Ausgabe 
7.3.1878
 
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Telegraphische Depeschen.

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werden zwischen der Reichsfinanz-

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London, 5. März. Unterhaus.

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man, daß Fürst Bismarck dieser Anregung gegen- ) Es bestätigt sich, der Friedensvertrag enthalte die Klausel, daß dessen Ratification innerhalb 14 Tagen, vom Unter»

Ofpckll. San Stefano, 3. März. Die Unterzeichnung des Friedens- ^folgte heute Nachmittag um 5 Uhr. Es fand darauf eine große

Wagner'S telegr» Eorrefpondenz-Bureau.

Berlin, 5. März. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Ueber das Entlassungsgesuch des Finanzministers ist eine abschließende Entscheidung bisher nicht getroffen worden und dürsten augenblicklich auch nicht getroffen werden,

Türkei.

Konstantinopel, 4. März. Der Organisator Bulgariens Fürst Tscheikaekl ist gestern zu San Stefano in Folge eines Schlagfluffes gestorben.

Petersburg, 5. März. DerRegierungsbote" enthält folgende Bekanntmachung: Die Reichsbank emittirt am 13. März für 50 Millionen N"bel Reichsschatz Obligationen erster Claffe mit sechsmonatlicher Umlaufszeit zum Nominalwerthe von 1000 und 5000 Rubel, rückzahlbar an den Vorzeiger zum Nominalwerth nebst 41/, pCt. Zinsen pro anno.

Wien, 5. März. DiePoltt. Corr." meldet aus Petersburg: In den ~ c ** r3 man wieder sehr lebhrft mit dem Zusammentritte des Kongresses beschäftigt. Neuerlich wurde Berlin als eventueller Congreßort in

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_ ,en, deren Veröffentlichung als unmittelbar bevorstehend bezeichnet wird, sollen auch Reformen in Armenien verlangt werden. Die Dauer der

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flUft<SJnJe Stunde^ bet 3°9l*nSDrträge aul-r dflflS ^rAL schonen anstatt, Aschen i feiner Ms Gen« -savrmie-Dtrec ors

SÄtfer g'M freund Hauptmann Edersberg. i Hauptmann; ich bitte, K Seneralshut aus l die Bank lehn

Mein Blick, welcher una «c zufällig auf Julius VtDic Beginnen beste iortaneent», iur Seite, wo der Itpec! L Hut d«s Maliers war ** 3»w-r l A 's mit ousmerksamen $. <int Muna fichtoar, > Mittel in Anwendung ged ictzen. Unser Kamerad hm zweiten und xtenmale zum Bankreihen nach und nach um die einzelnGib's we! rasch! - - Bet einem er zu vetvollständigen, entglii de? Monarchen. Der Kat das corpus delicti in der i Zammergestalt meines Ka Entlassung aus der Akad< Wien hoben Sie mit

nrtn,P»%^eauOrf Clf(ärt bie Vorlage sei für ihn UN» seine politischen Freunde ihrem aanzen Inhalte nach acceptabel. Das Institut der Retchsmintsterten würden sie be- da vorher über di- Schöpfung M Reichsfin^t^d Lr°dmÄ^s 7-r &m«

Stellvertretung des Retchskanzlers entschieden werden, auch die Stellung des ro (fdu"9 zu kämpfen habe. Gegenüber der Abneigung der Einzelstaaten

Reichstags zu der Steuerfrage mit ganz anderer Bestimmtbett als bis lebt ^en °te Errichtung von Relchsmintsterien sei zu constattren, daß die Parteien, deren erkennbar sein muß. * 1 U bis jetzt, föderative Gesinnung außer Zweifel sei sowohl tm constituirenden Reichstage wie später,

tinJsnw. s cm- rv , r ,, _ angeftrebt hatten. Allerdings werde bet Reichsministerten die Stellung

. London, 5 Marz. Im Unterhause erläuterte Kriegssecretär Hardy ?e$ Vundesraths modtfictrt werden müssen. Die Schwierigkeiten habet würden io groß das Budget des Knegsministeriums, indem er erklärte, dasselbe sei wesentlich fdn' einer systematischen Regelung ganz absehen müsse. Man fe nicht

ein Friedensbudget. Der Gesundheitszustand der Armee sei vortrefstich <nl(. Hessen, daß die gegenwatttgen Verhältnisse erst 10 Jahre alt und nach einem Erhöhung des Budgets fei nicht bet SermeDrunö^l*«- 4« 5 ' bet Vorlage bemerkt i>en erhöhten Kosten für Kriegsmaterial zuzuschreiben. Dec Zustand der Reserve ^^^^esriedtgend, als der Zustand der Armee; letztere zähle ungefähr "0.000 Mann, tm Nothfalle unterstützt durch eine Hülfsstreitkraft von 400,000 Mann, welche militärisch ausgebildet seien. Auf Befragen Nor- wood's erklärte Hardy ferner: Die Verteidigung der britischen Handelshäfen werde gegenwärtig ernstlich erwogen; man könne indeß jetzt die Forts am Hum- ber nicht mit schweren Geschützen armiren.

