Lokales.
sttutrn, da r-tn Slttrn oft f.lbst 6it CTraft unO btr Muth febttr mü önttoebtn^lt und gchig- teu btn »intern xu urtbrtn. DoS Saftet bet St unten beit ist fast aLnuhalbin im Sa<b|tr, rooAU bte Vermehrung der Wnthslocale und Sckankstubrn immer melt beitragt Nur m einem Bericht heißt es: Dieses liebel scheine im Abnehmen begriffen zu s,in.
Hierauf trug Gymnasiallehrer Stamm, ver vom Dekanatßauslchuß mit Derlreluva der erledigten Pfarrei Leihgchern betraut worden war, über das von Grotzh. Ober Eonsisiortum für die Tekanakssynode proponirte Thema. „Was können die Dekanatssynoden tbun , die Werke der inneren Mission zu fordern?- folgende 5 rhe.en vor:
1) Die Werke der inneren Mffsion sind naturgemäße und nothwendige Erweisungen der christlichen Gesinnung', ,. .
2) sie sind allezeit in der Kirche geübt worden, nur in verschiedener Form und tr. ver
Teltgraphiiche Depefchen.
Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau.
Karlsruhe, 25. S-Ptbr. H-ul- Nachmittag 5 Uhr reisten der Kron- . xrin» und die Kronprinz-sst» von Schweden nach Stockholm ab. Auf dem Ä zum Bahnhof- und in dem Bahnhof- selbst harrte eine ungeheure Men- ichenmenge der Abfahrt und rief den hohen Neuvermählten taufendstemmige Lochs AU Die Minister, di- Generalität, di- Hofchargen, die Burg-rmeist-r 7nd der Magistrat w°r-n im Bahnhofsg.bäude o-rfamm-lt. Allen «tchte me Kronvrimeffin herstichst Abschied nehmend, die Hand. Hier nahm daS hohe Paar auch von d°n Brüdern der K-onprinzefstn und d-n Fam.lien des Prinzen Wilb-lm und Karl, sowie d-S Markgrafen Max von Baden tnntgsien Abfchted. Als der aus drei Wagen b-stehende Extrazug sich in Bewegung fetzt-, grüßten dw Neuvermählten nach allen Set.-n aus dem Wagen heraus. Es folgte ihnen begeistertes Hochrufen der Anwesenden, di- alle sich ltch ergriffen waren. Der Großherzog und die Gioßherzogia gaben den Scheidenden bis Duriach das Geleit. Das kronprinzliche Paar reist heute bis Frankfurt a. M. und fetzt morgen früh die Reise nach Hamburg fort.
' 8 — Die Zeitungen veröffentlichen eine Mlttheilung des Oberburgermei.
siers in welcher derselbe den Dank deS Königs von Schweden für b:e ihm und seinen Kindern von der Bevölkerung dargebrach!« herzliche und freundliche Gesinnung zur Kenntniß bringt. Der Köntg bittet die Bevölkerung, dl-seG-. sinnung ihm und den Seinen auch für die Zukunft zu bewahren. - Dre Ver- mählungsfet-rlichk-tten haben mit der gestrigen glanzvollen Huldigungsseier der Gesellschaft „Eintracht", zu welcher der Großherzog und die Großherzogin nut dem Kronprinzen und der Kronprinzessin erschienen waren, nunmehr ihren Abschluß gesunden. - Der Großfürst Michael von Rußland mit Gemahlin und Sohn, sowie der Erbgroßherg und die Erbgroßherzogin von Mecklenburg sind heute 25 @ept6t Dem Journal „L'övöaement" zufolge sind meh-
rer« Verhaftung«, und Auswelsungs-Befehl- glgen ausländische zur Zett fick in Frankreich aufhaltende polttische Agitatoren unterzeichnet worden.
Schweiz.
Bern. 24 Septbr. Das Bundesgericht hat heute den Recurs gegen das Verbot der Züricher Regierung in Betreff der Abhaltung des socialisten- Congreffes mit 6 gegen 4 Stimmen abgewiesem
AranLreich.
