Einzelbild herunterladen

Seiten aus dem Reichsgebiet, wie aus wett entlegenen Punkten des Auslandes

und

des

und auf

Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegt* Eorrespondenz-Bureau.

dann kehrte der Großfürst mit seinem Gefolge nach San Stefano zurück. Die Ruffen befestigen ihre Stellungen bei Thußlü, während die britische Flotte in der Besika-Bay fortwährend Munition und Proviant erhält. Die Raffen haben die Entwaffnung der gesammten bulgarischen Bevölkerung angeordnet. Bukarest, 26. März. Rußland soll geneigt sein, daß die beffarabische Frage vor den Kongreß gebracht werde und soll bereits erklärt haben, die Dobrudscha zu behalten, wenn der Congreß sich gegen die Retrocession Bessarabiens erkläre. Die bereits im Gange befindliche Bildung eines Verwaltungspersonals gelte nicht Bessarabien, sondern der Dobrudscha. Rußland scheint den Widerstand

zugekommenen Glückwünsche und tief bewegt von einer so allgemeinen Theil- _________ ______________________________

nähme, den Reichskanzler beauftragt, allen Glückwünschenden seinen herzlichen fortgesetzt der Gunst des Publikums, und verlohnt es sich beim Besuche des Gartens, ^)ank zu übermitteln ° " firn auch das Pchert nnhJrpth.tt im Äfitlnn-WinP

9 d. pro Stunde Arbeit gefunden haben werden. Im Ganzen dauerte der Strike 32 Wochen und kostete den Verbandsmitgliedern, denen theilweise durch andere Verbände geholfen wurde, gegen 30,000 Pfd. Sterl. an Unterstützungsgeldern. Tas Heranbringen fremder Arbeitskräfte nach London kostete den Meistern etwa 10,000 Pfd. Sterl. Bringt man noch die Verluste in Rechnung, die durch verspätete Erfüllung der Contracte und dergl. entstanden, so wird es nicht zu hoch gegriffen sein, wenn man die Gesammtkosten des Strikes auf 60,000 Pfd. Sterl. veranschlagt.

London, 26. März. Das englische Cabinet hat den Vice-König von Indien telegraphisch beauftragt, 200,000 Mohamedaner zu den Fahnen einzu- berusen und deren Einschiffung nach Europa vorzubereiten. (Frkf. Jrn.)

Aekgien.

Brüssel, 25. März, Abends. Das JournalNord" schreibt: Das Zustandekommen des Congreffes sei wenig wahrscheinlich; Angesichts der Dis­positionen der englischen Regierung sei es vortheilhafter für Europa, daß der Congreß nicht zu Stande käme. Wenn es im Jntereffe Europas liege, nicht unbestimmte Zeit die Krise offen zu laffen, deren Lösung jetzt in seine Macht gegeben, so sei seine Pflicht vorgezeichnet: sie zu erfüllen ohne England.

Atalieu.

Florenz, 23. März. Die Stadt Florenz hat ihre Zahlungen einge­stellt. Die Passiva belaufen sich auf ungefähr 125 Millionen Frcs., darunter 30 Millionen in Florentiner Loosen.

Nutzland.

Odessa, 23. März. Der Typhus räumt unter der russischen Armee sowohl in Bulgarien, als in Armenien furchtbar auf. Nach einer Depesche aus Tiflis sind am 15. d. allein zwei russische Generäle am Typhus gestorben, und zwar General-Major Loris - Meltkoff (ein Bruder des bekannten Armee- Kommandanten) und General-Lieutenant Solowieff, Kommandant der kaukasi­schen Grenadier-Division (welcher zum Siege am Aladscha-Dagh wesentlich beigetragen hatte). Man versichert, daß die Russen seit Abschluß des Waffen­stillstandes durch Krankheiten mehr Todte verloren haben, als in allen Schlachten des Krieges zusammengenommen. An Stelle des Generals Schelkownikoff, welcher ebenfalls am Typhus starb, ist General Duchowski (früher General­stabschef der Kaukasus-Armee) zum Gouverneur des Erzerumer Kreises ernannt worden.

Brief in Handschrift beizubringen und eine Vergleichung der Unterschrift zu veranlassen. Die Gr. Staatsanwaltschaft erklätte sich, weil nicht zur Sache gehörig, gegen die Ver­tagung, der Gerichtshof trat indessen dem Antrag der Verthridtgung bei.

