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Abg. Rickert (bfr.): Beide Gesetze sind sehr nothwendig; mit dem Antrag­steller v. Köller sind wir der Ansicht, daß es sich nicht nur um das Interesse der Beamten, sondern auch um das des Staates handelt.

Staatssecretär v. Burchard: Die Vereinigung dieser Materie mit derReichs- militärpensionsfrage ist nach wie vor geboten. Die Negierungen haben keine Ver­anlassung gesehen, von diesem Standpunkt abzugehen.

Abg. Graf Moltke: Ich will dem Hause nur die Mittheilung machen, daß ich angesichts der Wichtigkeit des Gegenstandes einen Antrag auf unverzügliche Vor­legung eines Neichsmilitärpensionsgesetzes gestellt habe. (Lebhafter Beifall rechts.)

Abg. v. Bernuth (nat.-lib.) erklärt sich Namens seiner Partei für den Köller- schen Antrag. Die Negierungen werden, zumal dem wiederholten einstimmigen Votum des Reichstages gegenüber, nachdem durch den Antrag Moltke eine gesonderte Behand­lung angebahut ist, ihren Widerspruch dagegen hoffentlich fallen lassen.

Abg. Graf Belz-Behrenhoff erklärt sich für die Reichspartei mit dem Anträge und der gesonderten Behandlung einverstanden.

Staatssecretär v. Burchardt: Ich scheine mißverstanden zu sein. Ich habe nicht gesagt, daß die Regierung sich gegen gesonderte Behandlung beider Materien ent­schieden habe, sondern nur, daß sie bisher keine Veranlassung gehabt habe, ihren früheren Standpunkt zu verlassen.

Abg. v. Schalscha (6t.): Bedauerlich ist die Verspätung des Antrages, dem das Centrum sympathisch gegenübersteht. Die Verquickung mit einander nicht passender Dinge führt jetzt dazu, daß Beamte länger im Dienste bleiben, als es im Interesse dieses förderlich ist.

Abg. Richter (dfr.): Die gehörten zwei Erklärungen des Ministers v. Burchardt decken sich heute ebenso wenig wie die zwei neulichen über die Tabaksteuer. Er scheint jetzt auf allen Seiten mißverstanden zu werden. Die Bemerkungen des Abg. v. Köller gegen uns sind ganz überflüssig. Das Verlangen des Grafen Moltke scheint mir das Schicksal des Antrages zu gefährden. (Gelächter rechts.) Denn dadurch wird wieder eine Verquickung geschaffen, die das Schicksal des Eivilbeamtengesetzes in Frage stellt. x

Abg. Dr. Windthorst befürwortet den Antrag. Wenn die Offiziere zur Eom- munalsteuer herangezogen werden, wird auch das Militärpensionsgesetz leicht^durch- geführt werden können.

Abg. v. Maltzahn-Gültz: Der Antrag Moltke ist durchaus kein feindliches Vorgehen gegen das Reichsbeamtengesetz, aber wir wollen keine Verquickung; wiewohl ich bezüglich der Eommunalbesteuerung der Ofsiziere die Ansicht der Linken theile.

Abg. Richter: Der Moltke'sche Antrag wird den Widerstand der Regierung nur verstärken. Die Beamten werden von der heutigen Verhandlung sehr enttäuscht sein. Statt des versprochenen Brodes erhalten sie den alten Stein des früheren Ent­wurfes.

Abg. Pfafferoth (cons.) beantragt zu der Bestimmung, daß das Gesetz mit dem Tage der Verkündigung in Kraft treten soll, die Abänderung dieses Termins auf den 1. April 1883.

Abg. v. Köller und Rickert wollen es bei der Bestimmung des Entwurfes belassen, der dann auch die Zustimmung des Hauses erhält.

Der danach zur Berathung stehende Antrag des Abg. v. Jagdzewki, betr. Die Abänderung des Gerichtsverfassunasgesetzes, verlangt, daß in den der Krone Preußen 1772 zugesallenen polnischen Lanoestheilen die polnische Sprache neben der deutschen gleichberechtigt sei; und daß, wo sonst im Reichsgebiete unter Parteien verhandelt wird, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, ein Dolmetscher zugezogen und in diesem Falle ein Nebenprotokoll in der Sprache der Parteien ausgenommen werden soll.

