natürliche Häfen und große Tiefe gestatten selbst See- und Kriegsschiffen dort zu ankern; ich habe die Tiefe gemessen und an zehn verschiedenen Orten ausgepeilt, auf 5 Meter Entfernung vom Ufer war 6 Faden und kein Grund, auf Z Meter Entfernung 4 bis 6 Faden Tiefe. Der leitende Gedanke war, deutsche Unternehmungen unabhängig von anderen zu machen. Heute noch wird das holländische Haus (gegen hohe Procente) mit Vergnügen uns alle Maaren von Banana hierherschaffen; heute sind die Holländer unsere Freunde; die Politik könnte aber diese Freundschaft einmal stören, daher mußten wir (nach meiner Ansicht) vor Allem einen eigenen Hafen haben, wo unsere eigenen Schiffe aus dem freien Congo hinaufsahren und ihre Maaren ohne Zoll und procentualen Abzug direct in deutsche Magazine schaffen können. Der Platz ist für Anlage von Magazinen, Waarenlagern und einer Station brillant geeignet und liegt am Ausgangspunkt der größten Handelsstraße.
Der Chef der Afrikanischen Internationalen Affociation, Oberst de Winton, hat durch ein Circular sämmtliche Stationen der Gesellschaft angewiesen, die deutsche Expedition in jeder Weise zu unterstützen. Schulze wollte nach San Salvavor zum „König von Congo" reisen, dessen Sohn ihn begleitet. Als Schulzes Begleiter, Premierlieutenant Kund und Lieutenant Tappenbeck, ersteren in Vivi besuchen wollten, wurden sie im M'poso-Thal von einigen hundert Wilden angegriffen (Ursache unbekannt) und von diesen zwei Stunden lang beschaffen; endlich ließ es sich nicht mehr vermeiden, sie mußten wieder schießen und schossen einen durch die Schulter und einen durch das Bein und einen todt. Beide Herren bivouakirten im Freien ohne Feuer, Effen und Trinken und kehrten am folgenden Tage nach Ango-Ango zurück.
Berlin, 17. Februar. [9?etd)8tag.] Der Gegenstand der heutigen Berathung des Retchstags war das von den Herren v. K ar do r ff und Genossen etngebrachte Sperrgesetz, das zu mottoiren der Antragsteller verz chtete. Aus dem Hause wurden eine Menge Unteranträge zur Vervollständigung desselben eingebracht, ebenso ein Antrag des Adg. Wtndthorst, dahin gehend, daß dieses Sperrgesetz nicht auf solche Gegenstände desselben angewendet werden soll, die in Folge von Verträgen etngeführt werden, welche nachweislich vor dem 1. Februar d. I abgeschlossen worden sind.
Hierzu beantragten die Abgeordneten o. Wedel!-Malchow und Dr. Frege, diese Bestimmung schon vom 15. Januar eintreten zu lasten, weil vom 8. Januar an die Gewißheit der Emführung der Gctreidezölle herrschte und die Jntertssemen danach ihre Bestimmungen zu triften vermochten.
Abg. Richter machte geltend, daß im Jahre 1879 Getreide nicht unter Sperre gestellt worden sei und weift darauf hin, daß nach der Vorschrift des Gesetzes Zoll- erhöhungen erst acht Wochen nach Publikation des Gesetzes in Kraft treten sollen, «ährend es hier beinahe acht Wochen früher der Fall sein würde. Sinnlos sei es, andere Artikel zu sperren, als solche, bei denen ein fiskalisches Interesse oorliege.
An der eingehenden und theilweise recht erregten Debatte bethetligten sich die Abgeordneten von Ow, Struckmann, Wtndthorst, Scipio, Brömel, v. Wöllwarth und wurden dann die einzelnen Paragraphen des Sperrgesetzes, mit der oereitS erwähnten Klausel pro 15. Jannar genehmigt. Danach unterliegen also der Sperre: Wetzen, Roggen, Gerste, Raps und Rübsaat, Mais, Malz, Anis, frische Weinbeeren, Gries, Graupen. Grütze, Mehl, sowie nach den heute hinzugetretenen Bestimmungen Kraftmehl und Oel in Fässern.
