Ausgabe 
29.9.1885
 
Einzelbild herunterladen

'M

ve». Ni.L

'Ifen b, **« "S

wirb

di- h L««® et. $;f 'bl"een W&'th '!*t

-N-- $otn * Mnen 'S ^gen 3 Uhr ,

As

Stiftungiffit bet "feilen, bQj "*' Assüh°

mb rütteln, ich cn- ®«®inter=

heit gegen eine solche ignorircnbc Behandlungsweise entschieden Verwahrung cinlege. Anderseits aber hielt man eine Auflösung des Corps auch deshalb für geboten, um hierdurch zu veranlassen, daß das gelammte Feuerlöschwesen im Interesse unserer Stadt einer zweckentsprechenden Reorganisation unterworfen werde, die mangelhafte Existenz der Pflichtfeuerwehr zu beleben und die 200 auf dem Papier befindlichen Wasserträger wahr zu machen, damit auch alle sich jetzt nochdrückenden" jungen Leute zum ordnungsmäßigen Feuerlöschdicnste herangezogen werden könnten. In Erwägung aller dieser Umstände wurde dann mit großer Mehrheit oben erwähnter Beschluß gefaßt. ., . (ö. Z)

(Abänderung der Wehrordnung.j DerReichsanzciger" (Nr. 215) ver­öffentlicht eine Allerhöchste Verordnung, betreffend Ergänzungen und Acnderungen der Wehrordnung vom 28. September 1875, welche in hohem Grade die Beachtung Derer verdient, die ihrer Militärpflicht als Einjährig-Freiwillige genügen wollen. Zum Ein­tritt in das Heer als Einjährig-Freiwilliger berechtigte bereits bisher nicht ein Reife- zcugniß für Ober - Sekunda , sondern die Prüfungs - Commission ertheilt immer auf Grund jenes Reifezeugnisses die Berechtigung. Versäumte man es, jene Berechtigung nachzusuchen, so harte die Ministerialbehörde die Befugniß, dieselbe noch nachträglich zu crihcilen. Dieses Verhältnis; ist durch die neue Verordnung vollständig verändert worden. Es heißt in Allerhöchster Verordnung wörtlich:Wer sich behufs Erlangung der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst nicht spärestenS bis zum 1. Februar seines ersten Militärpflichtjahres, d. h. desjenigen Jahres, in welchem er das zwanzigste Lebensjahr vollendet, bei der oetreffenden Prüfungs - Commission anmeldet und den Nachweis der Berechtigung nicht bis zum 1. April dcsselben.Jahres bei der Ersatz- Commission seines Gestellungsortes erbringt, verliert das Anrecht auf Zulassung zum einjährig - freiwilligen Militärdienst". Es ist also für die Folge höchst wichtig, daß junge Leute, welche durch den Besuch höherer Lehranstalten die Qualifieation zum Einjährig-Freiwilligen Dienst erlangt haben, alsbald bei der Prüfungs-Commission ihren Berechtigungsschein nachsuchen, da für die Zukunft nach Ablauf der gesetzlichen Frist der Berechtigungsschein nachträglich nicht mehr ertheilt werden kann.

Universität- - Chronik.

In diesem Jubiläumsjahre der Universität Berlin feiert auch der Senior- der^ dortigen theologischen Fakultät, Consistorialrath Professor vr. Semisch, sein 50jährigcs Amtsjubiläum. In körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische waltet er noch jetzt seines Lehramtes.

Schiffsnachrichten.

Bremen^ 26. Scptbr. sPcr transatlantischen Tclcgraph.j Der Postdampscr Neckar, Capt. Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. September von Bremen und am 15. September von Southampton abgcgangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Rewyork angekommen.

Bremen, 26. Scptbr. sPer transatlantischen Tclegraph.j Der Postdampfer Werra, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. September von Bremen und am 17. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Handel und Verkehr.

Grünberg, 26. September. lFruchtpreise.) Weizen X 16.50, Korn X 14.50, Gerste X 13.40, Hafer X 12.30, Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 20.50, Kartoffeln X 0.00, Wicken 00.00.

