Ausgabe 
26.4.1885 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

272 265

183 862

339 673

99 000

8 000

54 400

1 441 800 JL übrig.

alt und fii;

2)

3)

4)

in dieser Nummer befindliche Inserat besonders aufmerksam.

96

Das durch diese Firma beschäftigte Personal zählt schon nahe an 150 Personen.

2494

3 lasten.

Wechsel auf alle größeren Plätze zum TageScourse.

2270

in dem betreffenden Gebäude Ganzen die Summe von

Mittel werden im Wege des Zwecke eine zu höchstens 4pCt.

376 350 JL

114450

1)

2)

3)

4)

5)

6)

Die Harzer KLsefabrik, Eingetragene Genossenschaft zn Wernigerode hat sich durch Lieferung von nur Lchtem und sauberem Fabrikat einen Weltruf erworben. Wir können daher nicht umhin, unsere Leser zu bitten, sich durch einen Versuch von der Vorzüglichkeit dieser Waare zu überzeugen und machen auf das sich

Ansinnen D

die Kosten der Errichtung neuer Gebäude für die medicinische Klinik auf

Die zur Deckung Staatscrcdits flüssig zu

Großherzogliche Ministerien des Innern und der Justiz und der Finanzen.

die Kosten der Errichtung eines Gebäudes für das pathologisch­anatomische Institut auf die Kosten der Errichtung einer neuen gynäkologischen Klinik nebst Entbindungsanstalt auf die Kosten der Errichtung der Wirthschafts- und Verwaltungs­bauten auf die Kosten der Einrichtung, Heizung, Beleuchtung, Wasser­leitung, Eanalisation auf die Kosten der inneren Ausstattung der betr. Kliniken resp. Institute auf die Kosten der Einrichtung der dermaligen Entbindungsanstalt für den Zweck des physiologischen Instituts auf

Der Gesamnitbedarf für die fraglichen Neubauten und Herstellungen,

bleibt hiernach noch im

B.

dieser Summe erforderlichen machen und wird zu diesem

einschließlich der für die Bauzeit, bezw. für die gegenwärtige Finanz­periode mit etwa

Nach diesen Voranschlägen berechnen sich A.

W

Herzogi. Bangewerkschule Holzminden,

d.umtY.rb-nde, Maschinen-, Mflhlenbau- u.Müllerschule.

d» jatju

HMmd,, Ier anafo* »«chk bl1

* t

»u Kiner 8(Uj

nW Vorbau v°n 5

,^cn Räuink' befinde

hmlichleitcn 6 1 durchaus ur:

'd, ja eigE mütclbarer % N Leichen c Institut ik

Einrichtung eines besonderen physiologischen Instituts verwendet werden und

Hochachtungsvoll

Ph< A. Schmidts

Kleine Presse

Stadl-Anzeiger und Fremdenblatt in Frankfurt a. Main.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Enthält kurze, volksthümliche Besprechungen der wichtigsten politischen unb Tager- ereigniffe, die neuesten Depeschen, Coursblatt der Frankfurter Börse und Abendeourse, alle Neuigkeiten aus Frankfurt und Umgebung, Theater- und Concertberichte, Fremderlliste, spannende Romane

S täglich eine Illustration.

Abonnements nehmen alle deutschen JManftolten zu JL 2 50 per Quartal an, in Gießen auch die Agentur JulinS Wallach, Markt­platz 8 ru M. 2.- per Quartal, 70 Pfg. per Monat. 3091

Preis der Anzeigen. 20 Psg. per Kspaltige Colonelzeüe.

Auf Grund des Vorgetragenen beehren sich die unterzeichneten Ministerien mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs an die Stände des Großherzogthums und zwar zunächst an die zweite Kammer der Stände das

steschästs-verlegung.

Mein

Wen-, Gold- und Silberwaaren-Geschäft

Asindet sich von jetzt ab

Neustadt 8.

Das mir seither geschenkte Vertrauen bitte ich mir auch dorthin folgen

verzinsliche Anleihe in geeigneten Zeitabschnitten aufzunehmen sein.

Für Erwerbung oeS zu den Neubauten erforderlichen Geländes sind (von einer Frontanlaae abgesehen) keine Kosten in den Voranschlägen vorgesehen, indeni Bürger­meister uiio Stadtverordnete der Provinzialhauptstadt Gießen in dankcnswerthcr Weise sich bereit erklärt haben, das nach dem beigeschlossenen Situationsplan erforderliche Gelände auf städtische Kosten zur Disposition zu stellen.

Zeiten in den dritten Stock bei einem Brande die einzige Rückzugslinie für beiläufig 20- 24 Schwangere und Wöchnerinnen und 30 Schülerinnen bildet!

