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waren Zeugen deS Vorganges. Die Ruhe ist jedoch wieder h-rzestellt, nach­dem mehrere Verhaftungen vorgenommen worden.

Amerika.

New-Uork, 23. Februar. In Amerika zeigen sich in der allgemei­nen Geschäftslage die ersten Symptome einer eintretenden B sserung. Viele Fabriken, die durch Mangel an Absatz wr Reduktion ihrer A'beUSkläfte ge­zwungen waren, find jetzt durch feste Ordres auf mehrere Monate hinaus beschäftigt, andere, die gänzlich schließen mußten, find wieder in Betrieb ge­setzt, und Tausende von Arbeitern, denen es an Erwerb fehlte, finden wieder Beschäftigung, wenn nicht zu den früheren hohen doch zu solchen Löhnen, die ihnen bet den äußerst billigen Preisen aller Lebensbedürf.uffe eine Ex-stenz sichern. Dem Jmporthandel kommt, wie der einheimischen Industrie, der nach jahrelanger Einschränkung wieder zunehmende Consum zu gut, und für die­jenigen fremden Fabrikate, die nicht von unseren Märkten ausgeschloffen bleiben, find die Aussichten ebenfalls günstig, zumal, nach den bisher eingetroffenen Sendungen zu urthetlen, eine Ueberfüilung nicht zu befürchten ist. Der Ex­porthandel, von den Hemmniffen gestörter Communication fast ganz befreit, leidet zwar von dem Mlßoerhäitmffe der Preise in diesseitigen und fremden Märkten, nimmt aber wieder genügende Dimensionen an. Es steht, nachdem durch Wiederaufnahme der Baarzahlung eine sichere Basis wieder herge­stellt ist, der allgemeinen Prosperität des Landes nichts im Wege.

Telegraphische Depeschen.

Wagner- telegr. Eorrespondenj - Bureau.

Berlin, 25. Februar. Reichstag. Elngegangen ist die Uebersicht über den Stand der Bauausführungen für die Eisenbahnen Elsaß-Lothringens per Ende September 1878. Bet der dritten Berathung des deutsch-österreichischen Handelsvertrages berichtet Witte (Rostock) über eine Anzahl Petitionen bezüglich dieses Vertrags, v. Bunsen beklagt, daß die schlesische Lein­webern in dem Vertrage so wenig berücksichtigt sei. v. Kardorff wendet sich gegen die letzten Ausführungen Delbrück's und Richters (Hagen). Delbrück hält Kardorff gegenüber seine Aus­führungen aufrecht, namentlich die Behauptung, daß der BaumwoUverbrauch Deutschlands seit 1865 erheblich zugenommen habe; dasselbe sei mit Wolle der Fall. Von der Seitens des Abg. v. Kardorff erwähnten krankhaften Geschäftsausdehnung könne keine Rede fern. Nachdem noch Wigger- in freihändlerischem Sinne gesprochen, wird die Generaldiscussion geschloffen, v. Stauffenberg beantragt eine Resolution, durch welche die Regierung aufgefordert wird, die Jntereffen der deutschen Besitzer österreichischer Eisenbahn-Prioritäten beim Abschluß eines neuen Vertrages wahrzunehmen. An der ferneren wenig erheblichen Debatte beteiligen sich Richter (Hagen), Stumm, Graf Udo Stolberg, v. Kardorff, Lasker und Minister Hofmann. Darauf wird der Handelsvertrag endgültig genehmigt; auch die Resolution Stauffenberg wird, nachdem Minister Hofmann sich mit derselben einverstanden erklärt hat, angenommen.

