Ausgabe 
19.7.1877
 
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Turn -Maqurelli

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Dienstag jideSmal Dt soll Im Gie Distticle Unt Dcrfttlgirt wei

zurückziehenden Tscherkeffen und bewaffneten Einwohnern stattgefunden. Am 11. d. stieß das Wosnessen'sche Regiment, aus Radani nach Zerkowintza mar- schtrend, auf einen türkischen von 1500 Mann begleiteten Transport bei dem Dorfe Tscharkoy. Ungeachtet mehrerer Angriffe konnte das Regiment den hinter den Wagen auf coupirtem Terrain verborgenen Feind nicht herauswerfen, und erst um 5 Uhr Nachmittags, nach der Ankunft einer aus 2 Schwadronen Hu­saren, einer halben Sotnie Kosaken und 2 Geschützen bestehenden Verstärkung, entflohen die Türken und wurden bis zum Eintritt der Dunkelheit verfolgt' Die Russen nahmen ihnen 300 Wagen und 10 Gefangene ab. 50 türkische Leichen wurden auf dem Kampfplätze gefunden. Auf russischer Seite wurden 1 Oberst und 5 Soldaten gefangen, 1 Osficier und 8 Soldaten getödtet und 1 Officier und 15 Soldaten verwundet. Alle Leichen wurden furchtbar ver­stümmelt gefunden.

Konstantinopel, 16 Juli. Alle disponiblen Truppen sind schleu­nigst nach Adrianopel dirigtrt. Russische Truppen haben, jedoch bisher noch nicht von Artillerie unterstützt, Jenizagra besetzt.

Wien, 16. Juli. DiePolit. Corresp." meldet Folgendes: Peters­burg, 16. Juli. Die Armee ist im Anmarsch gegen den Balkan begriffen Gestern Abend erstürmten die Russen das stark befestigte und hartnäckig ver- theidlgte Dorf Limovitz bei Nikopolis. Die im Kampf gestandenen türkischen Truppen, von den Nikopoli beherrschenden Höhen vertrieben, zogen sich sammt der Garnison von Nikopoli zurück. - Aus Zara, 15. Juli. Suleiman Pascha hat sich in Anttvari nach Konstantinopel eingeschifft. Aus Stgn (Dalmatien), 15. Juli. 3000 Aufständische unter der Führung von Despotovic haben gestern dle jenseits Sign gelegenen Ortschaften Celebic, Kovacic, Strupnic, sowie Ra- donic verbrannt und Vieh weggenommen.

Konstantinopel, 16. Jul-, Abends. Der Director der rumelischen Eisenbahnen traf in Adrianopel ein, um alles Bahn-Malerlal weacuschaffen. Mehemed Ali Pascha ist in Risch angekommen. Die Rnsten rücken auch in der Dobrudscha vor.

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. , m Reuf Pascha, Commandeur der Armee von Adrianopel, schickt sich an die Russen, welche die Eisenbahn-Station Jenizagra noch besetzt halten zugreifkn.

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bebend vorgeg aufzurelßcn, « Schritt mit den L°rschein."de an die rechten 6 denjenigen' Coloradokäfers b« dem Aufschu etwa sechzig- 2 derselben waren traf mithin bit hängnißvoll hat gelber und am

Eingesandt.

.r2!,01 vergangenen Montag ist die dritte Briefpostdistribution um 1 Ubr Mittaas ^gefallen und die betreffenden Briefschaften erst mtt ber khtn, nun Ibdl aaiu närer Abgabe gelangt. Wie wir mit Bestimmtheit hören ist diese Ber vonb^elearav^bbenstftn^pnE^-k^;sti^^^^»?/^^n?n^ Vnefträgerpersonal beim Abladen beo^ÄÄ

JÄÄJ können e^°^Cn """">'« ebenso gut °Ln sSKSStt»««

Hat die Feuerwehr das Recht von don Assekuraniqcscll- schäften Beiträge zu fordern?

6«T70, bcr $ArIIJL erscheinenden Wallmanntschen Versicherungs-Zeit- fchrift befindet sich ein volle 10 Seiten umfassender Aussatz unten bem "a»* d'-F-u-rwchr das Recht von den Afsefurnnzgesell^

mfinHrf,11 ber Mtt einem staunenswerthen ^Auswanb von allen

haftbt« fleÄÄÄgenannterZettschrlf, zu dewetten.

Der (soloradokäfer.

folget «statt" Greifswald hat über seine Untersuchungen in Mülheim a. Rh.