Ein bei der Diskussion dieses Gesetzes gemachter Hinweis des Abg. Richter, daß die eingeführte Getreidezollerhöhung der sächsischen Regierung Anlaß geben möge, die Mahlsteuer aufzuheben, da in keinem Theile Deutschlands der Druck der Getretde- zollerhöhung so bedeutungsvoll und so empfindlich sei, wie in Sachsen, führte zu lebhaften. theilö recht stürmischen Erörterungen. Die sächsischen Abgeordneten der con- servattven Partei, Hartwich, Klemm, Ackermann rc. suchten die Ausführungen der Abgeordneten Bebel, Grillenberger, Richter, Singer vergeblich zu widerlegen.
Morgen wird die Berathung des Zollgesetzes fortgesetzt werden, die noch Gegenstand heftiger Kämpfe zu werden scheint.
DaS Inkrafttreten des Sperrgesetzes ist für den 20. er. in Aussicht genommen.
Die Postsparkassev-Vorlage wurde heute von der Commission abgelehnt.
Telegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Correspondenr - Bureau.
Berlin, 17. Februar. Die Commission für das Postsparkassengesetz hat heute die Regierungsvorlage mit 12 gegen 4 Stimmen endgültig abgelehnt.
— Die Arbeiterschutz-Commission beschloß, zu dem § 105a der Gewerbeordnung die Bestimmung hinzuzufügen, daß die Sonntagsarbeit der Gehülfen und Lehrlinge in den Handelsgeschäften nur fünf Stunden dauern dürfe.
Paris, 17. Februar, lieber die Einnahme von Langson geht folgendes Telegramm von dort vom 16. d. M. ein. Die französischen Truppen brachen am 10. d. M. aus dem Lager von Dongson auf und rückten ohne Widerstand bis gegen Vanoi vor, «e am folgenden Tage die Chinesen vollständig geworfen wurden. Nachdem die Franzosen die Nacht auf dem Kampfplatze zugebracht hatten, zersprengten sie am 12. d. M. die Chinesen, trotzdem diese einen sehr ernsten Widerstand leisteten, vollständig und erstürmten mehrere Forts. Am 13. d. M. trafen fie nach einem Eilmarsch in Langson ein. das geräumt uno in Brand gesteckt war und besetzten die vorgeschobenen Stellungen. ES wurden eine Menge Waffen, Munition und Reis erbeutet. Die Chinesen haben bedeutende Verluste erlitten und ziehen sich nach der Grenze zurück. DaS Wetter ist nebelig und kalt.
— General Bridre de l'JSle gibt in einer Depesche vom 14. d. M. genauere Nachrichten über die Besetzung von Langson. Nach denselben griffen die Franzosen am 12. d. M. früh die Chinesen an, welche starke, auf mehrere FortS gestützte und mit Geschützen reichlich versehene Stellungen mit zahlreichen Streitkräften besetzt hielten. Der Kampf dauerte biS zum Abend und wurde durch einen glänzenden Angriff abgeschloffen. Die Dunkelheit und daS schlechte Wetter begünstigten die Flucht des in voller Auflösung befindlichen Feindes. Der Verlust der Franzosen betrug seit dem 9. d. M. 39 Todte und 222 Verwundete. Die Franzosen besetzten nach einem Scharmützel und Bombardement Langson und Kelux und rückten sodann 3 Kilometer vor.
Port Said, 17. Februar. Die zweite italienische Erpedition nach dem Rothen Meere 'st gestern hier eingeiroftrn.
Paris, 17. Februar. Dreihundert Studenten unterzeichneten einen Protest gegen die Kundgebung der deutschen Socialdemokraten bei dem aestriaen Begräbnisse Jules Valle's.
