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Erwähnung verdient. In ihrer Heimath, Java, gehört die schwarze Abart des Panters schon zu den Seltenheiten und man findet dieselbe daher auch tn den europäischen Thiergarten keineswegs häufig vertreten. Eine Fortpflanzung dieser Thtere in ©efangen» schäft darf als ein ziemlich außergewöhnliches Vorkommniß angesehen werden, welches alle Beachtung verdient- In dem geräumigen Außenkafige des Affenhauses tummelt sich seit Eintritt entsprechend warmer Witterung eine ansehnliche Schaar kleiner Affen, deren munteres und komisches Wesen auf die Lachmuskeln der Besucher emen unwider­stehlichen Reiz ausübt. Unter den Bewohnern des Aquariums befindet sich eine Anzahl Katzenhaie tScviiium catulus), harmlose Berwandte des von den Seefahrern als Menschenmörder gefürchteten Haifisches, die in neuerer Zeit wieder eine Anzahl Eier gelegt haben Diese Eier stellen taschenartige Körper fast von der Lange und Brette eines Fingers dar, die in einer durchsichtiger Hülle von horuähnlicher Masse einen deutlich als dunklen Körper erkennbaren Dotter enthalten- Lange spiralartig gewundene Fäden an den Enden des Eies dienen dem Fisch dazu, dasselbe an Felsen und anderen festen Körpern anzuhängen. Eine ganze Reihe derartiger Eier finden sich nun m einem Becken derartig ausgestellt, daß das hereinfallende Licht sie vollständig klar erscheinen läßt und die Entwickelung des jungen Fisches mit bloßem Auge bequem beobachtet werden kann. Die Bevölkerung im Aquarium ist durch eine über Hundert Häupter zählende Gesellschaft von Seepferdchen (Hippocampus brevirostris) aus dem Mittel­ländischen Meere bereichert worden. r

Durch die neue Einrichtung im Eisenbahnbettieb, wonach Schülern, welche m großer Zahl in Begleitung der Lehrer Ausflüge machen, bedeutende Ermäßigung des Fahrpreises bewilligt wird, gewinnt eine im zoologischen Garten längst bestehende Ern-

richtung an Werth. Es ist dies ein sehr ermäßigter Eintrittspreis für Schulen, welche in den Vormittagsstunden der Wochentage den Garten und das Aquarium besuchen wollen, lieber das Nähere ertheilt die Direction auf briefliche Anfrage die nöthige Auskunft.________________________________________

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 12. Juni. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner JL 2.503.50, Stroh 2.403.40 Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. 0.9095, 2. Qual. 0.9000, tm Detail das Pfd' 1.2000, 2. Qual. JL 1.1000. Eier das Hundert ital. JL 5 50, deutsche Eier 4.50 jC Ochsenfieilch per Pfund 6570 Kuh , Rind- und Farrenfleisch 4560 Kalbfleisch' 45-55 H, Hammelfleisch 4565 H, Schweinefleisch 6570 ein Hahn JL 2.402.60, ein Huhn JL 2.002.50, eine Ente JL 2.503.00, eine Taube 6000 H, Kapaunen 33,50. Wätscher Hahn JL 612. Kartoffeln 100 Ko. 6.50,8 Weißkraut das Stück 0000^, Rothkraut, 1 St. 00 H, frische Kohlrabi 610 H, neuer Blumenkohl 1 St. 50100 Wirsing 0000 H, Zwiebeln 1 Bund 6 Meerretttg 1 Stück 1520^, Lattich per Portion 1015 Kopfsalat 610^, frische Spargel das Pfund 6070 Radieschen 34 Artischoken 65 junge Erbsen das Pfund H, Romain-Salat 4000 neue Bohnen 100 Stück 2.000 <X, neue Gurken 2030

Meteorologische Beobachtung in Gießen.

Niederschlag vom 12. Juni 9 Uhr bis 13. Juni 9 Uhr Vormittaags: 2 Par. Zoll.

Aellgeboteues.

