Ausgabe 
22.10.1885 Erstes Blatt
 
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sinn es einen Hirtenbrief an die Gemeinden richten. Das Gesetz über die Abänderung der Gemeinde- und Synodal-Ordnung wurde in zweiter Lesung erledigt.

Ueber bett Gesetzentwurf, betr. das Pfarrwahlrecht, berichtete Schultze- Magdeburg. Die 1 bis 11 wurden unwesentlich abgeändert und nach den Vorschlägen der Commission angenommen. Die weitere Verhandlung wird bis morgen vertagt.

Krankreich.

Paris, 20. October. DemParis" zufolge erklärte Allain-Targö im heutigen Ministerrathe, in gewissen Departements seien die Conservativm ver­möge solcher Wahlmanöver gewählt, welche die Ungiftigkeits-Erklärung der Wahlen nach sich ziehen könnten. Campenon verlas eine Depesche Courcy's, worin er mittheilt. daß ihm von neuen Maffakres in Anam nichts bekannt sei; es handle sich wahrscheinlich um ältere Vorgänge. Der Correspondent des Temps" in Tongking schätzt die Zahl der seit Anfang des Sommers an der Cholera Geworbenen aus 3000; er meldet, die Epidemie fordere noch zahlreiche Opfer und hemme die Pacificirung des Landes. Die aus Frankreich gesandten Verstärkungen seien kaum ausreichend, um die entstandenen Lücken auszufüllen.

DemNational" zufolge tritt der Congreß am 21. December zusammen.

Jukgarien.

Sofia, 20. October. Ueber die beabsichtigt gewesene Mission Grekow's an den König von Serbien wird hier bekannt gegeben, Fürst Alexander habe dem Könige Milan angezeigt, daß Grekow sich mit einem Briese des Fürsten zum Könige nach Nisch begeben werde. Der König Milan habe daraus geant­wortet, er bedauere, die Mission Grekow's ablehnen zu müssen. In dem Briese des Fürsten Alexander habe es geheißen: Die bulgarische Bevölkerung beun­ruhige sich über die aus Serbien eintreffenden Nachrichten. Sie könne nicht den Gerüchten Glauben schenken, welche darauf abzielten, die Bande der Freund­schaft zwischen den beiden Bruderländern zu zerreißen. Der Fürst wende sich an den König mit der Bitte, ihn zu ermächtigen, diese beunruhigenden Gerüchte zu zerstreuen. Die Ereignisse in Rumelien und die Vereinigung beider Bulga­rien hätten keine feindliche Tendenz gegen Serbien. Grekow habe den Auftrag, den Empfindungen der Freundschaft Bulgariens für Serbien den wärmsten Aus­druck zu geben.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr» Eorresporrdem - Brrrearr.

Berlin, 20. October. Der Botschafter Courcel ist Nachmittags nach Fried­richsruhe abgereist.

München, 20. October. Die Abgeordnetenkammer nahm das Militärpensions- gesctz in namenllicher Abstiminung einstimmig an. Der Kriegsminister zog die Vor­lage, betreffend den Neubau einer Jnfanterickaserne in Bamberg, zurück und behielt sich eine entsprechende neue Vorlage vor. Er constatirte, daß von 3300 nachträg­lich in Deutschland bewilligten Kriegspensionsgesucheir 1060 auf Bayern entfallen.

Braunschweig, 20. October. In dem heute dem Landtage vorgelegten Schreiben des Staatsministeriums vom 25. August, durch welches dem Herzog von Eulnberland der bekannte Bundesrathsbeschluß, sowie der Landtagsbeschluß vom 30. Juni mitgetheilt wird, heißt es: Das Staatsministerium werde bei seinen weiteren Maßregeln bezüglich der Thronfolgefrage streng auf dem ihm durch das Keg-KWchafts- gesetz angewiesenen Standpunkte beharren; es müsse die Frage, ob und welche Maß­nahmen von dem Herzoge von Cumberland nunmehr zu ergreifen seien, dessen Er­messen umsomehr überlassen, als er bereits im Protestschreiben vom 2. November 1884 erklärte, er werde erwägen, was lveiter zu geschehen habe.

