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Nothmdngn, suenweg 193, Maus zum Löwen".
Mo. L«
Donnerstag, den 7. März
1878.
Kichener Hln^eiger
Anzeige- nnd AnitsW für den Kreis Gießen.
RedactionSbureanr Gartenstraße B. 165.
<vxpedi1ionsbureaur Schulstraße B. 18.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-.
PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Amtlicher THeil.
Gießen, am 4. März 1878.
im
machen lassen.
Dr. Boekmann.
Betreffend: Die Controlversammlungen. rci’ EL
DaS Großherzvgliche Krcisamt Gießen
an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises.
<n(e in dem Gießener Anzeiger enthaltene Bekanntmachung des Großherzoglichen Landwehr-Bezirkskommandos G'eßen wegen der Monat April l. I stattfindenden Controlversammlungen wollen Sie noch besonders in Ihren Gemeinden tn ortsüblicher Weise bekannt
Das Journal „Nord" meldet in Ueber-
Brüffel, 4. März, Abends.
wurden.^ fc(ncg kaiserlichen Vaters hat sich der von
London heimkehrend- Kronprinz Rudolf von Oesterreich auf einigt Sage nach „ , ' , »v. »r ' , fnn Wrn rsovM hoitnmPtl .xrdts
Berlin begeben. Der > , , _ _
* Gießen, 6. März.
In unserer inneren Krisis geht es vorwärts, und zwar, wie es scheint, über Ministerleichen hinweg. Der preußische Finanzminister und Stell- Vertreter Preußens im Bundesrathe hat dem Kaiser sein Entlassungsgesuch ein- < gereicht und ist gesonnen, auf demselben zu bestehen. Camphausen ist ein ; Mann von Charakter, er ist entschlossen, mit seinen Steuervorlagen im Reichs- , tage zu siegen oder zu fallen. Die ablehnende Haltung des Reichstages . gegenüber den Steuervorlagen Camphaufen's läßt aber den Gedanken an einen Sieg des Ministers nicht auskommen, deshalb zieht es dieser vor, sein Porte- , siuille ntederzulegen. Zunächst streitet man sich nun noch darüber, ob der Kaiser Wilhelm nicht das Bleiben des Ministers Camphausen verlangen werde. : Dem gegenüber ist zu bemerken, daß Camphausen aus constitutionellen Gründen, d. h. weil die Mehrheit des Reichstages gegen seine Steuerpolitik ist, ausscheiden will und einer solchen Thatsache Beachtung schenkend, wird der Kaiser schwerlich ein Veto gegen das Entlassungsgesuch des Ministers Camphausen einlegen, wenn er auch das Scheiden einer tüchtigen Finanzcapacität aus dem Staatsdienste bedauern wird. Doch durch das Scheiden Camphausen s ist noch lange keine neue und besiere Finanzpolitik in Aussicht gestellt. Auch mit den wirthschaftlichen Ideen des Reichskanzlers stimmt die Mehrheit des Reichstages nicht überein und es ist daher erst in dieser Beziehung eine Ver- einbarung oder ein Ausweg zu schaffen, ehe man an eine wirkliche Reform der Finanzpolitik gehen kann. ,
Bezüglich der Etats berathungen verliefen die Sitzungen itn Reichstage ziemlich ruhig, denn es wurde im Grunde genommen keine der bisherigen zur Berathung vorgelegenen Positionen beanstandet. Eine Bilance des Etats kann ohnedies noch nicht gezogen werden und wir erwähnen daher die Interpellation des elfaß-loihringisch-n Abg. Winterer wegen der Erlaubniß-Verweigerung em Wochenblait in Elsaß-Lothringen erscheinen zu lasien. Innerhalb der Preßge- setze findet die Regierung für dieses Verbot allerdings kein Recht, da jedoch in Elsaß Lothringen einestheils Ausnahmezustände herrschen und andernthe ls das betr. Wochenblatt den ausgesprochenen Zweck haben sollte, den kirchen-politischen Kampf zu schüren, so ist die diesbezügliche Maßregel der Regierung aus den schwierigen politischen Verhältniflen in Elsaß-Lothringen zu erklären. Außerdem gelangte in der letzten Woche eine Interpellation des Abg. Eysold wegen einer Erhöhung der Unterstützung der zum Dienste einberufenen Reservisten und Land- wehrleute zur Erledigung, ohne daß jedoch ein befriedigendes Resultat erzielt worden wäre. — In der am 2. März stattgesundenen Sitzung wurde in -weiter Lesung der Rest des Etats für das Reichskanzleramt und den Bundes- ralh unverändert genehmigt und die erste Lesung der Gesetzentwürfe über die Revision der Gewerbeordnung und Gewerbegerichte begonnen. Aus den an letztere Vorlage sich knüpfenden Debatten heben wir nur die Bemerkung des Präsidenten des Reichskanzleramtes, Hofmann, hervor, daß bezüglich der Wanderlager und Waaren-Auctionen Erörterungen eingeleitet feien und noch sortge-
anzuzeigeu.
