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Lokal-Notiz.

Gießen, 14. August. Wir lassen nachstehend das Protocoll der Stadtverordneten- Sitzung vom 2. August 1877 folgen:

1. Die Voranschläge des Armen- und Plockischen Sttftsfonds sowie der hiesigen Kirche für das Jahr 1878 wurden der Finanzdeputatton zur Prüfung überwiesen.

2. lieber Anlegung einer Straße zwischen dem Gartfeld und dem Asterweg kam der desfallsige Plan zur Vorlage, welcher genehmigt und sodann beschlossen wurde, daß die damit verbundenen Arbeiten, welche auf 10950 X berechnet sind, ausgeführt werden sollen.

3. Das Gesuch des Herrn Karl Lony um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen an seinem Hause am Seltersweg soll befürwortet werden, ebenso das Gesuch des Herrn H. Bellof II., welcher an seinem Hause in der Erlengasse Aenderungen vorzunehmen beabsichtigt.

4. Einem Gesuche der Frau G. Ph. Fillmann Wittwe wegen Setzen von einigen Abwetssteinen an ihrem Hause an der Marktstraße soll gegen Entrichtung einer entsprechenden jährlichen Abgabe, stattgegeben werden.

5. Dem Herrn Bauunternehmer Otto Minner, welcher die Arbeiten fürs neue Justizgebäude übernommen hat und auf einem Acker am Schwarzlachweg die er­forderlichen Backsteine anfertigen lassen will, wurde die Anlegung einer Ueberbrückung vom städtischen Weg nach fraglichem Grundstück gestattet.

6. Gegen Gewährung deS Gesuchs von Herrn Metzgermeister Otto Luft um Erlaubniß zur Anlegung einer Schlächterei in seinem Hause am Neuenweg wurde sich ausgesprochen.

7. Auf Grund des Art. der Gesindeordnung wurde ein besonderes Statut be­schlossen, nach welchem die in der Provinzialhauptstadt Gießen vom 27. Decbr. 1877 an abgeschlossenen Dienstverträge zu beurtheilen sind. Dasselbe lautet:

,,Jst über die Dauer der Dienstzeit nichts vereinbart, so wird der Vertrag als auf die Dauer eines gesetzlichen Vierteljahrs abgeschlossen angesehen.

Ein gesetzliches Vierteljahr beginnt entweder mit dem ersten Werktage nach Weihnachten oder mit dem ersten Werktage nach Ostern oder mit dem Johannistage oder mit dem Mtchaelistage und schließt an dem Tage des Beginnens des jeweilig nachfolgenden Vierteljahres.

Ein im Laufe eines gesetzlichen Vierteljahres abgeschlossener Dienstver» trag gilt bei dem Mangel anderwetter Vereinbarung als bis zu Ende des- selben eingegangen."

8. Wegen Anlieferung des Bedarfs an Brennmaterial, als Braun- und Stein­kohlen sowie Coaks für die Schulen rc. im Winter 1877/78 soll Submission ausge­schrieben werden.

9. Dem Herrn Theodor Haubach wurde zur Anlegung von Lichteinfall- gittcrn auf dem städtischen Trottoir vor seinem Hause an der Reichensand-Bahnhofs- stratze Erlaubniß ertheilt gegen Entrichtung von jährlich 40 H von jedem Lichteinfall- gitter.

