Der orientalische Krieg.
Wien, 25. October. Die „Wiener Abendpost" schreibt: Unsere Petersburger Briefe melden von dem Einschluß Rußlands, den Krieg bis zur Erreichung des vorgesetzten Zieles fortzusetzen, und Berichte aus Konstantinopel schildern die lebhaft und eifrig betriebenen Kriegs-Rüstungen, zugleich betonend, die Pforte gedenke den Vertheidigungs-Krieg bis zum Aeußersten fortzusetzen.
Konstantinopel, 25. October. Von der in Bulgarien operirenden Arme wird gemeldet: Suleiman Pascha ist wieder in Schumla eingetroffen und wird sich zur Fortsetzung der Jnspicirung der Truppen nach Varna begeben.— Am Schipka-Paß wird das Bombardement des Forts „Nikolaus" durch die türkischen Mörser-Batterien fortgesetzt. — Am 24. October überschritt eine Abtheilung Türken den Lom-Fluß und rückte gegen Ayazlar vor.
Wien, 25. October. Die „Pol. Corr/' meldet aus Bukarest, 25. b.: Am 23. d., Nachts, begann ein fürchterliches Bombardement aus die türkischen Stellungen bei Plewna aus allen russo-rumänischen Batterien und dauerte bis zum 24. d. Mittags. Dies wird allgemein als Einleitung eines allgemeinen Sturm-Angriffes auf Plewna angenommen. Am 24. d. im Laufe des Nachmittags wurde das Feuer gegen Plewna eingestellt, ohne daß bis heute Morgen weitere Nachrichten über den Beginn der Angriffs-Action eingelanzt sind. An der Donau fanden in den letzten Tagen mehrere belanglose Scharmützel statt. Ans der Dobrudscha wird gemeldet, General Zimmermann solle neuerlich Verstärkungen erhalten, um energischer vorrücken zu können.
— Die „Preffe" meldet aus Tiflis: Kars wird bombardirt und steht an mehreren Stellen in Flammen. General Tergukasoff steht in Djadin. Die Colonne des Generals Lazareff hat Kagisman erreicht. Ismael Pascha ist in Gerger, am Süd-Abhang des Perli-Dagh, eingetroffen.
Vermischtes.
London, 23. Oct. Ein Grubenunglück, wie es so fürchterlich schon seit Jahren nicht dagewesen, ereignete sich gestern Morgen in den Zechen Nr. 2 und 3 von Dixon's Kohlenbergwerk in High Blantyre, einem Dorfe 7 Meilen von Glasgow, durch eine Explosion schlagender Welter. Die Kohle in den Zechen wurde für so gasfrei erachtet, daß die Bergleute mit bloßen Lichtern zu arbeiten pflegten. Gestern früh um 9 Uhr, als 233 Männer und Jungen in der Tiefe arbeiteten, entstand plötzlich, wie verlautet, während einiger Sprengungsarbeiten, eine furchtbare Explosion, welche einen der Schachte blocktrte und einen anderen mit Feuerdampf völlig füllte. Es verstrich demnach geraume Zeit, ehe das Rettungswerk begonnen werden konnte, aber als die erste Rettungsmannschaft in der Tiefe anlangte, wurde nur ein einziger Bergmann lebend vorgefunden. ES blieb daher weiter nichts übrig, als zur Bergung der Leichen zu schreiten, — ein Werk, welches, da einer der Schachte verschüttet ist, mit vielen Schwierigkeiten verknüpft war Die Ankunft der mitunter bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Leichen an der Oberfläche gab unter den versammelten Wittwen und Waisen der Verunglückten zu den herzzerreißendsten Scenen Anlaß. Die Rettungsmannschaft, welche in den blök Arten Schacht htnabstieg, glaubt unten Pochen vernommen zu haben. Aber die Hoffnung, daß irgend einer der Verunglückten am Leben geblieben, ist sehr schwach.
