AL . .
. . v*L . .
6) Betrag des
JL
gelbes .
• • vAL . .
• . JC . • $
4
Mehrauslage, welche der Kasse vom Betriebsuntcrnehmer zu er- statten ist -
JL . . $
2) Vor- und Zuname des ver
letzten Kassenmitgliedes:
Wohnort, Wohnung:_______
3) Datum des Unfalls:________
7) Berechnung. — Das verletzte Kassenmitalied hat vom Beginn der fünften Woche sei: Eintritt des Unfalles an Krankengeld insgesammt empfangen:
unD zwar für ... . Tage (vergl. Ziffer 5) h .... JL
(vergl. Ziffer 6 o), zusammen . • • • * • ;
Dem Kassenmitgliede stand für die gleiche Zett (gesetzlich) (statutenmäßig) zu und zwar für . . . Tage (vergl- Ziffer 5) a ... .AL (vergl. Ziffer 6 b), zusammen • • • _i
( a der Berechnung des Krankengeldes zu Grunde \ gelegten täglichen Arbeitslohnes - . .
I b. (gesetzlichen) (statutenmäßigen) Krankengeldes ) c. aus ©runbÖ des S 5* Absatz 9 des Unfallversicherungsgesetzes für den Tag gewährten Kranken-
5) Anzahl der Tage, für welche dem Verletzten vom Beginn der fünften Woche nach Eintritt des Unfalles bis zur Wiederherstellung (bis zum etwa erfolgten Ableben, beziehungsweise bis zum Ablauf der dreizehnten Woche) Krankengeld gezahlt worden ist:
4),
a. der Wiederaufnahme der Arbeit, oder
zu a:
b. des erfolgten Ablebens, oder
zu b:
<3
&
c. des Ablaufs der dreizehnten Woche nach Eintritt des Unfalls:
zu o:
8, Bemerkungen: ----------------
werden Ew.
Auf Grund des S 5 Abs. 9 des UnfalloersicherungsgesetzeZm^— zufolge Beschlusses des Kassenvorstandes vom ergebenst ersucht, der unterzeichneten Kasse zu Händen des Herrn — die vorstehend begründete Mehrauslage zum Betrage von (in Buchstaben) . . JL . . A
bis zum gefälligst erstatten zu wollen.
Ort und Datum
Unterschrift:
An
Den vorstehend liquidirten Betrag von . . JL . . ^ erhalten.
Ort und Datum: Unterschrift;
Zur Beachtung.
Nach S 5 Absatz 9 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6 Juli 1884 ist von Be- K'>er fünften Woche nach Eintritt des Unfalles bis zum Ablauf der dreizehnten das Krankengeld, welches den durch einen Betriebsunfall verletzten Personen auf Grund des Krankenversicherungsgesetzes gewährt wird, auf mindestens zwei Drittel des bei der Berechnung desselben zu Grunde gelegten Arbeitslohnes zu bemessen. Die Differenz zwischen diesen zwei Dritteln und dem gesetzlich oder statutengemäß zu gewährenden niedrigeren Krankengelde ist der betheiligten Krankenkasse (Gemeinde- Krankenversicherung) von dem Unternehmer desjenigen Betriebes zu erstatten, in wel- chem der Unfall sich ereignet hat.
Streitigkeiten, welche aus Anlaß der vorstehenden Bestimmung unter den Betheiligten entstehen, sind nach Maßgabe des § 5 Absatz 11 a. a. O. und des '§ 58 Absatz 1 des Krankenversicherungsgesetzes von der für die Krankenkasse zuständigen Auf-- sichtsbehörde zu entscheiden.
Betreff: Fouragelieserungen.
Bekanntmachung.
Einem Ersuchen Königl. Proviantamtes in Bockenheim entsprechend bringen wir hierdurch zur Kenntniß der interessirten Kreisangehörigen, daß die Hafer- und Roggenstroh-Ankäuse für das dortige Magazin beginnen.
Bezüglich des Hafer's ist die Einsendung von Proben erforderlich und sind die Offerten mit Preisforderung pro Centner unter Angabe der Lieferzeit beizufügen; bezüglich des Roggenstroh's bedarf es nur der Angabe der Forderung pro 105 Pfd. und des Lieferungstermins, wobei vorausgesetzt wird, daß das Stroh in Bezug auf seine Qualität tadellos ist.
Gießen, am 17. October 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. Boekmann.
Politische Ueberficht,
Gießen, 20. October.
