geht
über.
Türkei.
Juni. Die identischen Noten der Congrest
12.
Telegraphische Pepeschen.
ist nicht die passende Badezeit- .. x,_
— ^Gewohnheitstrinker.) Elsässische Blatter veröffentlichen oconomische Rathschlage
Regierung heftig angreist, beantragten Tagesordnung stürmische.
in Armenien.
Petersburg, 13. Juni. Die Feier der Enthüllung des Puschkin- Denkmals ist auf unbestimmte Zett verschoben.
Bukarest, 13. Juni. Es ist unrichtig, daß Fürst Karl demnächst «ine Reise in'« Ausland antreten werde; der fürstliche Hof begibt sich diese Woche nach der Sommerrcsidenz Sinai.
Paris, 13. Juni. In Chambery wurde Parent (Republikaner) mit 292 Stimmen zum Senator gewählt; der konservative Gegenkandidat Armingo erhielt 96 Stimmen.
Paris, 14. Juni. Bei der gestrigen Wahl eines Mitgliedes des Pariser Municipalrathes im Quartier Charonne erhielt Trtnguet (Communist) 379, Letalle 246, Depardon 192, Galopin 173 Stimmen. Eine Stichwahl ist nothwendig.
Vermischtes.
Kassel, 11. Junt. Auf hiesigem Bahnhofe verunglückte heute ein Maschinenputzer, welcher bei Gelegenheit des Putzens einer Locomotive, die noch Dampf enthielt, von dem durch eine unvorsichtige Bewegung Plötzlich hervorstürzenden Dampf gräßlich an Brust und Armen verbrüht und von der Maschine heruntergeschleudert wurde, so daß seine Ueberführung in's Landkrankenhaus erfolgten mußte. , ,
Würzburg, 8. Juni. sDefraudation.) Gegen einen Bierbrauer von Kitzingen ist -ine Untersuchung im Gange wegen einer großartigen Accisdefraudation an nach Würzburg imvortirtem Bier, die eventuell zu einer Geldstrafe von einigen Tausend Mark führen dürfte.
Arolsen, 5. Juni. Ein schaudererregender Selbstmord, welcher dieser Tage in dem unweit von hier gelegenen Flecken Adorf verübt wurde, hat in der ganzen Umgegend Entsetzen hervorgerufen. Ein junger, erst im vorigen Jahre verheiratheter
That gehindert werden. m n _ ....
Katzhütte in Thüringen. [23om eigenen Vater erschlagen.) In dem freundlich gelegenen Katzhütte in Thüringen wohnte ein fleißiger Glasarbeiter Namens Tischler, bei sich durch feine bisherige Unbescholtenheit die Achtung sämmtlicher Bewohner erworben hatte. . Vor mehreren Tagen war der Alte auch wieder in gewohnter Wc,sc bei der Arbeit, als plötzlich der Sohn in angetrunkenem Zustande hereintritt und den Alten auf alle Weise belästigt Der Vater verweist ihm dies ernstlich und heißt ihn gehen. Der Sohn geht auch, — um schon im nächsten Augenblicke mit einem Beil zurückzukehren und auf den Vater loszugehen Kaum aber hatte ersterer einige Schritte gethan, als er plötzlich, wie eines Besseren sich besinnend, stehen bleibt, gleich darauf aber Tisch und Stuhl zertrümmerte; hierbei fällt ihm ein Gewehr in die Augen, welches er sofort ergreift und auf den erschrockenen Vater anlegt. Der Alte, Alle- befürchtend, flieht vor dem wahnwitzigen Sohne, dieser aber folgt ihm mit dem Gewehre. Draußen sieht der Alte einen Knüppel stehen, er ergreift ihn und führt einen so unglücklichen Schlag nach seinem Verfolger, daß derselbe mit zerbrochenem Hirnschädel zusammenbricht. Der unglückliche, von Schmerz zerrisiene Vater hat sich selbst dem Gericht gestellt.