Nachdem der Antragsteller seinen Antrag begründet, erklärt Abg. Kablä (Els.) Namens seiner Fraktion, für den Antrag einzutreten. Jedes Volk müsse im Gebrauche der ihm eigenen Sprache geschützt werden, nicht aber dürfe eine Sprache, wie dies mit dem Französischen im Elsaß geschähe, geknechtet werden.

Abg. v. Euuy (natl.). Diese Sache ist ganz unbegründet. Wo die französische Sprache im Elsaß überwiegt, ist auch jetzt noch die Gerichtssprache französisch. Jetzt wird für die polnischen Landestheile die Gleichberechtigung der polnischen mit der deutschen Sprache verlangt. Aus dem Natiönalitätsprinzip erklärt sich aber diese For­derung keineswegs, jene Landestheile sind doch nicht, z. B. Danzig und Marienwerder,, polnisches Sprachgebiet. Wir werden also hiergegen stimmen. Gegen den zweiten Theil des Antrages besteht kein wesentlicher Widerspruch.

Abg Dr. Hartmann (cons.) und Rintet en (Etr.) sprechen sich für Kom- missionsberathung aus, die sodann vom Hause beschlossen wird.

Es folgt die erste Lesung der von Abg. Auer (Soc.) und Genossen eingebrach­ten Antrages auf Arbeiterschutz, in Verbindung mit den von den Abgg. Lieber, Hitze und Lohr en gestellten Anträgen.

Abg. Pfannkuch (Soc.): Trotzdem Herr v. Puttkamer seiner Zeit über unseren Antrag gespottet, sehen wir jetzt, daß das Centrum und die Conservativen verwandte Anträge stellen. Wenn die Industrie selbst den Ausfall der Sonntagsarbeit nicht tragen kann, so ist sie überhaupt nicht concurrenzfähig. Wir verlangen die Aufhebung der Kinder- und Sonntagsarbeit und die Einführung des Normal-Arbeitstages. Den vom Centrum gestellten Anträgen gegenüber verhalten wir uns nicht ganz ablehnend. Der jetzige volkswirthschaftliche Krieg wirkt mörderischer als der Schlachtenkampf; die sociale Frage würde hier auch heute noch nicht ohne die Directive der socialdemokrati­schen Partei erörtert sein. Das Bestehen der Socialdemokratie nach siebenjähriger Dauer des Socialistengesetzes zeigt, wie solidarisch die Socialdemokrätie mit den Arbeiter­interessen ist. Die Besserung des Menschen anzustreben, ist unsere Aufgabe. Der socialistische Staat wird kommen und dann auch bestehen bleiben.

Morgen wird die Berathung fortgesetzt.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'» telegr. Eorrefporrdenz - Bureau.

Darmstadt, 2. December. DieDarmstädter Zeitung" veröffentlicht einen Erlaß des Fürsten von Bulgarien aus dem Hauptquartier Pirot, worin der Fürst so­wohl den Korporationen wie Privatpersonen im deutschen Reiche, welche ihm so zahl­reiche telegraphische und schrifttiche Glückwünsche anläßlich des siegreichen Vorgehens der bulgarischen Armee haben zugehen lassen, seinen herzlichsten Dank ausspricht.

Halle, 2. December. In dem Diätenproceß gegen den Reichstagsabgeordneten Hasenclever ist der Vertreter des Fiskus jetzt angewiesen worden, gegen das abweisende Erkenntniß des hiesigen Landgerichts Berufung einzulegen.

Breslau, 2. December. Wie derBreslauer Zeitung" aus Kattowitz gemeldet wird, hat heute Mittag auf dem Nortfelde der GrubeWildensteinsegen" ein Durch­bruch von Schlammerde stattgefunden. Die in der Grube beschäftigt gewesenen Ar­beiter sind bis auf einen, welcher vermißt wird, gerettet.