Die allgemeine Rechnung des Reichshaushalts von 1874 wurve an die Rechnungs- Commission überwiesen. Die erste Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, leitete Staatssecretär Friedberg mit ver Motivirung der Vorlage ein, wobei er die Unterschiede von der früheren Vorlage hervorhob. Reichensperger findet die Vorlage insofern bedenklich, als sie die Möglichkeit eines Eingriff- in die individuelle Freiheit des Hausrechts nicht genügend ausschließe. Für die Durchführung des Gesetzes müffe die Mit­wirkung des Publikums in höherem Maße in Anspruch genommen werden. Die Grenzlinien zwischen Partetrecht und öffentlichem Interesse seien schwer zu ziehen. An der wetteren Debatte nehmen Staudy und Zimmermann Theil. Die Vorlage wird sodann an eine Com­mission von 21 Mitgliedern überwiesen. Es folgt hierauf die Berathung des Weltpostvertrags. Generalpostmeister Stephan legt die durch den Vertrag erzielten Vorthetle dar Der Dank hierfür gebühre hauptsächlich dem Geschick und versöhnlichen Geiste, womit die französische Regierung die Verhandlungen geleitet. Meyer (Bremen) empfiehlt die Annahme oe8 Vertrages, der darauf mit dem Ueberetnkommen, betreffend Den Austausch von Briefen mit Werthangabe und den Austausch von Postanweisungen, in erster und zweiter Lesung genehmigt wird. Die nächste Sitzung findet morgen statt.

Berlin, 25. Februar. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt, in der Preffe würden angebliche Aeußerungen des Kaisers über den Regierungswechsel in Frankreich und über die Stimmung der europäischen Cabinete gegenüber diesem Wechsel verbreitet. Die angeblichen Worte des Kaisers character,sirren sich durchweg als Erfindung und ständen vollkommen im Widerspruch mit dem erneuten Austausch von freundschaftlichen Versicherungen zwischen der deutschen und französischen Negierung anläßlich des Präsidentenwechsels, in sichtbarem Widerspruch auch für ein größeres Publikum mit der Haltung des deutschen Botschafters in Paris, der als erster unter den Vertretern der Großmäbte dem neuen Präsidenten bet der Abendgesellschaft in seinem Hause den glänzendsten Empfang und alle dem Staatsoberhaupte zukommenden Ehren bereitete.

Berlin, 25. Februar. Einer Veröffentlichung des Reichsgesundheits- Amtes zufolge ist die Peftseuche im Astrachaner Bezirk sv'läufig ganz erloschen. Auch in den benachbarten Gouvernements hat sich kein Pesterkcunkungsfall gezeigt. Der Cordon und die Quarantäne Einrichtungen zum Schutze Zarizins und Sareptas werden von zuverläisiger Seite als sehr vollkommen bezeichnet. Bezüglich der Erkrankungen bet Salontcht tst durch zuverlässige ärztliche Er­mittelungen jetzt auch von griechischer Sette anerkannt, daß es sich bts jetzt nur um einen sebr verbreiteten, bösartigen Flecktyphus handelt.

Dem Congreffe deutscher Landwirthe ist ein Antrag des ständigen Ausschuffes zugegangen, worin der Congreß ersucht wird, zu erklären, daß er dem w'.rthschaftlichen Programm des Reichskanzlers sowohl vom finanziellen wie vom zottpol,tischen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkte vollkommen zustimme und die darin empfohlene Rückkehr zu den Grundsätzen des Zollver- einstarifs, namentlich zu der Regel der Zollkfl'chtigkeit der in Betracht kom- vienden Import-Ar tkel als unabweisbare Nothwendtgkett anerkenne. Der Ausschuß soll dem Anträge nach beauftragt werden, einen nach diesen Grundsätzen entworfenen beigelegten Tarif dem Reichskanzler, dem Bundcsrath und dem Reichstage zur Berücksichtigung zu empfehlen.

London, 25. Februar.Daily News" meldet aus Alexandrien von gestern : Der Friede zwischen Abe'sinien und Egypten tst definitiv abgeschloffen. König Johannes erhält eine Jahrespenflon von 8000 Dollars gegen die Ab- tretung der G enzvrovtnz Keren.

Petersburg, 25. Februar. Genera! Graf Lorts-Melikoff telegraphirt aus Zartzin vom 24. ds.: Keine neuen Erkrankungen, keine Todesfä le. In Wetltanka herrscht bereits seit 17 Tagen warmes, feuchtes Wetter. Da trotz­dem keine neuen Erkrankungen stattgefunden, so ist dies als günstige Wendung anzuseben. Deffenungeach'et dauern alle Vorsichtsmaßregeln fort. Heute ist Pros. Dr. Eicbwold aus Petersburg etngetroffen.

Madrid, 25. Januar. Es ist ein täglicher Courier zwischen Spanien und Marokko eingerichtet worden.