London. In dem Keller eines Hauses in Harley Street, welches seit fünfundzwanzlg Jahren eine Familie Namens Henriques bewohnt, wurde am Donnerstag eine schauerliche Entdeckung gemacht, die in ihren Umständen lebhaft an das ,.Easton-Sqare - Geheim- ni|j", welches vor zwei Jahren so viel von sich reden machte, erinnert. In einem unter einer Cysteme liegenden Meblfasie fand man durch die Einwirkung von ungelöschtem Kalk bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche einer Frauensperson, die nach den Aussagen der Gerichts- ärzte bereits seit 2 oder 3 Jahren tobt ist. Die Leiche touT vollständig unbekleidet, aber einige in dem Fasse vorgefundene Kleidungsstücke, wie ein Hemd, ein paar Strümpff und Unterbeinkleider dürften möglicherweise zur Jdentifieirung der Leiche führen. Das Alter der Tobten wirb auf ca. 40 Jahren geschätzt. Ob ein Mord vorliegt, ist bis jetzt noch nicht constatirt worden, aber alle Anzeichen sprechen dafür, daß man es mit einem Verbrechen zu thun hat. Die Geschickte beschäftigt augenblicklich die Phantasie der meisten Londoner Hausfrauen und es sollen zahlreiche „Kcllerdurchsuchungen" angeordnet worden sein. Bis jetzt hat die Polizei noch nicht constatren können, wer die unglückliche Person ist.
— Die verstorbene Kaiserin von Rußland wendete der Schule eine ganz besondere Aufmerksamkeit zu, insbesondere Den weiblicken Unterrichtsanstalten Sie hegte in dieser Richtung liberale Auffassungen und war eine Gegnerin der klösterlichen Abgeschlossenheit. Man erzählt sich von der Ansicht der Kaiserin in Betreff der Erziehung der Mädchen Folgendes: Das sogenannte Jnsiitut Smolnoje hatte zur Direetrice die Generalin Leontjew, eine an den alten Traditionen Mailende Dame. Bei einer Prüfung daselbst stellte die Kaiserin in Gegenwart der Direetrice an eine der Schülerinnen die etwas sonderbare Frage: „Was ist liebe?' Daß Mädcher, erröthete und blieb die Antwort schuldig. Die Direetrice trat in großer Verlegenheit hervir und machte die Kaiserin aufmerksam, daß über diesen Gegenstand hier nichts gelehrt worder. sei und das Mädchen wahrscheinlich das Wort gar nicht verstanden habe. Die Kaiserin antwortete ziemlich strenge: „Es ist das sehr zu bedauern, weil das Leben einer Frau nur aus Liebe besteht, zuerst aus der Liebe zu ihren Eltern, dann zu ihrem Manne und endlich zu ihren Kindern. Wenn die Mädchen keinen richtigen Begriff von der Liebe haben, sind sie schlecht für ihr Leben vorbereitet." Es blieb nicht bei dieser Rüge allein, denn unmittelbar darauf vnfügte die Kaiserin die Absetzung der Direetrice
- kZoolvftischcr Garten ,u Frankfurt a. M l Der Thierbestand des zoologischen Gartens hat in neuester Zeit wieder verschiedene werthvolle und interessante Bereicherungen erfahren, unter denen zunächst die Geburt von 2 schwarzen Pantern
