Rio de Janeiro, 14. Juni. Die Chilenen haben am 7. Juni Arica gestürmt und die Garnison gefangen genommen. Die peruanische Cor- vette „Manescapas" wurde in den Grund gebohrt.
Berlin, 14. Juni. Für die am 16. Juni um 2 Uhr beginnende Berliner Conferenz in der griechischen Frage ist analog der Geschäftsbehandlung im Congreste eine geschäftliche Erledigung in zweifacher Behandlung in Aussicht genommen. Einmal die Conferenz-Verhandlung selbst, an welcher die Experten nicht theilnehmen, zweitens die Arbeit der Experten auf Grund des vorangegangenen Conferenz-Antrages. Die bet dem Congresse üblich gewesene dritte Art der diplomatischen Ausschußberathung kommt bei dem begrenzten Charakter der Conferenz in Wegfall. Die türkischen und griechischen Vertreter nehmen an der Conferenz nicht Theil und haben keine directe Stellung zu dieser. Es bleibt ihnen überlasten, durch die Vertreter der einzelnen Mächte ihre Wünsche vorzubrtngen.
— Fürst Bismarck empfing heute die auswärtigen Delegirten zur Fischerei-Ausstellung.
London, 14. Juni. Layard ist hier etngetroffen. — Laut Telegramm der „Times" aus Kabul vom 13. ds. begegnen die Unterhandlungen mit Abdurrhaman wegen Annahme der Emirwürde von Afghanistan Schwierigkeiten; die Rückkehr von Jakub Khan sei möglich. — Laut Telegramm der „Times" aus Calcutta hat der Aufstand in Oberblrma sein Ende gefunden. — Einem Telegramm des „Standard" aus Bombay zufolge erklärte Gordon, er gehe nach China, um der chinesischen Regierung vom Kriege mit Rußland abzurathen.
Le Mans, 14. Juni. Kriegsminister Farre besichtigte die hiesigen Truppen und hielt bet einem Banket eine Ansprache, in welcher er erklärte, er freue sich, inmitten einer vornehmlich Ackerbau treibenden Bevölkerung zu sein, welche die Grundlage einer gut dtsciplintrten patriotischen Armee bilde, die ihre militärischen Pflichten mit über jedes Lob erhabener Hingebung erfülle.
Paris, 13. Juni Senat. Leon Say nimmt Besitz von dem Präsidium und hält folgende Ansprache: Die republikanischen Institutionen, noch jung, aber kräftig, können durch die Eintracht der großen Staatsgewalten alle erhofften Früchte bringen. Diese Eintracht braucht der Würde und Unabhängigkeit der Kammer oder des Senats keinerlei Opfer aufzuerlegen; sie ist als schützender Mantel ausgebreitet über die Republik, über die parlamentarische Regierung und die modernen Ideen. Diese Eintracht ist vorhanden; der Senat in seiner tiefen Erkenntniß der politischen Nothwendtgkeiten wird dieselbe zu erhalten wissen und so die Aufgabe der Executivge- walt erleichtern, welche bei freien Völkern immer so schwierig ist. Der Senat Wird demgemäß dazu beitragen, in den Geist des Volkes die Principien einzuprägen, welche es für untrennbar von der Idee der Republik erachtet: die Achtung vor dem Gesetz und die Erhaltung der Ordnung. — Der Berichterstatter der bez. Commission übergibt den Bericht über die Petitionen gegen die Deccete vom 29. März. Dieser Bericht, welchem die Petitionen für unbegründet zu erklären empfiehlt, soll am 24. Juni im Hause zur Debatte gelangen.
Lokales.
Gießen, 15. Juni. Dem hiesigen Turnverein wurden von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog Corporationsrechte verliehen.
Verwischtes.
