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einer Gehirnentzündung, ba8 dritte eine Bauchfellentzündung.

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Äu8 im Janua vergeben, «l'tgrgen.

hinderurg seitens der Polizei, war derselbe so aufgebracht, daß er durch lautes Schimpfen seine« Unwillen kund gab und wird derselbe deßhalb auch noch wegen Ruhestörung zur Anzeige gebracht.

Von einem Neubau in der Neustadt fiel gestern rin Arbeiter. Die Verletzungen sind unbedeutend.

Gestern wurde ein Commis verhaftet, welcher sich verschiedene Unterschlagungen zum Nachthetl seins Prinzipals hat zu Schulden kommen lasten.

Einem Fuhrmann von Auswärts, welcher des Guten zu viel grnosten hatte, so daß er seinem F -brwerk nickt mehr vorstehen konnte, wurde freies Quartier in der Bachgaste an­gewiesen, während sein Pferd in einem Wirthshaus untergebracht wurde.

Die zwei Brüder, welche im vorigen Sommer den Schutzleuten einen Arretirten zu entreißen suchten, wurden gestern vom Schöffengericht einer zu 3 Monaten und der anderen zu 6 Wochen Äefanqniß verurtheilt.

bei

England.

London, 19. December. Den AbendbiLttern zufolge hat in den Koh. lengruben von Abram bei Bolton eine Explosion schlagender Wetter stattge­funden, wodurch gegen 180 Personen geiövtet fein sollen.

Dublin, 19. December. Ein Erlaß deg Vicekönigs erklärt die Frauen- Landliga für gesetzwidrig und verfügt deren Unt-rdrückung. _________________

Telegraphische Depeschen.

Woiff'S telegr Correspondenz-Bureau.

Loyales

Gießen, 21. Dezember. [Sterblichkeit in Gießens Im Laufe der Woche vom 11. bis 17. Deccmber verminderten sich die Todesfälle im Verhältniß zu der vorausgegangenkn. Wocke bedeutend, da wir fetzt nur 5 zu verzeichnen haben. Cs starben zwei erwacksene Per­sonen, davon die eine an Lungensckwindsuckt, die andere an Altersschwäche. Die drei gestorbe nen Kindern waren zwischen 8 und 14 Jahren und erlag bas eine der Diphtherie, das zweite

Vorgestern wurde ein Mädchen von 12 Jahren gerade abgefaßt, als es in einem Hause ein Paar Schuhe stahl. Es sei hierbei bemerkt, daß dasselbe schon mehrmals in dem selben Hauke und von derselben Stelle Stiefel entwendet hat, ohne daß man eine Ahnung hatte, daß da8 Kind die Diebstähle verübte.

In der Nacht vom 19. auf 20. d. Mts. wurde ein freiwilliger Laternenputzer gerade in dem Moment abgefaßt, als er auf dem Pfahl saß. Durch die unangenehme Geschäftsver

burg eingetroffen. ,

Paris, 20. December. Dem Vernehmen nach wird sich Roupan dem- nächst »ach Tunis begeben, um seinen Posten als Ministerrestdent wieder einzunebmen. (?)

Wien, 20. December. Von dem deutschen Kaiser sind der Statthal­terei von Nteder-Oefferreich durch Vermittlung des auswärtigen Amtes zur Unterstützung der bei dem Brande des R'ngtheaters betroffenen Unglücklichen und der hilfsbedürftigen Hinterbliebenen der dabei Verunglückten 15,000 Jl zugekommen.

Der Kaiser erschien heute Vormittag im Hosburgtheater, um auch hier, wie gestern in der Hofoprr, sich au überzeugen, daß alle Verfügungen ge­troffen sind, um Gefahr von den Theaterbesuchern fernzuhaiten. Am Eingänge des Theaters erwarterrn den Kaiser Obersthofmeister Fürst Hoherlohe, Graf Taaffe, Frhr. v. Posfinger, General-Intendant Baron Hofmann, Direktor Wilbrandt und der Vice-Bürgermeister Uhl. Der Kaiser besichtigte die Räum- lichkeiten, schritt die Bühne und den Zuschauerraum ab, ordnete die Vermeh- rung und Erweiterung der Ausgänge, den Bau einer Stiege und Abschaffung der beiden letzten Sitzreihen der vierten Gallen?. D e Besichtigung nahm längere Zeit in Anspruch. In den nächsten Tagen tritt m der Hoftheater' Intendanz eine Commission zusammen, um sich über alle Aenderungen im Opern- und Burgtheater schlüssig zu machen.

