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Asche gelegt sind. Die wüthenden Sectirer, welche ihrem eigenen Vaterlande den Ruin geschworen, haben es in ihren Proclamationen erklärt, daß sie die von ihnen geträumte Nioelltrung mit Feuer und Schwert erreichen wollen, und sie halten Wort. In der That ist heute nicht mehr daran zu zweifeln, daß der viermal erneuerte Brand Irbits absichtlich gelegt wurde. Da das Zer­störungswerk mit Dolch und Revolver für den Augenblick durch die in den großen Centren, als: Petersburg, Moskau, Kiew und Odesia, getroffenen Maßnahmen aufgehalten ist, so werfen sich die Verbrecher in die.entfernten Theile des Reiches und greisen zur Brandfackel. Und als ob dies Alles noch nicht genug wäre, mengt sich das Schicksal in's Spiel und ist die ganze süd- liche Zone des Reiches, deren Ertrag an Cerealien seinen Reichthum bildet, von Heuschreckenschwärmen hetmgesucht, welche das kaum aufgegangene Getreide aus unglaubliche Strecken hin bis zum letzten Halm vernichten. (Polit. Corresp.)

Wie derPall Mall Gazette" telegraphtrt wird, soll der Proceß gegen Solowieff, der den Mordversuch auf Kaiser Alexander machte, in näch­ster Woche beginnen. Der Angeklagte sei bisher zu keinem Geständntß über seine Mitschuldigen zu bewegen gewesen.

Griechenland.

Athen, 25. Mat, Abends. Bezüglich der Errichtung eines Lagers von 10,000 Mann bet Lepeno wird von bestunterrichteter Sette mitgethellt, daß diese Maßnahme der griechischen Regierung keineswegs gegen den Frieden ge- rlchtet sei, nur einen defensiven Charakter habe und durch die Erregung der aibanesischen Bevölkerung, wie die Vertheilung von Waffen unter letzterer mott- virt werde. In Janina fanden neuerdings am Namenstage des Königs Georg Kundgebungen zu Gunsten Griechenlands statt. Bei Agrapha in Theffa- lien kam es zum Kampf zwischen nicht unterworfenen Insurgenten, ungefähr 200 an der Zahl, und einer türkischen Truppenabthetlung unter Muffa Gneka, wobei Letzterer den Kürzeren zog, 30 Mann verlor und in Gefangenschaft ge- rieth. Die Insurgenten verlangen 3000 Livres Lösegeld.

Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegr. Eorrespondenz - Bureau.

Berlin, 27. Mai. Reichstag. Vor Eintritt in die Tagesordnung macht der Präsident darauf aufmerksam, daß gleich nach den Pfingstferien die Feier der goldenen Hochzeit Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin stattfindet, und sucht dem­gemäß um die Ermächtigung für das Präsidium nach, den Majestäten tm Namen des Reichstages ehrfurchtsvolle Glückwünsche darbringen zu dürfen. Die Ermächtigung wird ertheilt. - Es folgt die zweite Lesung des Sperrgesetzes. v. Benda referirt über die Commissionsbeschlüsse. Präsident Hofmann erklärt: Die Regierungen sind in der Commission insoweit entgegengekommen, als sie sich damit einverstanden erklärten daß der Entwurf nur auf bestimmte namentlich aufgeführte Artikel Anwendung finde. In der Beschränkung, welche der Gesetzentwurf durch die Commission gefunden, würde er nicht die genügende Wirksamkeit üben, um die beabsichtigte Maßregel zu rechtfertigen. Besonders erscheine es nicht angezeigt, zunächst mit Sperrung des Tabaks-Imports vorzugehen. Er' bitte, falls das Haus sich nicht zur Annahme der Vorlage entschließen könnte, dem der Vorlage zunächst stehenden Antrag - Windthorst zuzustimmen. (Derselbe verfügt die Ausdehnung der Sperre auf die ganze Nr. 25 des Tarifs Finanzzölle ferner auf Petroleum, event. auf Roheisen aller Art, Brucheisen und Abfälle aller Art von Eisen.) Windthorst vertheidlgt seinen Antrag.