Tirnowa, 25. Februar. Die Notablen-Versammlung wird morgen, Mittwoch, ihre Sitzungen beginnen. Auch der türkische Comm>ffar hat das Protokoll über die Eröffnungssitzung nicht unterzeichnet. Ueber die Weigerung des österreichischen Comrwffars sind die Bulgaren beunruhigt; Fürst Dondukoff- Korsakoff hat stch energ sch für Respectirung des Berliner Vertrages erklärt und sich geweigert, die Delegirten, welche von Thracten und Makedonien gekommen

sind, zu empfangen. Er hat ihnen zu wiffen gethan, daß er ihnen nicht er­lauben würde, sich mit den Depuitrten Bulgariens zu versammeln. Fürst Don- dukoff wird Tirnowa n chl eher verlassen, als bis sich die Notabeln-Versamm- lung constltutrl hat um es in der Hund zu bchalten, daß Alles in Ordnung zugeht.

London, 25. Februar, Abends. Unterhaus. Martnemtnister Smith bestätigt auf Mioi'k Betragen die Entsendung eines englischen und eines fran» zösischeu Kriegsschiffes nach Alexandrien ; dies fei unter den gegenwärtigen Um­ständen für nolhwendig erachtet worden; die Befehlshaber hätten keine Specia befehl-.

Kairo, 25. Februar. Prinz Haffan, der Sohn des Khedive, über­brachte in seiner Eigenschaft als Obercommandeur des Heeres dem englischen Generalconsul Vivian und dem Fincmzmiruster Wilson den Ausdruck des Be- dauer's, welches der Kh- ive wea n der Vorgä ae vom 18. d. empfinbe.

Lokales.

Gießen, 26. Februar. In der Woche vom 1 . biS 22. Februar starben in Gießen im Ganzen 5 Personen, nämlich 2 an Lungenschwindsucht, 1 an Lungenödem, 1 an den Folgen eines Schlaganfalls und ein Mädchen von 712 Jahren an Dipbtherikis. G.

Vermischtes.

Offenbach, 24. Februar. Die hiesige Polizei, die, was die Heiltghaltung der Sonntagsfeier betrifft, keine Nachsicht kennt, hat sich gestern selbst eine Zuwiderhandlung gegen die desfallsigen Vorschriften zu Schulden kommen laffen. Sie hat nämlich, obgleich eS Sonn­tag war, auch gearbeitet, indem sie sämmtliche Milchhändler beim Einfahren in die Stadt mit ihren Wagen zu einer Versammlung in den Stadthaushof einlud, dort ihre Waare einer Prüfung auf Vermischung mit Wasser mit dem Galaktometer unterwarf und dabei verschiedene Kannen, deren Inhalt die Probe nicht bestand, mit Beschlag belegte, außerdem aber aus jeder der auf diese Weise zusammengekommenen ca. 500 Kannen Milch je eine Probe in ein Fläschchen gebracht, damit noch eine Untersuchung auf Fälschung durch Beimiichung anderer Substanzen durch den städtischen Chemiker vorgenommen werden kann. Eine solche Radiealkur hat unseres Wissens bis jetzt nicht stattgefunden und sie war jedenfalls die Veranlassung, daß gestern Nachmittag manche Familie ihren Mokka schwcnz trinken mußte, denn die Milchhändler, die sonst bis 1 Uhr ihre Kunden befriedigt haben, liefen um 4 Uhr noch mit den Kannen unterm Arm in der Stadt herum. (Off. Ztg.)

