herbeigerufen. Sie trafen im Laufe d.s Tages alle hier'ein, ebenso der Staatsmmister Turban rc. Mit großer Spannung sah man dem nächsten Bulletin entgegen, welches Abends halb 6 Uhr aufgelegt wurde, nachdem auch Dr- Kußmaul noch eingetroffen war. Dasselbe lautet insofern tröstlicher, als im Verlauf des Tages die Schwächezustände des Herzens (offenbar jetzt das gefährlichste Symptom) nur in kurzen Andeutungen wiederkehrten, das Fieder mäßig war (38,ö Grad nicht übersteigend) und das Bewußtsein frei, ein characteristisches Moment dieses Krankheitszustandes. Aber trotz zeitweiligen ruhigen Schlafes war das Gefühl von Erschöpfung vorwaltend. Es kommt jetzt Alles darauf an, ob die Kräfte des hohen Kranken sich wieder genügend Heden und kein neuer Anfall von ähnlicher Stärke auf- tritt. Das typhöse Fieber an sich hofft man bewältigen zu können. Unter diesen Verhältnissen hat Ihre Maj. die Kaiserin, welche ursprünglich heute nach Koblenz abreisen wollte, ihre Abreise auf unbestimmte Zeit hlnausgeschoben. Für den noch immer nicht sehr kräftigen Gesundheitszustand der Kaiserin sind diese Tage der Aufregung und Sorge natürlich auch nicht oortheilhaft, obgleich dle Kaiserin sich mit großer Energie aufrecht erhält. Morgen früh 5 Uhr werden der Kronprinz und die Kronprinzessin von Schweden und Norwegen, mit Extrazug von Hamburg kommend, hier eintreffen. Die Kronprinzessin Victoria mar in Stockholm nicht zu halten; ihr erlauchter Vater hat auch die größte Sehnsucht nach ihr. Die jungen Herrschaften werden im Palais des Fürsten von Fürstenberg absteigen, weiches dieser dem Kronprinzenpaar zur Disposition gestellt hat. Das ganze Land befindet sich in fieberhafter Aufregung. Die große Verehrung und hingebende Liebe, welche man diesem Musterregenten, einem Vater seines Volkes im vollsten Sinne des Wortes, widmet, zeigt sich in rührenden Zügen allenthalben Das badische Volk ist stolz auf seinen Großherzog, auf sein Fürstenhaus. Möge der Himmel uns den theuren Herrscher gnädig erhalten". (Die Nachrichten vom 13. und 14 lauten nach den bereits mitgetheilten und unten folgenden Telegrammen günstiger.)
Wußland.
Petersburg. Der Wiener Corresponderck des „Daily Telegraph" ;
macht seinem Blatte die nachstehende Mittheilunq: In russischen amtlichen ; Kreisen ist durch die in voriger Woche erfolgte Verhaftung mehrerer Diener im Palast zu Gatschina große Bestürzung hervorgerufen worden, und es verlautet, daß diese Verhaftungen mit einem Complott, den Palast in die Luft zu sprengen, in Verbindung ständen. Es wird die größte Geheimhaltung über die Angelegenheit bewahrt, aber ich erfahre von einem zuverlässigen Correspon- denten die folgenden Thatsachen: Kurz nachdem der Hof von P.terhof über- gestedelt war, erregte bei einem höheren Beamten das Verhalten eines Dieners Verdacht, den man dabei ertappte, wie er Freund- im Palaste empfing, was durchaus gegen die Hausordnung verstößt. Man ließ indeß dieses Vergehens wegen Gnade für Recht ergehen, da der Diener unter Hinweis auf seine viel- jährigen Dienste seine Unschuld an irgend welchen verbrecherischen Motiven be- theuerte. Ein gewandter Pofizelagent wurde indeß mit der (Überwachung seines Thuns und Treibers beauftragt, und dieser berichtete, daß der verdächtige Diener bei seinen periodischen Besuchen der Hauptstadt mit Personen ver- | kehre, die bei der Polizei übel angeschricben seien. Schließlich gelang es dem j Agenten, sich in das Vertrauen des Mannes einzuschleichen, uno von ihm die Namm mehrerer im Palast beschäftigter Peisonen heiauszubringen, die „gut, und bereit zu handeln seien, wenn die Zett komme." Diese Leute sind jetzt verhaftet worden, und man hofft, daß die Gefahr hiermit abg-wendet ist. Osficiere, die in St. Petersburg und Kronstadt stationirt sind, haben in neuerer Zett Proklamationen höchst aufrührerischer Natur per Post erhalten.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenz- Bureau.