Windthorst betont, das unterscheidende Merkmal zwischen seinem Anträge und demjenigen der Commission bestehe darin, daß ersterer die Zölle erst beschlossen wissen wolle, während die Commission hiervon absehe. Den Standpunkt der Commission erachte er für constitutionell unzulässig. v. Kleist-Retzow spricht gegen den Antrag Windthorst wegen der dadurch hcrbeigeführten Verzögerung, er erklärt sich im Wesent­lichen für den Antrag der Commission, verlangt indeß die Einschaltung von Roheisen Branntwein, Wein, Kaffee, Thee und Petroleum. Richter (Hagen) bezeichnet den Com­missionsantrag, weil inconstitutionell, als unannehmbar. Bezüglich des Antrages Windthorst verlangt er mehrere Amendirungen, namentlich will er Einführung der Zölle durch kaiserliche Verordnung und Weglassung von Roheisen. Hammacher plaidirt für den Antrag Windthorst und polemisirt gegen Richter. Sonnemann spricht sich gegen die Aufnahme von Roheisen in den Antrag aus. Stumm verlangt für den Fall der Annahme des Antrages Windthorst stattRoheisen" zu setzenEisen und Eisen- waaren, sowie Maschinen". Ein Antrag Löwe's will die Sperre auf Tabak beschränkt wissen. Bei der Abstimmung wird § 1 pure nach dem Anträge Windthorst angenommen. Nach der Abstimmung tritt Fürst Bismarck ein.

Der Nest des Sperrgesetzes wird nach den Anträgen der Commission genehmigt.

Es folgt hierauf Fortsetzung der Tarif-Debatte. Graf Frankenberg plaidirt in längerer Rede für Holzzolle und betont die Ueberschwemmung des deutschen Marktes mit ausländischem Holz und die Schädlichkeit der Differentialzölle. Schlutow bekämpft die Holzzölle und legt dar, wie der Handel dadurch schwer geschädigt werden würde und daß der beklagte Nothstand der deutschen Forstwirthschaft durch Zölle nicht gehoben werden würde

Fürst Bismarck nimmt das Wort: Der Tarif habe die Holzzölle so gegriffen, daß die Vortheile des Holzhandels nicht zu verkennen waren. Die Bezugnahme des Vorredners auf den deutschen Holzhandel und deutsches Holz treffe nicht zu Die Händler exportirten mehr russisches als deutsches Holz; sie thäten wohl, das nationale Element weniger zu betonen. Die Stettiner Holzarbeiter und Flößer würden nach dem Tarife volle Arbeit finden. Wie viele Arbeiter aber seien brodlos geworden dadurch, daß man das Holz des Auslandes mehr exportirte als deutsches. Es sei ferner nicht richtig, daß Rußland den Durchzug seines Holzes durch Deutschland entbehren könnte. In dieser Beziehung seien die geäußerten Voraussetzungen falsch. Die großen .Cölzer haben von Rußland aus Zwangsroute durch Deutschland. Es handelt sich hier wie bei allen Zollerhöhungen um eine gleichmäßige Vertheiluna der Lasten und kommt es dabei gar nicht so sehr auf eine Vermehrung der Reichseinnahmen als auf die Entlastung der Einzelstaaten an. Er hoffe, daß dies bis zur dritten Lesung noch dem Hause in arestbarer Weise vielleicht durch die Finanzminister der Einzelstaaten klar werden möchte. Rußland und Oesterreich hatten durch ihre Holzzöllc uns schon längst zu derartigen Maßregeln fuhren müssen, wie sie jetzt vorgeschlagen seien. Die Befürchtung, daß man die besseren Bauhölzer Amerikas würde entbehren müssen, sei hinsällig. Es sei er­wiesen, daß das deutsche Holz von unübertrefflicher Güte sei. Bei den jetzigen Ver­hältnissen, die dem Waldbesitzer keine Aussicht eröffnen, fein Holz zu verkaufen, würde derselbe keme Schonung mehr anlegen. Das sei eine Gefährdung der deutschen Wälder, welcher die Vorlage entgegentreten wolle. Man sollte doch auch von dem j5ohe dem Kaiser geben was des Kaisers ist. (Beifall rechts.) - Morgen findet die dritte Lesung des Sperrgesetzes und die Fortsetzung der Tarif-Debatte statt.

Stuttgart, 27. Mat. Großfürst Michael ift vom hiesigen Hose heule nteber abgereift.

Berlin, 27. Mai. DieNordd. Allg. Zig." bespricht den mit den Samoa-Jnseln abgeschloffencn Vertrag und bemerkt dazu: Deutschland sei dadurch in den Stand gesetzt, jede Veränderung der Verhältniffe auf Samoa von seiner Zustimmung abhängig zu machen. Durch diesen Vertrag in Ver­bindung mit dem Vertrage mit der Tonga- und anderen unabhängigen Insel. Gruppen der Südsee habe das Reich in dem Südsee-Archipel dem deutschen Unternehmungsgeiste ein weites Gebiet gesichert, wo derselbe unabhängig von den Gesetzen und den fiskalischen Bedürfnissen der concurrirenden Nationen sich frei entfalten könne.

