestrebungen der Wehren, ihre vielfach mühsam ge­schaffene Position nicht allein zu behaupten, sondern auch zu heben und ru verbessern, und stimmt den Ausführungen des Vorsitzenden in vollem Mrße be». Bieber- Allendorf berichtet über seine dortselbst gemachten Erfahrungen. Müll er-Ortenberg empfiehlt die Benutzung der Presse, um im gegebenen Falle die Interessen der freiw. Feuerwehren im Einzelnen oder Ganzen zu wahren. Cellarius-Schotten beantragt, alljährlich einen Provinzialtaq an anderem Orte, verbunden mit Uebung. zu halten. Hierzu bemerkt der Vorsitzende, daß es sehr schwer sei, einen zur Vereimaung geeig­neteren Ort zu finden als Gießen- Weickart-Butzbach erbietet sich für Butzbach zur Abhaltung des Provinzialtages für 1886. Der Vorschlag wird acceptirt. Feller-Lollar wünscht, daß das Feuerwehr-Fachblatt in Büdingen mehr unter­stützt werde. Der Vorsitzende will Aeußerung der Delegirten, ob die in Büdingen erscheinende Feuerwehr-Zeitung als Verbandsorgan anzuerkcnnen sei. Dieses wird bejaht und giebt der Redacteur Jeckel eine dementsprechende befriedigende Erklärung ab. Bei^dem zum Schluß staltgefundeneu Wahlakte wurde Feller-Lollar mit 10 von 17 Stimmen als Vorsitzender gewählt, nachdem der bisherige Vorsitzende Hieronymus-Friedberg erklärte, daß er eine Wiederwahl nickt annehmen werde. Ein gemeinschaftliches Mahl vereinigte sodann die Vertreter bis gegen 3 Uhr, zu welcher Zeit die Festlichkeiten der freiw. Gail'schen Feuerwehr begannen, über deren Verlauf an anderer Stelle referirt wird.

Gießen, 28. September. Ueber das gestern stattgehabte 30. Stiftungsfest der Freiwilligen Gail'schen Feuerwehr wollen wir für heute nur kurz mitthecken, daß dasselbe trotz der ungünstigen Witterung einen guten Verlauf genommen. Ausführ­lichen Bericht werden wir in nächster Nummer bangen.

*;* Gießen, 26. September. Die rauhen Herbststürmc nahen und rütteln, wie in jedem Jahr, alle Künste, die geschlummert haben, aus süßen Träumen. Die Winter- Campagne beginnt!

Unser lange entbehrtes Etablissement hat endlich unter dem NamenStein's Garten" am Samstag seine Thore wieder geöffnet, um die Musikfreuude im wahrsten Sinne des Worteszahlreich" bei dem Concert zu empfangen, welches Herr Musik- director Krauße mit seiner Capelle gab.

Daß die Acustik des Saales eine vortreffliche ist, dürfte hinlänglich bekannt sein, und daß es nur zwei Säle in Gießen giebt, denen man diesen Vorzug mit Recht nach­rühmen kann, ist auch jedem Concertbesucher nichts Neues; deshalb muß es aber nun eine heilige Pflicht für die Interessenten sein, alles zu thun, damitStein's Garten" stets erhalten bleibt und derartig emporblüht, daß kein Wechsel des Geschicks ihn au fechten kann. Der Anfang ist gemacht und hat, nach dem Besuch des Concerts zu urtheilen, die freudigsten Hoffnungen wachgerufen, mögen sie sich also bestätigen, wir wünschen es von Herzen!

Im Aufstellen von Conccrtprogrammen hat Herr Director Krausse stets eine glückliche Hand gezeigt, nämlich daS Talent, einem großen Publikum Rechnung zu tragen und (Komponisten von erhabener Größe und leichtgeschürzter Gattung friedlich neben einander zu stellen, wobei ihm zur Ehre nachgesagt werden muß, daß sic sich unter seinem Scepter wirklick ganz gut vertragen. Wenn wir auch im Publikum bei der Einleitung zu Lohcngrin's drittem Act Mienen bemerkten, auf denen ein verstandniß- volles Lächeln spielte, so können wir dieses keineswegs billigen, da in erster Linie Ver­gleiche mit geschulten Theaterorchestern durchaus unstatthaft sind und zweitens an der Ausführung von Seiten unserer Capelle höchstens das auszusetzcn war, daß das Tempo ein geringes zu langsam gewesen. Bei SuppS's Ouvertüre zum DramaMozart" (nicht Doctor Mozart, wie man aus der Abkürzung auf dein Programm leicht lesen konnte) hätten wir gern ein decenteres Auftreten der begleitenden Violinen gewünscht, besonders hätten dadurch das in derselben enthaltene Don Juan-Ständchen und ein Satz aus Figaro an Wirkung gewonnen. Eine sehr schätzenswcrthe Leistung war die des Herrn Thon als Posaunensolist; während sich auch Herr Wiechmann als acht­barer Solist auf der (Klarinette zeigte.

