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entwurf, die Ausübung und den Schutz der Fischerei betreffend, nebst Motiven zu. Der Gesetzentwurf umfaßt 67 Artikel.

Kesterreich.

Wien, 23. October. Der Fürst der schwarzen Berge erwartet, wie sich dasWiener Tagebl." melden läßt, noch fortwährend die Hülfe der Flotte. Er werde nicht eher von Dulcigno Besitz ergreifen, bevor nicht die Mächte eine Garantie geben, daß sie für Montenegro eintrrten würden, falls die Alba­nesen ihm feindlich gegenübertreten. Wird er schließlich nicht auch noch Dank von den Mächten beanspruchen, daß er so gütig ist, das Berliner Geschenk anzunehmen? Freilich könnte es ein Danaer Geschenk für Montenegro wer­den. Ucbrtgens macht man sich jetzt auch in Wien mehr und mehr mit der Möglichkeit vertraut, daß des Sultans Bereitwilligkeit bezüglich der Uebergabe Dulcignos Ernst gemeint fei. Admiral Seymour soll, obengenanntem Blatte zufolge, mit dem Gange der Eretgniffe nicht sehr zufrieden sein und nicht an eine friedliche Austragung glauben. Anderen Nachrichten zufolge hätten die Befehlshaber der dem internationalen Geschwader von Dulcigno angehörigen französischen und deutschen Kriegsschiffe den Befehl erhalten, heimzukehren, da keine wettere Flottenoperatton stattfinden dürfte. Kann man einem Gerücht Glauben schenken, so wäre es auch höchste Zett zur Heimkehr, da der Verkehr der Internationalen ein besonders freundlicher gar nicht sein soll. Namentlich laffen die Beziehungen der deutschen und französischen Maritimen viel zu wün­schen übrig. DasDaily Chrontcle" bemerkt zwar, es sei dieser Mangel an Eintracht ein Gegenstand für Bedauern, allein nicht für Besorgniß, meldet aber gleichzeitig, daß auch die Klagen über schlechten Ankerplatz ebenfalls tm Zunehmen begriffen sind. Dazu kommt noch, daß Borastürme die Lage der Flotte ungemüthlich machen. Der letzte Borasturm soll so stark gewesen sein, daß sich die Schiffe nur mit Nothankern halten konnten und daß die Schiffe mit Ausnahme der deutschen und österreichischen ihre Plätze wechseln mußten. Schließlich könnte es noch kommen, daß wie zu Zetten der Kreuzzüge zur Be­freiung des heiligen Grabes die Völkerschaften unterwegs untereinander sich in dte Haare gerathen um die besten Plätze.

Telegraphische Depeschen.

Wagrrer'S telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 25. Octbr. Dte auf Donnerstag den 28. d. Mts. festge­setzte Eröffnung des Landtags erfolgt Mittags 12 Uhr durch den Vicepräsi­denten des Staatsministeriums Graf Stolberg.

Wien, 25. Octbr. Meldung derPolit. Corresp." aus Konstan­tinopel : Dte Pforte ist zu einer Vereinbarung geneigt, wonach der Einmarsch der Montenegriner in Dulcigno gleichzeitig mit dem Abmarsch der türkischen Truppen erfolgen würde. Dte türkischen Bewohner, welche nicht in Dulcigno blei­ben wollen, werden auf den vor Dulcigno kreuzenden drei türkisch?» Schiffen eingeschifft.

Loudon, 25. Octbr. Gestern fand in Galway ein großes Meeting statt, an welchem 40,000 Personen theilnahmen; Parnell hielt eine Rede, in welcher er daS ^Oberhaus und den Staatssecretär Forster für dte agrarischen Morde verantwortlich machte; dte einzige Remedur für dte gegenwärtigen Zu- stände sei dte Autonomie Irlands.

Straßburg, 25. October. Dte von verschiedenen Zeitungen mitge- theilte Nachricht, daß der Statthalter v. Manteuffel seine Enthebung von dem General-Commando des 15. Armee-Corps nachgefucht habe, ist gänzlich unbegründet.

