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Aufnahmebezirk

Staat

Bei der Tabak-Enquete un ,We Ks wurden ermittelt:

Hausirer

Agenten

werden kann:

nicht ernährt

9.

8.

7.

6.

5,

Höker

23.

18. 19. | 20.

22.

21.

17.

14

13.

12.

10.

7.

5.

6.

3.

4.

2.

1.

Gießen, am 7. September 1878.

man wartet

deren Ge« hülfen.

Vsrmittler- Hoffentlich dies seinem

Bemer­kungen.

sonstige Makler für Tabak.

Mate- rial- waaren Hand­lungen

Kon­dito­reien.

deren Ge- hülfen.

son­stige Händ­ler.

Hau­sirer mit Tabak

deren

Ge- h Ul­fen.

Fri­seure, Bar­biere.

Auf­nahme­bezirk.

Am 1. De­zember 1875 als orts­an­wesend ge­zählte Ein­woh­ner zahl.

für Roh­tabak aus­schließ­lich oder haupt­sächlich.

sonstige Agen­turen für

Tabak

Makler einschließlich der Landmakler

für i Tabak­fabri­kate aus­schließ­lich oder haupt­sächlich.

für Roh­tabak

aus­schließ­lich oder haupt­sächlich

dem Vatiean. Um der schönen Augen des Nuntius, Msgr. Massella willen, hat Fürst Bismarck sicherlich nicht seinen Kuraufenthalt in Kis singen zu immmerhin aufregenden Besprechungen benutzt, welche das heikle Thema des Friedens zwischen Kirche und Staat betrafen. Die Hoffnung, durch ein modus vivendi wenigstens eine der großen Zettfragen zu erledigen, ist vorläufig nicht erfüllt. So bleibt denn für einen Reichstag Alles in der Schwebe, schade nur, daß seine Zusammensetzung auch die Resultate seiner Abstimmungen ebenfallsin der Schwebe" erscheinen läßt.

einer Adreffe. p .

Berlin, 9. Septbr. Die preußischeProv.-Corresp.", die wahrend der Wahlbewegung vor dem 30. Juli eine so brdauernswerthe Rolle gespielt hat, hat in ihrer jüngsten Wochennummer (vom 4 Septbr.) überdie außerordem- liche Session des Reichstages" recht entgegenkommende und beherzigenswerte Worte gesprochen. Dem, was sie über die gefährliche und nothwendig nieder- zuhaltende socialbemokratische Agitation sagt, wird der gemäßigt liberale The! des Reichstages ebenso znstimmen, wie ihm unserer Ueberzeugung nach - der gesammte Kern des deutschen Bürgrrthums entschieden zuftimmt. Es?.- nen nur darüber noch Meinungsverschiedenheiten bestehen, durch welcheMittel die nothwendige Niederhaltung bewirkt werden soll. In Bezug hierauf verlai- gen die liberalen Gruppen eine Fassung des Gesetzes, welche hindert,, daß tw; selbe nicht von einer etwaigen reactionären Regierung zur Unterdrückung &<( liberalen Meinungen und zur Erlangung einer reactionären Mehrheit in den deutschen Volksvertretungen behufsUmkehr" in der gesammren bisherigen frei heitlichen Gesetzgebung sowohl auf kirchlichem wie volkswirthschaftlichem Bo)e» mißbraucht werde. DieProv.-Corresp." schloß ihre Betrachtungen mit ben Sätzen:Möge der Reichstag die freieste Prüfung des ihm zuzehenden ®eiw Vorschlages unternehmen. Aber der innerste Wille und das wahre GewW der Nation erwartet, daß er entweder die Anwendung des vorgeschlagenen Mil'- tels genehmige oder ein befferes darbiete. Die Vaterlandsliebe und die Einsicht, welche so viele Mitglieder des sich versammelnden Reichstages, zum Theil n. einem langen öffentlichen Leben, bewährt haben, begründen die Zuversicht, der Reichstag weder sich selbst und der Nation das Zeugntß der Rathlostgktl ausstellen, noch weniger aber die letztere in eine Hülflostgkeit versetzen werd die sich unter ohnmächtigen Scheinmitteln vergebens zu verbergen sucht." Dttffl] Sätzen können wir in der Hauptsache nur mit aller Wärme zustimmen, bot. mit dem einen Vorbehalt, daß es nicht in der Macht der geschwächten liberüu Gruppen des Reichstags steht, den ihnen nothwendig erscheinenden AbändeM gen des neuen Entwurfs die erforderliche Stimmenmehrheit zu verschaffen, fallt - ; die Conservativen in Befolgung einer pessimistischen Taktik das verhincer. : wollen. Das Gelingen der Verständigung wird deshalb weitaus am mei^ > von der Haltung und Taktik der Reichsregierung abhängen.

