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werde, darf ich nun auch auf die Gegenwart verweisen. Aus dem machtlosen, zer­rissenen Deutschland ist ein mächtiges Reich geworden; wie die Einigung zur Wieder­gewinnung der verlorenen Landestheile geführt hat, so hat sie uns auch die Macht ge­geben, das Wiedergewonnene festzuhalten, die Angehörigen des Reiches zu schützen und ihnen die Bedingungen geistigen und materiellen Gedeihens zu bieten. Damit schwindet mehr und mehr das Motiv, das die Bewohner des Landes auf Frankreich blicken läßt. So gebe ich mich der Erwartung hin, daß Elsaß-Lothringen mehr und mehr erkennen werde, daß die Trennung von Frankreich kein Unglück, die Wiedervereinigung mit Deutschland aber die Gewähr einer glücklichen Zukunft ist. In dieser Hoffnung trinke ich auf das Wohl des Landes und der Stadt Metz."

London, 18. November. Eine Specialausgabe derLondon Gazette" ver­öffentlicht eine Königliche Proklamation, wodurch das Parlament aufgelöst und das neue Parlament auf den 12. December einberufen wird.

Sofia, 18. November. Die Arbeiten zur Vertheidigung gegen den Feind werden eifrig fortgesetzt. Es geht das Gerücht, daß die Serben in der Richtung auf Genet, auf der Straße nach Lom Palanka, marschiren. *

Belgrad, 18. Nov. Nach einer offiziellen aus Zaribrod vom 17. ds., Abends, datirten Darstellung haben sich die Kriegsereignisse vom Beginn der Feindseligkeiten bis zum 16. ds. folgendermaßen entwickelt: Die Serben besetzten Zaribrod am 14. ds., Nachmittags. Am 15. ds. fand ein vierstündiges heftiges Gefecht statt, welches mit der gänzlichen Niederlage der Bulgaren endete. Der Kommandant, Major Nilo- lajew, fiel und 300 Bulgaren wurden gefangen. Der König leitete persönlich die Ope­rationen. Am 16. ds. hatte Leschjanin vor dem Einzuge in Adlie ein heftiges Gefecht. Bei dem Weitermarsch nach Widdin wurden die serbischen Truppen am Flusse Witbol von den Bulgaren auf vier Seiten angegriffen. Die letzteren wurden jedoch gänzlich geschlagen und lösten sich in wilder Flucht auf, wobei 1000 Gefangene und eine Menge Kriegsmaterial in die Hände der Serben fiel. Der Verlust der Serben ist ebenfalls bedeutend. Der Geist der serbischen Truppen ist vorzüglich, die Bevölkerung begrüßt sie überall begeistert als Befreier.

Belgrad, 18. Nov., Mittags. Offiziell. Die Serben rückten gestern in Bresnik ein. Dle Bulgaren ließen 8 Geschütze zurück. Die bulgarischen Truppen bei Widdin sind als vollständig desorganisirt und zersprengt anzusehen.

Belgrad, 18. November. Leschjanin erreichte mit der Timokarmee Widdin, nachdem er vorgestern die Bulgaren zwischen Kuta und Widdin total geschlagen und ihnen 2000 Gefangene, viel Proviant und Munition abgenommen hatte. Sein rechter Flügel rückt auf der Straße nach Berkovacs vor. Vor Slivnitza, um welches heute gekämpft wird, steht das Gros der Operationsarmee unter dem Obercommando des Königs. Die Moravadivision trat nach der Einnahme von Bresniks den Weitermarsch auf Sofia an, ein Theil derselben nahm die aus achtzehn Schanzen bestehende Position Isvar. Die Bulgaren verließen das Schlachtfeld in wilder Flucht, ihr Commandant Philippow verlor das Archiv und die Kriegskasse.

Bezüglich der zwischen der Türkei und Serbien anläßlich des serbischen Ein­marsches in Bulgarien schwebenden Verhandlungen verlautet unterrichteterseits, daß die Pforte wegen der Verletzung türkischen Staatsgebiets, wozu Bulgarien unzweifelhaft gehöre, Verwahrung eingelegt habe. Garaschanin habe erwidert, das Vorgehen Serbiens sei durch den Zwang der Verhältnisse und die Politik Bulgariens nothwendig geworden. Serbien wolle keinesfalls die Türkei schädigen.

