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Dresden, 29. Juni. In Folge der fortgesetzten focialistischen Agitation unter den hiesigen czechischen Arbeitern hat die Polizeidirection eine größere Anzahl derselben von hier ausgewiesen und den böhmischen VereinCzesky-Club" aufgelöst.

Brünn, 29. Juni. Anläßlich des deutschen Sängerfestes kam es zu einigen Ruhestörungen und Reibereien zwischen den Vertretern beider Nationalitäten, in Folge deren mehrere Excedenten auf beiden Seiten verhaftet wurden. Seitens der städtischen Polizei war wegen der Volksansammlungen Militär requirirt, doch kam dasselbe, da sich die Menge von selbst zerstreute, nicht zur Verwendung.

London, 29. Juni^ Wie derStandard" erfährt, wird sich das Cabinet dem­nächst mit der durch die Räumung von Dongola im Sudan geschastenen Lage ange­legentlich beschäftigen. Die Politik, welche zur Preisgebung dieser Provinz geführt hat, wurde der sorgfältigsten Prüfung unterzogen und das Cabinet dürfte, wie der Standard" andeutet, die Wiederbesetzung von Dongola beschließen.

Lord Bury ist zunr Unterstaatssecretär des Kriegsamtes, und Webster zum Attorney-General ernannt worden.

Paris, 39. Juni. Die marokkanische Gesandtschaft ist unter Führung des französischen Consuls von Tanger heute Morgen eingetrosten und wird Mittwoch von Freycinet empfangen.

Lokale».

Gietze«, 30. Juni. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 2. Juli 1885, Nachmittags 4 Uhr.

1. Ausloosung städtischer Obligationen.

2. Ablösung der Beitragspflicht der Eivilgemeinde Gießen zu den Bedürfnissen der evangelischen Kirche.

3. Fassung des Schoorgrabens in Beton.

4. Straßenanlagen in der Nordanlage.

5. Ausbau der Ostanlage.

6. Gesuch des Schuhmachermeisters Ernst Möser um Bauerlaubniß.

7. Gesuch des Eduard Pöschel um Bauerlaubniß.

8. Gesuch des Metzgermeisters Adolf Möhl um Erlaubniß zur Anbringung eines Fensters.

9. Herstellungen im alten Rathhaus.

10. Vorlagsweise Anschaffung von Schulbüchern aus Gemeindemitteln.

11. Die Quellwasserleitung betr.

12. Kostendecreturen.

13. Das Schwemmen der Pferde in der Lahn u. s. w.

Julius Lieske vor dem frankfurter Schwurgericht

(Origiualbericht desGießener Anzeiger".)

Der erste Verhandlungstag.

Frankfurt a. M., 29. Juni.

Aus der Anklageschrift, deren Copie ich in Händen habe, sind noch folgende Punkte zu meinem Vorbericht nachzutragen: Der Schuhmachergeselle Julius Adolf Lieske ist am 1. Februar 1863 in Zossen, Kreis Teltow geboren. Er hat noch nicht in der Armee gedient und ist bisher nur mit einem Tage Haft wegen Bettelns bestraft, lieber seine Festnahme in Hockenheim bei Mannheim meldet die Anklageschrift folgende Details: Am 19. Januar suchte der Großherzoglich badische Geusdarm Götz die Wirthshäuser in Hockenheim behufs Nachforschungen nach dem Mörder ab und traf hier in der WirthschaftZum grünen Baunt" den Angeklagten, der eben im Begriff war, sich zu entfernen. Befragt, woher er komme, antwortete derselbe, daß er in einem Orte bei Schwetzingen einen Verwandten besucht, den letzten Zug verfehlt und am Abend vorher nach Hockenheim zu Fuß gegangen sei, sowie, daß er in Karlsruhe in Arbeit stehe. Götz ließ sich das vom Angeklagten dem Wirth übergebene Legitimations­papier, ein für den Schreiner Heinrich 9tau auS Frankfurt a. M. am 18. Juni 1884 von dem Polizei-Eommissär zu Köln ausgestelltes Abzugsattest vorlegen und forderte, da er die vorgezeigten Papiere nicht für ausreichend hielt, den Lieske auf, ihm zur Feststellung seiner Persönlichkeit nach dem Rathhause zu folgen. Auf dem Wege dorthin entsprang der Angeklagte nach Schwetzingen zu und als er von deni Gensdarm Götz, dem sich der Landwirth Rink los und dessen Sohn zugesellten, verfolgt wurde, feuerte er aus einem Revolver zwei Schüsse gegen dieselben ab, ohne indessen zu treffen.. Er wurde alsbald überwältigt und dem Untersuchungsrichter in Mannheim vorgeführt. Als Grund einer an der linken Hand befindlichen 5 Etm. großen Wunde gab er einen Fall auf eine im Wege feftgefrorene Glasscherbe an. Der in Folge seines Verhaltens bei seiner Verhaftung auf ihn gefallene Verdacht, der Mörder des Polizeiraths Rump ff zu sein, hat sich während der geheimen Voruntersuchung als in jeder Beziehung be­gründet erwiesen.

