^Z74 vorgerückt; außerdem wurden Eigenthumstitel erworbener Ländereien einer besonderen Commission überwiesen, deren Prüfung sehr langsam vorschritt. Hieraus bezügliche im Weißbuch abgedruckte Land-Reclamationen und Petitionen geschädigter deutscher Eigenthümer bei der Reichsregierung bilden den Gegenstand fortgesetzter Beschwerden der deutschen Regierung in London.
Berlin, 20. Januar. [9tetd)6tag.] In der heutigen Sitzung deS Reichstags wurde d-r mtt Griechenland abgeschlossene Hanv-lSo-rtrag in elfter und zweiter Lesung genehmigt, da der Vorschlag deS Abg. Brömel aus Verweisung an eine Commission wcht beliebt wurde. ES wurde anerkannt, daß btcfer Vertrag günstiger sei, alS der
mit Spanten abgeschlossene.
Der Hauptheil der Sitzung wurde durch die Berathung deS Martne-EtatS auS^ gefüllt, an dem die Commission nuc ganz unbedeutende Abstriche gemacht batte; etz wäre allo gar kein Material zur Diskussion weiter vorhanden gewesen, wenn sich n cht «elegenttlch deS Postens: Gehalt des Cbess der Admiralität, welcher Titel gewohnlich zur E'ö-ttrung aller in da« betreffende Reffort schlagenden Dttailftagen benutzt wird, eine Colonialpoltt k-Debatte tn optima forma entw ckelt hätte, an der sich freilich nicyi der L"-r Chef der Avmiral'tät, sondern die Abgeordneten v. Frankenftetu, v. Stauffen- berg, Hasencl'vrr, v. Helldors, Dr. Bötticher, Richter, Dr. Wtndthorst und Woermann ^^^^B'merkmSwerth hierbei waren die Reden der Centrumsführer und ist denselben um so größere Bedeutung betzulegen, alS gerade der Abg. v. Franckenftein, spectell in Finanzsachen, tn die Debatte dann etnzugre fen pfl'gt, wenn eS sich um Aeußerungen dreht aus die die Partei einen besonderen Nachdruck legen will. Colonialpoltttk, erklärten die Redner deS CentrumS. setze Colontten voraus; eine verständige, maßvolle, zielbewusste Colonisation wollen wir unterstützen, nicht uns aber blindlings, zumal auf die Autorität einiger Wenigen hin, in verantwortungsvoller Weise engagiren.
Graf Stolberg beleuchtete das Verhältniß der Landwtrthschaft zur Colonial- wolitik und betonte die Fürsorge der conservatioen Partei für Landwtrthschaft und Arbeiterftand, wogegen -hm Abg. Richter erwiderte, daß seine Partei v-rmuthltch deß- halb für bte Erhöhung der Getreidezölle stimmen würde.
D.m Abg. Wtndthorst, der von einer Colonialpolltik Woermann contra Meyer, rtfp Hamburg contra Bremen sprach, wie sich das Verhältniß tn der Commission gestaltet hab?, antwortete Abg. Wo.rmann, daß eine solche R.valstät zwischen Bremen
und Hamburg nicht exstire. iri
Auf eine Beschwerde des socialdemokraiischen Abgeordneten Meister, daß die Werftverwaltung in Wilhelmshaven Arbeiter entlassen habe, die beschuldigt, aber keineswegs überführt gewesen, soc aldemokcattsche Sttmmzttttl verthrilt zu haben, beruft frch v. Caprivi auf das Reglement, das ihm, resp. bem Werftdtrector, daS Recht gebe, .dieses Gift" von den Arbeitern fernzuhalten.
Morgen steht der Börsensteuergesetzentwurf zur Berathung._____________________
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenz - Bureau.
Berlin, 20. Januar. Der „Reichs-Sinz." meldet, Se. Maj. der Kaiser sei durch einen Erkältungszustand genöthigt, seit gestern das Bett zu hüten.
