Baden-Baden, 29. September. Das kaiserliche Paar empfing heute Mittag den Besuch des Nachts eingetroffenen Königs von Belgien. Nachmittags ist bei dem Kaiserpaare zu Ehren des belgischen Königs ein kleineres Diner; darnach erwarte dasselbe den ersten Besuch des erbgroßherzoglichen Paares nach seiner Vermählung.
Kiel, 29. September. Capitän Stenzel ist zum Geschwaderchef des zu formiren- den Schulgeschwaders, Eapitän Karcher zum Oberwerstdirector von Wilhekmshaven ernannt.
Chemnitz, 29. September. Im Socialisten-Prozeß wurde heute die Beweisaufnahme fortgesetzt. Um den Nachweis zu liefern, daß die Parteileitung geheim gehalten sei, wird ein Artikel des „Socialdemokrat" vom 9. November 1882 verlesen. Bebel erklärte, die Parteileitung übernehme mir dann die Verantwortung, wenn ein Artikel unterzeichnet sei. In Betreff der Wiedergabe des Stenogramms der Reichstagsrede Hasenclever's schloß sich der Gerichtshof einer Entscheidung des Reichsgerichts an, wonach das Stenogramm als Urkunde zum Beweise dafür, daß die incriminirte Aeußerung gethan worden, zu betrachten sei. Munckel protestirte gegen die Verlesung und verlangte die Gegenwart Hasenclever's, worauf der Staatsanwalt das Beweismittel fallen läßt. Ein weiterer Artikel des „Socialdemokrat" wird verlesen, welcher schließt: Wir pfeifen auf Eure Gesetze. Bebel erklärte, dies sei eine Phrase, die er und seine Partei oft und gern gebrauchten. Gegen die vom Staatsanwalt beantragte Vorlesung einer Reichstagsrede Vollmar's protestirte Munckel, weil Vollmar abwesend sei, auch in diesem Falle verzichtete der Staatsanwalt auf die Beweismittel.
Chemnitz, 29. September. sSocialisten-Proceß.^ Bezüglich der Theilnahmc an dem Kopenhagener Congreß sind Die Angeklagten geständig; sic geben zu, daß sic sich unter falschen Namen anmeldeten, nm Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Hierauf werden Auszüge aus dem „Socialdemokrat" verlesen, worin der Aufruf an die Parteigenossen zur Theilnahmc an dem Congreß publicirt ist. Bebel gibt zu, daß der Aufruf unter der Verantwortung der Parteileitung erfolgte, verwahrt sich aber dagegen, für deren Einladung verantwortlich zu sein. Der Angeklagte Heinzel, der bei seiner Vernehmung in Kiel die wesentlichen Anklagepunkte als richtig zugegeben, erklärt heute, er sei damals von einer langen Geschäftsreise zurückgekehrt, körperlich und geistig erschöpft gewesen, habe viel schweren Familienkummer gehabt und sei in diesem Zustande einem anderthalbstündigen Verhör unterzogen worden. Mit den inneren Parteiverhältnissen sei er wenig vertraut und habe die Tragweite seiner Aussage nicht bemessen. Seine Aussage sei in unwissender, unüberlegter Weise erfolgt, er müsse jede Verantwortung für dieselbe heute ablehuen. Die Beweisaufnahme ist beendet, die Verhandlung wird morgen fortgesetzt.
Bern, 29. September. Das Rheinthal im Canton St. Gallen ist theilweise überschwemmt; die Eisenbahn zwischen St. Margarethen und Rheineck ist unterbrochen.
Innsbruck, ' 29. September. Die Südbahn ist auf der Strecke Salun-Neu- markt durch Hochwasser zerstört; die Reichsstraße ist überfluthet uud der Verkehr unterbrochen. Die Etsch ist an mehreren Stellen ausgetreten und zerstörte dte Cvmmuni- cationen. Aus einigen Gegenden fehlt jede Nachricht.
Trieft, 29. September. Gestern Abend hat ein furchtbarer Südweststurm sämmtlichc Ufer und umliegende Straßen überschwemmt. Ein österreichisches Barkschiff ist gesunken, die Mannschaft gerettet.
