Ausgabe 
28.11.1878
 
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Gesammtbefinben des Kaisers auf eine baldige Entschließung htnzudeuten.

sich wirklich um große Schlachten.

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bis zum Schluß bei.

sich in Plymouth nai

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Vom 1. October die Ausgaben

Vom 1. October die Ausgaben

Vom 1. October die Ausgaben

Die dem neuen Vorstande am 1. October 1878 überwiesenen Schuld­posten und Rechnungen betragen circa Es geht auS dieser Aufstellung hervor, daß während der letzten drei

eine Einnahme von.........

und eine Ausgabe von aufwetst. Darunter keine Ausgaben für Anschaffungen von bleibendem Werth.

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4849.1

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1875 bis 1. October 1876 warm die Einnahmen

1876 bis 1. October 1877 betrugen die Einnahmen

1877 bis 1. October 1878 waren die Einnahmen

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in öffentlicher vorgeiiommen Gieße

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Lule-Burgas, 15. November. General Skobeleff, zeitiger Comman- dant des hier stehenden 4. russischen Armee-Corps, wurde gestern telegraphisch 2 '

tn's Hauptquartier nach Adrtauopel berufen, um dem von General Totleben auf den 16. d. Mts. anberaumten Kriegsrath beizuwohnen. t

f^nct Umgebung erklärte, sollen in diesem Kriegsrath alle auf einen etwanigen Vormarsch der russischen Armee bezüglichen Verfügungen festgesetzt werden. Von russischer Seite werden die Krtegsrüstungen mit größtem Eifer betrieben; fort während werden Truppen herangezogen und aus Odeffa langen über Varna und Burgas zahlreiche Verstärkungen an. Die ungeheuren Munitions- und Geschützparks, die endlosen Transporte der verschiedensten Kriegsgeräthe, viele Tausende von Zelten, Schaufeln und anderen Pionier-Werkzeugen einbegriffen, muffen Jedermann auffallen. Es sind dies lauter Dinge, die nicht recht zu den Frtedensnachrichten der letzten Tage paffen wollen. Als praktische Leute vergeffen die Ruffen auch nicht, neben der Sorge für die Anhäufung von Zer­störungsmitteln auf die leiblichen Bedürfniffe ihr Augenmerk zu richten, und dcm ist es zu danken, daß man in allen größeren Orten des Landes riesige _ Bt. uu.uuullH ......... «...

von Proviant aller Gattung vorstndet. Totleben erklärt alle diese ge- Concertverein ohne Deficit Haus gehalten hat und abgesehm von bem ____. -

waltigen Kriegsvorkehrungen als eine durch die türkischen Kriegsrüstunaen und größere Orchester bei jedem Concert bedingtem bedeutenden Mehraufwand fürNolü die Rußland gegenüber wenig freundschaftliche Haltung der Pforte notbwendia A"d während der letzten 3 Jahre für dauernde Anschaffungen (Instrumente, Pull' gewordene Folge. Skob-l-ff, kein Freund diplomatischer Redewendungen, be.P fctri zu" ^ftlLr^ns "de, rh7tb7s°°°de-.

zweiter und 95 dritter Claffe verlassen. 47 Passagiere - A und Cherbourg gelandet. 5 weitere Passagiere chifften

Mrankrerch. Hamburg ein.

Paris, 24. November. Der Maire des 7. Arrondissements von Paris Triest, 26. November. Der hiesige Stadtrath fordert die Pariser zu Gaben für das Wohlthättgketts-Bureau bei Anbruch des kaiserliche Entschließung unter Anwendung des § 82 Winters mit dem Zusatze aus, diese Hülfe seinöthtger als je." DasUni- aufgelöst.

