Holzversteigerung < Hl fei
im Gießener Stadtwalde. U
5939)
I- A.:
L. Hahn, Bezirksbauaufseher.
hohen Rabatt.
(5534
Wir werden Ihnen das Lernen so leicht und angenehm als möglich machen. Doch kann das Ziel der Curie nur dann bis Ostern erreicht werden, wenn Sie alle stets beherzigen, d 'ß Str nicht zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib, sondern zu ernster Arbeit zusammenkommen. Und diese Arbeit kommt nicht Ihnen allein zu Mute, sondern Sie wirken dadurch zugleich mit an einem schönen, gemeinnützigen Unternehmen. Denn in Ihren Händen, meine jungen Freundinnen, liegt die Zukunft des hiesigen Alice-Veretns. Wenn ©te durch regen Eifer die Bemühungen Ihrer Lehrerinnen unterstützen, wenn Sie ohne Rücksicht auf die Verschiedenheit Ihrer Lebensstellung einander freundlich in der Arbeit fördern, wenn Ihre Leistungen, die wir am Schluß des Winter- Semesters dem Publikum vorlegen werden, die Anerkennung der Sachverständigen finden, dann, aber auch nur bann ist das Bestehen unseres Vereins gesichert. Er wird dann in immer weiteren Kreisen Theilnahme und Unterstützung gewinnen und sicher ebenso schnell zur Blüthe gelangen, wie der Alice Verein in Darmstadt, der auch von kleinen Anfäns-en ausj-.egangen ist. Nicht nur in Gießen, sondern in der ganzen Provinz Oberhessen wird hierdurch die Bildung und Erwerbsfähigkeit der Frauen erhöht werden. Denn aus der ganzen Provinz werden uns Schülerinnen zuströmen und durch den Cursus zur Ausbildung von Handarbeitslehrerinnen, her im nächsten Frühjahr eröffnet werden soll, werden wir unfern Wirkungskreis auch über die ländliche Bevölkerung ausdchnen. Welche Freude muß es für Sie fein, wenn Sie sich einst sagen können, daß Sie durch gewissenhaften Fleiß das Gedeihen dieser segensreichen Bestrebungen ermöglicht haben!
In unserer Stadt ist bereits die allgemeine Aufmerksamkeit auf unfern Verein gelenkt- Die Zahl seiner Mitglieder wächst beständig und von mehreren Seiten sind uns die anerkennenswerthesten Unterstützungen zu Thetl geworden. So haben wir von dem Volksbildungs-Verein eine Beisteuer von 300 jl erhalten; der Magistrat hat uns diese Lehrräume unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Auch die hohe Staatsregierung hat rm Vertrauen auf den Erfolg der hingebenden Thätigkeit der Damen, welche an der Spitze des Vereins stehen, uns jetzt schon eine Subvention von 500 JL gewährt. Nur durch diese Unterstützungen ist es möglich geworden, die Unterrichtscmse heute zu eröffnen. Unfern Schülerinnen liegt es jetzt ob, durch die Thal zu beweisen, daß unser Unternehmen das ihm zugewandte Verdauen verdient.
Sie wissen, daß die Hohe Protectorien d:s Darmstädter Alice-Vereins sich lebhaft für unsere Bestrebungen imeressirt. Auf Ihre Anregung ist der hiesige Verein nach dem Muster des Darmstädter gegründet worden. Mit welcher Theilnahme Sie unsere Thätigkeit beachtet, ergiebt sich aus folgendem soeben eingetroffmen Telegramm:
Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin sendet herzliche Glückwünsche zur Eröffnung der Schule.
Im allerhöchsten Auftrag.
M. v. Hombergk.
Meine Dauert, zeigen Sie Sich des Hohen Namens würdig, den unser Verein trägt! Gehen Sie an ihre Arbeit mit dem Vorsatz dem erhabenen Vorbilde unserer geliebten Landesfürstin nachzustreben, indem Sie nach Kräften mitwirken an der Verbreitung ächter Frauenbilüung."
Gießen, 2. October. Wegen Diebstahls wurde gestern von dem Schwurgerichtshof gegen Johannes Wolf von Meiches etne Gesänanißstrase von 7 Monaten und geaen Hermann Großer von Breslau eine solche von 6 Monaten ausgesprochen.
Indem der Condemnaten wurden jedoch 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft an der Strafe in Aufrechnung gebracht.
Die weiter gegen Heinrich Schäfer II. von Oppenrod wegen Urkundenfälschung verhandelte Anklage, endigte mit Erkennung einer Grfänguitzstrafe von 6 Monaten.