— Der „Temps" bespricht die gestrigen Zwischenfälle und sagt, indem die deutschen Socialdemokraten politische Kundgebungen in Frankreich in's Werk gesetzt, verletzten sie die Gastfreundschaft, welche sie genießen. Die Regierung dürse ein derartiges Verhalten nicht dulden.
Athen, 17. Februar. Die Deputirtenkammer nahm mit 108 gegen 104 Stimmen ein Mißtrauensvotum gegen das Cabinet an. Das Cabinet demissionirte.
— Prinz Hassan geht Montag nach Corti ab.
Rom, 17. Februar. Die Interpellation Sonnino Sidney's beantwortend, erklärt Mancini, er würde gegen seine Pflicht und die parlamentarische Gepflogenheit verstoßen, wenn er bei noch schwebenden Verhandlungen das von der Telegraphen-Agentur veröffentlichte Resumö bestätigen oder richtigstellen würde. Wenn die Regierung das Actenstück vorlegen werde, hoffe sie, die Kammer werde ihr Verhalten für richtig und klug und den Interessen des Landes ent* prechend erachten.
Lokale-.
G. Gieße«, 18. Februar. ^Sterblichkeit in Gießen.) Die Zahl der Todesfälle belief sich während der Woche vom 8. bis 14. Februar im Ganzen auf 9 und zwar wurden 4 Kinder und 5 Erwachsene betroffen. Von 2 Kindern im ersten Lebensjahre starb das eine an allgemeiner Abzehrung. Die Todesursache deS anderen konnte nicht angegeben werden, da eS bei Lebzeiten nicht ärztlich beobachtet worden war. Von 2 Kindern, die das zweite Lebensjahr schon überschritten hatten, erlag eins der Diphtherie, das andere einer Gehirnentzündung. Bei den erwachsenen Personen war Todesursache: Lungenschwindsucht, Lungenentzündung, Zuckerruhr, Darmblutung, Krebs, je einmal.
Gießen, 18. Februar. Gleichwie über die, in Nr. 39 d. Bl. in Erinnerung gebrachte Kaminfeger-Ordnung, so auch über die Gesinde-Ordnung unserer Stadt, insbesondere über Dienstzeit und Kündigungsfrist, noch vielfach Unklarheit herrscht, erlauben wir uns die geehrten Lffer auf die in derselben Nummer und heute wiederholt zum Abdruck gekommene, hierauf bezügliche amtliche Bekanntmachung aufmerksam zu machen.
— Am Montag wurde von einem fremden Arbeiter ein Paar Hosen, welche in der Neustadt an einem Hause auSgehängt waren, entwendet. Der Dieb wurde jedoch alsbald ergriffen und zur Haft gebracht.
vermischtes.
Mainz, 16. Februar. sDer Carneval in Mainz.) Regenwetter — und Fackelzüge bildeten die Ouvertüre zum Carneval! Doch sie ließen sich nicht abschrecken, die heiteren Untertanen seiner närrischen Majestät, goß auch der Himmel manchmal ganz rücksichtslos in ihre farbigen Lampions. Hatten biS zum Freitag die himmlischen Mächte genügend bewiesen, was sie im nassen Element zu leisten vermögen, so wollte dre alte Mutter Erde nicht zurückstehen und that am Samstag ihr Möglichstes in feuchten, nebligen Dünsten und nassem Boden; der unwirthlichste Novembertag hätte sich dieser fröstelnden Feuchtigkeit nicht zu schämen brauchen. Unter solchen Umständen wurde der „Hundertjährige" neben den Wetterpropheten jüngeren Datums von schönen Lippen und Augen stark in Anspruch genommen, doch orakelhaft fremd klang die Kunde: Depressionen — Minimum — Maximum — wesentlicher — unwesentlicher Niederschlag — Sonnenschein und blauen Himmel versprach keiner. — Aber um einer so eingefleischten Narrenstadt die Stimmung für ihr Volksfest zu rauben, da müßte cS anders kommen; was wollen die bischen Nebel und trüber Himmel bedeuten!