3982) Eine Partie Packkisten zu ver­kaufen bei

Julius HooS am Markt

Freitag den 18. l. Mts.,

von Vormittags 9 Uhr an,

tollen im hiesigen alten Rathhaussaale versteigert werden: «X

Maurerarbeit, veranschl. zu 1604,65 Steinhauerarbeit, 23,30

Zimmerarbeit, 313,20

< ackdeckerarbeit, 30,

Schretnerarbeit, 454,84

Schlofferarbett, 297,50

Weißbinderarbeit, 534,08

Lieferung von Lahnkies, ver­

anschl. zu......... 190,

Gießen, 12. Juni 1880.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 4030) A. Bramm.

Arbeitsversteigerung.

Samstag den 19. ds. Mts.,

Vormittags 10 Uhr, sollen auf der Gräflichen Chaussee zu Arnsburg, das Kleinschlagen und Ein­decken von 50 cbm Chausseesteinen an Ort und Stelle versteigert werden. Laubach, den 12. Juni 1880.

Gräflicher Bauaufseher: 4038)________Seitz._____________

Dienstag den 15. d. M, Nachmittags 2 Uhr, soll die der Konrad Müller III. Wwe. gehörende Hosraithe und Grabgarten links des Wiesecker Wegs einer freiwilligen Ver­steigerung ausgesetzt werden.

Gießen, den 9. Juni 1880.

Großh. Ortsgericht Gießen.

3958)Lübeking.____________

Arbeiisversteigerung.

Mittwoch den 16. Juni d. I.

Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Gemeindehaus zu Lang-Göns Weistbinderarbeit, veranschlagt zu 344.41 ^.öffentlich wenigstfordernd t\ Accord vergeben werden.

Lang-Göns, den 12. Juni 1880. Gtoßh. Bürgermeisterei Lang-Göns.

I. A.

4005) Seuling._________

Dienstag den 6. Juli,

Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- ratthe des Friedrich Weber: Flur. Nr. Mtr.

40 418/io 659 Hosraithe links der Chaussee meistbietend versteigert werden-

Gießen, den 29. Mai 1880.

Großh. Ortsgericht Gießen.

.3768) Müller.

Donnerstag den 13. Juli, Morgens 11 Ubr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Ludwig Huhn dahier: 't ^50* Hosraithe in der Wall- /10°7 thorstraße,

i/l015,6 1394 Grabgarten in der Zozels- gasse, zs/69 687 Wiese vor dem Weiher

meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 29. Mai 1880. Großherzogl. Ortsgericht Gießen.

3769) Müller.

Allgemeiner Anzeiger.

Berichtigung.

In Bezug auf unsere, unter dem 11. d. Mts. erlassene Einladung zur Ergänzungswahl für die evangel. Gemeindevertretung haben wir berichtigend noch mitzutheilen, daß nicht 40, sondern 42 Mitglieder, und zwar 35 auf 6, und 7 auf 3 Jahre, zur Gemeindevertretung in Einem Wahlakt am nächsten Donnerstag den 17. d. Mts. neu zu wählen sind.

Gießen, den 13. Juni 1880.

Der evangelische Kirchenvorstand:

4050)Dr. Naumann, Pfarrer.

M kölii-Mimleiier Eisenbahn.

Gewerbe- und Kunstausstellung

in Düffelüors.

4044) Im Anschluß an die von den Königlichen Eisenbahn-Directionen zu Elberfeld und Köln erlaffene bezügliche Bekanntmachung vom 8. d. Mts. bringen wir zur Kenntniß, daß die zum Zwecke des erleichterten Besuches der Düffeldorfer Gewerbe-Ausstellung eingeführten auf den Preis der einfachen Fahrt ermäßigten Retourbillets I., II. und III. Klaffe nach Düffeldorf bis auf Weiteres jeden Dienstag und Freitag zu folgenden Zügen aus­gegeben werden:

auf den Stationen der Strecke Siegen bis Wahn incl. zu dem um 5 Uhr Vorm. von Siegen abgehenden Personenzuge;

auf den Stationen der Strecke GießenHerdorf incl. zu dem um 6 Uhr 41 Min. Vorm. von Gießen abgehenden Personenzuge;

auf der Station Deutz zu dem daselbst um 8 Uhr Vorm. abgehenden Zuge;

auf den Stationen der Strecke Köln bis Benrath incl. zu dem um 8 Uhr 10 Min. Vorm. von Köln abgehenden Zuge.