Frankfurt, a. M. Der Ausschuß des Landes-Pferdezucht-Vereins im Groß- herzogthum Hessen tagte hier am 11. Juni im Hessischen Fürstenhofe auf der Zeil. Der Hauptgegenstand der Verhandlungen betraf die Aufstellung einer „Ordnung zum Ankauf von Füllen in Hannover und Oldenburg", welche im Entwurf von dem auf weitere 3 Jahre wiedergewählten Vorstand des Vereins zur Berathung und Beschlußfassung gebracht wurde. Die Ankaufs - Commission wird unter Leitung des Hofstallmeisters t. P. Freiherr von Schaeffer-Bernstein, nachdem der Bestellungstermin (ausschließlich für Mitglieder des Vereins) am 15. Juli geschlossen ist, im Spätsommer die Pferdezucht-Bezirke zwischen Ems und Elbe bereisen.
Darmstadt, 12. Juni. In Sachen des Muttermörders Pfaff ist dessen Gnadengesuch, nachdem die Acten vom Reichsgericht zurückgelangt, nunmehr Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog unterbreitet. Der Umstand, daß alle Vorkehrungen zur Hinrichtung getroffen, so z. B. der Scharfrichter verständigt ist, sich auf telegraphische Berufung bereit zu halten, der Platz für das Schaffst bereits hergerichtet und die Arbeiten zu dessen Herrichtung vergeben, das Armesünderglöckchen wieder mit Läutevorrichtung versehen und Beerdigungsanstalten getroffen sind, falls die Leiche von den Verwandten reclamirt werden sollte rc., hat zu der wachgehaltenen Behauptung immer wieder neuen Anlaß gegeben, daß das Gnadengesuch abgelehnt sei. Bis zur Stunde ist indeß noch eine Allerhöchste Entscheidung nicht getroffen. Alle Vorkehrungen sind nur eventuelle und sie müssen getroffen sein, weil sich die nöthigen Arbeiten und Bestellungen in der Gnadenfrist von 24 Stunden doch sicherlich nicht bewerkstelligen ließen. (Tgbl.)
— Die Hamburger „Reform", die täglich an der Spitze der Zeitung ein Bild in der bekannten Witzblatt-Manier bringt, enthält in einer ihrer letzten Nummern einen lustigen Scherz, überschrieben „Zur künftigen Zollsperre bei Cuxhafen". Das Bild stellt den Meeresgrund dar und m der Meeresfluth schwimmen Fische von allerlei Gestalt umher; unter ihnen aber ragt ein mächtiger Stör durch seine imposante Größe hervor. Ihm gegenüber steht ein Taucher in dem bekannten Costüme des Capitän Boyton, der durch einen mächtigen deutschen Re chsadler, den er auf der Brust trägt, sich als unterirdischer Zollwächter characterisirt- Der Dialog, der sich nun zwischen diesem submarinen Zollwächter und besagtem Stör entspinnt, ist folgender: Zollwächter: „Halt, wohin wollen Sie?" — Fisch: „Mein Name ist Stör. Ich komme aus dem Meere und gehe in die Elbe, um zu laichen." — Zollwächter: „Da müssen Sie erst den Zoll auf Caviar bezahlen!"
Kassel, 13. Juni Gestern Nachmittag gegen 5 Uhr entlud sich bei einer Temperatur von 25 Grad R- ein heftiges Gewitter über unserem Thalkessel. In unserer Stadt schlug der Blitz an verschiedenen Stellen ein, glücklicherweise ohne zu zünden Das Gerüst am Neubau der höheren Töchterschule wurde an einzelnen Stellen in kleine Splitter zerspalten, während die dort beschäftigten Arbeiter theilweise betäubt zur Erde fielen, glücklicherweise ohne Schaden zu nehmen- Ferner schlug der Blitz durch den Schornstein in ein Gebäude auf dem Weinberg und zertrümmerte verschiedene Gegenstände in der Küche, das sich in der Küche befindende Dienstmädchen blieb unversehrt- Bei diesem Falle muß der Umstand besonders heroorgehoben werden, daß sich auf dem fraglichen Gebäude drei Blitzableiter in durchaus gutem Zustande befinden. In Rothenditmold wurde ein Telegraphenbeamter in seiner Privatwohnung an einer Seite vom Blitze gestreift, ebenso sein in der Nähe stehendes vierjähriges Söhnchen, welches von der Wucht des Schlages unter's Sopha geworfen wurde; die anderen im Zimmer befindlichen Familienglieder kamen mit dem Schrecken davon, im Hause selbst wurde eine grauenhafte Verwüstung angerichtet. In Kirchditmold schlug der Blitz mehrmals in den an der Kirche befindlichen Blitzableiter; auch soll dortselbft ein Bauernsohn, welcher die Bodenluke schließen wollte, vom Blitze getroffen und gelähmt worden sein. In Wehlheiden schlug der electrische Strahl in einer Gastwirthschaft mitten unter die Gäste, ohne zu verletzen. Auf der Gastwirthschaft zur Druse! schlug es ebenfalls ein; ferner wurde dem Vernehmen nach in Wolfsanger ein Schäfer erschlagen, während der tödt- liche Strahl in Niedervellmar in eine Schafheerde fuhr und eine Anzahl töbtete. In
Hersfeld kam das Militär gerade während des Gewitters vom Exercierplatze zurück, plötzlich fuhr ein Blitzstrahl unter die Soldaten und schlug einen Mann zu Boden, welcher sich jedoch bald erholte.