** Allgemeine Lebensversicherung« Anstalt zu Leipzig. (Für anderweit abgelehnte Capltaloelsicherungen auf den Todesfall.) Die statistischen Nachweise haben ergeben, daß in Deutschland alljährlich gegen 30,000 Versicherungsanträge, auf 70 bis 80 Millionen lautend, wegen angeblich mangelhafter Gesundheit deS Antragstellers von den Gesellschaften abgewiesen werden. Es liegt auf der Hand, daß hiebei mancher Jrrthum unterläuft und eine allzustrenge Auffassung die Absicht der Versicherungs- suchenden vereitelt, es ist auch leicht einzusehen, daß die abgelehnten Personen, sofern nur die akutkranken und diejenigen, die mit einem die Lebensdauer sicher verkürzenden Leiden behaftet sind, ausgeschieden werden, eine Versicherungsgesellschaft unter einander bilden können, ohne auf unerschwinglich hohe Beiträge rechnen zu müssen. Es gibt Leute genug, deren Antrag früher abgelehnt wurde, die aber dessen ungeachtet ihr

Philadelphia, 26. März. Gestern Abend wurden durch eine Feuers­brunst 35 Gebäude, in welchen Waaren lagerten, zerstört; der dadurch ent» standene Schaden wird auf 1 Mill. Doll, geschätzt.

Paris, 26. März, Abends. Das JournalSoir" meldet: Der Ministerrath hat von Neuem den Entschluß bekräftigt, strikte Neutralität zu bewahren; sich am Congreß nur zu betheiligen, falls sämmtliche Mächte auf demselben vertreten wären, und diese Haltung trotz Verführungen ober Drohun­gen aufrechtzuerhalten.

London, 26. März. Im Unterhause antwortete Schatzkanzler North- cote auf eine Anfrage von Simons, die Regierung werde ihren Einfluß aufbie­ten, daß alle Confessionen in Rumänien und Serbien Gleichberechtigung erhalten. Der Kriegssecretär antwortete auf eine Anfrage von Bowyer. Er bestätigte den Ankauf von 4 Hundert-Tonnen-Kanonen und sagte, es existiren keine Panzerschiffe, die 35- und 38-Tonnen-Kanonen widerstehen können. Solche werden jedoch im Aus­lande gebaut. Die Anfertigung von 200-Tonnen-Kanonen ist nicht beabsichtigt.

Wien, 26. März. DiePolit. Corresp." meldet über eine vorgestern stattgehabte geheime Sitzung der vereinigten rumänischen Kammern. In dersel­ben verlas der Minister des Aeußern, Cogalniceanu, einen Bericht des rumä­nischen Agenten in Petersburg, Generals Ghika, wonach Fürst Gortschakoff demselben erklärte, daß Kaiser Alexander die Verweigerung Bessarabiens als eine persönliche Beleidigung betrachte. Ja Folge des tiefen Eindrucks, den di se Erklärung hervorbrachte, war aus gestern Abend eine neue geheime Sitzung beider Kammern anberaumt.

Belgrad, 26. März. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Ergebenheits- Adresse der in Vranja wohnenden Türken an den Fürsten Milan, in welcher dieselben die Annexion an Serbien verlangen und im Fille der Ablehnung um die Erlaubniß bitten, sich in Serbien anstedeln zu dürfen, da sie in Bulgarien nicht bleiben wollen.

Wien, 26. März. Meldungen derPolit. Corresp." aus: Konstanti­nopel, 26. März. Großfürst Nikolaus ist heute hier eingetroffen und hat sich mit einigen Generalen in einem Gala-Kai'k nach Dolma-Bagdsche begeben. Dort empfing ihn dec Sultan in Anwesenheit Achmet Vefik Paschas, Reouf Paschas, Savset Paschas und Osman Paschas. Der Staatsrath Onou war ebenfalls anwesend. Der Besuch dauerte etwa eine Stunde. Unmittelbar daraus em­pfing der Großfürst in Beglerbeg den Besuch des Sultans mit den Ministern und anderen Würdenträgern. Der Sultan verweilte eine Viertelstunde. So-

