Ausgabe 
26.4.1885 Drittes Blatt
 
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zwei Hälften trennbarer Raum, deren eine Hälfte als SectionSlocal und klinischer Obductionsraum benutzt wird, während in ber anderen die Leichen auibewahrt bleiben, lieber diesem reichenhause befinden sich Die ^lolinuume, Die aus drei kleinen Zimmern bestehen. Die Treppe, die zu diesen Räumen führt, ist so schmal, daß eS unmöglich ist, itranfe auf einer Kahre dort hinaufzuschaffen. Von diesen Drei kleinen Zimmern dient eines als Zimmer für den Ära nf en Wärter, die beiden anderen für die Unter­bringung der Kranken. Richt der kleinste Raum zum Äufdewalnen der schmutzigen inficirten Wasche ist vorhanden, kein Raum für die Geschirre, kein Spulraum, lein Raum zum Desinficiren u. s. w., von einem Baderaum gar nicht zu reden.

Aber auch abgesehen von der sehr mißständigen Vereinigung von Leichenräumen und Isolirzimmern für Kranke in einem kleinen Gebäude und dem Mangel noth- wendiger Räume ist die erwähnte Anlage der Isolirräume in keiner Weise ihrem Zwecke entsprechend. Scheinbar ist der Kranke, weil getrennt vom Hauptgebäude ünlergebrachl, auch hier isolirt. Aber mit der einfachen Isolirung ist das Ziel, eine Weiterverschleppung des Krankengifts zu verhüten, noch keineswegs erreicht.

Der Kranke ist zwar abgesperrt, aber seine Leib- und Bettwäsche, überhaupt alles, was mit ihm in Berühruna gekommen ist, muß, ohne vorher desinsteirt zu sein denn hierfür eriftirt im Isolirbau kein Raum in das Hauptgebäude kommen, um dort gereinigt zu werden.

Eine sichere Garantie dafür, daß Insassen des Hotpitals nicht durch andere Kranke angesteckt werden, ist deshalb nicht vorhanden.

Auch in Bezug auf die Zahl der Räume für Kranke ist dieses kleine Gebäude, wie die Erfahrung der letzten Jahre gelehrt, selbst bei den bescheidensten Anforderungen durchaus unzureichend.

Die Erfahrung aller Epidemien hat gezeigt, daß es mir dann gelingt, den Ausbruch einer Epidemie zu verhüten, wenn man die ersten Erkrankungsfälle streng isolirt, und Alles, was mit diesen Kranken in Berührung gekommen ist, aufs Sorg­fältigste deSinficirt. Was hier zur Verhütung von Epidemien nölhig ist, das ist täglich nölhig in einem Hospitale, woselbst stets Kranke zugehen, die an übertragbaren Krankheiten leiden. Pflicht der Hospitäler ist es aber vor Allem, dafür zu sorgen, daß nicht Kranke innerhalb des Hospitals noch mit weiteren Krankheiten inficiit werden. Dieser Satz gilt nicht allein für die in besonderen Isolirhäuscrn uuterzu- bringenden Kranken, sondern auch für solche Krankheitsformen, die, wenn auch nicht eine Absperrung in einem Jsolirhausc, so doch eine räumliche Trennung im Kranken­hanse selbst, in besonderen Zimmern erfordern.

Dahin gehören beispielsweise Masern, Keuchhusten, Rose und dergleichen mehr.

Auch nach dieser Seite ist die innere Klinik durchaus unzureichend eingerichtet, da durchweg alle Zimmer birect mit einander communiciren, so daß Separirung eines Krauten in einem von den übrigen Räumen scharf abgetrennten Zimmer un­möglich ist.

Ein Krankenhaus, das ja vor Allem humane Aufgaben erfüllt, muß so ein­gerichtet sein, daß den Kranken dort nicht neue Gefahren erwachsen. Bei den zur Zeit bestehenden Einrichtungen kann dieS aber leider für das academische Krankenhaus in Gießen nicht als ausgeschlossen erachtet werden.