Kassel, 13. Juni. Das gestern mit außergewöhnlicher Heftigkeit zum Ausbruch gekommene Unwetter hat, so viel bis jetzt bekannt, sich bis auf die Provinzen Hannover und Sachsen, sowie Thüringen ausgedehnt, wo durch wolkenbruchartigen Regen vielfacher Schaden angericytet wurde. Namentlich haben die entfesselten Elemente dem Eisenbahnverkehr gar übel mitgespielt- Am meisten hat der schon so oft in unfahrbaren Zustand gerathene hohe Effenvahndamm der Berlin-Coblenzer Bahn bei den Stationen Frielendorf und Oberbeisheim leiden müssen. Derselbe soll an einzelnen Stellen bedenklich gerutscht, an anderen Stellen durch herabgeschwemmte Erdmassen mehrfach verschüttet worden fein. Der Verkehr auf der Strecke Malsfeld- Treysa hat dadurch eine plötzliche, gewaltsame Unterbrechung erfahren. Auch der Eifenbahndamm der Bergisch-Märkischen Bahn wurde zwischen Altmorschen und Rotenburg auf einem Geleise von herabgeschwemmten Erbmassen überschüttet, so daß der nach Kassel fahrende Nachmittagsschnellzug nach Rotenburg zurückkehren und das zweite Geleise zur Weiterfahrt benutzen mußte. Auch auf der Strecke Northeim-Nordhausen trat gestern Nachmittag eine Verkehrsunterbrechung ein, da der Bahnkörper in Folge Überschwemmung und herabgestürzter Erdmassen unfahrbar war. Zwischen Scharzfeld und Lauterberg derselben Strecke wurde überdies ein Schafheerde dermaßen von den plötzlich heranstürzenden Fluthen in die Enge getrieben, daß ein Theil derselben — man sagt 40—60 Stück — elendiglich ersoffen. Auch btt Salzderhelden wurde der Bahnkörper, wie man mir mittheilt, theilweise überschwemmt und verschüttet.
Wahlershausen, 13. Juni. Bei dem gestrigen Unwetter schlug der Blitz in das Wohnhaus des Maurers Burghardt, wodurch das auf dem Boden befindliche Heu rc. in Brand gerieth; das Feuer wurde jedoch durch die glücklicherweise herbeigeeilten Nachbarn sofort gelöscht Der Blitz fuhr durch das Dach am Schornstein herunter in die Wohnstube und zersplitterte einige Balken, so daß das Haus einer Ausbesserung bedarf. Die Hausfrau, eine Wöchnerin, kam mit dem Schrecken davon und mußte in das Nachbarhaus gebracht werden Der Bruder derselben, welcher neben dem Ofen stand, wo der Blitz herunter m den Keller fuhr, wurde derart betroffen, daß er mit offenem Munde und starren Augen auf dem Boden wie tobt liegen blieb und ärztliche Hülfe herbeigeholt werden mußte; derselbe ist jedoch heute (am 13 ) wieder soweit hergestellt, daß er allein gehen kann.