Berlin, 20. Januar. Der dem Reichstag morgen zugehende Oechelhäuser'sche Börfensteuerantrag ist von den Nationalliberalen dahin abgcandert, daß die Besteuerung nicht von 1000, sondern von 5000 Mark ab beginnt und die Steuer auch bei Geschäften über 1000< 0 Mark steigt und zwar für je 100000 Mark um 2 Mark.
Berlin- 20. Januar. Der Abg. v- Benda erhielt aus eine dem Reichskanzler überreichte, aus seinem Wahlkreise eingesandte Adresse ein Dankschreiben Bismarck's vom 7. d- M-, worin dieser Benda bittet, den Wählern für diese Beurkundung des Wohlwollens und des Vertrauens seinen verbindlichsten Dank auszusprechen. Die große Ja bl von Unterschriften sei ihm ein erfreuliches Zeichen für die fortschreitende Erkenntniß der Gefahr, welche für die Zukunft des Reiches in der Zersetzung der Volksvertretung durch die Fractionspolitik liege. Darin finde er die Ermuthigung, im Kampfe gegen die feindliche Coalition verneinender Geister auszuharren.
Wien, 20. Januar. (Abgeordnetenhaus). Die Regierung bringt Vorlagen ein, betreffend die Einstellung der Wirksamkeit der Geschworenengerichte in Wiener-Neustadt, den Vertrag bezüglich unterseeischer Kabel, Aenderung der Reichsraths-Wa^ordnung in Niederösterreich, Abänderung der Bestimmungen über die Einlösung der Böhmischen Westbahn, Betriebsübernahme eoent. Einlösung der Prag-Duxer und Dux-Bodenbacher Eisenbahn, Erneuerung der Concessionsbedingungen der Ferdinand-Nordbahn. Abg. Nuß interpellirt wegen Unterstützung der Wahl Triest's als Kopfstation für die deutsche Dampserlim^ gQnuar. Das Journal „Paris" erklärt die gestrige Nachricht des Temps", daß der Kriegsminister einen Gesetzentwurf über die Mobilisirung im kleinen Maßstabe vorzulegen beabsichtige, für unbegründet. — Von Algier aus sind die Dampfer „Bearn" und „Provence" mit 2600 Mann für Tonkin in Sce gegangen.
Köln, 20. Januar. Wegen sehr niedrigen Wasserstandes und wegen des Treibeises, welches sich bei 5 Grad Kälte gebildet hat, ist die Schifffahrt aus dem Rhein eingestellt. Die Schiffbrücke wird demnächst abgesahren.
Mannheim, 20. Januar. Gutem Vernehmen nach ist sestgestellt worden, daß der gestern in Hockenheim verhaftete Schreinergeselle, an dessen inneren Handfläche sich eine etwa 8 Tage alte Schnittwunde befindet, sich vor 8 Tagen in Frankfurt ausgehalten habe. (Siehe Mannheim unter Verm.)
— Wie die „Bad. Landeö-Ztg." wissen will, stimme das Signalement des in Hockenheim verhafteten Mannes mit dem von der Criminalpolizei in Frankfurt von dem vermeintlichen Mörder des Polizeirath Rumpff gegebenen überein. Außer auf den ihn verhaftenden Gensd'arm habe der Verhaftete auch auf zwei Bürger von Hockenheim geschossen.
London, 20. Januar. Der Premier Gladstone kam Nachmittags von seinem Schlosse Hawarden nach London und präsidirte einem Cabinetsrathe, welchem alle Minister beiwohnten.
London, 20. Janunr. „Times" kcittstrt wiederholt die französischen Gegenvorschläge und bezeichnet dieselben als absolut unvereinbar mit einer Englands würdigen Politik. Dieselben könnten augenscheinlich auch nicht derartig modificirt werden, um eine erträgliche Basis für die Unterhandlung zu bilden. Insbesondere be* rämpft dos Blatt die internationale Garantie, die Enquete und die Reutralisirung des Suezkanals und glaubt, die Regierung werde möglicherweise behufS rascherer Erledigung der Finanzfrage einen neuen Plan unterbreiten, wonach England allein die Garantie für die Neunmilltonen-Anletbe übernehme und die Domänen, und Daira- Einkünfte als Sicherheit sür die englische Anleihe nicht beanspruche. Diese Garantie, meint „Tim?S", würde natürlich bte Behelligung der übrigen Mächte an der Verwaltung Egyptens ausschlteßen und die Aushebung des L'quidatrons - Gesetzes zur Folge baden.