Prag, 20. December. Die Verbaftung von Socialdemokraten am Sonntag Abend erfolgte in einer Versammlung des Arbeitervereins. An der­selben nahmen auch zwei socialdcmokratische Agitatoren aus Leipzig und Dres­den Theil. ES wurden revolutionäre Lieder gesungen und revolutionäre Toaste ausg'.bracht und wurden alsdann 18 Personen von den anwesenden geheimen Polizisten verhaftet. In den Wohnungen der Verhafteten, welche dem Ge­richte zum Verhör übergeben wurden, sand man verbotene Zeitschriften, Bücher, Briefe rc.

Wien, 20. December. Heute Nachmittag fand in dem Verzehrungssteueramt auf dem Nordbahnhof eine Gasexplosion statt. Der Amtsoorsteher wurde getödtet und drei Personen schwer verletzt. D>e Thürcn und Fenster des betrefft ndcn Locals wurden herausgertssen und zertrümmert. Jrrthümlich verbreitete sich das Gerücht, der Nord- bahnhos brenne, weßhalb die Feuerwehr einen starken Löschtrain entsendet hatte. Morgen Vormtttag besichtigt die landesgertchtliche Commission die Ringth^ater-Brand- stätte. Die Wegräumung der Eisensparren, Abtragung der Giebel und Zwischen­mauern beansprucht mindestens 11 Tage. Heute fand man keine Leichenreste, dagegen viele den Verunglückten angehörige Gegenstände. Heute wurden 30, gestern 20 Ver­mißte widerrufen. Die Gesammtzahl der Vermißten beträgt daher heute 570.

immer anfechten." _ r

- In einer Straße zu Stuttgart stand eine Dame, auf Jemand wartend, und sieht, daß sic von einem Herrn beobachtet wird Aergerlich hierüber tritt sie aus den Herrn zu und sagte entrüstet.-Mein Herr, ich glaube, Sie sind derStuttgarter Beobachter!"Verzeihen Sie, meine Dame, ich glaubte, Sie waren bteAugs­burger Allgemeine"!" sprach der Herr mit einer höflichen Verbeugung und ging feim.« plogbafte Frage.l Der berühmte Clavierspieler Kalkbrenner zu Paris war weniger auf feine Kunst als auf seine Abkunft stolzWissen Sie", fa^le er ein Tages zu einem Bekannten,daß der Adel meiner Familie bis auf die JcrtUM 0 mrückre.cht? Emer meiner Ahnen begleitete Fnedrich'Barbarossa . - -SW Dcm Piano?" fragte der Freund.

[Eine interessante Rimmer derbe.] Man nehme eine größere rothe Rübe mit Blätterkrone, schneide sie oberhalb der Wurzel durch und hohle den oberen Lyell so weit aus, daß eine Hyaciuthenzwiebel mit etwas Moos dann Platz ftndet. ma die Zwiebel einietzt, wird das Moos angefeuchtet und auch nachher stets feucht eryauen. Die rothe Rübe wird mit dem Haupte nach unten und der Hyacinthnizwiebel nach oben, ähnlich einer Ampel, mit einer passenden Schnur zuerst in einem ratteren, ipater im wärme en Zimmer am Fenster aufgebängt. Die Hyacinthe roaepft roieJu emem Glase, aber auch die Blätter der rothen Rübe krümmen sich nach oben zu und wachsen mit Es ist reizend, das intensive Blutroth vermischt mit dem frischen Grün der srck eniwickelnden Hyacinth.-nblätter zu betrachten, bis endlich sich die Hyacinthe voll in ihrem Blüihenschmuck zrigt. t P

- Aus gevuloertem Leder stellt I. S- Hyatt, der Erfinder des Eelluloi Messerheste, Stiefelabsätze, Knöpfe und sonstige Sachen her, indem er gereinigte red er -

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18. Dezember durch den Oberpräsidenten von Hessen-Nassau ftattgefunben.