Braunschweig, 20. October. Landtag. Der Staatsminister Graf Görtz- Wrisberg schlägt im Warnen des Regentschaftsraths den Prinzen Albrecht von Preußen zum Regenten vor.

Bremen, 20. October. In der heutigen Sitzung von Dclegirten der zur nord­europäischen Eonferenz gehörenden transatlantischen Dampfschifffahrts-Compagnien wurde eine Erhöhung des Zwischendeckpreises um 10, beginnend mit dem 1. No­vember, beschlossen. Außerdem wurden wichtige Feststellungen bezüglich einer gemein­schaftlichen Regelung des Passagegeschäftes getroffen.

Wien, 20. October. Der Generalintendant Baron Hofmann, welcher gestern au einem Nierenleiden erkrankte, wurde Nachmittags mit den Sterbesacramenten ver­sehen. Der Kaiser ließ Abends Erkundigungen über sein Befinden einholen.

DiePolit. Eorresp." meldet aus Athen: Die Regierung übersandte den Eabineten in Beantwortung des letzten abmahnenden Schrittes der Mächte eine Mit­theilung, worin es heißt: Die Union von Bulgarien und Ostrumelien würde den Status quo auf der Balkanhalbinsel und das darauf beruhende Gleichgewicht der Kräfte zerstören und die griechische und nichtbulgarische Bevölkerung Ostrumeliens der Gefahr der Vernichtung aussetzen. Griechenland wünsche aufrichtig den Frieden. Man könne aber nicht von ihm verlangen, daß es solchen, seine vitalsten Interessen berührenden Ereignissen gegenüber theilnahmlos bleibe.

Rom, 20. October. Gestern zählte man in der Provinz Palermo 32, davon in der Stadl 21 Eholeratodte.

Paris, 20. October. Die Kammer wird am 10. November zur Prüfung der Mandate einberufen. Grevy hat die Demission der Minister Legrand und Herve- Mangon. sowie der Unterstaatssecretäre Herault und Roussenau, welche nicht zu Depu- tirten wiedergewählt wurden, angenommen; dieselben bleiben jedoch bis zur Ernennung ihrer Nachfolger im Amte.

London, 20. October. DieTimes" will wissen, Lord Salisbury habe die Theilnahme Englands an der Eonferenz über die rumelische Angelegenheit von ge­wissen Porbehaltcn abhängig gemacht.

Die Expedition gegen Birma soll aus 8000 Mann bestehen. Der britische Comrnissär zu Rangun ist angewiesen, kategorisch eine Antwort auf das englische Ulti­matum binnen 4 Tagen vom Empfang desselben zu verlangen.

Athen, 20. October. sHavas-Meldung.^ Der Cultusminister demissionirte. Es laufen Gerüchte von der Umbildung des Ministeriums.

Bukarest, 20. Oktober. Die rumänische Negierung verbot die Pferde-Ausfuhr nach Bulgarien.

Konstantinopel, 20. October. Die Botschafter traten gestern zusammen, um die Antwort an die Pforte zu besprechen.

Dem Vernehmen nach beschlossen die Botschafter, ihren Regierungen zu em­pfehlen, in Athen und Belgrad ebenso wie in Sofia vorzugehen.

Drummond Wolff reist am 22. ds. Mts. ab. Es heißt, der Sultan werde die Ernennung eines Eommissars für Egypten sanctioniren.

Lord Salisbury erläuterte in einer Depesche an White seine Rede zu New­port und fügte hinzu, er habe nach Athen und Belgrad energische Vorstellungen gegen jeden feindlichen Act seitens Serbiens und Griechenlands gerichtet.

Lokale-.