Meran, 29. September. Der Himmel ist wieder aufgehellt. Das Hochwasser hat sich verlaufen, der Eisenbahnverkehr nach dem Norden blieb ohne Unterbrechung.
Paris, 29. September. Die „Republique francaise" sagt: Der Friede des Contincnts fordere die Anerkennung der vollendeten Thatsachcn in Bulgarien, ohne die Existenz der Uebcrrefte des ottomanischen Reiches in Europa in Frage zu stellen.
Amsterdam, j?9. September. Gestern Abend gab cs abermals Menschenansammlungen in den Straßen. Größere, vorwiegend aus Socialdemokraten bestehende Trupps durchzogen, von Tausenden Neugieriger gefolgt, unter dem Gesänge socialistischer Lieder, die Straßen. DiePolizei beschränkte sich jedoch auf die Ueberwachung. Ernstere Ruhestörungen kamen nicht vor.
London, 29. September. Lord Salisbury begab sich gestern nach Hatfield und der auf heute anberaumt gewesene Cabinetsrath ist bis zum 6. October verschoben. -- England wird bei den Botschafter - Berathungen in Konstantinopel, deren Beginn alsbald nach dem Eintreffen des auf der Reise befindlichen deutschen Botschafters. Erwartet wird, durch den Gesandten White vertreten sein.
Rom, 29. September. Cholerabulletin vom gestrigen Tage. In den Provinzen Palermo 159 Erkrankungen und 89 Todte; Ferrara 13 Erkrankte, 5 Todte; Massa- carrara 4 Erkrankte und 1 Todter; Modena 1 Erkrankter und 1 Todter, Parma 5 Erkrankte und 7 Todte.
— Die italienische Regierung machte gleichfalls Vorstellungen in Athen und Belgrad zur Annahme einer ruhigeren Haltung.
Petersburg, 29. September. Das ,-,Journal de St. Pctcrsbourg" schreibt: Bei der diplomatischen Action in Konstantinopel, zu welcher Rußland die Initiative ergriff, handelt es sich nicht um eine förmliche Conferenz, sondern um eine Botschafter- Vereinigung, um der diplomatischen Action der Großmächte einen einheitlichen Character zu geben. Angesichts der versöhnlichen und friedlichen Dispositionen der Groß- mächre werde hoffentlich die Krisis keine Ausdehnung erfahren und eine baldige Beruhigung finden.
Bukarest, 29. September. Wie verlautet, ist eine Verstärkung der Garnisonen in der Dobrudscha angeordnet.
— Der König empfing den in einer Specialmission eingetroffenen serbischen Generaladjutanten Katargi.
Belgrad, 29. September. Auf der Eisenbahn nach Nisch ist der Personen- und Güterverkehr eingestellt. Es werden nur noch Truppen und Kriegsmaterial dorthin befördert.
Sofia, 29. September. Einige Agitatoren und Badenführcr wurden an der Grenze verhaftet.
Bukarest, 29. Sept. Die „Agencc Havas" meldet: Die Nachricht aus Belgrad, wonach zwischen Serbien, Griechenland und Rumänien ein Einvernehmen wegen einer gemeinsamen Action bestünde, wird seitens der rumänischen Regierung formell als gänzlich unbegründet bezeichnet. Ebenso entschieden wird demcntirt, daß der Regierung irgendwelche Agitation willkommen sei und um selbst das Aufstcigen eines jeden derartigen Verdachtes zu vermeiden, wurde beschlossen, die alljährlich im Herbste stattfindenden Einberufungen von Mannschaften für dieses Jahr zu unterlassen. Der König besichtigte nur das Militär in den Garnisonen.
Kaltaro, 29. September. sHavas-Meldung.^ Hier eingegangenen Nachrichten zufolge nahmen die Miriditen gegen 200 Pferde weg, welche für die türkischen Truppen an der Grenze bei Gussinjc bestimmt waren.