Gicsicn, 14. August. Wir lassen nachstehend die TageS ordnung für die Stadt- verordneten-Sltzung am Donnerstag den 16. August 1877, Nachmittags 1 Uhr, in dem allen Nealschulgebäude, folgen:

1 Die Ersatzwahlen für die Stadtverordneten-Versammlung betr.

2. Die Quellwasserleitung betr.

3. Herstellung der Reichensand^Bahnhofsstraße.

4. Baugesuch des L>chiniedmeisiers und Stadverordneten Emil May.

5. Baugesuch des Justus Bärrn.

6 Baugesuch des Technikers C. Brandes.

7. Gesuch des Louis Hellmold um Erlaubniß zur Errichtung eines Neben­baues.

8. Baugesuch des S. Katzenstetn.

9. Kostendecreturen.

10. Die Ludwigsstraße betr.

11. Die Alicenstraße betr.

12. Den Leufertsröder Weg.

13. Herstellung eines Wegs auf dem Friedhof.

14. Erweiterung des Spielplatzes in der alten Realschule.

15. Herstellungsarbeiten in dem Stadtthurm betr.

16. Gesuch um Befreiung von Schulgeld.

17. Bestimmung des Pachtgelds von Trtebviertelresten pro 1877.

18. Crediterweiterung zu Art. 81 des Voranschlags pro 1877.

fachen eine größere Verbreitung geben und jede Gelegenheit ergreifen, um die öffentliche Meinung über die barbarische Kriegführung der Russen auszuklären, damit die civilisirte Welt, falls denselben keine andere Strafe zu Theil wird, sie durch ihre einstimmige Mißbilligung verurtheile.

(gej.) Server.

Konstantinopel, 11. August. Suleiman Pascha telegraphirte gestern: Eine von Haiuboghaz bis zum Eingänge des Defilöes entsendete Recognosci- rungs-Abtheilung, welche die russischen Streitkräfte auskundschaften sollte, stieß unterwegs auf nur etwa 50 Kosaken und Bulgaren, welche die Flucht ergriffen. 6 Bulgaren wurden getödtet, 4 gefangen. Letztere behaupten, die Ruffen hätten sich nach Tirnowa zurückgezogen.

London, 12. August. DasReuterffche Bureau" meldet aus Erzerum vom 10. August: Ismail Pascha steht auf russischem Gebiet bei Zayagla, 6 Meilen von der Grenze. General Tergukasoff hat sich nach Batzak Agdir zurückgezogen, nachdem zwei Dörfer in Brand gesteckt worden. In dem letzten Scharmützel bei Djelikedik erbeuteten türkische Irreguläre 2000 Schafe, 140 Pferde und Loger-Geräthschasteii.

Wien, 12. August. DasTageblatt" meldet aus Konstantinopel: Ein Theil der Armee Suleiman Pascha's ist in den Balkan-Paß Selimno Abarareka eingedrungen, um über Gabrowa gegen Tirnowa vorzurücken. Das bisher im Kaukasus opertrende türkische Corps ist von dort abgezogen, was durch die Un­einigkeit der mohamedanischen Stämme daselbst veranlaßt sein soll.

Konstantinopel, 12. August. Suleiman Pascha meldet, daß er das Defilöe Kardätsch besetzt habe, ohne irgend auf den Feind zu stoßen. Die aufständischen Bulgaren haben bei Kalofar einen Verlust von 500 Todten er­litten und sind in den Balkan geflüchtet. Ein Telegramm Mukhtar Pascha's bestätigt die Ueberschreitung der russischen Grenze durch Ismail Pascha und berichtet ferner von einem Treffen bei Ani, in welchem die Ruffen mit einem Verlust von 500 Todten und ebensoviel Verwundeten von Mukhtar Pascha zu­rückgeschlagen worden seien.

Wien, 13. August. DasTageblatt" meldet aus Osman-Bazar vom 11 d.: Gestern wurden die russischen Vortruppen bei Mesterlan von Baschi- Bazuks und Tscherkeflen angegriffen und zurückgeworfen. Der beiderseitige Verlust war unbedeutend. Die Türken haben ihre Stellungen weiter vorge­schoben. Djitar Egendi wurde mit der Pacifictrung der wiedergewonnenen Balkan-Gegend betraut.

