Ausgabe 
20.8.1881
 
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Außland.

Petersburg, 16. August. Es verlautet, die russische Regierung stehe schon seit längerer Zett mit der serbischen in Unterhandlung wegen Ausliefe, rung eines gefährlichen politischen Verbrechers Namens Grünberz, der früher in Moskau lebte und die socialistische Partei, der er angehörte, mit b-trächt. lichen Geldmitteln unterstützte. Nach der Ermordung des Spions Rennstetn in Moskau durch die Nihilisten, in welche Sache Grünberg anscheinenv stark verwickelt war, floh derselbe und entkam in di- Schweiz. Rach längerem Aufenthalt dort sandte ihn das G-nser Revolutions-Comitä wieder nach Ruß. Mnurnlt U11 , ^UH/ ------------------------------ ...

land zurück, welches er über Serbien zu erreichen gedachte. Brunberg bemerkte toasten, mit Sang und Klang beschlossen wurde. Bemerke sei noch, daß v-rr Ptarrer indessen bald, daß die russischen Agenten ihm auf der Fährte waren, und ' - - --

wagte sich aus Belgrad nicht heraus. Auf Verlangen der russischen Regierung wurde Grünbcrg daselbst verhaftet, und, wie es scheint, dürfte seine Ausliefe, rung nach Petersburg oder Moskau demnächst erfolgen.

Gießen, 19. August. Herr Provinzia director v Röder, welcher von hiernach Mainz als Provmzialdireeior unv Terrttorlal-Commistär v-rieht wurde, tfl heute Nacht ver- C der von derConcordia" herausgegebenen Zusammenstellung, welche soeben erschienen ist, fincen wir dieSmal die Arbeitslöhne und -Zeiten, sowie Preise der Lebensmittel und Wohnungen aus 261 Städten angegeben Die Prei>e rc. sind vom 1. Juli datirt Für unsere Stadt finden wir verzeichnet: Bauarbeiter d. b. Maurer- und Zimmerleute verdienten die Woche bet lOstündiger Arbeitszeit Poliere JL 20, Gesellen JL 16.2u, Handlanger JL 11, Schreiner- und Schlosiergesellen bet l lstündiger Arbeit JL 15 und 18, Schneider- und Schuh: machergesellen JL 14 Taglöhner JL 10-11. Nach der Zusammenstellung kostete bei unS am 1. Juli 1 Ko. Roggenbrod 28 H, 1 Ko. Roggenmrhl 39 und 1 Ko. Watzenmrhl 46 Butter das Ko. 180 $, Milch das Liter 17 H und ein Dutzend Eier 60 Kartoffeln Ju 5.50. Die Fleischpreise stellten sich bet mittlerer Qualität: Ochsenfletsch d^ Klg. 132 Kuhfieisch -98 Schweinefleisch 130 H Hammelfleisch 136 , Speck 180

Bier das Liter 30 und 24 Die Markcpreise für Früchte beziffern sich bd Warzen auf JL 24, Roggen JL 22.50, Erbsen JL 28 und Kartoffeln Jt 4.80 per 100 Ko D»e Preise der Wohnungen finden wir per Monat mit Jt 3.50 für Schlafstelle mit i/t Bett unv JL. 6 für ein ganzes Bett, heizbare Wohnungen von 12 Zimmern oder Zimmer mit Cabinet mu JL 7, 9 und 10 verzeichnet. ______

Vermischtes.