Athen, 29. September. Die Truppensendungen nach der Grenze dauern fort. Nachrichten aus den Provinzen melden, daß die Rede des Königs vom Sonntag einen bedeutenden Eindruck gemacht habe. In den meisten Städten fanden Versammlungen zu Gunsten einer Actionspolitik statt. Ein Decret, welches die Kammern einberuft, soll demnächst erscheinen.
XXXVIII. Uersammlung deutscher Philologen und Schulmänner. ii.
Die auswärtigen Mitglieder und Gäste sind im Laufe des gestrigen Tages hier eingetroffen. Das auf dem Lenz'schcn Fclsenkellcr errichtete Empfangs- und Auslunfts- Bureau mar sehr zweckmäßig eingerichtet so daß alles Nothwendige rasche Erledigung finden konnte. Eigens dazu decorirte Schüler der höheren Lehranstalten hatten die Aufgabe, die Herren in ihre Quartiere „zurcchtzuwciscn", ein Thätigkcitswort, das sonst bei den Schülern nur im Passivum vorzukommen pflegt. Am Abend fand eine freie Vereinigung zu gegenseitiger Begrüßung in Stein's Garten statt; in Anbetracht der rcdereichen kommenden Tage hatte das Präsidium die dankenswcrthe Bestimmung getroffen, daß an diesem Abend jede officicöe Redelust hinter „das Gehege der Zähne" gebannt wurde, und so konnte denn die gegenseitige Begrüßung in ungezwungener Weise stattfinden. Alte, im Schuldienst ergraute Schulmonarchen, die vor Jahren bei ähnlichen Festen sich kennen lernten, Studienfreunde, die die Willkür des Schicksals in entfernte Gegenden verschlagen Alle hießen sich freudig willkommen und tauschten Gruß und Handschlag. Nachdem die Fremdlinge einigermaßen seßhaft geworden waren, erfreute der Männerquartett-Verein unter der schneidigen Leitung des Herrn Kron bau er die Anwesenden durch einige Lieder-Vorträge, die
reichen, wohlverdienten Beifall fanden. Tann suchten die Herren allmälig ihre Quartiere auf, um sich von der Reise zu erholen und Stärkung für die kommenden Tage zu suchen. Doch dürfen wir, als gewissenhafte Berichterstatter, nicht verschweigen, daß noch ein auserlesenes Häuflein in später Stunde literarhistorischen Studien oblag, indem es das Schlußwort von Schillers Fieseo in's Praktische übersetzte: in der altehrwürdigen Brauerei Weidig, in der viele bejahrte Festgäste vor vielen Jahren studirt hatten, wurde von froher Tafelrunde noch ein vorzüglicher Schlummerschoppen eingenommen.
Wir crwähren noch, daß auch für das Club-Concert (heute Abend) Gesangsvorträge des Quartett-Vereins in Aussicht gestellt sind.
Paradies und Hölle.
Monte-Carlo, im September.
Wer von meinen lieben Landsleuten gleich mir den Spaziergang hierher, nach der herrlichen Riviera antritt, der bekommt unterwegs immerhin ein Stückchen gewaltig schöner Gotteswelt zu sehen. Beim ersten Strahl der ausgehenden Sonne ist man vor den Lagunen. Venedig im Morgenkusse mit der Sonne: braucht man da mehr zu sagen?
Das ganze Stück „Oberleder" des italienischen „Stiefels", das nun folgt, besonders die Lombardei, wirkt etwas ermüdend auf den Beschauer aus dem Coupe- Fenster. Es ist schönes Flachland, aber immerhin nur Flachland, und die Waggons der „Alta Italia" lassen an Bequemlichkeit genug zu wünschen übrig. Eine Promenade durch Milano übrigens läßt die ausgestandenen Strapatzen leicht vergessen. Dann fährt man weiter und je mehr man sich dem Genuesischen nähert, desto mehr kommt man in's malerische Italien hinein. Er ist doppelt malerisch, dieser Theil der „Bella Italia", vermöge der Berge mit ihrer Vegetation und vermöge der Häuser, ja, der Häuser. Es kann Einer leicht Architekt dort fein. Die Leute bauen sich kahle viereckige Häuser, malen sich die schönsten Facaden darauf und der Palast ist fertig. Gemalte Gesimse, gemalte Balkons, gemalte Fenster — nur keine gemalte Frauen, trotzdem sie dort alle bildhübsch sind.
