Greifswald, 4. Juli 1877.
Gerstäcker.
Gießen, 17. JlUi 1877.
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^ute komme. Es das wie gesagt, .nbesantzenen so- rasten avgehört, reiwillige ^eutr-- biti mit und Gemeinden 1, einer scharfen lenke demorali- ersichetten durch e mag der $en hun sicher am mannten, allein versichern, von en Feuerwehren ahrschetnltch bei zu brechen, der
! Prämien einen ipttt: Die Der-- nd es als eine 6t besser stehen ■ ertngere Prämie -i eine schlechte icht, was man tz und ein an- größten Gefahr »halt dieses Ge- . Wenn es nun ilt unversehrt zu MM*»* , Der Verfasser der betreffenden t da'ür, daß M ile nölhigkn Ge- verlangt, können ( nichts an.' es dfirt sind. geht, auf einem elbstverstaodlich' n§, jedes Feuer lnprüche irgend 'nGesellschasten e Anschauungen il könnten wir > in Zukunft s-
Hoffen wir, daß die nach dem Auffinden der ersten Käfergruppe mit doppelter Ausdauer unb Sorgsamkeit angestellten Nachforschungen sämmtliche an Ort und Stelle vorhandenen Individuen ock Lnsects, um es der Vernichtung preiszugeben, zu Tage gefördert haben, so wie
ernrb™ ^erren Landrath v. Niesewand und Bürgermeister
Z^kop , an denen sich die spruchwortl ch gewordene Pflichttreue des preußischen Beamten von frnSL w k f ®ftanie5:b'?e betoa$Tt L 8cIun9en W möge, die der deutschen Landwirtschaft drohende und in ihren Folgen unberechenbare Gefahr gleich von vornherein bei der Wurzel ab- ge>cynttten zu haben. 0
Handel und Verkehr.
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Sonntag 22. Juli, «> Uhr Morgens, wird altkatholisiher Gottesdienst in der Hofpitalkirche sein.
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Gießen, den 18. Juli 1877.
I. A. Körner, *013) Bezirksbauaufseber.
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entwickelt hätten, und zwar einerseits, weil ihr Helles Colorit auf ein erst neuerdings erfolgtes Hervorgehen aus der Puppe bindeute, andererseits, weil zwei unter denselben befindliche weibliche Individuen noch ununterbrochen mit der Ei-Ablage beschäftigt waren (mit dieser fuhren sie auch noch in den zu ihrer Aufbewahrung dienenden Glasbehältern fort).
Unter allen Umständen glaubte ich die Herren Commiffarien auf die Nothwendigkeit Hinweisen zu müssen, die befallenen Kartoffelfelder, auch nach ihrer Behandluug mit Petroleumfcuer, in ihrer ganzen Ausdehnung auf das sorgfältigste aufgraben zu lassen, um festzustellen, ob nicht unter der Erdoberfläche etwa bereits Puppen des Käfers oder Larven, welche sich in den Puppen- zustand umzuwandeln im Begriff ständen, vorhanden seien. Ich glaubte dies sogar als sehr wahrscheinlich dcßhalb vermuthen zu dürfen, weil sich unter den lebend erhaltenen Exemplaren sämmtliche Entwicklungsstadien, nämlich außer den Eiern die verschiedensten Größenabstufungen der Larven bis zu völlig erwachsenen vorfanden. Daß aber, falls solche vollwüchsige Larven sich unter die Erdoberfläche hcrabbegcben oder sich bereits verpuppt hatten, das Leben derselben durch ^>as Petroleumfeuer in keiner Weise gefährdet werden konnte, ergab die Untersuchung des nur -ganz oberflächlich durch das schnell flackernde Feuer berührten Bodens zur vollsten Evidenz. In Folge dieser meiner Darlegungen wurde denn auch alsbald mit der Untersuchung des Erdbodens vorgegangen, und zwar wurde derselbe, nachdem sich ein Versuch, ihn mit dem Pfluge -aufzureißen, als resultatlos ergeben hatte, durch zwölf in Reihen aufgestellte Arbeiter Schritt für Schritt mit dem Spaten aufgeschüttet. Auch hierbei kam während der ersten Stunde nichts zum Vorschein, indessen, wie sich bald nachher herausstellte, nur aus dem Grunde, weil man nicht •an die rechten Stellen gekommen war. Sobald diese gefunden waren — sie entsprachen genau denjenigen, auf welche sich die fressenden Larven eoneentrirt hatten — kam eine Puppe des Coloradokäfers nach der anderen, neben ihnen auch hin und wieder eine noch unverpuppte Larve bei dem Aufschütten des Erdreiches zum Vorschein, im Verlauf eines Vormittags im Ganzen -etwa sechzig. Dieselben fanden sich regelmäßig etwa vier Zoll tief unter der Oberfläche; einige derselben waren nahe daran, den ausgebildeten Käfer aus sich hervorgehen zu lassen. Wie genau traf mithin die aus den lebend aufbewahrten Larven gezogene Schlußfolgerung zu und wie ver- hängnißvoll hätte die Nichtuntersuchung des Erdreiches binnen Kurzem für die zunächst liegenden Felder und alsbald auch für den deutschen Kartoffelbau in weiterer Ausdehnung werden können I
Versteigerungen. Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde.
Montag den 23. und Dienstag den 24. Jnli 1877, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, Holl Int Gießener -Stadtwalde in dem Districte Unterhag nachverzeichnetes Holz "versteigert werden:
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30 Ctm. Durchmesser und 18 Meter Länge mit 565,91 Festmeter,
1160 Kiefern- und Fichtenstangen mit 141,81 Fstmtr.
Bemerkt wird, daß am Montag den 23. Juli bis Mittags 12 Uhr das Brennholz und von da an das Bauholz zur Versteigerung kommt.
Die Zusammenkunft ist am alten Steinbacher Weg an der 1. Schneiße.
Gießen, den 17. Juli 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
4019) A. Bramm.
Arbeitsversteigerung
zu Leihgestern.
Montag den 2 3. Juli, Morgens um 8 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Leihgestern nachstehende Arbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden als:
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