London, 20. Januar. Ein Telegramm des Bureau Reuter aus Rom von gestern meldet, der italienische Botschafter in London habe vor etwa vierzehn Tagen an Lord Granville ein Schreiben gerichtet, worin er die guten Dienste Englands bei der egyptifchen Regierung behufs Abtretung Massauah's an Italien nachsuchte. Lord Granville entsprach diesem Ersuchen durch einen Brief an Barina, die egyptische Regierung jedoch lehnte das Verlangen Italiens ab, weil eine solche Abtretung im Widcr- Ipruch stände zu den Firmans des Sultans-
Nom, 20. Januar. Die „Agenzia Stesani" erklärt, daß die Meldung Les „Reuter'schen Bureaus" über ein von dem italienischen Botschafter in London .on Lord Granville gerichtetes Schreiben, in welchem um die guten Dienste Englands bei der egyptischen Negierung in Betreff der Abtretung Massauah's an Italien nachgesucht werde, für unbegründet.
Port Sayd, 20. Januar. In Folge heftigen Sturmes ist die Schifffahrt im Suezkanal eingestellt; alle Schiffe sind in Sicherheit.
Petersburg, 20. Januar. Ein kaiserlicher Ukas ordnet an, daß wäh-
renb der Abwesenheit R-utern'r, welcher sich einer Kur unterzieht, Graf Pähle» dem Minister-Comite präsidire. , .
Odessa, 20. Januar. Die hiesige deutsche Colonie beschloß, bei der Jahresfeier der Wiedererrichtung des deutschen Reiches den 70. Geburtstag Bismarck's festlich zu begehen und dem Reichskanzler durch eine Deputation ein Ehrengeschenk zu überreichen. c t_
Berlin, 21. Januar. (Privat-Depesche). Se. Majestät der Kaffer hatten eine gute Nacht. Der Zustand des Kaisers ist bestem Vernehmen nach unbedenklich. ...
Lokales.
Gießen, 21. Januar. Die zum Besten der Kasse der Aftceschule geplante Reihe von Vorträgen ist gestern aufs Glücklichste burch ben Vortrag des Herrn Nealgymnafiar» lehrer Schwabe über da? deutsche Volkslied eingeleitet worden.
Durch dte Gtsänpe OssianS angeregt, sammelte Herder „die Stimmen der Völker , herrliche Perlen der Volkspoesie der ganzen Ecde; Achim v. Arnim und Clemens Brentano ließen dann in „des Knaben Wunderhorn" daS deutsche Volkslied m cu fernen manoichfaltlgen Tönm erschallen. ., n . . .
Die Fcethkiisl'eder der Schweizer und der Dithmarschen, die L-eder der Refor- motionszeit und des Bauernkriegs waren durch poUt sche und soctalr Zustände hervorgerufen und verbreiteten sich weithin. Wer hat bhfe- und Die anderen Volkslieder gemacht? Nur von den wenigsten weiß man's; tn der reiselustigen Zeit verbreiteten sie sich rasch von Mund zu Muvd und jeder Berufene dichtete dazu
Redner unterschied vier Gruppen von Volksliedern, die aus der mythologischen Periode, wo daS Chiistenthum gegen die Reste d«s alten Heidenthums kämpft, wo die Erinnerung an die alten Götter in den Ntxm, Elfin und Zwergen wiederauflebt, bann die ßiebir aus der heiteren Welt deS patriarchalischen LebenS, die Lieder von Lfibeslust und Liebesleid und das religiöse Volkslied.
