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sind ohne Ergebniß verlaufen, weil es von türkischer Seite abgelehnt wurde, auf die Berichtigung des fraglichen Termins einzugehen. Von Rumänien wird die Insel Pyrgos gemäß den Verträgen als rumänisches Gebiet in Anspruch genommen. — Seit Freitag sind hier in Folge des andauernd starken Schnec- falles keine Posten eingetroffen.
" L o kH » N o t i z.
Gießen, 8. März. Als am 1. März die Packetbestellung seitens der Postanstalt durch Zwei mit Pferden bespannte Packetwagen erfolgte, begrüßten wir dielen Fortschritt mit Freuden. Leider aber sieht sich die Sache schöner an als sie in praxi ist. Frühe", noch ehe man eine Eisenbahn Verbindung nach Frankfurt und Cassel (zur Zeit der ge« müthlichen Postwagen) hatte, bekam man seine Packele, welche Abends vorher in Frankfurt aufgegeben wurden, befolgenden Morgen um 9 Uhr zugestellt. Heute bekommt z. B. das Walltbor trotz Eisenbahn und Pferdlpacketwagen seine Packete, welche mit den Vormittagsjü^en ankommen, erst nach 6 Uhr Abends und da am diese Zeit die meisten Comptolre schon • vfc^loffen sind, so können die Packetträger, die wieder mitge nommenen Postsachen er ft den folgenden Tag Mittags an ihre Adresse befördern. — Unserer Ansicht nach sind zwei solcher Packelwazen für Gießen zu wenig und würde eine Eintheiluni der Stadt in 3 Packetdestellbezirke mit drei Wagen dem jetzigen Verkehr wohl entsprechen Die hiesize Postoerwallung ist im Allgemeinen so liberal und für rasche Besorgung der Packele und Briefe besorgt, daß wir hoffen dürfen, durch diese Zeilen, welche eine» sehr großen Theil der hiesigen Geschäftsleute lehr interessiien, eine Anregung zur Einstellung eines dritten Wagens gegeben zu haben
— Auf dem am 6. und 7. d. M dahier stattgehabten Viehmarkte waren aufgetrieben 1151 Stück Rindvieh und 366 Schweine; aufgeschlagen waren 201 Marktstände.
Landwirthschaftlicher Local-Derein
für Gießen und Umgegend.
Derselbe hat sich unter erfreulicher Theilnahme in der Versammlung am 6 März constituirt. Der Entwurf des Statuts wurde mit wenigen Aende- rungen angenommen. Die Sitzungen finden in den Wintermonaten von October bis April statt, monatlich einmal, ui der Regel am ersten Dienstag jeden Monats am Nachmittag um 5 llhr. Der Beitrag ist auf zwei Mark jährlich normirl, das Eintrittsgeld auf eine Mark. Anmeldungen haben bei dem Vorsitzenden Prof. Dr. Thaer zu erfolgen. Der Tag der Versammlung und die Tagesordnung werden durch gedrucktes oder lithographirtes Änschreiben jedem einzelnen Mitgliede jedesmal besonders bekannt gemacht werden- Falls der Vorstand nicht eine Aenoerung beschließen sollte, so wird die nächste Versammlung am Dienstag den dritten April Statt finden. Es sollen in derselben einige Fragen über die Ausstellung der Sommersaaten und die noch im Frühjahr verwendbaren künstlichen Dünger erörtert werden, ferner über die Kleeseide und die Schutzmittel dagegen, auch eine gemeinschaftliche Excursion nach Wetzlar in die dortige Phosphoritfabrik verabredet werden.
LandwirthfchaftlicheS.
Die Mästung der Kalber in Holland.
(I. Ellerbrock.)