O. Gießen, 21. October. I Sterblichkeit in Gicßen.j Die Sterblichkeit war wahreich der Woche vom 11. bis 17. October eine geringe. Es waren im Ganzen nur 4 Todesfälle zu verzeichnen, davon 2 bei Kindern, 2 bei Erwachsenen. Die Kinder waren beide noch nicht ein Jahr alt und starb das eine derselben an Darmcatarrh, ras andere an Lungenschwindsucht. Von den erwachsenen Personen starb eine an Alasenentzundurrg, die andere an Altersschwäche.

Gießen, 21. Octobcr. sErnst Bohlig.^ lieber diesen Wanderthurnlehrer und Kraftturner, der in den letzten Tagen in Hanau, Offenbach und Mainz mit un­geheurem Erfolge aufgetreten ist, bringen wir, um unseren Lesern das Material zur Bildung eines umfassenden Urtheils an die Hand zu geben, nachfolgendes Attest von medicinischer Seite:

Herrn Bohlig, dessen turnerische Leistungen ich Gelegenheit hatte zu sehen, bezeuge ich gern, daß er namentlich in Kraftübungen mit schweren Hanteln ganz außer­ordentliches auszuführen vermag. Dabei verfährt Herr Bohlig in vollständig methodischer Weise, so daß ich der Meinung bin, seine Art des Hantelturnens könne als Muster für derartige Uebungen hingestellt werden. Ich habe ähnliche Leistungen bis jetzt noch nicht gesehen.

Berlin, den 15. September 1884.

Prof. Dr. Waldeyer, Dircctor der Kgl. Anatomie in Berlin.

Wir verfehlen nicht, zugleich auch unsererseits darauf hinzuweisen, daß wir in Herrn Bohlig keinen Eirkusathleten vor uns haben, vielmehr einen wissenschaftlich gebildeten Mann, insbesondere einen theoretisch geschulten Turner, welcher seinem Vor­trage dadurch einen höheren Werth verleiht, daß er dem Wort die That folgen läßt, und dessen Demonstrationen sich von denen der Cirkusherkulesse dadurch unterscheiden, daß sie uns wissenschaftlich erklärt werden, nnb dargelegt wird, wie Jeder wenn auch nicht gleiches, so doch ähnliches zu leisten sich in den Stand setzen kann. Wir wünschen Herrn Bohlig recht viele Zuhörer.

Vermischtes.