London, 25. Octbr. Nachrichten vom 25. ds. zufolge ist dte Stadt Jquique (in Peru) fast gänzlich niedergebrannt.

Konstantinopel, 25. Octbr. Die Pforte soll Riza Pascha formelle Instructionen ertheilt haben, geeignet die von Montenegro tn Betreff der Dulcigno-Convention erhobenen Schwierigkeiten zu beseitigen. Die Pforte hat ihre Vertreter im Auslande angewiesen, dte Delegirlen der Inhaber tür­kischer Schuldtttel nach Konstantinopel etnzuladen, um hier auf Grundlage ihrer Note vom 3. October zu einem Einverstandniß zu gelangen.

London, 26. October. Das Cabtnetsmitglied Dodson hielt gestern Abend vor seinen Wählern tn Seagsborough eine Rede, worin er erklärte, die Regierung werde, wenn dte bestehenden Gesetze zur Aufrechterhaltung der Ord- nung in Irland nicht ausretchen sollten, außerordentliche gesetzliche Maßnahmen vom Parlament verlangen. In der montenegrinischen Frage fei die Koopera­tion der Mächte erfolgreich gewesen. Wenn dte Türket nicht Wort halte, muffe man sie als barbarische Nation behandeln.

Lokale-.

Gießen, 26. October. Tagesordnung für dte Stadtverordneten - Sitzung am ! Donnerstag, den 28. October 1880, Nachmittags 4 Uhr, im alten Real- ; schulgebäuder

1. Gesuch der Juliane Müller um käufliche Ueberlafsung städtischen Geländes.

2. Die Verpachtung eines Lagerplatzes im Oswalds Garten.

3. Reparatur des städtischen Pflasters bett.

4. Dte Anschaffung von Pflänzlingen für die Domanial- und Gemeinbewaldungen. \ 5. Klagerhebung gegen den Ortsarmenverband Langenschwarz.

6. Klage gegen den Ortsarmenverband Schwabenrod.

7. Die Vervielfältigung des Stadtbauplans.

8. Die Herstellung eines gepflasterten Uebergangs in der Alicenstraße.

9. Gesuch wegen Straßenbeleuchtung.

10. Gesuch des Bierbrauers Eduard Pöschel um Erlaubniß zur Erbauung einer Eishalle, i 11. Den Verkauf von Backwaaren und deren Gewicht betr.

Gießen, 25. October. Begünstigt durch das für die jetzige Jahreszeit schöne ; Wetter, welches sich nach einigen Regentagen und der vorhergegangenen kalten Nacht eingestellt hatte, fand gestern die Feier des 25jährigen Stiftungsfestes der Freiwtlliaen i Gail'schen Feuerwehr statt und verlief dasselbe in allen seinen Theilen Programm- ! gemäß. Wenn auch von Seiten der Nachbar-Feuermehren eine stärkere Betheiligung hätte erwartet werden können, so folgte doch die Freiw. Städtische Feuerwehr der an I sie ergangenen Einladung und betheiligte sich ziemlich vollzählig an der Feier. Nach 1 der üblichen Tag - Reveille am Morgen, Empfang und Geleite der auswärtigen Kameraden nach dem Hauptquartier im Lindenhof fand um 1 Uhr Mittags in dem 1 prachtvoll decorirten Wenzel'schen Saale gemeinschaftliches Mittagsessen statt an . welchem sich außer den Vertretern der Stadt rc. die Gründer der Feuerwehr, der Vorstand ' der freiw. städt. Feuerwehr, sowie die Vorstände auswärtiger Feuerwehren und naturgemäß * auch die Repräsentanten des Hauses Gail, Herr Commerzienrath Gail, Herr Stadt- , verordneter Gail und Herr Wilh. Gail jun., sowie sonstige dem Hause nahestehende i Personen betheiligten. Nach Begrüßung der Anwesenden überreichte Herr Marr 1 Hauptmann-Stellvertreter dem noch activen Spritzen-Obmann und Mitgründer des Corps, Herrn Emil Junker, das demselben gewidmete Ehrendiplom, welches der­selbe dankend annahm und dessen Uebergabe mit einem brausenden Tusch begleitet wurde. Nach aufgehobener Tafel zollte Herr Stadtrentmcister Enders den beiden