Die zum Mästen bestimmten Kälber bringt man meistentheilS zuerst in abge- l'onderte kleine Ställchen (Hocken), die in ber Scheune leichthin aufgeschlagen sind, und füttert dieselben ebenso mit Muitermilch, wie die zur Zucht bestimmten. Wenn man mach Utägißer oder dreiwöchentlicher Ernährung mit Muttermilch zu einer stärkeren ainb kräftigeren Fütterung übergeben will, so versetzt man die Kälber in 5V$ Fuß hohe And 6*/i Fuß lange hölzerne Kästen, die an ber einen Wand ber Scheune angebaut, über offen, an ben Seiten und hinten aber verschlossen und nur mit einer Thür ver- fehen sind. Solcher Kästen stehen immer mehrere neben einander. Der Raum für das Kalb ist 2 bis 2i/i Fuß breit, so daß also stet» nur ein ftilb in solchem Kasten stehen, in diesem sich nicht umbrehen, aber wohl nieberlegen kann. Zur Erhaltung -er Reinlichkeit ist der Kasten hinten am Boden au5 Latten gemacht, so biß Urin und Hxcremente burchfallen müssen. Währenb der ganzen Mästung bleibt bas Kalb ununterbrochen in biesem Kasten, denn bte Erfahrung bat gezeigt, daß bas Kalb um so fetter wirb, je weniger es sich bewegen kann. Die Fleischer behaupten dagegen, baß auf solche Art gemästete Kälber ein weniger schmackhaftes und schönes Fletsch liefern als solche, die sich freier im Stalle bewegen können, bet btesen fei die Faser deS Flei- fches viel fester.
Die Kälbermästung wird in der Beemster in Nordholland, in der Gegend der Stadt Nykerk in ber Provinz Utrecht in der Umgebung von Herzogenbusch in Nordbrabant und in einigen anderen Gegenden sehr in'- Große getrieben, und macht einen großen Theil bei Erwerbs der Viehzüchter «us. Manche Bauern haben 15 bti 3(X Kälber zu gleicher Zeit auf der Mast stehen, und begnügen sich nicht bloß mit den Kalbern ihrer eigenen Kühe, sondern kaufen aUermärtS fremde nüchterne Kälver auf, die bann ganz ohne Muttermilch großgezogen werden müssen. Die Mastkälber dieser Leute sind weit und breit berühmt und werben in ganz entfernte Orte zum Schlachten verkauft.
Das Mastfutter dieser Kälber ist reine süße Milch, die den Thieren durch die Mägde gewöhnlich dreimal des Tages zu bestimmten Stunden, Morgens, Mittags und Abends regelmäßig gereicht wird. Manche Züchter lassen auch öfter als dreimal füttern.
Am besten gedeihen die Mastkalber, wenn sie die Milch ihrer Mutter unoer- mischt, warm und frisch gemolken bekommen. Wenn die Milchkuh ober die Mutter im Stalle steht, oder nahe beim Hause weidet, so ist dies auch sehr leicht zu bewerkstelligen; ist dies aber nicht der Fall und muß die zum Kälberfutter bestimmte Milch erst von einer entfernten Weide herbeigeschafft werden, so hat die Futtermagd ein Gefäß mit kochend heißem Wasser bei der Hand, womit sie entweder die Milch in dem kupfernen Melkeimer bis auf Blutwärme bringen kann (indem sie den Eimer in's Wasser stellt), ober indem sie nach Augenmaß und Gefühl das zur Kühwärme nöthige Wasser in Die Milch gießt. Dieses letztere Verfahren muß jedoch vorsichtig angewendet werden, damit die Milch nicht zu dünn und zu wenig nahryaft wird. Die Ration Milch, welche man dem Kalbe gibt, richtet sich nach dessen Größe; jedoch wird sie in der ersten Zeit ber Mästung wohl nicht Über Vr bis 3/4 Melkeimer (5 bis 7</2 Kannen) auf die Mahlzeit betragen Dürfen. Um bas Kalb nicht zu überfüttern, muß man auch immer mit nur kleinen Portionen anfangen.
Sind die Kälber so 2 bis 3 Wochen getränkt worden, bann kann man stärker zu futtern anfanqen und mehr Milch geben. Ein großer vortheil liegt in der Ordnung und Regelmäßigkeit der Fütterung, sowohl was die Futterzeit betrifft, als auch in Bezug auf die Menge des Futters. Man muß eine Steigerung der Milchportion nur ganz allmälig vornehmen, damit sich das Kalb auch allmälig daran gewöhne, viel Milch auf einmal zu genießen. Bei dieser Vermehrung ber Futterportion kommt es jedoch oft vor, daß die Milch der Mutter nicht zureicht und deshalb auch Milch von anderen Kühen mit hinzugenommen werden muß.