Die Pflicht der Humanität gebietet eS, darum Abhülfe zu schaffen, den hülfe snchenden Kranken nicht nur die Mittel zur Heilung nicht zu versagen, sondern sie vor Nachtheilen zu bewahren, dieses Ziel kann aber nur durch einen Neubau der inneren Klinik erreicht werben.

Aber nicht nur humane Rücksichten sind eS, die einen den heutigen Anforderungen der Hygiene und Krankenpflege entsprechenden Neubau an Stelle des alten Gebäudes erfordern, auch mit den Pflichten des Lehramts dürfte es sich kaum vereinigen lassen, daß an der Stätte, an der die Jugend unterwiesen werden soll, nicht allein darüber, wie man die Krankheiten erkennt, fonbeni auch wie man bie unglücklichen Kranken pflegen unb warten soll, nicht Einrichtungen bestehen, bie mit bcii Pflichten beS Arztes in Wiberspruch sinb.

Der Arzt hat aber nicht nur bie Pflicht, Krankheiten zu heilen, sonbern auch zu verhüten. Mehr unb mehr wirb heutzutage bie Bebentung ber öffentlichen Gcsunb- heitSpflege allgemein anerkannt. Um tüchtige Aerzte heranzubilben, ist eS deshalb bringend nöthig, baß an ber Stätte, an ber sie unterrichtet werben, alle HülfSmittel ber Krankenpflege unb Behanblung in thunlichst vollkommenster Weise gegeben sind.

Wenn es schon an sich Pflicht ist, in jebem Krankenhause möglichst alle bie- jenigen Bedingungen zu schaffen, die zum Wohle unb Heile ber Kranken bienen, so ist biefe Pflicht eine hoppelte, ba wo eS gilt Diejenigen heranzubilben, bereu zukünftige Aufgabe es fein soll, für bas Wohlergehen unb bie Gesunbheit Vieler zu sorgen. Die Vortheile, bie auS einem solchen, zugleich Lehrzwecken bienenden Krankenhause er­wachsen, sinb barum in keiner Weise gleichzustellen bene» von nur Heilzwecken schlecht­weg bienenden Krankenhäusern. Aber um so ernster ist Darum auch bie Verpflichtung, horten all bas zu schaffen, was biesen Interessen frommt.

II. Die Errichtung eines Gebäubes für bas pathologisch-ana­tomische Institut.

Das pathologisch-anatomische Institut besinbet sich zur Zeit in hem Anatomie- Gebäube unb besteht aus einem Raum für bie Sammlung unb aus brei Zimmern. Es sinb baS biefclbcn Räume, welche vor 32 Jahren als ein befonberer Lehrstuhl für bie pathologische Anatomie noch nicht existirte, zum Zweck ber Unterhaltung bes pathologisch-anatomischen Museums in dem Anatomie-Gebänbe hergerichtet mürben, sie sollten ursprünglich nur ber Durchsicht unb Besorgung ber für bie pathologisch- anatomische Sammlung vorzubereitenben Präparate bienen. Dieselben Räume bienen heute noch zu bcmfelben Zweck, in benselben müssen aber jetzt auch alle Arbeiten aus- geführt werben, bie vom pathologischen Anatomen verlangt werben, unb sinb that- sächlich bie einzigen Räume, über bie berselbe selbstänbig zu verfügen hat.

In erster Linie bienen diese Räume dem Direktor und dem Assistenten als Arbeitsräume, sie entsprechen aber in keiner Weise den Anforderungen, bie man an Räume zu stellen berechtigt ist, in heuen vorzugsweise mikroskopisch, erperimentell unb bacteriologisch gearbeitet werben soll.

Nicht nur baß bas Licht, von hem für mikroskopische Untersuchungen fast Alles abhängt, in keiner Weise genügt, ist eS auch fast unmöglich, mit ftärferen mikroskopischen Systemen zu arbeiten, da, bei der Beweglichkeit unb hem Schwanken des Fußbobens, hem lebhaften Verkehr auf ber Straße bureb Lastfuhrwerke und her Eisenbahn, eine immerwährende Verschiebung her Präparate veranlaßt wirb. Experimentell kann nicht gearbeitet werben, ba in benselben Räumen zu jeher Zeit auch LeichentHcile untersucht unb zum THeil auch aufbewahrt werben müssen, wohurch ein Reinhalten ber Wunden :c. unmöglich ist. Mit den Jahren sind bie Räume so hurchseucht unb ist in ihnen eine solche Menge kleinster mikroskopischer Lebewesen angesammelt, baß es unmöalich ist, in denselben bacteriologische Untersuchungen vorzunehmen, Unter suchungsmethoden, bie in den pathologisch-anatomischen Unterricht aufzunehmen, von Tag zu Tag nothwen biger wirb.