' <tx.p vergessen, daß die gegenwattigen Verhältnisse erst 10 Jahre alt und nach einem e v?a)crcm' gewaltsamen Durchbruche entstanden seien. Zu § 1 der Vorlage bemerkt

Redner, bei Uebernahme der Contrastgnatur durch den Stellvertreter müsse die Ver- antwrrtltchkett des Retchskanzlers auf den Stellvertreter übergeben. Zu § 3 >ü tsche ?!eb^Cc.r,irba® er 0anj uiegbletde oder eine präctsere Fassung erhalte, 8 2 hebt Redner die Theilung der Arbeiten hervor, bei welchen eine Vertretung zuläisi , sein soll und bei welchen nicht; eine Theilung, welche oom Bundesrath vorgenommen, in der ur­sprünglichen preußischen Vorlage nicht enthalten gewesen sei. o Benni zsen weist auf die Schwtertgketten solcher Thetlungen hin, geht dann auf die Verhandlungen der letz-, ten Woche über die innere Reform und sagt: Wenn die gegenwärtige Dorlaae nur -.....-... ......... vs/vi^upvH umiUtli. Folge hatte, daß wir eine verantwortliche Ftnanzverwaltung erhalten, so würde

... iSs«:*"d.' B.»«,.«. m, I.... S«. riaäXiWÄ*aÄ,'Ä LL c ÖU6tcr zu machen und namentlich sei dies wünschmswertd hinsichtlich der Ftnanzver-

^erersvurg, 5. März. Nachstehende Telegramme werden amtlich waltung. Redner betont, die Ftnanzverwaltung des R-tches müsse nothwendiger Weise <t\ä- zr, - --- in ein anderes Verhältniß gebracht werden zu den F nanzoerwaltungen der Etnzel-

, GH n l'lt Vnt«ieid l> ^0l»nial rr-tzL «nb J"d,v, ( c; »uf 8.

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veröffeiitlichl: Der" Stellvertreier des ®ouoetneur^"Bon-'@ofi'ä"t7lcaräübirk «.ln anderes B-rhöltniß gebracht' werden Ter « S. b dem K°i-gsm.n.ste-t Die Bewohner von Sofia Ä UmL?er!

Jticpen, Dem Kaiser ihre Glückwünsche zu seiner Thronbesteigung zu unterbreiten, Bezüglich der Steuervorlage bemerkt Redner, die Steuer müsse dem Reiche wtrk- sowte Die grenzenlose Viebe und ewige Dankbarkeit der Bevölkerung des Landes A erhebliche Einnahmen und den Einzelstarten wirkltch große Erleichterungen otr» für dessen Rettung und Befreiung auszudrücken. Der Kriegsminister tele- ^t»fs^^?^??^ikularbe!träge fast ganz wegfallen könnten Der wu tt mber« graphirte am 4. d. dem Gouverneur von Sofia- D?r Kaiser hpaiiftrrrif Minister o. Mlttnacht erklärt: Auch seine Regierung würde gegen die Varlaze

feinen Dank für . V beautraat mich, votirt haben, wenn dieselbe die Errichtung von Ruchsministerien gewollt hätte. Aber

sei en ^ank für die Beglückwünschung auszusprechen; der jetzt unterzeichnete keine Regierung habe im Bundesrathe Derartiges gewollt. Für ein Ideal vermöchte Friede laßt dte Herstellung von Ruhe und Wohlstand im Lande hoffen. die Reichsmtn.sterien nicht zu halten. Zwischen Preußen und der Reichsregterung

Der Sultan telegraphirte dem Kaiser aus Konstantinopel vom 3 b bm7a^hCn ia b°^°^re Beziehungen. Die Gesetze würden meist in den preußischen Bet Gelegenheit der Feier der Tdronbesteiauna (5m Ministerien gemacht. Der Bundesrath gäbe schnell seine Zustimmung und die Ver-