Darmstadt, 17. October. DerKöln. Ztg." wird geschrieben: Das in neuerer Zeit mehrfach hervorgetretene Bestreben, die Kunstdenkmäler einzelner Länder durch gute* Darstellungen in Wort und Bild dem Publikum zugänglich zu machen, hat auch im Großherzogthum Hessen die Herausgabe eines Werkes gezeitigt, welches demnächst zu erscheinen beginnt., Hessen umfaßt in seinen drei Provinzen Starkenburg, Ober- l dessen und Rheinhessen zahlreiche Kunstdenkmäler von hoher culturhistorischer Be- heutung; wir erinnern hier nur an die Dome zu Mainz und Worms, die Katharineu- kirche zu Oppenheim, das römisch-germanische Museum in Mainz, die Großherzogliche Gemäldegallerie zu Darmstadt, die Waffensammlung zu Erbach, die zahlreichen Burgen an, der Bergstraße u. s. w. Diese Kunstdenkmäler sollen nun von tüchtigen literarischen Kräften beschrieben, und in entsprechenden Abbildungen dem Auge vorgesührr werden. Das Hauptverdienst der Anregung eines solchen Unternehmens wird dem früheren Ministerpräsidenten von Hessen, Freiherrn v. Starck, ztigescbrieben, welcher bereits vor sechs Jahren die erste Veranlassung zur Herausgabe' dieses literarisch-künstlerischen Unternehmens gegeben haben und auch jetzt die Haupttriebfedcr des Ganzen sein soll. Das Werk wird den Titel führen:Kunstdenkmäler im Großherzogthum Hessen; Jnventarisirung und beschreibende Darstellung der Werke der Architectur, Plastik, Malerei und des Kunstgewerbes bis zum Schlüsse des 18. Jahrhunderts, hcraus- gegeben durch eine im Auftrage Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. zu diesem Zwecke bestellte Commission." Das ganze Werk wird in einzelnen Ab- theilnngen erscheinen, welche abgeschlossene Kreise der verschiedenen Provinzen behandeln sollen.. Der erste Band wird sich mit dem Kreise Offenbach beschäftigen und seinen Gegenstand in 16 Druckbogen in Lexikon-Octav mit 71 Illustrationen im Text und 11 Tafeln in Lichtdruck behandeln. Bearbeiter desselben ist Hofrath Dr. Schäfer, Professor der Kunstgeschichte an der technischen Hochschule zu Darmstadt. Als weitere Mitarbeiter des Werkes werden genannt die Professoren Marx und Wagner, sowie Redacteur Würmer in Darmstadt, Dompräbendat Schneider in Mainz und Geh. Baurath v. Ritgen in Gießen. Es handelt sich also, wie man sieht, um ein großes Unter­nehmen von nicht geringem Umfange, denn es sollen die im ganzen hessischen Staats­gebiet vorhandenen Denkmäler der Architectur, Plastik, Malerei und oes edlem Kunst­gewerbes, soweit dieselben in kunst- und culturgeschichtlicher Beziehung von Werth find, in Beschreibung und bildlicher Darstellung zu einem übersichtlichen Ganzen vereinigt werden und zwar von den älteften Kunstanfängen an bis zum Ende des 18. Jahr­hunderts. Die Jnventarisirung der Kunstdenkmäler ist in der Anleitung, welche die für das Werk eingesetzte Commission dafür ausgegeben hat, in folgender Reihenfolge ungeordnet morden: a. früheste Alterthümer, erste Ansätze der Kunst; b. römische und germanische Denkmäler (einschließlich der Kunst der Merowingerzeit); c. Denkmäler ' der Karolinger-Aera, der romanischen und gothischen Stilepoche, sowie der Renaissance einschließlich des Barockstils, des Rococco und des sogenannten Zopfes bis zum Beginn der, classicirenden Reactionszeit, umfassend die Werke der Architectur, Plastik, Malerei einschließlich der Miniaturen, die Erzeugnisse der kirchlichen uiib profanen Kunst­industrie, wie Holzschnitzerei, Elfenbeinplastik, Glasmalerei, Emailmalerei, Mosaik, Geräthe und Gefäße in Edelmetall, Broncegüsse, Schmiedearbeiten, textile Knnst- erzcugnisse u. s. w.; d. Denkmäler der Jngenieurkunst: Befestigungen, Aquäducte, Straßen- und Brückenbauten; e. Angaben nicht mehr cxistirender Baudenkmäler von Bedeutung und f. Literatur der Monumente und kunstarchäologische Karte des Groß- herzogthums Hessen. Was die Illustrationen betrifft, zu welchen hauptsächlich der Holzschnitt, sowie der Lichtdruck verwandt werden sollen, so sind als solche vornehmlich in Aussicht genommen: perspectivische Außen- und Innenansichten, Grundrisse, Auf­risse, Durchschnitte von Baudenkmälern, wichtige Einzelheiten constructiver und decora- tiver Art, Aufnahmen von plastischen, malerischen, kunstgewerblichen Leistungen, In­schriften, Steinmetzzeichen, Hausmarken, Monogramme, Gießerzeichen an Glocken und anderen Gußwerken u. s. w. Im Ganzen und Großen handelt es sich demnach um ein Werk, welches in allen Kreisen, die sich für Denkmäler der Kunst intereffiren, gewiß mit der ihm gebührenden Aufmerksamkeit aufgenommen werden wird.