Für bie Zwecke, he neu sie bienen sollen, sinb biefe Räume burchaus ungeeignet, ein tägliches längeres Arbeiten in bemfelben ist entfchieben gesundheitsschädlich.

Die Aufgabe des pathologischen Anatomen und der pathologisch-anatomischen Institute besteht aber nicht allein in her mikroskopischen Untersuchung von Leichen- thcilen, refp. chirurgisch entfernter Tbeile vom Lebenden unb ber eventuellen Ansamm hing unb Aufspeicherung solcher sogenannter Präparate in ben Museen eine Auf­gabe, bie allerdings vor 32 Jahren bei Begrünbung her pathologischen Sammlung bie icitcnbc war unb für welche Zwecke bie Räume bamals auch genügt haben mögen.

Die Aufgabe bes pathologischen Anatomen unb bes pathologischen Instituts ber Jetztzeit ist jetzt eine viel höhere unb wichtigere geworben.

Sie besteht in erster Linie in hem pathologisch anatomischen Unterricht, her sich darin gipfelt, bie Kluft zwischen ben Naturwissenschaften unb ben eigentlichen mcbi- cinischen Wissenschaften zu überbrücken, eine Aufgabe, bie nicht hoch genug angeschlagen werben barf.

Für einen solchen, von allen Seiten als ungemein wichtig anerkannten Unter richt, ohne ben ber Arzt keinen Anspruch bat auf eine allgemeine mebicinifcbe Aus- bilbung für einen pathologisch anatomischen Unterricht sind nun eigentlich keine Räume vorhanden.

Der Unterricht in der pathologischen Anatomie und der allgemeinen Pathologie zerfällt nach dem auf allen deutschen Universitäten bisher üblichen Gebrauch in

1) sogenannte theoretische Vorlesungen:

h. über allgemeine Pathologie mit mikroskopischen Demonstrationen unb Experimenten,

1>. über specielle pathologische Anatomie, vorwiegend mit I'cmonftratwnen aus ber Sammlung unb mikroskopischen Präparaten.

2) Practi'che Enrse:

a. Demonstralions Enrie an frischen LeicheniHeilen, mit Zuhilfenahme mikrofkopi'cher Präparate von denselben,

b. Sections-E urse,

c. vractische rnikroitopische Eurse,

d. selbstständige Arbeiten der Studirenden.

Für die theoretischen Vorlesungen ist der allgemeine Höriaal der Anatomie vor I Händen. Der Höriaal ist aber nicht zu jeder Zeit disponibel, so daß die Röthigung I vorliegt, bie theoretischen Vorlesungen febr früh Morgens zu halten, wobei eine nufro skopiscke Demonstration, eine Vornahme der allernotbwendtgsten Experimente zu« I Vcrständniß des Vortrags so gut wie unmöglich ist. Der Hörsaal ist für anatomische I Unterrichts zwecke practiicb, für den des pathologisch anatomifcven Unterrichts dageger I ist er burchaus ungeeignet, ba burch den Bau beSfelben jede, auch die einfachste Temoo ftration erschwert wirb unb bie Ausstellung von Mikroskopen unmöglich ist. Bei einen I vorzugsweisen bemonstrativen Unterricht sinb bas schwere Httßstände.

Der practisch-mikrostopifche Eurs kann nur im Sommer Semester gehaller I werden, ba ber einzig disponible Raum der Präparirsaal ist, ber dazu feiner ganze» I Einrichtung nach zu mikroskopischen Arbeiten sehr ungeeignet erscheint.