(ca 18 Gläschen) 1,80 Frs. Der Schnapstrinker zahlt also für 10 Liter seines Lieb- lingstrankes 5 Frcs. und außerdem 13 Frcs. dem Wirth. Die Blätter geben nun folgenden Rath für die Gewohnheitstrinker: Macht Eure Frau zum Pintenwirth, leihet ihr 5 Francs, damit sie 10 Liter Schnaps kaufen kann und zahlt ihr dann für jedes Gläschen auch 10 Cts- Während Ihr so 10 Liter consumirt, wird Eure Frau 18 Frcs. eingenommen haben, Euch die 5 Frcs. zurückerstatten und sich, wenn Ihr weiter trinkt, nach und nach ein kleines Kapital ansammeln können, daraus sie Euch verpflegen kann, wenn Euch das Trinken heruntergebracht hat, wenn alle Welt sich voll Ekel von Euch abkehrt, bis endlich die Grube für den Trunkenbold sich über Euch schließt-
— Aus dem Spieler-Paradiese Monaco wird Folgendes berichtet: Ein junger Obo- triten-Sohn, Sprößling einer altadeligen Familie, hatte das große „Schwein", an zwei aufeinanderfolgenden Abenden die Bank zu sprengen und einen Gewinn von etwas über 300,000 Frcs. einzuhcimsen. Am Morgen nach dem zweiten Glücksabend war das gewonnene Geld aus der Chatoulle des Gewinners verschwunden und mit ihm zugleich der Kammerdiener des Barons. Der biedere mecklenburgische Jüngling war hochbestürzt, weniger über den Verlust des Geldes als über die Untreue seines alten „Johann', den er von Hause mügebracht, der bereits seit vielen Jahren in der gräflichen Familie als Haasiuventar galt und auf besten Treue und Ehrlichkeit man mehr Eide als auf Die meckienburgiiche Verfassung abgelegt hätte! Er telegrafiert sofort in seine Heimath an den Baron-Vater und erhielt noch an demselben Tage die nachfolgende drastische Antwort: „Johann ist hier, mitsammt das Geld. Er hatte Bange, daß Du die Silberlinge auf bemfelbigen Wege alle machen würdest, auf dem Du dazu gekommen bist, was er für gegen seine Disciplin hielt und es lieber hierher in Sicherheit brachte. Also nun komm man auch zu Hausei Dein Vater."
- Ungarn. Man meldet dem „P. L." aus dem Szabolcser Comitat, daß in dem zwischen den Orten Senyö, Vaja, Oer und Bogdan aufgestiegencn Grundwaffer ein Fifch- reichthum vorhanden ist, auf den fast das Sprüchwort paßt: , Es gibt mehr Fleisch als Brühe." Man greift die Fische int vollsten Sinne des Wortes mit der Hand heraus. Ein Zentner Fische — fette Karpfen und Hechte — wird gern um 4 bis 5 Gulden verkauft. Es war davon die Rede, die das Ackerfeld überströmende Fluth abzuzapfen, die „Hochwaffer- beschädigten" jedoch, welche bisher mindestens das Zehnfache ihres regelmäßigen Jahresertrag' niffes gelöst haben, protestiren energisch gegen diese „Rettung".
— (Unglaublich, aber wahr.) In Reichenhaü wurden unlängst sammtliche Backer gestraft weil sie das Brod — größer machten, als im Tarif angegeben war. Man möchte eS nicht glauben, aber es ist buchstäblich wahr. Nach einer ortspolizeilichen Vorschrift haben gemäß 4 „Die Bäcker in der von ihnen angegebenen Gewichtsgröße auszubacken".
। — In Witten versuchte ein mit seiner Ehefrau in schlechtem Frieden lebender Mann,
I seine Gattin aufzuhängen. Er hatte derselben bereits einen Strick um Den Hals geschlungen j und konnte nur durch das rechtzeitige Herbeieilen einiger Nachbars-eute von seiner verbrecherischen
Lokales.
Gießen, 14. Juni. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am | Donnerstag, den 17. Juni 1880, Nachmittags 4 Uhr, im alten Realschul- gebättDc :^ Reparatur des Wehrs an der Ober-Mühle.