Kinzenbach, 15. August. Der gestrige Tag lieferte einen neuen Beweis, welch großes Interesse bic heutige Zeit an dem Gedeihen der Schule und dem Woolergehen ihrer Lehrer nimmt Es feierte nämlich unsere Gemeinde das 25jährige Dienstlubllaum unseres allgcliebten Lehrers Fuchs. Allseitig war eifrig Sorge getragen worden, damit die Feier in schöner würdiger Weise ihren Anfang und Verlauf nehmen konnte. Em- geleitet wurde dieselbe mit einem Festgottesdienst gegen 2 Uhr Mittags und wurde der sehr rüstige Jubilar nach dargebrachter Ovation des Ortsgcsangverems, an welche sich eine kernige Ansprache des Lehrers Weil aus Krofdorf anschloß und nach Absingen zweier Strophen aus dem LiedeLobe den Herrn" rc. von seinen jetzigen und ehe­maligen Schülern, von den Vertretern der kirchlichen und bürgerlichen Gemeinden und von seinen nächsten Collegen in feierlichem Zuge nach der Kirche geleitet. ^)cach An­leitung des Textes aus 1. Mos. 32 V. 26 beleuchtete Herr Pfarrer Geibel aus Krof­dorf in sehr schwungvoller erhebender Weise das im rechten Geist und Sinn geübte und darum auch mit reichem Segen gekrönte 25jährige Lehramt des Jubilars, wovon die Gemeinde Kinzenbach in innerer und äußerer Beziehung Zeugniß ablege. An, der weiteren Feier im Joh. Pfaff'schen Locale nahm Klein und Groß regen Antheil Hier- selbst wurde dem Jubilar von der Gemeinde cm prachtvoller Lehnsessel überreicht, zum bleibenden Andenken an diesen Tag, der in ungezwungener Weise mit vielen schonen

lich- Zweifel ausbrücken. °b 30 Mill. als Entfchübiguug an bie ©etaili» fttn für jedes Jahr genügen werten. Die Worte des Herrn Profeffors legen voraus daß die Zahl der D-tailaerkäuser bet Einführung des Monopols wesentlich eingeschränkt wird, daß also die bestehen bleibenden oder neu zu -r- "ichtend.u Firmen g.wisiermaßen als amtliche Verkaufsstellen fizuriren, welche entweder allein ihre Procenle oder auch ein Staatsgehait fuc Arbeit < langen. Die zahlreichen Gastwirthe, Restaurateure, Kaufleute, welche jetzt alle in Eigarren ein Nebengejchäft machen, sind dann gezwungen, entweder von den amtlichen Verkaufsstellen ihren Bedarf zu entnehmen und ohne Verbleust weiter zu verkaufen, denn mit Ausschlag werden sie kaum viel absetzen, oder aber, noch einfacher, auf das Geschäft überhaupt zu verzichten.

Hesterreich.

Pesth, 17. August. DerPesth. Lloyd" bespricht in heftiger Weise tint rumänische Grenzverletzung im Haromszeker Komitate. Dieselbe sei ein neuer Beweis der stetigen rumänischen Agitation gegen Oesterreich-Ungarn und stehe im Zusammenhänge mit der Agitation der rumänischen Emissäre unter der rumänischen Bevölkerung Siebenbürgens. Rumänien müsse eine energische Zurückweisung erfahren, da sonst Serbien und Bulgarien dem Beispiele Ru­mäniens folgen und die Interessen Oesterreich-UngarnS im Orient stark gesahr- den könnten.

Geibel aus Krofdorf ent Schreiben des Herrn Seminardirectors Bode aus Neuwied verlas, welches der Wirksamkeit des Herrn Lehrers Fuchs in Kinzenbach m beredtm Worten das reichste Lob spendete und ihm Gottes reichsten Segen für die Zukunft wünschte. Wahrlich, solche Anerkennung wirkt wohlthuend, ermutigend! So viel bewiesene Liebe muß Gegenliebe bewirken, welche segenbrmgend für das Gedeihen der Schule ist. Möchte noch manche Gemeinde Kinzenbach zum Muster nehrnern

Aus dem Rheingau, 18. August. Inder gestrigen Bürgerausschutzsttzung zu Rüdesheim wurde der Vertrag zwischen der Stadtgemeinde Rüdcsheun und dem Bankier B. Stern jr., betreffend die Anlage einer Zahnradbahn auf den Niederwald festgesetzt und mit 30 gegen 12 Stimmen angenommen. Danach können die Herren | Touristen bald per Dampf auf die Höhe fahren. Daß auch noch die Drahtseilbahn von Aßmannshausen aus gebaut wird, ist, eingeholter Information zufolge, nicht unwahrscheinlich. Sicherem Vernehmen nach soll Rüdesheim auch em Militär.