__ Der Unterstaatssecretar im auswärttgen Amte Dr. Buschs welcher sich Ende November mit Urlaub nach Italien begaben, hat, wie die Post erfährt, die Anweisung erhalten, sich in Rom aufzuhalten, um die früher oon Schlözer geführten Verhandlungen mit dem Cardinal-Staatssecretär Jacobini fortzusetzen. Der Gesandte von Schlozer werde übrigens schon in einigen Wochen hier erwartet . m ,

Die Strafkammer des Landge.ichts verurthellte den Rcdacteur des.Berliner Tageblatts" Lewysohn, wegen Bismarckbeleidigung zu dreimonatlichem Gesangniß.

München, 20. December. Der König Hal vem ^-lc-arsmmister May­bach das Großkreuz des Verdienstordens der bayerisch n Krone verliehen.

London, 20. December. Nach späteren Nachrichten über das Gruben­unglück bei Bolton reducirt sich die Zahl der Getödteten auf 40.

Petersburg, 20. December. Der hier eingetroffene Generalgouver- neur von Ost-Sibttten, General Anutschin, hat die Nachricht überbracht, dH das 1877 verloren gegangene DampfschiffJanette" von der nordamerikant- schen Polar.Expedition jetzt aufgefunden und daß der Mannschaft deff Iben Hilfe geleistet worden ist. c E 3

Petersburg, 20. December. Ueber die Wiederauffindung des Dampfers Jeanette" wird weiter gemeldet: Die Regierung zu Jakutsk wurde benachrichtigt, daß drei Eingeborene des Weilers Onlou am Cap Barkim, 140 Werst nördlich vom Cap Bikoff, am 14. September ein großes Boot fanden mit 11 Personen vom Dampfer Jeanette", welche nach viel.-n Leiden Schiffbruch erlitten hatten- Der Adiunci- Diftrictschef wurde sofort beauftragt, mit einem Arzt und Medicamenten den Sch'ff- brüchigen Hülfe zu leisten, sie nach Jakutsk zu bringen und nach der übrigen Mann­schaft zu suchen. 500 Rubel wurden zur Deckung der ersten Kosten angenneien. In­genieur Melville vom gescheiterten Dampfer sandte drei ident sche Telegramme an den Besitzer desNewyork Herald", Mr. James Gordon Bennet. der sich augenblicklich in London befindet, an den Marinesecretär in Washington und eine an den amerikanischen Gesandten in Petersburg. Mr. Melville meldet, daß der DampferJeannette" am 23. Juni unter dem 77. Breitegrad vollständig von den Eismassen eingeschlosfen wurde. Die Schiffbrüchigen, welche in drei Allheilungen fünfzig Meilen von der Lena-Mündung in Böten aufgebrochen, wurden durch heftige Stürme und Nebel ge­trennt Das Boot 3, unter Führung Melville's, erreichte am 29. September die oft l cbe Lena-Mündung, wo es durch Eisschollen bei dem von heidnischen Eingeborenen bewohnten Weiler Bomonenga fcstgehalten wurde. Das Boot ist an der nördlichen Lena-Mündung gelandet. Die Mannschaft befindet sich in furchtbarem Zustande, mit tbeilweise erforenen Gliedmaßen. Zur Unterstützung der Unglücklichen die sich in großer Gefahr befinden, ist eine Expedition abgegangen. Vom Boot 2 fehlen noch alle Nachrichten. Der italienische Botschafter Nigra ist heute Nachmittag in Peters-

f näcbften Dienstag den Loralaugcnjchein vornehmen

Heute war eine Commiision, bestehend aus je einem Verircter des Magistrats, des Siadtp'üysikats und der Polizei, auf der Brandstätte erschienen, um zu bestimmen, was mir dem aus v m Ningthcatcr geschafften Schutt geschehen soll. Da dieser Schutt noch kleine Knochen und zrrbröctette Letchenthclle enthält, wucce angcordnet, daß derselbe well außerbalb des Rayons der Wiener Vororte in sehr tiefe Gruben versenkt und mit einer dicken Erdschichte bedeckt w rde. Sobald der außerhalb der bewohnten Gegmden gelegene Platz gefunden ist, wird der Schutt sofort dorthin überführt und vor der Veigrabung noch einmal genau durchsucht, ob nicht Gegen stände, die von Verunglückten herrührcn, in demselben enthalten sind. Vorerst wird der aus dem Theater geschaffte Schutt einer wiederholten gründlichen Desinfection unterzogen. Bisher wurde der Schutt auf Bauplätze in der Brigittenau und der Roßau geführt, was zu begründeten Beschwerden der Bevölkerung Anlaß gab.