Die Vorbereitungen, welche schon mit Neujahr begannen, steigerten sich in den letzten Tagen und Stunden zu einer geradezu fieberhaften Thätigkeit. Auf den Straßen wurden außer den bunten Fahnen, Costümen und Wappen hoch aufgethürmt WtrthS- tische, Bänke und Stühle befördert, um den gesteigerten leiblichen Bedürfnissen vollauf genügen zu können. Neben kostbaren neuen Sammet- und Seidenstoffen, Gold- und Silberverzierungev, die zu Rittern und Pagen, zu Fürsten- und Künstler-Anzügen verarbeitet wurden, mußten auch ältere, bereits in der Rumpelkammer den Motten zu traulichem Asyle dienende Costüme noch einmal hervor an's Tageslicht, um gesäubert, gewendet und aufgeputzt dem minder Bemittelten die Möglichkeit zu bieten, sich an dem Mummenschanz zu beteiligen.
Samstag Nachmittag kurz nach 3 Uhr trafen die Rekruten der Prinzrngarde, vom Fischerthore kommend, auf dem Theaterplatze ein, um sich der Juspection des Prinzen und ihres Generals zu unterwerfen. Kaum war den Ermüdeten das „Rührt Euch!" erschollen (die neuen schwarzen Reichsbrüder hatten sich von ihrem Staunen noch nicht erholt), als schon in prächtiger Equipage, aber noch incognito, von sechs Pferden gezogen Prinz Carneval vocfuhr, gefolgt vom General - Feldmarschall, den Stabsosficiere, Gesandten und sonstigen Würdenträgern. Vom Balkon des Theater« herab verkündete der Prinz, sowie der Generalfeldmarschall, daß sie mit dem Aussehen der Truppen zufrieden seien und hofften, daß sich ihre Getreuen während der dreitägigen Camvagne tapfer hielten. Das Concert, welches nach den beifällig aufgenommenen Reden stattfand, bot den fürstlichen Herrschaften Gelegenheit, sich einmal im „Dschungeln" (eine ©pecialitat, die in der Mainzer Narrhalla mit Vorliebe beim Erklingen der Melodie des Waldmann'schen Walzers: „So lieblich und so schön" betrieben wurde) zu versuchen, was auch zu großem Jubel der den ganzen Theaterplatz füllenden Menge vortrefflich gelang.
Abends fand unter der Betheiliguvg mehrerer hundert Fackel« und Lampionsti äger, verschiedener Musikchöre, dem Hofballet, der Narhallesen zu Fuß und zu Pferd, gefolgt, erwartet und umbtängt von tausend und abertausend Schaulustigen eine große Serenade statt, welche, nachdem sie ihre Ovationen der bürgerlichen und militärischen Behörde der Stadt gebracht, ihrem närrischen General und Prinzen ihren Willkomm- gruß und ihre Huldigung boten.
Bon der Reveille, mit welcher die Feierlichkeiten deS Sonntags ihren Anfang nahmen, kann ich nur von einzelnen Tönen des Narrhallamarsches berichten, die mich weckten. Gegen 10 Uhr Morgens belebte sich das Lager der Prinzengarde auf dem Theaterplatz. Aus dem Schornsteine der daselbst erbauten Hofküche drang Rauch, ankündend. daß die Hofköche bereits in voller Thätigkeit waren, den Gaumen ihrer hohen Herren zufrieden zu stellen. In den sehr geschmackvoll ausgestatteten Zelten wurde von dem Prinzen, dem Feldmarschall und sonstigen Notablen der Imbiß genommen, während die Musik ihre heiteren Weisen spielte. Kurz nach 11 Uhr fuhr der Prinz in Begleitung eines Ministers in sechsspänniger Carosse nach dem Theater, um der Aufführung der preisgekrönten Posse: „Romantisches Leben" beizuwohnen. Der tapfere Feldmarschall Ring und feine muthigen Truppen machten unterdessen einen Rnndgang durch die eroberte Stadt Trotz der Strapatzen der letzten Zeit sieht der militärische Oberbefehlshaber vortrefflich aus. Der weiße Soldatenrock mit dm grünen Umschlägen und der reichen Goldverzierung, welche sehr gut mit dm rothen Beinkleidern und den hohen Stulpenstiefeln contrasttren verleihen dem prächtig zu Pferd sitzenden Retters- mann einen wahrhaft cavaliermäßigm Ausdruck. Der ihn begleitende Stab von Officieren, sowie die Mannschaften zu Fuß machen"ganz den Eindruck, al8 ob sie aus den ihnen noch bevorstehenden Kämpfen mit Ehren heroorgehen würden. Auch die Feldgeschütze der Prinzengarde sind bestens im Stande und die große Kriegskasse, um sie vor räuberischen Ueberfällen zu sichern, ständig unter guter Bewachung. Sanitätswagen und Feldapotheke sind gut versehen mit „ConcurS-Pillm" und „niederschlagenden Steinbach-er Pulvern".