Frankfurt, 26. September. Auf dem heutigen Markt kostete der Eentner Heu X 2.753.40, Stroh X 1.902.30, Eier das Hundert X 5.606.00, Butter 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität x 1.10, Kartoffeln per Malter X 3.504.50, Kohlrabi 3- 5H rr. St., Erbsen 0,50 Kg. 0.150.25 X, Rothkraut pr. St. 1525 H, Huhn 1.202.00, 1 Ente X. 2.003.00, 1 Daube 40-5 Halm >L 1.701.80, Gans X 58.00, Welsche X 5.00-10.00.

'^nStein's 'ndeim wahrsken

Herr Musik-

siich bekannt sein l snit Recht nach- es aber nun stein's Karten" 'cschicks ihn an- N's Concerts zu bestätigen, mir

Ole stets eine 1 Rechnung zu .nttung friedlich B. dag sie fid) i Publikum bei eiuvustäubniß- * Amr Pn- zweüens M der . daß das Tempo £vamaMozan" ramm leicht leien olincn gewünscht, Ständchen und ein Leistung war dir mann als ch-

ZuMums, iiibtin den in io tum ul-- mabwendbar mr. rensalls höchst bei- npositivn zu w\\ .5 geschrieben, wohl

lürdedenZubomn weniger ausdehnen denn die IDlittei- aerklang.

itens der Hessischen I werbtreibenden ein- I itarhandwerier, den I

rb allein Anscheine che vom kaiserlichen in bei der Bonner dem fiainernnfhW I [jrifn werden gen»?

lalbau abgehnllenen I mrbe der S* I er Stadtbehorde die I chcim zu geben-I )i§cu(fion I vorwiegend m J I in Corps gcgeuubll I s-u-rwe-r. * » außerordentlich I hie PersammllMS I

er Stao j I und ipS'--A,5

zu,

n welchen' 7. v0Il «illigü -W (b(r eilt ui fc® *> e das W letzteren

tzd«S ti# feil«® W 111 Lei«"'

»t vif-

Gießen, 26. September.

Der bemerkensmerthe Eifer, den unsere rührige Polizeibehörde in der zeitgemäßen Umgestaltung schon bestehender imb in der Schaffung noch fehlender Orduungsvor- scdriften auf allen ihr zustehcnden Gebieten an den Tag legt, darf wohl auch zu der Hoffnung auf eine Revision der Bestimmungen über das Halten der Hunde be­rechtigen. Wir kennen die hierfür bestehende Verordnung nicht, aber aus einzelnen Tbaliachen muß man wohl schließen, daß dieselbe im Vergleich mit anderwärts er­lassenen Vorschriften noch Lücken aufweise. Sonst wäre es z. B. wohl nicht gut möglich, daß vereinzelt Hunde ohne Marke schon monatelang umherlaufen, oder durch an­haltendes Bellen nach 10 Uhr Abends und Morgens früh die Nachtruhe der Nachbar- schafl stören, daß bissige Kläffer, die auf den harmlos Vorübergehenden zuschnappen und ihn zum Mindesten erschrecken, nicht an der Kette liegen, daß herrenlos umher- irrenbe Hunde nicht sofort eingefangen werden. Wir zweifeln nicht, daß unserer um­sichtigen Polizeibehörde derartige Mißstände nicht entgangen seien und daß sie wohl in geeigneter Weise dankenswerthe Abhütfe schaffen werde.

Repertoir der vereinigten Ztadttljeatrrzu Frankfurt a. M.

Opernhaus.

Dienstag den 29. September: Die Jüdin. (Elcazar: Herr Roth als Gast.) Mittwoch den 30. September: Carmen. Außer Abonnement.

Donnerstag den 1. October: Die Afrikanerin.

Freitag den 2. October: Gasparone. Außer Abonnement.

Samstag den 3. October: Tannhäuser.

Sonntag den 4. October: Herodias.

Schauspielhaus.

Dienstag den 29. September: Esther. Ein vornehmer Schwiegersohn.

Mittwoch den 30. September: Vorletztes Auftreten des Herrn Lobe. Die Geschwister. Er muß auf's Land. (Nach Presser: Herr Lobe.)

Donnerstag den 1. October: Abschiedsvorstellung des Herrn Lobe. Neu ein- studirt: Die Tochter des Herrn Fabricius. (Fabricius: Herr Lobe.)

Freitag den 2. October: Don Carlos.

Samstcg den 3. October: Neu einstudirt: Der Gesandtschafts- Attack^.

Sonntag den 4. October: Unsere guten Freunde.

Kirchlich? Anzeige» der evangel. Gemeinde.

Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Joh. Kap. 15, von Vers 11 an, Pfarrer Dr. Naumanm.

Zur geft. Beachtung.

Schriftliche Anfragen wegen Auskunftserchrkuag über Jys-rkcke re. können ö'.t nur dann beantworten, wenn densel-ben eine Freffssr-le für die Rückantwort bdgele^ ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzurorchLn find, ist die -d

feinerlei Auskunftsertbeilungen befugt. Offertenbr.iHe sind soweit kein- ct'tvrOieiUaev Abmackunacu a»'tre4^n wurden in bet f^rnebiticn abrubok»^

i LTCTOC -MEfflUK-Jüia f^ajaoar-j '«ass

Bekanntmachung.

Bewerbungen um die erledigte und alsbald wieder zu besetzende Stelle eines BezirkSbauauffehers für den Bezirk Nidda, womit ein Jahres­einkommen von 19002000 XL ver­bunden ist, werden unter Vorlage von Zeugnissen innerhalb 8 Tagen ent- gegengenommen.

Büdingen, den 26. September 1885.

Großh. Kreisamt Büdingen.

gez. Klietsch. 6933

Bekanntmachung.

Donnerstag den 1. October, von Nachmittags 2 Uhr an,, sollen 112 leihfällig gewordene Trieb- viertet anderweit aus 6 Jahre ver­pachtet werden. Zusammenkunft am Schützenhof.

Gießen, den 28. September 1885. Großh. Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm. 6940

Ieikgeöotenes.

Pfirsichblüihen-Seife mit starkem Glyceringehalt von vorzüg­licher Wirkt1 ng für die Hautpflege, weiss, zart u. durchsichtig. ä Pack. v. 3 Stück 40 H bei Carl Sehwanh. 6929 Haarlemer Blumenzwiebeln in schönster Auswahl empfiehlt billigst 6949 Friedr. Georg, Seltersweg.

Acchte frankfurter Würstel, Hecht, Schellfische und

Geflügel i

während der Festwoche stets frisch bei

C. G-a Kleinhenn.

Allgemeiner Anzeiger.

Znsra Saison.

Eine Parthie wollene und baumwollene Umhängtücher und Kopfshawls, sowie wollene Westen und Kaputzen für Damen und Kinder zu Fabrikpreisen bei 6931

Carl Stieber, Marktstraße 18.

>

\ ? X

« -vrwvv*-^**-***1--*-<*-*rw Verlag von Schultz & ßo. Straßburg i. K.

I c V rt

s®

kl

MM

WL

Baron Lieblos Malto - Legniuinose - Mehl, -Chocolade und -Chocolade-Pnlver

von Starker L Pobuda, Kgl. Hoflieferant, Stuttgart. 107 Beste blutbildende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Er­wachsene, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen.

Niederlage in Gießen bei Carl Schwaab und H. Kinkel, Conditorei.

rii annenduf t

m reinigt und kräftigt die Zimmerluft, Je. für Krankenzimmer nicht genug zu empfehlen. Vorräthig ä Fl. 1 X bei

6927 Carl Sctiwaab.

V/er Sprachen kennt, ist reich zu nennen.

Das

I Meisterschafts-System I

zur

praktischen und natur­

gemässen Erlernung

der

englischen, sranMschen, iialie- H | nischen, spanischen und russischen I G-eschäfts- u.

I Umgangssprache. I Eine neue Methode, in 3 Monaten I 9 eine Sprache sprechen, schreiben und I lesen zu lernen.

Zum Selbstunterricht

von

Dr. Richard 8 Rosenthal.

I Englisch, Französisch, Spa-I » nisch complet in je 15 Lectionen B ä XX

W Italienisch u. Russisch complet B in je 20 Lectionen ä 1 x

Schlüssel dazu ä 1 x 50 9

Probebriefe aller 5 Sprachen ä 50 Pf. portofrei.

g Rosenthal scheBerlagshandlung g ____________Leipzig.____________g

Veilchens eife Hosen-Seife

in vorzüglicher Quabtät empf.: ä Packet (3 Stück) 40 H Carl Schwaab. 6928

6941 Eine lange Rohrvank, für Restaurateure passend, billig zu verkaufen. ____________________Bismarckstraße 6. Selbstgefertigte lackirte Möbel aller Art billig abzugeben. 690&

Ar. Sveinharvt, Neustadt 55.