Wien, 13. August. DiePresse" bringt folgende Nachrichten: Aus Konstantinopel: Der größere Theil der Truppen des Generals Gurko hat sich nach dem Norden des Balkans zurückgezogen, doch halten dessen Vortruppen noch Kasanlyk und Hainkiöi, südlich des Balkans, besetzt. Suleiman Pascha hat das Gebirge noch nicht überschritten. Aus Bukarest. General-Lieutenant Zotens führt gegenwärtig als Rang-Aeltester den Befehl über das Corps Krü­dener; indeß ist General v. Krüdener nicht, wie das Gerücht ging, von seiner Stellung abberufen worden.

Vermischtes.

(Uebertriebener Gehorsam.) DerMagyar Hirado" erzählt die folgende, kaum glaubliche Geschichte: Ein in der Nähe von Großwardein ftationirter Honoed- Husaren-Rittmeister trat vor einiger Zeit in das Wachzunmer, und da er einen ge­meinen Husaren als Arrestanten auf der Pritsche liegen sah, erkundigte er sich nach dem Vergehen des Arrestanten. Die anwesenden Husaren antworteten, der Arrestant habe einen Kameraden bestohlen, und dafür büße er nun. Der Rittmeister erwiderte hierauf:Das ist eines der schändlichsten Verbrechen; solche Kerle muß man henken " Mit diesen Worten entfernte sich der Rittmeister, die zurückgebliebenen Husaren aber betrachteten die Worte deS Rittmeisters als Befehl und henkten den Arrestanten sofort. Der hievon benachrichtigte Rittmeister ließ wohl sogleich den Strick durchschneiden und der Arrestant kam auch wieder zum Bewußtsein, doch hatte der Letztere bei der mit ihm oorgenommenen Operation irgend eine innerliche Verletzung erlitten, so daß er nach 14 Tagen starb. Nun befinden sich der Rittmeister und die übertrieben gehorsamen Husaren in Untersuchung.

Der AuShängekasten eines Photographen, sagt Julius Weil in feinen Feuilletonfahrten", ist ein Tummelplatz für die komischsten Einfälle und die aus­schweifendsten Geschmacklosigkeiten. Indem Jeder sich bemüht, sich auf dem Bilde von der vortheilhaftesten Seite zu zeigen, gerath er oft auf Excentricitäten in Haltung, Ausdruck und Toilette, die gerade den entgegengesetzten Erfolg haben. Da findet man junge Herren, die sich nur in Gesellschaft von Bierseideln oder Hunden, junge Damen, die sich nie ohne Bücherstöße ober Musik- (Tugend-) Mappe photographiren lassen. Herren, auf Stühlen reitend, Damen, auf Sesseln knieend und tausend andere possier­liche Dinge. Insbesondere sind die Gruppenbilder oft reich an köstlicher Komik. Die Corporalschast, ihren Sergeanten an der Spitze Augen rechts! da« zärtliche Ver­lobtenpaar in seinen unübertrefflich unglücklichen Stellungen: er stehend, sie sitzend und schmachtend zu ihm hinaufblickend, ober er sitzend und sie in seinem Schooß brr! die Kaffeegesellschaften ältlicher Damen, die wie auf Commando ihre Taffen an den Mund führen, das sind alles prächtige Bilder! Und nun sage man, ob es nicht ein lohnendes und obendrein billiges Vergnügen ist, solche Aushangekasten zu betrach­ten! Man kann da in Wahrheit ethnologisch-psychologische Studien machen. Denn man befindet sich vor einer Ausstellung von Typen, die das Volk in seiner Haltung, seiner Kleidung, seinem Ausdruck kurz, in feiner ganzen äußeren Erscheinung charak­teristisch darstellen . . .