Als ich im Auftrage Sr. Exc. oes Herrn Landwirthschafts-Ministers am 28. Juni früh in 5 ^khPnn^P o 1toaTCnhbae ®Sudendc der Stadt gegm Deutz hin gelegenen Kartoffelfelder, b bC$ ^eT$ tn.9ro^cr Anzahl freßend gefunden worden waren, bereit­

em Jkub bcr Flammen geworden, wahrend das Abbrennen des dem Infektionsherde zunächst liegenden Terrains unter Leitung des Landraths v. Ntesewand und des Bürgermeisters Steinkopf noch un Gange war. ° ' v'

a ^e-cClUn9 genannten Herren waren die freßenden Larven und mit ihnen vier vU\aX& C,mm verhältnismäßig kleinen Raum, welcher in seiner Gesammtheit nSi/h0 I UI b-Cei ^TCQ^l9e.,^OT9Cn bcIaufcn haben mag, gefunden worden, auf diesem aber frL Un0',On«frn auf mehrere von einander getrennte Stellen beschränkt. P n<Ä<F ft S rtolC Anzahl Larven des verschiedensten Alters von 2 bis ü Linien " J" verschloßenen Glasern, auf Kartoffelkraut gesetzt, lebend aufbewahrt worden, lualeich o^er au^ kf^ h ?"^reten verbundenen Gefahr Seitens eines Sachverständigen, mußeegeln von Wichtsgktt wul""8 " bk,Cb' -nzuweudendeu Buchte- unv Vertilgung«- batte^sick^ ^bbrcnnen der befallenen Kartoffelfelder beschäftigten Herren Commißarien dn freuendenbie Ansicht gebildet, daß die in Gesellschaft Mütter i-n-" ?? 7? ^"/gefundenen Käfer d.reet aus America eingeführt worden und als d«

3-h pachte die Herren darauf aufm^rk am, daß, wenngleich bte ndXdnTMM»? w* $ b,TCCJ F Widerlegen sei, doch meiner Auffaffunq nach eben so viel Wahrfryeinlichkeit dafür vorliege, daß diese Käfer sich bereits auf deutschem Grund und Boden

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Wfi"6- deren Thätigkett nicht i^em sondern de!7 "rstcherten Publifü7'bns mürhi1 krCU beIe^,n' fingere Prämien zu zahlen habe, zu Gute komme. Es

f^rde zu wett fuhren auf alle Einzelheiten des ganzen Schriftstückesdas wie gesagt so0rt^klar"werd?n^ausführlich einzugehen so viel muh aber jedem Unbefangenen ft- nsVr Sa* roe!b£n;.baJ* bCrr ^Eriasser jedenfalls einer von den Gesellschaften angehört, oder doch mindestens nahe steht, die Unterstützung oder Beitrage an freiwillige Feuer- h^hn Ts ^^kben haben und auch nicht geben wollen. Es geht dies mit (5ic6ei; ?nrtmbnbrpnh f£aVr Gesellschaften, welche Feuerwehren und Gemeinden ifHHf Splitzen und Geldbeiträgen unterstützen, einer scharfen

Kritik unterzieht und sich bis zu der Behauptung versteigt, solche Geschenke demorali- HnJn ^osEen hierfür doch wieder von den Versicherten durch

Ä/u ?cr Prämien eingebracht. Von seinem Standpunkte mag der Ver­

fasser Recht haben und werden die Gesellschaften, die solches nicht thun fi*pr

n?a^rCh Rtter< ^ilbenben vertheilen können wie dte Erstgenanntes allein s r? rbc? m<t Vorliebe bei den Gesellschaften versichern von

aeaenü?er fick'n^Ä küb^h.gemeinnützigen Bestrebungen der freiwilligen Feuerwehren hpmCnSrLff n abf §rrf?n? ^er3 hinan verhalten, wie dies wahrscheinlich bei Ä Mn hürHpnb blllchaften für die er versucht i,at eine Lanze zu brechen, der Fall «ein dürfte selbst wenn wirklich was wir jedoch bezweifeln dte Prämien einen sich^inftünÄm^ mehr betragen sollten. Wenn der Verfasser behauptet: Die Ver- !,<4x^sellschasten stünbtn ganz passiv neben den Feuerwehren, und es als eine mürhrn1 ob sich die Ersteren ohne dte Letzteren nicht besser stehen

würden, da überall wo eine Feuerwehr bestände, das Publikum geringere Prämie zahlen wolle und gar mit dem lächerlichen Ausspruch kommt, oft sei eine schleckte iüer^ufnfl Tp h dne T* F^u^wehr, so weiß man wirklich nicht, was man an' Es bricht irgendwo ein Feuer aus und ein an- m lst trotz guter oder schlechter Brandmauer in d-r gröhten Gefahr gletchsfalls durch Brand beschädigt oder zerstört zu werden der Inhalt dieses (SM berU flnaeftrenatfflTMtkÜMih" ^hem Risiko versichert Wenn es nun