An diesem Dienstag tritt der braunschweigische Landtag zusammen, um die Wahl eines neuen Regenten für das seit dem Tode des Herzogs Wilhelm verwaiste Land Braunschweig vorzunehmen. Es gilt indeffen schon heute als feststehend, daß diese Wahl auf den Neffen Kaiser Wilhelms, auf Prinz Albrecht von Preußen, welcher gegenwärtig in militärischer Hinsicht den Posten eines commandirenden Generals des 10. (hannoverschen) Armee- Corps einnimmt, fallen wird, wenigstens wird der braunschweigische Regentschaftsrath den versammelten Vertretern des Landes lediglich den Prinzen Albrecht als Regenten vorschlagen und es ist kein Grund vorhanden, weshalb der Landtag diesem Vorschlag nicht zustimmen sollte. Eine bedeutsame Frage der inneren Politik findet hiermit ihren vorläufigen Abschluß und man kann nicht anders sagen, als daß derselbe im Jntereffe des Reiches wie des Herzogthums Braunschweig selbst erfolgt. Daß mit der Ausschließung des Herzogs von Cumberland von der Thronfolge in Braunschweig ein bedenklicher Präcedenzfall geschaffen sein sollte, wie von gewisser Seite behauptet wird, ist schon so oft widerlegt worden, daß diese specielle Seite der braunschweigischen Frage wohl keiner Erörterung mehr bedarf. Auch die verschiedenen „Rechtsverwahrungen", welche der Herzog von Cumberland in seiner Sache hat ergehen lassen, können unter den obwaltenden Umständen keine weitere Bedeutung haben und wenn es der welsische Thronprätendent auch fernerhin für gut finden sollte, die Rolle eines politischen Märtyrers zu spielen, so weiß man in allen einsichtsvollen Kreisen, was von dieser Komödie zu halten ist.
Der deutsche Kronprinz beging am Sonntag, den 18. October, die Feier seines 54. Geburtstages im engsten Familienkreise. Die herzlichsten Glückwünsche der Nation begleiten den ritterlichen Erben des deutschen Kaiserthrones bei seinem Eintritte in ein neues Lebensjahr.
In kirchenpolitischer Beziehung ist eine Meldung des Posener „Orendvwaik" zu verzeichnen, wonach die preußische Regierung neuerdings den Domherrn Kraus-Gnesen als Candidaten für den erzbischöflichen Stuhl von Posen-Gnesen aufgestellt hat. Gleichzeitig verlautet, daß in einer jüngst stattge- sundenen Sitzung des Domkapitels zu Frauenburg (Westpreußen) die Wahl des Breslauer Dvmprvbstes Kayser zum Bischof von Ermland erfolgt sein soll.
Das österreichische Herrenhaus hat in seiner Donnerstags- Sitzung den farblosen Adreßentwurf der Majorität gegen 22 Stimmen angenommen. Die Debatte hierüber bot nur insofern ein bemerkenswerthes Moment dar, als der Ministerpräsident Gras Taaffe erklärte, die Regierung stelle sich in der Sprachenrrage specicll der deutschen Sprache gegenüber auf den „UtilitätS- Standpunkt." Es heißt das mit anderen Worten, daß die deutsche Sprache im Donaureiche noch mehr als bisher der czechischen und slovenischen Weltsprache Platz zu machen hat. Interessanter dürfte sich jedenfalls die Adreßdebatte im Abgeordnetenhause gestalten, die am Samstag ihren Anfang genommen hat. Nach alter Sitte und Gepflogenheit werden hierbei die verschiedensten Wünsche .Lmd Forderungen vorgetragen werden und wird man bei dieser Gelegenheit wieder die wortreiche Geschicklichkeit bewundern können, mit welcher sich Gras Taaffe bei solchen Anlässen trotz dem besten Seiltänzer zwischen den einzelnen Parteien zu bewegen weiß. — Aus Tyrol kommen wiederum betrübende Nachrichten über Verheerungen, welche durch ausgetretene Flüsse, namentlich durch die Etsch, angerichtet worden sind. Offenbar trägt die Waldverwüstung, die man in diesem Alpenlande überall beobachten kann, mit die Hauptschuld an den gerade für Tyrol so charakteristischen Überschwemmungen.
Den französischen Träumereien bezüglich Errichtung eines großen franco-indischen Colonialreiches droht der jetzt aufgetauchte englisch-birmanische Lonflict ein rasches Ende zu bereiten. Wie man sich erinnern wird, war schon
unter dem Ministerium Ferry in Frankreich der Plan ausgetaucht, die sranzösi-- schen Besitzungen in Hinter-Asien mit Tongking und Anam zu einem Colonialstaate zu verschmelzen und die Einverleibung des Königreichs Birma in denselben wäre eine natürliche Consequenz eines solchen Verfahrens gewesen. Jetzt aber giebt das herausfordernde Auftreten des übrigens durch seine Grausamkeit berüchtigten birmanischen Herrschers, Thebaw, gegenüber England in einer untergeordneten Streitsache den Engländern erwünschten Anlaß, Birma mit Heeres- macht zu überziehen. Die Errichtung eines englischen „Protectorats" über Birma wird die Folge dieses Feldzuges sein und selbstverständlich ist dann Birma hiermit für die französische Jnteressen-Sphäre in Hinter-Asien verloren. Ob sogar englischerseits eine förmliche Annexion Birmas beabsichtigt ist, wie verschiedene Blätter behaupten, ist allerdings noch nicht bestätigt. Aber die indische Regierung soll ein solches Verfahren sowohl aus handelspolitischen Gründen, als auch deshalb, um den Bemühungen Frankreichs, in Birma Einfluß zu erlangen, zuvorzukommen, in London entschieden angerathen haben. ES erscheint deshalb die vollständige Einverleibung Birmas in das indo-britische Kaiserreich als eine ernsthaft zu nehmende Angelegenheit; vielleicht wird man sich in Paris über die Bedeutung dieses Ereignisses erst klar werden, wenn es- zu spät ist.