Heute Nachmittags wurden in einem Anstandsorte der vierten Galerie des Ringtheaters, welcher Tract bisher noch nicht zugänglich war, sechs verbrannte Leichen gefunven. Die Letcheck selbst sind nicht mehr agnoscirbar; doch dürfte sich deren Jdeniitä'. aus noch gut erhaltenen Schriftstücken, die in den theilweise verkohlten Kleidern vorhanden waren, leicht constatiren lassen. Die Leichen wurden nach soforttgir Desinfection in Metallsärze gelegt und nach dem Central^Friedhofe gebracht. In Summe wurden heut acht Leichen aufgefunden.

[©in Eldorado für heirathßlustige Mädchen.) Der gegenwärtig in London weilende Generalgouverncur von Ennada, Marquiv von Lornc, p'äsidirie einem in der Ex ter-Hall ab­gehaltenen Meeting des tz auen Auswanderungs-Vereins, welcker sich die Ermunterung zur Auswanderung von Mädck-n und Frauen nach den britischen Colonien zur Aufgabe gestillt hat. Der Marquis hielt bei diefer Geiegenbeit eine Ansprache, in welcher et befürwortet-, den \ Strom der weiblichen Auswanderung hauptsächlich nach Canada zu lenken. Nach den Aeuße- | rungen des Generalgouverneurs zu schließen, scheint Canada und insbesondere der westliche 1 Theil des Dominion, ein wahres Eldorado für hcirathslustige Mädchen zu sein. So groß ? auch in canadtschen Städten die Nachfrage nach weiblichen Dienstboten sei, der Begehr nach Ehehälften sei noch größer und jedes nur einigermaßen hübsche Mädchen sei sicher, wenige Tage nach ihrer Landung einen Hcirathsantrag zu bekommen, ja, im fernen Westen riffe man sich förmlich um junge Mädchen. Die Hausfrauen in Montreal, Quebeck und Toronto klagten, daß sie ein nur Halbwegs hübickcs Dienstmädchen kaum 14 Tage im Hauie hät'.en, und flugs würde es ihnen von einem heirathslustigen Jüngling wcggeführt. Da, wie statistisch erwiesen, es in England eine Million meh^ Frauenspersonen al« Männer gibt, so wäre ja diesem Ueder- fluß durch die Auswanderung nach Canada praktisch abzuhelfen.