Kassel, 9. Septbr. Dem General-Commando ist mitgetheilt, daßt<- Kaiser höchstwahrscheinlich am 14. d. auf Wilhelmshöhe eintreffen totrb. I Kaiserin wird daselbst schon am Tage vorher erwartet. Es heißt, daß ** Wilhelmshöhe für fast 300 Personen, die zum kaiserlichen Hoflager gehöre Quartiere bestellt sind. Weiter vernehmen wir, daß der Kaiser mit der HW umgeht, täglich in den Parkanlagen Reitübungen anzuftellen, woraus zunacd auf ein gutes Befinden im Allgemeinen zu schließen, dann aber auch wellet v folgern ist, daß der oberste Kriegsherr die Parade zu Wabern im sattel nehmen wird. (H-N- Mrgztg.)

Darmstadt, 8. Septbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht:

Am 20. August dem ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes-Universität, Dr. August Streng, das Ephorat der Stipendiaten als Nebenstelle mit Wirkung vom 1. October d. Js. an zu übertragen; an dems. Tage den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der Landes-Universität, Dr. Ludwig Weiland, zum ordentlichen Professor in dieser Fakultät zu ernennen.

für Tabak- fabri- , täte aus- I schließ­

lich ober haupt­sächlich.

Hesterreich.

Wien, 9. Septbr. Di- Verluste in dem gemeldeten Kampfe bei Bih'^ sind beträchtlich: Oberst Le Gay, Oberstlieutenant Kokotovic und 14 otiDtt

für Tabak-

Handlungen und Verkaufsstellen von Tabakfabrikaten in einem Umfange des Absatzes, daß dadurch eine Person

hervorgehen kann, welche bisher mit mehr oder weniger Glück die rolle zwischen den Gegensätzen nach rechts und links gespielt hat. wird diesmal derehrliche Makler" mit mehr Erfolg handeln, als großen College» im Orient glückte.

Die Haltung des Centrums ist jedenfalls keine bestimmte, auf Ordre von Rom aus. Jedenfalls scheint die diplomatische Action, in welche Fürst Bismarck hochgemuthet und mit frohen Erwartungen eingetreten, durchaus nicht jene fröhlichen Erfolge zeitigen zu wollen, die sich der Reichskanzler und mit ihm ein Theil der Nation davon versprochen hat: die Unterhandlungen mit

i Zur Reichstags-Eröffnung.

Berlin, 10. September.

Der Reichstag ist eröffnet worden. Seltsam wie im ganzen Volke, macht sich auch unter seinen Reichsboten eine gedrückte Stimmung, welche mit nervöser Erregtheit gepaart ist, geltend. Es geht den Reichsboten wie der Re­gierung: sie wissen noch nicht recht, wie sie es anfangen sollen, um den wider­streitenden Ansprüchen gerecht zu werden, welche an sie herantreten. Der Zweck, welchen Fürst Bismarck bei der Auflösung des Reichstags im Auge hatte, ist nicht erreicht worden; die feste und unerschütterliche Majorität für die Pläne des Reichskanzlers denn das war der einzige Zweck hat sich nicht finden wollen; ja im Gegentheil, der neugewählte Reichstag stellt sich in seinen Par­teien zerrissener dar, als der aufgelöste. Zwar haben die Conservativen aller Schatttrungen 3040 Sitze gewonnen, aber den Ausschlag giebt nach wie vor bie national-liberale Partei, wenn sich auf) eine Gruppe, die längst consecvativ war, von ihr trennt. Man erzählt sich, daß der Reichskanzler, zu einer Ueber- sicht über die Wahlen gelangt, geäußert habe:Ich bin neugierig, was Graf Stolberg mit dem Reichstage anfangen wird." Nun, Graf Stolberg wird ebenso mit ihm ausznkommen suchen müssen, wie Fürst Bismarck selbst.