Fiume, 2. December. In dem Orte Grahovo (Gebiet von Fiume) sind durch Erdrutschung in Folge von Unterwaschung durch andauernde Regengüsse von 21 Häusern 19 eingestürzt. Ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen.

Paris, 2. December.Havas"-Meldung aus Belgrad: Es geht das Gerücht, bie Bulgaren hätten Pirot in Brand gesteckt.

London, 2. December. DieTimes" erfährt aus serbischer Quelle, Serbien habe durch seine officiellen Vertreter erklärt, es sei entschlossen, den Krieg wieder zu beginnen, falls der Fürst Alexander auf einer Geldentschädigung bestehe.

Petersburg, 2. December. DasJournal de St. Pet." schreibt: Der Tages­befehl des Kaisers bezeugt, daß Rußland nie aufgehört habe, eine sympathische Für­sorge für das Bulgarenvolk zu hegen. Unglücklicherweise sei es aber nicht möglich, zu vergessen, daß Diejenigen eine schwere Verantwortlichkeit auf sich geladen, welche Ruß­lands Hoffnungen getäuscht, seine Rathschläge verkannt und das Volk in einen bruder­mörderischen Kampf gestürzt hätten, wodurch Bulgariens Geschick auf's Spiel gesetzt worden. Die nichtofsiciellen Blätter erkennen den Tagesbefehl des Kaisers, welcher die bulgarischen Truppen lobt, als einen thatkräftigen Beweis für jene sittlichen Bande an, welche Rußland mit Bulgarien noch jetzt verknüpfen. DieNeuzeit" sagt: Die allerhöchste Bestätigung dieser freundschaftlichen Bande müsse die Mißhelligkeiten be­enden, welche die Rivalen Rußlands auszubeuten nicht abgeneigt seien. Sie hofft, daß die Schritte des Kaisers nicht nur in Bulgarien, sondern auch in London und Wien richtig verstanden und gewürdigt werden.Swet" hält für angezeigt, in dem außer­amtlichen Theile die gegen die bulgarische Regierung vorliegenden Judicien zu perisiciren.

Dosta, 2. Dezember. (Meldung der Ag. Havas".) Einige Artikel halbamt­licher österreichischer Blätter über die Erklärungen Kh e v en Hüller' s im bul­garischen Hauptquartier riefen hier lebhafte Erregung hervor. Um über die diesen Artikeln beizulcgende Bedeutung vollständige Klarheit zu erhalten, richtete die Re­gierung heute an den hiesigen österreichischen Vertreter eine diesbezügliche Note.

Pirot, 2. December. In Folge der Nachricht, daß ein türkischer Kommissar nach Ostrumelien enrsandt sei, begab sich eine Deputation von allen rumelischen Regimentern, welche im Lager von Pirot anwesend sind, an ihrer Spitze Oberst Niko­lajew, zum Fürsten und erklärte, sie könnten, da die Rumelier ihr Blut auf dein Schlachtfelde an der Seite der Bulgaren für die Verteidigung Bulgariens vergossen hätten, niemals eine Trennung von denselben annehmen. Der Fürst erwiderte, wenn er die bulgarischen und rumelischen Truppen an die serbische Grenze hätte marschiren lassen, so sei dies in Folge der Kriegserklärung Serbiens geschehen, nicht wegen des Ver­zichts auf die Union. Wenn die Bevölkerung gegen eine Trennung protestire, so habe er nicht das Recht, die Union zurückzuweisen. Wie gestern sei er auch beute bereit, sich für die heilige Sache Bulgariens zu opfern. Heute früh erschien ein serbischer Abgesandter und überbrachte den Vorschlag, beide Kriegführenden sollten die von ihnen besetzten feindlichen Landestheile räumen. Die Waffenruhe sollte bis zum 1. Januar verlängert werden. Dieser Vorschlag wurde bulgarischerseits abgelehnt, worauf der serbische Abgesandte das bulgarische Hauptquartier wieder verließ.