DariS 24. Septbr. Die untirbrochenen Verbindungen mit Tunis find wieder hergestellt. Vorkommniffe von größerer Bedeutung haben sich aber seit den letzten drei Tagen nicht zugelragen.
Afrika.
»airo 24. Septbr- Durch ein Dekret de- Khedive wird heute das neue Militärgesetz veröffentlich,. Die Regimenter werden darnach verlegt. Das von Abdallah Bey commandtrte Neger-Regiment soll nach Stut , andere Regimenter nach dem Innern des Landes verlegt werden. Di-Notablen sollen alsbald gewählt, einberufen sollen sie aber erst im Frühjahr werden. D Wahlordnung ist die gleiche, wie unter Jsmall r Regierung._________________
schtedenem Maß;
3) die jetzt zeitgemäße Form ist diejenige der freien Astociation,
4) Staat und Kirche können die Arbeiten der inneren Mission nicht selbst thun, wobl aber schützen, földernb sich nutzbar machen;
5) die Mitglieder der Dekanatssynode können helfen: a. durch Anregung des IntereffeS, b. durch Berufung des Retsepred'gers; c. durch Unterstützung der tm Bezirk bestehenden An stalten, d. durch örtliche Einrichtungen, z. B. Anlegung von Volksbibliotheken, Einführung von Gemeinde Diakonissen, von Kinderpflegen u. s. w. ~
Diese Thesen wurden nun von dem Referenten ausfahrlich erläutert n * Ju *
geschichtlich aüchzuweisen, wie der christliche Glaube seit den ersten Zeiten des ChristenthumS se nach den Verhältnissen und Bedürfnissen der einzelnen Werke, die wir^etzt zur inneren Mission rechnen, getrieben habe. Er zeigte, wie diese Werke in der Gegenwart absolut nothwenv:q seien, um den sittlichen, religiösen und socialen Nothständ.n entgegen zu wirken Das könne nur geschehen durch freie Associationen von solchen Personen, die ein besonders warme^ He z für die Sache hätten und bereit wären, für vieselbe Opfer zu bringen. Der Kirche als sotchrr fehlten Mittel und Kräfte zur genügenden Ausführung. Der Staat habe andere Zwecke zu fördern. Dagegen sei die Unterstützung und Förderung von beiden auch durch p'cun'are Mitt.l sehr zu wünschen und es hege in deren eigenem Interesse, so.ches zu bun. Bei Er ortet ung ver letzten These brachte Referent den bestehenden Verein für innere Mission für Oberhessen zur । Sprache und empfahl die Thetlnabme an demselben allen Anwesenden, mit der Bitte, noch | weiter für denselben zu werben. Er wies auf die beiden Anstalten hm, welche derselbe ins Leben gerufen habe; die Heilanstalt für scrophulöse Kind» zu Nauheim und die Herberge zur Heimat!) in Gießen. Be.de hätten sich als wohltbätig bewahrt, bedurften aber ktaftigec Unter stützung, wenn ihr Bestehen gesichert sem sollte. In Nauheim habe der gemietbete Raum nickt ausqereicht, so daß viele Gauche um Aufnahme hätten abgewiesen werden muffen. Es müsse neu gebaut werden, obwohl die Kosten auf toeni.iftenS, 20,000 _X berechnet waren. Die Herberge zur Heimath sei fleißig besucht worden, doch könne sie sich nicht selbst erholten; es et I sehr zu wünschen, daß für dieselbe Sammlungen von Dietualien, namentlich von Kattoffeln, | welche dieics Jahr so gut gerathen wären, veranstaltet würden. Bet der Discuiston wur e I von einer Sette betont, wie wünickenSwerth es sei, daß die Sache ber inneren Mission im ! mehr in Verbindung mit dem Dienste der Kirche trete, wie auch unser Ober-Consistorium sckon ! vurch das Proponandurn angedeutet habe, es wolle die Organe d,r Kirchel für den 4,tenst inneren Mission interessiren und für den Dienst derselben gewinnen. Auch die kirch.iche Arm n I pstrge weiche daffelbe angeordnet habe, spreche dafür. Das Wünschenswerthe einer inn'-im
