■ iN Marseille Lam. Dies wurde klar und beut»
|r Vorfall bewiesen, der sich vorgestern auf den Docks ereignete:
.,^en Arbeiter, dle zu einer Kohlenausladung gerufen waren, wollten Arbeit nur unter der Bedingung gehen, daß man die Italiener verab» r* Gte; die Compagnie der Docks gab nach und schickte ungefähr 30 Italic» w dem rt! Nun aber erklärten die Franzosen, sie würden nur dann aibe.ten, vhere-. man ihnen einen höher» Lohn gewähre. Die Compagnie schickte nun sehr Franzosen fort und ließ die Italiener zurückrnfen ; diese hinwieder erklärten, uß sie nicht mehr arbeiten und nach Italien zurückkehren würden. Die Ruhe I clb|t wurde in Marseille nicht weiter gestört, obgleich die Erregung der Ge» 'müther noch immer ziemlich groß ist.
England.
Loudon, 27. Juni. Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Oldbury h iben heute gegen 30,000 Nagelfabrik»Arbeiter in den Grafschaften Stafford . i 'ub Worcester die Arbeit eingestellt. Dieselben verlangen eine Lohnerhöhung von 30 pCt.
Türkei.
Konstantinopel, 27. Juni. Die Verhandlungen in dem Prozesse gegen Midhat Pascha und Genosien wegen Ermordung des Sultans Abdul Aziz haben im Atldiz-Kiosk heute begonnen.
srlegraphische Depeschen.
Wolff'» telegr. <kOrrespoxbe«z-V»«au
Ems, 28. Juni. Sc. Majrstät der Kaiser begab sich gestern zum Be» suche Ihrer Majestät der Kaiserin nach Koblenz, kehrte Abends gegen 7 Uhr wieder hierher zurück und empfing später die Minister v. Puttkamer und v. Goßler, sowie den General-Lieutenant v. Dannenberg. Heute trank Se. Majestät den Brunnen im Zimmer und nahm die Vorträge des Hofmarschalls Grafen Perponcherl und des Chefs des Miiitärcabinets, Generals v. Albedyll, entgegen.
Koblenz, 28. Juni. Ihre Majestät die Kaiserin hat sich eines plötzlich aufgetretenen Leidens wegen einer Operation durch den Geh. Rath Busch aus Bonn unterziehen müflen. Das Befinden Ihrer Majestät ist im Allgemeinen befriedigend.
Dresden, 28. Juni. Das „Dresdener Journal" publicirt eine von gestern datirte Bekanntmachung des Gesammtministeriums, wonach auf Grund des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie vom 21. Octoder 1878 mit Genehmigung des Bundesraths für die Dauer eines Jahres Personen, von denen eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu besorgen ist, der Aufenthalt in Leipzig und in den Bezirken der Amtshauptmannschaft Leipzig von der Landespolizeibehörde versagt werden kann. Die Anordnung tritt mit morgen in Kraft. Im nichtamtlichen Thetl schreibt das „Dresdener Journal": „Seit dem Erlaß des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie haben es, wie anderwärts, so auch in Leipzig und Umgegend die Polizeibehörden für ihre Pflicht erachtet, gegen die dort erscheinende socialdemokratische Presse, welche geradezu terroristisch gegen alle vorging, von denen bekannt war, daß sie die Ziele der socialdemokratischen Bewegung mißbilligten oder verabscheuten, und deren Hauptzweck es war, durch Schürung des Klassenhaffes die Partei zu kräftigen und i r neue Mitglieder zuzuführen, energisch einzuschreiten. Dieses Vorgehen gegen die Presse hat die socialdemokratische Agitation veranlaßt, sich mit um so größerem Eifer dem Vereinswesen zuzuwenden, in welchem dermalen unverkennbar ihr Schwerpunkt zu suchen ist und welches durch eine große Zahl von meistens sehr unschuldig klingende Namen führenden Vereinen betrieben wird. Insbesondere seitdem über Berlin und über Hamburg der sogenannte