Die von den serbischen Abgesandten überbrachten Vorschläge sind: Waffen­stillstand bis zum 1. (13.) Januar, Beibehaltung der Vorposten auf dem am 16. (18.) November (Tag der Einstellung der Feindseligkeiten) besetzten Terrain, Belassung des Gros der Truppen auf diesem Terrain, möglichst baldige Räumung der beiderseits be­setzten Gebiete. Diese Vorschläge wurden entschieden zurückgewiesen, weil sie den bul­garischen Waffen keinerlei Schadloshaltung, für die errungenen Erfolge boten, dagegen wurden bulgarischerseits folgende Gegenvorschläge gemacht: Vollständige Räumung des von den Serben besetzten bulgarischen Gebietes; Belassung der bulgarischen Truppen auf dem durch die Demarkationslinie begrenzten Terrain; unmittelbar nach Unter­zeichnung des Waffenstillstandes die Ernennung von Delegirten zur Unterhandlung über die Friedensbedingungen. Es heißt, der serbische Abgesandte werde heute Abend oder morgen früh hierher zurückkehren.

- 9*^$' December. (Officiell.) Ungeachtet der schon vor zwei Tagen be- schlostenen Einstellung der Feindseligkeiten und trotzdem daß die Bulgaren auch von den serbischen Commandanten hiervon verständigt wurden, erfolgte gestern früh ein unvermuthetcr heftiger Angriff der Bulgaren auf die serbischen Positionen bei Wlasina mit 4 Bataillonen Infanterie und einer Escadron Cavallerie. Auf serbischer Seite wurde dem Angriffe Stand gehalten. Der serbische Commandant hatte kurz vorher die Bulgaren von der erhaltenen Weisung bezüglich der Einstellung der Feindseligkeiten verständigt.

Belgrad, 2. December. Heute fand in Risch großer Kriegsrath über die militärische Lage statt. Es heißt, bei Fortsetzung des Krieges würde ein Coalitions- mrmsterium gebildet werden, um alle Parteien im Kampfe gegen Bulgarien zu einigen.

Konstantinopel, 2. December. Officiell wird gemeldet, daß Lebib Effendi und Gadban Effendi an der ostrumelischen Grenze gut ausgenommen worden und mit einer Eseorte, bestehend aus einem Officier und 20 Gensdarmen, nach Philippopel weitergereist sind.

Gestern fand eine Sitzung fcr Conferenz statt, aber Beschlüsse wurden Nicht gefaxt. ,

~ .Eine officiclle Depesche meldet das Eintreffen Lebib Effendi's und Gadban Effendl's in Philippopel, wo sie mehrere Petitionen um Wiederherstellung des status qno ante empfingen. Der zum provisorischen Generalgouverneur von Ostrumelien ernannte Djevdet Pascha geht heute Nacht nach Philippopel ab.

Rangun, 2. December. (Telegramm des Reuter'schen Bureaus.) König Thibau hat sich den englischen Truppen, welche Mandalay ohne Schwertstreich besetzten, beding­ungslos unterworfen.

London, 2. December. Einer amtlichen Depesche aus Rangun von heute zu­folge ist der König Thibau auf englischem Gebiete eingetroffen.

Newyork, 2. December. (Telegramm des Reuter'schen Bureaus.) Rach hier eingetroffenen Nachrichten aus Mexiko brach im Staate Nuevo Leon eine aufständische Bewegung zu Gunsten des Ministers des Innern, Rubio, aus, welcher als Prätendent für die Präsidentschaft auftritt. Es kam bereits zu Zusammenstößen. Man fürchtet, die Bewegung werde sich über das ganze Nordmexiko ausbreilen.

Vermischte-.

Köln, 2. December. Der hohe Wasserstand des Rheins, hier 5 Meter 53 Centi- meter, wird verursacht durch die Hochfluthen des Neckars, der Lahn und der Sieg, auch Ruhr und Lippe tragen am Niederrhein zum Wachsen des Wassers bei. Der Neckar stieg gestern den ganzen Tag über, die Lahn war heute Morgen noch fort­während im Steigen begriffen; in Wetzlar hat sie einen Theil der Neustadt unter Wasser gesetzt. Die Sieg hat gestern schlimm gehaust, heute ist sie bei einem Stande von 3 Meter zum Fallen gekommen. Die Ruhr setzt augenblicklich die Lagerplätze und Magazine bei Ruhrort in Gefahr, da in Folge des großen Zuflusses in den Rhein dreser bei Ruhrort auf 5 Meter 6 Zentimeter gewachsen ist. Die Mosel fällt seit fleftern'' (F- 3.)