Verbindung der inneren Mission mit der Kirche wurde von keiner Seite bestritten Nur wu,de entgegnet: Es hätten eben nicht alle kirchlichen Organe warmes Jntereffe für d.e Sack, I namentlich mcht für alle Zweige derselben- Ueberbaupt seien die Thattgkeiten der inneren I Mission so verschieden, wenn auch in dem Ziele gleich, daß nicht leicht Jemand für allv g.c ch erwärmt und begeistert sei. Darum seien freie Asioc.at.onen nothig, dam-.t Jeder nut warn.'n I Herzen für die Sache w'rken könne, für die er besonderes Jnt-reffe habe. Anerkannt wurde,
daß d-.c bureauk.at.sche Form n-chts tauge. Zum Beweise wurde auf den tn unuren, Lmc t- stehenden Verein für entlasime Sträflinge hingewieien, der mi feiner burea.;;;U*^.^orrt,;t(bn zu rechtem Leben gekommen sei und einer Umgestaltung beourfe, wenn er seine Z«,» wolle, während der sckon seit mehr als 50 Jahren bestehende „Gefangntßverein in Rheinland | und Westfalen überaus -.rfreuttche Früchte seiner Thatigkett uufzuweffen habe.
I Piel W.delspruck fand die Bemerkung eines ge-.stlicken Mitgliedes, daß man vo st I nock mebr auf Erweckung der Gemcindeglieder dmch Predigt Unwirken müsse bevor man I recktin Erfolg von den Bestrebungen der inneren Mission erwarten könne Es wurde -ugegeben
I daß je mehr wahrhaft christliches Leben m den Gemeinden vorbanven se, auch dte Socke der
I inneren Miffion um so bester gedeihen werde. Denke man aber diese unleugbare Waoroett s-
I aus toi: acschehcn, so könne das auch als Entschuldigung für Nicktsthun ,n der
angesehen werden. Wer sollte entscheiden ob der Zeitpunkt der rechten ^cku"g gekommen I sn ? Auck solche, Perionen cie man nicht zu ten Erweckten >m wahren Sinne des Wort s rechnen könne könnten ein warmes Herz für die Angeiegenherten der nneren Missi°hab«, I und namentUck für einzelne Zweige derselben mit Eifer wirkw und /ertttwiüig Op,er br nfltn.
Selbst folcke Personen, welche mebr von humanem Standpunkte die Sache betrachteten, leie» nickt als Mitarbeiter zurück zu weisen, wenn sie als Helfer und Geber anfchlLffen. ® der Verein für -nnere Mission könne und werde zur Erweckung und Liderung 0- vd gen Christenglaubens dienen. Es kam nun noch auf zwei Werke der inneren Milsion bi W nämlich 9r.uf Volksbibliotheken und Kleinkinderschulen. Emi^ Geistliche suhrt.n ibre Erfahr p in Begebung auf den eist erwähnten Gegenstand an. Sie hatten ir ihren lS'w" d.n reckt ansehnhche Lolksbiblioth.ken gelabt, die auch recht fleißig benutzt worden seien, l0* <lf” * U Bücher erzählenden und" unterhaltenden Inhalts beliebt getosten, auch hü ten manch. Leute den Sonntag statt zum Kirchegeben zum Le-en benutzt. Dem wurde ent a der Mißvrauch den Gebrauch nickt aufhebe, day ober auf der anderen Seite mitunter j, e freuliche Wirkungen hätten wahrgenommen werden können Die W'cht.gkei der Volks. theken zu sicheren Lebensansckauungen gehe sckon daraus hervor, datz man in un,e n g