Steinfurth, 23. Februar. (Die Rosen von Steinfurth.) In der Kreuzztg. ist zu lesen:Wer etwa im Juni-Juli auf der Eisenbahn von Gaffel nach Frankfurt fährt, wird staunen, wenn er zwischen den Stationen Butzbach und Bad-Nauheim ganze Felder von Mohn erblickt, dessen weiß-lilafarbigen Blüthenmeere einen ganz eigenen Anblick gewähren. Ungleich großartiger aber würde er berührt sein, wenn er die Bahn bei Nauheim verließe und eine Tour nach dem nur eine halbe Stunde entfernten Dorfe Steinfurth machen würde. Dort betreiben Die Gebrüder Schultheis Rosenculturen, wie sie großartiger wohl kaum irgendwo in Deutschland existiren. Gleich den Mobnfeldern bei Butzbach gibt es hier Felder von Rosen, hochstämmige und halbhohe und buschförmige edle Rosen in allen Farbennüancen füllen die Luft mit wahrhaft entzückenden Düften Jnsgesammt werden etwa 24 Morgen Land, in ver­schiedenen Parzellen, zur Rosencultur verwendet. Natürlich genügen zur Bepflanzung solcher selbst die zahllosen Wildlinge des Vogelbergcs und des Taunusgebirges nicht, sie müffen selbst mitgezogen werden, und der Verbrauch ist ein so bedeutender, daß z. B. 1877 allein 60 Str. Samen der Rosa canina zur Aufzucht ausgesäet wurden. Nach einem bestimmten System in streng gezogenen Reihen sind die Wildlinge gepflanzt, von denen jährlich etwa 100,000 Stück veredelt werden Zahlreiche Gehülfen und Lehrlinge besorgen dies Geschäft, während junge Burschen und Mädchen aus dem Dorfe, die sorgfältig dazu angelernt sind, dabei als Hülfs- kräfte dienen. Zur Blüthezeit, Juni bis September, werden jeden Abend viele Tausend der schönsten Rosen abgeschnitten und in Frachtkörbe verpackt in die Blumenläden von Frankfurt. Homburg, Soden, Wiesbaden und Ems versandt; und wer nur je in Frankfurt war, oder solchen Badeort besuchte, wird gestaunt haben über die wunderbare Pracht der dort aufgelegten Rosenbouquets. Aber erst wenn man in Steinfurth war, begreift man, wie es möglich ist, radgroße Bouquets herzustellen, in denen eine Rose genau der andern in Form und Farbe gleicht. Und welche Farben gibt es in Rosen. Nicht nur, daß das Roth sich bis zu violett hinüberneigt, das Gelb sich bis zu kupfern steigert, nein, das Braun färbt sich fast bis zu schwarz und das Weiß zeigt Nüancen in Farbenanfiügen, Die ungleich erscheinen. Ebenso werden in Steinfurth jeden Abend die vollerblühten Rosen abgeschnitten und entblättert; diese Blätter gehen gleichmäßig täglich nach Offenbach, um in den dortigen bedeutenden Fabriken zum Schnupftabak verwendet zu werden. Ein recht prosaischer Gedanke allein ein gutes Geschäft, wenn man wie in Steinfurth im vorigen Jahre 1200 Kilo Rosenblätter zu versenden bat. Mit größter Liberalität zeigen und erklären die Gcbr. Schultheis nicht nur ihre Anlagen, sondern man bekommt auch noch als Dank ein schönes Rosenbouquet auf den Weg, daß man noch tagelang erinnert wird an das Rosenthal nicht von Kasanlyk aber von Steinfurth."

(Amerikanische Reelame.) Ein Dieb that vor Gericht folgende Aeußerung:Herr Präsident, ich würde hier nicht stehen, wenn die verdammten Zeitungen nicht wären. Bricht man irgendwo ein, liegen sie auf der Erde, auf dem Tisch, überall. Tritt man darauf knittert's, nimmt man sie in die Hand knittert's, und da ist es fein Wunder, wenn man abgefaßt wird." Der Berichterstatter bemerkt dazu:Wieder ein Beweis, wie nothwendig es ist, zu abonniren. Gerade unsere Zeitung knittert vermöge ihres vorzüglichen Papiers außer­ordentlich laut; trotzdem beträgt das Abonnement auf dieselbe nur 3 Dollars pro Quartal, einzelne Nummern knittern auch für 8 Cents sehr hübsch und vernehmlich.