der angestrengten Thatigkeit der Feuerwehr gelingt, dasselbe nebst Inhalt unversehrt iu erhalten, wer hat alsdann den Vortheil hiervon? Ganz gewiß dte Gesellschaft die tm fn^0 ifmnrtelin^a<Ue Ensichadtgungssummen hätte zahlen müssen. Der Verfasst sagt zwar, in einem solch nachweisbaren Falle wird jede Gesellschaft der betreffenden e^ne^npimphr ^""kennung oder ein Gischenk zukommen lassen, allein dasür, daß sich V Ehrem Oft beschwerlichen und gefährlichen Dienst die nöthtgen Gk- prH*?£pitfsanberen Zwecken würbe niemals etwas verlangt, können b^ Gesellschaften, die ber Verfasser vertritt, Nichts geben, bas geht sie nichts an - es m bX Sache Anderer, dte oft bet Weitem nicht so lebhaft interessirt sind. 'Der durckaus Prt rtift t f rh P n unk tfnnkav i r*- * en zur Genüge hervorgeht, auf einem h^hiTfrp?m/ni* CE b Engherzigen Standpunkte; er hält es für selbstverständlich, daß die freiwilligen Feuerwehren, sei es auch mtt Gefahr ihres Lebens, jedes Feuer mrirfv!?r?r?tS kosten oder dürfen dieselben sonstige Ansprüche irgend

^pr c2' ^lbst wenn ihm resp. den von thm veNretenen Gesellschaften

5 t^?p bE^. größte Nutzen erwachst. Glücklicherweise finden derartige Anschauungen bet vielen achtungswerthen Gesellschaften keinen Anklang, tm Gegentheil könnten wtr viele ^Elsptele Nachweisen, wo von solchen die Bestrebungen der freiwilligen Feuer- SÄnnjSSfuSÄ1* " SunSli i.

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dmmer und überall Haden gewisse Ideen, so za sagen in der Äst gelegen und hi, fc mÜbungen und ftampfe, dieselben auszugestallen und ihnen Fleisch und fllut iu neh n UeuUin'Sr Lu f.iL"'"" 'ein kuliurgeschichtlichek'LlaE vfr'lie'he'n "L

Punkt^der^Eont

WWZWDWLL-WsZ S-cialv°litcker d e°Äb^,n!u"b. baernb wird fein Staatsmann und fein Äinnft nl^\r(Onn?u«^<nb.?t!5!,,l,fn übernehmen können, ber jenen

-'N solches, daß es aus die Theilnahme aller GVluideten rechnen keri L w freie und duldsame Ton, in welchem es der Dichter besinM aeeianlt a ^ M. eÄr Ader" auch den'd,».^"'°Lb" °-b-nden Richtungen Derlöbnenb -nzüregen >?nd u ® el 21 ber auch den deutschen Frauen und Jungfrauen, welcke mit hen hrfnnonh/n <rAA»s- frn0e" ^"E vielleicht weniger enge Fühlung genommen haben, wirb der frische^Lauck hlnnb6pnCHnfproKruflC Epischen Sanges willkommen'se7n, der ihnen mit der

bloßen Unterhaltung auch Nahrung für Kopf und Herz darbringt.

^«aJ «e 'Etdenschaftlicken Vorgänge auf der berühmten jüngsten ,Berlin-Kolner e ^EN langhinzitternden Nachhall tn unserem Volke wecken werden be- meisen, einen w e zeitgemäßen Stoff der Dichter gewählt Hot, und bezeichnet der Letztere auch hie und da in feinen Strichen die Stellung, die er selbst m den npmitfitfnp* uns nUe Wett bewegenden Fragen genommen hat, 7° wird doch de'r warme H?uZ'"echter tbStia iu berühren durchweht, nicht verfehlen, auch die gegnerischen Geister wohl- 47wuB öm uh uyivii,

Wie wir hören, wird die Verlagshandlung noch tm Lause des Sommers eine fd)r elegante Buchausgabe von dieser gediegenen Dichtung veranstalten was allen Denen erwünscht sein wird, welche ein solch' bedeutsames Werk gerne km Rammen" bany und ohne Unterbrechung lesen oder damit ein liebes Geschenk machen wollen

Alexandrien, 16. Juli. Ein weiterer Transport von 3000 Mann ägyptischer Truppen ist nach Konstantinopel abgegangen.