2. Offerte der Johannes Jsterlings Erben bezüglich ihres Hauses m der Bahn-
3 Tauschverirag zwischen der Stadt Gießen und Fuhrmann Ludwig Pfaff.
4. Die anderweite Verpachtung des früheren Pfandhauses.
5. Das Gäßchen Flur XVII Nr. 178a in der Scheppecke.
6. Gesuch des Schreinermeisters Philipp Bauer II. um Anlegung eines Spaliers u. s. w. in dem vorbezeichneten Gätzchen.
7. Den defecten Zustand eines Canals auf dem Seltersweg betr.
8. Straßenanlagen in der Nordanlage.
9. Straßen- und Trottoirpflasterungen m der Bahnhofsstraße
10. Die Verbreiterung des Weges von der Wetzftelngaste nach dem Oswaldischen
11. Gesuch des Gerbers Wilhelm Plank um Bauerlaubniß.
12. Gesuch des Kunstmühlen-Besitzers Ferdinand Burk um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. _ , L „
13. Gesuch des Photographen Louis Orth um Erlaubmß zur Vornahme von Bauveränderungen.
14. Desgleichen des Lederhändlers Löb Bar.
15. Gesuch des Rentners Friedrich Bücking um Erlaubniß zur Erbauung eines Hintergebäudes.
16. Gesuch des Graveurs Julius Bach um Erlaubniß zur Anlegung drerer Einfallschächte.
Gießen, 14. Juni. Die äußerst heftigen Regengüsse am Samstag haben eine Waffermasse heruntergeschafft, daß die Kanäle und Einläufe der Stadt solche nicht aufzunehmen im Stande waren und zeitweise der Verkehr vollständig gehemmt war. Daß infolgedessen auch vielerlei tragi-komische Scenen sich ereigneten, brauchen wir nicht weiter zu erörtern Es regnete von Samstag früh bis Sonntag früh 2 Par. Zoll, eine Menge, welche sonst in einem Monate nicht vom Himmel herunter kommt. Außer dem Blitzschlag von welchem wir in letzter Nr. bereits meldeten, schlug auch der Blitz noch in den Giebel des Wohnhauses des Herrn Kanzler Wasserschleben am Bahnhof ein, ohne daß auch hier größere Zerstörungen angerichtet wurden.
— Seit Samstag Vormittag wird der Hausbursche eines hiesigen Geschäfts vermißt. Man vermuthet, daß derselbe sich ein Leid angethan.
— Be'. der Anlegung eines Kanals an der Pipp'schen Schanze, resp. Aus- arabungsarbeiten an derselben, wurde außer diversen alten Waffentheilen auch eine runde Granate (sehr alten Ursprungs) gefunden. Die Fundgegenstände werden hoffentlich unserem historischen Museum zugewiesen werden.
— In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging es wieder ziemlich laut in einzelnen Straßen her. Verschiedene Ruhestörer, sowie auch eine Anzahl Minnesänger, welche unbefugt Ständchen brachten, dabei aber auch die Fensterläden der Nachbarhäuser nicht schonten, wurden abgefaßt und notirt.
— Seit Mittwoch verflossener Woche wird ein Junge von 9 Jahren von seinen Eltern vermißt. Es ist Grund vorhanden, anzunehmen, daß derselbe sich vagabondirend herumtreibt
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— Deputsitenkammer. ,
der Reaieruna in die Wahl im Departement Gers und beschuldigt Die Regie- rung, die osficielle Kandidatur Su pflegen. Der Minister des Innern weist nach, daß die meisten Anführungen Cassagnac's entweder unbegründet oder übertrieben sind. Rach einer Erwideiung Casiagnac's, der die republikanische die Kammer zur einfachen von der Regierung Die Sitzung war zum Schluffe eine sehr
mächte^züalich der griechischen Grenzregulirungs-Frage sind heute durch die ersien Dragomans der betr. Botschasten dem Minister des Auswärtigen, Abeddin Pascha, überreicht. - Der Sultan erklärte sich einverstanden mit Tlflot's Ernennung zum sranzSsischen Botschafter an Stelle Fourniers.
teUfl«. <k»rresp»ndrni > «vreau.
London, 13. Juni. Auf dem gestrigen Banket der Fischhändler- Innung sprach Staatssekretär Granville die Hoffnung auf Erhaltung des Friedens und europäischen Einvernehmens aus, wofür augenblicklich die Symptome sehr günstig seien. Wenn auch die Mächte verschiedene Jntereffen und verschiedene Sympathien hätten, so beherrsche doch Ein Jntereffe Alle, nämlich die Erhaltung des Friedens. Auch liege nicht- vor, was eine kriegerische Ver- Wickelung berbeisühren könnte. Falls die gemeinsame Action nicht aufrecht- erhalten werden könnte oder zu keinem Resultate führen sollte, würbe die Schuld nicht an einem Mangel an Versöhnlichkeit, Offenheit oder Entschloffen- hett des britischen Cabinets W»- überreichte identische I für <®bei' ©efefet“' b^'r’'^intinroirtö faäft den Schnaps ein ju 50 Cent.