In Spanien scheinen die antideutschen Demonstrationen aufgehört zu haben, wenigstens ist nichts mehr hierüber bekannt geworden. Dagegen treibt in den spanischen Colonieen eine deutschfeindliche Clique noch ungestört ihr Wesen, wie dies z. B. auf der Insel Cuba der Fall ist. In der Hauptstadt Havanna wird von der dortigen Presse — selbst das Organ des Gouverneurs schließt sich bezeichnender Weise diesem Preßseldzuge an — der Krieg gegen Deutschland geradezu gepredigt und die unsinnige Hetze gegen Alles, was deutsch heißt, in empörender Weise fortgesetzt. Es fehlt dabei keineswegs an Angriffen auf die Monarchie in Spanien und es wird die Lage so dargestellt, als ob Spanien bereits so herabgekommen sei, daß es nur aus einem Kriege Vortheil erlangen könnte. Auch scheuen sich Havanneser Blätter nichts die Cubaner auszuhetzen, daß sie von den Deutschen nichts mehr kaufen sollen, und manche Journale ermahnen sogar das Publikum, nur dann von Deutschen zu kaufen, wenn hiermit von vornherein Die Absicht verbunden werde, die entnommenen Maaren nur auf Credit zu nehmen und — nicht zu bezahlen! In dieser höchst ehrenhaften Weise glauben die neuspanischen Patrioten zur Ehre ihres Landes den deutschen Handel schädigen zu können und doppelt erfreulich ist es darum, daß sich die deutsche Regierung, mit dem Madrider Cabinet wegen, der Karolinenfrage zu einem freundschaftlichen Abkommen zu gelangen, durch ein solches thörichtes Gebühren nicht im Mindesten beeinflussen läßt.
Gras Robilant, der neue italienische Minister, hat am Donnerstag sein Amt angetreten und wird man nun wohl auch von einer bestimmteren Haltung Italiens gegenüber den Balkanwirren hören. In Bezug aus letztere scheint man in römischen Regierungskreisen ziemlich pessimistischer Natur zu sein. Man huldigt daselbst der Ansicht, daß die Lage im Orient zu einer Katastrophe führen werde, da die Mächte, auch wenn sie vollkommen einig wären, den drängenden Ereignissen nicht Einhalt zu thun vermöchten. Ein einflußreicher italienischer Staatsmann antwortete aus die Frage, ob eine Pression der Mächte den Frieden erhalten werde, Folgendes: „Ein Druck kann nur aus Staaten ausgeübt werden, die Gefahr laufen, etwas zu verlieren. Europa aber hat da unten nur mit Völkern zu thun, die Alles wagen dürfen, weil die gesellschaftlichen und wirthschastlichen Zustände ihnen ein Va-banque-Spiet erlauben. Abgesehen davon, sind die Mächte im Wesen uneinig. Die Einen fürchten das Eingreifen der Türkei, weil sie den vereinten Bulgaren, Serben und Griechen nicht gewachsen wäre (?), die Anderen fürchten es, weil sie nicht wissen, war mit einer siegenden Türkei anzufangen ist und hieraus müssen Verlegenheiten.
-HF
<»*#.» !*•«*
rtS- »’S?
Athen,
Hn der Mlmfte
Konstant! [ilion dank für b Reiben, ben M He Pforte hossl i We werden ben
Konstanti > in ihm Antwort gelben ihr geger ipb Serbiens, um
Siwla, 1 ' Mm sandte die chungen, um bv
Berlin, V bischof Don Köln
Berlin, 1 wonach bei zwch wird MMMW (^eietzemwurs be tirche der allem unoerfliibert nad für gewisse Mer rourbc eine flefol 6000 JL ßintonih Mtzab/i oorgesch/ lieber das Gesetz Denkschrift des £ nochmals an die fonoben, welche eil Hergang zur Ta
-7 Zulage vchrlsWerverban »• Mckenbeck gehn . Wien, 19. ""»gegen Äulgai Jif Psorie sei entsc
Nachricht, dak
Wien, 19. antwortete bie Jnt « Nmuifl mit »n welcficn AnM * und dir ?‘nN tönne bub
J”b Jwdjtnber« j *« t-i-its te
rcei,tt U- ui ffinigj '-“Nlrcter, *n 2'" Allen ,. mit gefchlid- hl*« di/N SSÄfei
-nM
EÄ L-K- S"ne eöri ^°ne-et-s?1. eiin HÄM