Athen, 18. Nov. In der Kammer wies Delyannis bei der Beantwortung einer Interpellation auf die freundschaftlichen Beziehungen zur Türkei hin. Die Kammer nahm den Gesetzentwurf an, wodurch Abzüge von den Gehältern der Beamten an­geordnet werden.

Konstantinopel, 18. November. sTelegramm des Neuter'schen Bureaus.j Die gestern abgegangene Antwort der Pforte an den Fürsten von Bulgarien con- statirt, die Verantwortung für die jetzigen Vorgänge falle auf die Urheber des rurne- lischen Aufstandes. Die Türkei werde indeß, wenn der Fürst den Status quo ante wieder her stelle, sein Hülfegesuch erwägen. In ihrer Antwort an Serbien spricht die Pforte ihre Befriedigung über die Erklärung Serbiens, keine feindlichen Absichten gegen die Pforte zu hegen, aus.

Ein türkisches Rundschreiben an die Mächte theilt die Telegramme Serbiens und Bulgariens an die Pforte und die Antworten der Pforte mit und ersucht um Beschleunigung der Berathungen der Conferenz.

Konstantinopel, 18. November. Der neue Botschafter am Berliner Hofe, Tewfik Bey, ist mit dem Secretär des Sultans, Kiamil Bey, nach Berlin abgereift.

Taschkent, 18. November. Nachrichten aus Buchara zufolge 'sand am 16. dss. Mts. die feierliche Thronbesteigung des neuen Emirs ohne Störung in Buchara statt.

Rangun, 18. November. Das Fort Minbla ist gestern Mittag nach drei­stündigem Kampfe im Sturme genommen worden. Die Engländer hatten nur geringe Verluste; ein Officier ist gctödtet und drei sind verwundet. Der Weg nach Mandalay ist nunmehr frei.

Rangun, 18. Nov. Vor der Einnahme von Minhla besetzte General Norman «ach Abfeuerung zweier Kanonenschüsse Simbougwab auf dem linken Ufer des Jra- waddy. General Prendergast ging auf dem rechten Ufer oes Jrawaddy vor, bombar- iirtc das Fort Kulligan, welches dann auf der Rückseite angegriffen und genommen würbe. Die Geschütze wurden vernagelt vorgefunden.

szlMi!

Die Hinrichtung Lieske's.

Dr.

(1883/84

3155)

Mtr.

36,359

Ausgaben:

für Kohlen

Betrieb und Unterhaltung rc.

Eonsumenten ....

Straßenlaternen

Die Länge der Hauptgasleitungen betrug

das eine Pferd auf ihn trat und der Wagen über ihn ging, so daß er in die Klinik verbracht werden mußte, wo er heute Morgen an den Verletzungen gestorben ist. Ter Verunglückte ist aus Lumda, 52 Jahre alt und hinterläßt eine Frau mit mehreren Kindern, wovon das jüngste 8 Jahre alt fein soll.

,, r Privat- und Laternenleitungen Die Rechnungsresultate stellen sich wie folgt: Einnahme:

für Gasuhrenmiethe und Prioatgasverbrauch .

verkaufte Kokes, Theer, Ammoniak

Werth des im Selbstverbrauch der Gasanstalt wendeten Gases .

. 3254

. 3051

. 1371

zusammen 937,364

. 184,616 JL

. 275,654

Düsseldorf, 18. November. Der Gemeinde-Verwaltungsbericht der Stadt Düsseldorf für das Rechnungsjahr 188485 bringt folgende Daten über die Gas­anstalt und Straßenbeleuchtung, welche auch für unsere Leser in Gießen von Interesse sein dürften. Die Gesammtabgabe im Jahre 188485 betrug 5,748,580 Cbm., wovon rund 1 pEt. auf Verluste kommen, welche auf die häufigen Beschädigungen her Gas­rohren in Folge der Canalbauten zurückzuführen sind. Zur Gaserzeugung wurden 12,029,900 Kg. westfälische Gaskohlen verwendet, es wurden also aus 100 Kg. Kohlen durchschnittlich 30,21 Cbm. Gas gewonnen.