Die Commission des Reichstags für den Tabakszoll lehnte die Zoll­sätze der Regierungsvorlage von 120 Mk. für ausländischen und 80 Mk. für inländischen Tabak per 100 Kilogr. mit 24 gegen 2 Stimmen ab und nahm

dagegen die von den Centrums-Mitgliederu Graf Galen und Gielen bean- tragten Zollsätze von 60 Mk. resp. 25 Mk. mit 17 gegen 9 Stimmen an. Eine ganze Reihe anderer Anträge, in denen die vorgeschlagenen Zollsätze zwischen denen der Regierung und denjenigen der obengenannten Antragsteller sich bewegten, wurde abgelehnt.

Wien, 27. Mat. DiePolit. Corresp." meldet aus Athen: Es finden augenblicklich starke Concentrirnngen türkischer Truppen an der griechi­schen Grenze statt. In Folge dessen nimmt der Zug der Flüchtlinge aus Thessalien und dem Epirus nach Griechenland wieder größere Dimensionen an. Eine Versammlung der kretenstschen Flüchtlings-Colonie sprach sich für die Nothwendigkeit der Vereinigung Kretas mit Griechenland aus.

Athen, 27. Mai. Finanzminister Deltgeorgis ist gestorben. ($ine gestern stattgehabte große Versammlung von kretensischen Flüchtlingen mißbilligte einstimmig das Verhalten der kretensischen Führer und beschloß, den Schutz Englands anzurufen.

Petersburg, 27. Mai. Telegramme aus Irbit und Perm vom 25. Mai melden, daß in den beiden Städten Vorsichtsmaßregeln gegen Feuers­brünste ergriffen wurden. In Perm wurde die Polizei verstärkt. Mehrere der Brandstiftung verdächtige Personen sind verhaftet worden. Auch in Jeka- terlnburg wurden Vorsichtsmaßregeln getroffen.

London, 28. Mai. Nachrichten aus Simla zufolge ist im Friedens- vertrage mit dem Emir Jakub Khan bestimmt, daß England den Emir in der Abwehr eines jeden fremden Angriffs unterstützt. Ein englischer Resident in Kabul darf eine entsprechende Eskorte halten und unter gewissen Umständen englische Agenten nach der afghanischen Grenze entsenden. Der Emir kann afghanische Agenten nach Indien schicken. Es wird ein Handelsvertrag auf die Dauer von 12 Jahren abgeschlossen. Nach Kabul wird eine Telegraphen- Linie hergestellt. Den Ueberschuß der Einkünfte aus dem vom Emir an Eng­land abgetretenen Gebiete zahlt Letzteres nach Deckung der Verwaltungskosten an den Emir heraus und gewährt demselben ferner eine jährliche Subsidie von 6 Lak Rupien, vorausgesetzt, daß der Emir den Friedensvertrag pünktlich er­füllt. Die neue indisch - afghanische Grenze soll von einer gemixten Com Mission festgestellt werden.

Konstantinopel, 27. Mai. General Stolipine wies die Pforte auf die Nothwendigkeit des schleunigen Ersatzes der russischen Beamten hin, da de-, russischen Militärbehörden der Befehl zur beschleunigten Räumung von Ost- rumelien zugegangen sei und die russischen Beamten zugleich mit der Occu- pattons-Armee zurückkehren würden. Demzufolge seien, vorbehaltlich der Be­stätigung durch Aleko Pascha, die fähigsten Leute auS den Eingeborenen mit der Verwaltung der verschiedenen administrativen Posten beauftragt worden.

Lokales.

Gießen, 28. Mai. Das letzte mittelrheinische Turnfest wurde bekanntlich im Jahre 1875 in Darmstadt abgehalten. Auf dem, dem Feste vorausgehendcn Turntag übernahm der Verein Offenbach die Fest- und Vorortschaft des Mittelrheinkreises. Mit Rücksicht auf die schlechten Zeitverhältnisse und das Abrathen der Bürgerschaft von Offenbach, war es dem Offenbacher Turnverein nicht möglich ein Fest, von >o großer Ausdehnung wie die mittel­rheinischen Turnfeste es sind, abzuhaltcn. Da sich nun das Fest nicht mehr gut verschieben läßt, so beschloß der Offenbacher Turnverein im Einverständniß des Turntages und der Bürgerschaft von Offenbach, in diesem Jahr das 11. mittclrhcinische Turnfest in seinen Mauern abzubaiten. Ais Festtage wurden der 3. und 4. August mit vorausgehenbem Turntage am 2. August bestimmt. Da nun die Ausführungen des Festes in den Händen bewährter Männer liegt, und die Bürgerschaft dem Feste ein großes Interesse entgegen bringt, so steht nichtzu bezwei' fein, daß das Fest ein schönes und gelungenes und dem tm Jahre 1860 abgehaltenen ersten mittelrheinischen Turnfest nicht nachstehen wird.

