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ILubUkum vielleicht nicht ganz gefällig gewählt waren, so sind seine Leistungen, die jetzt schon «inen bedeutenden Claviervirtuosen bekundeten, durchweg warm und dankbar ausgenommen toDtDCn®?it besonderer Freude hörten wir den in jeder Beziehung ausgezeichneten Vorträgen des Herrn Robert Hausmann zu. Seine edle Erscheinung, sein überaus gediegenes seelenvolles Spiel, unterstützt durch ein vortreffliches Instrument, ließen ihn sowohl rn den Solo- Lücken als auch in beiden Sonaten, von denen die eine vortrefflich von Herrn Musikdirektor Malst'aus Marburg begleitet wurde, als Meister seines Faches, als Stern erster Größe unter den Cellisten erscheinen/ Einen besseren haben wir hier nicht gehört. Seinen bedeutenden -Leistunaen gegenüber, die mit rauschendem Beifall ausgenommen wurden, möchten wir nur den «imiacn Wunsch aussprechen: könnten wir doch Herrn Hausmann, im Bunde mit Herrn c. im, de Ahna und Wtr t h, in seiner ganzen künstlerischen Große auch einmal in unseren -Loncerträumen hören in dem vielgerühmten JoachumHauSmann'schen Quartett. ....
Was das Oesterreichische Damen-Quartett betrifft, so stimmen wir mir dem in diesem Blatte vor dem Concert Mttgetheilten im Wesentlichen überein. , Wir horten hier rin Quar- .trtt welches die Eigenschaften höchster Kunstvollendung, musikalischer Meisterschaft und lieblichster Klangschönheiten in seltenem Maße vereinigte." Ohne auf die Beurtheilung der einzelnen Lieder einzugehen, die uns dieses Mal noch zweckmäßiger ausgewahlt schienen, als in dem vorigen Winter, bemerken w,r nur noch, daß der Beifall ein so bedeutender war, tote er wohl nie rauschender in unserem Concertsaale vorgekommen ist; einen noch größeren Werth legen wir freilich darauf, daß unter diesen Begeisterten unter Alt und Jung sich zahlreiche gewiegte Kunstkenner befanden, denen man aniah, daß ihre Beifallsäußerung von Herzen gmg. - Zu bedauern war, was aber von Denen, welche die Damen zum ersten Male horten wohl kaum bemerkt wurde, daß die Vertreterin des I. Alt durch Heiserkeit verhindert war, mit threr sonst so klangvollen, prächtigen Stimme zur Geltung zu kommen.
Und nun noch zu dem vielen wohlberechtigten Lobe ein Wort des wahlberechtigten Tadel-. betrifft di- fortlffime -»«geführten mehrstimmigen V-rtrSg- auf «inet Seiten,
naderte die mehrfach die Jnstrumentalvorträge in unangenehmster Weise störten. Wo die lebhafte Konversation stattfand, ist den meisten Concertbesuchern wohl bekannt. -
«letze,. 8. December. Trotz 20« Kälte heute Nacht waren diverse Herren so Hitzig, daß sie sich gründlich durchkeilten Auch soll das Messer eine Rolle dabei gesptelt^haben^ yLirth auf dem Seltersberg wurde gestern Abend die
"Ladenkasse^estohlem^^.^En ^hafteter Schinken,-welchen unser Fleischbeschauer entdeckte, half beute Morgen die Kessel in der Volksküche Heizen.
9 — Die Passage über den provisorischen Steg an der Wieseckbrucke ist nun geradezu
hals- und beinbrcchcud. Läßt sich denn nicht wenigstens Abhulfe dadurch schaffen, daß Man diesen Steg mit Lahukies oder dergl. bestreut, damit nicht em Unglück geschieht .
— Am verflossenen Samstag standen auf dem Wochen- wie auch ^bmusemarckt Käufer und Verkäufer im fußhohen Schnee, wo solcher von den ^utM selbst nicht weggeschafft worden war. Das Localreglement betr. Reinhaltung un^Wegsamkeit^ber
Straßen und Plätze dürste auch an Markttagen gehandhabt werden, damit eine solche Unzuträglichkeit nicht wieder vorkommt.