(Wenn der Türke nicht aufgelegt ist.) Der Czar besichtigte jüngst einen Trupp gefangener Türken, und dabei geschah es, daß der Kaiser, der mit Hilfe eine« mili­tärischen bulgarischen Dolmetsch an die Türken einige Fragen richtete, von einem der Letzteren durchaus keine Antwort erhielt.Warum antwortest Du nicht?" läßt der Czar durch den Dolmetsch fragen. Der Türke bleibt stumm. Der Dolmetsch bringt in ihn. Alles vergeblich. Endlich stellt sich der Dolmetsch in Positur und rapportirt militärisch:Väterchen! Der Gefangene ist nicht aufgelegt, sich mit Eurer Majestät zu unterhalten."

Einem anThe World" gerichteten Briefe eines hervorragenden Engländers über das Auftreten des Generals Grant in England entnehmen wir folgende Einzel­heiten. Zu Ehren Grant's wurden Festessen und Festlichkeiten veranstaltet, auf denen der Wein in Strömen floß. Bei diesen Gelegenheiten war seine Schweigsamkeit wirk­lich schreckenerregend. Auf zweien der Festessen sprach er buchstäblich auch nicht eine Silbe, von der Suppe bis zum Dessert. Bei einer anderen Gelegenheit brachte er bei­nahe eine Revolution in der Gesellschaft hervor, indem er dem Herzog von Cambridge den Vortritt verweigerte. Am schlimmsten benahm er sich in dem Gesellschaftszimmer der Prinzessin von Wales in Marlborough House. Dort zog er eine Cigarre vom größten Kaliber hervor und wollte sie eben anzünden, als ihn Jemand auf seine Un­geschicklichkeit aufmerksam machte und ihn daran hinderte. Freilich hat er in diesem Punkte seine Vorgänger gehabt. Vor zwanzig Jahren befand sich Seward, Staats« secretar unter Lincoln, in einem Privatconcert im Buckingham-Palast. Ehe er wegging, bestand er darauf, sich in die Wolken einer Ungeheuern Havannah zu hüllen, obgleich ihm höflich bedeutet wurde, daß die Königin einen persönlichen Widerwillen gegen allen Tabak hege. Auch Victor Emanuel ließ sich dieses Vergnügen nicht nehmen. Als er noch König von Sardinien war, befand er sich auf einem Besuche im Schlosse Windsor. Zum Schrecken der Ober-Hofmetsterin setzte er es durch, die ganze Nacht rauchend im Bette zuzubringen, ohne das Jammern derselben um die kostbaren Vorhänge von grünem Atlas zu beachten. Der.jüngere Sohn des Generals Grant, ein hoffnungsvoller junger Heißsporn scheint in die Fußtapfen seines Vaters treten zu wollen. An der königlichen Tafel wandte er echt amerikanisch sich an die Königin mit den Worten: Well, Madam, Majestät, ich hoffe, Ihre Zeitungen schreiben nicht so über Sie in Ihrem Lande, wie die unserigen Über meine Eltern schreiben." Dies trug wesentlich zur baldigen Aufhebung der königlichen Tafel bei. Diese Mittheilungen über Grant entsprechen ganz dem Charakter deS Mannes, der in seinem Vaterlande derSchweig­same" genannt wird. Obgleich fanatischer Methodist, liebt er doch Whisky und Tabak über Alles. Das Erste, was er bet feiner Ankunft im Hotel verlangt, ist ein Glas WhiSky, und niemals sieht man ihn, auch bei seinem öffentlichen Auftreten ohne Cigarre im Munde.

Schilda bei Torgau, 10. August. Aus dem hier abgesuchten Feldstück wurden über hundert Colorado-Käser, sowie unzählige Larven und Eier gesunden. Der That- bestand ist nach der Ansicht der Gommtff arten, die an Ort und Stelle sind, viel be­denklicher, als zu Mülheim. ES sind die umfangreichsten Maßregeln getroffen wor- den, um die angrenzenden Felder aufs Genaueste abzusuchen und die weitere Aus­breitung deS Käfers zu verhindern.