allenlhalben wo man im S.nn und Geist der inneren Mission arbeite für «nbe, tunp guter Volksschriften Sorge trage und wurde auf den Eolportage - Verein> für . I der in Herborn seinen Sitz habe, bmgetoiesen und zur Thetlnahrne an dem e aufaesordert. Es wurde nun der Vorschlag gemackt, damit man zu einemvraktstchen Refu^ komme, die Dekanotssvnvde möge einen Ausschuß für innere Mission erwählen, der zu g ch Theilen aus Geistlichen und Laien bestände, derselbe solle m den Kememden des Dek-n- sich umlhun, um zu sehen, wie und wo die Werke bfr inneren Mission S^^rt werden es sollten durch denselben den einz-tlnen Gemeinden Dorkage »«halten, Dor^lagc gmatht wo möglich Einrichtungen getroffen werden. Dieser Au8,chuß solle auf Grund der Tbst" u der Diskussion ein Programm ausarbeiten und der DekanatSsynode Rechenschaft Tätigkeit ablegen Der Vorschlag fand einstimmige Billigung, da aber d«l Zeit zur V b einer Wabl schon zu weit vorg-schrttten war, so bat der Dekan um D.-vollmächtigung für Dekanatsausjchuß, daß dieser durck Cooptation sich zu emem Comitä für denftrs ergänze und die Sacke so bald als möglich in die Hand nehme. Die Synode erthe.t
©teilen, 26. September. Schwur gerichts s itzung am 23. und 24. I. M.: gegen G eora Erdmann I. von Ruttershausen wegen Munzverbrechen.
Derselbe war be,cku!digt im Mat und Juni Ifd. Js. nachgemachte Rcichskastenscheine ä 50 JL sick versckafft und solche in Verkehr gesetzt zu haben. - Erdmann wurde für schuldig erkannt und in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, worauf ihm ;edoch 2 Monate erlittene Untersuchungshaft in Aufrechnung kommen, sowie zum Ver.uste der bürgerlichen Ehren- ttite auf 61t Dauer von 3 Jahren »erurchM.
Gießcn, 26. Septemdet. fD-kann ts-Syn ode in Gi-ben.f Am 21. S-Pt-M- b« wurde btt Synode des Dekanats Gi-b-n IN ter Stadtkirche zu Gi-v-n abgehalten. Es ba ten sich alle Abgeordnete biS auf -inen weltlichen, der plohlich v-rhtnd-r- wurde, -ing-fund-n. Di- Drediat wurde von Pfarrer Dr. Naumann zu Dt-b-n über Ps. 46, 14 gehalten. toil8 auf di- Nothstönde unfettr Kirche In der Gegenwart hin und ,-igtk, wie gerade dle Betrachtung dl-l.r Nothstönde un« auffordtrn und stärken mllffe, dre v-richr-°-n-n Werke der Nneren SMbfion ru treiben, «der tote schlimm es auch fei, wir hätten dennoch nicht Urfachi, une bänae i’ln ru lösten. Di- Kwche stände unter d.m Echuge Gortes, der ihr besten werd, rur ttdrun q-in In beiden Theilen ergingen nnst, Ermahnungen an dl, Mr-glt.d-r der Dekanatslnnod- fowie an alle. Die tm krrchliches Amt haben, beronder« die G-tstlich-n, für uSitrM- zu arbeiten. Di- vortreffliche Predigt machte nnver-ennbar den
tieisten Eindruck auf all- Anwes-nben. Der hierauf oom Dekan tm Namen des Dekanats-
aue chusteS vorgetragene R-chenfchaftsb,richt lieferte tm Gan,en fnn unerfreulich.« B.Id von d-n kirchlichen Berhältntst.n unfer-S Dekanats. In nrcht w.mg.n G.m.mden ist -lne B.sterung in B'ltiehung auf den Ktrchenbeiuch ein,.treten, namentltch gilt bas von Gt-b-n ielbst wo auch br- Srrl.gung des mittägigen ®ott.SDrenfi.« auf den Abend wahrend d.