kleine Belagerungszustand verhängt worden ist, hat sich Leipzig mit seinen stark bevölkerten industricretchen Vororten zu einem Hauptsammelpu kt der Socialdemokraten ausgebildet, von wo aus die Agitation planmäßig geleitet, das Zusammenhalten der wohldisciplinirten Partei gepflegt und die Verbindung mit den Parteigenossen des übrigen Deutschlands unterhalten wird. Aus den eingegangenen Vertä ten hat die Regierung gegenwärtig die Ueberzeugung gewinnen müssen, daß die Organisation und die revolutionäre Thätigkeit der dort vereinigten, nicht wenige der tonangebenden Führer unter sich zählenden Mitglieder der Umsturzpariei eine Höhe erreicht hat, durch welche die öffentliche Sicherheit bedroht erscheint. Die Regierung hat es daher für ihre Schuldigkeit gehalten, von der durch das oben gedachte Gesetz gewährten Füglichkeit Gebrauch zu machen und bei dem Bundesrath die Genehmigung zur Anwendung der im 8 28 erwähnten Maßregeln zu beantragen. Seitens des Bundesraths ist die Genehmigung ausgesprochen worden.
Berlin, 28. Juni. Der „Reichsanzeiger" publicirt eine Verordnung deS sächfischen Gesammtministeriums vom 27. Juni analog der vom „Dresd. Journnal" publicirten Verordnung.
— Der „Reichsanzeiger" veröffentlich! über daS Befinden der Kaiserin ein Bulletin von Mittags 12 Uhr, welches lautet: Die Kaiserin hat die Nacht unruhig verbracht, das Fieber ist jedoch mäßig, das Aussehen der Operationswunde zufriedenstellend.
München, 28. Juni. Der König ist in der vergangmen Nacht über Buchloe und Lindau nach der Schweiz abgeretst.
London, 28. Juni. Unterhaus. Der Premier Gladstone brachte seinen gestern angekündlgten Antrag eh:, nach welchem vom Donnerstag ab die irische Landbill stets den Vorrang vor anderen Fragen auf der Tageeord- nung haben solle, bis das Hauö anders entscheide. Gladstone erklärte hierbei, die Regierung werde außer der irischen Landbill nur noch Gesetzvorlagen, die nicht zu starker kontroverse Anlaß bieten, durchzubringen suchen und hoffe, daß der Schluß des Parlaments Anfangs August stattfinden könne. Dies bänge indrffen von der Erledigung der Lant btll ab. Der Antrag Gladstone's wurde angenommen und hierauf die Specmlberathung der Landbill bei Art. 5 fortgesetzt.
Rom, 28. Juni. Von gestern Abend wird über Manifestationen berichtet, die in Venedig und in einigen kleineren Städten stattgesunden haben. Abgesehen von einigen Verhafsungen tn Venedig sind die Kui dgebungen fried- l ch verlaufen. Viele Journale mahnen von den Demonstrationen ab.
London, 28. Juni. DaS Blaubuch ist gestern im Parlamente zur Vertheilung gelangt. Dasselbe umfaßt gegen 400 Depeschen aus der Zeit vom 13. Januar bis 31. Mai er. und berichtet über die Unterhandlungen und die Schritte der Botschafter in Konstantinopel und der Gesandten in Athen. In der Depesche deS englischen Botschafters, Göschen, vom 26. April er. wer- den die Motive auseinandergrsetzt, aus welchen Göschen den Ansichten der übrigen Botschafter, welche sich für eine Reducirung des Griechenland^zuge» b lligten Gebietes erklärten, zugestimmt habe. Göschen führt in der Depesche aus, daß, wenn England nicht zugestimmt hätte, Griechenland die Convention i ,sicht angenommen haben würde und der Krieg ausgebrochen wäre. In Letz- I ierem würde Griechenland aber keine Aussicht auf Erfolg gehabt haben. — 1
Den „Da ly News" zufolge ist der e. glische Ministerrcsi'c't in Be n, V ?, zum Gesandten tn Kopenhagen ernannt worden.