Am 31. December Abends ist Lieske in Frankfurt a. M. in der Wirthschaft zum deutschen Hof von Ranft, alte Mainzergasse 16, eingekehrt und hat sich in derselben bis zum 13. Januar aufgehalten, nachdem er auf Drängen des Wirths am 12. Januar einen Meldeschein des Inhalts, daß er am 12. Januar von Genf angekommen und der Schreiner Julius Lieske von Bredenburg sei, ausgefüllt hatte. Gewöhnlich ging er früh Morgens fort und kehrte spät des Abends zwischen 8 und 9 Uhr zurück. In der Herberge zur Heimath lernte er den Schlosser Karl Hübner und den Schreiner Heinrich Nau kennen und kam hier öfters mit ihnen zusammen. Gearbeitet hat er in Frankfurt gar nicht. Anscheinend in Geldverlegenheit gerathen, verpfändete er am 9. Januar seine Uhr bei dem Pfandleiher Kantz für 7 jl Hier in Frankfurt trug er gewöhnlich einen weichen, breitrandigen schwarzen Hut oder eine dunkle Tuchmütze mit gleichem Schild, wurde von Kantz, Dassing und Ferdinand Schmitt aber auch mit einem kleinen dunkelen steifen Hut gesehen. Am 13. Januar, bekanntlich dem Tage der Ermordung Rumpffs, kam er Abends nicht mehr nach der Ranft'schen Wirthschaft, erschien aber am 14. Januar, Morgens zwischen 7 und 8 Uhr, in dem Laden des Kaufmanns Bentheim in Bickenbach und verlangte Briefpapier und zwei Eouverts. Gleich darauf betrat er die Wirthschaft des Anton Rau in Bickenbach und forderte sich von der anwesenden Frau Rau für 5 Pfg. Schnaps und Feder und Tinte. Er schrieb dann daselbst zwei Briefe, deren Adressen und Bestimmungsorte leider nicht festzustellen möglich gewesen ist. Als nach einer Stunde das Gastzimmer leer geworden war und sich außer einem gerade anwesenden Uhrrnacher Namens Herpel und denc Angeklagten nur die 13jährige Tochter des Rau darin befand, nahm Angeklagter die Mütze von der linken Hand und bat Herpel, ihm diese zu verbinden. Letzterer bemerkte nun in der Höhlung zwischen Daumen und Zeigefinger eine etwa 2y2 Zoll lange, scharfrandige Wunde und sprach sofort seine Vermuthung aus, daß die Wunde nicht, wie Angeklagter dem Ran erzählt hatte, von einem Falle, sondern von einer Verletzung durch einen scharfen Gegenstand herrühre, worüber der Angeklagte sehr betroffen schien. Herpel verband sodann mit einem von der Rau'schen Tochter herbeigeholten Läppchen die Wunde und dann die ganze Hand mit dem zu diesem Zwecke von dem Angeklagten ihm gegebenen seidenen lilafarbigen Halstuch. 9tad)bem nun Lieske wegen seiner Handwunde noch einen anderen Arzt consultirte, verschwand er aus Bickenbach. Am 15. Januar ist er in Laudenbach gesehen worden, wo er bei Schuhmachern um Arbeit fragte. Von da begab er sich nach Hockenheim.