Die Rückfahrt kann innerhalb der Gültigkeitsdauer der Billets mit jedem fahrplanmäßigen Zuge, welcher die entsprechende Wagenklaffe führt, angetreten werden. Eine Benutzung der Expreßzüge ist jedoch nur auf der Strecke OberhausenDüffeldorf und nur für die auf den Stationen von Hamburg bis Recklinghausen gelösten Retourbillets gestattet.

Diejenigen Retourbillets, welche eine viertägige oder längere Gültigkeits­dauer haben, müssen vor Antritt der Rückfahrt abgestempelt werden.

Die in vorgedachter Bekanntmachung erwähnte weitere Ermäßigung für Arbeiter- und Schülergruppen kann nur stattfinden, wenn der desfallstge Transport mindestens 4 Tage vor der Fahrt bei uns angemeldet ist.

Köln, den 11. Juni 1880.

________________ Königliche Direetton.__________________

Düsseldorfer Gewerbe u. Kunst

Ausstellung.

4053) Die Bekanntmachung vom 8. d. Mts. ist dahin zu berichttgen, daß der ad 2 angegebene Preis für die Beförderung von Arbeitern u. f. w. nicht 2</g, sondern 2% H pro Person unb Kilometer beträgt.

Köln, den 11. Juni 1880.

Königliche Direction der Rheinischen Eisenbabn.

XjlX Gebrannten Java - Kaffee

- 1 1. Qualität ä 1,70 Mk. per Pfd.,

JO/SL V empfiehlt

<37 fl. Zuntz sei. UJroe. in Kann.

Dieser aus den besten Sorten nach einer eigenthümlichen durch lange Erfahrung erprobten Methode gebrannte Kaffee zeichnet sich ebenso durch Fein- heit wie durch Kraft des Aroma aus, so daß sein Gebrauch allen anderen Sorten gegenüber nicht nur einen bessern, sonder» auch einen billigeren Trank bietet. Dem entsprechend hat sich mein Kaffee in wenig Jahren nicht nur tm Rhetnlande, sonder» auch durch ganz Deutschland zahlreiche Freunde erworben.

Alleinige Niederlage bei *

J. M. Schulhof,

620) Marktstraße.

NB. Bei Abnahme von 9 Pfund Franco - Zujendung nach auswärts.

Fichtennadel-Extract lv. Reichenhallt, Creuznacher und Nauheimer Mutter­lauge,

Franzensbader Moorlauge und Moor­salz,

karlsbader Salz, Emser, Kissinger und Carlsbader Pastillen rc.

empfiehlt (4040

________Heinrich Wallach. Braunschweiger und Gothaer Cervelatwurst.

Delikate kleine Schinken

von 2, 4 und 6 Pfund.

Geräucherte Ieberwurst

empfiehlt (4049

Carl Schwaab»

4042) Eine Parthie leere Krüge und Flaschen billigst abzu.ieben bei ________Heinrich Wallach.

Ich beabsichtige mein in der Bismarckstraste mit Waffer- leitung und allen den heu­tigen Verhältnissen entspre­chenden Bequemlichkeiten ver­sehenes höchst solid gebautes Wohnhaus mit Hintergebäu­den unter äusterst günstigen ZahlungS- Bedingungen ui verkaufen. DaS Nähere rst bei mir selbst zu erfragen.

H. Werner,

4025) Bismarckstraste 170.

Blumeupflauzen.

Levkoyen, Astern, Petunien, Geranium, Fuchsien, Blatt­pflanzen empfiehlt (3937

Carl Deines, Meßen.

3991) Eine gut erhaltene

Holzhalle

45' lang unb 25' breit, mit Ziegeln ge­deckt, ist auf Abbruch billig zu verkaufen.

Ioh. Fischer, Alicenstraße E. 104.

4024) Einige Tausend gut erhaltene Cigarrenkistchen so­wie Wickelformen find billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. dS. Bl.

4041) Alle Sorten

Bindfaden, Packflricke,

Maschseiie u. s. w.

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Salz

von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus grabirter Soole dargestellt, ausgezeich­net durch seine Schärfe und Leichtlöslich­keit, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J « I» Bapst auf dem Markt in Gießen. (2687

Großherzogl. Salinen- unb Bergamt __Bad Nauheim.__

Hauspäne

werben abgegeben. (3932) LouiS Lony.