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für Güterverkehr auf der Orel-Witebsk-Bahn eingestellt. Letztere Linie wird voraussichtlich bald wieder betriebsfähig sein.

Petersburg, 22. April. Fürst Gortschakoff empfing gestern eine Deputation der hlefigen Schweizer Kolonie, die ihm eine Giückwunsch-Ädrefie für den Kaiser überreichte. Die deutsche, die französische und die italienische Colonie bereiten ähnliche Kundgebungen vor.

London, 22. April. DasReuter'sche Bureau" meldet aus der Capstadt vom 8. April: General Chelmeford erreichte am 6. April Gmgho- lovo. In einem Gefecht am 2. April wurden 1200 Zulus getödtet. Capltän Wood erbeutete im Basuto-Land 2200 Rinder, 240 Pferde und 3000 Schafe ohne Verluste zu erleiden.

Riga, 22. April. Der Boldera-Hafen ist nunmehr auch für Segel­schiffe erreichbar. Der Schiffsverkehr ist bereits lebhaft.

Konstantinopel, 21. April. Die Convention bezüglich der Occu- patton von Bosnien und der Herzegowina, sowie des Garniionrechtes im Sandschak Novibazar ist heute von der Türket und Oesterreich Ungarn unter­zeichnet worden.

London, 22. April.Reuter's Bureau" meldet aus der Capstadt vom 8. b.: 11,000 Zulus griffen am 3. d., Morgens, das Lag-r des Gene­rals Chelmsford bet Gingholovo an, wurden aber mit großen Verlusten zu­rückgeschlagen. Am 4. d., Nachts, entsetzte Chelmsford dann Stowe. Der Gesammtoerlust der Engländer besteht in 220 Todten und Verwundeten. Die Zulus verloren an 2500 Mann. Ekowe wurde sodann geräumt. Die Be- satzung ging über den Tugela-Fluß zurück. Es heißt, die Boers des Transvaal-Landes hätten gedroht, Pretovia zu belagern und den Gouverneur Bärtle Frere als Geißel zu behalten, wenn ihre Forderungen nicht bewilligt würden.

Wien, 22. April. Der Kaiser empfing heute anläßlich der Feier der Silbernen Hochzeit die Glückwünsche des österreichischen Episcopats, des Herren- und des Abgeordnetenhauses, der Vertretung der Stadt Wien, der Deputa­tionen von Stadt- und Landgemeinden und Schützenvereinen. Baronin Neupurg, Gemahlin des Prinzen Gustav von Sachsen-Weimar, ist gestorben.

Wien, 22. April, Abends. Beim Empfang der Deputation der Stadt Wien erwiderte der Kaiser auf die Ansprache des Bürgermeisters : Er erinnere sich dankbar des begeisterten Jubels, mit dem sein liebes Wien die Kaiserin vor 25 Jahren beim festlichen Einzug begrüßte. Es sei derselbe Herzenston, dieselbe Liebe und Treue, womit diese mehr und mehr auiblühende Stadt ihn seit seiner Kindheit umgab, welche sie ihm seit seiner Thronbesteigung in Freude und Leid bezeigte und welche sie, so Gott will, seinem Hause auch be­wahren und beweisen werde bis zu den spätesten Tagen. Der Küfer dankte schließlich herzlichst in seinem und der Kaiserin Namen, und bim rkte noch, er gestatte diese glänzende Feier ihrer Silbernen Hochzstt nur, um seine warme Theilnahme für die Entwickelung des Gewerbefleißes und der schönen Künste von Neuem zu bekunden.

Rom, 21. April, Nachts. Das deutsche archäologische Institut feierte heute den 40. Jahrestag seiner Begründung. Em Gerücht, welches die Ankunft Menabreas mit der egypttschen Angelegenheit in Verbindung bringt, wird demrnttrt.

London, 23. April.Standard" erfährt, daß die Regierung weitere Verstärkungen, wahrscheinlich 1200 Mann, nach dem Cap senden wird.