Antwerpen, 28. Juni. Gestern Abend ist hier ein 'm MU, ■ !t der liberalen Partei zu Gunsten der Ausdehnung des WahlreuU- abgehal:-» n n. Auf demselben wurde beschlossen, die Reglerung aufzufordern, in der gegen,u Session der Kammern das Versprechen abzugeden, daß sie zur Ber.uhurg i nächsten Session einen Gesetzentwurf vorlegen werde, tn welchem das allgei «ne Stimmrecht für Gemeinden und Provinzen zugestanden wird. Mehrere Dev te wohnten dem Meeting bei. Der Deputirte für Brüssel, Janson, erklärte, daß ne Vorlegung eines solchen Gesetzentwurfs in der Kammer beantragen A re Deputirte in Brüssel haben brieflich die Unterstützung des Janson'sche,' . •$
zugesagt. aMMkv
Lokales.
Gießen, 29. Juni. sStcrb ichkeit tn Gießcn.j In der Woche vom 19 uni ereigneten sich in Gießen im Ganzen nur 5 Todesfälle uno zwar lämmtltd) 1 r er^ai .ien Personen. Es starben 2 Personen an Lungenschwindsucht, eine an chronisch m Tarm uno Nierenleiden, eine an Krebs, eine an Bsighttjcher Krankheit. * «
Gießen, 29. Juni. Schwurgerichtsverhandlung am 28. Juni !. I
Gegen Johannes Groh von Ambach, wegen Körperverletzung m-k lübthrtm Erfolg.
Am 6. l. Mts., dem zweiten Psingstfeiertage, fand des Abends in der Wirchschaft der Philipp Steinmül l er's VI. Wittwe zu Heuchelheim Tanzmusik statt, zu 'ht sich Burschen von den benachbarten preußischen Orten Kinzenbach und Atzbach elngeiu.’Dtn ? ?
Kurze Zeit nach Mitternacht wurde einer der Kinzenbacher Burschen Namens ? a x l Mandler in bewußtlosem Zustande und aus einer Kopfwunde blutend auf ccr OrtSi.raße gefunden Derselbe wurde hierauf in das benachbarte Gemeindebackhaus verbra t uno Hm dort von einem herbeigerukenen Barbier, der die Wunde für unerheblich eifläm ein s,<y. ■ pflasterverband angelegt. Am folgenden Morgen fand sich schon in aller Frühe ci Schwuler des Verwundeten in Heuchelheim ein, welche ihren Bruder noch in bewußtlosem ; nc? ? traf. Später kam auch der Vater des Karl Mandler und wurde auf besten Vera^ lsiuna ein Wagen requirirt und der Verwundete, der immer noch keinen Laut von sich gab, in ?aa demische Hospital zu Gießen übergeführt. Dort angekommen, wurde der Verwund :e von n dienstthuenden Ajststenzarzt alsbald untersucht und hierbei das Vorhandensein einer 'chw Schädelverletzung eonstatirt. Da nach der äußeren Beschaffenheit der Wunde und drn Kr nf heitserscheinungen, welche sich bei dem Verwundeten zeigten, anzunehmen war, o^ß sich :-jt in die Schädelvöhle ergossen, jo entschloß sich der betreffende Assistenzarzt zu ein-t Oper., ton, welche den Zweck hatte, dem in der Schäbelhöhle befindlichen Blut den ersorderliU-.n ' uß zu verschaffen und auf diese Weise das Leben des Verwundeten zu erhalten. T\<* »
Operation hatte jedoch nicht den gewünschten Erfolg; vielmehr starb der Verw ,zr Zeit nach Beendigung derselben.
Auf die von dem Todesfälle gemachte Anzeige wurde alsbald die Section orr Leiche vorgenommen und stellte dieselbe außer Zweifel, daß die Kopfverletzung die allei. wi Ursache war; auch ergab sie ferner, daß jene Verletzung durch einen Stich ober £ Zog mit einem spitzen und scharfen Instrument, wahrscheinlch einem Mester, hervorqebracht n. ; । jsin mußte.