AuS den drei ersten Gruppen gab Redner zahlreiche Proben von der poet.schen. Lebensanschauung des Hirten, vom Kampfe deS Sommers mit dem Winter, von den köstlichen Liedern deS Landstreichers, des Soldaten, deS Jägers und biß fahrenden Schülers. Am innigstm sind bte zahlreichen Liebeslieder.
Mit großem Geschick und reicher Kennrmß deS vorliegenden Stoffs verstand cS Redner, den zahlreichen und gewählten Zuhöcnkceis durch seinen Vortrag zu fesselu und brdauern wir nur, von diesem weniger noch alß das nackte Gerippe geben -u können.
UuiverfitätS- Chronik.
Marburg, 19. Januar. W>e wir hören, hat Herr Profiffor v. LiSzt. dahier einen Ruf' nach Boan erhalten und soll denselben auch anzunehmin be* reit sein. -
Vermischtes.
Frankfurt o. M, 19. Januar. Daß am Morgen nach der Ermordung Dr. Rumpff'S in Offenbach auf dem Perron des Bahnhofs eine blutbefleckte Manschette vorgefunden wurde, was zu einer pol'zeilichen Hausfuchung (ohne Rcsultat) bet einem Offenbacher Socralbemokratcn Anlaß gegeben hat, ist bitam f. Wie man sich erinnert, haben bte Urheber der anarchistischen Morbthaten in Straßburg dre gewöhnliche Praxis Überl-gender Verbrecher befolgt, nicht am Hauptdahnhofe des Tbaio-Ies, sondern an einer Nebenftatton die Bahn zu nehmen. So mag Denn der Mo der Numpff's nach vollbrachter That durch sie öden Vorttndtstraßen gegangm sein und den Zug der Localbahn tn Sachsenhausen, der um 8Vr Uhr nach Off nbach adgeöt, ohne auffallendes Laufen bequem erreicht haben. Er konnte so in den fast dunklen. Waggons dleser Bahn unbehelligt nach Offenbach kommen, sich der blutigen Manschette entledigen und wiederum ohne sonderliche Eile den Bebraer Bahnhof in Offenbach erreichen, wo er erwa 10 Minuten nach 9 Uhr eingitroffin sein kann. Um 9 Uhr 31 Minuten geht ein Zug nach Gelnhausen von wo der Mörder in der Nacht rmck dem Rhönaebirge, wo der Telegraph ihn nicht suchte, gewandert oder im Dunkel des folgenden Morgens tn der Richtung auf Bebra, etwas später auch nach Gießen gefahren se:n kann, während ihn die Polizei in der er.tgegengefitztm Richtung suchte. Auch ist es möglich, daß der Mörder von Offenbach zur Station Mair,kur ging und den Schnellzug nach Bayern bestieg.
Mannheim, 20. Januar. Ueber die Verhaftung eines bis jetzt noch Unbekannten im benachbarten Hockenheim bin ich in der Lage, Folgendes mitzu- theilen: Der Betreffende wurde von dem ihm begegnenden Gensdarmen nach seiner Legitimation gefragt, worauf der Angehaltene Papiere vorwies, die der Gensdarm sofort als unrichtig erkannte, und als er dies äußerte, entsprang der Fremde. Zwei in der Nähe stehende Bauern verfolgten denselben, welcher sich umwendete und zwei Schüsse mit einem Revolver auf die Bauern abgab. Inzwischen war der Gensdarm ^näher gekommen und der Flüchtling richtete auf diesen einen Schuß, doch verfehlten sämmt- liche Schüsse ihr Ziel. Der Gensdarm ergriff hieraus den sich auf’S Heftigste zur Wehr Setzenden, dem es indeß nicht mehr gelingen konnte, nochmals von seiner Waffe Gebrauch zu machen. Er wurde überwältigt und vorerst in das Amtsgericht nach Schwetzingen verbracht und sodann hierher transportirt. Der Verhaftete hat bei den bis jetzt mit ihm vorgenommenen Verhören verschiedene Namen genannt und ebenso über sein Geschäft die widersprechendsten Angaben gemacht; doch scheint man es, dem Aeußern des Fremden nach, überhaupt mit keinem Handwerker zu thun zu haben, wenigstens hat derselbe in letzter Zeit kein Handwerk betrieben. Man sand bei dem Verhafteten, der anständig gekleidet ist, den noch mit 3 Patronen geladenen Revolver, mehrere Patronen und etwa 12 at Geld. — Soeben wird mir mitgetheilt, daß das Signalement des Verhafteten, der photographirt wurde, auf einen von Frankfurt a/M. wegen des Mordes an Polizeirath Rumpfs Verfolgten paßt und auf telegraphische Requisition Polizeibeamte von dort hierher unterwegs seien. (Fr. Z.)