Lokales.

Gießen, 23. April. Aus den Verhandlungen der Großherzogi. Handelskammer Anwesend: Die Herren Homberger, Noll, Georgi, F. C. B. Koch, Liebrich und Silbereisen.

Das Präsidium des deutschen Handelstags ersucht anknüpfend an das Rund­schreiben vom 21. October 1875 und Bezug nehmend auf das Ergebniß der damaligen Enquete, welches in der Zusammenstellung der Gutachten deutscher Handelskammern rc über die Erneuerung der Handelsverträge und über die dabei besonders zu beachtenden Tarifpositionen niedergelegt ist, unter Mittheilung eines Exemplars der soeben an den Reichstag gelangten Zolltarifvorlaae,

dieselbe zu prüfen und die motivirte Ansicht der Kammer im Allgemeinen sowie auch in Betreff derjenigen Positionen des Tarifs mittheilen ru wollen, durch welche Handel und Industrie des Bezirks direkt berührt werden

Nach eingehender Erörterung dieser hochwichtigen Frage wird die gewünschte Erklärung durch nachstehendes Antwortschreiben abgegeben:

In ergebener Erwiderung des gefälligen Circularschreibens vom 6. d. M. haben wir die an den Reichstag gelangte Vorlage geprüft und übergeben umstehend das Ergebniß in Bezug auf diejenigen Positionen, durch welche Handel und Industrie unseres Bezirks hauptsächlich berührt werden, mährend wir die Wirkung der neuen Vorlage und des damit inaugurirten Systems im Allgemeinen nur als durchaus schädlich und nachtheilig für die Fortentwicklung unserer wirthschaftlichen Zustände bezeichnen müssen. Durch diese einseitige, mitunter nicht einmal das Verhältnis zwischen Halbfabrikat und Fabrikationsmaterialien, dem fertigen Fabrikat gegenüber würdigende Festsetzung vielfach maßlos erhöhter Zölle wird die Revanche des Aus- landes in einer Weise herausgefordert, welche nicht allein die oirect in Betracht kommenden Verhältnisse in dem gegebenen Fall nachtheilig berühren kann und die beabsichtigten Zwecke vereitelt, sondern es kann sich diese auf weitere Gebiete er- strecken und dazu angethan sein, noch andere nicht in Betracht gezogene Nachtheile für manche Zweige des Handels und der Industrie und deren Existenzen herbeizuführen.

Der internationale Verkehr wird ohne allen Zweifel durch ein solches System in allen Fallen gestört, in vielen ganz unmöglich gemacht und in letzteren zugleich dem inlandifchen eine Wunde geschlagen, welche geeignet sein wird, die Vertreter der betroffenen Geschäftsbräuchen im Kampfe um den Absatz in dem von der eigenen Gesetzgebung m unerhörter Weife verkümmerten Gebiet geschäfts- und eristenzlos die große Anzahl hier beschäftigt gewesener Arbeiter aber brodlos zu machen '

Ein Zollsystem, welches von solchen Folgen begleitet sein muß, kann nur im Gegensatz zu dem Paffus in dem (Schreiben des Fürsten Reichskanzler vom 15. December v. I. einer weit größeren Abneigung begegnen, als Schutzzölle für einzelne Industriezweige, welche um deren Existenzfähigkeit eingeführt werden- Wir können daher nur der Ansicht bcipfl-chten, daß der erwartete Schutz nicht einmal allen Zweigen der betreffenden Industrieen zu Gute komme; daß während die Produktion einzelner Branchen begünstigt würde, andere nicht minder wichtige Produktionszweige derselben Industrie, welche auf den Bezug ihres Materials aus dem Auslande angewiesen sind, auf das Empfindlichste geschädigt würden daß eine Belebung des Handels im Jnlandc aus der Erhöhung der Hölle nicht'resultiren könne, dagegen aber die exportbedürftige Industrie theils auf das Schwerste ge­schädigt, theils sogar daran zu Grunde gehen müßte; daß endlich die mit der Zollerhebung verbundene Erschwerung des Verkehrs für die Allgemeinheit völlig die Vortheile aufhebe, welche einzelnen Industriezweigen durch die erhöhten QnUfähe zugewendet werden sollen. 9