Berlin, 14. November. Mit Bezugnahme auf die in Nr 26 des Reichsgesetzblattes verkündete kaiserl. Verordnung vom 4. d. Mts., durch welche der Reichstag berufen ist, am 17. November d. Js. in Berlin zusammen zu treten, wird hierdurch bikannt gemacht, daß die Eröffnung des Reichstags an diesem Tage um 1 il2 Uhr Nachmittags im Weißen Saale des kö .tgl. Schlofft stattfinden wird. Zuvor wird ein Gottesdienst und zwar für di- Mitglieder der evangelischen Kirche in der Schloßkapelle um 12^ Uhr, für d e Mitglieder der katholischen Kirche in der St. Hedwtgskirche um 1 Uhr abgehalten werden. Die weiteren Mittheilungen über die Eröffnungs-Sitzung erfolgen in dem Bureau des Reichstags, Leipzigerstraße Nr. 4 am 16. November in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends und am 17. November Vormittags von 8 Uhr ab. In diesem Bureau werden auch die Ligiltmations' karten für die Eröffnungs-Sitzung und die Einlaßkarten für Zuschauer ausge- geben, auch alle sonst erforderlichen Mittheilungen gemacht werden.
Der Reichskanzler.
In Verh : o. Bötticher.
— Heute Nachmittag sand unter dem Vorsitze des Fürsten Bismarck eine Staalsmtnisterial'Sitzung statt.
Baden-Baden, 14. November. Bulletin über das Befinden Sr. König!. Hoheit des Großherzogs: Während der Nacht hat der Großherzoz viel und ruhig geschlafen und sich beim Erwachen sehr erquickt gefühlt. Tem- peratur 38, Puls 78. Der allgemeine Zustand ist wie gestern befriedigend. — Se. K. K. Hoheit der Kronprinz tritt heute Nachmittag 1 ,/2 Uhr die Rückreise von hier an und wird morgen früh in Potsdam eintreffen.
Karlsruhe, 14. November. Prinz Wilhelm, der Bruder des Groß- Herzog-, ist an einer Lungenentzündung erkrankt, doch ist seit der letzten Nacht eine Wendung zur Befferung ein^etreten.
Darmstadt, 14. November. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz traf heute Nachmittag, von Baden-Baden kommend, hier ein und beabsichtigt, um 9 Uhr AbendS nach Potsdam weiter zu reisen.
Bradford, 14. November. Von der hiesigen Polizei wurde gestern eine große Anzahl Revolver und Patronen nebst fenischen Schriftstücken mit Beschlag belegt.
Regensburg, 14. November. Der wegen Fälschung der Landtagswahl angeklagte Schneider Moritz ist zu 3 Monaten Gefängniß und Verlust der Ehrenrechte auf 5 Jahre verurtheilt worden. Ji den Motiven des Er- kenntniffes wird auSgeführt, daß der Angeklagte vorsätzlich und absichtlich im Interesse seiner Partei ein unrichtige- Wahlergebniß und dadurcd lm vorliegenden Falle auch eine Aenderung in der Person deS Gewählten (Abg. Bonn) hrrbeigeführt habe.
Paris, 14. November. Es wird versichert, daß Gambetta noch heute dem Präsidenten Grevy folgende Ministerliste vorlegen wird: Gambetta Präsident und Minister des Auswärtigen mit Spuller als Unterstaatssecretär, Waldeck-Roufleau Innere-, Bert Unterricht, Campenon Krieg, Allain-Targ6 Finanzen, Raynal öffentliche Arbeiten, Coch^ry Posten, Rouvier Handel, Colonien und Handelsmarine, Cazot Justiz, Goufeard Kriegsmarine, Devös Land- wirthschast, Proust Künste und Gewerbe. Wie es heißt, wird das „Journal
osficirl" morgen die Constituirung deS neuen Ministeriums publiciren, Gambetta wird daffelbe dann morgen dem Parlament vorstellen.
— Präsident Grevy hat die vorstehend gemeldete von Gambetta vorgelegte Ministerliste genehmigt. Die brtr. Dekrete werden voraussichtlich noch heute unterzeichnet werden.
lokales.
Gießen, 15. November. Gestern Mittag schlich sich in einem Hause in der Baynbof- straße ein Frauenzimmer in die Wohnung eines Bahnbramten und versuchte dorten einen Pack Kleider zu stehlen. Durch Zufall wurde die Diebin beim Aufräumen moppt jedoch wieder laufen gelassen, weil st; auf die Frage: was sie im Zimmer zu suchen habe, dre Antwort gab: Die Schutzleute verfolgen mich und da bin ich hierhergeflüchtet. Später wurve die Diebin dennoch gefaßt und entpuppte sich dieselbe als ein aus dem Ge-ängniß in Kastel erst entlassenes lüdcritches Frauenzimmer. Anstatt ver Polizei die Arbe t beim Fangen von Spitzbuben zu erleichtern, geschah hier aus falsch ang brachtcm Mitleid gerade das Gegrntheil.
