Ausgabe 
7.10.1880
 
Einzelbild herunterladen

Die Lehrerstelle an

Nehmen Sie ein Beispiel an unserem großen

O b st b ä u m e

§S

ö

S5

»5 SSI 2-5 | 5=5

| qq)

CQ

2

206

43

253

S

51

Zusammen

8972

12

46

Kreisbau- ämter

10

146

292

136

21

96

71

894

42

13

ein großer Admiral werden.

Sie denselben auch ferner.

218

1477 1125 1197

616 268 735

117

21

29

57

132

228 |

209

298

7537

Obslbäume

271

30 I 274

Darmstadt . .

Bensheim . . Dieburg . . . . Erbach . . . . <Aroß-Gerau . - Offenbach . . Gießen .

Alsfeld . . - . Friedberg . . Grünberg Nidda . . - Mainz - - Alzey.....

Bingen - - .

Worms .

von 600 «X und einem Jmpfbezirk.

15. Sterbefälle. Gestorben sind: am 30. Octbr. 1879 der Distrtcts- einnehmer i- P. Rendant Elias Wagner zu Frankfurt a. M.; am 15. Mai der Rechtsanwalt Johannes Müller zu Darmstadt; am 1. Juni der Rechts- anwalt Ludwig Seyd I. zu Friedberg; am 18. Juni der Hauptzollamts- Assistent i. P. Heinrich Erb zu Darmstadt; an dems. Tage der Distrtctsein- nehmer t. P. Rendant Ludwig Jäger zu Darmstadt; am 2. Juli der Hülfsgerichtsschretber Ludwig Nieß zu Darmstadt; am 7. Juli der Districts- etnnehmer t. P. Rendant Heinrich Berntheisel zu Langen; am 14. Juli der Kreisdiener Valentin Gräber zu Friedberg ; am 15. Juli der Gymnasiallehrer Gustav Schwabe zu Bensheim; am 16. Juli der Schullehrer Christoph Feick zu Lampertheim; am 24. Juli der Districtsetnnehmer t. P. Ferdinand Heß zu Darmstadt; am 1. August der kath. Schullehrer Friedrich Dtckerscheid zu Erbes-Büdesheim; am 5. August der Hofkellermeister Johann Balth. Ritsert zu Darmstadt; am 10. August der Kreisarzt Dr. Hermann Weber zu Gerns- heim; an dems. Tage der Steuerinspector Steuerrath Ludwig Kärl Eckhard zu Darmstadt; am 25. August der evanz. Pfarrer Otto Kleberger zu Müi- zenberg; am 26. August der Brückenwärter t. P. Johann Heinrich Fried zu Mainz; am 2. Septbr. der Kretsdiener Johannes Ludwig Sulzbacher zu Bens­heim ; an dems. Tage der Schullehrer Andreas Helfrich zu Reinheim; am 11. Septbr. der Oberst ä la suite Ludwig Freiherr v. Dtemar zu Besiungen.

Darmstadt, 4. October. Wir veröffentlichen das Nachstehende:

Die Mmisterialabtheilung für Bauwesen hat sich veranlaßt gesehen, von den Großh. Kreisämtern Bericht über den durch den harten und andauernden Frost im letzten Winter an den Alleebäumen der Staatsstraßen verursachten Schaden einzufordern, und haben die bezüglichen Erhebungen folgendes Ergebniß geliefert:

Z u s a m m e n st e l l u n g der nach den Angaben der Großh. Kreisbauämter im Winter 1879/80 gänzlich erfrorenen Alleebäume an den Staatsstraßen:

Kaiser, der noch heute, in seinem selten hohen Alter, seine größte Freude und Genugthuung in dec Erfüllung seiner ausgedehnten Pflichten findet. Die Leistung macht den Mann und je höher er m der Welt gestellt ist, je mehr wird von ihm gefordert, je größer ist aber auch der Erfolg und der Lohn. Deutschland darf mit Stolz sagen, sein greiser Kaiser ist in der Arbeit ein leuchtendes Beispirl der Jagend, folgen Ew. Königl. Hoheit diesem Beispiele und streben Sie, gleich wie Ihr Herr Vater eine große Kraft in der Armee geworden, dasselbe für die Marine zu werden, die deutsch - Marine darf dann reiche Hoffnung auf Ihre einstige Führung setzen. Wir Alle aber gedenken hier wie immer, unseres Kaisers als unseres Herrn, dem wir im Leben und Tode ergeben sind, und der uns geehrt, indem er seinen Enkel zu dem unsrtgen gemacht hat. Bringen wir dem Kaiser ein dreimaliges Hurrahl dar." Das begeisterte Hurrah der Besatzung erscholl und mit ihm vermischte sich der Kaiser- fohlt der Geschütze.

r « . .. Bäume.