Feuerwehren einige Worte der Anerkennung, worauf sich die Fefttheilnehmer nach dem Oswald schen Garten begaben, woselbst die Aufstellung des Festzuges statlfand, welcher sich unter dem Vorantriit der hiesigenRegimentsmusik durch die Neustadt, Marklsteaße über den Markt nach demLindenplatze bewegte und dessen Schluß de Gail'fche Feuer­wehr mit ihren mit Guirlanden geschmückten und neu angestrichenen Fahrzeugen luldetc. Das nun folgende Brandinannöoer am Lindenhof verlief gut; leider war der Wasfer- strahl anfänglich etwas schwach, welchem Ucbelstand aber sofort avgeholfen wurde da derselbe sich nur auf ein Versehen im Anschrauden der Saugrohre zurückführte 'das Prasseln des Wasserstrahles zeigte indeß, daß die Spritze sehr gut im Stande lst. Nach der Uebung passirte der Zug mehrere Straßen der Stadt und bewegte sich nach Unterbringung derGeräthe im Spritzenhause dem Wenzel'schen Saale zu welcher Die Teilnehmer kaum zu fassen vermochte, die das nun folgende Banket berbeigkzogen hatte. Das erste Hoch, von Herrn Marx ausgebracht galt den Gründern der Feuerwehr, sowie den Gästen.. Nach dem Vortrag des LiedesDies ist der Tag des Herrn" seitens des Bauer'schen Gesangvereins brachte Herr Oberstlieutenant S enckel das Hoch auf den Kaiser aus, worauf von den Versammelten stehend die National­hymne gesungen wurde, das Gleiche geschah bei bem von Herrn Stadtverordneten H an stein, der in Verhinderung des Bürgermeisters die Feuerwehr Namens der Stadt begrüßte, auf den Großherzog ausgebrachten Hoch. - Hauptmann Weidia dankte für die freundliche Einladung an die freiw. städtische Feuerwehr und schloß mit einem Hoch auf die Vereinigung beider Feuerwehren. Herr Stadtverordneter Aail gedachte unter Hinweis auf das LiedBrüderlich zur frohen Stunde" des vor Kurzem verstorbenen M-tgründers der Gail'schen Feuerwehr, Th. Noloff, zu dessen Andenken die Versammlung sich erhob.