Nachdem ich im Vorstehenden den Inhalt der etwa 80 Seiten starken Anklage­schrift in großen Zügen wiedergegeben, gehe ich zu dem Berichte über die Verhandlungen selbst über, zumal soeben der Angeklagte unter starker Escorte in den Saal geführt wird, der sich mittlerweile bis auf das letzte Plätzchen gefüllt bat.

Eine Bewegung geht durch den Saal. Jeder will den Angeklagten sehen. Rufe des Erstaunens werden laut beim Anblick des kleinen unansehnlichen Menschen, der jetzt auf der Anklagebank Platz nimmt. Er ist ein blafser, bartloser Mensch, der lange nicht das unangenehme Aeußere hat, wie cs ihm nachgesagt worden ist.

Der nun folgenden Ausloosung der Geschivorenen hört er theilnahmlos zu und wirft zeitweise freche herausfordernde Blicke in das Auditorium.

Nach Erledigung aller durch die Strafprozeßordnung gebotenen Präliminarien beginnt die Vernehmung des Angeklagten. Er gibt an, Julius Adolph Lieske zu heißen und am 1. Februar 1863 zu Zossen in Brandenburg geboren zu sein. Er wird der Ermordung Rumpffs und des versuchten Todtschlages an dem Gensdarmen und.2 Bürgern von Hockenheim beschuldigt.

Vorsitzender: Was haben Sie zu sagen'/

Angeklagter: Daß ich in Hockenheim war und geschossen habe, gebe ich zu, aber daß ich den Polizeirath Rumpst ermordet habe, das ist unwahr.

Der Angeklagte sagt ober vielmehr schreit diese Worte in fo erregtem Tone, baß ihn der Vorsitzende um Mäßigung ersucht.

Vorsitzender: Geben Sie zu, in Frankfurt gewesen zu sein'/ Angeklagter: Ja, ich leugne es nicht mehr.

Vorsitzender: Wann gingen Sie von hier weg '/

Angeklagter: Am 11. oder 12. Januar ('/)

Vorsitzender: Am 14. Januar Vormittags wurden Sie in Bickenbach gesehen.

Der Angeklagte giebt zu, dort gewesen zu sein.

Vorsitzender: Warum verschwanden Sie sogleich von hier nach der Ermor­dung Rumpffs.

Angeklagter: Ich fand hier feine Arbeit.

Vorsitzender: Warum in der Nacht!'/

Als der Angeklagte schweigt, meint der Vorsitzende, wie belastend dies sei. In der Nacht wandere man nicht ohne Grund. Er möge doch in sich gehen und ein Gcständniß oblegen. Daß er ein Verführter, ein Opfer der Anarchisten sei, das habe man ja erkannt. Aus eigenem Antrieb sei er nicht hierher gekommen. Er möge sich doch die Qual der dreitägigen Verhandlung ersparen.

Lieske kämpft sichtlich mit sich. Gespannt erwartet Alles, daß er nun reden und ein Geständnis; ablegen werde. Aber nein! Er richtet den auf die Brust gesunkenen Kopf wieder auf. Er stellt in Abrede, daß er ein Verführter sei! Er will keine Milderungsgründe!

Vorsitzender: Es fand sich bei Ihnen eine Adresse von dem Anarchisten Guttmann in Mannheim vor. Waren Sie dort und kennen Sie diesen'/

Angeklagter: Weder das Eine, noch das Andere.