Konstantrnopel, 13. Juni. Die der Pforte überreichte tventifche I ' ßitev £nö f*cnft 2 Sous per Gläschen aus, so erzielt er aus dem Liter Note der Congreßmächte verlangt die Ausführung der Convention bezüglich * p ......— = -- m
des Gebiets-Austausches mit Montenegro und die Ausführung des Art. 61 des Berliner Vertrages betreffs Einführung von Ancliorattonen und Reformen
M Eintritt' »äbtn an den j N Körperns SÄ Stz»
~ u n. , 1 Bergmann, bisher nur als stiller, ordentlicher und arbeitsamer Mensch bekannt, ent-
Caffagnac mterpelltrt wegen der Einmischung I letbte indem er eine Dynamttpatrone in den Mund nahm und entzündete. Der ~ “**k *-**••»»**** Unglückliche wurde in einer grauenhaften Weise vecstümmelt, der Kops war m unzäh
lige Stücke zersprengt, welche auf dem Boden lagen, an den Wänden und an der Decke hingen, der Rumps war cm unförmlicher Ballen. Die Veranlassung soll in ehelichen Zwistigkeiten liegen, Herbeigeführl durch den vor einigen Wochen angekommenen Sprößling. Hart, so heißt der Beklagenswerthe, war evangelischer, seine Frau aber katholischer Konfession. Es entstand nun heftiger Streit zwischen den beiden, bis dahin glücklichen Ehegatten, in welcher Religion das Kind getauft werden sollte. Schließlich wurde dasselbe nach evangelischem Ritus aus den Willen des Vaters getauft und nun schien der Frieden für immer dahin zu sein. Es kam zu heftigen Auftritten zwischen den Ehegatten und die Folge war, daß der unglückliche Mann sich auf oben erzählte schauerliche Weise das Leben nahm. — Der hiesige Wollmarkt findet am Mittwoch den 23. Juni statt und wird nach einer Bekanntmachung des Vorstandes des landwirthschaftlichen Vereins Wolle in reichlicher Menge zugeführt werden. (H. M.)
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— [Ueber das Baden bald nach dem Essen.) Wenn ein guter Schwimmer beim Baden verunglückt, so wird gemeiniglich angenommen, entweder ein Schlagfluß habe seinem Leben ein plötzliches Ende gemacht, oder ein Krampf habe ihn befalle« und am Weiterschwimmen verhindert, auch daß er sich zu sehr ermüdet habe, daß seine Kräfte ausgegangen seien, und endlich vielleicht, er sei in Wasserpflanzen hängen geblieben, die ihn mit ihren Polypenarmen umschlangen wie die Wassernixen. Die Wiener „Med. Blätter" berichten in Nr. 7, 1880, über 2 Fälle, die em ganz neues Licht auf manchen Ertrinkungstod werfen können. Die beiden Verunglückien hatten sich bald nach dem Abendessen, also mit vollem Magen, in's Wasser gestürzt; der Druck des Wassers auf den gefüllten Bauch und dann die kleinen beim Schwimmen entstehenden Wellen, die schon an sich leicht das Gefühl der Seekrankheit Hervorrufen, bewirkten Uebelfeit und Brechreiz; dadurch versagte plötzlich die Kraft, der Halbohnmächtige sank, fast lautlos, in die Tiefe, erbrach sich unter Wasser und athmete die m den Mund gerochenen Speisemassen. Die Luftwege (Kehlkopf, Luftröhre, Lunge- wurden dabei derart zugesetzt daß auch die augenblickliche Hilfe, wie sie in dem einen Fall zur Hand war, erfolglos bleiben mußte, obwohl das Herz noch schlug, als der Arzt zu Hilfe kam. — Wohl eine Reihe von Unglücksfällen, in denen man Schlagfluß, Krampf rc. annahm, wäre in solcher Weise zu erklären, und es zeigt sich klärlich: Bald nach dem Essen
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von Vorm sollen im hiesig' versteigert werb Maurerarbeit, Stemhauerarbei Zimmerarbeit, ' f aübeckerarbeil Schreinerarbeit, Lchlofferarbeit, Wchbinderarbeii Lieferung von L anschl. zu..
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Nachn soll die der Kon gchörmde Hofrai des Wiesecker We neigerung ausge> Gießen, den 9.
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