Ein Raum zum selbsfftänbigen Arbeiten her Studirenden ist nicht Vorhände». I es ist daher nicht möglich, daß dieselben im Institut zur Ausarbeitung von Doetor I arbeiten angenommen werden können.

Ein Raum zur Vornahme von Sccttonen, einer ber wichtigsten Räume bes pathologischen Instituts existirt in ber Anatomie nicht. Ein solcher Raum befindet sia (wie zu I bereits angeführt) in einem Nebengebäude ber Klinik.

Daß burch bie räumliche Trennung sehr bcbcutenbe Unannehmlichkeiten ent stehen, ist felbstverstänblich. Weiter ist aber auch biefer Eectionsraum durchaus uny eignet, er ist zu klein und zu dunkel.

Hierzit kommt noch, daß es in hohem Grabe wünfeheneroertb, ja dgrnthä nölhig erscheint, baß bas pathologisch-anatomische Institut sich in unmittelbarer Nähe der Klinik, speciell der inneren Klinik besinbet, aus welcher bie meisten Leichen zur Section geliefert werben unb mit welcher bas pathologisch-anatomische Institut über Haupt im engsten Zusammenhang sicht.

III. Xie Erbauung einer neuen Entbindungsanstalt und einer gynäkologischen Klinik.

Die gegenwärtige Entbindungsanstalt und gebnrtshülflich gynäkologische Klinik besteht aus einem dreistöckigen Hauptbau und einem kleinen zweistöckigen Nebenbau. diese Gebäude sind durch einen schmalen als Aufbewahrungsort für die Sammlung^ dienenden Zwifchengang oerbunben.

Das Hauptgebäube würbe im 2. Decennitim biefes Iahrbnnberts erbaut. Tie Mittel zu bem Bau waren hauptsächlich durch ein Kapital von 10 000 fl. gegeben, bot des Großherzogs Ludwigs 1. Königliche Hoheit im Jahre 1790 zum Zwecke der In richtung einer Entbindungsanstalt in Gießen geschenkt hatte, und das zur Zett bn Errichtung deS Gebäudes durch Zulegung bei entfallenen Zinsen auf 18 UM NX) H angewachsen war. Das Gebäube wurde ausschließlich tür die damals höchst bescheidenen Ansprüche einer Gebäranstalt nebst Hebammenschule hergerichtet. Die Eonstruenon. bezw. ber Bauplan war aber selbst für die ausschließlichen Zwecke einer gebnrtcbüh lieben Lehranstalt ein unzweckmäßiger. Nur auS bem ersten in bas zweite etoefrorrf führt eine bequeme Treppe; aus bem zweiten in ben brüten Stock nut eine enge gewundene Treppe. Einen Abort besitzt der dritte Stock nicht. Ventilirbare Eorndore sind nicht vorhanden. Ebenso mangelt ein eigentliches Auditorium, unb die"> Haupl zimmer bes ^weiten Stockes haben nur 3 Ausgänge, 2 bavon auf einen finsteren, engen Gang, burch welchen man keine Kranken tragen kann. Das Nebengedänbe ist vo» vornherein zur Directorialwobnung bestimmt gewesen unb barum nicht für bie Zwecke eines Krankenhauses eingerichtet worben.

In beiben Gebäuden mangelt es an Lehrräumen, an Aiibitorien, an Zimmm für Afsistenten und Wärterinnen. .

Der bauliche Zustand beider Gebäude ist fein guter und lohnt es sich jebentaU« nicht, bie Gebäulichkeiten für ein K rankenhaus herzustellen; ber ganze ursprüngliche Bauplan steht hier hindernd im Wege.

Die Lage der Anstalt ist nach jeder Richtung hin unzweckmästtg. <s\t liegt am tiefeften Punkte der Stadt auf sumpfigem Untergründe. In der nächsten ist bic Kaserne gelegen, was für eine Frauenklinik^ für eine Gebäranstalt, bie eint Menge Schwangere beherbergt, gewiß mißstänbig ist.