— Wie man in Rußland Gerechtigkeit ausübt, ersieht man aus Folgendem: Auf der Odessaer Bahn brannte dieser Tage ein Waggon, der mit seltenen Thieren einer Menagerie angefüllt war, dadu'ch ab, daß das als Spreu dienende Stroh, durch einen Locomottvfunken Feuer fing. Obgleich der Absender sich gegen die Einstellung des Wagens dtrect hinter dem Tender verwahrt hatte, so hat ihn die Bahnverwaltung mit seinem Schaden von 30,001) Frs. an den Heizer gewiesen, der „durch unvorsichtiges Schüren" den Brand hervorgerufen hat.____________________________________________
Ci »gesandt.
Schon häufig ist in den verschiedenen Kreisen der htesigen Stadt die VerwundEng darüber ausgesprochen worden, daß hier nicht, wie in anderen Städten, regelmäßig wiederkehrende öffentliche populäre Vorlesungen gehalten würden, für welche es in einer Universitätsstadt an geeigneten Persönlichkeiten nicht fehlen könne.
Vor einigen Jahren war zwar der Versuch gemacht worden, solche Vorlesungen einzusühren, aber obgleich dieselben sich eines lebhaften Beifalls zu erfreuen hatten, so blieb es doch bet diesem einen Versuche.
Um nun den vielfach ausgesprochenen Wünschen gerecht zu werden, hat es der Vorstand des Concertvereins übernommen, einen neuen Versuch zu wagen, und zwar in der Art, daß während des Winters 5 Vorlesungen gehalten werden sollen, je eine zwischen je zwei Concerten, in ähnlicher Weise, wie dies auch im Museum in Frankfurt der Fall ist. t
Mit großer Bereitwilligkeit haben auf Anfrage des Vorstandes die Herrn Professoren Bratuscheck, Garets, Oncken, Sattler und Thaer die Zusage gemacht, im Laufe des Winters öffentliche Vorlesungen zu halten. Das Nähere bleibt späterer Bekanntmachung vorbehalten.
Eingesandt.
Bei dem herannahenden Weihnachtsfeste ist es hier, wie fast überall Sitte, daß sich Der oder Jener das stille Amüsement gönnt, eine Wanderung nach den verschiedenen Schaufenstern zu unternehmen und so dem Auge Etwas zu bieten, das ihm in seiner einsamen Klause, in seinem Studtrzimmer, in seiner Werkstatt nicht geboten wird. Wer diese Wanderungen von einem Schaufenster zum andern schon vor 10 und noch mehr Jahren unternahm, roh 6 nicht bestreiten können, daß die damaligen Ausstellungen mit den jetzigen nicht concurriren konnten; die Verbesserungen der verschiedenen Maschinen zur Herstellung allerhand Gegenstände, se: es im Galanterieroaaren-Fach, sei es auf dem Gebiete der Wtrthschafts- und Hausgerälhe Fabrikation, oder in der Kleiderbranche, ermöglichen eben eine solche Vollkommenheit in Form und Ansehen, an die man vor wenigen Decennien nicht zu denken wagte. Dem Fremden, selbst wenn er sich nur erst kurze Zeit in den Mauern Gießens birgt, muß es etnleuchten, daß hier in wenigen Jahren ein großer Umschwung auf dem Gebiete des Bauwesens stattgefunden hat. Trat man früher an die kleinen unansehnlichen Schaufenster der verschiedenen Ladengeschäfte und bewunderte die dort ausgestellten Gegenstände, so kann man es jetzt vor den hinter riesigen Spiegelscheiben dem Auge dargebotenen Sachen, die Zeugntß geben von dem Erfindungs- und Forschergetste des Menschen, in erhöhtem Maße. Alle.Kaufleute wetteifern in der geschmackvollen Ausstattung ihrer Verkaufslokale und scheuen keine Kosten, biö Schönste und Gediegenste auf dein Gebiete der Baukunst dem entzückten Auge darzubieten. Kopfschüttelnd würden die Baumeister früherer Zeiten stehen bleiben vor den ölten Häusern, denen die