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T ecklenburg.

Langsdorfs, Stadlrichter.

3659)

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Oeffentliche Aufforderung.

3323) Nachdem Friedrich Hummel von Wieseck, dessen Vermögen nach dem aufgenommenen Status »m 2652 m. überschuldet ist, mit der Mehrzahl seiner nicht bevor­zugten gerichwbekannteuGläubiger heute ein Arrangement abgeschlosten,wonach er, unter Bürgschaftsleistung seiner Ehefrau, 25% oller unbevorzugten Forderungen in 4 jährlichen Zielen Martini 1879, 1880, 1881, 1882 sich bereit erklärt hat, so werden nunmehr alle übrigen dem Gerichte bis jetzt noch unbekannten Gläubiger aufgefordert, etwaige Ein­wendungen gegen besagtes Arrangement binnen 4 Wochen an unterzeichnetem Gericht vorzubringen, widrigenfalls das Arrangement gerichtlich bestätigt und zum Vollzug gebracht werde.

Gießen, 7. Mai 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen.

3- V. b. L-:

Dr. Trapp, Landger.-Asseffor.

Gdictalladung.

Die nachstehend aufgesührten Personen haben verkauft resp. vertheilt, die neben ihren Namen nach Flur und Nummer angeführten Grundstücke, welche auf den eingeklammerten Namen stehen, können aber ihre Erwerbs- Urkunden nicht beibringen:

1) Die Erben der Katharine Luh von Allendorf a. d. Lahn, Ge­markung Mendorf 1/65. 1/66. 1/437. 1/584. 2/168. 3/47. 8/125b. 8/126a. (Katharine Luh.)

2) Die Erben der Wilhelm Helmolds Eheleute von Gießen, Gemarkung Gießen, 26/150. 26/150a. (Wilhelm Helmold und Ehefrau modo beider Erben).

3) Die Erbin der Wittwe des Heinrich Velten I. von Groß-Linden, Gemarkung Groß-Linden, 1/753 (Heinrich Velten I. Wittwe).

4) Johannes Will von Lützellinden, Gemarkung Groß-Linden, 5/196. 7/700. 7/702. 7/770. 7/788. 7/800. (Johannes Will Wittwe zu Lützellinden).

5) Johann Georg Hühns Erben von Lang-Göns, Gemarkung Lang-Göns, 1/834 (Georg Hühn).

6) Johannes Will I. Eheleute von Leihgestern, Gemarkung Leih­gestern, 2/37. 2/52. 2/268. 2/843. 2/866. 7/211. 18/625 (Johan­nes Will Heß Eidam) 20/37. 21/56. 21/88. 21/113.21/274 (Johannes Will I.) 12/31. 15/357. 16/16. 16.577 (Johannes Will L und Frau Elisabethe).

7) Die Erben der Georg Veth's Eheleute von Leihgestern, Ge­markung Leihgestern, 1/43. 1/44 (Johannes Veth) 18/322a. 18/629 (Karl Becker).

B) Jakob Dern II. von Watzenborn und Kinder, Gemarkung Watzen­born und Steinberg, 1/1522. 1/1523. 6/545. 15/44 (Jakob Dern II. von Watzenborn) 4/362 (Jakob Dern II. Ehefrau Katharine von Watzenborn).

Es hat:

0) Georg Lampus II. von Gießen, in dasiger Gemarkung, Flur 1 Nr. 220 und 221 von Johann Jakob Schreyvogel und dessen Frau Susanne, geb. Simon, erkauft, kann aber für den Weiterverkauf den Kaufbrief vom 14. Mai 1862 und Quittung über Zahlung des Kaufgeldes nicht beibringen.

Wer irgend Ansprüche an die vorerwähnten Grundstücke zu bilden hat, wird aufgesordert, solche sogewiß binnen 6 Wochen beim unterzeichneten Gericht geltend zu machen, als sonst die genannten Veräußerer als unbeschränkte Eigen­tümer werden angesehen, die betreffenden Kaufbriefe und Theilzettel werden .bestätigt und die zum Eintrag ins Mutationsverzeichniß erforderlichen Ver­fügungen, zu den Grundstücken Gemarkung Gießen 1/220 und 1/221 auch zur Löschung des beschränkt werden erlassen werden.