— Gestern Mittag und gestern Abend verursachte ein vor wenigen Tagen erst hierher gezogener Taglöhner derartigen Unfug, daß er verhaftet werben mußte.
— Ein betrunkener Stromer, welcher sich auf der Marburger Straße sein Nachtquartier errichtet hatte, mußte auch im Arresthause ausgenommen werden.
Vermischte s.
Wetzlar, 14. November. Ergebniß der Stichwahlen: Im Kr.-iS Wetzlar, incl. der 8 Gem inden des sog. Hinterlandes, erhielt I. A. Waldschmidt 5254, Prinz Hermann zu Solms-Braunfels 4480 Stimmm. Im Kreis Altenkirchen erstere: 25K8, letzterer 4496 Stimmen. Das Gesammtergebmß stellt sich nunmebx dahin, baß Prinz Hermann mit 8976 gegen 7842 St. über I. A. Waldschmidt gesiegt hat. — Unseie gestrige Ansicht hat sich somit nicht bestätigt. Ob die Wahl angefochten wird, da, wie verlautet, Unregelmäßigkeiten vorg.kommen sein sollen, können wir heute noch nicht mittheilen.
Mommenheim, 11. November. (Raubmord oder Unglücksfall?) Heute fuhr der Landwirtb, Docs-Selzen nach Nierstein, um sich dort seinen Winteibedarf an Kohlen zu holen. Bei der Rückfahrt nahm derselbe seinen Weg über Schwabsburg, um von hier aus nach Selzen zu kommen. Die Scinigen, über das unerwartete Ausbleiben des Mannes geängstigt, machten sich auf den Weg, um über den Verbleib Nachforschungen anzustellen. In der Gemaikung Mommenheim fand man den Vermißten tobt unter dem Wagen liegend und das Pferd aus- gespannt, Ob ein Raubmord ober Unglücksfall vorlirgt wird die Untersuchung ergeben. Großh. Amtsgericht Oppenheim nebst dem Kreis Arzte begab sich sofort an Ort und Stelle um Erhebungen anzustellen. Der Verunglückte ist Familienvater von zwei unmündigen Kindern.
— Der Ashanti König ließ, wie über London telegraphirt wird, 200 junge Mädchen tobten behufs Vermischung ihres Blutes mit Mörtel, welcher zum Bau bes Königs Palastes dienen soll. Wie lange, so darf man wohl bei dieser Nachricht fragen, werden die civilisirten Mächte derartige Gräuel zur Kcnntniß nehmen, ohne an eine ernstliche Intervention durch Thaten zu denken?
Bremen, 12. November. Der vorgerückten Jahreszeit ungeachtet, sind alle von hier nack Amerika abgehenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd stets mit der vollen Anzahl Aus Wanderer besetzt; es ist sogar nothwenbig geworden, den Steamer „General Wnrer" Ende dieses Monats als Extraboot nach Newyork eintreten zu lassen. Nicht weniger lebhaft geht die Verschiffung von deutschen Manufacturwaaren; in dem am 13. abgehenden Dampfer „Rhein" ist der Güterraum seit längerer Zeit ganz besetzt und müßen angemcldete Güter aus Sachsen bis zur nächsten Abfahrt zurückbl-iben.
Die hiesige „Deutsche Nationalbank", welche tm vorigen Jabre die enorme Dividende von vierzig Procent an ihre Actionnäre verlheilte, hat im Laufe des Jahres von ihren Rio Tinto-Actien wiederum zehn Tausend Stück, welche ihr zu Lstr. 10.— per Stück einsteben, zu ungefähr Lstr 25.— per Stück an ein Pariser Consortium verkauft. — Dadurch ist dieselbe in den Stand gesetzt, auch für das laufende Jahr eine Dividende von vierzig Procent zu zahlen. Ein solches Resultat dürfte geradezu ohne Beispiel in der Geschichte deutscher Banken sein. —
Wenn die Aktien der „Deutschen Nationalbank" dennoch nur 155 not-ren, so erklärt sich dieses allein aus dem so überaus unbedeutenden Effectengeschäfte unserer Börse.
— sPreisauSschreiben für fierjte.] Die „Wiener med. Blätter" melden: Herr und Frau Victor Saint-Paul haben in der Academie de Medicine >u Paris 25 090 Francs übergeben zur Gründung eines Preises für diejenige Person, ohne Unterschied der Rationalität und deS Standes, welche zuerst ein von der Academie als wirksam uno unfehlbar erprobtes — Mittel gegen Diphtherie erfindet. Bis zur Entdeckung desselben soll die Rente des Preises als Aufmunterungspreis alle zwei Jahre denjenigen zuerkannt werden, welche durch Arbeiten, resp Untersuchungen über Diphtherie eine Aberkennung verdienen."