Darmstadt, 17. Oetober. (Epidemische Krankheiten im Großherzogthum Hessen.j In den Monaten Juli bis September des laufenden Jahres waren die Gesundheitsverhältnisse im Großherzogthum überhaupt günstige und wenn auch die Sterbefälle durch die fast ausschließlich das Säuglingsalter gefährdenden Krankheiten der Verdauungsorgane sowohl im Juli als audi im August einen das Mittel über­steigenden Betrag erreichten, ferner Lungenschwindsucht und akute entzündliche Erkrank­ungen der Athmungsorgane eine für die Jahreszeit erheblichere Mortalität brachten, so war doch die Verbreitung von epidemischen Krankheiten eine außerordentlich mäßige und wird zudem der Verlauf der vorgekommenen Epidemien als ein leichter bezeichnet; 1 das Vorkommen gefährlicher Formen derselben wurde kaum beobachtet.

Zu den verbreiteteren Krankheiten gehörten Masern, welche schon mit Beginn des Jahres in mehreren Kreisen des Großherzogthums epidemisch aufgetreten waren und besonders in Orten der Kreise Mainz, Bingen, Darmstadt, Büdingen uni) Fried- ] berg zu stärkeren Epidemien sich entwickelt hatten. In den Sommermonaten herrschten Masern in der Provinz Starkenburg, territorial sehr verbreitet im Kreise Offenbach, namentlich in den Orten am Main von Offenbach bis Seligenstadt auswärts, int t übrigen in der Provinz nur hin und wieder, wie in Kelsterbach, Beerfelden und Heppen- j heim a. d. B. In der Provinz Oberhessen herrschten Masern in der Stadt Gießen und in vielen ^Nachbarorten, im Kreise Alsfeld nur in Deckenbach und Homberg a. d. O. Ebenso wie im vorcmsgegangenen Quartal kamen dieselben noch in mehreren . Orten der Kreise Friedberg und Büdingen und hier in Friedberg, Schwalheim, Ober- Mörlen, Meder-Rosbach, Reichelsheim, Rockenberg und Stammheim, in Altenstadt, | Rodenbach und Oberau vor. Während in der Provinz Rheinhessen der Kreis Singen nunmehr von Masern ganz verschont blieb, traten dieselben im nördlichen Theile der Kreise Alzey und Oppenheim in Nieder-Saulheim, Psaffen-Schwabenheim, Wöllstein und Volxheim auf, gelangten in der Stadt Mainz, nachdem dort von Monat März ab nur einzelne Fälle beobachtet worden waren, vom Juli ab zu stärkerer Verbreitung unb erschienen in Stadecken, Rieder-Olm, Sorgenloch, Budenheim und Ebershenn. J Ueberall wird die Mortalität in Folge der Masern als eine geringe bezeichnet.

Scharlach kam in Starkenburg nur in Klein-Steinheim, Kreis Offenbach, als Epidenlie vor und trat im Juli in Darmstadt vorübergehend in gehäufteren Fällen auf: in Oberhessen hatten Lauterbach mit einigen Nachbarorten und Büdingen mäßige und leichte Epidemien; in Rheinhessen herrschte Scharlach epidemisch in Gau-Algesheim und Gimbsheim, in beiden Orten mit höherer Sterblichkeit, ferner in Eich und Dien­heim, und trat frequenter auf in Mainz, Eastel, Nierstein und Eichloch.

Rachenbräune wuvde nur in Gedern in Oberhessen häufiger beobachtet; von einer bedeutenden Verbreitung dieser Krankheit wurde, abgesehen von den Fällen, in welchen dieselbe zu Scharlach sich gesellte, nichts bekannt.

Keuchhusten war im Ganzen nicht sehr verbreitet; derselbe herrschte in | Starkenburg in Darmstadt-Bessungen, in mehreren Orten des Kreises Erbach und in Heppenheim a. d. B., in Oberhessen in einzelnen Gemeinden der Kreise Friedberg

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