: KonstantiM at die Lerhch zrs unverHiij i Modisicatiom auf bei Pforb ung Podgorißri Die Cham Deifelhasttl. - ib den rWu verlangten, bii ’oritit sich en! Wppopel ahnen Iiliori uni gen bleiben bii LivMbon dv , um dir W
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Karl Hoffmann.
5964) Bestellungen aus gutgebrochene Aepfel wie: Retteten, Borsdorfer, Muskat- Canadan, Carbel, Melacken, Madäpfel, weiße und rothe Bamberger, Weinäpfel und Süßäpfel erbittet man bei
Just. Klug, Alten-Buseck.
Gebrochene Aepsel
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K. Simon, Bahnhofstraße.
Verloofungen.
Karlsruhe, 30. September. Ziehung der Badischen 35-fl.-Loose von 1845. Der Gewinn von 40,000 fl. fiel Nr. 2U3011, 10,000 fl. auf Nr. 108795, je 4000 fl. auf Nr. 336244 und 394906, je 2000 fl. auf Nr. 37427, 158694, 160446 und 371098, je 1000 fl. auf Nr. 8106 108761 162316 162324 176325 176331 207641 255042 281453 293880 331454 und 398170.
:e des M Chnstch, di, > bemerkt b^u: ls bem „te von bei Rrgb ien schein, oei
besondere Bekanntmachung.
Submission.
Zur Anlieferung nachstehender Oefen, Heerde und Waschkeffel in das neue Schulgebäude wird hiermit die Vergebung auf dem Submisstonswege ausgeschrieben und Termin zur Einreichung der resp. Offerten auf Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck auf
Lamstag den 5. Octbr. 1878,
Vormittags 10 Uhr, bestimmt.
Später einlaufende Offerten werden nicht berücksichtigt. Die Eröffnung der Submissionen erfolgt an dem genannten Tage 11 Uhr Vormittags.
1) 2 Hoppewellöfen = 133 Klgr. mit versenkter Feuerung und Aussatz,
2) 4 Wormser Oefen Nr. 1 —64 Klgr.,
3) 2 Regulirsüllöfen = 125 Klgr.,
4) 2 Patentherde mit Bratofen und verzinntem Wasierschiff,
5) 2 kupferne Waschkefsel Nr. 2 circa 40 bis 50 Klgr.
Die Angebote sind (incl. Beschlag) Per Klgr. anzugeben.
Großen-Buseck, den 30. Septbr. 1878. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck.
von der Großherzogl- Saline Bad Nauheim, aus grabtrter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch feine Schärfe und Leichtlöslichkeit ist stets vorrätbig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. G. ». Bapst auf dem Markt in Gießen. (1961
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Der nun schon fo lange andauernde Zustand fordert gebieterisch die größte An- si-ensung zur ratton-tten Heilung, wenn dec jetzt schon beginnenden Verarmung ein IM gesetzt werden soll. Wir bedürfen gesicherter Produciionsoerhältnffs^ aus längere 'leit, w4che nicht durch oft wedselnde Beunruhigungen auf dem Gebiete des Steuer- Lesens in ihrer Entwicklung gestört werden, möglichst richtig abgewogener Zolloerhält- .,jfse unter strenger Wahrung der Gegenseitigkeit dem Auslande gegenüber und endlich die billigst möglichen Eisenbahnfrachttarissätze, welche zwar die genügende Rentabilität hrt Anlagekapitalien sichern, aber weitergehende Erträgnisse und hohe Dividenden aus- i tlie&en, da wir nur dann auch auf diesem Gebiete, den benachbarten Industriestaaten gegenüber, welchen noch die billigen Canalfrachten zur Seite stehen, einigermaßen concurrenzfähig sein können.
Eine ollgemeine Enquete über die Lage aller Productionszweige, wie sie bereits von der Reichsregierung erbeten wurde, wird dazu geeignet sein, die Gesammtoerhältnissi klar zu stellen und alle Mittel aufzufinden, welche in ihrem Zusammenwirken zur Adlung unb Gesundung des Handels und der Industrie beitragen können, und richten njtr an hohes Ministerium des Innern das Ersuchen, bafür besorgt sein zu wollen, , dcß diese Untersuchungen so schleunig als möglich für das Reich angeordnet unb durch- -Mhit werden.
Der vorstehend geschilderte allaemeine Druck machte sich auch in unserem Bezirk säst ausnahmslos geltend, jedoch können wir mit Befriedigung conftatiren, daß die Zolidität des Platzes sich auch im Jahr 1877 bewährt hat und Fallimente nur ganz vereinzelt und von unwesentlicher Bedeutung vorgekommen sind.