Melsungen, 12. Juni. Fünf Gewitter sammelten sich heute Nachmittag über unserer Stadt und der Nachbarschaft- Unaufhörlich rollte der Donner, völlige Dunkelheit herrschte, ab und zu durch Blitz auf Blitz erleuchtet, völlige Oede auf den Straßen, alle Fenster geschlossen — es war ein düsteres unheimliches Bild. Gegen 4 Uhr entluden sich heftige Blitze, gleichzeitig vernahm man nie gehörte, fürchterliche Donnerschläge. Der Schrecken trieb Viele an's Fenster, um zu sehen oder zu hören, was geschehen; mehrere Hülferufe ertönten. In der Burgstraße schlug der Blitz ein und töbtete die junge Frau Stern. Kurze Zeit darauf hörte man wiederholt Hülferufe: das Dach eines Hauses war aufgedeckt und rechts und links auf die nebenstehenden Häuser geworfen, der im Hause wohnende Gerichtsvollzieher W- war an der Schulter verletzt, nach ärztlicher Aussage hoffentlich nicht lebensgefährlich; zum dritten Male schlug es zwischen zwei niedrigen Häusern ein und töbtete dort ein Huhn. Alle drei Schläge haben glücklicherweise nicht gezündet In Ostheim wurde die Kirche durch den Blitz getroffen und fast zerstört; die Wassermassen waren so ungeheuer, daß vieles Vieh in den Ställen umkam. Hier in Melsungen herrschte völlige Windstille bei mäßigem Regen; aus dem Bttsethal wird Hagel und Wolkenbruch gemeldet. Die Fulda wächst und ist sehr trübe, sie führt viele Hölzer mit sich. (H- M.)
A. C. Düsseldorf, 11. Juni. Die Gewerbe-Ausstellung, welche am 9. Mai d. I. eröffnet wurde und bis Ende September dauern soll, zeigt alle Probucte der wirtschaftlichen Thätigkett von der Land- und Forstwirthschaft an bis zum Kunstgewerbe. Das Ausstellungsgebiet umfaßt die beiden Provinzen Rheinlanv und Westfalen, den Regierungsbezirk Wiesbaden (das frühere Herzogthum Nassau mit der Stadt Frankfurt a. M.), ferner die kleineren angrenzenden Fürstenthümcr Schaumburg-Lippe, Lippe-Detmold und Waldeck, das oldenöurgtsche Fürstenthum Birkenfeld und endlich den Kreis Hohenzollern.
Die Ausstellung liefert, trotz den mannigfachen Lücken m der Textil-Industrie, ein glänzendes Bild der Erwerbsthätigkeit des Ausstellungsgebietes. Namentlich sind der Bergbau, die Montan- und Maschinen-Jnvustrie und die Metall-Verarbeitung in einer überraschend großartigen Weise vertreten. Wer die reiche Mannigfaltigkeit der rheinisch-westfälischen Industrie kennt, wird mit großen Erwartungen nach Düffelborf kommen; wer die Ausstellung aber besehen hat, wird, wie alle bisherigen Berichte bezeugen, mit dem Gefühle heimkehren, daß seine Erwartungen übertroffen wurden.
Wenn die Gewerbe - Ausstellung sich auf einen Theil Deutschlands beschränkt, so zeigt die IV. Allgemeine Deutsche Kunst-Ausstellung, welche mit der Gewerbe-Ausstellung verbunden ist, dem Besucher, was die Deutsche Kunst — und sie umfaßt auch Deutsch-Oester- reick — in den letzten 12 Jahren geschaffen hat. Kunst und Gewerbe stehen ebenbürtig nebeneinanvcr.