Vers" macht dazu die bittere Bemerkung:Für Paris ist es eine Schande, , Triest, 26. Noobr., Abends. Die italienische BarkeCarmella" au bte allen falschen Schimmer der Ausstellung auslöscht, daß es zur Stunde seine c^rca ^9 Faß Petroleum ist in der Bucht von Muggta in Brand gerakha Armen nicht ernähren kann. Die Welt durch eine Schaustellung falschen Madrid, 26. November. Das JournalEpoca" äußert htnstäM Glanzes täuschen, Feste vom Brode der Unglücklichen geben, ist schlechte Politik. Ocr Aufnahme von Mitgliedern der Internationale in der Schweiz: (Jurcp: Um diesen Preis konnte die Republik zwar einige Erfolge erlangen, aber sie kann nicht dulden, daß das Asylrecht für die Straflosigkeit der Verschwöre bezahlt denselben durch den Ueberschwang von Schmach, die sie sich zuzieht und Ae8en sociale Organisation verwertet wird; bte Schweiz muß begreif durch den Fluch der Armen." baß diese Sachlage große Gefahren hervorbrtngen kann.

Versailles, 25. November. Deputirtenkammer. Kerjözu (Legitimist) Bombay, 26. Noo. DieBombay Gazette" meldet: Der Emir t« interpellirt bezüglich der Ersetzung von geistlichen Lehrern durch Laien, welche Afghanistan hat Jacub Khan in Freiheit gesetzt, sobald er erfuhr, Alt iDMjil vom Präfekten des Finistöre-Departements verfügt wurde. Dufaure erwidert, ^i in den Händen der Engländer. Ob Jacub Khan den Oberbefehl über M die Angelegenheit sei dem Staatsrath unterbreitet, deffen Entscheidung abge- afghanischen Streitkräfte führen wird, ist noch unbekannt.

wartet werden müsse. Er werde das Gesetz zur Ausführung bringen. Die Paris, 26. Novbr. Die Deputirtenkammer votirte heute das Militü' Kammer genehmigt die Budgets der Finanzen und öffentlichen Arbeiten. Budget. Biron Sain Paul, ehemaliger Deputtrter und Senator unter d« n , Kaiserreich, ist gestorben.

Türkei --

daß die Ehre des Czaren eine Wiederholung so bedauerlicher Eretgniffe, wie sie Oliver längen Deb-m überbie erfi? ®erat6un0

bet der Uebergabe von Erzerum, Bajaztv und anderer von den Ruffen occu- betreffend die Feststellung des Nachtrags zum Etat pro 1878/79 ohne Debatte erledigt, r ptrter Distrtcten Armeniens stattgefunden, ferner nicht dulden könne. Gras Sitzung ^rd sovann^auf morgen vertagt. Tagesoronung: Erste Lesung des Etats.

Andraffy schnitt die wetteren Ausführungen des russischen Botschafters kurz mit Saragossa, 26. November. Zahlreiche Verhaftungen sind nach 6ni der Einwendung ab, daß nach seiner Ansicht die Ehre des Czaren vor Allem Deckung etnes Complottes zur Störung des öffentlichen Friedens vorgenomm eine gewissenhafte Ausführung des Berliner Vertrages von Rußland erfordere, wordem Die Regierung hat energische Maßregeln angeocdnet.

Im Grunde genommen, haben beide Staaten die Absicht, der Türkei ein neues Stück- Dover, 26. November. Vergangene Nacht um Mitternacht stieß bt chen abzuschnetdqn. Die deutsche Politik, Fürst Bismarck, hat dagegen Nichts ein- PostdampferPommerania" unweit Folkestone mit einem ander«

zuwenden. Je mehr sich Rußland und Oesterreich in Balkan-Unternehmungen zusammen. DiePommerania" sank nach 10 Minuten. 172 Pers verstricken, desto weniger werden Beide geeignet, westlichen Allianzen mit anti- ncn üon ben Paffagieren und der Schiffsmannschaft stad gerettet worden; 5( deutschem Untergründe als Stützpunkt zu dienen. Inzwischen haben die großen ba^unter der Capitän, der 2. und der 3. Stabsofficier, stnd ertrunken. Di Welthändel die Aufmerksamkeit in hohem Grade auf sich gezogen. Der Krieg Geretteten sind hier oiigefommen.

der indobrittschen Regierung gegen den Emir von Afghanistan Ist ausgebrochen . November. DiePommerania" hatte, als sie New-I«

und die englischen Truppen sind in voller Marschbewegung nach den Päffen, verließ, 350 Personen an Bord, von denen sie in Plymouth einige P ffagia welche den Zugang nach Kabul ermöglichen. Das englische Parlament gelandet hat Der Arzt, der erste Ingenieur, der erste Wärter und 2 Wär ist sofort einberusen worden und die ersten Erfolge der Operations-Armee wer- Finnen sind ertrunken. Eine Dame Namens Hormann und ein Herr Nament den vom indischen Telegraphen mit einer Emphase gemeldet, als handelte es Schneider befinden sich unter den Geretteten.

sich wirklich um große Schlachten. London, 26. November. Nach einer Meldung des hiesigen Ageute.