Am Jahresschluß betrug die Zahl der aufgestellten Gasmesser

Vermischte-.

Darmstadt, 18. Noo. Aus Sofia find wegen schleunigster Beschaffung von Hilfe für die Verwundeten in Geld, warmen Kleidungsstücken, Verbandzeug ?c. wieder­holt die allerdringendsten Nothrufe hierher gelangt. Ein rasch zusammengetretenes provisorisches Comitee hat deshalb, um feine Zeit zu verlieren, bereits zu desfallfigen Beiträgen aufgefordert, für welche im Palais Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Alerander eine Hauptsammelstelle errichtet ist. Man hofft auf recht rasche und reichliche Gaben! Selbstverständlich soll durch diese Sammlung der Thätigkeit des Hilfsvereins und der Alice-Frauenvereins keine Schwierigkeit bereitet, sondern zur Abwendung von Zeit­verlusten nur vorgearbeitet werden. (D. Ztg.)

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1. Die Brüde Emil Sch halten baje eine mechai Laden.

2. I. L. ha dahin unt dch Schla' schäft auf der Firm Nachfolger" vormals Sßittwt, fat - Die Urn ist erloschen.

3. Gustav h ist am 15. seinem Vat berget ui Somberger Geschäft alt treten; beib Zohannis betreibt eir Handlung u

1 der Firm eieben, 18.5

. 749,190 JL

. 181,956 ver-

- 6,158

Lokale-.

Gietzeit, 19. November. Se. König!. Hoheit der Großherzog traf gestern Abend 10 Uhr hier ein, nahm Absteige-Quartier im Hötel Kühne und reiste heute Morgen mit dem Frühzug weiter nach Darmstadt. Se. König!. Hoheit kommt jedoch heute Nachmittag 4 Uhr 32 Min. von dorten wieder nach Gießen und reist mit einem Extrazug 4 Uhr 40 Min. nach Romrod zur Ausübung der Jagd.

Gießen, 19. Nov. Wir erlauben uns unsere Leser wiederholt auf die am Samstag Abend im großen Saale des CasöLeib stattfindende Recitation (frei aus "bem Gedächtniß) von Herrn Friedrich Eulau aufmerksam zu machen.

Am vergangenen Sonntag Abend wurde aus dem Laden eines Metzgers am Seltersweg während eines unbewachten Augenblickes ein Theil des Geldes aus der Kaffe gestohlen. Der Dieb ist heute Morgen in der Person eines 13 jährigen hiesigen Jungen (Confirmanden) ermittelt und der größte Theil des Geldes, 52 83 H, in

einer Dachkandel an seiner Wohnung in der Löwengasfe versteckt vorgefunden worden. Außerdem hatte sich der Junge schon ein Opernglas, einen Zwicker u. dgl. angeschafft, so daß anzunehmen ist, daß sich die Summe des gestohlenen Geldes auf etwa 70 JL beläuft.

Gestern Nachmittag verunglückte ein hiesiger Tagelöhner bei einem Fuhrwerk im Felde am Rodberg dadurch, daß er beim Besteigen des Pferdes herunter fiel, wobei