Als drittes verbindendes Glied ist die Ausstellung kunstgewerblicher Alterthümer anzusehen, welche einen erheblichen Theil der im Ausstellungsgebiet befindlichen kunstgewerblichen Leistungen unserer Väter und Altvordern gesammelt und nach den verschiedenen Kunst-Epochen geordnet bat, um dem Handwerk und der Industrie der Jetztzeit als Muster und Vorbild einer intimen künstlerischen Durchdringung der Gewerbsthättgkeit zu bienen. In Deutschland hat bisher wohl keine Ausstellung kunstgewerblicher Alterthümer von dem Umfange und der Reichhaltigkeit stattgcfunden, wie sie die Düsseldorfer Ausstellung darbietet.
Nachdem die Provinzial-Nusstellung zu Hannover (1878' und die Ausstellungen zu Berlin und Offenbach (1879) der Industrie der betreffenden Bezirke zu Ehren und Nutzen gereicht und in jeder Beziehung einen erfolgreichen Verlauf genommen Hat, darf erwartet werden, daß die Düsseldorfer Ausstellung, welche diese Vorgängerinnen wett übertrifft, noch in verstärktem Grade das Ansehen und den Ruf der deutschen Gewerbthätigkeit heben und zugleich für alle Besucher eine Quelle der Belehrung und Anregung werden möge.
Als statistischen Nachtrag fügen wir binzu, daß der etwaige Ausfall der Ausstellung durch zwei Garanttefonds gedeckt wird. In erster Linie steht ein Fonds von mehr als 100,000 uMa, welcher aus Zuschüssen des Staats, beider Provinzen, der Stadt Düffeldorf und der drei großen Eisenbahn-Gesellschaften gebildet ist In zweiter Linie haftet ein Fonds von 391,000 JL, dessen Beträge meist in der Stadt Düffeldorf gezeichnet sind.
Die Gewerbe-Ausstellung zeigt mehr als 2600 Nummern, worunter einzelne, welche große Collectiv-Ausstellungen umfaffen; die Kunst-Ausstellung zählt gegen 1200 Kunstwerke. Außer dem Hauptgebäude, welches eine Fläche von 32,000 Qm. bedeckt, gibt es noch 60 Annexbauten mit insgesammt 12,000 Qm. bedeckten Raumes. Sämmtliche Gebäude befinden sich auf Dem erweiterten Terrain des Düsseldorfer zoologischen Gartens, welcher für die Ausstellungszeit vom Vorstande gemtetbet ist und der durch seine hübschen, mit Hügeln und Seen belebten Anlagen den Besuchern angenehme Erholungs- und Erfrischungsplätze bietet.
A. C. Düsseldorf, 10. Juni. Das Ergebniß des Besuches der Ausstellung bis einschließlich vorgestern war Folgendes:
für Personen Einnahme
Bis incl. 1. Juni waren Tagesbillete (ohne Abonnements«,
Wochen- und Freikarten) verausgabt...... 81.078 77,031 JL 10
Vom 2. bis incl. 8. Juni wurden ausgegeben:
Mittwoch 3135, Donnerstag 2460, Freitag 1576, Sams
tag 2110, Sonntag 5830, Montag 2606, Dienstag 3280, zusammen..... 20,006 20,125 „ 95 „
Gesammtzahl der Tages-Billete uud -Einnahme 101,084 97,157 05 3,
Durchschnittlich pro Tag 3,251 3124 10 H
An Abonnements- uud Wochenbillets sind vereinnahmt ca. 81,800 , — „
Gesammt-Ertrag seit Eröffnung der Ausstellung ca. 178,950
A. C. Düsseldorf, 11. Juni. Die höchst intereffante Separat-Ausstellung der kunstgewerblichen Alterthümer (Gruppe XXI im Garten, dem Cafe Bauer gegenüber) wird am 16. d. M. für das Publikum geöffnet werden. Diese sehr merkwürdige Sammlung wird nicht verfehlen, eine besondere Anziehungskraft durch ihren Reichthum, ihre Gediegenheit und Schönheit auszuüben, sowohl für Männer vom Fach, als auch bet Allen, die sich für wertbvolle und künstlerisch bedeutende Arbeiten unserer Vorfahren früherer Jahrhunderte interessiren. Die Kosten des Gebäudes allein, worin die Sammlung enthalten ist, belaufen sich auf mehr als