Die Neuentbundenen werden über diese Holztteppe vom Praktikanten ober vom bausdicner oder von bcn Assistenten aus dem Kreißzimmer auf den Armen hinaufge- kagcn, da die Dimensionen derselben die Benutzung eines Tragstuhles oder Tragbettes »lcht im schönsten Aufblühen begriffen und bezieht ihre Kranken aus

immer roeucrcn Kreisen und Entfernungen. Die Pflege der operativen Gynäkologie, welche in der Neuzeit eine so große Entwickelung erfahren hat, wird immer an einzelne Genrren und zwar an den Universitätsstädten gebunden.sein. Es liegt in der Natur «aade des Faches der Frauenkrankheiten, daß das Publikum sich stets in wichtigen M-n an solche Fachleute lvcndcn wird und muß, welche durch ihre öffentliche Stellung als ^nstitulsdirecloren über die nöthigcn Mittel der Pflege, über Assistenten, Warl- -crsonal und technische Einrichllingen verfügen und vorzugsweise in der Lage sind, in -cm betreffenden Fache die wünschenswerthen Erfahrungen anhausen zn tonnen. Es ist deshalb auch bei einer gynäkologischen Klinik am ersten zu erwarten, da« eine allen Anforderungen der Neuzeit entsprechend eingerichtete Anstalt sich fast iclbft zu erhalten mmaß. 188283 wurden in der dermaligen Anstalt von zahlenden Kranken

circa 36004000, im Jahre 188384 etwa 8000 Mk. eingenommen und im Jahre 1884-85 werden 10000-12000 Mk. eingehen. Und zwar wurde dieses Resultat nicht bürd» die Leistungen der großen Masse der wenig bemittelten Kranken erzielt, welche nur 0 500 751 Mk. pro Tag bezahlen, ja ausnahmsweise gratis ausgenommen werden, sondern durch die großen mummen, welche von den wohlhabenden Patientinnen tingmgen.^ tz^haib nicht nur aur Förderung des Unterrichts, sondern

auch zum Wohl einer sehr großen Anzahl leidender Frauen von nah und fern dienen.

IV Die Einrichtung des dermaligen Gebäudes der Entbindungs­anstalt für die Zwecke des physiologischen Instituts.

Seither mar in Gießen das Fach der Anatomie und das Fach der Physiologie in enter Hand vereinigt und mürben die dem Professor der Anatomie zu Gebote stehenden Räume auch für die Zwecke des physiologischen Instituts benutzt Die lrcnnung der Professuren der Anatomie und der Physiologie, bezw. bie Errichtung (hier selbständigen Professur der Physiologie ist als ein bringendes Bedürfnis erkannt unb sind die erforderlichen Mittel für einen besonderen Professor der Physiologie, Assistenten :c. in dem Staatsbudget für die Finanzperiode 1885/88 eingestellt und von dm Ständen bewilligt worden. Es ist eine nothwendige Folge dieser Trennung, baß dem Professor der Physiologie, bezw. dem physiologischen Institut besondere Raume überwiesen und eingerichtet werden. Das Anatomiegebaude bietet hierzu durchaus feinen Raum, dagegen ist es sehr gut thunlich, nach Erbauung einer neuen gynäko­logischen Klinik und bezw. Entbindungsanstalt das seither als Entbindungsanstalt be- nuttt Gebäude für die Zwecke des physiologischen Instituts in sachgemäßer Welse und mil »erhältnißmäßig geringen Kosten einzurichten. Diese Einrichtung ist deshalb in Aussicht genommen. «_ m

Nach den Ausführungen unter HL sind die Mittel zu dem Bau der dermaligen lmttindungsanstall hauptsächlich durch ein Capital gegegben worden, das der Groß- heriefl Ludwig I. Königliche Hoheit im Jahre 1790 Ium Zwecke der Errichtung einer IWindungsanstalt in Gießen geschenkt hatte. Bei dieser Sachlage kann angenommen njtL-bcn, daß zur Verwendung des Hauses für einen anderen Zweck nach Maßgabe des All. 44 der Verfassungsurkunde ständische Einwilliaung erforderlich ist. Die Großh. terung gehl von der Voraussetzung aus, daß die Stände des Großherzogthums, um sie die Mittel zur Einrichtung des fraglichen Gebäudes für die Zwecke des xii biologischen Instituts der Regierung zur Disposition stellen, hiermit zugleich tue Md) Art. 44 der Verfaffilngsurkunde etwa erforderliche Zustimmung zur Verwendung hs fraglichen Hauses zu einem anderen Zwecke als zu dem Zwecke einer Entbindungs- Moll ertheilen.

Fn Berücksichtigung der in vorstehenden Erörterungen wiederholt heroorgehobenen Wkmeineu Gesichtspunkte sind denn auch und glaubt die Großh. Regierung dies M noch besonders betonen zu sollen i st an allen deutschen Hochschulen in neuerer Heil neue mit allen Hilfsmitteln ausgeräpv.e Krankenhäuser und sonstige medicimsche »tute geschaffen worden. Soll die Laudesumversität Gießen mit den anderen d-lillchcn Hochschulen den Weitkampf aufnehmen können, dann müssen ihr auch die Mfsmittcl dazu gewährt werden. Wer die medicinischen Institute der Landesunioersität uiil >cnen anderer deutscher Hochschulen vergleicht, muß zugeben, daß die Universität (ten fast durchweg zurücksteht. Wenn trotzdem in den letzten Jahren ein erfreulicher Ä-ßchwung der Landesuniversität zu verzeichnen ist, so ist das eine sichere Bürgschaft lafür, daß der Aufschwung bann ein um so größerer fein wird, wenn die Landes- iiiUDcrfitnt auch in Bezug auf ihre medicinischen Institute den Vergleich mit anderen Itutkhcn Hochschulen nicht zu scheuen braucht.