Berltn, 26. März. Reichstag. Eingegangen sind ein Gesetzentwurf über die Erstreckung be8 Reichsetats für 1877/78 auf den April 1878 und eine Denkschrift nebst Actenstücken über die Differenzen mit Nicaragua. Bet Berathung über den Bericht der Budgetcommission über den Post- und Telegraphen-Etat wird eine Resolution an­genommen, worin der Reichskanzler zur Beseitigung der Ungleichheiten aufgefordert wird, welche gegenwärtig in dem internen und internationalen Verkehr für Kreuzband- cn . . . . - f v c f

sendungen und für Sendungen mit Waarenproben und Mustern bestehen. Der General- &cr Auslieferung der m Rumänien mteriurten türkischen Gefangenen auf» Postmeister hatte sich mit der Resolution einverstanden erklärt. Derselbe erklärte ferner gegeben zu haben. Die Pforte erklärt sich in einer Note an den rumänischen auf eine bezügliche Anfrage, ein Taxgesetz sei in Vorbereitung; dasselbe werde dem Minister des Aeußeren zur Uebernahme der Gefangenen und dankt für deren ÄttlÄ ««; - M. Ml»

mit 114 gegen 107 Stimmen angenommen. Der Antrag, für die Vorsteher der Post- Zuerkennung der Unabhängigkeit Rumäniens erblicken. und Telegraphen-Aemter 43,300 Mark mehr auszuwerfen, als im Etat eingestellt sind, ' o __ a JT * x '

wird gleichfalls genehmigt. Ebenso wird eine auf Reduction und endliche Aufhebung ® £ r lJ $, ,

der Militär-Postämter abztelende Resolution und eine weitere Resolution angenommen, ©iefzen, 27. Marz. Gestern Abend gegen 7 Uhr erschoß sich ein junger Mann worin der Reichskanzler aufgefordert wird, die Bestimmungen über die Annahme, An- Don ^^kummer.

ftellung und Beförderung der Telegraphen-Anwärter einer Revision zu unterziehen und 3 ~ Am Montag Abend brannte es in einem Gebäude auf dem SelterSweg. dieselben mit denjenigen für Postanwärter in Uebereinstimmung zu bringen. Vor ^euer wurde indessen rasch ^loscht.

der Durchberathung der einzelnen Positionen des Post- und Telegraphenetats vertagte ~ "

sich das Haus bis Donnerstag. D e£ £ e * m * f e *

Die nattonalliberale Fractton des Abgeordnetenhauses setzt die Berathung über k 25 2??r^ Dom hiesigen Palmengarten kann ich Ihnen berichten,

den dem Landtag zugegangenen Nachtragsetat heute Abend fort, da die in der Fraction daß die Blüthenhauser eben schon im herrlichsten Schmuck prangen und das Arrangement darüber bestehenden Meinungsverschiedenheiten noch nicht ausgeglichen sind. zur diesjährigen Frühjahrs-Ausstellung nahezu vollendet ist. Wenn auch die Kamelien

Berlin. 26 März Die siebente Criminaldevutatmn bpfi diesesmal weniger reich blühen, versprechen die Azaleen und Rhododendren einen um

nprurthHl J b? lo prachtvolleren Flor. Die Sammlung ist um viele Neuheiten bereichert worden, und

vecurtheilte den Redacteur derBerl. freien Presse zu einer Gefangnißstrafe finden Liebhaber wie Kenner gewiß Alles, was verlangt werden kann. Auch eine von 7 Monaten wegen Majestätsbeleidigung und anderer Beleidigungen. complete Sammlung Cyclamen persicum findet allgemeinen Beifall. Die sämmtlichen

DerReichs-Anz." bringt an der Spitze des Blattes einen Erlaß Halmen im großen Hans stehen in bester Eultur, und der üppiae Licopodium Teppich d-s Kaisers, worin derselbe anläßlich der ihm bei seinem Gebnrisla. von allen L-^^^rmen°^°Zkn?oer7Ä'nn?bie^""^

Der Beginn der Ausstellung dürfte in den ersten Tagen erfolgen.

Die im Palmengarten im vorigen Jahre errichtete Rollschlittschuhbahn erfreut

sich auch das Leben und Treiben im Skating-R-nk anzuschauen.

<r\.r q.. , L r . Die Neue Anlage hat sich sehr entwickelt, und sind e8 beim Eintritt in den

Der Kaiser hat dem früheren Finanzmintster Camphaufen den Stern Palmengarten einige neu eröffnete Fernstchten, die wahrhaft überraschen. Das kleine das Kreuz der Großkomthure des Hohenzollern'schen Hausordens verliehen. Fischerhaus und daS große Schweizerhaus, welche wir beim Sntrö: schon erblicken, DieNordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß Graf Stolberg das Viceprästdium DOn diesem Standpunkte aus wahrhaft wie ein schönes Gemälde, und selbst in Staatsministeriums definitiv übernommen bat. bcr l^en Jahreszeit muß mandiesen Theil der Anlage als den großartigsten bezeichnen.

