Ausgabe 
28.10.1877 Erstes Blatt
 
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geb- den 4. September.

5. Juni.

Illuminations-Lämpchen

zu haben bei

rsamts Gießt».

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Feinster

LOFODINISCHE R

pünktlichst ausgeführt.

JL 1.80

2-Pfd.-Büchse

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Emil

Fischbach

Gensdarmen Johannes Röder ein Sohn, Philipp August, geb. Schneider Johann Fischer ein Sohn, Johann Wilhelm, geb. Bahnarbeiter Justus Walther eine Tochter, Elisabethe Mar-

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Dem Metzger Ludwig Pirr ein Sohn, Georg Johann Christian 23. September.

geb. den 29. Sept. Denselben.

Theodor, geb den Denselben.

den 29. August.

Denselben.

den 4. Oktober.

Denselben.

Cor ne <1 lleef ,5

Beef Tongues Fagsandu Oac Tongues

empfiehlt

4925)

6035) Eine große Menge Bux zu oer kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

Steinkohlen- sowie Braunkohlen in bekannter Gute von 1 bis 200 Ctr. frei ans Haus. (6031

G-eorg Unverzagt,

Kaplansgasje 197.

LEBERTHKAN

von H. Sardemann in Emmerich, wegen seiner Güte und Wirksamkeit allseitig von den Aerzten empfohlen, ist stets vorräthig in Originalflaschen a J-lA

Derselbe eisenhaltig a J4 1.20 bei1 J. A. Husch Sohne in Giessen. !

Die Aßlarer Hütke bei Wetzlar, in welcher seither eine Fardenmühle betrieben wurde, soll anderweit verpachtet werden.^ Wegen der vorhandenen ausgedehnten Räume und bedeutenden Wasserkraft eignet sie sich zu größeren industriellen Anlagen.

Die unterzeichnete Stelle ist zu jeder Auskunft bereit und erbittet Pachtofferten bis zum 18. November.

Ehringshausen, den 19. October 1877.

(ffr. Wetzlar)

Fürst!. Solms'sches Rentamt.

5881) Ra thschlag.

Den 24. Oct. Ludwig Schneider, Metzger dahier, detz Ackermanns zu Londorf, Johann Schneider II., ehel. Sohn; und Christiane Katharine Bepler, des Bürgers und Metzgers, Konrad Bepler, ehel- Tochter.

Vetaufte.

Den 21. Oct- Dem Lohnkutscher Johannes Christ ein Sohn, Wilhelm, geb. den 20. September.

Denselben. Dem Briefträger Johannes Weber ein Sohn, Hugo, geb. d. 8. Sept. Denselben. Dem Schneider Ludwig Größer ein Sohn, Georg Heinrich Ludwig,

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D. Red.

Frau Zehe aus Frankfurt a. M.

empfiehlt sich mit ansgarnirten Sammethüten von 4 Mk. an und höher, ganz moderne Filzhüte von 1 Mk. 50 Pf. an. (6039

G eschäfislocal:

frühere Ferber'sche Buchhandlung am Kirchenplatz.

5917) Wir machen hiermit nach Art. VI, Absatz 5, der Instruction über die Fortbildungsschulen bekannt, daß diese Schulen Anfang November beginnen werden.

Zum Besuch derselben sind alle in den drei letzten Jahren also 1875, 1876 u. 1877 aus der Volksschule entlaffenen Knaben verpflichtet, soweit nicht in anderweiter genügender Wnse für den ferneren Unterricht derselben gesorgt ist, worüber Großh. Kreis-Schulcommission Gießen zu entscheiden hat. Es sind deßhalb alle Gesuche um Dispensation an diese Behörde zu richten.