Nach stattgehabter Section wurden alsbald die erforderlichen Ermittelungen na h ue.v Urheber der Verwundung angestellt und lenkten dieselben den Verdacht auf Joi'an!. s Gr^h von Atzbach, weshalb die Voruntersuchung wegen Körperverletzung mit tödtlichem Ers g gegen solchen eröffnet wurde.
Johannes Groh ist geboren am 23. Juli 1861 und somit noch nicht g^nz . J^hre alt. Derselbe ist Ackersmann, evangelischer Confession und noch ledigen Standes. €.:.nre bat er bis jetzt noch nicht erlitten.
Groh hat auf erhaltene Kenntniß von dem Tode des Mandler sich freiwillig -s o<m Untersuchungsrichter gestellt. Bei seiner hierauf erfolgten Vernehmung räumte er fefv. en , daß er mit Mandler in der Nacht vom 6,/7. I. M. Streit gehabt und daß er hierbei lemfenui einen L>toß oder Schlag mit seinem geöffneten Taschenmesser versetzt hab:, er behauptete er sei dem Mandler gegenüber in Nothwehr gewesen, da dieser ihn zuerst angevackt unL n i geöffnetem Taschenmesser bedroht habe.
Die Geschworenen erkannten denselben unter Annahme mildernder Umstände für •' di tu worauf der Gerichtshof den Angeschuldtgten in eine Gefängntßstrafe von neun toonarc uei urtheilte. — Mit diesem Falle schloffen die Verhandlungen der diesmaligen Sei urgeeichtS Periode.
— Vor ca. 3 Wochen wurde in einem Hause der Nordanlage eine Elfenbein Ho e fette mit Broche und tn einem Hause der Alicenstraße einem Dienstmädchen ein goldene- Mel. .Hon gestohlen. Der Verdacht fiel auf einen in den betr. Häusern beschäftigt gewesenen hoff,-. vollen jungen Menschen von hier. Die Polizei recherchirte nach den gestohlenen Sach, bei demselben, fand jedoch nichts vor. Auch leugnete der Verdächtige alles ab. Bei einer g.umi vorgenommenen Haussuchung an anderer Stelle fanden sich die Sachen zum Theil vor. Der Dieb hatte solche in nicht näher zu bezeichnender Weise dorten versetzt. Er wurde gestern Abend verhaftet. '
B e r mTf cd t e e.
— Auf der in Frankfurt a. M. abgehaltenen Generalversammlung der „Concortia'*, Verein zur Förderung des Wohles der Arbeiter, wurde in dem erstatteten Geschäftsbericht zunächst eonstatirt, daß der Verein Ende 1880 im Ganzen 1725 Miigliederkarten auSgegttr.. hatte gegen 1268 Ende 1879. Die Einnahme in 1880 betrug 30031 JL, bie Ausg,tt en 15841 JL 79 und blieb Ende 1880 em Kapitalstock von 22443 JC, am Tage der Generalversammlung von 30481 Jt. Des verstorbenen Mitbegründers des Vereine», Profksior A. Held, der in Folge seiner opferbereiten Menschenliebe verunglückt sei, wurde in warmen Worten gedacht. — Die Zeitschrift des Vereins wurde in 918 bezahlten Exemplaren abgtieqt und in ihr neben der Beichreibung von Wohlfahrtseinrichtungen regelmäßige Berichte üb»r Arbeitslöhne und Preise der nothwenbigsten Lebensrnittel rc. zuletzt aus 270 Orten zur Per - öffentlickung gebracht, die in der Zeitschrift des Kgl. statistischen Bureaus sehr wohi'.c olleno beiprochen worden seien. — Der Verein habe sich bemüht, in der DereinSzeitschrift mögliä-st zahlreiche Veröffentlichungen in der oben erwähnten Beziehung eintreten zu lassen und eine möglichst vollständige Beschreibung derjenigen Wohlfahrtseinrichtungen zu geben, bezüglich welcher das nöthige