Im Laufe deS Nachmittags wurde das Lager der Prtnzengarde von den höheren Officieren der Garnison und den Spitzen der Civilhehörden, sowie deren Damen in Augenschein genommen. Gegen 5 Uhr Nachmittags zerstreute sich die Garde. Der leichte Regm. der um diese Zett fiel, konnte an der Festesfreude nicht viel verderben und ungebundenes, lustiges Leben herrschte tm Ball- und Concrrtsaal, in Wirthshäusern und Conditoreim. das in scherzenden Harmlosigkeiten, die sich frethielten von jener Rohheit, die nur zu oft in anderen CarneoalSstädtm vorfallen, bis in die späte Nacht seinen Ausdruck fand. Nur eine drückende Frage beengte ab und zu die Ge- müther „Wird der Regen auch morgen noch anhalten?" Hub es iah untröstlich genug aus, daS ganze Firmament grau, die Erde in Dunst und Schmutz gehüllt, gerade als ob die Vorbereitungen zu einem vierwöchentlichen Landregen getroffen worden waren.
Am Montag endlich hatte der Himmel ein Einsehen mit den Bitten der geduldigen Narrheit und dir heißersehnte Sonne kam zum Vorschein und, einmal anwesend, schien sie an dem Treiben so viel Gefallen zu finden, daß sie, mit wenigen Unterbrechungen, so lange eS nur ging, aushielt. Schon von frühester Stunde an brachten Extrazüge ganze Colonnen Fremder. Gegen 11 Uhr waren alle Straßen der Stadt so gedrängt von Menschen, daß da« Gehen nur sehr langsam von Statten ging — und immer_noch kamen ganze Schaaren Neugieriger. Oft ertönte ein langgedehnteL »Ah!" ober „Sie dhäte käme" durch die harrende Menge und immer noch waren die Köpfe vergebens in die Höhe gereckt und nach der Stelle gerichtet, wo sich ein Kutscher abmühte, seinen Wagen durch die Menge zu führen.
Kurz vor 12 Uhr erschienen die Laternenanzünder, um ihres Amtes zu walten und dem folgenden Zuge den Weg zu erleuchten. Denselben schloß sich ein nach närrischen Begriffen nicht minder unentbehrliches Requisit „die Straßenwalze" an, den Nachfolgenden die Wege zu ebnen. Dann Herolde, Musik und blasende Retter. AIS erste Gruppe präfentirten sich mit Pferden, deren Reiter alS Frösche costümirt ftnb, die Wagen: „Deutsche Colonialwaarenhanblung" und „RÜbenzuckerinbustrie". E-ne recht ansehnliche Cognacflasche, von Reichssoldaten mit den Aufschriften „Civilisatton", „neunzehntes Jahrsundert" getragen, soll eine Abzugsquelle für unsere überschüssige Zuckerproduction werden, Ein riesiger umflorter Zuckerhut sieht diesem Treiben zu und vergießt Ströme von Thränen. ES folgt der „Pferdebahnrestaurationswagen". In demselben wird tapfer gezecht. Der Kassirer sucht mit einem Vergrößerungsglase per»
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