Nam sorgfältiger Prüfung und Feststellung der Bedürfnisse, nach eingehender

Ächonblung mit den Vorstehern der betreffenden Kliniken und Institute sind die hier Lkigefchlosscnen Pläne und Voranschläge ausgearbettet.

Die reichen Erfahrungen, die bei den in neuerer Zeit an anderen deutschen Hochschulen erfolgten gleichartigen "Neubauten gemacht worden sind, wurden hierbei Benugt, wie denn' auch verschiedene dieser Neubauten vorher besichtigt worden sind.

Den betreffenden Plänen unb Voranschlägen sind nähere Erläuterungen zur SMÜndung der einzelnen Bauten und Ansätze beigefügt, auf die man Bezug zu nehmen fit gestattet._________

betrage zu kündigen;

die Zustimmung dazu zu ertheilen, daß die Summe von 6200 Mark, welche von dein in der Finanzperiode 1882/85 für verschiedene Umbauten in der dermaligen Entbindungsanstalt vorgesehenen Betrag von 10 330 Mark noch disponibel ist, für die Kosten der Einrichtung der dermaligen Entbindungs­anstalt für die Zwecke des physiologischen Instituts Verwendung finde.

Darmstadt, den 18. April 1885.

vorzusehenden Zinsen des aufzunehmenden Kapitals stellt sich hiernach auf 1 448 000 «M Hieran kann jedoch der Betrag von 6200 Mark wieder in Abzug gebracht werden, welcher Bettag von der in der normen Finanzperiode für verschiedene Umbauten in der Entbindungsanstalt vorgesehenen Summe von 10 330 Mark noch disponibel, da eben mit Rücksicht auf die in Aussicht genommene Erbauung einer neuen gynäkologi­schen Klinik nur die durchaus nothwendigen Herstellungen mit einem Kostenaufwand von 4130 Mark vorgenommen wurden. Diese 6200 Mark tonnen nunmehr für die

zu richten:

Der Großh. Regierung behufs Errichtung neuer Gebäude für die medici- nischc Klinik, für das pathologisch-anatomische Institut und für die gynäkologische Klinik nebst Entbindungsanstalt^ ferner zur Einrichtung des seither als Entbindungsanstalt benutzten Gebäudes für die Zwecke des physioloaischen Instituts an der LandesuniversitätGießen, sowie zur Bestteitung der zu diesen Gebäuden erforderlichen Anlagen :c. und der Kosten der inneren Ausstattung derselben die Summe von 1 441 800 Mark rur Disposition zu stellen;

In: Zustimmung dazu zu ertheilen, daß die zur Deckung dieser Summe er­forderlichen Mittel im Wege des Staatscredits durch Aufnahme eines höchstens 4pEt. verzinslichen Anlehens flüssig gemacht werden;

sich damit einverstanden zu erklären, daß die Tilgung des ausgenommen werdenden Kapitals in der Art erfolgt, daß die jeweilig durch den Haupt­voranschlag der Staats-Einnahmen unb -Ausgaben dazu bestimmt werdenden Mittel zum Ankauf einer entsprechenden Anzahl von Schuldverschreibungen verwendet werden und daß dem Staat nicht aber auch den Inhabern der Schuldverschreibungen das Recht Vorbehalten bleibt, die ausgegebenen Schuldverschreibungen auch zur Einlösung mittelst Baarzahlung der Kapital-

Auswanderer

kjotbere ich stets zu den billigsten Preisen, bei anc:*tannt bester Verpflegung, durch den BTordd. Lloyd aber Bremen, -sowie über Hamburg, Antwerpen, Rotterdam und Liverpool, nach allen Häsen von Nord- und Süd-Amerika und Australien.

Chr. Wallenfels, Mardlplatz.

Wollenspinnerei von Ad. Bender

Krofdorferstraße 13.

Meiner werthen Kundschaft zur gefälligen Nachricht, daß von heute ab meine Filiale Wett-rgaffe 5 nur dreimal wöchentlich und zwar Dien-tag, Samstag und Sonntag sowie an allen Markttagen geöffnet ist. Achtungsvoll

3022 Ad» Bender.

Alogische uh rfigen Weck bie Sammle erto erbaut ? 0 si. gegeben, t, Zwecke btr t as zur Zm V auf Wffli höchst dci'W: bie Gonfte iner gebiM zweite tock nurM'f tilirdmmm unb bick W icn finMM uMM \\\ v. t)i für bie A«

n, an Zimm

to sich;M W W0#

stg. W® chsten , die eint A

en entfern: iir! erung beoSf

Znstitui B

»end, unzocks lebaranftalt- z HereinD' . m« , ;rnntcnSau5t:

irrailu«Wk iranfWv

MI- -L «igndt M | djaftsf*, ' - W* f -Ä

M talt »"Sf M » K