Man wendet fast nie und nirgends zur Kälbermästung etwas Anderes an als frische süße Milch; in Nordhollaad ist es indeffen noch häufig ber Gebrauch, daß man den Mastkälbern eine gewisse Menge Eier ober Zwieback in die Milch rührt, um diese nahrhafter zu machen. Auch mit btefer Eiermilch, sowie mit ben zu zersetzenden Eiern selbst muß man langsam oorgehen und eine Steigerung nur allmälig ehitreten lassen. Manche mengen auch etwas Weizenkleie ober Gecstenschrot mit in die Milch. Wo man zum eigenen Bedarf eins oder zwei Kälber mästet, da wird meistens auch noch andere mtensioe Nahrung neben der Milch gegeben, so z. B. gekochte Erbsen u. s. w. Indeffen ist wieder ersadrungSmäßig das Fleisch ber fetten Kälber je nach dem Mastfutter verschieden und bas aus reiner, unoermischter Milch entstandene hat den Vorzug vor solchem von mit anderem Futter gemästeten Kälbern. Die erfahrenen Metzger wissen sogleich durch Untersuchung und nach dem Griff zu beurteilen, womit i>as Kalb gemästet ist und machen danach ihr Gebot; aus obigem Grunde werden die reinen Milchmastkälber theurer bezahlt, als mit hartem Futter fettgemachte. — Die Kennzeichen, daß die Kälber allein nur mit reiner Milch gemästet waren, sind: eine we.ßblasft Färbung der Schleimhaut auf der inneren Seite der Augenlider, ein silberblankes Ansehen, und eine weiße Farbe der inneren Schleimhaut der Ober- und Unterlippe; dabei muß datz Fleisch bei geschlachteten Kalbes überall schön weiß und feftfaferig sein, dagegen erkennt der Fleischer an der bläulich ober blaudräunlich durchschimmernden Farbe ber Augenlider, Mund- und Lippen-Schleimheit sogleich, daß zur Mästung nicht immer kuhwarme, sondern falte und Buttermilch verwendet ist; in diesem Falle hat auch das Fleisch nicht die blanke Farbe, sondern einen ähnlichen Schimmer wie die ber genannten Schleimhäute.
Bei biefer Mästung mit reiner, süßer, kuhwarmer Milch, können die Kälber erstaunlich fett werden und es ist auch durchaus feine Seltenheit, daß vorzügl ch im Amsterdam Kälber geschlachtet werden, bte 200 bis 450 Pfund schwer sind, wofür bann auch ber Amsterdamer Fleischer 150 bis 200 Gulden für em Kalb bezahlt; da derselbe desto theurer das Pfund Fleisch von demselben oerfeufen fann, je schwerer dasselbe wiegt.
Die Dauer der Mästung ist natürlich ebenso verschieben als die Liebhaberei, die Ansprüche an die Maare, die Ansichten über Vortheil und Nachtheil der Futterverwendung und andere Dinge verschieden sind. In 7 bis 8 Wochen fann ein Kalb schon ziemlich fett werden; wo jedoch die Kälbermast im Großen betrieben wird, mästet man 12 bis 16 Wochen, und wenn ein Gewicht von 350 bis 450 Pfund erzielt werden soll, so muß man sogar 20 bis 22 Wochen Mastzeit rechnen. Außerdem aber ist auch eine Verschiedenheit in der Dauer ber Mastperiode schon durch bie natürliche Anlage ber Kälber zum Fettwerden bedingt, die bei diesem größer, bei jenem wieder geringer ist.
Bauhosi-Uersttigerung.
•I. Dienstag den 13. d. Mts.
werden im hiesigen Gemeindewald, District Tannenwald:
662 Kiefern-BaustLmme von 15—37 Centi- mtr. Durchmesser und bis zu 16 Mir. Länge, mit 273,13 Festmeter,
II. Donnerstag ben 15. b. Mts.
in den Districten Zehnheck, Homberg und Sichel:
145 Eichen-Bau- und Werkholzstämme von 20—64 Centimtr. Durchmesser und bis zu 14 Mir. Länge, mit 106 Festmeter, zu Wagner-, Bau- und Schnittholz geeignet, ferner 142 Fichten-Bsustämme, mit 28 Festmeter, und 133 Fichten- Stangen I. Classe, mit 9,96 Festmeter, zu Sparren geeignet,
meistbietend versteigert.