Das Bettelstudentpotpourri elcftrifirte den größten Theil des Publikums, indem das letztere nach seinem Wiegen und Wogen, einem Zucken und Drucken in so tumul­tarischen Beifallssturm ausbrach, daß eine Wiederholung der Piöce unabwendbar war. Die 9<ouität:Touristen-Quadrille" von Krauße wurde ebenfalls höchst bei­fällig ausgenommen und Da-Capo verlangt. Was wir über die (Komposition zu sagen haben, ist, daß sie recht gefällig melodiös und im echten Tanzrythmus geschrieben, mohl anderen derartigen Werken an die ^eite gestellt werden darf.

Schließlick glauben wir sicher, Herr Musikdirector Krauße würde den Zuhörern eilten ganz besonderen Gefallen thun, wenn er die Zwischenpausen weniger ausdehnen ließ und dadurch einen früheren Schluß der Concerte herbeisührtc, denn die Flitters nachtsstunde war bereits in Angriff genommen, als der letzte Ton verklang.a

Vermischtes.

Darmstadt, 25. September. Wie verlautet, hat man Seitens der Hessischen Division eine besondere Commission zur Prüfung der von den Gewerbtreibenden ein- gereichten Beschwerden über die unzulässige Concurrenz der Mlitärhaudwerker, den Handel mit Militärschuhen u. s. w., niedergescht.

Die Germanisirung unserer afrikanischen Colonien wird allem Anscheine nach mit großem Eifer betrieben. So wurden in vergangener Woche vom kaiserlichen Gouvernement in Kamerun hundert große deutsche Handelsflaggen bei der Bonner Hof-Fahnenfabrik in Bonn bestellt, die wahrscheinlich für die auf dem Kameriinflusse verkehrenden Boote bettinimt sind. Unsere neuen Mitbürger in Afrika werden gewiß viele Freude daran haben.

... Marburg, 23. September. In einer gestern Abend im Saalbau abgehaltencn Generalversammlung des hiesigen freiwilligen Feuerwehrcorps wurde der Beschluß gefaßt, mit dem 1. Tecember d. I. das Corps aufzulösen und der Stadtbehörde die ^/^.o^anisation des gcsammten Feuerlöschwesens hiesiger Stadt anheim zu geben. Die Grunde dieses Beschlußes, soweit sie aus der vorhcrgcgangenen Discussion ersichtlich, find außer in^ einigen nebensächlichen inneren Angelegenheiten vorwiegend in der ignorirenben Stellung zu finden, welche die städtischen Behörden dem Corps gegenüber ctnnebmen, loiDiejn dem mangelhaften Zustande der hiesigen Pflichtfeuerwehr, wodurch der treiwilligen Feuerwehr die freudige Erfüllung ihrer Pflichtcii außerordentlich cr- fchwert wird. Der Obercommandant, Herr Gg. Sckott, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des CorpS, welches feit feinem 25jährigen xrlr?- 1111 Vlccci 1 blühen und Mißständen zu kämpfen gehabt hätte. Dank einer entschloßenen und unausgesetzten Thätigkeit sei es jetzt aber gelungen, ein uni ormirtes (KorpS in der starke von 200 Mann zu besitzen, dessen Leistungsfähigkeit im Falle euiej 9310110^ wohl nicht in Zweifel gestellt werden könnte. DaS Vcrhältniß zur Stadt habe ßch Anfangs fo geregelt, daß die Kosten zur Anschaffung der Gerälhsckaftcn Seitens der etabt, Diejenigen der llniformirung aber von dem Corps bestritten wurden. Obgleich ßch letzteres nur selten des Wohlwollens der Stadtbehörde, sowie eines Thciles der Burgerfckafl zu erfreuen gehabt habe, so sei doch Seitens der Stadt seit einer Reche von Zähren dem Corps ein jährlicher Zuschuß von 200 und später 300 gewahrt worden, welcher zur Rückvergütung der Uniformiriingskosten, sowie zur Unter­haltung der Gerathschastcn Verwendiing fand. Es wurde dann ein dem Conimando iugegangenes Schreiben des Herrn Oberbürgermeisters verlesen, in welchem derselbe qno°nl..F vÄtmJr 8"^ bQ9 ch Zukunft der Seitens der Stadt bewilligte Zuschuß von 300 auf 1o0 berabgcnunteri und über bie Verwendung der gesummten Gelder eine genaue jährliche Rechnungslegung verlangt wird; außerdem sei auf dem Käinpfrasen rootteCUC^h!?rC Crrid)tCFtD-rbsn' rbM 5 zur fleißigen Benutzung empfehlen der fick hieran anknupfenden lebhaften Debatte wurde das Vorgehen der

S^adtbehorde als ungerechtfertigt bczeicknet und namentlich bezüglich des letzteren Punktes hervorgehoben, daß man bei dem Aufbau des Steigerthurms weder dem (Kommando eine Rtittheilung gemacht, noch die von diesem trotzdem zettig ausge- <.Unb clk°c-rcl^tcS- s^nc berücksichtigt habe. Infolgedessen könne daß der Thurm nunmehr verbaut worden ist und seinem

GnV entfpreche, da die beiden unteren Stockwerie so hock gebaut

^ab,murL vorhandenen Steigleitern an denselben nicht hantiren fann.

dekvnt, daß man auf eine Anerkennung bezüglich der Leistungen gern ver- 3td)U, indeßen nach 2ojahrigem ehrenvollen Bestehen im Dienste der öffentlichen Sicher-

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