Wiesbaden, 25. November. Der Kaiser unternahm gestern eine Spa- der Hamburg-Amerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft hat diePomm zwrfahrt nach Sonnenberg und wohnte Abends der Vorstellung im Hoftheater r a, New-Dark am 14. Novbr. mit 37 Passagieren erster, 16 Paffagier, r ' iwoUor itnh QS 47 --- wurden in PlyM0l>!

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bilden. Jeder dieser Domherren soll ad dies vitae den Nießbrauch einer Curie zeichnet dieselben kurzweg als den Ausdruck des Willens Rußlands, mit und außerdem noch eine Geldpräbende erhalten; dieselbe soll für den Dechanrea ocientalischen Fr.-ge endlich gründlich aufzuräumen. Aus den Bezirken vF 3000 Mk., für den zweiten Domherrn 2500 und für den dritten 2000 Mk. Demotlka, Seres und Melenik langen ununterbrochen die betrübendsten Berich» betragen. Man will in Abgeordnetenkreisen von Errichtung neuer Domherren- über bte wahrhaft entsetzlichen Greuelthaten ein, welche bulgarische ißairj Stellen durchaus nichts wissen, weshalb diese Forderung eine Ablehnung er- fortwährend verüben. Dieselben ziehen von Dorf zu Dors und vernichlen ul fahren dürfte. ermorden Alles, was ihnen in bie Hänbe fällt. Türken und Griechen thellil

Berlin, 25. November. DerReichs-Anz." erklärt die Meldung von hierbei daffelbe Schicksal. (Polit. Corresp.s

Berliner Blättern, daß der Kronprinz dem Festcomttö der Studirenden der ~

vier Berliner Akademien für den sog. Kaiser-Commers Audienz gewährt und ÖCUßtapylfujt Depeschen,

dabet versprochen habe, der Einladung zum Commers Folge leisten zu wollen, Wagner'« relegr.

von Anfang bis Ende für erdichtet; die Nachricht sei um so befremdender, als Berlin, 26. November. Abgeordnetenhaus. Die schleswig'chen Abgeordneten Kryger u; sogar der Wortlaut der angeblichen Antwort oes Kronprinzen darin mitge- ®a8»'n Mandat vi-dng-lcgt. - Es sind foigente G-iex-ntwürf- -ing-,angmi hi

c Vie Errichtung von Landescultur-Rentenbanken, Bildung von Waffer-Genoffenschaften und d

ryeill weroe. , w ~ . J. . _ Zuständigkeit der Ministerien der Finanzen, der Landwirthschaft und des Handels. Zur

Berlin, 26. November. Die Attentats-Epidemie erweist sich durch drs Handlung steht die zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Verwendbarkeit der für:, Verhör Paffamante's von Neuem als im Zusammenhänge stehend mit der In- Buu einer Eisenbahn von Dortmund nach Oberhausen bewilligten Geldmittel. Der ternationale. Obwohl die formelle Verbindung fehlt, ist der geistige Zusammen- ?°battc mit einem Am.-ndement Hammacher s, eine Zweigbahn von Dortrp^

. l . £ wij....c, Sa* nacy ^ci°cr ln das Gesetz aufzunehmen, angenommen. Darauf folgt die Berathung des Griq

Hang dieser Verbrechen nicht mehr zu bezweifeln. Deutschland hat daher mit entwurfs, betr. eine anderweitige Fassung des Gesetzes wegen Ausführung des Bundesgei«^ Recht die Organisation der revolutionären Maffe angetastet. Die neuesten über den Untcrstützungswohnsitz Der Gesetzentwurf wird in erster und zweiter Berathun?e Frevelthaten zeigen, daß Deutschland den einzig richtigen Weg eingeschlagen iedigt. Der Entwurf einer Hinterlegungs-Ordnung wird an eine Commission von 11 Mitglied hat, indem es die ganze Schärfe des Gesetzes und der Staatsgewalt gegen verwiesen. . .. .