In dieser Zusammenstellung sind nur die gänzlich abgestorbenen, nicht aber auch die zahlreichen krankenden Bäume aufgeführt.

Darmstadt, 5. October. Der Gesetzgebungs-Ausschuß der zweiten Kammer wird Samstag, den 9. d. Mts., eine Sitzung abhalten, auf deren Tagesordnung stehen: 1) Gesetzentwurf, das Civildiener-Wittwen-Jnstltut be­treffend; 2) Beschwerde des Großh. Landgerichtsrathes v. Schmalkalder in Gießen, die Feststellung des Dienstalters der Mitglieder der Landgerichte und Amtsgerichte betreffend.

m. Darmstadt, 5. October, lieber den Antrag der Abgeordneten Dr. Sckröder, Scriba, Jockel und Werth, die Erhöhung der Dotation für die Ackerbausckulen, resp. deren Neuorganisation betreffend, hat Namens des Finanzausschußes der zweiten Kammer der Abgeordnete Theobald Bericht erstattet. Derselbe führt aus, schon öfters habe die Ordnung der Verhältnisse der Ackerbaujchulen im Großherzogthum die Stände beschäftigt, so namentlich auch auf dem Landtage von 1876/78, auf welchem, angeregt durch einen Antrag des Abge­ordneten Scriba und Consorten, die Großh. Regierung den Ständen die Erhöhung der

5 50 74 98 98 467

177 176 260

Dotation des landwirthschafiltchen Provinzialvereins für Oberhessen pro 1877/78 um jährlich 1600 unter der Bedingung, vaß dec gedachte Verein die Mittel zur Erhaltung der beioen in Oberheffen bestehenden Ackerbauschulcn in mindestens demselben Umfange wie früher gewährt, angesonnen, welche Erhöhung denn auch von den Ständen bewilligt worden sei. Da Seme Excellenz der Herr Staalsminister Freiherr v. Starck gelegentlich der Debatte über diese Bewilligung in der zweiten Kammer sich dahin ausgesprochen habe, daß es die Aufgabe der Regierung sein würde, dis zur Aufstellung des nächsten Staatsbudgets über bie Art der Organisation der Ackerbauschuien sich schlüssig zu machen und dann vor die Stände des Landes zu treten, das Budget pro 1879/82 aber die Erklärung der Regierung enthalten habe, daß sie nach den von den Vorständen der intcressirten landwirthschaftlichen Provtnzialvereine erhobenen Gutachten vorerst sich nicht veranlaßt sehe, eine Aenderung in der Organisation des niederen landwirthschaftlichen Unterrichtswesens etntreten zu laßen und dieses Staatsbudget demgemäß nur die für die abgelaufene Finanzperiode bewilligt gewesenen Beiträge zur. Bestreitung der Ausgaben der Provinzialvcreine darunter allerdings auch die schon oben erwähnten 16i>0 jährlich unter den Ausgaben vorgesehen habe, haben sich die Abgg. Dr. Schröder und Genoßen veranlaßt gesehen, den Antrag an die zweite Kammer zu stellen, dieselbe wolle be­schließen, Großh. Staatsregterung zu ersuchen, den Ständen noch auf diesem Landtage Vor- schlägc für Errichtung, resp. Einfügung der bestehenden Ackerbauschulen in die vom Staate subventtonirten Bildungsanstalten zu machen und jedenfalls den Ständen eine Verwilligung von wetteren 8000 zur Förderung und geeigneten fachmännischen wie staatlichen Controle der bestehenden Ackerbauschulen, sowie zur Sicherstellung der daran ausschließlich beschäftigten ersten Lehrer anzusinnen. M,t Rücksicht darauf, daß Se. Excellenz der Herr Staatsminister Freiherr v. Starck sich auf desfallsige Anfrage des Berichterstatters dahin geäußert habe, daß die Großh. Regierung beabsichtige, in dem Budget für die kommende Finanzperrode Mittel zu dem fraglichen Zweck vorzusehen und daß auch die Stände, und zwar, nachdem der Antrag Schröder und Genoßen schon gestellt war, gelegentlich der Beschlüße über das Budget 1879 bis 1882 durch die Bewilligung der von der Großh. Regierung angesonnencn Mittel Vorsorge getroffen haben, daß die dermalen bestehenden Ackerbaiischulen bis zu Ende verlaufenden Finanz­periode in ihrem jetzigen Stand erhalten werden können, ist der Ausschuß der Ansicht, daß für diese Ftnanzperiodc der jetzige Landta'g doch wohl bald zum Schluß kominen dürfte, der Großh. Regierung weder Vorschläge für die Neuorganisation des landwirthschaftlichen Unterrichts, noch die Anforderung von weiteren Geldmitteln zur Förderung und geeigneten Controls der bestehen­den Ackerbauschulcn re. angesonnen werden. Ohne sich daher irgendwie über die einschlägigen Fragen der Organisation des landwirthschaftlichen Unterrichtswesens überhaupt und namentlich derjenigen der Ackerbauschulen auszusprechen, stellt der Finanzausschuß den Antrag, die Kammer wolle in Betracht der Erklärung Sr. Excellenz des Herrn Staatsministers Freiherrn v. Stark und in der Voraussicht, daß sich die Neuorganisation des landwirthschaftlichen Unterrtchlsweiens in definitiver Weise befrieoigend mit dem nächsten Budget erledigen wird, dcm Antrag der Abgg. Schröder und Genoßen eine weitere Folge zur Zeit nicht geben.