schaffende, nie rastende Hand des Zeitgeistes ein den neuesten Anforderungen entsprechendes Gewand angelegt bat. Selbst die ungünstigsten Zeitverhältnisse sind nicht im Stande, dem sich friedlich vordrängenden Schönheitssinn entgegenzutreten, der sich, nachdem er sich eingebürgert, in allen Stadttheilen zeigt. Ji den unansehnlichsten Gäßchen baut man und sucht so dieselben dem Verkehre zugänglicher zu machen und was In den Hauptstraßen geboten wird, verdient alle Anerkennung. So ist zum Beispiel Ecke der Plockstraße und des Selterswegs eine Laden-Einrichtung geschaffen worden, die täglich hunderte von Menschen herbeilockt — ich meine die Galanterie- und Kurzwaarengeschäfte und die Elfenbein- und Holzschnitzerei des Herrn I. Bach. Von den daselbst ausgestellten allerliebsten Sachen, sowie von dem Arrangement der Ausstellung kann man mit Recht sagen, daß dieselben sicb ebenbürtig an die Seite ähnlicher Verkaufslokale großer Städte stellen können, weßhalb ich nicht versäume, hiermit auf dieses überaus gelungene Bild aufmerksam zu machen, das fast jeden Vorübergehenden an sich zieht und demselben die berechtigte Bewunderung entlockt. Auf die einzelnen ausgestellten Gegenstände hier näher einzugehen, würde zu weit führen, es genügt, wenn ich sage, daß sich hier Alles in schönster Ausführung vorfindet, was sich die Phantasie aller Männlein und Weiblein in den allen angeführten Fächern vorstellt und wer für die kommenden Festtage im Zweifel darüber ist, mit welchem Angebinde er ober sie vor theure Seelen treten soll, dem empfehle ich den Besuch dieses LocalS auf daS Angelegentlichste, man wird dort finden, was man kaum zu suchen wagte. E.
Hauptversammlung der
Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung zu Gießen.
Die am 24. d. Mcs. abgehaltene Hauptversammlung des hiesigen Volksbildungs-Vereins, deren Tagesordnung bereits in Nr. 247 vs. Bl. veröffentlicht wurde, beschäftigte sicb in eingehender Verhandlung mit der Fraae, in welcher Weise die bisher bestandenen Einrichtungen festzuhalten, zu erweitern und welche neue Wege etwa mit Aussicht auf Erfolg einzuschlagen seien, um die hochwichtigen Aufgaben des Volksbildungs-Vereins nach Möglichkeit zu fördern. Den Gang und die Ergebnipe der mehrstündigen Berathungen im Einzelnen hier wiederzugeben, würde den Raum ds. Bl. überschreiten; die unterzeichneten Ausschußmitglieder ertheilen gerne ede gewünschte nähere Auskunft.
Die zahlreichen, bas ganze Deutsch'.and umfaffenden freien Bildunzsvereine verfolgen in Uebereinstimmunz gleiche Bilbungszwecke mit wesentlich denselben Mitteln, die sich nur nach lokalen Verhältnissen modisiciren. Man ist auch insbesondere darüber in Uebereinstimmunz, daß von dem planmäßigen einheitlichen Zusammenwirken der einzelnen Lokalvereine im Großen und von der persönlichen Mitwirkung der einzelnen Mitglieder derselben in den ihnen nahestehenden ober ihnen untergebenen Völkerkreisen im engeren Umfange der rechte Erfolg zunächst bedingt ist. So haben sich bereits 9 große Provinzialverbände gebildet ', unser hiesiger Verein hat sich dem mittel- rheinischen Verbände angeschlossen, welcher sich am 6. d. M. zu Fcanksurt unter Mitwirkung unseres Vereins desinitio eonstituirc und einen Ausschuß von 12 Mitgliedern bestellt hat in welchem unser Verein durch 2 Stimmen vertreten ist. Diese Provinzialverbände finden nun weiter ihren gemeinsamen Mittelpunkt in der Centralstelle zu Berlin.