4*n»thnM 96 ern? ' tu» -c k im re k ar Durch die Ungunst der Witterung zurückgehalten, wird eben mit dem Pflanzen

. , ®53cnu^er Auslassungen derAzence Russe des Blumengartens begonnen, und werden dieselben bald im ersten Blüthenschmucke

desNord bemerkt dieMorning Post" officiös: England nehme eine prangen.

Gerechtigkeit basirte Stellung ein und werde sich daraus nicht durch Darmstadt, 25. März. Vor dem Bezirksstrafgericht war heute Termin in dcr

Drohungen vertreiben lassen. Rußland sei bereits in dem Traume befangen L^^A.n^r ^au Elis-Pllko geb. Vogel von Wetzlar gegen den R-dact-ur der

oh l.c, St«, . cÄz« rtx il c. J * \ « Neuen Hess. Volksblatter Hrn. Rud. Ramspeck anberaumt. Gegenstand der Klage war,

es habe die Herrschaft im Or^nt in seiner Gewalt; aber es ztele auf Etwas daß in genanntem Blatte behauptet worden, daß die Klägerin in nicht sehr geordneten

hm, was bereits im Besitze Englands sei und ohne Kampf nicht aufgegeben Vermögensverhältnissen lebe. Frau Polko erklärte, daß sie damals von ihrem Manne

werden würde. getrennt resp. allein in Gießen gewohnt habe, weil derselbe nach seiner Versetzung nach

Berlin, 26. März. Der Kaiser emvsina beute Nackimitt-in 2 Uhr Sßetfar augenbltdlliS kein Logis haben finden können. Auf Antrag deS VertheidigerS

Biähermpn »inAmmtntftpr in Lks ^mitta^g Uhr den be8 Beklagten und nachdem Frau Polko erklärt hatte, daß sie nur einmal an Kaiser

FluanzmiNtster Camphausen in Abschiedsaudienz. -L-er Kaiser be- Napoleon in Angelegenheiten eines Denkmals für ihren verstorbenen Bruder, den be- avstcytigt, wenn nicht noch Aeuderungen in den Dispositionen getroffen werden, kannten Afrikareisenden Eduard Vogel, geschrieben habe, gelangte ein von Arnold sich in den ersten Tagen des April nach Wiesbaden zu begeben. Wellmer in der Wiener Morgenpost veröffentlichter, angeblich von Elise Polko her-

****b

r daß sie den Brief nicht geschrieben, resp. abgesandt habe, auch nicht habe schreiben

^perersvurg, 26. Marz. DerRegierungsbote" veröffentlicht ein lassen. Oie Vertheidigung beantragte hierauf Vertagung der Verhandlung, um den schreiben des Papstes Leo XIII. an den Kaiser, in welchem die Besteigung des päpstlichen Stuhles angezeigt und der Hoffnung Ausdruck gegeben wird, daß die russischen Katholiken sich dem Kaiser treu ergeben zeigen werden. Der Kaiser antwortete hierauf in freundschaftlichem Sinne.

Konstantinopel, 25. März, Abends. Die bisher bei Bujukdere campirenden türkischen Truppen haben sich gegen die Höhen von Maslak zwi­schen Bujukdere und Pera zurückgezogen. Die Russen werden jedoch Bujukdere nicht besetzen. Der Sultan hat Osman Pascha zum Obercommandanten der Kaisergarde und Tefik zum Cbef des Generalstabes ernannt.

Konstantinopel, 26. März. Heute wurden die Besuche zwischen dem Großfürsten Nikolaus und dem Sultan programmmäßig hier ausgetauscht.

ZM

siMkli o = ^flnn iD1.

IL r tu 111,0 c jhnm den j

Ieikgeöotenes Zur Frühjahr: Hiimmiballe in 00(1 prunufeile, ickmetterlingsnet Seif u. FederbaÜf ZBanerbogen u. *lptanifir= n.Brodi mW billigst ,j, H. Fuhr, Sonne

Haarbälsi Mir beliebt als bestes Mittel m und für das Wachsthr tr »60 Pfg. u. M. 1,20.

Haarfärbemittel die Fla l'-i C. F. Seinmler

1843) Von heute ab

eine Par

rurNaesche

(ältere Mr worunter: Portemo harren-Etuis, H tnrieftaschen. Da ! Marmor- u. Alaba 1 holz. Schnitzereien jpgeostände rcr re. Her dem Einkaufspreise

Roritz Grcgori __Marktstr;

S'waljtem Flaci

«en'^d)niicbl

ifrung

Stil

sämoi 'N«nnii one,

i)

N