., o.^t"sburg, 17. Juli. Amtliche Meldung aus Turn-Magurelli, m -c?U 9iad), W'S Kampfe, der von gestern früh bis zum Einbruch der Rächt wahrte, hat sich heute bei Tagesanbruch Nikopolis bedingungslos erge- bc;\. Dl« Russen fochten mit unübertrefflicher Bravour und nahmen die befestigten Positionen eine nach der andern. Zwei Pascha's und 6000 Mann regulärer Truppen wurden gefangen._______

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W46 fiieftn 30 Stn Länge t 1160 Liefern-

141,81;

Bemerkt n 23. Juli bis boh und von »ei«rung kom

T>e Zusamr bacher Weg er ließen, den MjeWf,

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Monta Mor ioUenausdemR s'ehende Arbeiil fl,runfl in Sicco: 1' Maltererarb 2 tikuffirar68i 0lt6tn, den 1

Literarisches.

. m ~ DEe Jugendwklt. Wochenschrift zur Bildung des Zerrens »nh rtMftpa ^nrgeleitf^^teSem

nie ST" °°rLlLrLa?e"'Ä;1eibe'r^

ßkrfaen prijenb gesucht und verschlungen wird, eine Lectüre zu bieten dte aeeianft ist SZSMWW es »ä s ä sS r:r^'::EL daß diese Zettichrist noch der oorltcflenben tibe mt

ehrenoollen Platz in unserer Ctuncnbliterntiir !! unzwetfelbaft dazu berufen ist, etntn daß sie sich immer mehr verbreite und in olle Sckickt?n"t,

ÄltenX^."'8 1 " 'Ür b"6

eine Dichtung m'öffentttcht"btt wir^all^n Denf?nbm und sich s!5° di f<lt lln,8»r Se,t unserer Zeit Jnteressirenben beiderlei Geschlechts und^ iedwebp? fie 5ra^n Uchlle als geisterhebende Lektüre empfehlen möchten. b b ^ar,cl auf s Angelegent

Vermischt es.

k, ,, "T, ^uf ^EM Markte zu Würzburg üble eine resolute Bauersfrau an einer Diebin die ihr /2 Pfund Butter entwendet hatte, prompte Justiz. Sie schlug ihr das corpus »elrVp\m,t Einer Vehemenz um die Ohren, welche nichts zu wünschenübrig ließ und verrieb zum großen Jubel der Zuschauer dte übrig gebliebene Butter in dem Gefickt der verblüfften Diebin, welches wohl noch nie tn solchem Glanze erstrahlte.

/inigEr Zeit werden in Berlin von hausirenden Händlern in Privat- hausern> Fläschchen mtt einer Flüssigkeit verkauft, welche tn der btUtasien und unfnrfi- ften Werse alten ^Oskntde-Beftecken und sonstigen Alfentdegeräthen, deren Aeußeres gelb ?n*°MCnf rbk roet6e Farbe und den Stlberglanz wiedergeben soll. In der That fäUt ^rrb ^^üenommene Probe sehr gut aus, und die Händler haben an vielen Stellen Abnehmer für ihre Waare gefunden. Die Sache gelangte zur Kenntniß der ük0b?mi«^nP^siÄb^EN Veranlassung die Flüssigkeit untersucht wurde. Dieselbe be- !Ä! r* aCrf?Überx ^"^lost in Salpetersaure, und ist demnach ein sehr gefährliches n,eIcbc§ den Gesundheitszustand der derartige aufgefrischte Alfentdelöffel

Gabel rc. Benutzenden die uachtheiligften Folgen haben kann.

n lDaß dieVerfälschung der Lebensmittel") sich sogar auf lebendiae fSübner könne, ??ran wird wohl noch keiner von unseren Lesern gedacht haben und Fall allen Ernstes aus Bromberg gemeldet. Ein dortiger Wild- ?p"k^^"^E dieser Tage von einer Landfrau aus Oplawtec auf bem ißocbeii: fiel nl* UJuVnhnferhM7hn ? Pfennig Stück sechs junge Hühner. Dem Käufer nnn i P^A0^'.??L.b^selben eine ganz gleichmäßige Farbe hatten und sich auch sonst von oer gewöhnlichen Hühnerart etwas unterschieben. Sie gaben nickt die iunaen Hinern eigenartigen Laute von sich, sondern mehr pfeifende Töne. Es stellte sich auch m stnJ4t Hühner, sondern jungeHühnerhabichte" waren, di? man toäfTfreilto T 4<"'» 7 9eprete Wilbprethänbler, ber fein @e"

rtanbar wttben* f 4 jU Derfle6cn f*e,nt' °-S-n bie Frau wegen Betruges