Gießen, den 21. Mai 1879.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht Gießen.

Aufforderung.

3654) Ansprüche und Forderungen jeder Art an die dem Franz Jacob Korn und deffen Sohn Konrad Ludwig Korn zugestanbenen an Philipp Schick III. verkauften Par­zellen B. 680. 681. Hofratthe und Grabgarten B. 668. 666. Acker und Wiese in der Reitwiese und an die dem Konrad Oper IV. zugestan­dene an Heinrich Brömer ver­kaufte Parzelle B. 373. Hofraithe, sämmtlich in Gemarkung Treis, sind binnen 4 Wochen geltend zu machen, als sonst die laut G. W. und H. B. von Treis noch offenstehenden Pfand­rechte aus früheren Zeiten werden, gelöscht werden.

Gießen, den 9. Mat 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen.

I. V. d. L.:

___Langermann, Landg.'Afseflor.

(Eöktaffaöung.

3657) Nach Lehnbrief der Königlich Preußischen Regierung in Coblenz vom 24. Februar 1835 ist Karl Eduard Le sch von Mühlheim nachdem Ableben seines Vaters Georg Friedrich Lesch von Mühlheim mit den von der Krone Preußen relevtrenden Lehen beliehen worden, bestehend in den beiden freien Höfen unter den Stühlen zu Krofdorf nebst über 80 Morgen Grundstücken und mit Grundzins, jedoch abzüglich veräußerten 10 Morgen Gelände, und vorbehältltch der bternach verhältnißmäßig sich vermindernden, m den Landgräflich Hessischen Lehnbriefen vom 17. November 1779 und 23. Februar 1805 den weiblichen Nachkommen der Lesch von Mühlheim nach Abzug des Lesch von Mühlheim'schen Mannesstammes und Hetmfall des Lehens lehnherrlich zugcsicherten Abfindungssumme von 2000 fl., und es wird im Lehnbrtefe noch erwähnt, eine von der verwittweten Frau Oberstall­meisterin von Düngern, geb. Lesch von Mühlheim, am 1. November 1834 zu Weilburg abgegebene Erklärung. Unterm 10. September 1849, gerichtlich bestätigt am 11. September 1849 hat, wie es heißt, nach durch Allerhöchste Cabtnetsordre vom 7. Januar 1836 genehmigten Modifikation jenes Lehens Karl Eduard Lesch von Mühlheim seine in der Gemar­kung Gießen gelegenen Immobilien, Flur 34, Nr. 598 Hofraithe und Nr. 599 und 581 Aecker als Camion bestellt zur Sicherung der den weiblichen Nach­kommen der Lesch von Mühlheim nach dem Lehnbrief, deffen Datum hier als vom 27. November 1779 angegeben ist, gebührenden Abfindungs­summe- In der mit Antrag auf Löschung der Caution jetzt vorgelegtm Ver- psändungsurkunde ist angeführt, daß diese Urkunde an die nächsten Cognaten der Lesch von Mühlheim, nämlich die Erben und Kinder der verstorbenen Frau Oberstallmetstertn Freifrau von Düngern und deren Bevollmächtigten und Miterben, den Staalsminister Freiherrn Emil August von Düngern zu Weilburg, ausgehändigt sei.

Es werden nun die erwähnten weiblichen Nachkommen der Familie Lesch von Mühlheim aufgefordert, ihre etwaigen Ansprüche an jene zwettausend Gulden so gewiß von heute an binnen drei Monaten hier geltend zu machen, als sonst dem Antrag auf Löschung der Caution wird stattgegeben werden.

Gieße.n, am 21. April 1879.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht Gießen.