Nachdem er sich angekleidet und die Henkersmahlzeit zu sich genommen, auch der Flasche Wein redlich zugesprochen und sich eine Cigarre angezündet hatte, trat der Ge- fängnißgeistliche, Herr Pfarrer Koch in seine Zelle, um mit ihm zu beten. Hier zeigte der verstockte Sünder zum ersten Male Rührung und einzelne Thränen rollten über sein bleiches Gesicht. Um 3/<8 Uhr hatten sich die wenigen officieüen Persönlichkeiten, sowie zwölf als Zeugen geladene Bürger von Wehlheiden im Gefängnißhofe versammelt, in dessen Mitte sich ein kleiner Rasenplatz befindet. Hier stand ein schwarzbehängter Tisch, an welchem später Staatsanwalt Uhles Platz genommen, ferner eine rothe Bank mit dem Richtblock, sowie ein kleiner Tisch, auf welchem das verdeckte Richtbeil lag. Schlag 8 Uhr ertönte die Armsünderglocke", die auf den Hof führende Thür dcS Krankenhauses öffnete sich und der dem Tode geweihte Mörder wurde zur Richtstätte geführt. Er trug denselben dunkelblauen Anzug, mit welchem er bei der Gerichts­verhandlung im Leinwandhause zu Frankfurt a. M. bekleidet gewesen. Sein Gesicht war freilich aschfahl, aber kaum eine Muskel verrleth die innere Erregung, in welcher sich der Delinquent ohne Zweifel befunden haben muß; ruhigen und festen Schrittes trat er dem Tode entgegen! Herr Staatsanwalt Uhles verlas nochmals das llrthei! des Frankfurter Schwurgerichtshofes, die Bestätigung desselben durch das Reichsgericht, sowie die Entschließung des Königs, daß dem Gesetze freier Lauf zu lassen fei, da er von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht. Auch hierbei bewahrte Lieske seine Gleichgültigkeit, er blickte seine Richter an, ohne mit den Wimpern zu zucken. Nachdem der Staatsanwalt mit den Worten:Herr Scharfrichter Krauts, walten Sie Ihres Amtes!" geendet, trat Lieske nahe an den Tisch heran und rief mit fester Stimme:Herr Oberstaatsanwalt, ich erkläre nochmals: Ich bin unschuldig!" Es ist begreiflich, daß sich nach diesen förmlich herausgestoßenen Worten der Versammelten eine große Erregung bemächtigte. Als die Gehilfen des Scharfrichters den Delinquenten ergreifen wollten, wehrte ihnen Lieske gelassen ab, entledigte sich selbst des Rockes und der Weste und entblößte den Hals. Man wähnte ihn bereits auf dem Blocke liegend, als er noch einmal herauspreßte:Ich will frei und offen sterben, ich sterbe unschuldig!" Freiwillig bot er sodann sein Haupt dem Streiche hin, mit wuchtigem Hieb fauste das Beil durch die Luft: Der Kopf kollerte auf den Rasen, ein dicker Blutstrahl spritzte aus dem Halse, der irdischen Gerechtigkeit war Genüge gescheh'n! Schweigend und tief erschüttert verließ die Versammlung den Ort des Dramas, das kaum 3 Minuten gedauert hatte. y. r.

Aus Cassel, 18. November, wird uns geschrieben:

Von einem Augenzeugen, welcher der gestrigen Hinrichtung Julius Lieske's, des Mörders des Herrn Polizeirath Dr. Rumpfs, in der Strafanstalt Wehlheiden beigewohnt, erhalte ich soeben die folgenden Details der grausigen Scene. Die Stunde der Strafvollstreckung war so geheim gehalten worden, daß man eigentlich erst davon erfuhr, als dieselbe bereits vollzogen war. So kam es, daß kein Vertreter der Presse der Hinrichtung beiwohnte und erzählt man sich in hiesigen journalistischen Kreisen, daß einem Reporter, welcher von der Sache Wind bekommen hatte, seine Bitte um eine Eintrittskarte von der hiesigen Oberstaatsanwaltschaft rundweg abgeschlagen worden sei, mit der Motivirung, daß mau die Presse nicht vertreten zu sehen wünsche. Wenn auch die Gefahr nahe gelegen haben mag, daß bei einer vorherigen Bekanntgabe des Hinrichtungstages von anarchistischer Seite irgend ein teuflisches Attentat hätte geplant werden können, so hätte man dennoch einigen berufenen Vertretern der Presse eine größere Berücksichtigung zu Theil werden lassen können. Nachdem ich diese Bemerk­ungen vorausschicken zu müssen geglaubt, gebe ich meinem Gewährsmann das Wort.