Dazu liegt bie je lüge Anstalt zu weit von den übrigen Kliniken cuttern: unb« insbesondere für den Director der gvnäkologischeit Klinik die Erschwerung des Verkedf. mit den anderen Kliniken unth mit dem pathologisch-anatomischen Institut oft sein

Die Anstalt in ihrem gegenwärtigen Zustande war unzureichend, unzweckmä»ig selbst für ihren ursprünglichen beschränkten Zweck als Gebäranstalt.

Heutzutage aber bat das Fach Der Geburlshülse durch bas Hereinzieh« der Fraucnkrankeiten eine ganz ungemein große unb wichtige Erweiterung erfahren; >md bic moderne Gtmäkologie muß ganz andere Anforderungen an etn Krankenhaus als oie frühere Geburtshülfe stellen.

Keine gynäkologische Lehranstalt kann sich aber heute der Verpflichtung entzieoen. Geburtshülfe unb Gtmäkologie zu vertreten, sie wäre sonst (onfurreniunfabtp. ben letzten 15 Jahren sinb an keiner beutschen Universität mehr Gebäranstalten, sondern nur noch gynäkologische Kliniken errichtet worben.

Diese Anstalten müssen neben ben ber Pflege bei Geburtshülfe gcwidmem- Ränme enthalten für wissenschaftliche, chemische, mikroftopische unb erperlmentellc Unm suchnngen, für Sammlungen von Präparaten :c. Sic muffen geeignete Unienun bieten für gynäkologische Kranke, welche, ben verschiedensten Gefelttchattsklassen aw hörig zum großen Theile operative Hülfe suchen unb ganz anbere Ansprüche tttua als das frühere Publikum der Entbindungsanstalten; Ausstattung, Emrtchtung, theilung müssen den Anforderungen der Hospital-.rmgtene gerecht werben »nd munen bie Durchführung eines gcorbitctcn Betriebs unb georbnetcr Desmfectton nach Richtung bin erleichtern. Vor aller,! muß bic Wasserversorgung unb bic Klo,et Badeeinrichtung eine musterhafte sein. Dperationssaal, Krcißzimmer, Krankenztinm. müssen Leitungen für warmes unb kaltes Waner besitzen. Es muffen Bader für v« Tonal, für Schwangere unb Kranke oerschiebener Kategorien- vorhanden fein, l s »w bie Möglichkeit gegeben fein, einzelne Kranke unb ganze Abtheilungen vollkommen >- Wartung unb Pflege von emanber zu ifoliren unb es muß ein steter Wechsel m Benützung ber Zimmer stattfinben können. . -A.

Allen biefen Anforderungen genügt die gegenwärtige Anstalt durchaus m«. Sie ist nur notbdürftig ben mobernen Bedürfnissen angcpagi, vor Allem durch o«. Benützen der früheren Directorialwohnung als grnätologische flbtbetiung. ueoei sind aber empsinbliche Lücken; ber Bettieb ist aufs Aeußerste edchmert und cs ber größten Aufopferung unb steten Aufmerksamkeit von Personal und Dtrector, Schäblichkeiten, welche sich ans den Anstaltsoerhältnissen ergeben können, lernzuoanr^

Dazu kommt ber absolut ungenügende Raum. m

Früher für die Ausnahme von kaum 100 Gebärenden im Jahre sie gegenwärtig circa 200 Schwangere und Wöchnerinnen und über 300 gnnfci logische Kranke! stationär im Jahre zu verpflegen.

Vor 6 -8 Jahren waren einige 30-60 gonäkologtsche Kranke zu verpflegen. ' 1882 153,

1883 175,

jetzt schon rin'

1884 308.

Und damit wäre die Entwickelung nicht abgeschlossen, wout mehr Platz für vorhanden wäre. Viele Kranke mußten schon zurückgewtefen werden, da IJr- j- n mit der Sicherheit der Kranken kaum mehr vereinbare Ausnutzung ber findet, und nur der pcinlichsten Sttenge in ber ^eeinfettion itt « *u ioer nicht schlimmere Folgen durch diese Ucberfüllung des fetzt

Für die im dritten Stocke wohnenden und untergebrachten Frauev, M V*, Gefahr im Falle eines Brandes vorhanden, da die enge, gewundene Holztteppe

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