Ausgabe 
29.6.1881
 
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,t- unb , einer anderer hiesigen ähnliche ie einen :tc. Sin iniiande wnstler- ien, der lbvoller wendige , welche vandten- nicdt so

Haupl- n » »ariiislen Zchayen che, do8 hängkclt

Herr ifi« kbi5 <tf, das Jelverver it emem ib längst alten in ie erstcv

verdient, gem-rkl' ieknnlt- , Samn'- cnn aus Niles die

grauen- inM 16cn, l"e ä»2 l(sK

au t<r W 61 , auf itttid)«® ,-s 5$ !lstÜ^?c, SCTIU*»® s? !gfi fe- >ens°^

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in 10 Jahren:

mit

Landet und Verkehr.

Der heutige Pitbmarft war aut befohlen

unb Stiere, 360 Hübe ur.b Rinder,

Lcbnisvcrsichcrmiqsbaiik für Deutschland

Tie Bank vertheitt alle Ueberschüffe voll und unverkürzt an die Ber-

durch die Agentur von

Wallthor 21. 156.

1858)

die Ersparnisse wachsen, und ro* unb für Eonfinnatton, Lehrze

sicherten und gewährt aus jede beträgt in diesem Jahre 39% Zahre 1882 aus 42 6 steigen sichtlich noch weiter erhöhen.

, 58.16

, 116.58

292.76 den Zinsen

384,231,300 Mark

97,950,000

m 14 Jahren: M 46.18 w 97.- . 19443 . 488.24

Frankfurt, 27.

in 20 Iahrn : M. 71.68 , 144 20.

289.16, , 726.08

nach Amerika erhallen billigste und reellste Beförderung mittelst/ Post-Dampfer des Norddeutschen Lloyd in Bremen,

in Gotha.

Stand am 1. juni 1881.

Bernchert 56604 Personen mit......

Bankfonds .............

Versicherungsanträge werden vermittelt durch

4220)Herrn F. Gros, Ludwigsplatz 145^.

1 Stück ix0 2) StS*< pn 22 J». Ümien 1 tiucr 25 X. Hafner p. 6t. .A 0.701 Ps> Ruf» ant r.intflet|di

(43(7

J. M. Schulhof.

Gte6en, 25 Juni. Auf cev» -turiflcn Wockenmark:« fettete ttuun ixt Pfd. 75 X bt6 .A 0l<0 Hübnereier 1 Stück 5 2 St. 11 X. Enteneier per 1 Stück 6H, »änieem

6 üd 511 X- ÄWnnattt per Stück i- 0 X. ttrbfen 1 8Uft Stauben da« Pa X o 700 80, Hühner p. St. X 1.301 60,

Normalprämie Dividende- Tie letztere der Iahresprämie, wird aber schon im und in den nächsten Zähren sich voraus-

r gut befahren. 3 npc Hieben 280 Ralber unt 150 Hämmel.

30, Enten per Stück .< 1 501.hu, DdJenfUüi 66-<*0 5» per 4h 50 X ÄaLbf.end) 4044 X Hammelflnich 6870 X Äarttffeln per 100 JHÜ> X 5 50 5 HO, Zwiebeln p. (itr X 24 16 unt 18 X Rachen das Pfund 2u- 30^

zu 48 Wocheneinlagen gerechnet: m 8 Jahren:

von Ö Pfennigen: M 13.06

10 , 2624

E 20 . 5261

80 , 13248

Wir sehen hieraus, wie rasch

waren ta. 400 Dcbfen ------ ---

Dtr Preise Bellten ndr Dcbfen 1 Dual. X 6265, 2. DuaL X 55-60. Rübe unt Rinder 1 Dual. X- 54 - 66, 2. DuaL X 4550, JUlbei 1. Dual. X 4852, 2 Dual. X 40-5». Hammel 1. DuaL X 55-60 2. Dual. X UO- 00 per 100 Pfd. Scklacki gewickn Schwein« wurden 550 Stück angeführt unb bal Pfund mit 60 X briablt.

Sx3rtnefleif<t 6468 H, bis X 25, Milch per Liter

Vir |1frnnigfparkalTrn in <s>irßrn.

Alter Spruch:

Wer den Pfennig nicht will achten, Wird urnson. nach Thalern trachten

Verständige Arbeit wird un5 vorwätttz bringen zu Wohlstand und Zufriedenheit, wenn nun Fleth, welcher erwirbt, sich die Sparsamkeit gesellt, welche erhalt.