Telegraphische Depeschen.

Wvlff'S telcgr Korrespondenz - Bureau.

Berlin", 18. August. In der heutigen außerorbentttchm Grneralver- fammlung bei Rumänischen Eisenbahngesellfchaft würben, nachbem Banqnicr v. Kaufmann Protest gegen bcn Antrag, betr. Verlegung bes Sitzes bet Ge­sellschaft nach Bukarest, erhoben hatte, 35 Stimmzettel mit 714,324 Stimmen für ben Antrag auf Verlegung, 9 mit 4437 Stimmen bazegen abgegeben.

Fürst Bismarck kehrte Nachts von Schönhausen nach Berlin zurück unb begab sich heute früh nach Varzin.

Paris, 18. August. DieAgence Havas" melbet aus Tunis von gestern am 15. bs. sei in Sousa ein Malteser burch einen Tripolitaner er< morbet'worben, bas englische PanzerschiffMonarch" habe in Folge dessen »um Schutze bei Europäer 300 Mann an« Laub gesetzt. Aus Süb-Tunis eingegangene Nachrichten besagen, Ali Ben Khalisa, bet Führet bet Aufstänbi. scheu von Ssax, suche feine Flucht nach Tripolis zu bewerkstelligen.

Paris, 18. August. Nach weiteten, betAgence Havas" aus Tunis ^gegangenen Nachrichten hätten bie Englänbet eine ßanbung von Truppen bei Sousa zum Schutze bet bortigen europäischen Bewohner zwar vorbereitet, von berselben aber »lebet Abstanb genommen unb bie Versicherung ves tunesischen Generals Bacouch, baß die Ruhe auch ohne eine englische Intervention auf. rechterhalten werbe.

London, 18. August. Wie verlautet, wäre Parnell entschlossen, nach dem Schluß bet gegenwärtigen Session bie Agrar. Agitation tu Jrlanb fortzusetzen. _

London, 18. August. Unterhaus. Unterstaatssecretär Dilke theilte mit, Frankreich habe gewünscht, daß die Unterhandlungen über den Handels­vertrag am 22. er. in Paris wieder ausgenommen würden. Die englische Ne­gierung sei nach Prüfung gewisser neuer französtscher Vorschläge bezüglich ver Eisen-, Baumwoll- und Wollzölle des Glaubens gewesen, daß dieselben eine Basis für die weiteren Unterhandlungen böten und habe deshalb in den Wie« derzusammentritt der Commission unter der Bedingung gewilligt, daß ver jetzige Vertrag aus 3 Monate verlängert werde, damit hinreichende Zeit zur Prüfung der jüngsten Vorschläge gewonnen werde Die französische Regierung habe nach einem langen Schriftenwechsel die von der englischen R gierung ge- wünschte Verlängerung des jetzigen Vertrages aber abgelchnt und die englische Regierung sehe sich daher nicht veranlaßt, die Einladung zum Wiederzusammen- treten der Commission anzunehmen.

Washington, 18. August. Präsident Garfield schläft gegenwärtig. Seit gestern Abend 10 Uhr 30 Min. hatten die Wärter keinen Anlaß, die Aerzte zu rufen. Während man dem Patienten gestern Fleischextract eingab, machten sich die Symptome von Magenbeschwerden wiederum bemerkbar und nahm man daher von weiterem Versuche Abstand. Man wird diesen Versuch heute Morgen wiederholen.

Ein heute Vormittag um halb 9 Uhr ausgegebenes amtliches Bulletin besagt: Der Präsident hat eine gute Nacht verbracht, das Allgemeinbefinden deffelben ist bester als gestern.