Wir fordern nun alle jungen Leute, die im Jahr 1875 aus der Volks­schule entlassen worden sind, aus, sich Mittwoch den 31. October, 8 Uhr Abends, im Saal Nr. III der Knabenschule in der Schulstraße, mit Feder und Papier versehen, einzufinden, um geprüft und ihrer betreffenden Abtheilung zugewiesen zu werden. Die Knaben vom Jahrgang 1876 haben sich Donnerstag den 1. November, Abends 8 Uhr, und die vom Jahrgang 1877 Freitag den 2. November, um dieselbe Zeit in demselben Local einzufinden. Die Stunden selbst werden dreimal wöchentlich von 79 Uhr gehalten. Lehrherrn, Dienst- Herrschaften und Arbeitgeber haben nach Artikel 25 des Schulgesetzes ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuch der Fortbildungs­schulen nöthige Zeit einzuräumen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Polizei- strase von 220 «X geahndet.

Wir sprechen den Eltern, Meistern, Arbeitgebern und Dienstherrn gegen­über den Wunsch und die Erwartung aus, daß sie in Anerkennung der Wichtig­keit und Bedeutung eines gedeihlichen Unterrichts die jungen Leute zu einem pünktlichen und regelmäßigen Besuch der Schule und zu einem an­ständigen Benehmen vor, in und nach den Stunden ermahnen und anhalten möchten, damit nicht durch Rohheit und Zügellosigkeit, durch Ruhestörung und Unart eine wohlgemeinte Einrichtung statt zum Wohl zum Schaden der Jugend ausschlägt. Insbesondere möchten wir den Eltern und Meistern an'S Herz legen, daß sie die Knaben anhalten, rechtzeitig nach der Schule nach Hause zu kommen, sich nicht zum Wirthshausbesuch und Straßenuiifug verleiten zu lasten und mit allem Fleiß ihre Ausgaben zu lernen.

Bei etwaigen Ausschreitungen haben sich die jungen Leute die Folgen selbst zuzuschreib ii, weil mit unnachsichtiger Strenge gegen alle Unregelmäßigkeit und Unbotmäßlgkeit vorgegangen werden wird.

Gießen den 19. Oktober 1877.

Für den Schulvorstand Gießen:

A. Bramm, Dr. Seel, Vigelius,

Bürger meister.Pfarrrr.Schuld.spector.

Den 23. Oct. Dem Sergeanten Konrad Ziegler ein Sohn, Emil Johann Hein­rich Karl, geb. ben 19. Mat.

Denselben. Dem Musiklehrer Martin Steiner ein Sohn, Georg Otto, geb. den 19. September.

Den 26. Oct. Ein unehelicher Sohn von hier, Karl, geb. den 28. April.

Beerdigte.

Den 20. Oct. Sophie Rinn, geborene Retbeling, Wittwe des verst. Stations- Einnehmers an der Köln Mindener Bahn, August Rinn, alt 40 I. 5 M. 5 T. gest. den 18. October.

Den 24. Oct. Anna Gertrud Zoll, geborene Lang, Ehefrau des Metzgers, Gastwirths und Oekomen zu Elpenrod, Adam Zoll, alt 58 I. 11 M. 18 T., gest. den 22. October.

Den 26. Oct. Marie Vogt, geborene Heller, Ehefrau des Bürgers u. Metzgers Heinrich Vogt, alt 35 I. 2 M. 6 T-, gest. den 24 Oct.

Für Wiederverkäufer und Wirthel

6036) Empfehle eine durchaus gut gearbeitete

Java - Pfälzer - Cigarre (Regalia), von angenehmem Geschmack und gutem Brande, ä 2 Mark 23 Pfa. per 100 Stück.

Bei Abnahme von mindestens 1000 Stück gewähre 5% Rabatt.

Christian Rühl, Wnllthorstraße.

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81» SchtnaU.

geräuch. Lachs

empfiehlt (6059

Emil Fischbach.

Hruie Abend:

Hasenbraten.

6051) Restauration zum goldnen Schlüssel.

Im Comptoir des Heinrich Battenfeld dahier Selterswrg C. 43 werden alle von demselben geführten Maaren zu erniäßigtkn Preisen käuflich abgegeben, ins besondere macht man auf einen bedeuten­den Vorrath von Kohlenlöffeln, Kochgeschirr und schmiedbarem Guß für Feniter auf­merksam.