Welchen Einfluß wir den Zöllen auf Getreide und Vieh im diesseitigen Bezirke zuschreiben, belieben Sie aus umstehenden Bemerkungen zu den betreffenden Dofi- tionen zu ersehen.

Unsere früher ausgesprochene Ueberzeugung über die Wirksamkeit von Handels- oerträgen können wir nur bestätigen und deren Zweckmäßigkeit für die Basis der Tarisirung der deutschen Zölle unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse bei der gegenwärtigen Lage der Dinge nur noch mehr anerkennen, wie dies durch unser Gutachten vom 13. December 1875 geschehen ist".

Zu den Positionen des Tarifs, welche den Handel und dieJndustrie des Bezirks direct berühren, wurde nach Vernehmen einer Anzahl Vertreter derselben Folgendes bemerkt.

Zu pos. 2. Baumwolle und Baumwollewaaren.

I- Die diesseitigen Fabrikanten, welche baumwollene Garne verarbeiten, sind in der Lage, solche nur in rohem Zustande zu beziehen, da sie die Veredlung selbst vor­nehmen. Es ist conftatirt, daß die deutschen Spinnereien bis zu den Nummern 40/45 den englischen Spinnern, mit welchen sie hauptsächlich zu concurriren haben bei dem bisher bestandenen Eingangszoll von 12 per 100 kg mit Erfolg die Spitze bieten konnten, und wenn trotzdem bis zu dieser Feinheit auch englische Garne bezogen wurden, so lag dies nicht an mangelnder Concurrenzfähigkeit, sondern daran, daß die deutsche Produktion überhaupt noch nicht ausreichte, den inländischen Bedarf zu befriedigen. Wen» in den letzten zwei Jahren die englische Concurrenz sich benachtheiligend fühlbar machte, so hatte dies in der Ueberprobuftion Englands selbst seinen Grund dessen Absatz nach seinen eigenen indischen Gebieten wegen der dortigen Verhältnisse in Stocken gerathen war und zugleich bei seiner hervorragenden Produktionskraft mehr als in allen anderen Ländern krankte. In Folge dessen wurden Lagerbestände von dort mit Verlust, allerdings zum Nachtheil der einheimischen Spinnereien, auf den deutschen Markt geworfen. Diese abnormen Fälle, welche immerhin nur sporadisch »orgekommen sind, berechtigen aber keineswegs zu Maßregeln, welche auf normale Verhältnisse im Allgemeinen nur schädlich einwirken können, in welchen sich die Spinnereien in Deutsch­land, wie die statistisch n Ermittelungen ergeben haben, vortheilhaft entwickelten. Wenn in den letzten Jahren berechtigte Klagen über ungenügenden Absatz hervorgetreten sind, so konnten diese keinenfalls auf mangelnden Zollschutz zurückgeführt werden, sondern sie waren und sind auch heute noch veranlaßt durch die ungünstige Geschäftslage, welche sich nach allen Seiten hin, auch außerhalb der Grenzen Deutschlands, fühlbar macht. Die höheren Zollsätze auf diese Garnnummern würden zwar den Spinnereien zu Gute kommen und diese bereichern, aber die Fabrikanten der Branche schädigen und concurrenzunfähiger machen. Der Waarenexport würde leiden und theils aufhören, diese Produktion auf den Verschleiß im Inland angewiesen werden und damit der Markt überführt sein. Die Zustände würden dann keine Besserung, sondern eine be­deutende Verschlechterung erfahren haben, die Fabrikation müßte beschränkt und in Folge dessen Arbeitermassen entlassen werden, womit sich die Steuerkraft vermindert und der Pauperismus erweitert hätte. Wir können daher eine Erhöhung des Zolles von 6 JL, wie sie durch den Satz von 18 .M. von Nr. 1945 engl. geplant ist, al? vollständig ungerechtfertigt, nur auf's Entschiedenste verwerfen, wohingegen wir einer mäßigen Erhöhung der Zölle auf die höheren Garnnummern, jedoch auch in möglichst beschränktem Maße nicht entgegentreten wollen, da erwiesen ist, daß in den feineren Nummern sich die deutsche Spinnerei noch nicht dis zu vollständiger Concurrenzfähig­keit der englischen gegenüber entwickeln konnte.