Abwerfen von Briefbeuteln) Die Postbehörde hat bekanntlich im Interesse der Correspondenten die Anordnung getroffen, daß die Balmposten der Courier- und Schnellzüge auch auf Stationen, wo die betreffenden Züge nicht halten, die für diese Stationen bestimmte in Briefbeutel verpackte Corresponbcnz abwerfen. Da die Beutel bei dieser Gelegenheit zuweilen unter die Räder der Eisenbahnwagen gerathen, Laternen beschädigt und Personen verletzt worden sind, da ferner das Abwerfen an unrichtigen Stellen, mitunter auch zu spät, (tattgefunben hat, so sind die betreffenden Bestimmungen in umfassender Weise ergänzt werden. In Zukunft werden die Stellen, schreibt derH. C.", wo das Abwerfen stattzufinden hat, mit der Orts- Postanstalt und dem Stations-Vorsteher ein für alle Mal verabredet werden, und es wird der Locomotivführer bei Erreichung der in Frage kommenden Station ein Zeichen mit der Dampf­pfeife geben, auch die Fahrgeschwindigkeit thnnlichst vermindern- Die Stellen zum Abwerfen werden ferner so gewählt werden, daß weder Personen noch Bahnbestandtheile beschädigt werden können, entweder vor der Einfahrt oder nach der Durchfahrt des Zuges durch die Station. Die Postunterbeamten haben sich zur Empfangnahme der Beutel rechtzeitig an diese Stellen zu begeben, und damit sie erkannt werden, in der Dunkelheit eine Laterne mit Scheiben aus weißem Milchglas zu tragen, deren eine die InschriftPost ' trägt Das Abwerfen der zusammen- gelegten und kreuzweise fest umschnürten Beutel soll in der Fahrtrichtung des Zuges, ein wenig seitwärts vom Zuge ab, mit nur mäßiger Kraftanwendung erfolgen.

(Wenn man Glück hat.) Bekanntlich hat der eine der Schächte bei Teplitz, in die sich das unterirdische Waffer zuerst ergoffen hat, derNelson-Schacht", dem Bankyause Blcichröder in Berlin gehört. Dieses bat erst vor 6 Wochen das Bergwerk an einen Unter­nehmer und Bergwerks - Spekulanten Janssen in Dresden für mehrere hunderttausend Gulden verkauft. Heute ist durch das Naturereigniß das Werk so gut wie werthlos geworden unb Herr Janssen verliert den größten Theil seines Vermögens durch das Naturereigniß. Die Firma Bleichröder aber hat ihr Geld längst bezahlt bekommen.

Die Berlinifcye Lebens-VerficherungS Grfellscbaft von 1836 hat auch im vergangenen Jahre wiederum günstige Geschäftsergebniffe aufzuweisen. Eingereicht wurden ca. 260" Anträge de JL 13,2(8 ,000/ baoon angenommen ca. 2100 Anträge de 10 Millionen Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres werden um ca. 400 Anträge de 1 Million JL Übertroffen Die Sterbefälle und Ausscheidungen belaufen sich auf etwa 1040 Personen mit JL. 3,700,000, so daß sich ein reiner Zuwachs von ca. 800 Versicherungen mit 4 Mil­lionen <AL ergiebt Der Versicherungsbestand erhöht sich auf rund 19800 Versicherungen über ca. 94 Millionen

Theater.

Das mit so vielem Beifalle aufgenommene und von der Kritik so günstig beurthellte Familiengemälde: ^Die Neuvermählten" wird Donnerstag den 27. d. Mts. noch einmal wiederholt und dürfte namentlich, auf die bei der ersten Vorstellung spärlich besuchten Sperrsitze, eine Zugkraft üben 1 Vorher geht das hochpoetische Charakterbild von Müller »Adelaide^ worin Herr Alberti denBeethoven" und deffen Gattin DieAdelaide" spielen wirb I ES ichilbert uns bie Entstehung Der unvergeßlichen Composition bes großen Meister-, seine Jugenbliebe unb bie schweren Leiden seiner letzten Jahre! JebenfallS dürfte diese Borstellun§ eine sehr gewählte und für das III. Abonnement empfehlende sein. P-

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1210) Ioho Geilshausen, zu! unbekannt en £ erhält eröffnet, von Geilshausen von Schuldsche 1875 unb 30. mit 10% Zinser und «M. 610 30. Januar 1 verfahren eingekl der von ihm in Haus dahier eins erwirkt hat, daß

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Lormlt! berMeidungSus gegen das Am unb ju beffytnlßti tle gotbtrun^an. belegen find, fow in diesem Termine senden genannten ar.standen ist, ^b t zuaeständniß unter i Dre BekailNtmw Erlaße erfolgt leb an die Gerichtstag ®if6en, den 18.

3- V. b. Str.: Oppermann.

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