Die Sparsamkeit bewahrt unS in schlimmen Tagen vor Hunger und Elend vor der Noth, welche unseren Besitz tn die Hände der Pfandleiher und Wucherer li^ett, rvelche »um Betteln und oft zum Verbrechen führt-, bte Sparsamkeit macht uns fähig, M der Noch un- selbst zu helfen, und damit mach! sie uns zu wahrhaft unabhängigen

Die Sparsamkeit wird aber auch überaus reich belohnt, nicht nur durch da- »nn^tal sondern auch durch das wachsende Ansehen de- Sparsamen, durch >^«^sientl^che^Vertrauen^"welches slch ihm zuwendet. Tie besseren Stellen, der höhere Ne?d?enst sallen ihm zuerst zu, weil man ihm vertraut, weil bie Erfahrung lehrt, baß de?Svarsame Gewalt über sick selbst bat. daß er mäßig und ehrlich ut.^bafccr n cht- Ibun wird. wa? seinen guten Namen, ferne Zukunft foa^

v ;,-,r Ki,i, hnifre Zukunft auch von 4.ag zu Tag befabigter. denn er kann z. B, wo e» 9iotl) tbut, bcfRrrt ffiertjtug auf »aff dt. eine kl-»k Saut.on fttllcn ober sich bl"<rTwwb au« brat eparfamtn mratras ber rooljlfiebrabc, angeftbene Mann, h.ii-nSamilte CrbnungSliebc , Ehrradaillgk-si unb alle xugrabra erblich werben, tum Segen bir Omnnbe unb bei tanbeb. welche solche Bürger be,.»ra. _

* o,Lr hielt UN4 im lieben schützenbe unb beglückende LUgenb der sparfamteit 4.1 niJ I, At ber erft (fntiilufe f>* eine SuSgabe ,u oersagen um tu sparen, u, unenbl'chlchwer b-sonbet» wo tote tyinnabmen genug unb bte Bedürfnis,e ober bte srerlockuna mm Vergnügen groß sind .

Nam ml'ch dcn jungen Männern muß deßhald der erne Entschluß zum Lparcn erleicktert"werden durch "möglichst degueme ^legenden, von dem erhaltenen ÄrdeltS- lobne sogleich etwa- der sicheren ^>parkao^unzuvertrauem^^^^^^^^^^^

langen.

Sobald die Einlage eine- PsenniasparbüchlciuS 1 Mark und 70 Pf. erreicht, wird sie in der Spar - unb Leihkafsc auf den Namen deS Einleger- eingetragen und verzinst, (hn Schuldschein der Spar- und Lcihkasse w»rd durch Vermittlung der bc ttefsenden Psennigsparstation dem Einleger behändigt, welcher also in den Stand gesetzt wird, seine Einlagen stets selbst zu übetwachen.

Tic Pfennig-Sparkassen leisten keine Rückzahlungen, wohl aber die Spar- und Leihkasse: soll also eine Psennigeinlage zurüctgenommcn werden, so bat der Einleget oder desien Erben die Einlage ditz zu 1 Mark und 70 Pf. zu vervollständigen, dann wird sie tn die Spar- unb Leihkasse eingelegt uND kann von bon zurückgenommen werben

Ein Kuratorium von fünf Personen, bereu eine Mitalieb de- Vorstanbes b<r Spar, und Leihkasie sein soll, wirb mit ber Oberleitung ber Vsennigsparkassen dttraul

Alle Stellen ber Beamten ber Pfennigsparkassen sinb Ehrenämter, unb wir bürftn es für einen wichtigen Fortschritt, für einen wetthvollen Gewinn ber Menschen liebe halten, baß eine stets wachsenbc Zahl der besten Einwohner unserer Siadt ver­anlaßt wirb, sich mH persönlicher Arbeit um bie Verbesserung ber Lage ihrer Mit­bürger zu bemühen.

Der Geschäftsbetrieb der Pfenniasparkaffen wird am Samstag den 2 Juli l. I. eröffnet und find vorläufig bei den nachstehenden Herren Pfennigsparstationen errichtet: Station 1. Herr Kaufmann Schopbach, "Neue -Bäue Nr. 80.

2. Fischbach, SelterSweg Stt 183.

" 3. Äurj, Neustabt Nr. 1dl.

4 , H. Schreiber L E Sack, m Firma: E arl Hensel,

Wallthorstraße Nr. 228.

So wollen wir benn hosten, baß unsere Mitbürger von bttkn neuen Einrich­tungen recht eifrigen Gebrauch machen Wir sinb überzeugt, daß die Psennig-Spar'. kasfen den Zweck erfüllen, wozu sie errichtet wetden: recht Vielen die Bahn zuu, Vor- wärtskommen im Leben, zu Wohlhabenhell und Zusriedenbeit zu eröffnen, recht Vtele durch kleinen Anfang zu Mrnschrn zu machen, welche sich selbst beherrschen fonncn und dadurch wahrhaft selbstständig, frei und glückl ch werden.