Gratulat.on mit bPm nf* ^onoqtetflung Cw. Majestät bringe tch meine tretung im Reichstage erfolge durch preußische Minister und Regierungsbeamte. D's * bem Wunsche, unsere freundschaftlichen Beziehungen zu erneuern, würde durch die Retchsmintsterten auch nicht besser werden. Die württembergische R° ^)er ^"fer telegraphirte dem Sultan aus Petersburg vom 3. d., Abends ' Zierung halte die Errichtung von Reichsministerten nicht ohne Kränkung der Rechte Ich danke Ew. Majestät für die ausgedrückten Glückwünsche: ich erhielt die- bCr Einielftaaten im Bundesrathe für denkbar und thunlich.

selben gleichzeitig mit der Nachricht von der Friedens-Unterzeichnuna und ersehe « - Petersburg, 5. März. DerRegierungsbote" enthält folgende In bleiern Zusammentreffen bas Vorzeichen bauerhaster auter B-tiebuna" 2-kanntmackunai -Die WelAffi.nf .miHi.e <1 svo»,. k.-.. m.n-----

zwischen uns. ö * ö

densvertrages würben Adri-nopel Salonichi und Erzerum im Befitz bei Türkei «-rli», 5, Mär,. «Reichst»,., Für» Bismarck ist anwesen^Au^e^aae?- bleiben, die Abtretung der türkischen Flotte wurde nicht verlangt; die Kriegs- ^dnung peht die erste Lesung der Vorlage betr. d^e Stellvertretung des Retchskanzlers kostenentschädigung werde zu 3/4 ihres Betrages durch die Abtretung von Kars,r verantwortltche Reichsministerien. Ein preuß scher Minister

Ardaban, Bajazid und Datum beglichen werden; es werde keine Ueberlasiuna mit ßenn nnn babe "^lich von Vervandlungen des RelchskanzierS

von R-v-nu-n g-sorb-rt, bi- vorher schon anb.rw-itig als Garanti-n »crz-b-n wcrd-r> Di-,- V-,hand,ung-u7.',-n

Worden seien; Serbien und Montenegro würden Gebietszuwachs erhalten. «nftoß zum Uebergange zu einem System, welches den wahren Rückhalt der Re- sollten aber dadurch nicht zu Grenznachbarn werden; die Dardanellenfraae sei hn?UJ?J?blr ^?lvr'tSt der Volksvertretung suche. Der jetzige Zustano sei umh­in den Friedensbedingungen nicht berührt; bezüglich der Donauschifffahrt solle fle/tebuna Ct^.,d)lun?/n a? prc.0DiJ°.tc^en 5^aactr in ilber

b« f-üh-r- Znstanb Utx h-?g-st°ll. werben3; V Dobrubscha VL-.L

worden, um spater anderweitig ausgetauscht zu werden. fc,1 nur biScutabel, wenn die Stellvertreter volle Verantwortlichkeit hätten daran sei

eine be^e einen Rotbstand; andererse.ts' beseiuge sie

Arauen. Cf»t br g,(.L ®er Z6ctl, welcher die Einsetzung eines Vicekanzlers be-

Rom, 4. März. D°r E°mmand-ur b-s Arm--,Corps von Rom, Herzog & an &

H b n b36nfbU ^nenn 6rTAff militärischen Ehrenbezeigungen erlassen b^nd«t werden könne,. ^D-r verfassungswidrige Zustand^bestehe bahn, daß sich d!? für den Fall, daß der Papst sich öffentlich zeigen sollte. Cardinal Sirneoni ist ? Verantwortlichkeit des Reichskanzlers mit der jetzigen compiiclrten

an Stelle von Franchi zum Präfekten der Kongregation ad propagandum fidem ^nrinnJ mÄr? ,.A*d mebrf decke, daß man vor einer breiten Lücke steh,. Die

ernannt worden. m m^ ÜtfI^ra0en,Jn' wenn diejenigen ReichSämter sofort bezeichnet

R°m, 4. M- DI. Slesa.I" <äW, bS."ÄSTÄftW.:

König habe an den Papst ein Schreiben gerichtet, in welchem er diesen ver- ^nbern um sachliche Hlndernisfe, um Gründe des Reichskanzlers da

sichere, daß die öffentliche Ordnung aufrechterhalten werde, für falsch ; der Me m bic4^nb bc® ?d4-ran»lci8 legen, damit be rün&e man

König habe dem Papste keinerlei Erklärung gemacht. - Bei der gestrigen bern \neb?^an'0bte Er.ne hieran nicht glauoen son-