Gießen, 2. October. Der historische Verein veranstaltet nächsten Sonntag in Verbindung mit dem Darmstädter Verein einen Ausflug auf die Capersburg (Römer- castell bei Oberroßvach). Dieselbe ist bekanntlich unter Leitung des Herrn Gustav Diefsenbach von Friedberg in ihren Umfassungsmauern ölosgclegt worden und sind ?abef zum Theil sehr interessante Gegenstände gefunden worden, die einstweilen von Herrn Diesfenbach ausbewahrt werden.
Der Abmarsch resp. für Liebhaber die Abfahrt nach Oberroßbach findet nach vorher gemeinschaftlich eingenommenem Frühstück um 10 Uhr von dem Mainzer Thor in Friedberg statt. Die Abfahrt von hier ist auf 6 U. 52 Min. festgesetzt, doch trifft man mit dem späteren Schnellzug (8U. 15 M.) auch noch zeitig genug in Friedberg ein.
Rückmarsch von der Capersburg V23 Uhr Mittags.
Gießen, 2. Ociober. Am 1. October, Vormittags 10 Uhr, wurden die Unter-- '-chtscurse des hiesigen Alice-Vereins für Frauenbil düng unb Erwerb öffnet. Es haben sich zu benfelbcn bis jcht 30 Theilnehmerinnen flemelbet; ber Unterricht wirb in dem städtischen Schulbause am Afterweg erlheilt. Der Eröffnung Zehnte wegen des beschränkten Raumes nur das provisorische Comit6 des Vereins bei. Herr Professor Bratuscheck hielt folgende Ansprache an die Schülerinnen:
„Meine Damen. Sie haben Sich Bereinigt um gemeinsam zu arbeiten unb zu Umen. Allerbings find die Zwecke, zu welchen Sie Sich hier Kenntnisse unb F-rtig- felten erwerben wollen, verschieben. Einige von Ihnen wünschen sich badurch tüchtig m macken für bas Wirken im Hause; anbere wollen sich zu einer Erwervsthätigkeit aMilben, bie sie befähigt sich eine eigene Existenz zu grünben. Diese Verschiebenheit Ihrer Absichten hindert indeß nicht, daß Sie mit gutem Erfolg an einem gemeinsamen Unterricht Theil nehmen. Denn Sie alle wünschen ja bas, was in den Cursen gelehrt wirb, mit gleicher Gründlichkeit zu erlernen. Dazu gehört nun vor Allem Ausdauer unb Geduld. Sie sollen hier nicht abgerichtet werben gegebene Muster gedankenlos unb mechanisch nachzubilden, sondern Sie sollen angeleitet werden jede Arbeit selbstständig und mit Ueberlegung anzugreifen und auszuführrn. Eine solche streng metho ! dtsche Unterweisung kann nur bei stetiger, ununterbrochener Theilnahme gelingen; jede Unterbrechung würde eine Lücke verursachen, die sehr schwer auszufüllen ist. Wir legen Ihnen daher ans Herz, daß Sie keine einzige Unterrichtsstunde ohne die dringendsten Vethinderungsgründe versäumen. Ferner bitten wir Sie, verlieren Sie nicht die Geduld, wenn Sie Anfangs nicht so rasche Fortschritte machen, als Ihnen wünscherEwerth scheinen mag. Der gründliche Unterricht schreitet zuerst langsam fort; aber die Erfolge find um so sicherer und größer.
| W, Heuser, vorm. Fr. Bieler, am Kreuz
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Versteigerungen.
Arbeitsversteigerung.
Freitag den 4. Oetbr. d. I.,
Nachmittags 3 Ubr, soll aus unferm Büreau, Pflasterarbeit, veranschlagt zu 102 wenigstnehmend veraccordirt werden.
Alten-Buseck, am 30. Septbr. 1878. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. &971) Wagenbach.
Süßer und Rauscher Apfelwein 5®52) bei L. Herbert.
Montag den 7. Octbr. 1878, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem District Fuchsbau nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
A. Brennholz.
Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen.
Nadel 148 337,2 104 6470
B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 900 Kiefern-Stämme mit 213,54 Festmeter,
49 Kiefern - Stangen mit 4,53 Festmeter,
Die Zusammenkunft ist aus der Licher Ehauffee an der 5. Schneise.
Gießen, am 1. Octbr. 1878. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
5965)_____A. Bram m.__________
Freitag den 4. October,
Nachmittags 2 Uhr, werden in ber Wohnung des Wilhelm Steinbach an ber Grünberger Straße dahier nachoeizeichnete Mobilien gegen Baarzahlung öffentlich versteigert:
1 eiserner Kassenschrankin Commobesorm, 2 Sopha, 1 Comrnobe, 2 Tische, 1 Kleider- unb 1 Küchenschraok unb 1 Kochherb.
Gießen, ben 2. Ociober 1878. (5963
M. P - 1g er, Mossccurctor.
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