Hierauf entwickelte der Adjutant der freiw Gail'schen Feuerwehr, Herr Martin Loos, in längerer, schwungvoller Rede ein Bild der Entstehung der frei­willigen Feuerwehren und wies an der Hand statistischer Notizen aus die Ver­breitung des Feuerlöschwesens seit dem Jahre 1846 hin, in welchem sich die erste freiwillige Feuerwehr zu Durlach in Baden gründete, die sich später bei dem Theaterbrande in Karlsruhe, welcher 72 Menschenleben forderte, mit Bravour auszeichnete. Er gedachte ferner des nunmehr verstorbenen Spritzenfabrikanten Karl Metz in Heidelberg, des Gründers der freiwilligen Feuerwehren, welcher am 6. October die Spritze nach Gießen brachte und die junge Mannschaft einexerzirte, die dem am 1. September desselben Jahres von dem verstorbenen Herrn Georg Philipp Gail erlassenen Ausrufe zur Gründung einer Feuerwehr gefolgt waren. Das Andenken des Verstorbenen wird durch Erheben von den Sitzen geehrt. Die Rede schloß mit einem Hoch auf das Haus Gail. Commerzienrath Karl G a i l dankt für die seinem verstorbenen Vater widerfahrene Ehre und wies auf das Verhältniß beider Feuerwehren zu einander hin, betonend, daß zwischen beiden immer ein guter Geist herrschen möge und toastet schließ­lich auf das Wohl der Stadt Gießen. Stadtverordneter F e r d. Gail bemerkt, daß die Feuerwehr nicht allein ihr Entstehen und Blühen dem Hause Gail verdanke son­dern auch der Beihülfe der Bürgerschaft und dem Opfermuth der Mitglieder. ' Ein kräftiger Feuerwehr-Salamander folgte seinen Worten. Der erste Sprecher des Turn­vereins, Herr P h. Uhl, bringt Namens des Turnvereins den Dank desselben für die freundliche Einladung, desgleichen Herr Jung denjenigen des Kriegervereins, betonend, daß die Ziele des Vereins mit der Feuerwehr identisch seien, die Krieger seren berufen Zum Schutze des Vaterlandes, die Feuerwehr zum Schutze des Nächsten. Herr Stadt verordneter Hornberger brachte ein Hoch auf das Blühen und Gedeihen beider Feuerwehren, Herr Stadtverordneter Wenzel auf das Haus Gail und den Corpsgeist beider Feuerwehren aus. Unter dem Absingen der Feuerwehrlieder und den Klängen unserer Regimentsmusik vergingen die Stunden in der schönsten Weise. Noch müsse» wir an dieser Stelle des Bauer'schen Gesangvereins gedenken, der durch Vortrag einiger Lieder auch nach dieser Seite hin das Fest verschönern half und somit das auch ihm gebrachte Hoch verdiente, was Herrn Heinrich Hollmann, Mitglied des Vereins, veranlaßte, für die an den Verein ergangene Einladung zu danken und nun dein Deutschen Vaterlande ein Hoch auszubringen. In der launigsten Weise, unter Musik, Gesang, Torsten rc. erreichte das Fest gegen Morgen sein Ende. Möge auch es dazu angethan fein, die Sache der freiwilligen Feuerwehren Gießens zu fördern. Der Ein­wohnerschaft Gießens aber, welche an diesem Tage durch Beflaggen der Häuser ihrer Sympathie für die Feuerwehr Ausdruck gab, glauben wir Namens derselben den ge bührcnden Dank hiermit abstatten zu können.

Gießen 26. October. Die gestern Abend tm Saale des Cafe Leib abgebaltene Generalversammlung des Vereins der nationalen und liberalen Partei war von ca. 120 Mit gliedern besucht. Nachdem Herr Rechtsanwalt Muhl zum Vorsitzenden der Versammlung be stimmt, ertheilte derselbe Herrn Prof. Dr. GareiS das Wort zu einem eingehenden, sehr klaren und verständlichen Referat über dte politische Lage im deutschen Reiche. Redner berührte die Gründung und Entwicklung des deutschen Reichs als Rechtsstaat, die Bildung der Fracttonen im Reichstag. Er sagte, daß die nationalliberalc Fraktion die Regierung unter­stützte bei Schaffung der freiheitlichen Gesetze, so namentlich bei der Reichsverfaffung, des Civil- standsgesetzes und der Justizorganisatton. Dies dauerte bis zum Jal>re 1878, wo dr> Reichs- kanzler durch seinen bekannten Brief die sog. Schutzzollpolitik einführte. Von hier an datirten die Dtfferenien in der großen nationalltberalen Fraktion, welche an Schärfe bet Verhandlungen der preuß Ktrchenpolitik zunahmen und im preuß. Abgeordnetenhause zur Trennung schließlich berbeiführte. Hierauf beleuchtete der Redner die Gründung des Vereins der nationalen und liberalen Partei in Gießen, welche zu einer Zeit statlfand, in welcher die unseligen Attentate die Gemüiher deutscher Patrioten tief bewegte und wo es galt, daß das liberale Bürgerthum gegen die Socialdemokratie und gegen die Reaction Stellung nehme. Diesem Programm tm Großen und Ganzen sei der hiesige Verein bis heute treu geblieben, zumal es innerhalb d'eses großen Rahmens jedem Liberalen gestattet war und ist, seiner individuellen Ansicht zu huldigen und kein Parteiterrorismus geübt wurde. Redner verlas und begründete hierauf nachstehende Resolution:

Die Mitglieder des Vereins der nationalen und liberalen Partei, nack wie vor festhaltend an den bei der Gründung des Vereins ausgesprochenen Grundsätzen, er­blicken in den jüngsten Parteibewegungen keinen Grund zu einer Trennung, sondern halten vielmehr ein einmüthiges Zusammengehen aller liberalen und national ge­sinnten Elemente in der Provinz Oberheffen jetzt mehr als je für dringend geboten."

Der Vorsitzende dankte dem Redner für das unparteiische Referat. Herr Rechtsanwalt Batst sprach sich sodann gegen das geplante Jnnungswesen aus und bemerkte beiläufig, daß sich der hiesige Anwaltverein tn seiner letzten Sitzung gegen die Beschränkung der Wechselfäyig- keit ausgesprochen habe Nachdem noch Herr Prof. Weiland seine Befriedigung über die Resolution und sein Bedauern über den Austritt von Mitgliedern der Fortschrittspartei aus dem Verein ausgesprochen, wozu feine Veranlassung gewesen, stellt der Vorsitzende, Rechtsanwalt Muhl seinen Standpunct gegenüber der neuesten Bewegung klar. Auch er erklärt den Austritt aus dem Verein für unveranlaßt und unklug. Jedoch solle mau keine feindselige Stellung gegen einander einnehmen, sondern in den großen Zielen friedlich nebeneinander gehen. Die Resolution wurde hierauf einstimmig angenommen. Landtagsabgeordneter I. Haustein erhielt soc-ann zum Schluß noch das Wort und lud derselbe zu einem Parteitag der Heff. Fortschrittspartei auf den 7. November nach Frankfurt ein. Hierauf wurde die Versammlung geschloffen.

Die L o tz'sche Brauerei wurde gestern um den Preis von 100 000 JL an einen Herrn aus Kalk bei Deutz verkauft.

Vermischtes.

sKurioses Mißgeschick, j Einer auswärtigen Familie passirte während der Dombau- feier in Köln in einem Hause an der Hochstraße ein unangenehmes Mißgeschick, welches derselben gewiß ebenso wie die Dombaufeter unvergeßlich bleiben wird. Wohlgemuth saß dieselbe wenige Minuten, ebe der historische Festzug ankam, mit Kind und Kegel in einem Geschäftshause vor bem Schaufenster, das sie glücklicher Weise für 45 JL gerntethet hatte. Einer der hoffnungs­vollen Sprößlinge, dem der Aufzug an der Rolllade mehr Interesse bieten mochte, als oi, auf der Straße bin und her strömende Menschenmenge, zog und zerrte an der Leitung bald recht«?, bald links, bald nach unten, bald nach oben, bis auf einmal die Tete des Zuges war eben erschienen kladtnradatsch, die Rolllade herunterfuhr.Herr Gott, der BösewichtI" jammerte da Alles durcheinander, und mit aller Gewalt hob und schob, zerrte und zog man an der jede Aussicht hemmenden Lade. Aber vergebens, die Feder war übergeschnappt und die Lade rückte nicht von der Stelle. Erst nach langer Arbeit gelang es, die Leitung wieder in Ordnung zu bringen. Der Zug war unterdeffen vorübergezogen.

Marburg, 21. October. Am 19. d. M. fand hiertelbst eine Sitzung des Kreistages statt, auf dem neben anderen unwichtigen Angelegenheiten auch die Frage auf der Tagesordnung stand, ob der Kreis die Verpflichtung übernehmen wolle, das für die Erbauung der Bahn Cölb'- Laasphe erforderliche Grundeigentbum im Kreise der Regierung zu stellen. Bemerkt wird hier, d ß die communalständische Verwaltung zu den hieraus erwachsenden Kosten, di- im Ganzen

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