« Wmt.i i die Zahl d.. Krtchenbefucher nicht unanf.hbar vermehrt hat. An den drei Zahltagen b.fuchtm 1879 a,atn 1800 Perfon.n die Kirche, 1880 aber über 4000. In den Landg-m-mden nimmt dimännliche Bevölkerung viel fleißig» an d.m Golt-sdi-nst- iherl al« die werbliche weich I-kt«. in manchen Gemeinden V-ranlastung »ur Klagt gibt. Nur rn einer Gemeinde stndtt das umgekehrte Verbältniß statt. In ven meisten Landgemeinden ist die Zahl der Abendmahls- a ei'offen 20—30« größer als die der Bevölkerung; nur in etwa 7—N Gemeinden ist sie kleiner, »m auffallendsten ist dieser Untersckied in Gießen, wo etwa Vio der Bevölkerung sich am Abend. mad betbctliat. Die K a t e ch i S m u S1 e b r e wird in den meisten Landgemeinden fleißig besucht, in wenigen bis zum 20. Lebensjahre, in den meisten 4 oder drei Jahre lang, tn einet sogar nui zwei Sommer bindurck. vigentttche Taufverweigerungen sind nicht vorgekommen. Nur in Beuern verweigerte eine nock zur Landeskirche gehörige Familie die Taufe eines Kindes durch ein'n Getstl'cken dieser Kucke; das Kind soll durck den Prediger der separaten Lutheraner zu Aliendorf getauft worden sein. Ein andere« Elternpaar, wovon die Mutter der Baptisten- aemeinde angebört. verweigerte die Eonfirmation eine« Kindes.
In den Landgemeinden wurden alle bürgerlich geschlossenen Eben auch kirch Irch getraut. In Gießen zogen 4 gemischte Paare die Trauung durch den kath. Geistlichen vor- ein gemischtes Paar verweigerte die kirchliche Trauung, auck vier rein evangelische Paare wurden wenigstens in Gießen nickt kirchlich copuUrr. Bei ewigen soll solches auswärts ge. sckeben sein Ein Paar wieS die kirchliche Trauung entschieden zurück. Kirchliche Beerd gungen mit Ausnahme bei ganz kleinen Kwdern sind bei uns noch allenthalben im Gebrauch, in Gießen biÄbcT nur bei confirmirten Personen, in Wies eck vom sckulpflicktigen Atter an. Dock find n Gießen in der letzten Zeit auck nicktconfirmirte Kwder mit getstlicker Begleitung beerdigt, ol ne eine solcke hauptsächttck nur Personen, welcke in der Klinik gestorben sind.
Die Zahl der unehelichen Kinder hat sick während der letzten Zeit ansehnlich vermindert Wir haben eine Reihe von Gemeinden selbst größere, in welcken voriges Jahr ke ne uneheliche Geburt vorgekommcn st. Ueberbaupt^ waren von gerichtlichen Bestrafungen w.gen verübten Ver. recken nur einige erwähnt, hauptsächlich wegen Diebstahls; wegen Entweihung des Sonntags wurden nur in Gießen etwa 16 Personen bestraft. Ueber die äußere un> öffentliche Verletzung krr Sonntagsruhe durch ländliche und sonstige öffentliche Arbeiten trüb nirgends geklagt, desto mebr darüber, daß der Nachmittag fast ganz dem WirthShausbeiuch gewidmet wird auck geschieht dies leider dem Gesetz zuwider bisweilen schon am Sonntag borgen. AuS den Städten verbreitet sick diese Unsitte auf das Land Der Unfug der Spinn, ftuben findet sich nock in den meisten Gemeinden. Leider Gottes ist diesem Uebel kaum zu
^^^^Leider^fan^n^au^ diesmal der Gottesdienst sowohl wie die Verbannungen so nie keine BetheiUgunq von Seiten der Gemeinde Gießen, während in °^^ren Dekanaten w Synoden hin und her in den Landgemeinden gehalten wurden, d,e Bethei rgung «in ffl sei Es wurde drher beschloffen, wenigstens von Z-^it zu tn Canfegemnnben. b e langen abzubaltcn Für das nächste Jahr wurde vorläufig Kiew-Linden w Aussicht g r .
Allgemein sprach man seine Befriedigung über den Verlauf der^diesmaligen Sv
Gießcn, 26. September. Geüern Nachmittag sand bei überaus zablretwer theiligung in Wenzel s Garten eine Versammlung der liberalen Wähler unseres R tagswahtt^ises^Mt.^ beßrü6tc die sehr zahlreich ^N'chienenen und schlug
Dr. Muhl als Vorsitzenden vor, welcher Vorschlag einstimmige
Der Herr Vorsitzende wies auf den Umttand hin, dah er vorcirca * einer gle chen Versammlung präsidirte, die damals zu ^unsten des Candida 5 halten wurde, den die heutige Versammlung bekämpfen wolle und muffe eiti ,
hauptsächlich durch eine vollständige Umwandlung der^Verbältniffe des o Reich s die es heute für jeden liberalen Wähler unmöglich machten emen Ca d.v« 3U untm-lü8.n, d-r w'. H-rr oon R-b-n-u ber b-uckch-n *'&*<«*
Hierauf -rkh-ilk- -r Herrn vr. Gutflei sch bas Wart, b-r tm ffolBtnbtm I- politische Stellung auseinandersetzte.
Anknupsend an die einleitenden Worte des Vorsitzenden der Versammlu g. - Dr. Muh7. erklärte Redner, daß tbm, der von pol'tischer ThaNstkelt sich Folge seines Berufes habe ferne ballen muiien, der Entschluß, b'e ihm ang Re-.chstagscandidatur anzunehmen nicht le cht gefallen fei. ®jJ’obe {Ttb DVeiieln " die m feiner Person eingetrerene Vereinigung der liberalen Parteien n dürfen, da es tn ernster Zeit, wie der gegenwärtigen für fedenl patr")tlsw Pflicht sei, sich der Arbeit im Tientte des Vaterlandes nickt M entziehen, ö
Jahren sei die freiheitliche Entwickelung unseres Deutichen Reiches, die fv u, ,5
gönnen, unterbrochen und allem Anscheine nach eine Reaction im Anz g. 6 (5
alle Kräfte einzusetzen gelte. Der Reichskanzler, der einmal kürzlich gesagt y
jlnlid?1 «“'x un W s-S Oer man W :SO Sä; "•■SS-“ überflüssigen errungene * ftdlunfl nach«« unermüdlichen f aber doch nie o außer MN dies, zum ^yeil i iminermebr zu l keinerlei Widersp, jiren. Es habe 1 flcrabcju peinig1 Flinte der Ges« theilen ließ, um durch, daß er en daß er bei Sera: Mrdestem eben dückschen Richter n:M und die b-!>mdle. Auch« Linier sich bcizu!
Sem Allen tag-s. 6s sei z> Liiöirholung vot die Lckasligung d Lorlagen. Allen nach Beschränkung bit 3ucht heroort Jiaiier und Aeich , an das Aeich zu l durch liberale Ler: Siegle des Reichs Regierungszwecken Landwirthe und < Reichstage in all gegen zweijährige dcutbar, in welc be'chritten habe, Di Gängern könne lichen Leben reich Ri''.chskanzlers, je gci.igige Regierun dar das Äikitarb ai'J in jeder Legi!
Bezüglich d uin> geheime Wahlr Lüer vor dem Ge bt- ^rechte Grbitl «••lätlid) und enf ^eich der Anw lln6_ überdies bei Ansichten und L '"'M man sich puu.'ti gleicher; ftmblid', dürfe c nicht unirwähnt , , 1,1 [,e Äedeutuna
den verschj ^'"i'che Schutz i ^al und fijrchx. 7n’° aber jeder - •öen Gebiete hak -^'Sffetzen hierzu w « Ä
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