Gießen, 5. März 1878.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. Boekmann.
AranKreich.
Paris, 4. März. Bet den gestern stattgehabten 17 Nachwahlen zur D-pniirienlamm-r an Stelle der cassirten Mandate wnrden 10Republikaner und 4 Conlervative, unter den Letzteren Larochefoucault-Bisaccia. gewählt- Drei engere Wahlen haben noch stattzufinden.
Aelgien.
serhause präsentiren und wird dasselbe gewiß nicht verfehlen, dem erlauchten Gaste zu Ehren die entsprechenden Festlichkeiten zu veranstalten.
In Oesterreich werden zuverlässigen Mittheilungen zufolge die Vorarbeiten für eine Mobilisirung eines großen Heeres mit aller Emsigkeit betrieben. Im österreichischen Krtegsministertum, sowie in den verschiedenen Generalstabs- Bureaus herrscht daher auch eine fieberhafte Thätigkeit. Die Krtegseintheilungen für alle bei den Hauptquartieren und Stäben zur Verwendung gelangenden Organe sind bereits sestgestellt und die Heeresverwaltung ist mit mehreren Unternehmern in Verbindung getreten, um die entsprechenden Vorräthe zu beschaffen und man steht in Oesterreich den Krieg vor der Thüre. An einer kriegerischen Stimmung fehlt es jedoch, mit Ausnahme der Ungarn, den Bewohnern Oesterreichs ganz und gar. „Sie wissen halt nit, für was sie sich schlag Rußland und der Türkei der Friede abgeschlossen ist,
beginnen in Griechenland die kriegerischen Elemente wieder in Bewegung zu gerathen. Die griechische Regierung zog bekanntlich ihre Truppen wieder aus den türkischen Provinzen zurück, als türkische Panzerschiffe ihre Fahrt nach Griechenland richteten, ließ aber das Einfallsheer unmittelbar an der Grenze stehen. Nunmehr beklagt sich das griechische Cabinet, daß es ihm fast unmöglich geworden sei, die Truppen vom Kampfe zurückzuhalten, da die tülkischen Irregulären in den türkischen Provinzen fast unter den Augen der griechischen Truppen fortwährend neue Greuelthaten verübten. Es darf uns daher nicht zu sehr Wunder nehmen, wenn uns die nächsten Tage die Nachricht bringen sollten, daß Griechenland von Neuem in Action getreten ist. , m .
Die Beute, welche sich Griechenland erst noch holen will, betrachtet Serbien bereits als ihm legitim zugehörig. Es beschäftigt sich eifrig damit, in den besetzten Theilen Verwaltungen nach seinem Sinne einzurichten und sich die neuen Flecken möglichst vorteilhaft aus das alte Kleid zu setzen. Fürst Milan ist am 1. März nach Belgrad zurückgekehrt und als glorreicher Sieger von seinem Volke enthusiastisch empfangen worden.
In den französischen Regierungskreisen ist man der Ansicht, daß möglichste Reservirung bezüglich der orientalischen Frage dem Lanbe am besten nützen werde, und so wird man wohl auch die Einberufung der Territorial Armee in den Klaßen von 1866 und 1867 für Ende April, nicht nut den jetzigen Wirren in Verbindung bringen dürfen, sondern diese Maßregel vielmehr auf Rechnung des Bestrebens Frankreichs, fein Heer mehr und mehr auszubil- den, setzen müssen.---------- ------ ----
Bekanntmachung.
Da nach Anzeige des Königlichen Landrathsamtes Wetzlar zu Lützel-Linden bei einem Hunde die Tollwuth festgestellt worden ist, verordnen wir hiermit auf Antrag der Sanitätsbehörden für die Orte Allendorf a. d. Lahn, Großen-Ltnden, Kletn-Ltnden Md Lang-Göns eine Hundesperre, wonach alle Hunde bis auf Weiteres entweder eingesperrt zu halten, oder mit gut schließenden Maulkörben ^^versehen^fin^ ^^^meistereien der genannten Orte wollen dies alsbald ortsüblich bekannt machen lasten, und den Tag der ^^^machun^g btnneNb Anordnungen nicht nachkommen, find auf Grund des Art. 261 des P -St.-G. zur Bestrafung