Die feste Majorität ist weder durch die Wahlen, noch durch die Kissinger Verhandlungen gewonnen worden, der Reichstag bietet, wie gesagt, mit seinen vielen Fractionen eine weit größere Zerrissenheit, als der aufgelöste; wir sind nicht weniger neugierig als Fürst Bismarck und Graf Stolberg, was aus diesem Reichstage werden soll. Die heute beginnende Zession sie soll ja nur vier Wochen dauern ist die Probe; an der Socialisten-Vorlage wird sie gemacht. Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen, daß sich die feste Majorität aus dem Reichstage selbst entwickelt, aber die Regierung und ihre Presse haben sie nicht geschaffen und jedenfalls wird es eine andere Majorität sein, als die Regierung gewollt hat.

In der national-liberalen Partei herrscht volle Uebereinstimmung, daß es unter den gegebenen Verhältniffen durchaus unmöglich ist, gegenüber der Socialisten-Vorlage sich auf den Standpunkt der kühlen Negation zu stellen. Ebenso zweifelt man aus keiner Seite, daß eine Fassung des Gesetzes, welche bei einer Mehrheit Beifall finden möchte, nur aus der Mitte derjenigen Partei

I. V.:

Dr. Hoffmann, Regierungsrath.

Betreffend: Die Taubstummen-Statistik im Großherzogthum Hessen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Schulvorstände des Kreises.

Wir erinnern Sie an die Einsendung der in rubricirtem Betreff zu erstattenden Berichte.

I. 23-:

Dr. H o ffm an n, Regierungsrath.

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^Pymell-hüstle n das Schicksal de Lt zu bekümmern killt. Dir Mannst {3l Menschenleben Hk", sagt aus, Zusammenstoß unve iistrengungen geml h: Capitän,das und gleich daraus Lasser gedrückt bi nrttn." Im Gai schrn gerettet. D der Capitän der siühere Richtung stoß nicht stattgefl erhalten. Der S ytttUL $ad) W ,ug Hnnderle von kn Verbleib Demi1 njiziren. Am Piri .ihlte, daß die Th bedeckt sei. ! chrend der Ebbe 'ä Wracks getrof

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8. I 9.

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Berlin, 8. Septbr. Von einer Adreffe an den Kaiser oder an ben kaiserlichen Stellvertreter ist in Rsichstagskreisen nicht die Rede. Sobald der Vorstand des Hauses gewählt ist, hat er die Verpflichtung, dies an höchster Stelle zu melden und dir Meldung erfolgt jedesmal mündlich, in der nächsten Woche ausschließlich beim deutschen Kronprinzen, dem gegenüber der Präsident des Reichstags die Gefühle des Hauses zum Ausdruck bringt. lieber diese Audienz erstattet dann der Präsident an das Plenum Bericht, und damit ist die offici lle Beziehung des Reichstages zur Krone hergtstellt. Eme^ Audienz beim Kaiser findet statt, wenn der Monarch dies bestehlt. .Die Sitte der letzten Jahre, von Adressen abzusehen, entspricht so sehr den Wünschen des kai­serlichen Hofes wie den Wünschen des Reichstages, so daß der Verzicht des letzteren auf Adreß-Debatten, und was damit zusammenhängt, durchaus nicht als ein Verstoß gegen die Pietät angesehen wird. Der Re^-:ag gibt einfach seinem Präsnenten das Wort zur Begrüßung des kaiserlichen Stellvertreters, und diese Audienz ersetzt durchaus j:de längere Loyalitäts-Kundgebung in gönn

aus­schließ- lich ober Haupt« sächlich.^

11.

Q Q

2. i 3.

iSchan!-

G°st- wirth- >ch°sl°n schäften u.nt) Restau­rants.

I

(rinschlühlich für tigerte Rechnung tabat verkaufende Kellner).

15. 1~

Schema 2.

Kreis, Amt, Stadtbezirk_________