Lokales

Gießen, 19. August lieber den kommenden Mittwoch hier im Saale deS Hotel Einhorn" coneertirenden Pianisten Herrn Herzog aus Berlin liegen uns eine Anzahl sehr günstiger und eingebenbtr Kritiken vor. Wir entnehmen eine solche der in Berlin erscheinenden Tribüne". Diese Zeitung schreibt:

Herr S. Herzog gab am Dienstag in der Sing Akademie ein gutbesuchtes Coneert, in welchem er zahlreiche Proben seiner Virtuosität als Pianist (Ta u s ig's Schüler) und seines fruchtbaren Cvmpositionstalentes gab. Die Chopin'sche schwierige Sexten-Etüde bewies am Besten, welche Fortschritte Herr Herzog allein seit einem Jahre gemacht bat. Er ist auf dem Wege, einer unserer besten Pianisten zu werden, und wird sein Ziel desto früher erreichen, je weniger er seine Kraft an eigenen Claviercompositionen kleineren Genres zersplittert. Der Derzickt auf daS augenblickliche Wohlgefallen der urtheilsbequemcn Majorität seiner Zuhörer, der, wenn auck nock so oft vergebliche, dock immer erneute Dersuck einer Interpretation Beet. bvven'S, Bach's u. s. w. ist eine größere künstlerische That, als die 7 Herzogsnummern dieses Programms. Herr Grünfeld unterstützte das Concert in künstlerisch wirksamer, Fräulein Eckarw enka durch thetlweise auch schlechtgewählte Lieder in nur erträglicher Weise

Bczirkscommando, Abdul M-dfchid, schreibt dasJllusttirtk Sonntags

blatt" eines Morgens ,nm Gebet die Stufen der Moschee emporstieg, trat em '-öeitler an ihn heranGroßmächtigster Sultan, glaubst Du auch, was der Prophet sagt. - Der Sultan lächelte.Ja, das glaube ich " -Nun wohl, Muhamed sagt, wir seien alle Brüder. Gib mir also, mein Bruder, das Theil, welches mir von Deinem Erbe gebührt." Abdul Medschid besann sich kurz und gab dem Bettler einen P'aster. Der aber behielt das Geldstück in der Hand, betrachtete es lange und sagte endlich. Aber, Herr Bruder, das ist nicht recht gelheilt, denn dieses Geldes hast Du doch wohl fünfzig Millionen." Da hob der Sultan warnend die Hand und sagte.

Höre, behalte, was ich Dir gegeben habe und sei zufrieden, den ich habe sUNsyunden Millionen Brüder und wenn die alle kommen, um mit mir zu theilen, so musstei. Du neun Zehntel wieder hergeben. Salem aleikum." Dann ging er in bie Moschee. Der Bettler ober mußte das Ding begriffen haben, denn er nickte still vor sich hm unt* steckte bann seinen Piaster ein. .

- l Ein hochachtungsvoller Professors Aus dem Leipziger Universilatsleben wul> eine hübsche Geschichte erzählt: Beider jüngst herrschenden Hitze hatten dieHorc.| eines Profeffors tm Auditorium die Röcke ausgezogen. Der Professor schien dies nid), zu bemerken. Erst am Schluffe des Collegs bemerkte er:Es ist wahr, meine Herren, es ist heute sehr heiß und ich hätte gern meinen Rock ausgezog n; ich habe dies jeboiL aus Hochachtung vor Ihnen unterlassen!" Diese Bemerkung des allgemein verehrten Lehrers wurde von dem Auditorium mit aroßer Heiterkeit und lebhaftem Futztrampel. ausgenommen, welches letztere bekanntlich nach studentischem Brauch gleichbedeutend mu Beifallsbezeugung durch Händeklatschen ist. ,

Frankfurt, 16 Auqust. Der Prinz von W., welcher feit Monaien in Frankfu.. weilte und sehr fleißig die Ausstellung besuchte, trat gestern an den Cassirer derselben mit b-' Frage heran:Wissen Sie, wer ich bin?" Der Cassirer antwortete:O gewiß, Durct lauckt!"Durchlaucht hin, Durchlauckt her," versetzte der Prinz,ich bin Seine ll^jrstü der deutsche Kaiser und Sie sollen mein Ftnanzminlster werden!" Der tmprovifirte Reichs sckatzkanzter sah sich seinen Wohlthäter genau an und merkte bald, daß es in dcffen Ow stübchen nicht ganz richtig war. Man complimcntiric den Bedauernswertben in einen Wagv der ibn auf die romantisch gelegeneBurg Affenstein" brachte. - Gestern Abend um b ur ging der letzte Post Paffagierwagen, welcher bei dem hiesigen Postamte noch im Gebrauch war zum Tbore hinaus, um nie wieder in Gebrauch genommen zu werben Webmuthtg blieS tr Schwager seinSo leb' denn wohl!" und fubr mit der letzten in Frankfurt noch bestandene: Landpost, welche über Bockenheim, Hausen, Praunheim, N-cderursrl unb Hrddernheim ging, au- bem Posthofe. Alle Fenster in der Post waren von Beamten besetzt und der Hof von benseibr. gefüllt-, man wollte denlctzren Postwagen" sehen. ' , .