Dasselbe können wir von dem Turnfest des Gaues Hessen mittheilen; dasselbe wird am 13. und 14. Juli d. I in Nidda abgehalten und sind die Vorbereitungen hierfür ebenfalls im heften Gange. Das diesjährige Feldbergfest wird am 22. Juni d. I. abgehalten.

Gestern Nachmittag wurde auf dem Lindenplatz ein Kind von ca. 3 Jahren von einem leeren Rollwagen derart überfahren, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Ein Hinterrad ging dem Kleinen über Kopf und Beine, so daß der Schädel lädirt und ein Schenkel gebrochen sein soll. Wie Augenzeugen versichern, soll den Fuhrmann keine Schuld treffen, indem das Kind geradezu in den Wagen hineingelaufen sei. Eme Warnung für die Eltern, ihre Kleinen nicht ohne Obhut auf der Straße umherlaufen zu lassen.

Die Zahl der Todesfälle in der Woche vom 18. bis 24. Mai betrug in hiesiger Stadt im Ganzen 6. Von 2 Kindern im ersten Lebensjahre starb das eine an Abzehrung das andere an Bronchienentzündung. Ein Kind von auswärts, 1 */2 Jahr alt, starb an Knochenfraß, ein Kind von 4 Jahren an Lungenschwindsucht. An dieser letzteren Krankheit starb auch eine erwachsene Person und ein Mann machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. q.

Vermischtes.

Darmstadt, 24. Mai. Nach kurzem Unwohlsein verschied gestern der Vortragende Rath für Eisenbahn-, Wasser- und Straßenbau bei derbautechnischen Abteilung" de« Ministeriums des Innern und der Justiz, Herr Geh. Oberbaurath Renner. Derselbe begleitet? seit dem Ableben des Herrn Baurath Breidert die Stelle des Negierungs - Commissärs der Hessischen Ludwtgsbahn und war derselbe früher Doeent für Wasserbau an unserer technischen Hochschule, welchen Amtes er jedoch auf seinen Wunsch und in Folge eines Augen­leidens enthoben wurde. Der Verstorbene war in weitesten Kreisen ganz besonders als Waffer- baumeister bekannt und hochgeschätzt.

* Ein schweres Verlangen stellt die Direetion der Realschule II. £). in Schnee­berg an die Eltern, welche gesonnen sind, ihre Söhne der genannten Anstalt zuzuführen. In der betreffenden Bekanntmachung im Jnseratcntheile desErzg Volksfreund" heißt es u. A.: Bei der Aufnahme sind Taufsteine, Impfscheine und Schulzeugnisse beizubringen"

* Schlechter Trost Stammgast, eintretend und sich zur Kellnerin wendend:Nun, Julie, ist frisch angesteckt?"Jawohl, Herr Secretär, schon lange!"

Quittung.

Für den verunglückten Johannes Stecker sind weiter eingegangen:

Fr. Pfr. B. 2 AL Fabrikant C- E- 3 AL Hofgerichtsrath o. fj. 4 AL Wagner E- St. 2 AL Kfm. E- P. 2 AL Fr- Chr. K. 3 «h. Durch Herrn Pfarrer Dr. Seel von Fr. Director C. 2 AL S P. 10 AL Bauacceffist R. 4 AL Der Kirchenvorftand des Kirchspiels Kirchberg 9 AL Pfr. W. 2 AL Ungen. 1 AL Durch Herrn Feldwebel Bruch Häuser von den Unterofficieren des 116. Regiments 6 AL Durch Herrn Karl Wenzel von H. E. 2 AL von 53. 8- 3 AL von £. 1 AL von F B. 3 .AL von H- 3 AL durch Herrn Dr. Levy von F. B- 2 von F. E 1 AL von S. K. 2 AL von C- St. 0,50 AL von A- K. 10 AL von einer Hochzeit 6 AL Dr. Weber 5 AL D. W. 2 AL Güterexpedient 3. 2 AL Schneider Z. 1 AL Fr. Kaufmann £). 5 AL ............Summa 96,50 AL

Dazu Betrag der ersten Quittung 470,00

Gesammtsumme 566,50 AL

Indem wir die Sammlung nun schließen, sagen wir allen Gebern unseren herz­lichsten Dank für die reichen Spenden. Es gilt nun, für den unglücklichen Mann eine angemessene Beschäftigung zu finden. Er bedarf einer Arbeit, die lohnend genug ist, um damit den Unterhalt der Familie zu gewinnen, aber auch leicht genug, um im Sitzen, wo möglich zu Hause, verrichtet werden zu können. Wir bitten dringend Vorschläge und etwaige Anträge zu solcher Beschäftigung baldigst an den Unterzeichneten gelangen zu lassen.

Gießen, den 26. Mai 1879. Im Auftrag des Comite's:

Georg Schlosser, Pfarrer.