— In Boulognc, so erzählt ein Reisender der „Petersburger Zeitung", trat ich in eine Kirche. Es war eben Kinderlehre. Die kleinen Kinder sangen ein Lied, und sangen zu meiner Freude so gut, wie ich es sonst selten in Frankreich gehört habe. Aber die Melodie des Liedes — daS Lied handelte von den Sacramenten — drang mir so wunderbar lustig zum Herzen, rief mit im ersten Augenblicke eine solche Menge froher Erinnerungen dunkU ahnend in'S Gedüchtniß zurück, als ob ich einem alten Jugendgespielen begegnet sei, ich suchte und suchte, so oft die Melodie von Neuem begann, den Namen des alten Bekannten. Ich schloß bi? Augen, da wurde es lebendiger in mir. Heidelberg tauchte auf vor meinem geistigen Auge, die Hirschgaste, ein Commets, das Cerevis, die Schläger, — — ich hab's, ich hab'S! und in meinem besten Baste stimmte ich mit ein in das heilige Lied und sang: „Dein Haupt will ick bedecken, Und drauf den Schläger strecken, Es leb' auch dieser Bruder hoch! So lange wir ihn kennen, Woll'n wir ihn B<uder nennen, Ein H........ der ihn schimpfen soll!"
Ich batte die Kirche, Boulo ne und ganz Frankreich vcrgesten. Aber gerade darin lag eine ziemliche Gefahr für mich, denn der Schweizer mit seinem mächtig beknauften Stock trat gewaltigen Schrittes auf mich zu, als ich in der Barbarensprache mit in die Melodie, die man in der Thai Ton für Ton hier fang, einstimmte, und wollte mich ohne alle Umstände als Ruhestörer des Gottesdienstes hinauswerfen. Nur meine Betheuerung, daß ich die — öster^ reichliche Uebersetzung des Liedes vom Sacrament in heiliger Begeisterung mitgesungen, erlöste mich aus seiner gewaltigen Hand, obgleich er mir nicht recht zu trauen schien und nur kopfschüttelnd abzog.
Handel und Verkehr.
Giefieu, 15. Novbr. Auf dem heutigen Wockenmarkte kostete - Butter per Pfd. JL 0.95 bis JL 1 00, Hühnereier 1 Stück 7—8 X 2 Stück 0 H, Enteneier per Stück 0 2 Stück 00 H Käs, per Stück 5—8 Kasematte per Stück ^—0 H, Erbsen 1 Liter 23 H, Linsen » Lite, 25 H Tauben das Pa JL 0 50—0 00, Hühner p. St. X 0.70—1 00, Hahnen p. Sr JL 0.50 -0 90, Enten per Stück 1 10—1.30 Gänse per Pfund 35—50 Welsche per Stück JL 0.00—0.00, Ockienfleisch 54 H per Pfd., Kuh. un- Rindfleisch 45 bis 50 X Kalbfleisch 44 48 H Hammelfleisch 50 60 Sckweinest-isck 62—64 H, Kartoffelr.
per 100 Kilo X 3.00-4.50 Zwiebeln per Ltt X 8—0, Milch per Liter 16 und 18 Wrißklaur 100 St. JL 4 00—7.00.
Frankfurt, 14. November. (Frucktbericht.) Mehl Nr. 1 X 39.50/Nr. 2 X 37.50 Nr. 3 X 32.50, Nr. 4 X 2*4.50—00, Nr. 5 X 25.50, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 28.50-00, do. 1 (Berliner Marke) 26.50-27, do. II (Berliner Marke) 23, Wetzen effectiv hiesiger ab Bahnhof hter X 25.25 00.00, ab unserer Umgegend X 24.50—24.75, do. fremder je nach Qualität X 23.50—25.25, Roggen, je nach Qucckttät X 20.75—21.00, Gerste X 18 19.50, Hafer 16 50—17.50, Kohlsamen X 27—28.50, Erbsen X 19—27, Wicken 17.50—18.00, ßinfen X 20 40, Bohnen, weiße X 23—25, Roggenkleie — Weizenklete, grobe und feine X 0.—, Rüböl, detail, X 64 — Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise per 200 Pfd. Zollgewicht = 100 Kilo.)
Frankfurt, 14. November. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, 270 Kälber und 1000 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 60—65, 2. Qual. X 55—60, Kühe und Rinder 1. Qual. X. 55—57, 2. Qual. X 45- 50, Kälber 1. Qual. X 52—55, 2. Qual. X 40-50, Hämmel 1. Qual. X 58-60, 2. Qual. X 35-45 per 100 Pfd. Schlacht- gewickt. Sckweine wurden 820 Stück angeführt und das Pfund mit 65 bezahlt.
731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen - Expedition von H AANEXSTE11V de VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt


