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Rutscher Philologen r mg deutscher Philologen , cher bis Samstag den) einzelnen Sectionen die'
todnagel in Gießen.
Gießen.
fraune und Professor
Gießen. *
nasialdirector Prozessor
Professor Dr. Baltzcr
r Marburg.
aProfessor Dr. Cnden
on 7 Uhr ab: Vereinigung
Das
Zrste allgemeine Sitzung iMuirung der Sectionen -Gebäudes, diachmeltags. ncert und geseUge Der.
tionslHungen, IO'/*-: Achmlttags. Dyn
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Die Eisenbahn - Verwaltungen haben bis jetzt folgende Vergünstigungen ge
währt :
1)
wie Nr. 1.
18)
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15)
16)
2)
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13)
A. Verlängerte Giltigkeit der Retourbillett.
Königliche Eisenbahndircction zu Hannover (zugleich für alle preußischen Sraalsbahncn) vom 28. September bis 5. October einschließlich.
Königliche'Direction der Braunschweigischen Eisenbahn General-Direction der Kgl. Baierischen Verkehrsanstallen Großherzogl. Oldcnburgifche Eisenbahn-Direction i
Direction der Pfälzischen Eisenbahnen I
it Holsteinischen Marschbahn-Gesellschaft I
„ Lübeck-Büchener Eisenbahn
Kiel-Eckcrnsördcr-Flensburgcr Eisenbahn-I
Gesellschaft '
„ Ztordhausen-ErfurterEisenbahn-Gesellichaft ' Unter-Elbeschen Eifenbahn /
°*)UC ^Abschlägigen Bescheid haben ertheilt unter Hinweis auf die combinirbaren Nundre^febillet^^d.^^ion der König!. Sächsischen Staatseisenbahnen.
2) , „ Würliembcrgischen Slaatserienbahn.
3) " ' Großherzogl. Badischen Staatseisenbahnen.
4) Direction der Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn-Gesellichaft.
Keine Antwort ist bis jetzt eingetroffen: Von der Generaldircction der Mfirtz- Lothringischen Eisenbahiicm
' Werra-Eifenbahn-Gesellschaft |
Wcstholstcinischen Eisenbahn-Gesellschaft I Zentral - Verwaltung für Secundärbahnen L>ermann^ Backstein (Fröttstädt - Friedrichsroda , Wutha - Ruhla, 1 Flmenau-Großbreitenbach, Hohenebra-Ebeleben, Oster- s wieck-Wasserlcben, Mecklenburgische Südbahn, Stargard- Küsttin, Wittenberge-Perleberg und Prignitzer Eisenbahn) K K Generaldircction der österreichischen Staatsbahnen auf 8 Tage. Großh. Direction der Oberhessischen Eisenbahnen innerhalb 8 Tagen, den Tag der Billetlösung zugerechnet.
Wismar-Rostocker-Eisenbahn auf 8 Tage. . r
Direction der Main - Neckar - Bahn vom 28. September bis mcl. 9 October.
Hessische Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft bis incl. 7. October. t Direction der Ostpreußischen Südbahn vom 27. September ms 6. Octo-
«^xtrcffs dieser Vergünstigungen werden folgende Eontrol-Maßregeln gefordert: -Vir die König!. Preußischen c^taatsbahnen sind die Retourbillete hier mit einer ^cctur >u versehen und der hiesigen Billet-Expedition zur Abstempelung vmzulegen- für die unter xJk 5 12, 16, 18 aufgeführten Bahnen sind fie nut dem stempel der Versammlung zu versehen; auf den König! Bayerischen Staatsbahnen haben sich die Teilnehmer tunlichst bald vor Abgang des Zuges bet dem Betriebs-Vorstände be- bufs Vermerk der verlängerten Gilligkeitsdauer einzufinden und aus Verlangen bei der Billetcontrole außer dem Billete auch ihre Legitimation vorzuzeigen. Für dre xx österreichischen Staatsbahnen haben sich die Tbeilnehmer durch Legitnnations- karttn auszuweisen, die sie von hier aus bei Lösung der, Mitglieds arte erhalten; für die Ostpreußische Südbahn und die Lübeck - Büchener Estenbahn haben sich die Theü- nehiner durch Mitgliedskarte zu legitimiren. .. . .
B. Berechtigung des einfachen Billets zur .Ym- und Rucksahit.
Direction der Marienburg-Vtlawkaer Eisenbahn (Danzig-Warschau. Preuß. Abt.)
Vermischtes.
Friedberg, 19. Juli. Gestern trafen hier cffca 160 fimge Damen und Mädchen der „König!, höheren weiblichen Bildungsanstalt" von Aschattenburg,Zntt
Univerfitäts-Chronik. .
. . Der „Staats-Anzeiger" meldet: Der bisherige Privatdocent vr. Diedrich Oetker in Marburg ist zum außerordentlichen Professor ut der juristischen Fakultät der Universität Bon-n ernannt worden. ,, „ . .
_ Die Feier des 75jährigen Bestehens der Berliner Universität findet am
' Int historischen Seminar der Universität Leipzig ist am 13. Juli die feierliche Aufstellung einer Büste des verstorbenen Professors 0r v. Noor den erfolgt, bei welcher Gelegenheit Dr. Hans Delbrück-Berlin, em Freund des Verewigten eme Anfpracke hielt. Professor v. Noorden war Leiter des hiftorttchen ^emmars, an seme Stelle ist der Professor Dr. M aurenbrecher getreten.
__ Dem akademischen Musikdirector an der Universität Bonn, ^.eonhard Wolff, ist das Prädikat Professor beigelegt worden.
— Die philosophische Fakultät der Universität Wien hat un letzten Icchre nicht weniger als 7 ordentliche Professoren verloren. Der Profestor der
T hau sing ertrank; der Archäologe Hirichteld geht nacy Berlin, der Oefchichto- professor Lorenz ging nach Jena. Eitelberger, Prosellor der Kunstgeschichte uiid Kun tarchäologc, ist gestorben. Der Slavist Miklosich und der Geograph Simony treten in den Ruhestand und Erichs Schmidt übernimmt die Leitung des Goethe- Archivs in Weimar. Von den 7 Stellen ist nur eine, die HirschseldS, wieder besetzt durch den Vtarburger Professor Bormann. Für die Geschlchtsprofestur sind Huber in Innsbruck und Fournier in Prag vorgeschlagen.
Lehrern und Lehrerinnen etwa 180 Personen, hier ein, um unsere Stadt und Burg, das Seminar, den Burgwall :c., sowie unsere Nachbarstadt Bad Nauheim mit allen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Mainz, 18. Juli. Dem Herrn Polizeirath Travers ist unter dem 13. d. M. ein anonymer Drohbrief mit dem Poststempel „Mainz" und folgendem Inhalte zuge- kommen: „Rumpff ist bei Seite, jetzt kommen Sie daran!" D. B. (oder L.) Herr Travers hat auf dieses Schreiben hin folgende Erklärung der Oeffentlichkeit übergeben: „Indem ich auf diesem Wege dem unbekannten Briefschreiber den Empfang desselben zu bestätigen und ihm gleichzeitig für die mir erwiesene Aufmerksamkeit, durch welche er mich in den Stand gesetzt har, meine Vorsichtsmaßregeln zu treffen, zu danken versuche, bemerke ich noch, daß ich mich durch diese Drohung in meinem bisher geübten loyalen Handeln nicht beirren und der Zuknnst getrost cntgegenschen werde, weil ich des Schutzes der gesammten Mainzer Bürgerschaft sicher bin."
Berlin, 17. Juli. Ein umfangreiches Schadenfeuer, durch welches mehrere Fabrik - Etablissements zerstört wurden , wüthcte seit heute Morgen 5 Uhr auf dem Grundstück Hollmannstraße 35. In einem Quergebäudc befinden fich die verschiedenartigsten Fabrikanlagen. In den Kellern und Parterre - Räumlichkeiten befindet sich die Eisengießerei und Schraubenfabrik von Salinger, während die übrigen Etagen zum größten Theile von der Albumfabrik von Külper zu Wcrkstatts- und Lagerräumen benutzt werden. In der erstgenannten Eisengießerei war im Laufe der 'Nacht auf bisher noch unaufgeklärte Weise ein Feuer ausgekommen, das bei seiner Entdeckung heute früh 5 Uhr bereits bedeutende Dimensionen angenommen und nicht nur die Eisengießerei selbst, sondern auch die darüber belegenen Räume der Albumfabrik stark in Mitleidenschaft gezogen halte. Bciin Eintreffen der ersten Spritzen schlugen bereits mächtige Flammengarben aus allen Fenstern der ersten Etage heraus, während das entfesselte Element in den vorhandenen Papier- und Eartonfabrikateu reichste Nahrung zu weiterer Entwickelung fand. Binnen wenigen Nttnuten waren die 2., 3. und 5. Compagnie mit allen Löschgeräthschaslen und Dampfspritzen auf der Brandstätte erschienen, welche sich unter dem Eommando des Herrn Ober-Brandinspectors -Koe zu einem Massenangriff vereinigten. 'Nicht weniger als 5 Dampsspritzen und mehrere große Handdruckspritzen traten in Activität. Trotzdem daß die Sapeure und Schlauchführer mit Todesverachtung vordrangen, schien das Feuer eher zu- als abzunehmen. Von der ersten Etage pflanzte sich das Feuer auf die zweite und dritte Etage fort, alle Vorräthe vernichtend. Erst nach fünfstündigen nnunterbrochenen Löscharbeiten und nachdem das Ouergebäude fast zum größten Theile ausgebrannt war, konnte die Macht des Feuers als gebrochen betrachtet und mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden. Dieselben dürslen sich voraussichtlich bis zum ^Nachmittag hinziehen. Einem Gerüchte zufolge sollen durch die Vrandkatastrophe circa 100 Arbeiter brodlos geworden sein.
— Schon mehrfach, aber stets erfolglos, sind Stimmen dafür eingetreten, den ohnehin schwer geplagten Briefträgern wahrend der heißen Jahreszeit das Tragen eines leichteren Rockes zu gestatten, allein an maßgebender Stelle scheint man eine lolche Erleichterung mit der „Strammheit" des Dienstes unvereinbar zu finden. Daß unter solch einer äußerlichen Eoneession das Interesse des Dienstes, das die PostverwaltuNg sonst mit Recht in Vordergrund stellt, nicht leidet, beweist Bayern, wo die Post- bediensteten im Sommer fast durchgängig einen grauen Leinwandrock tragen.
— Durch folgendes schwungvolles Rundschreiben ladet ein Dresdener Weinwirth die Festturngenossen zum Besuche seiner Weinstube ein: „Noch wenige Tage und die Wogen turnerischer Begeisterung werden hier so hoch gehen, daß das alte liebe Dresden mit sammt seiner Elbe nicht im Stande fein wird, den flammenden Herzen die nöthige Kühlung zu verschaffen. — Mir aber, der ich als altdeutscher Weinwirth mit dem Vater Rhein und der jungfräulichen Mosel die innigsten und unverfälschtesten Beziehungen unterhalte, ist es vergönnt, Ihnen und Ihrem lechzenden Gaumen eine wunderbare Labung zu bieten. Zu diesem Zwecke erlaube ich mir, zum Besuche meiner altdeutschen Weinstuhc ergebenst einzuladen.
„Wur frisch hinein und froh gezecht, Geredet frei und fromm geblecht!"
— (Eine kostbare Toilette.) Bei der am 8. d. M. im Schlosse Windsor von her Königin Victoria gewährten Audienz trug eine erlauchte Persönlichkeit folgendes Eostüm: Eine Tunique -aus blauem Sammet, reich gestickt mit Gold, Silber und echten Perlen. Der untere Rand ward von einer Reihe großer Diamanten gebildet. Um die Taille schlang fich ein Gürtel aus purpurrothem Sammet, mit Rosen in Silber, deren Kelche große Perlen. Das Haupt schmückte ein rothes Käppchen mit einem Pfau aus Edelsteinen, dessen aufgeschlagenes Rad in allen Farben von Juwelen glitzerte. Und der Name des so herausgeputzten Audicnzbewerbers? Der Maharadscha!) von Johore. Nach oberflächlicher Schätzung soll die Toilette einen Werth von drei Millionen Francs repräsentiren.
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