Berlin, 4. October. Bei der Begegnung mit dem Prinzen Heinrich von Preußen hielt der Chef der Admiralität, v. Stosch, an den Prinzen folgende Anrede: Elv. Königl. Hoheit kehren heim von einer zweijährigen Reife, auf welcher Sie die ganze Erde umsegelt und eine neue Welt gesehen und Huldigungen aller Art empfangen haben. In allen Häfen hat man einen Festtag aus Ihrer Ankunft gemacht, man hat Ihnen gehuldigt als dem Re­präsentanten des neu entstandenen deutschen Reiches, die Fremden in Anerkennung der Macht, die sich plötzlich so gewaltig in Europa geltend gemacht hat, bie Deutschen in der reinsten Freude an dem auch ihnen gewordenen mächtigen Vaterlande. Aber Ew. Königl. Hoheit haben auf dieser Reise nicht nur gesehen und sich huldigen lassen, sondern, und das ist unser Stolz und das ist der Grund, weßhalb auch wir Festtag gemacht haben: Sie sind Seemann geworden durch treue Arbeit und Pflichterfüllung. Sie sind nicht nur im Lebensalter sondern auch in ihrem Berufe majorenn geworden. Die deutsche Marine zähl- Sie für die Zukunft unbedingt zu den ihrigen und hat aus der Art und Weise, mit der Sie sich den Aufgaben Ihres Berufes hingegebeu haben, die Ueberzeugung gewonnen, daß Sie, dem Beispiele Ihrer Väter folgend, in treuer Pflichterfüllung dem ganzen Officier-Corps ein leuchtendes Beispiel sein werden. Nach menschlicher Berechnung sind E v. Königl. Hoheit berufen, dermaleinst die deutsche Marine zu führen. Die Freudigkeit, m'.t welcher Sie an die Jhne i gewordenen Aufgaben herangetreten sind, und die Kraft, mit welcher Sie ou