Eingesandt.

_ , . Gieße«, 3. December.

Geehrter Herr Redacteur!

Erlauben Sie mir, der Notiz in der vorletzten Nummer Ihres geschätzten Blattes betr. Reformburschenschaft, eine berichtigende Bemerkung beizufügen.

r c ist wahr, daß eben eine BurschenschaftArminia" mit ihrer Conftituiruna befaßt ist, jedoch muß ich entschieden bementiren, daß der Akademisch-Litterarische Ver- Ä c§ ""ach kurzer Existenz in die Burschenschaft auflösen wolle".

Thatsachlich liegen die Verhältnisse so: Der Akademisch-Litterarische Verein hat aus sich heraus beschlossen, sich als Burschenschaft zu conftituiren, d. h. die Ideen und Prmciplen, welche er seither vertrat, auch fernerhin als Reformburschenschaft im engsten Anschluß an denAllgemeinen Deutschen Burschenbund" unter der hiesigen Studenten­schaft zu vertreten. Beweggrund zu dieser Umwandlung war die Erwägung, daß der Verein m seiner neuen Gestalt seinen Tendenzen eine entschiedenere Stellung ver­schaffen könne. Eine genauere Darlegung dieser Tendenzen wird an anderem Orte erfolgen. _r

Imin er noch das alte Lied: Die Lahn ergießt sich in's Neustädter Feld. Als vor einigen Jahren an dieser Stelle in Folge der fortgesetzten Lahnüberschwcmm- ungen Nothschreie ertönten und auf Mißstände und Unterlassungssünden, wodurch die Ueberschwemmungcn der Felder geradezu gefördert, aufmerksam gemacht wurde, nahm "^au.,von Seiten der Stadt einen gewaltigen Anlauf, um diesem Uebel abzuhelfen. Zunächst wurde das Ausziegeln der Länder längs des Lahnufers verboten. Die technischen Beamten der Stadt nivellirten und machten Pläne zu Dammbauten mit Schleußen und sonstigen Chikanen, der Kostenanschlag soll bis zur Höhe von 40,000 JL ^tte also eingesehen, daß etwas geschehen müsse, um schreienden Mißständen abzuhelfen.

Das war wohl zu weit ausgeholt. Dämme wollten sich auch die Mühlenbesitzer und andere Anwohner vom Wehr lahnabwärts nicht gefallen lassen und da mar es ganz bequem, nachdem man den guten Willen gezeigt hatte, für die Sicherung der Feloer gegen rleberfluthungen durch die Lahn gar nichts oder doch äußerst wenig r _ Dicht oberhalb der Gail'schen Wollspinnerei ist der ärgste Schaden. Hier hatte man es unbegreiflicher Werse geschehen lassen, daß Aecker samml einem städtischen Jiatn, die fast unmittelbar auf dem Lahnufer dammartig sich hinstreckeu, ausgeziegelt murden. Der Stadtvorftand, an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, suchte nach- traglich dem vollständigen Ausziegeln des einen Ackers Einhalt zu thun, jedoch ohne Erfolg. Es wurde dem Unternehmer aufgegeben, den städtischen Rain wieder her- zustellen es ist nicht geschehen. Heute noch, es sind drei Jahre inzwischen ver- »gangen, liegt das ausgeziegelte circa 200 Meter lange Loch unmittelbar auf dem Lahn- user und zeigt dem Hochwasser den Weg in die Felder. Warum wird jener

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Mir liegt ^Bonität in bem rechnung jährlich Tilgungsrenten.

Wahrend alljährlich vom S: ruhig mit an, wi Lahn, und ohni nasser stets in bi

Wir haben von altersher cii im Lctober aus November hat de das Wasser über Lahnüberfluthung steuern; neugierig

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