— In der heute Vormittag abgehaltenen Sitzung des Schwurgerichts erhielt: 1. Mathaus Keel von Rebstein, angeklagt wegen Raubversuch und Diebstahl, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren und 7 Monaten 2. Konrad Stichler von Rülfenrod, der Brandstiftung angeklagt, eine solche von 2 Jahren und 6 Monaten
— Für die „Volksküche" gingen ferner ein: P' of. Baltzer 10 X, Prof. Perls 20 X, Prof. St 6 X, Frau Prof. Schäfer 8 X, Dr. o. Helmoit 10 X, Dr. Tasche 5 X, Dr. K 10 X, Frau N. R 5 X, M. Kaan 5 X, Baurath Holzapfel 20 x., L. S. 6 X, N N. 3 X, ferner von Herrn Emil Fischbach w eiter je 12'z Pfund Reis Gerste, Erbsen, L nsen, Bohnen, sowie von Herrn Schulhof je 5 Pfund Graupen, Bohnen, Erbsen, Linsen und Reis. Summa 108 X in Geld; mit den in letzter Nr. quittirten 1117 X 26 4 nunmehr 1225 X 26 hiervon haben wir am Samstag Abend dem Comitä bereits 1150 X übergeben. Den freundlich n Gebern Dank sagend, nehmen wir recht gerne noch weitere Gaben entgegen. Gaben an Viktualien bitten wir für die Folge uns nur anzeigen zu wollen, es werd.n dann solche von der Anstalt ab- geholt werden. _
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 6. December. (Marktbericht.» Der heutige Heu- und Strohmarkt war schleckt befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner X 2.50—4, Strob X 2.50—3.00. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. X 1 — 00, 2 Qual. X 0.90, im Detail das Pfund X 1.30—00, 2. Qual. X 1.20—00. Eier das Hundert X 6.5o—m.M). Ganze Erbsen das Pfv. 28—32 geschälte Erbsen 32—38 Bohnen 27-30 Linsen 34—50 Weißkraut
das Stück 10 Ä 100 Stück — X, Rothkraut, 1 Stück 15 -25 $ Kohlrabi 8—15 Kohlkraut 8-12 Blumenkohl 1 Stück 40-100 Wirsing 8-12^, Kartoffeln 100 Kilo X 7-9 00, Zwiebeln 25 Bund - X. Merrettige Stück — 1 Stück - Ochsenflenck
per Pfund 65—70 Rindfleisch 5"-60 Kuhfleijch 45-60 Kalbfleisch 50—55 Hammelfleisch 40—65 Schweinefleisch 65-70 H, ein Hobn X 0.80—1.70, ein Huhn X 1.20 — 1.50, eine Ente X 1.30—1.80, Gans da« Pfunv 60 eine Taube 45—50^.
Schiffsberieht. Mttgethetlt von dem Agenten des Norddeuffchen Lloyt C. W. Dietz in Gießen.
Newyork, 6. December. (Per transatlantischen Telegraph ) Der Postdampfer Donau, Captitän R. Bujsius, vom Norddeut'chcn Llovd in Bremen, welcher am 23. November von Bremen und am 25. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nackmit- tags wohlbehalten hier angekommen.
Bergest! das Hüttern der hungernden Vögel nicht!
Oeffeutliche Kekannimachung.
7962) D'e Entmündigung des Jo- Hannes Hoffmann II. von Bersrod wegen Verschwendung wird mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß gültige Rechtsgeschäfte mit demselben nur durch den bestellten Curator Philipp Hoffmann III. von Bersrod abgeschlossen werden können.
Gießen, den 28. November 1879. Grostherzoglick es Amtsgericht Gießen.
G e b h a r d t.
Versteigerung.
Dienstag, den 9. Deebr. l. I., Vormittags 11 Uhr,
Werden in btm Psandlocal dahier emSopha unb eine Kornmobe öffentlich meiftbietenb gegen Baarzahlung versteigert.
Gieüen, den 28. November 1879- 7942 Bühner, Gerichtsvollzieher. Mittwoch den 10. ds Mts^
u. folgende Tage,
Nachmittags Vs2 Uhr,
-sollen im Petri'schen Hause am Lub- wigsplatz im obersten Stock, gut erhaltene Möbel, Betten, Weißzeug, Glas,^ Porzellan und allerlei sonstige Hausgerathc gegen gleich baare Zahlung versteigert werden- 8 Die Gegenstände können an demselben Tage von Morgens 10 bis Vrl2 Uhr em- gesehen werden.__
Ieitgeöolenes.
7367) Ein Acker am Rodberg, 1 und 3/a
Wärmflaschen, Wärmsteine, Anissormen empfiehlt ^7970
J. H- Fuhr,
Sonnenstr. 104.
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yoSDINKC^ti”
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