Nähere Auskunft wird durch den Masse Verwalter bereitwillig erthetlt.

Gießen, am 26. October 1877.

6022} M Pilger, Masseverwalter.

Saison!

6018) Zur bevorstehenden Saison bringen wir unser wohl astor- tirtes Lager in Tuch- und Buckskin, sowie

üMF Anfertigung nach Maaß "flNE

rmter billigen aber festen Preisen in empfehlende Erinnerung.

Solide Arbeit, streng reelle Bedienung!

II. M. Jughardt.

Achtungsvoll

Wilhelm Lony

Handel und Verkehr.

Gießen, 27. Oct. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd 9095 Hühnereier, per Stück 7 Käse, per Stück 59 Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 20^, Tauben, das Paar 60 H, Hübner, per Stück 65 Hahnen per St. 65 H, Enten JL 1.60, Kartoffeln 100 Kilo 6 JL 80 3*

garethe Karoline, .

Den 22. Oct. Dem Metzger Georg Dörner, eine Tochter, Johanna, geb. den

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Professor; Ferber, ung, Lehrer; Keller, )ndtn, b. 3- Rector; igelius, Echulinsp.

- Norddeutschen Lloyd

m Norddeutschen Lloyd war, ist heule 8 Uhr der für Southampton eise nach Bremen fort-

(amerik. Rinder-Roulade)

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Ochsenzungen

Aeilgebotenes.

6020) Gebrochene Aepfel, sehr gut Sorten, sind zu verkaufen.

__________________Grünbergerstraße 151.

6025) Zwei Fahnen in den deutschen Farben, je 10 Fuß lang, mit Stangen sind zu verkaufen. Wo? sagt d Exped. r». Bl.

| Bückinge zum Rohesten, empfiehlt Emil Fischbach, Fernsten neuen Caviar empfiehlt (5698

Gg. Wilh. Weidig.

Versteigerungen.

Donnerstag den 1. u. Freitag den 2. Noobr-, Nacknutt >gs 2 Uhr,

sollen in der Wohnung der verstorbenen Fr iu August Rinn Seltcrsweg bei Küfer Faber, nachfolgende, wohlerhaltene Mobilien versteigert werden. Es tommen zum Aus­gebot: Komoden, Glasschrank, Schränke, Tische, Sophas, 1 Dtz. gepolsterte Stühle, Rohrftühle, Oelgemäl^e, Weißzeug, Küchen- oerathe, Kleidungsstücke u- s. w.

Die Gegenstände können von Sonntag Nachmittag angesehen werden.

Gießen, den 27. October 1877.

Großherzogl. Ortsgericht Gießen- 6050) L üdeking.

Am Mittwoch den 31. October, Morgens 11 Uhr, J5951 lasten Unterzeichnete 3 Stück 67jährige schöne, kräftige Arbeits-Pferde, welche beim Eisenbahnbau überzählig geworden, im Hofe desHessischen Hofes" gegen Baarzahlung versteigern.

Gießen, den 23. Octob-r 1876

Siepmann <§* Theisen»

Zur Beachtung!

Leere Weinfäffer, Kisten re. können direct an mein* Firma Franz Jos» Fr obst nach Mainz gesendet oder in meiner Wohnung WenzePs Garten abgegeben werden. (6028

_____________Adolph Bertram,

Geschäfts Grvsfnuug.

Hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich unter heutigem Datum auf hiesigem Platze ein

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Wilhelm- Cong*

Ecke der Kaplansgasse und der Reichensand-Bahnhofsstrasse, eröffnet habe und empfehle neben einem reichhaltigen Lager Chirurgi­scher Instrumente mich zum Anfertigen orthopädischer Maschinen, künstlicher Gliedmaßen und Bandagen.

Auch halte ich ein wohlaffortirtes Lager von Messern, Scheeren re. Alle in mein Fach einschlagende Reparaturen werden