d-n Organismus der Partei richtete, welche den Umsturz der Geiellschaf? sich Z«st.,mLst^'LiLNch XXW >

zum Ziele gesetzt hat; sie zeigen ferner, daß Deutschland auch hier wieder als pellation. Er weist auf die Entstehung des Gesetzes über Aufhebung der Wuchergesetze hin UN

Vorkämpfer der civtllsirten Welt für die bürgerliche Gesellschaft und das spAcht die Hoffnung aus, daß die Regierung seine Ansichten theilen und die Aufbebung bei

Staatsprincip eingetreten ist, in dem vollen Bewußtsein seiner Pflicht, ihn bis zu ^E^h- b-heib«n w-rd-; °nr-«ns°lls-°- « beim Reichstag- fei« «nt«««jinbtinji n-e £ L s.;- Der Justizmmlster erklärt, die Regierung könne bie gestellten Anfragen zu lhrem Bedauern vk»

Ende durchzufuhren, mag es in diesem Kampfe für bie höchsten Guter ber Eivl- cise weder bejahen noch verneinen. Bestimmte Antworten erheischten große Vorarbeiten tu

ltsatton nun allein stehen unb lediglich auf seine eigenen Kräfte angewiesen blei- Untersuchungen Die Regierung verkenne keineswegs die Bedeutung und Wichtigkeit der gestellt ben, ober mögen die übrigen Staaten, durch die sich wiederholenden Verbrechen Fragen und werde denselben nach wie vor lebhaftes Jntereffe zuwcnden. Auf Antrag OJ aus ihrer krittsirenden Zuschauerrolle aufgeschreckt, seinem Vorgang- folgen, ,«irdan bi«; Sntayettatton -i« B-spr-chung gM#.

v w J in. '» tsoa del der Besprechung der Interpellation Schorlemers sprechen Meyer (Breslau), Btt,

Nach einer neuen Version ist es der Wunsch des Kaisers, die Regte- (Wiesbaden), Hassten, Wlndhorst (Bielefeld) gegen, Meyer (Arnswalde), Reichenspn« rungsgeschäfte noch vor seiner Rückkehr nach der Hauptstadt wieder zu Überneh- (Olpe), Wedell (Malchow), Schröder (Lippstadt) für die Interpellation. Letzterer meint, ti men. Bisher haben die Aerzte noch Bedenken getragen, der Ausführung dieser Erklärung des Justizministers sei zu reservirt gewesen. Der Justizminiller erwidert: Sie^dülf! Absicht zuzustimmcn; indeß scheinen die so erfreulichen Nachrichten über d»S V.eES.*?Mffew*t

, ,, , ... ... o..v > soll es sein. Die L

gierung hätte die Interpellation, deren Gegenstand die Reichsgesetzgebung betrifft, ablehnen könn^ thar dies aber nicht, um dem Verdacht zu entgehen, sie habe für die Sache kein Interesse. Wa Oesterreich und Rußland scheinen über eine etwaige weitere Theilung sie antwortete, konnte sie es nur in der geschehenen Weise thun, da die erforderlichen Prüfull;!, der Türket nicht so rasch einig werden zu können. Bet Eröffnung der Ver- uoch Nicht vorgenommcn sind, zumal bislang weder im Justiz- noch im Handelsministerium ti h-ndlung-tt mit bem Grafen Anbrassy in Bubapesth erklärte Graf Schuwaloff, »«^KüchE'LL^

iszib hl» l*hr» n»<S (X » n» SlUipnornnlititn »a H»bAH»rI trh»r .... < -...... .< ,, - < . . v.. Z. \

Den Concertverein betreffend.

Zur Klarstellung de8 in bem Eingesandt in Nr. 275 berührten DeficitS auS da »«rar ^ueotn Vermögensverwaltung de, Concertverein, durch U

an/ vierer früheren Vorstand das Folgende: zbte iL-kobeleff Am 1. October 1875 betrugen die aus dem früheren Rechnungs­jahr noch zu zahlenden Schuldpoften während die Rechnung vom 1. October 1874 bis 1. October 1875