Material zu erlangen gewesen sei. Es sei nicht zu bezweifeln, daß bei der weiten und gerade im Bereiche der Großindustrie thatsächlich stark verbreiteten Zeitschrift der Verein nicht wenig zur Veranstaltung neuer und zur Verbesserung und Vervollkommnung vorhandmer Wohlfahrtseinrichtungen beigetragen habe und er habe die Beweise in Händen, daß manche segensreiche Einrichtung seinem Vorgehen und feiner Anregung ihre Entstehung verdanke. Es könne überhaupt mit Genugthuung berichtet werden, daß die anregende Thätigkeit des Verein- in Bezug auf Herstellungen und Derbefferungm der großen und wichtigen Reihe von 6m richtungen, welche man unter dem mehrgenannten Namen zusammenzufaffen pflege, keine -,n- wesentliche gewesen sei. Als wichtiger und praktisch bedeutender noch als die von dem Verein ausgegangenen Anregungen seien die auf erfolgte Anfragen hin erteilten Ratbfchläge um Aut fünfte zu erachten, da es sich hier um Arbeitgeber handle, die von der Absicht, Gutes > schaffen, geleitet waren und nur über die Art der Ausführung, die Zweckmäßigkeit dies • Merl jener Einrichtung, Die Frage, welches Bedürfniß sie zuerst zur Befnedtgung brinf ic ten,
Auskunft wünschten. Die Concordia habe hier um so ersprießlicher zu tonten ve- • als von vornherein festgestanben Hobe, daß ihre Anregungen auf guten Boden fallen wü Von der erklärten Bereitwilligkeit des Vereins, mit seiner Erfahrung und mit seinem . allen Mitgliedern zur Seite zu stehen, sei denn auch in einem großen Umfange Oebra. l g macht worben. Schon der Umstand und die Thatsache, daß der Arbeiter fc^e, daß fein Arbeitgeber bemüh: fei, für ihn zu sorgen, das Bewußtsein, daß der Arbeitgeber bestrebt sei, das LooS seiner Arbeiter zu verbeffem und angenehmer zu gestalten, müsse und werde auf das Verhältnis zwischen beiden Berufsständen der industriellen Arbeit begünstigend einwirken. Das Haupt- Programm deS Vereins, die Sicherstellung der Arbeiter gegen die aus dem Ableben und der Arbeitsunfähigkeit des Ernährers resultirenden Gefahren habe der Verein mit Rücksicht auf die Lage der Reichsgesetzgebung, bezw. die Absichten des Reichskanzlers, nicht weiter fördern können, die definitive Ausarbeitung und bezw. Vollendung des Projektes aber beschloflm. Es seien nur laue Anhänger des Vereins gewesen, die wegen dieses nothgedrungenen Gewehr bei Fuß Stehens denselben nicht mehr unterstützt batten. Dagegen hätte der Verein seinen za zen Einfluß geltend gemocht, die Bestimmungen des Unfallversicherungsgesetzes verbessernd zu gestalten. Mit besonderer Schärfe wird die Zerreißung der vaterländischen Versicherung in par- ticulare Kassen gegeißelt. Die beantragte Decharge wurde ertheilt und mit Rücksicht auf Gruppe 14 (Fabriken. Arbetterwohnhäuser, Wasch- und Badeanstalten für Arbeiter, Arbe'.ter- küchen re.) der Ausschuß beauftragt, an der für 1882 in Berlin projectirten Ausstellung für Gesundheitspflege uvd Gesundbeittztechnik praktisches Interesse zu betätigen, auch die AuSsetzm g von Preisen für vorzügliche Leistungen auf dem Gebiete der Arbeiterwohlfahrtsein'^^uni"'- in Anregung gebracht. Ueber die Bildung von Arbeilersparkassen touxber die ra. üehenl •