Die erfolgreiche Thätiqkeit aller dieser verbundenen Vereine wird, wie bemerkt, der Natur der Aufqabe gemäß, durch möglichst allgemeine Theilnahme, durch allseitiges Mitwirken und persönliche Unterstützung von Seiten aller Mitglieder bedingt. Die Leistung eines Geldbeitrags allein und die Thätigkeit der Ausschüsse reichen nicht auS, um die Aufgabe der freien Volkbildungs- Vcreine in dem Maße zu fördern, wie die Schwierigkeiten unserer öffentlichen Zustände, das mangelnde Entgegenkommen der Bildungsbedürftigen selbst und bie der bessern Erkenntniß nur langsam und widerstrebend weichende Verwirrung der Begriffe über volkswirthschaftliche Interessen und über bas wahre Wohl aller, insbesondere der sogenannten arbeitenden Klaffen es täglich dringender gebieten. Die Rührigkeit der entgegenwirkenden Agitationen und Einflüsse fordert alle Anstrengung Derjenigen heraus, welche den Ernst der Lage ihrem Blick nicht verschließen.
Wir hegen trotz allen Schwierigkeiten die Ueberzeugung, daß so vielen rüstigen Kräften, bie gegenwärtig überall bei der gemeinsamen Arbeit sind, auch der gemeinsame Erfolg nicht fehlen, daß bessere Zustände, wenn auch nur langsam und schrittweise, doch um so sicherer und dauernder, wicdcrkehren werden. In dem Bewußtsein, daß unser Verein nur im gemeinsamen Jntereffe Aller zu wirken bestrebt ist, erlauben wir uns, dem Beschluß der Generalversammlung nachkommend, alle hiesigen Einwohner, welche bis jetzt noch nicht Gelegenheit fanden, zum Beilritt durch Einzeichnung in die Mitgliederliste einzuladen, welche in den nächsten Tagen zu diesem Zweck circuliren wird.
Albach, Reallehrer; Bramm, Bürgermeister; Bratuscheck, Profeffor; Ferber, Stadtv.; Haberkorn, Reg.-Rath; Han stein, Stadtv.; Jung, Lehrer; Kell er, Beigeordneter; Koch, Zahnarzt; Mayer, Weinh.; Dr. Oncken, d. Z. Rector; S^opbach, Stadtv.; Dr. Stein, Realschuldir. i. P.; Vi gelius, Schulinsp.
Sctiirfsbericht. Mttgelheiit Don dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen.
Das Postdampfschiff Mosel, Eapt. H. A. F. Neynaber, vorn Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 13. b. M. von Newyork abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen unb hat nach ßanbung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post unb Labung 9 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fort- gesetzt. Die Mosel überbringt 175 Passagiere und volle Ladung.
*** Ern praktischer Arzt, ber Doctor medicin. A. (iroyen, ®tab8arjt a. D. in Hamburg, giebt nach einem Redactions-Artikel des Bresl. Jntell.-Bl. über Ur. Tiede m a n n s vielfach empfohlene chinesische Präparate gegen Schwächezustänbe*) nachstehendes
medicinisches Urtheil ab: „Die schwere Aufgabe, gegen Schwächezustände ein sicher wirkendes Mittel zu erfinden, hat Herr Dr. L- Tiedemann, König!. Preuß. Apotheker I. El. in Stralsund a- d. Ostsee, in glänzendster Weise gelöst. Ich kann der Wahrheit gemäß attestiren, daß ich die Dr. Tiebemann'schen Pen-tsao-9Rittel, bestehend aus einem Elixir und Balsam, für die weitaus besten, wirksamsten und zugleich nützlichsten aller bis jetzt vorkommenden gleichnamigen Präparate halte. Es finden sich nämlich keine Stoffe, welche momentan reizen, scheinbar die Schwäche beseitigen, sondern solche, welche in ver That im Stande sind, durch Verbefferung der Blutmasse und Stärkung des Nervensystems indirekt eine rasche und sichere Wirkung herbeizuführen. Diese beiden Präparate verdienen somit in den ersten Rang aller bis jetzt bekannten und bewährten Mittel dieser Art gestellt zu werden, unb sind besonders den Patienten, welche nutzlos andere Mittel gebraucht haben, als ein heilbringendes und fast unentbehrliches Kraftmittel mit Recht zu empfehlen. (6034
*) Preis 7 JL incl. Verpackung und Gebrauchs-Anweisung. D. Red.