Auf einmal ist man hart am Golf von Genua, bezw. am mittelländischen Meer und verläßt cs nicht wieder bis Nizza und noch weiter. Das Rauschen der Meeres übertönt weit das stärkste Tosen des dahinjagenden Zuges und nur in den zahllosen Tunnels poltert das Dampfroß mit feinem Anhängsel allein. Immer das wunderbare, schöne, blaue Meer, herrliche Buchten, Orangenbäume — den Qualm der Locomotive schlägt die Seebrise in's Land hinein und ungehindert dringt die würzigste Paradiesesluft in das Coupö. Eine Göttcrfahrt!
Ah, diese herrliche Riviera! Von Ventimiglia ab ist's geradezu berauschend; Mentone, selbst ein kleines Paradies auf Erden, und dann, kurz vor Nizza, das wirkliche Eden. Das festungsmäßige Häuserwerk dort am Felsen oben, hart am Meere, mit dem Schloß und der unteren Stadt, ist Monaco — und gegenüber, von Kunst und Natur zur höchsten Schönheit gebracht, ist Monte-Carlo — das Paradies und auch zugleich die Hölle.
Vom politischen Standpunkte aus ist es ein putziges Staatswesen, dieses Fürstcn- thum Monaco mit seinen etlichen Schock Untertanen und seinem Dutzend Soldaten. Muß schwere Sorgen haben, dieser Herrscher von Monaco; und er hat gewiß seine leibhaftigen Minister und Staatsräthe, der Fürst ... Da dieselben ihre Gagen, wenn auch indirect, aus jenem wunderbar schönen Palaste, aus dem ich soeben komme, erhalten, so muß in diesem Spielercilündchen vielleicht nicht einmal die Steuerschraube zu fest angezogen sein. Ja, dieser Palast, dieser Wunderbau, der da mit feinem palmstrotzenden, märchenhaft schönen Park in's Meer hineinragt, dieser Palast ist die Spielbank von Monte-Carlo und Monaco.
Auch ich hatte mich im Gänsemarsch mit schönen Damen und noblen Herren unter Vorweisung meiner Visitenkarte um eine „Carte d’entröe exceptionelle“ beworben. Vorerst gelangte man in einen Vorsaal, dessen tiefe Pracht nahezu verblüffend lvirkt. Was muß dieser Bau für Geld gekostet haben! — Geld? Das Geld ist hier buchstäblich Chimäre, das hat früher hier der hochselige Mr. Blanc gelehrt und das lehrt jetzt die Gesellschaft be§ „Cercle des etrangers“, seitre Nachfolgerschaft. Geh' nur hinein durch jene Tbür: so Mancher ist hier mit einem Vermögen in der Tasche hin ein - geschlüpft und zur onberen Thüre mit der Aufschrift „sortie“ hinausgcwankt, mit 4 Francs für je verlorene Tausend als Reisegeld. Und manchmal hatte er dann an Reisegeld tausend und noch viel mehr Francs in der Tasche, manchmal aber nur ein gewisses Instrument mit einer Trommel ohne Kalbfell mit sechs harten Pillen darin. Wozu übrigens alte Geschichten erzählen?