Der Anfang am ersten Tag ist um 9 Uhr im Tannenwald, und am zweiten Tag in ber Zehnheck um 9 Uhr.
Naunheim, den 5. März 1877.
Der Bürgermeister:
Kern. (1244
Altgemein
Berlin -Coblenzer Eisenbahn.
Strecke Nordbausen-Wetzlar. Abtheilung I.
1270) Zur Herstellung der Bauwerke in der diesseitigen Ban-Abtheilung soll die Lieferung und Anfuhr von 800 Cbm. Weißkalk im Wege der öffentlichen Submisfton vergeben werden, und ist zu diesem Zwecke Termin auf
Mittwoch den 28. März 1877, Vormittags 11 Uhr, im diesigen AbtheilungS-Bureau anberaumt.
Offerten sind portofrei und versiegelt einzureichen und Proben beizufügen.
Die Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden.
Wetzlar, den 6. März 1877.
Der Abtheilungs-Baumeister:
Kluge.
Schlachtvieh Ausstellung
1013) mit
des
Landwirthschaftlichen Vereins in Frankfurt a. M.
am 18., 19. und 20. Mai 1877.
Programme, Prämienllsten und allgemeine Bestimmungen für Vk Ausstellung, sowie Formulare zu Anmeldungen werden auf franco einlaufende Bestellungen gratis verabfolgt durch das Secretariat des Landwirih- fdjaftiidjen Vereins, HeiligkreuMsse 12, in Frankfurt a. M. Schluß der .Anmeldung zu der Ausstellung am 15. April 1877.
[H. 6605] Das Ausstellung8-<JomUe«
er Anzeiger.
Versteigerungen.
Holzversteigerung.
Montag ben 12. unb
Dienstag ben 13. März b. I.
soll in dem Stadtwalb zu Hungen District Wellhau nachoerzeichnetes Bau- unb Werkholz versteigert werden:
1) Montag ben 12. März:
240 Fichten-Stämme von 15—30 Centimtr.
Durchmesser mb 12—16 Mtr. Länge, 1120 Fichtev-Stangen von 8—15 Centimtr.
Durchmesser unb 10—14 Mtr. Länge.
2) Dienstag ben 13. März:
220 Fichten-Stämme von 15—30 Centimtr.
Durchmesser unb 12—16 Mtr. Länge,
1130 Fichten-Stangen von 8—15 Centimtr.
Durchmesser unb 10—14 Mtr. Länge, 4 Eichenstangen von 13 Centimtr. Durch
messer unb 6 Mtr. Länge.
Der Anfang ber Versteigerung ist an beiden Tagen Morgens 10 Uhr im District Wellhau.
Hungen, ben 3. März 1877.
Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen.
Bender. (1232
Holzversteigerung
in der Mrstl. ©UerförHem Lich.
Im District Hard, Stunbe von hiesiger Eisenbahnstation, soll nachoerzeichnetes Holz versteigert werden:
1) Montag ben 12. März:
Scheith. Prügclh. Stockh. Reish.
Raummeter Wellen
Buchen 84 78 36 1500
Eichen 8 104 128 14-10
Nadelholz — 114 26 50
2) Dienstag ben 13 März r
200 Eichenstämme, 16—44 Zentimeter stark unb 4—14 Meter lang, mit 80 Cubikrneter,
268 Fichten-, Kiefern- und Lärchenstämme, mit 146 Cubikrneter Inhalt,
4 Eichen- unb 180 Fichtenstangen,
18 Rmtr. Kiefern - Rundscheitholz von
3 Mtr. Länge.
Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr auf dem Muschenheimer Weg an ber Hard- anlage.
Zahlungsfrist gegen Bürgschaft bis Mar- ini 18 78.
Sich, ben 5. März 1877. (1202
Wimwenauer, Forftratb.