Langsdorfs, Stadtrichter.

bekanntlich im Jahre hirotaq übernahm der Kit ZWchl auf bie tnbiih, war es dem nung wie iit mittfb gut »tridiebtn lägt, ub der Bürgerschaft Mauern abzuhalten. taqt am 2. AO ibxttx Männer lity, W nichtz« bezwri- J abzehattrnrn ersten

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Bekanntmachung.

3670) Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Geheime Commerzienrath Alfred Krupp als alleiniger Inhaber der Firma Friedrich Krupp zu Esten unterm heutigen Tage mit dem ElsenerzbergwerkeBruno" in der Gemarkung Burkhardsfelden Kreises Gießen, mit einem Felde von 1010475 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situattonsriffes bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet.

Darmstadt, den 21. April 1879.

Großherzogliche Obere Bergbehörde.

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Bekanntmachung.

In unserem Firmen - Register sind heute folgende Einträge vollzogen worden:

1) Wilhelm Schuchard von Lauterbach, jetzt in Gießen wohn­haft, betreibt dahier seit 1. Fe­bruar l. I. unter der Firma -,W. Schuchard" eine Hut- Handlung.

2) Simon Flörsheim in Gießen hat sein Handelsgeschäft mit Modewaaren und fertigen Klei­dern niederzelegt. Seine Firma S. Flörsheim" wurde ge­löscht.

3) Otto Mögenburg zu Gießen betreibt daselbst leit dem 12. l. Mts. unter der FirmaOtto Mögenburg" eine Wein­handlung und hat seiner Ehe­frau Anna, geb. Franzmann, Procura ertheilt.

4) Wilhelmine, geb. Schmidt, Ehefrau des Heinrich Rusag zu Gießen, betreibt daselbst unter der FirmaW. Nusag" seit 1. Februar l. I. eine Spezerei- und Kurzwaarenhandlung.

5) Georg Philipp Strack zu Gießen Betreibt daselbst unter der FirmaPH. Strack" seit 15. März l. I. ein kauf­männisches Geschäft.

Gießen, den 23. Mat 1879.

Großherzogi. Stadtgericht Gießen. 3658) Lan gsdvrff.

Edictalladung.

Nachdem Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Kaspar Stein III. von Muern den förmlichen Concurs erkannt hat, werden diejenigen, welche Ansprüche an dieses Vermögen zu bilden haben, zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen, sowie zur Geltendmachung ihrer Vorzugsrechte auf

Donnerstag den 24. Juli 1.1.,

Vormittags v Uhr, hierher vorgeladen bei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschluffes von der Concursmaffe und der Unter­stellung des Verzichts auf Vorzugsrechte. In dem Termin sollen zugleich wegen Bestellung eines Maffecurators, Ver­silberung der Masse rc. Beschlüsse ge­faßt werden.

Von den nicht erschienenen oder durch gehörig legittmirte Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubigern wird ange­nommen, daß sie den Beschlüffen der Mehrheit der Erschienenen auch bezüg- ltch eines zu Stande kommenden Arrangements betgetrelen seien.

Die Anmeldung einer Forderung in dem vorausgegangenen Schuldenwesen macht die Anmeldung in diesem Concurse nicht überflüssig.

Gießen, den 9. Mat 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen.

I. V. d. L.:

Or. Trapp, (3292

Versteigerungen.

Donnerstag den 26. Juni,

f ~ c . Nachmittags 2 Uhr, )ou auf dahlesigem Ortsgericht die ^of- raithe des Friedrich Weber Flur. Mir

40/4i/8 . 659 Hofraithe links der Chaussee meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 27. April 1879.

2227)_@rOtomüI8ire4r.@ie6,n-

Fichtenftockhölz^ Versteigerung.

Donnerstag den S. Juni l. I., des Morgens um 9 Ubr, sollen im diesigen Stadt-xmld circa 1000 Rmtr. Fichtenstockholr zur Versteigerung kommen.

Die Zusammenkunft ist auf dem Hattenröber Vicinalweg au dem Pflanr. garten.

Lich, den 24. Mat 1879.

Großherzogltche Bürgermetsteret Lich.

3612)_______Walz.__________

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