Ich ging hinein. Im ersten Saale stehen zwei Roulettes und im zweiten deren sechs.. Sämmtliche Fenster sind mit doppeltem grünem und weißem Gewebe verhängt; angenehmes Halbdunkel herrscht in dieser parfümgeschwängcrten Atmosphäre. Nur wenige Lampen brennen an den mit Amorettenfresken verzierten Wänden, blos die bewußten, dicht umdrängten grünen Tische sind durch vierfache Schirmlantpen an langen Broncekctten beleuchtet. Hier glitzern goldene Napoleons und silberne Fünf- frankenthaler. Die Croupiers schieben sie mit dem hölzernen Schausclchen bin und bedeutend öfter her — eine luftige Xylophon-Musik — der Bankhalter schichtet sie mit der Geschicklichkeit eines Eskamoteurs in Rollen, dann dreht er wieder an jener zierlichen Maschinerie, die Kugel rollt eine Weile, dann klapp, steckt sie. Nummer und Couleur werden angegeben, wieder fliegen die Münzen — so ein Bankhalter wirft ein aewonncnes Goldstück dem Betreffenden beinahe in die Tasche, so geschickt manövriren Diese Herren mit weißer Binde — und wieder dreht sich die Roulette. Das ist das „Rouge et noir* mit seinen 36 Nummern, das Kinderspiel mit wenig Risiko. Mait kann höchstens einige Hunderttausende dabei verlieren und dann steht man auf, denn es wird langweilig.
Da drin, im dritten Saale, an diesen beiden Tischen mit der biftinguirten Umgebung, das nenn ich mir ein Spiel!
„Trento et quarante“, da geht es nur mit großen Goldstücken, dann mit Tausendfranksbillets. , Der mindeste Satz ist ein Louisd'or. Hier kann in einer Viertelstunde der Millionär zum Bettler und allerdings and) der Bettler zum Millionär werden, vorausgesetzt, daß er den unumgänglichen Louisd'or mitbringt.
„Re jeu est fait!" sagt der Bankhalter und wirst dann von Neuem die Karten. Die Herumsitzenden sagen gar nichts. Ein jeder dieser Herren und jede von diesen Damen verrathen eine andere Heimath, trotzdem sie alle französisch sprechen und alle aus Nizza kommen. Eigentliche verzweifelte Gesichter konnte ick) mit dem besten Willen nicht entdecken. Ich sah einen jungen Mann in farrirtem Anzuge „auf einem Sitze" genau sechzigtausend Francs verlieren, abzüglich der inzwischen eingegangenen Nummern. Nur etwas ärgerlid) sprang er auf, klemmte fein Monocle ein und im nächsten Moment lachte er drüben auf dem Sopha mit einer Dame. Die Leute müssen eben Geld haben wie Heu.
Das geht so fort, von 11 Uhr Vormittags bis 11 Uhr Nachts, ununterbrochen, überdies noch in verschiedenen separaten Spielzimmerchen. Trotzdem sich auch eine große Zahl Professionsspielcr in Monaco „anständig" ernährt — denn betrogen wird nicht, bas muß der erbittertste Feind dieser Hölle im Paradiese einräumen — muß die Spielbank-Gesellschaft ihr gutes Auskommen haben. Ihre Auslagen belaufen sich pro Tag genau auf 67,000 Frcs. Wer bezahlt dies mitfammt dem sehr erklecklichen Gewinn? — Das p. t. Publikum. Aber es zahlt ja gern.
Beim Verlassen dieser maurisch-stilvollen Säle fielen im Park rasch nacheinander Zwei Schüsse. Ick) war entsetzt. Doch ein Selbstmörder! Schrecklich! Wird man denn nicht doch den Spielteufel and) von hier austreiben?
Meine Erregung war grundlos; unten im Park, hart am Meeresufer, werden Tauben geschaffen. Die armen Täubchen, die gefehlt werden, fliegen rasch wieder in den Schlag, in die eigene Armensünderzettc. Die getroffenen zuckenden Symbole der Sanfmuth aber apportirt ein gut dressirter Vorstehhund. Nur den Anhängern dieses „Sport" gönne ich es von Herzen, daß man sie da oben um ein paar lumpige Millionen leichter macht.
Lokale-.
0- GieHen, 30. September. (Sterblichkeit in Gießens Die Zahl der Todesfälle während per Woche vom 20. bis 26. September belief sich im Ganzen auf 7, wovon sich 5 bei Erwachsenen, 2 bei Kindern ereigneten. Bei den erwachsenen Personcir war Todesursache: Lungenblutschlag, Lungenschwindsucht, Tuberculosc der Gelenke je.
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