Paris, 12. August. In der Kirche Saint-Roch fand gestern mit ganz unglaub­lichem Gepränge das Leichen-Begängniß des Spiel-PächterS Blanc statt; es genügt, zu erwähnen, daß der Trauer-Wagen, sowie der sonstige Apparat von Stoffen, In­signien, Lakaien, Pferden u. s. w. dieselben waren, welche bet dem Begräbnisse des Her­zogs v. Morny, dem glänzendsten Schauspiele dieser Art, dessen die gegenwärtige Generation sich erinnern kann, gedient hatten. Einen tragikomischen Gegensatz zu diesem äußeren Pompe bildete die geringe Zahl und noch geringere Qualität der Leidtragen­den. Der ganze Trauer-Zug zählte kaum mehr als 30 Köpfe und rechtfertigte den Ausspruch eines Vorübergehenden, daß hier, wie es scheine: ein König von Bettlern begraben werde. Nach der Messe, bet welcher die fämmtliche Geistlichkeit von Saint- Roch in ihren reichsten Gewändern und die ersten Künstler der Großen Oper mitwirk- ten, wurde der Sarg nach dem Pvre-Lachaise gebracht und dort in der Familien-Gruft beigesetzt. Blanc Hat, wie derGaulois" meldet, in seinem Testament über ein Ver­mögen von 88 Millionen Francs verfügt und verschiedene fromme Legate ausgesetzt, so eine Million Francs für seine Pfarr-Kirche Saint - Roch, 400,000 Francs für die Armen des ersten Arrondissements, 500,000 Fr. für das Maria-Theresien-Hospital für kranke Priester, eine bedeutende Summe für die Capelle von Grande-Roquette u. A. m.

Handel und Verkehr. J

Gießen, 14. August. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfd. JL 130, Hühnereier, per Stück 6 H, Enteneier, per Stück 67 H, Käse, per Stück 4-11 H, Käsematte, per St. 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 20 H, Tauben, das Paar 65 H, Hühner, per Stück 1 JL, Hahnen, per Stück 75 H, Enten, per Stück JL 1.50, Kartoffeln 100 Kilo 8

Frankfurt, 13. Aug. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Ochsen brachten eine Preissteigerung von ca. 3 jl, Kälber flau, zeigten einen merklichen Rück­gang, Hämmel flau, Kühe im Preis angezogen. Schweine etwas niedriger. Angetrieben waren: 420 Ochsen, 120 Kühe und Rinder, 350 Kälber u. 300 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. -3L T577, 2. Qual. JL 72, Kühe und Rinder 1. Qualität 3L 63 bis 65, 2. Qualität JL 5658, Kälber 1. Qual. JL 7080, 2. Qual. 6064, Hämmel 1. Qual. JL 5658, 2. Qualität 51 bis 55. Schweine das Pfd. 5769

Frankfurt, 13. August. (Fruchtbericht.) Unser Markt bleibt noch immer ohne Leben. Fremde Käufer fehlen, da unser diesjähriger Weizen in Qualität durchschnittlich sehr gering fällt. Folgende Abschlüsse können wir conftattren: Ungar. Weizen loca u4L 25.50, innerhalb zehn Tagen in Ungarn verladbar J4 25.20. Neuer Weizen ab unserer Umgegend schwerfällig anzubringen, je nach Qualität mit JL 23 bis 24.75 be­zahlt. Roggen zum Export nichts genommen, hiesige Consumenten können sich bequem mit JL 1819 versorgen. Gerste und Hafer ohne Leben. Am Mehlmarkt keine Aenderung. Futterstoffe ruhig. Wir notiren heute:

Mehl Nr. 1 JL 42, Nr. 2 JL 38, Nr. 3 34, Nr. 4 30, Nr. 5 JL 24, Roggen­

mehl % (Berliner Marke) JL 27, do. II (Berl. Marke) 22, Weizen, effect- hies., neuer, ab Bahnhof hier JL 25.50, ab unserer Umgegend JL 2325., do- fremder je nach