Zu d. 2. Die Inhaber einer hiesigen Corsettenfabrik berichten, daß die Erhöhung des Eingangzolls auf gefärbte, feine baumwollene Drells von 96 auf 120 sie int höchsten Grade schädigen würde, ebenso wie dies bei dieser sehr umfangreichen und bedeutenden Fabrikation im übrigen Deutschland der Fall wäre. Sie würden der französischen Concurrenz durchaus nicht mehr begegnen können, welche den deutschen Markt mit ihrem Fabrikat beherrschen wird, weil diese keinen höheren Zoll zu erlegen hätte, als der Drell, welcher für sie im gegebenen Fall als Halbfabrikat zu betrachten sei. Da ein Surrogat für diese Zwecke in Deutschland nicht zu haben sei, so würde die Fabrikation dieser feineren Maare zu Gunsten der französischen Concurrenz und zum Nachtheil der Steuerkraft der inländischen Industrie und der in dieser beschäftigten Arbeiter eingestellt werden müssen. Diese würde genöthigt, ihre Produktion auf die Anfertigung mittlerer und billigerer Qualitäten zu beschränken und ihren Betrieb derart zu vermindern, daß die Branche, welche trotz der Ungunst der Zeitverhältniffe noch eine blühende genannt werden darf, einen sehr großen Theil ihrer Bedeutung verlieren würde. Bezeichnend für den Vorzug von Handelsverträgen gegen autonome Zoll­tarife ist es hier, daß fertige Corsets nach Frankreich eingeführt einem Werthzoll'von 15% unterliegen, welcher per Dutzend ä 50 Frcs. .... 7 Frcs. 50 Cts.

ii ii ä 75 .... 11 25

ä 100 .... 15

betragt, während alle Qualitäten bei der Einfuhr nach Deutschland jetzt bei 96 JL per 100 kg nur 2 Jt. 88 H bezw. 3 Frcs. 60 Cts. und nach der neuen Vorlage bei 120 JL per 100 kg nur 3 JC. 60 4 bezw. 4 Frcs. 50 Cts. kosten.

Zu pos. 9. Getreide und andere Erzeugnisse des Landbaues:

a. Weizen, Hafer und Hülsenfrüchte, sowie nicht besonders genannte Getreidearten,

b. Roggen, Gerste, Mais und Buchweizen,

c. Malz,

pos. 25g. 1. Fleisch, ausgeschlachtetes, frisches und zubereitetes, g. 2. Mühlenfabrikate aus Getreide und Hülsenfrüchten, pos. 37b. Eier von Geflügel,

pos. 39. Vieh.

Gegen diese Zölle müssen wir uns ganz entschieden aussprechen, da sie noth- wendiger Weise die Lebensmittel vertheuern und auf den Verkehr hemmend einwirken. Sie würden die Gesammtheit der Bevölkerung, insbesondere aber die mittleren und ärmeren Classen schädigen, welche ohnehin durch die übrigen neu zur Einführung kommenden indirecten Steuern weit über ihre natürliche Steuerkraft hinaus betroffen werden. Weiter müßten sie die Arbeitslöhne für dieJndustrie und die Landwirthfchaft, um die Mittellosen Arbeiter existenzfähig zu erhalten, in einer Weise steigern, welche die Concurrenzfähigkeit dem Auslande gegenüber schwächen und die Vortheile, welche einzelnen Bezirken aus andern Zöllen erwachsen, wieder vernichten würden.