Vogt, Sladtoerordneter.

Fresenius, Polizei - Eommlstär.

Lvncter, Ret-tarntmann.

Setrloster, Pfarrer

Schmidt, UniversilätSrentamtmann.

In bte hiesige Spar- unb Leihkaste kann al- kleinste Einlage Eine Mark m 70 Pf. eingelegt werben: bei geringen Einnahmen kann aber ba- Sparen mnsto nicht mit Mark, es muß mit Piennigen anaefangen werben

Der erste Entschluß zum Sparen mutz also weiter erleichtert werden burch Ein richtung von Sparkassen für kleinste Beträge.

Dir wollen behbald an denduebenen Puntten ber Stabt Pfennig - Spark,stet errichten, m welche an jedem Samstag Abend, und zwar von 6 bi- 8 llhr in der Seit vom 1. April bis 1 Oclober, und von 5 oiS 7 Uhr in ber Zeit vom 1. Ottrder bis 1 April, Erwachsene sowohl als minder Ersparniste von 5 Pscnniger an einlegen können.

Wie sich bie Sparpfennige vermehren, ergibt folqenbe summarische Berecvnmg Wöchentliche Einlagen dettagen mit den erwachsenben Zinsen, ba» Jahr tur

Cbcrbcffifdic Gcscllscbaft für Natur- und Heilkunde.

4346) Df« Lowwcr- Generalversammlung find« nach vor- jährigem, in Hung-u gtfaßteu B schluß Ä

am 2. Juli d. I. in BraunselS (Solmser Hof) (Sbfahrk von Gießen 6 Uhr 41 Morgens)

statt und werden dazu die Mitglt.d.r der G-i-lls-daf- sow.e alle Sreunde der Raturwtfienschasten und deren Damen z«,tcmend emgeladen. .

Taa.sordnung: R-ch-nschaf-sb°ncht. Pontandswahl. L°rtrag.. Gemeinsame/ Mittagefira. Gememsamer Saug na» dem Lchl°S und d-m SLloßgarten__________________________________________________

Zur acfl. Beachtung.

Einem böswillig verbretlelen Gerückte gegenüber, als wurd- durck m-ine Äugenkrankheit in meinem Geschäfte nicht mehr gearbeitet. -^lare ,ch da? alle in mein Zack einschlagenden Arbeiten nach wie vor ^ D.lltgst- uud SoUdeste tn bekannt guter Arbeit, als Neue Lp.egelConsoS.Btlder- und Pbotographic-Rahmen, !ow e dar ^^u^>Irren alter Nahmen -c. und Einrahmen von Bildern tn Eoldleniea :- sfertigt werden. Bemerke noch, daß meine Arbeiten durchaus keine #abrtr- arbeiten find, und bitte um werlhe Aufträge.

J. F. Ritsert, Vergolder,

onfititen mit übet 70 Eorps find entteten! Die Höhe bei Ganzen beträgt SO Zoll (etwa MO Emtt -

[Umathtn vom Echetaiodes Em tütkiicheß Blatt (,®oleift*d> der Dahrheit ) berichtet aul ÄonftanttncpeL 16 Ium In dem Simei Imt Kapu ftatb der Barkeniührer Hapfchi Ibrahim an einer Lungenentzündung, fcte ihn ungefähr eine Dcche an 4 -rankenbett gcfeflelt hatte Der Leichnam wurde gewaschen unb dreizehn Stunden nach dem Tode tn eine leicht gezimmerte, durch einige Nägel geschlossene Beetrerkiste gelegt, wie sol<,e bet den Vegräbnissen der Mobamedanee zur Verwendung gelangen. Die Lifte wurde in e net Barke nad) Äaroal am Bvdporu- gebracht und dort von den Leichenirägeru auf die Schultern ge« nommer, um nach dem Fetedhose von «aradscha:«chmev getragen zu werden. Während bei Lean-parte- ntönt pl-zllch au< der Äifte betau» em gräßlicher Schrei, die Träger lassen ihre Last fallen entlaufen unb stellen sich in einiger Entfernung auf. um die Entwickelung des un­geahnten Falle» zu beobachten. Rach wenigen Augenblicken aelingt ei dem Schemtodten, den fast uniefeftigten Deckel dei Sarges zu sprengen, er springt auf und eilt tn den Erabgerrändern auf die entsetzten Träger zu. Nachdem diese ihm den Hergang der Sache erk.ürt, legen sie ihn wieder in den Sarg, nehmen ihn auf ihre Schulter und tragen ihn seiner Wohnung zu. Unter­wegs aber begann der Unglückliche, der unterdesten wahrschkinlich tum vollen Bewußtsein der gräßlichen Gefahr gekommen war, in der er aeschwedt hatte, zu rasen und zu toben; während bee Wasseifahrt versuchte er seine Begleiter m s Me«r zu stürzen und formte er nur mit großer 'JRübc gebändigt werben, mehrmals war der Aahn in Gefahr, umzuschlagenM man end» lid) zu Hause gelangte war und einen Arzt gerufen hatte, stellte es sich heraus, daß Hadschi Ibrahim wahnsinnig geworden war. Er wurde nach Skntari in s Irrenhaus gebracht.

[6in bedauernsroerther Millionenerbe ] In Illmots vleaminster starb vor einigen JBodjen ein nach dort ausgewanderter Deutscher unb hinterließ ein Vermögen von eirca zwei Millionen Dollars, das er sich innerhalb 30 Jahren dort erworben hatte Zum glück- lichen (?) Erben hatte er einen augenblicklich in Holland lebenden Landsmann eingesetzt, welcher einstmals sowohl den peeuniären Ruin des Erblasiers verschuldet, als auch das Familienglück desselben zerstört und ihn somit zur Auswanderung getrieben hatte. In feinem Testament sagte der Erblasier: Dieser Mann fei der Smzige auf der Welt, den er zu hasien Ursache habe; aber er fei auch derjenige dem er sein ipätere» Glück verdanke und dafür wolle er sich erkenntlich zeigen. Das klingt gewiß sehr großmüthig und

wäre es auch, wenn nickt an die Uebernahme der Millionenerbichaft eine Bedingung gar eigenihümlicker Art geknüpft worden wäre, die nämlick, daß gerade dieser Erbemp Lnger zeit, lebens - einen ganz bestimmt vorgeschriebenen Anzug von schwarzem Wollenstoff mit hellgelben Passepoils nein einem Hut von gleicher Farbe unb der zweifellosen Form einer Narrenkappe mit fcrobbeln statt der Schellen zu tragen verpflichtet sei. «0 tem flupenblkf tn welchem tt sick die geringste Aenderung an seinem Kostüm erlaubt, fallt ebne Gnade das ganze 8ft* mögen an entfernte verwandte des Erblasiers, welcken ohnedies einige tausend Dollars ver- mackt worden sind, um die Innebaliuug der Erbb.bingung gewisiendaft Überwacken zu können. Daß dies auck eniipreckend geschehen wird, unterliegt demnach keinrni Werdern

aber noch im Fall der Annahme der Erbschaft diese Bedingung durch sechs namhaft gemachte größere Zeitungen öffentlich bekannt gemacht werden, io daß bie Peinlichkeit be« Öiben vor der Will genügend .gezeichnet" werbe. Dem Erben sinb ferner sechs Monate Bedenkzeit be­willigt worden, zu entscheiden, ob er die mit dem Fluche der i.'acherlichkot belastktcn Millionen annehmen will oder nicht Bejahendenfalls werden ihm ganz gewiß den ®nB //V*1

ähnlicher Art schwer verkümmern, wie Gbamifio solche in feinem .V'ter Schlemihl erz hl , während die Zurückweisung derselben viel mehr als menschliche Selbstverleugnung und Un lOgennükigkeit verlangt. - Man muh gestehen, der Mann ist um das .Hangen und Bangen in* schwebender Pein" während der noch nicht vollendeten sechs Monate nicht gerade zu beneiden. _______-

leicht e- ist, für die eigene Zukunft, für Nothfälle und SluSstattuna der Kinder durch kleine wöchentliche Ersparnisse vorzusorgen.

D e Pfennig-Sparkassen nehmen Einlagen in beliebigen, von ü zu 5 Pfennigen aufsteigenden Beträgen bi- zu 95 Pfennigen an, etthetlen darüber unentgeltlich Ouit» tungSbüchlein und schreiben die Einlagen m ein Tagebuch

Die E^efammtetnnabme jedes Zahltage- wird im Tagebuch addirt, von bem Beamten der Pfennig-Sparkasse unterichrieden, der Betrag an die hiesige Spar- und Leihkasie alo Einlage der betr. Sparstation eingezahlt und dort quittirt. Baare Rück­zahlungen können die Pfennigsparstattonen von der Spar - und Leihkasie nicht oer-