Krönung b-s Papstes begab sich eine große M-nschenmaff- nach b-r Basilika m.hr Raum zu gönnen Damit würde"» cMmrftanden °°im" Er°'wün!ch^^"?tt'n des Vatikans, in d-m Glauben, ber Papst würde öffentlich den Segen spenden; Auir-chnrhaliung der V-raniwo.iltchk-it b,r R-ichsSmi-r d-m R-ichsiaa- a-.i-nüb-r der Papst zeigte sich aber nicht. Äus bem St. Peterplatz waren einige Com- Je ^°°/gen »Immen. Er wünsche ferner die M twirkunz

pagnien Solbaten aufg-stellt^um d.e militärischen Ehren zu erweisen, alls b-r die kas «udä?t -rf°la-'"°<7',7nnnnn-^5

Papst von b-r Logg.a b-n Segen -rtheile. n

♦nbe?r?t&$ ausgenommen wissen von den Institutionen, welche als -nhqlt- ^b^v ®L b°ltc für verpflichtet, dte Stellung der baye.ischen Re- Retchsmintsterten zu practfiren: Dieselbe ist entschied n gegen Retchsministerirn. Sie kennt als einziges verantwortliches Retch«organ mit der Reichs ^^chskanzler. Sie anerkennt dte Rothwendigkett einer Stellver- LrcLu"0 bes Reichskanzlers, wie sie die Vorlage will. Sie mürbe aber in Reichsm'ni- ffimpmnnf ^^ochung deS BundesratheS, eine Beeinträchtigung der Autenomie der

Ä ^bl.cken. Wir- finden eine nothwendige Hülse für die Geschäfte in der Vorlage. Gegen Reichsministerien dagegen müssen und werden wir unS energisch er-

5 1000 Gewi

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. k°"don, ?. März. Unterhaus. ..... nOt6 b-r Bestätiaung. ______ ___

Sd^n ' o®^gnatieff habe sich gegen den Dragoman de? Verwischte».

fmo LiÄ*. t Konstantinopel während dessen Anwesenheit in San Sie- ..... ~ <3® B-ichtstu-le.) Aus Eilli ist derW. N. Fr. Pr." folgende kleine Ge- s 10, gewisser Nicht eben freundlicher Ausdrücke bedient; es sei aber Kein Grund? *r!e 6^weldet worden : In der hübschen kleinen Pfarrkirche zu Gallizin gab es vorhanden zu glauben, daß das Leben des Draaoman gefährdet sei !u!a »C ao0e?r®failb^1 war am Sonntag während des vormittägigen Gottes-

8 )utafloman 9 ra9roct > di-nst-r. Die Landleuie drängien sich nicht nur zur Messe, sondern auch ,u den Beicht-

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lasten, um di- religiös- und bürgerliche^Freche» b-r Bulga?-n" sich-^uM-n" ^"ungs^g- a» »-rechn-si in P-t-rsburg -rsolg-n muffe, sowohl Derjenigen tm Süden, in Adrianovel und Kalvniesti Mi- h,rL»H< 1< ' <. Der nämlichen Correspondenz wird aus Galatz vom 5. März ge-

Norben. Anbernsalls müßte er das Merk bald^vo^ Reu^m beginnen "" 91'^n .^Ben 6er Donauschifffahrt -ntg-g-nst-h-nben

DieAgeuce Russe" glaubt, die Mächte würden die trüber- i. ^n^crnlffe 3U beseitigen. Die Ausfischung der Torpedos dürste Ende dieser sichtl.ch des Zusammentritts der Conseren ^woran di- Chefs der MlE-Uen durchgeführt sein und die Donauschifffahrt daher in nächster Zeit eröffnet th-ilnebmen, wieder aufnehmen, als bestes Mittel zu einer allgemein?» V r" "»^en können.

standiguug. ® Konstanttnopel, 4. März. Die russischen und türkischen Beooll-

Konstantinopel, 5. März. Der russische Unterhändler Onon batte un'-rstichtt-len, werden noch in Sm

am Montag eine Audienz beim Sultan um diesen im Namen des ^?^ano verbleiben, um einige Details zu regeln. Die Räumung der Um»

Nikolaus anläßlich der Unterzeichnuna des Friedens zu bealückmüns^en n ^^bung von Konstantinopel soll nach Ratification des definitiven Friedens, welche tieff kam heute nach KonstaLnop?!umerhalb 14 Tagen »Petersburg statifinden dürfte, beginnen. K. den Friidens- d-s Auswärtigen, sowie die Botschafter und kehrte Abends nach San Stefano <x ,

zunick Der Großfürst wird tiorniiSfiAtlirft »kor& n. \ sollen auch Reformen in Armenien

Sultan besuchen. amstag en Occupation Bulgariens^ soll auf 6 Monat herabgesetzt sein, doch bedarf letztere