Vorsitzender: Warum schossen sie scharf gegen Ihre Verfolger/

Angeklagter: Nur aus dem Grunde, weil ich falsche Papiere (wie der Leser weiß, diejenigen des Frankfurter Schreinergesellen Nau) bei mir hatte.

Vorsitzender: Also geben Sie auch den früher geleugneten Verkehr mit Nau zu'/

Angeklagter: Ja, ich wollte übrigens den Nau schonen.

Vorsitzender: Haben Sie sich nicht ferner nach der Wohnung Rnmpff's bei mehreren der anwesenden Zeugen erkundigt'/

Angeklagter: Niemals.

Damit schließt -ie Vernehmung des Angeklagten vorerst ab unb es wirb in bie Abhör ber Zeugen eingetreten. Als erste wirb bie Dienstmagb Elise Heiß, welche bei Rumpfs in Stelle ftanb, vernommen. Sie erzählt, wie sie ben Herrn Rath auf gefunben habe, was aus ben s.Z. erschienenen Zeitungsberichten genügenb bekannt ist. Die Ermordung ihres Herrn habe wohl zwischen 71/« und 7V< Uhr Abends statt gefunden, eine Zeitangabe, welche mit dem Weggange Rumpffs vom Clesernhof un­gefähr stimmt.

Der Gerichtshof schreitet alsdann zur Vernehmung der Acrzte, welche sich über die Art der Wunde und des Messers aussprechen, mit dem sie beigebracht worden fein könnte. Es kommt dabei Dr. Milbrand auf die Wunde des Angeklagten Lieske zu sprechen, die sich derselbe durch einen Fall zugezogen haben will.

Vorsitzender: Angeklagter! Wo haben Sie dieselbe her'/

Angeklagter: Von einem Fall auf einen Scherben.

Vorsitzender: Das sagen Sie also wieder.

Angeklagter: Jawohl! Der Untersuchungsrichter sagte zu Herrn Dr. Mil­brand, er möge mir die Wunde so zuschneiden, daß sie auf die Ermordung Rumpffs passe, daß sie barauf hindcute. (Bewegung im Saale.)

Vorsitzender: Das ist eine bodenlose Beschuldigung, bie Sie da erheben.

Dr. Wilbrand: Eine solche Bemerkung ist nie gefallen.

Angeklagter: Und doch hat er sie gemacht.

Dr. Wilbrand: Das ist eine Lüge.

Angeklagter: Es ist doch keine. Ich bin zwar dumm, aber doch nicht so dumm. Vorsitzender: Nun, ich kann ja den Herrn Dr. Fabricius laden lasse«. Nach diesem Zwischenfall, der große Sensation hervorgerufen, geht die Ver­nehmung der Aerzte weiter und macht dabei noch öerr Dr. Wilbrand die Aussage, daß sich im Innern der Brusttasche Lieske's ein rother Streifen vorgefunden habe, Der wohl dadurch entstanden sein konnte, daß Lieske das Messer, mit dem er ben Mord ausgeführt, in biefe Tasche gesteckt.

Es folgen nun bie Vernehmungen ber Zeugen Hübner unb Nau, bereu Aus­sagen nicht viel Bemerkenswerthes bieten. Die Sitzung wirb alsbann bis nach 3*/r Uhr Nachmittags vertagt.

9! a ch m i 11 a g s - S i tz u n g.

Gegen 4 Uhr wurde die Verhandlung mit der Vernehmung des Zeugen Cassati wieder begonnen. Derselbe hat mit Nau nach Begehung des Mordes gesprochen und hörte von diesem, daß er ben Mürber zu kennen glaube. 10,000 wäre eine große Belohnung, später gäbe es aber noch mehr, auch habe er ihm einen Stellmacher'schen Aufruf gegeben. Stellmacher, habe er geäußert, sei feinen Jbealen nachgestrebt. Er habe auch bie {einigen. Nächstens würbe hier auch einmal etwas passircn. Die Prolcomotion wollte er, bemerkt ber Zeuge, angeblich auf ber Alten Moinzergasfe ge­funben haben.