Die Einwirkung eines Zolls auf Gerste und Malz zur Bierfabrikation würde wiederum nur für das Inland, bezw. sämmtliche Consumenten, dadurch eine höchst schädigende sein, daß dieses beliebte und nothwendige, allen, insbesondere aber den mittleren und niederen Ständen zum Bedürfniß gewordene Genußmittel entweder um die Hohe des Zolls treuerer bezahlt oder bei der Abneigung gegen den Mehraufwand in einer geringeren Qualität geliefert werden müßte, welcher- Nachtheil noch durch die beabsichtigte Erhöhung der Brausteuer um 2 für den Ctr. Malz verschärft würde. Den Gerstenbau Deutschlands, dessen Erträgnisse zum größten Theil für Brauzwecke verwendet werden, hat noch in keinem Jahr, selbst in den günstigsten nicht, eine lieber-- production geliefert, es mußten vielmehr stets noch 25% des Bedarfs aus dem Aus­land, namentlich aus Böhmen und Mähren, bezogen werden, deren Gewächse ihres reichen Stärkemehlgehaltes und ihrer dünnen, feinen, leichtlöslichen Hülse wegen für die Herstellung feinerer Biere vorzugsweise bezogen werden. Erschwert man dem deutschen Braugewerbe den Bezug des Rohmaterials durch weitere Belastung, so schädigt man damit eine Industrie, die an Umfang wohl von keiner andern übertroffen wird, und damit zugleich die Kohlen-, Eisen-, Holzindustrie, sowie die Spund-, Faß- und Korksabiikation. Es ist sogar zu befürcht n, daß man bei Einführung der beab­sichtigten Eingangszölle und der erhöhten Malzsteuer Erfahrungen machen wird, wie sie im 3. und 4. Jahrzehnt dieses Jahrhunderts in Preußen gemacht wurden, in deren Folge eine große Zahl von Brauereien sich genöthigt sah, den Betrieb einzustellen.

Zu pos. 13. Holz.

Von Seiten der Betheiligten wird es für dringend nothwendig erklärt, daß Gerber­lohe sowohl, wie auch Bau- und Nutzholz unter 1 und 2 keinem Eingangszoll unterworfen werden, weil erstere einer Industrie unentbehrlich ist, welche bei deren Vertheueruna nachtheilig beeinflußt würde, ohne daß diese einer inländischen Production wesentlich 3*4 Gute kommen könnte und die Belastung letzterer Gegenstände sämmtliche Con­sumenten in bedeutend größerem Maße schädigen, als die verhältnißmäßig weit geringere Zahl der Producenten begünstigt würde. Es stünde das Ergebniß dieser Zölle in keinem Verhältnisse zu den Schwierigkeiten und Kosten der erforderlichen Controle und würden damit viele Sägewerke und damit der Holzhandel verkümmern und die in dieser Branche beschäftigten Arbeiter vielfach brodlos.

Zu pos. 14. Hopfen.

Die beabsichtigte Zollerhöhung dieses landwirthschastlichen Productes ist unter allen Umständen vollständig zu verwerfen, da in den Jahren 186979 die Ausfuhr die Einfuhr um 1,243,494 Gentner überbot, während in diesem Zeiträume die erstere 1,594,283 Gentner erreichte, betrug die letztere nur 350,789 Gentner. Führen Oesterreich und England als Gegenmaßregel ersteres erhöhte und letzteres neue Zölle auf Hopfen ein, so wird der Hopfenbau und Hopfenhandel ohne den geringsten Anlaß und zum größten Nachtheil für die deutschen Interessen unterdrückt, um so mehr, da demselben