•— Der kroatische Landtag war während der letzten Sitzuna der Schauplatz so wüster ©eenen, wie sie selbst dort seither ohne Gleichen waren. Gegen die Wahl der der Majorität angehörigen Abgeordneten Paukomcs war em Protest aus seinem Wahlkreise etngelaufcn. Der Wahlausschuß beantragte nach erfolgter Prüfung der Wahl Verification derselben, während die StarcsevicSianer Pavlov cS und Genossen einen Gegenantrag auf Wahl einer Untersuchungscommission einbrachten, zu dessen Begründung Pavlov'cs ansührte, daß Paukovics als Dircciionsrath der Zrrgger Sparkasse Ubr und Krtte gestohlen habe, die er dort für 100 fl versetzte. (Sensation.)
PaukooicS ruft: Du lügst, Verläumder, wenn Du Muth hast, so trete vor Gericht.
Pavlovics: Weder lüge noch verleumde ich. Zeugen werden eS beschwören.
Mazzura: Die Commisston hat den Wahlact fildst nicht untersucht, sondern beruft sich auf das Wahlprotokoll. Betreffs d;S Vorwurfs daß PaukooicS 100 fl. gestohlen, ließ die Commission die Untersuchung durch den Angeschuldigten selbst führen. Auch ist Paukovics als Auditor - Hauptmann zu drei Monaten Arrest und Entlassung aus dem Armeeverband verurtheilt worden, weil, wie Redner aus den Proceßactcn ermittelt, Paukovics seine Wiener Gläubiger um 14,000 fl. geschädigt. Angesichts dessen sühlt sich Redner berechtigt, auszusprechen: Leute la Paukovics können seine Collegen nicht sein.
Zstvkovics weift entschieden den Vorwurf zurück, hafc die Commission parteiisch vorgegangen sei und erklärte feierlichst, daß nicht eine Spur einer aus Eigennutz begangenen That zu finden gewesen fei. Die Zcugen, welche gegen Paukovics auftraten, waren moralisch tief gesunkene Personen.
Staicsevics: Wenn Einer zum österreichischen öfficier nicht würdig gehalten wurde, bann darf er auch nicht unter den Abgeordneten der kroatischen Heldennation sitzen. (Stürmischer Widerspruch und JndignationSrufe rechts. Zsivio! links.)
Paukov'cs vertheidigt sich in längerer Rede gegen die vorgebrachten Anschuldigungen und behauptet, daß Bakarcsics von seinen Collegen zuerst in betrunkenem Zustande dazu gebracht worben sei, die erhobene Anklage vorzubringen. (Stürmischer Widerspruch links.)
Bakarcsics (zum Präsidenten): Wenn Sie ihn nicht zur Ordnung rufen, werde ich ihm eine Ohrfeige versetzen. (Großer Lärm. Es bilden sich im Saale Gruppen, die lebhaft gestikuliren. Die weitere Rede Paukovics wird fortwährend unterbrochen. Der Vicepräsident Gyurgyevics ruft zur Ordnung.) Mazzura sei ein gewöhnlicher Denuncrant und verdiene nicht den Titel Docior der Rechte. (Großer Lärm.) Ich ver- thetdigc meine Ehre.