Kattowitz, 16. Dezember. Der Kaufmann und Restaurateur Parczyk vnteihtelt tn dem benachbarten Bogutschütz schon seit Jahren heimlicherweise einen Handel mit Pulver und Dynamit. ' Am Montag Abend gegen 7 Uhr wurden jedoch die Befürchtungen welche feine Mitbewohner schon öfter bezüglich ein.s Unfalls gehegt, zur traurigen Wahrhnt. Wie vaS Unglück entstand, läßt sich schwer best mmen, die Erörterungen darüber kommen jedoch dahin überRit, daß es heißt, Parczyk habe Pulv.r gepackt, um am nächsten Tage damit wegzufahren. In dem Zimmer befanden sich außer Parczyk d,ei noch unrrwachsenc Kinder desielben, während die Frau mit zwei größeren Kadern in der Küche war. Im Begriff, in cm<m O'en Feuer anzumacken soll nun Parczyk vor Beendigung der Pulverpackung mit einer Sckauiet voll glühender Kohlen durch die Stube gegangen fein. Jedenfalls ist nun ein Stück davon m daS lose umherliegendc Pulver gefallen und bat dieses entzündet. Es erfolgte eine heftige Deto­nation und gleich darauf schlugen die Flammen aus den Fenstern. Die angerichteten Ver­wüstungen sind entsetzlich. Fenster und Thür-n wurden zertrümmert und weit |ortgefd)l?ubert, die Möbel wirr durcheinander geworfen, die Bekleidungsstücke der von dem Unfall betroffenen Familienmttgli'.'dern brannten in Hellen Flammen Durch die Gewalt des Luftdrucks war die Decke zerriffen und eine alte Frau, welche während der Katastrophe in ihrer Stube über der Unglücksstättc saß, wurde sammt dem Stuhle an die Decke ihrer Wohnung geschleudert, ohne tndeß erheblichen Schaden zu nehme». Von den 6 anwesenden Familienmitgliedern ist nur Der ältere Sohn unversehrt davon gekommen. Parczyk und eines der kleinen Kmdn sind beTettg verschieden, der Zustand der anderen drei Verletzten soll hoffnungslos fein. Nachdem d'.e Ver­wundeten im gegenüberliegenden Krankeninstitut untergebracht und die Trümmer hinweg geräumt worden waren, wurden im Laden 207 Pfund Pulver und 70 Pfund Dynamit tn Kisten vor­gefunden Welches Unglück hätte durch beffen Entzündung nickt nur in dem von etwa zehn Familien bewohnten Hause, sondern auch in der Umgebung angerichtet werden können I

[Eine wichtige Entdeckung.) Brasilianische Blätter erzählen: "Auf den Be­sitzungen des Herrn Viuira in der Provinz Maranho wurde von Bergleuten das Scelett eines Menschen im foff Pn Zustande aufgeiunden Die Regierung fch"kle so­gleich einige Naturforscher an Ort und Stelle, damit sie das Scelett wissenschaftlich untersuchen- Dieselben erklären nun, daß das DcePtt von einem Menschen herstamme, der einer schon vor Jahrtausenden erloschenen Generation angehörte. Man hatte es also hier mit dem Gerippe eines prähistorischen Menschen zu thun. Und in der That hat dasselbe eine außerordentliche Lange, da es acht Fuß und P ct Zoll m'ßt, wahrend sein Rückgrat eine zwei Fuß große Verlängerung zeigt. Darwins Theorte von der Abslammung des Menschen vom Affen hätte somit einen leg errungen. Jndetz, so lange man nicht ein zweites ähnliches Scelett auffindet, läßt sich diese Theorie noch

Berlin, 20. Dezember. DerReichsanzeiger" meldet: Nachdem nach erfolgter

Hustimmmung der Staaisregierung durch päpstliches Breve vom 15. November der l Wien, 17. Dezember. Die Vorerhebungen der Polizei-Direction über den Brand im

Generalvikar. Kopp zum Bischof von Fulda ernannt und die zur Uebernahme des Amts , Ringtheater sind nun so weit abgejchloffen, daß heute Nachmittag um 2 Uhr die darauf bezüg­erforderliche Anerkennung des Königs nachgesucht worden ist, hat die Aushändigung ^chen Protokolle, sechzig an der Zahl, an das Landesgerickt in Strafsachen abgegeben werden der vom 12. Dezember batirten Anerkennungsurkunde an den Generalvikar Kopp am ; konnten Die Vernehmungen erstreckten sich nicht nur aus Mitglieder des Ringtheaters, sondern -- - ' * p 1 ------; auch auf Perkonen, die irgend wie über die Entstehung des Brandes oder über die Vorkcmm

s Nisse bei Der Vcrorcitung desselben und der damit verbundenen Katastrophe bcmerkenswerthe Wahrnehmungen g macht haben- Mit dieser Abtretung der Protokolle an das Strafgericht sind jedoch die polizeilichen Vernehmungen noch keineswegs abgeschloffen, denn c8 werden in den nächsten Tagcn noch alle Personen, von denen jetzt erst bekannt wird, daß sie aufktärende Depo . sttionen über das Unglück machen können, einvernommen und diese Nachtiags-Protocolle wieder - an das LandeSgericht geleitet.

Die für heute erwartete Gerichtskommission, bestehend aus dem Staatsanwalte v. Peller t und dem Untersuchungsrichter Sanier ist nich auf d r Brandstätte erschienen und dürfte erst