Tür ktSmühl. Wie bedenklich es ist, aus dem Coupefenster Gegenstände hinaus zuwerfen, zeigt folgender, von dcmKreuzn. Tagbl." mitgetbeilter Fall, der sick dieser Tas- während d-r Fahrt etneS OmnibuSzuges auf der Strecke Türkismübl-St. Wrndel errlgntt: Ein Paffaqier hatte, vielleicht durch Unvorsichtigkeit, eine Sckeibe etngestoßcn und ftdenfall» ' der Absicht, bie Entdeckung dieser That zu erschweren, die Glasscherben ganz aus den Rahme herausgenommen und binausqeworfen. E.ne dieser Glasscherben ist nun einem am Bahnkolpc beschäftigt gewesenen Rottenarbetter mit solcher Gewalt in daS Gesicht geflogen, baß die Wang- des bedauernswerthrn Mannes wie von einem Säbelhieb getroffen zerschnitten würbe. O» Mann wurde nach St. Wendel gebracht, wo die schwere klaffende Wunde zugenaht warve M- derselbe weitere ärztliche Bebandlung findet. Der Paffagter, welcher, wenn auch absicktS »t ober leichtfertigcrweise die schwere Verletzung deS Arbeiters herbeifübrte, ist noch nicht ermtkte. worden. Dieier Fall möge aber für viele zur ernsten Warnung dienen.

I ^wei jugendliche Ankläger.j Londoner Blätter berichten: Mr. Houghton, ein Advok^ in London bat mit seiner Gattin eine längere Reise nach dem Kontinent angetreten und b, Sorge um seine beiden Kinder, zwei Knaben im Alter von fünf und sieben Jahren, der Hau^ bälterin überlasten. Mrs. Hougthon hatte schon lange vor der Abreise den Kindern um töne, das Daheimbleiben angenehmer zu gestalten, ausführlich erzählt, was für «ne ausgezelchn^ Beköstigung sie in Abwesenbeit der Eltern erhalten würden- Die Haushälterin, welche W* klebt von dem erhaltenen Wirthschaftsgelbe sich tm Herbst einen Mantel kaufen wollte h. jedoch das mütterliche Programm durchaus nickt rin und verköstigte die Kinder in höchst span niscker Weise. Der Jün-ere wünschte dringend die Zeit berbei, wo Papa und Mama wie^ nach Hause kämen, der ältere jedoch sagte:Paß auf, Willy, wir wollen nicht so lange toaitfl 3bva sagt häufig, der oder jener Mann erfüllt sein Versprechen nicht, ich muß ihn verklag - und so machen wirs auch. Morgen stehst Du zeitig auf und wir gehen miteinander n°i Worshipstreet und lasten unsere Harriet dort einsperren." Gesagt, gethan. Die kleinen Perlon f(bauten fick im Gerichtssaale recht befremdet um. Niemand wußte, was sie da wollten, unD sckob man sie langsam vorwärts, biS sie zum GerlchtStische gelangten. Der Rickter frag nach ibrem Begehren. Mr. EharliS, der Aeltere sagt resolut:Sir,.Mama und Papa ftr- nach ParlS gereist, well man nur dort schöne Spazierstöcke mit Pftifchen bekommt unv Knaben solche brauchen. Mama hat gesagt. Harriet müffe uns dreimal täglich Schinken. Fiel' Pudding, Eier und Obst, so viel tok wollen, geben, aber wir bekommen fast nichts als Buu