Da «Ä

U>"* sragll Arvette ($IC

Kien,

kisch-Crumbach, mit einem Gehalt von 900 «A Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bauschheim, mit einem Ge­halt von 900 ^.; mit dieser Stelle ist Organistendienst verbunden, Eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Lützel-Wiebelsbach mit einem Gehalt von 900 mit dieser Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Für- sten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach- Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die Lehrerstelle an der kath. Schule zu Lützel-Wiebelsbach, mit einem Gehalt von 900 Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Monzernheim, mit einem Gehalt von 900 Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Olfen, mit einem Gehalt von 900 Jt.; das Präsentationsrecht steht dem Herrn Grafen zu Erbach- Fürstenau zu. Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Hainbrunn, mit einem Gehalt von 900 J4; das Präsentationsrecht steht dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Wimpfen im Thal, mit einem Gehalt von 900 Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sonderbach, mit einem Gehalt von 900 JL Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Leh­rerstelle an der Gemeindeschule zu Obrr-Kainsbach, mit einem Gehalt von 900 dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präseatationsrecht zu dieser Stelle zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Momart, mit einem Gehalt von 900 Jl.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Güttersbach, mit einem Gehalt von 900 J4; mit dieser Stelle ist Orga­nistendienst verbunden; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Prä- sentattonsrecht zu derselben zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Erlenbach, mit einem Gehalt von 900 dem Herrn Grafen zu Elbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stockheim, mit einem Gehalt von 900 dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Die Stelle eines Kreis-Asststenzarztes für den Kreis Mainz mit einem Gehalt

Gefahren und Mühen des Seelebens ertragen haben, gibt die berechtigte Hoffnung, daß, so wie Ihre Väter große Generale sind und waren, Sie auch Sie haben den Willen dazu gezeigt, bethätigen

1

2

1 1435 Wald- rc

1326

568 | 964 468

17

Palrstlv". Md dn Der östnretö HchMteS r

Loridl 2*'lb M V sM

Paris

Londoi Italien, fomh L»rd Granvill'

Londoi tiEl: Die zugestellten fle6eii, cntschlo bemüht sein, 1 von tbr bereits lirunji der grie neu, südlieb vo W Arla-M Affen \wM Mschen Türk' tefltität des 3 Schuldoblizat M sende», ud Reichs würdet werde». Die die Flößendem

| ®irb in kNm

I

I 654i)B n- bei, 6. Heiß

Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegr. Correspondenz-Brrreau.

Berlin, 5. October. DieNordd. Allgem. Ztg." wendet sich gegen die Zettungskrittk hinsichtlich des Projectes eines volkswirthschastlich-n Senates und schreibt diesbezüglich: Nachdem der StaatSrath nicht mehr m Wirksam­keit ist, wird man dem Könige wie den Collegen des Ministers, der aus seinem Ressort das Gesetz einbringt, das Recht nicht bestreiten können, den Nachweis zu fordern, daß alle betheiligten Jnteressenkreise zu Worte gelangten, bevor ein Entwurf mit der Unterschrift des Königs und des gesammten Staats- Ministeriums amtlich vor den Landtag tritt. Keinesfalls könne ein gewissen­hafter Minister daraus, daß Industrielle, Landwirthe und Kaufleute die wirth- schaftlichm Interessen besser verstehen, ein Motiv entnehmen, gerade diese Sach­kundigen nicht zu befragen. DieNorddeutsche" zweifelt nicht daran, daß im volkswirthschaftlichen Senate die Arbeiter eventuell eine Vertretung finden werden, wodurch ihre besonderen Interessen wahrgenommen werden können. Die Arbeiter wissen sehr gut, daß sie bei weitem das Meiste der Anregung und Wirksamkeit der Arbeitgeber verdanken. Beide können ohne einander nicht be- / stehen, sind daher darauf angewiesen, Divergenzen unter einander auszugleichen.

London, 5. Octbr. DieTimts", die Orirntfrage besprechend, ge- I langt zu dem Schlüsse, der Sultan verweigere jetzt eigentlich die Anerkennung | seiner Unterschrift unter den Berliner Vertrag, weil er drohe, der Sicherung der Montenegro durch Vertrag gewährten Rechte mit Gewalt Widerstand zu leisten. Europa könne nicht vermeiden, auf die Erfüllung der von dem Sultan I übernommenen internationalen Verpflichtungen zu bestehen, so schwierig es auch I sein könnte, das beste Mittel hierzu ausfindig zu machen.

I roerben in

IM Lw sK

Ackiis

Montag di 'l'Oimll sollen in der ff I Linden nnW I fordernd in A Schreinerarbei Anstreichembk Steinern Don (khifii, Dfrat . Neupslastrning | veranschl. zu j Aufräumen vor anschl. ju.

I Klein-Linden, I Troßh. Bürge 1 6534) (a

Arbeite Montag d

I tn Ni Lindem Sw Mn das Gi

| .^schlagt ia Nefflei j 8kben werden 5 Hechle, Bürgen