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Auszug a. d. Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.
Vom 20. bis 26. October 1877.
Eheschließungen.
23. Oct. Der Sergant im II. Großh. Hessischen Jnfanterie-Regiment Nr. 116, Konrab Ziegler von Waßmuthshausen mit Elisabethe Jrnrnel von Bürgel bei Marburg, beibe wohnhaft in Gießen. 24. Oct- Metzgerrneifter Lubwig Schneiber von London mit Christiane Katharine Bepler von Gießen, beibe wohnhaft in Gießen.
Geborene.
15. Oct. Elisabethe Karoline Christine Margarethe, Tochter von Bäckermeister Ludwig Kroneberg. — Ein Kinb weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Gendarm Konrab Heppner. 19. Oct Frieberike, ein außereheliches Kinb von Auswärts. 16. Oct- Gustav Abolph, Sohn von Stations-Assistent Gustav Nickel- 18. Oct- Albert, Sohn von Gastwirth Johann Späth. 19. Oct. Nicolaus Joseph, ein in ber Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kinb von Auswärts. 20Oct. Anna, ein in ber Entbindungsanstalt geborenes außereheliches Kinb von Auswärts. 19. Oct. August Anton, Sohn von bern Instituts-Vorsteher Dr. Philipp Franz Kübel. 22. Oct Ein Kinb weiblichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Taglöhner Heinrich Lipp. 23. Oct. Lubwig, Sohn von Buchbinbermeister Konrab Steinhäuser- 19. Oct Friedrich Heinrich Ludwig, Sohn von Heizer Konrad Jockel- 20. Oct- Wilhelm Julius, Sohn von Möbelfabrikant Karl Reiber-
Gestorbene.
17. Oct. Ein todtgeborenes außereheliches Kind männlichen Geschlechls von Auswärts. 19. Oct. Schneider Daniel Rinn, 68 Jahre 9 Monat 6 Tage alt, (im academischen Hospital gestorben). 21. Oct. Ein todtgeborencs Kind weiblichen Geschlechts von Fuhrmann Baptist Geßlein- — Nagelschmied Weinand Leuninger, 34 Jahre alt, von Mengerskirchen, Amt Weilburg, (im academischen Hospital gestorben ) 22. Oct. Leonhard, 10 Monate alt, Sohn von Kleiderhändler Leopold Feibel. — Gertraud Zoll, geborene Lang, 59 Jahre alt, Ehefrrau des Metzgeruieisters und Wirths Adam Zoll in Elpenrod 23. Oct. Max Emil, 1 Monat 23 Tage alt, Sohn von Fuhrmann Casper Balser. 24. Oct- Marie Vogt, geborene Heller, 35 Jahre alt, Ehefrau des Metzgermeisters und OrtsgerichtsmannS Heinrich Vogt. — Georg Otto, 5 Wochen alt, Sohn von Musiklehrer Martin Steiner. 24. Oct. Taglöhner Jacob Stetnmüller III, 60 Jahre alt, von Vetzberg, (im academischen Hospital gestorben). 26. Oct. Katharine, 12 Jahre alt, Tochter von Handarbeiter Müller in Lang-Göns (im academischen Hospital gestorben).
Auszug sus den Kirchenbüchern der Stsdt G testen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 23. Oct. Konrad Ziegler, Sergeant im Großherzoglich Hess. Infanterie- Regiment Nr. 116 dahier, des Ackermanns zu Waßmuthshausen, Daniel Ziegler, ehel. Sohn; und Elisabethe Imme!, deS oerst. Schmieds zu Bürgel, Johannes Imme!, ehel. Tochter.