Vorsitzenber: Sagte er nicht, er hätte sie von bem, ber Rumpfs ermorbete'/

Zeuge Cassati: Das wußte ich nicht, boch rühmte er sich zu wissen, baß Leute, bie mit ber Sache zu thun gehabt, bei Petry in ber Mainzergasse verkehrten.

Zeuge Nau: Ich kannte ben Mörder ja auch. Ich mürbe nämlich eine» Tag verhaftet unb roieber auf freien Fuß gesetzt. Die Photographie Lieske's hatte ich ge­sehen unb ihn auch wieder erkannt.

Vorsitzender: Was hat der 9iau getrieben/

Zeuge Cassati: Er hatte keine Beschäftigung, trieb aber gelegentlich einen kleinen Handel.

Dr. Fester: Hat Nau nicht nach Aussetzung der dreitausend Mark geäußert, das habe Einer gethan, der seinen Idealen nachstrebe. Auch er habe solche unb er kenne ben Mürber. Die Aeußerung ist inbeß vor ber ersten Verhaftung Non's gefallen.

Zeuge Cassati ist sich über benZeitpunkt nicht ganz klar und es entspinut sich ein lebhafter Dialog über die Sache, während dessen Lieske die Geschworenen unb den Gerichtshof sttldirt und nicht thut, als gehe ihn das Ganze etwas an. Nach und nach wandte er feine Aufmerksamkeit wieder denc Nau zu, der sich in jeder Weise rein- zuwascheu sucht. Schließlich muß er von Cassati büren, daß er ihn für einen Prahl­hans gehalten habe.

Der Kellner Gustav Bade hat mit Nau bei Großmann, einer Logirwirthschaft, gewohnt. Er deponirt, daß Abends vor dem Schlafengehen über ben Rumvffschen Morb gesprochen worben sei unb Nau sich gerühmt habe, über ben Mürber unterrichtet zu sein. Er sei übrigens ein Großsprecher, welcher anbere Leute bamit zu imponiven suche. Allabenblich habe er sich gerühmt, er wisse, baß nächstens etwas passiren würbe; auch habe er ihm einmal ein Blatt angeboten, bas er aber nicht acceptiren zu sollen geglaubt.

Dr. Fester: Hat Nau nicht nach einer burchzechten Nacht erklärt, er sei frei- gehalten worben /

Zeuge Bade: Vier ober fünf Mal hat er bavon gesprochen.

Dr. Fester: Soeben wirb mir mitgetheilt, baß Nau bem Wirthe Großmann gegenüber sehr verbüchtige Bemerkungen habe fallen lassen. Ich ersuche um dessen Vernehmung.

Der Gerichtshof hat nichts dagegen einzuwenden und so wird der Wirth Fried­rich Großmann aufgerufen. New, sagte er, habe am ersten Pfingsttage wieder bei ihm logirt unb in Der Wirthschaft renommirt.Ich hätte ja die zehntausend Mark ücrbicncn können", habe er gesagt,allein ich will nicht mit Menscheilköpfen hanbelu". Es sei ihm vorgefommen, als ob Nau sich vor ber Rache ber Anarchisten fürchte.

Zeuge 9t n u bemerkt, bem sei auch so. Heute Mittag habe ihn ein Mann ivieber bafür angesehen, baß er ben Lieske so hineinbringe. Er sei fein Anarchist unb gebe sich mit solchen Sachen Nicht ab. Er sei zufrieben, wenn er sein Auskommen habe.

Der Gerichtshof gebt nun zu Den Verhanblungen ber Hockenheimer Hclbenthaten Lieske's über, nachbcm vorher bic Reiseroute besselben durchgenommen wirb.

Zeuge Christian Aßmns ans Bickenbach folgte ihm in ben Laden der Frau Bentheim, wo er einen Briefbogen holte. Er hatte nur 2 Pfennige, um ihn zu be-