Der Mörder Julius Lieske, so erzählt mein Gewährsmann, hatte sich feit seiner Ueberführung in die Strafanstalt Wehlheiden im Großen und Ganzen eines zu keiner Beschwerde Anlaß gebenden Betragens befleißigt und stets einen stoischen Gleichmuth zur Schau getragen. Ob die unlängst durch die Presse colportirten Gerüchte, daß er ein theilweises Geständniß abgelegt habe, auf Wahrheit beruhen, vermag ich nicht zu sagen; Thatsache ist jedoch, daß er, wie er es ja auch auf dem Schaffot noch gethan, seine Unschuld betheuert und sich allen Ermahnungen des Gefangnißgeistlichen, sein Gewissen zu erleichtern, unzugänglich erwies. Thatsache ist ferner, daß er dis zum letzten Augenblick an seine schließliche Begnadigung glaubte und die Bestürzung kaum zu verbergen vermochte, als ihm am Diontag früh von dem Frankfurter Staatsanwalt Herrn Uhles die Bestätigung des Urtheils verkündet wurde. Nachdem für ihn iebe Aussicht auf Rettung verschwunden war, verharrte er Anfangs in dumpfer Lethargie, später schien er sich jedoch in sein Schicksal gefunden zu haben und sein stoischer Gleich­muth kehrte wieder zurück. Sofort nach Verkündigung der Urtheilsbestätigung war Lieske in die für die Todescandidaten bestimmte, im Krankenhaufe befindliche Zelle verbracht worden, wo er ständig von zwei Gefängnißaufsehern bewacht wurde. Am Abend verlangte er, einen Brief zu schreiben, der, wie ich höre, an einen Familien­angehörigen gerichtet ist. Die ganze Nacht über erfreute sich der Todescandioat eines so gesunden, natürlichen Schlafes, daß er eine Stunde vor seinem letzten Gange geweckt werden mußte!

Wttfoerfffätt s Chronik.

Unter die kürzlich einer Neugestaltung unterzogenen Statuten ter Uni­versität Marburg hat der Kaiser mit sicherer Hand seine Unterschrift gesetzt. Ohne iii stocken und in einem Zuge hat der Kaiser auf Pergament seinen Namenszug ge­schrieben, was bekanntlich nur einer festen Hand möglich ist. Das Album selbst be­steht aus 44 Pergamentblättern nebst 2 künstlerisch ausgeführten Titelblättern in Sammetband mit echtem Beschlag, durchzogen von Silberschnüren, an welchen die Mlberkapsel mit dem Kaiserlichen Insiegel befestigt ist.

Der erste Assistent deSProfessors Dr. Fischer in Würzburg, Dr. Knarr, wird in nächster Zeit als Privat - Docent in die philosophische Fakultät daselbst eintreten.<

Berlin, 14. November. Professor von Bergmann, der Director der chirurgischen Klinik in Berlin, beging am 13. d. M. sein 25jähriges Doctorjubiläum. Ein Livländer von Geburt, hat er s. Z. an der Universität seiner Heimath, in Dorpat, prornovirt. Von Würzburg siedelte er 1882 nach Berlin über, um die Leitung der Universitätsklinik zu übernehmen. Seine Erfahrungen zur Kriegschirurgie hat er in einer Reihe von Abhandlungen und Schriften niedergelegt.

Halle, 17. November. Der Professor an hiesiger Universität, Dr. Stumpf, ift an Stelle des verstorbenen Profeffors Dr. Laas an die Kaiser-Wilhelm-Universität Straßburg berufen worden.

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zusammen 460,270

Mithin Gewinn am Betriebe..... 477,034 ,

dazu Gewinn auf Magazin- und Werkstatt-Conto 2,237

Gesarnrntgewinn 479,271 JL

wovon zur Zinsenzahlung, Schuldentilgung und Werthabschreibung 161,906 JL ver­wendet wurden, der Rest wurde theils zur gänzlichen Abschreibung der Ermeiterunas- fcauten, theils zu außerordentlichen Abschreibungen verwendet, 224,911 JL flössen in oie

(1883/84 2937)

(1883/84 1324).

90,578 Mtr.,

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Gießen, len 2; int ?"°rinit Kiener Ä&rnie, WM.

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